DELBRÜCK. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Montagvormittag (21. November) gegen 11.15 Uhr in der Rietberger Straße in Delbrück.
Zum Unfallzeitpunkt bestieg ein 81-Jähriger zusammen mit seiner Ehefrau (80) seinen Ford - dieser stand zu diesem Zeitpunkt etwa sechs Meter vom Haupteingang des dortigen Einkaufsmarktes entfernt. Nach Starten des Motors setzte der Ford langsam nach vorn. Beim Versuch das Fahrzeug anzuhalten, verwechselte der Fahrzeugführer nach ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen Gas- und Bremspedal, sodass der Wagen sich zügig in Richtung Haupteingang bewegte.
Dort befand sich in diesem Moment unglücklicherweise eine 77-Jährige, die den Markt gerade verlassen hatte. Sie wurde erfasst und auf der Motorhaube mitgeschleift, bis der Ford mit einer Metalltür kollidierte. Erst danach konnte der 81-Jährige die Weiterfahrt durch Abstellen des Motors unterbinden.
Die 77-Jährige erlitt schwere Frakturen im Bereich der Hüfte und innere Verletzungen. Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. (ots/r)
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KORBACH. Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit im Bereich der Stadthalle in der Louis-Peter-Straße. Das Team von 112-magazin.de appelliert an die Verkehrsteilnehmer, stets die Tempolimits einzuhalten und damit einen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten.
An der Messstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
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USSELN/NEERDAR. An der Bundesstraße 251 ereignete sich am frühen Montagmorgen (21. November 2022) ein Alleinunfall - der Fahrer blieb unverletzt.
Gegen 0.20 Uhr fuhr der 52-Jährige aus einem Willinger Ortsteil mit seinem BMW von Usseln in Richtung Neerdar. Auf der schneeglatten Fahrbahn verlor der Fahrer plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug - der BMW kam nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich.
Glücklicherweise blieb der 52-Jährige dabei unverletzt. Am Unfallfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro, ein Abschleppunternehmen entfernte den BMW vom Unfallort.
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LICHTENFELS. Anlässlich einer Gesellschaftsjagd ist am Freitag (18.11.2022) eine Deutsche Wachtelhündin im Raum Lichtenfels entlaufen. Zuletzt wurde die neunjährige Hündin um 9.45 Uhr zwischen Rhadern und Fürstenberg im Bereich der Kreisstraße 50 gesehen.
Nach Angaben des Hundebesitzers ist die Hündin (siehe Bild) geimpft und gechippt, hat ein ruhiges Wesen und war zum Zeitpunkt der Jagd mit einer Warnweste sowie einer Halsung ausgestattet. Auf dieser Halsung befindet sich die Telefonnummer des Besitzers. Wer Angaben zum Verbleib der Stöberhündin machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0172/5321891 mit dem Besitzer in Verbindung zu setzen.
Aus gegebenem Anlass weist die Redaktion nochmals darauf hin, bei Gesellschaftsjagden mit Ortungsgeräten zu arbeiten, um langwierige Suchen zu vermeiden.
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KORBACH. Ungeklärt ist weiterhin das Verhalten eines Mannes aus der Gemeinde Vöhl - nach einem Unfall auf der Bundesstraße 251 flüchtete der Fahrer zunächst von der Unfallstelle und zeigte sich später aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten.
Nach Zeugenaussagen hat sich der Unfall Sonntagvormittag gegen 10.15 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen den Abzweigen Strothe und Meineringhausen ereignet. Auf gerader Strecke sei der Mercedes-Benz mit voller Wucht in die Leitplanke gerast. Unverletzt konnte der 43-Jährige sein Auto verlassen, ließ dieses stehen und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Mit zwei Streifenwagen waren die Beamten der Korbacher Polizei im Einsatz, um den Unfallort abzusichern und den Flüchtigen zu stellen. Beides gelang anscheinend. Während die silbergraue C-Klasse abgeschleppt werden musste, wurde der 43-Jährige zur Polizeistation gebracht. Dort zeigte sich der Mann uneinsichtig und bedrohte die Ordnungshüter - richtigerweise wurde der Mann sensibilisiert und einem Arzt übergeben.
Alkohol oder Drogen hat der Mann scheinbar nicht zu sich genommen. An dem Benz entstand Sachschaden von 6000 Euro, rund 1500 Euro müssen für die Reparatur an der Leitplanke berappt werden.
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KASSEL. Bei einem Brand in der Heinrich-Pierson-Straße im Kasseler Stadtteil Oberzwehren konnte am Sonntagabend (20. November 2022) durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Kassel eine Person aus einer verrauchten Wohnung gerettet werden. Der Entstehungsbrand in der Küche konnte anschließend durch die Feuerwehr schnell gelöscht und somit ein noch größerer Schaden verhindert werden.
Um kurz nach 6.30 Uhr ging über den Notruf 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel die Meldung über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Pierson-Straße ein. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 2 sowie Einheiten des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle gesandt. Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte schnellen Zutritt zu der betroffenen Wohnung und fanden eine Person in der völlig verrauchten Wohnung auf, die durch die Einsatzkräfte sofort gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurde.
Die Ursache für die starke Verrauchung war ein Entstehungsbrand in der Küche der Wohnung, der zügig abgelöscht wurde. Die Wohnung musste umfangreich maschinell belüftet werden um sie von dem Brandrauch zu befreien. Der Bewohner der Wohnung wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.
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BRILON. Die Briloner Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag (19. November) gegen 16.30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Bahnhofstraße alarmiert.
Kurz nach Eintreffen konnte in einer Wohnung auf dem Dach des Volksbank-Centers eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden - im Bereich einer Küchenzeile war ein Feuer ausgebrochen. Der Angriffstrupp, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, konnte rasch Entwarnung geben. Es befand sich glücklicherweise keine Person mehr in der Wohnung und das Feuer war in Sekundenschnelle unter Kontrolle.
Im Anschluss wurde die Wohnung belüftet. Über Ursache und Höhe des Schadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
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HILLERSHAUSEN. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hillershausen verlief der Sonntagvormittag völlig anders als geplant - nunmehr verdankt ein kleines Kälbchen den ehrenamtlichen Kräften sein Leben. Gemeinsam mit einem couragierten Tierarzt konnte das Jungtier aus einer prekären Situation gerettet werden.
Am frühen Sonntagmorgen (20. November 2022) wurde dem Kälbchen vermutlich seine Neugier zum Verhängnis. Trotz vorhandener Abmauerung und Schachtabdeckung brach das Tier ein und fiel in eine unter dem Stall befindliche Grube. Nachdem der Landwirt das Missgeschick festgestellt hatte, wurde die Grube sofort mit nachbarschaftlicher Hilfe abgepumpt, sodass das Kalb wieder festen Boden unter die Hufe bekam. Für die weiteren Maßnahmen wurde die Feuerwehr mit einbezogen.
Obwohl die Lage eigentlich aussichtslos erschien, weil die Schachtöffnung nur so groß war, dass eine Person (oder das Kalb) durchpasste, gaben die Einsatzkräfte nicht auf. Dank des couragierten Einsatzes des hinzugezogenen Tierarztes konnte das Kalb sediert werden. Mit einer Beinschlinge und einem Frontlader gelang dann die millimetergenaue Rettung durch den Schacht. Die Einsatzkräfte waren dabei zur Eigensicherung mit Atemschutz und Sicherungsleine ausgerüstet.
Das völlig erschöpfte Tier wurde nach der tierärztlichen Erstversorgung zurück in den Stall gebracht, in dem das Muttertier sowie ein Geschwisterkalb bereits aufgeregt warteten.
Stadtbrandinspektor Vahland: "Ein nicht alltäglicher Einsatz, der wieder mal deutlich gemacht hat, wie wichtig die Feuerwehren auch in den kleineren Ortsteilen sind. Ohne die Ortskenntnis, das Fachwissen im Umgang mit Tieren und ohne das besonnene Handeln aller Beteiligten wäre dieser Einsatz nicht so reibungslos verlaufen. Besonderer Dank geht aber an den Tierarzt, ohne dessen Hilfe ein erfolgreicher Abschluss nicht möglich gewesen wäre."
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BAD WILDUNGEN. Vermutlich führte Unachtsamkeit am Samstag zu einem Unfall im Kreisverkehr an der Esso-Tankstelle - insgesamt entstand Sachschaden von 10.000 Euro, verletzt wurde niemand.
Wie Zeugen berichten konnten, befand sich gegen 11.15 Uhr der Fahrer eines VW-Tiguan bereits im Kreisverkehr, als eine Hamburgerin mit ihrem Nissan Juke von der Odershäuser Straße kommend, in den Kreisel einfuhr. Dabei übersah die 46-Jährige den Volkswagen, sodass beide Fahrzuge kollidierten. An dem schwarzen Juke entstand ein Frontschaden von 5000 Euro. Die gleiche Schadenshöhe wird dem Tiguan des Bad Wildungers (55) zugeschrieben. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt.
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LÖHLBACH. Ein Verkehrsunfall ohne Fremdeinwirkung ereignete sich am 17. November 2022 auf der Bundesstraße 253. Zwei Personen wurden verletzt.
Gegen 21.20 Uhr befuhr ein 42-Jähriger mit einem Seat die Bundesstraße von Löhlbach kommend in Richtung Dainrode. Noch vor der Abfahrt nach Frankenau verlor der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug - der Seat geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte auf die rechte Fahrzeugseite und kollidierte mit einem Baum.
Zwei der fünf Bad Wildunger im Alter von 21 und 50 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen drei überstanden den Unfall unbeschadet. Am Seat entstand Sachschaden in Höhe von rund 8000 Euro.
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