BAD WILDUNGEN. Ein Skoda ist am Dienstagmorgen von der Fahrbahn bei Bad Wildungen abgekommen - die Ursache konnte noch nicht geklärt werden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 54-Jährige mit seinem Yeti gegen 7.45 Uhr die Bundesstraße 485 zwischen Giflitz und Hundsdorf und bog in die Industriestraße ab. Noch vor der Brückenüberführung geriet der Wagen nach rechts auf die Bankette, der Skoda durchfuhr einen Acker und kam kurz vor dem Abhang zur Bundesstraße vor einem Baum zum Stehen. Unverletzt konnte sich der Fahrer aus dem Yeti retten und die Polizei informieren.
Bei Eintreffen der Beamten ließ der Polizeiführer die Feuerwehr Bad Wildungen zu einer Hilfeleistung alarmieren. Da der Pkw auf die Bundesstraße abzurutschen drohte, setzten die Einsatzkräfte zur Sicherung die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens ein. Die weiteren Transportmaßnahmen führte ein Abschleppunternehmen durch. Der Sachschaden wird auf ungefähr 7000 Euro geschätzt. Für den 54-Jährigen, der in einem Bad Wildunger Stadtteil wohnt, ging die Sache noch glimpflich aus.
WALDECK. Ein großes Dankeschön geht an alle Einsatzkräfte, die rund um die Uhr ehrenamtlich für die Bevölkerung einsatzbereit sind - egal ob mitten in der Nacht, am Feiertag oder während der Arbeit. 122 Einsätze hat die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Jahr 2022 mit ihren acht Stadtteilfeuerwehren erfolgreich abgearbeitet - mehr als je zuvor. Dabei waren die Einsatzkräfte rund 2000 Stunden für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich im Einsatz. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, an Feiertagen und oft mehrfach am Tag. Die längsten, meisten und kräftezehrendsten Einsätze gab es mit den Unwetterlagen zum Jahresbeginn und den Waldbrandlagen in Frühling und Sommer, mit teilweise auch überörtlichen Einsätzen.
In diesem Jahr konnten durch den hohen Ausbildungsstand und die moderne Ausrüstung erneut Leben gerettet werden - einen zwischen Leitplanke und seiner Maschine eingeklemmten Motorradfahrer im Frühling, eine Hausbewohnerin aus ihrer brennenden Wohnung im Herbst und bei der Vielzahl anderer Hilfeleistungseinsätze über das ganze Jahr hinweg.
12.000 Ausbildungs- und Dienststunden wurden absolviert, 68 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene in den verschiedensten Bereichen besucht - vom Grundausbildungslehrgang über Zusatzausbildungen bis zum Zugführerlehrgang. Verschiedene neue Ausrüstungsgegenstände wie Rettungsgeräte für die Technische Hilfeleistung, Löschrucksäcke zur Waldbrandbekämpfung, ein Stromerzeuger, ein Fahrzeuglichtmast, und vieles mehr wurden dieses Jahr angeschafft und ersatzbeschafft. Außerdem wurde eine Ölsperre des Landkreises in Sachsenhausen stationiert. Durch diese Anschaffungen wurde und wird die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr in der Stadt Waldeck weiter verbessert und mit dem Stand der Technik gegangen.
Mit der Feuerwehrcard wurde zusammen mit Unterstützern für die Einsatzkräfte ein kleiner Anreiz geschaffen, auch weiterhin ehrenamtlichen Dienst für das Allgemeinwohl zu leisten. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit ging es in diesem Jahr weiter voran, indem sich alle Stadtteilfeuerwehren bei der Gewerbeausstellung repräsentierten und Flyer in Umlauf brachten, die die Vielfältigkeit der Feuerwehr in die Öffentlichkeit tragen sollen.
Das Video zum Jahresrückblick finden Sie auf der Homepage der Waldecker Feuerwehr (hier klicken). Es wird sich zeigen, welche neuen Herausforderungen und Eindrücke das Jahr 2023 bringt. Die Feuerwehr der Stadt Waldeck wünscht einen guten Start ins Jahr 2023!
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TWISTETAL. In den Twistetaler Ortsteilen Berndorf und Twiste haben unbekannte Täter in der Nacht von Freitag auf Samstag die Geschwindigkeitsmessanlagen in den Ortsdurchfahrten mit Farbe beschmiert. An den technischen Anlagen ist ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 600 Euro entstanden.
Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
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KORBACH. Am Donnerstag, dem 8. Dezember 2022, um 7.15 Uhr, kam es auf der Arolser Landstraße am Kreisel zum Bahnhof zu einem Verkehrsunfall und anschließend zu einer Flucht des Unfallverursachers.
Laut des Geschädigten handelt es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen silbernen Audi (wahrscheinlich A4 Kombi, älteres Modell). Das Kennzeichen konnte der Geschädigte nur teilweise erkennen. Laut seinen Angaben soll es sich um die amtliche Zulassung KB mit der Endziffer 7 handeln. Der Flüchtige habe allein im Pkw gesessen, er soll braune, schulterlange Haare haben. Der Geschädigte selbst war mit einem dunkelgrauen Volkswagen Touran unterwegs.
Nach Angaben der Polizei befuhr der Geschädigte den Verkehrskreisel aus südlicher Richtung kommend und beabsichtigte diesen in Richtung der Straße "Am Hauptbahnhof" zu verlassen. Der Unfallverursacher hat dieses nicht mitbekommen und fuhr in den Geschädigten herein. Nach kurzer Verzögerung entfernte sich der Beschuldigte dann unerlaubt vom Unfallort.
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EDERTAL. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am 2. Januar in Affoldern - neben den Feuerwehren aus dem Edertal machten sich gegen 12.40 Uhr auch Polizei und Rettungskräfte auf den Weg in die Brückenstraße.
Die Edertaler Feuerwehren wurden am Montagmittag gegen 12.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit überschlagenem Auto gerufen. Die 18 ausgerückten Kameradinnen und Kameraden aus Affoldern und Hemfurth-Edersee fanden kurz darauf einen Ford B-MAX vor, der eine Böschung hinuntergefahren war und sich im Bereich der Eder überschlagen hatte. Der Verunfallte war weder im Auto eingeklemmt noch eingeschlossen, eine RTW-Besatzung kümmerte sich bereits um den Mann.
Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab. Anschließend wurde überprüft, ob Betriebsstoffe ausgetreten waren, hier konnte aber Entwarnung gegeben werden. Auch wenn der Einschlag im Baum hart war, hatte der Fahrer wohl Glück im Unglück - vermutlich wäre der in Offenbach zugelassene (OF) Kleinwagen sonst in der Eder gelandet.
Nach kurzer Einsatzzeit konnten die Kameradinnen und Kameraden die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Bergung des Ford erledigte ein Abschleppunternehmen im Nachgang.
Was war geschehen?
Der Verunfallte gab im Rahmen seiner Aussage an, dass ihm ein weiterer Verkehrsteilnehmer auf seiner Fahrbahn entgegengekommen war und mehrfach sein Fernlicht betätigt hatte. Hiervon überrascht wollte der Offenbacher ausweichen und geriet dadurch nach links von der Fahrbahn ab. Der Verursacher setzte seine Fahrt in Richtung Mehlen fort, ohne sich um den Verunfallten zu kümmern.
Um was für ein Fahrzeug es sich genau handelte, ist bislang unbekannt. Der Geschädigte gab an, dass es sich um einen grünen Kleinwagen, möglicherweise einen VW Golf, gehandelt haben könnte.
Hinweise zum flüchtigen Fahrer, dessen Fahrzeug oder weitere Zeugenaussagen zum Unfallhergang nehmen die Beamten in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.
WALDECK. Der erste Einsatz für die Waldecker Wehren im Jahr 2023 ließ nicht lange auf sich warten. Bereits sechs Minuten nach Jahresstart lösten die Pager der Feuerwehren Waldeck, Sachsenhausen, Nieder-Werbe sowie des Führungsteam (ÖTEL) aus.
Die Leitstelle alarmierte zum Strandbad nach Waldeck-See, wo ein Feuer an der Uferpromenade entstanden war. Am Einsatzort eingetroffen stellte sich die Lage so dar, dass auf einer Länge von 300 Metern die Uferpromenade brannte. Betroffen war eine Fläche von ca. 200 Quadratmeter. Umgehend wurde eine B-Leitung vom mittleren Löschfahrzeug an der Ederseerandstraße bis zur Uferpromenade gelegt. Von dort aus begann ein Trupp unter Atemschutz mit dem ersten Rohr den Brand zu bekämpfen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde durch einen weiteren Trupp ein zweites Rohr aufgebaut. Die Wasserversorgung wurde zuerst über den Fahrzeugtank vom Löschfahrzeug realisiert. Somit standen 2200 Liter Löschwasser zur Verfügung und es war genügend Zeit, den nächstgelegenen Hydranten für eine unabhängige Löschwasserversorgung in Betrieb zu nehmen. Schnell zeigten die Löschmaßnahmen an der Uferpromenade Wirkung. Nach kurzer Zeit waren keine offenen Flammen mehr sichtbar. Lediglich Glutnester galt es noch abzulöschen. Der Bereich wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und der Leitstelle konnte "Feuer aus" gemeldet werden.
Noch während dieses Einsatzes ging bei der Leitstelle der nächste Notruf aus Waldeck ein. Es sollte ein Müllcontainer brennen. Das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen standen glücklicherweise einsatzbereit an der Ederseerandstraße und konnten sich umgehend auf den Weg zur nächsten Einsatzstelle machen. Das Löschgruppenfahrzeug 10 KATS, welches noch in der Löschwasserförderung eingebunden war, wurde aus dem Einsatz herausgelöst und begab sich kurze Zeit später in Richtung des brennenden Containers. Bei Eintreffen des Einsatzleitwagens am Containerbrand in der Waldecker Schulstraße, waren die Flammen im Restmüllcontainer bereits von Anwohnern größtenteils gelöscht worden. Die Kontrolle mittels Wärmebildkamera ergab weitere Glutnester in der Tonne. Die Einsatzkräfte leerten die Tonne, zogen den Abfall mit einem Haken auseinander und löschten ihn mit der Schnellangriffseinrichtung des Hilfeleistungstanklöschfahrzeugs ab. Parallel dazu musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.
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KASSEL. Am frühen Silvesterabend wurde die Feuerwehr Kassel zu einem Wohnungsbrand gerufen. In der Goethestraße wurde von Anwohnern Feuerschein in einer Wohnung wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. In der Wohnung befand sich noch eine Person, die mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert wurde.
Der durch einen Adventskranz ausgelöste Brand konnte sich dank der frühzeitigen Meldung des Feuers nicht weiter ausbreiten und somit zügig durch die Feuerwehr mit einem Trupp unter Atemschutz gelöscht werden. Nach der Belüftung des Gebäudes konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.
Die Goethestraße war für den Zeitraum der Löscharbeiten voll gesperrt.
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BRILON. In der Silvesternacht wurde die Feuerwehr Brilon zu zwei Einsätzen alarmiert. Nahezu zeitgleich wurden der Rettungsleitstelle gegen 0.15 Uhr zwei Heckenbrände in der Lerchenstraße und am Döselsberg gemeldet.
Bei Eintreffen hatte sich das Feuer an den Einsatzstellen schon auf rund 20 Meter Hecke ausgebreitet. Ein umgehend eingeleiteter Löschangriff zeigte rasch Wirkung, sodass ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser vermieden werden konnte.
Der Löschzug Brilon war mit vier Fahrzeugen und 24 Kräften rund eine Stunde lang im Einsatz.
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VOLKMARSEN. Für einen 68-jährigen Mann aus Hörle endeten die letzten Stunden des Jahres in einem RTW - die Feuerwehren Volkmarsen, Herbsen, Hörle, Külte und die Feuerwehr Bad Arolsen mit der Drehleiter rückten in die Straße Oberes Eichhölzchen aus, um Leben zu retten.
Um 16.40 Uhr, am 31. Dezember 2022, ging der Anruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg mit dem Hinweis auf einen Gebäudebrand in Hörle ein. Unverzüglich wurden die Feuerwehren alarmiert, Kai Wiebusch leitete den Einsatz. Während die Bad Arolser Feuerwehr mit der Drehleiter in Bereitstellung verhoffte, ließ Wiebusch vier Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vordringen. Zwei weitere Trupps blieben in Bereitstellung. Dichter Rauch umhüllte die Feuerwehrleute beim Vorgehen, der Brandherd in der Küche konnte jedoch schnell lokalisiert werden. Dichter Qualm hatte sich bereits ins Wohnzimmer verlagert, dort wurden die Einsatzkräfte fündig, brachten den 68-Jährigen mit schweren Verletzungen nach draußen ins Freie und übergaben den Mann dem Notarzt.
Wie das Feuer entstanden ist, darüber liegen noch keine Angaben vor. Brandermittler der Kripo haben den Fall übernommen.
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DIEMELSTADT. Unglücklich verlaufen ist die Flugbahn einer Silvesterrakete in Wrexen am frühen Neujahrsmorgen - das Dach eines Carports in der Schulstraße brannte.
Um kurz nach Mitternacht alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Wehren aus Rhoden und Wrexen zu einem Carportbrand. Tatsächlich war eine Rakete auf einem Dach, das aus Doppelstegplatten besteht, eingeschlagen und hatte das PVC in Brand gesetzt. Unter der Leitung von Einsatzleiter Florian Tepel konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Den entstandenen Schaden beziffert die Bad Arolser Polizei auf 2000 Euro. Verletzt wurde niemand.
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