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OLSBERG. Der Löschzug Bigge-Olsberg wurde am 13. September gegen 12 Uhr über Sirene und Meldeempfänger alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus schlugen Flammen aus einem der Tore und dichter Rauch drang aus der gesamten Fahrzeughalle - der Schlauchwagen SW 2000 stand in Flammen.

Trotz der starken Verrauchung der Halle und den teilweise schweren Beschädigungen konnten die übrigen sieben Fahrzeuge aus der Halle gefahren werden und neben allen verfügbaren Feuerlöschern von den Einsatzkräften zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. 26 Einsatzkräfte wurden später vom Rettungsdienst vorsorglich auf Rauchgasinhalation untersucht, glücklicherweise konnte aber Entwarnung gegeben werden. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen aus dem gesamten Stadtgebiet Olsberg, der Stadt Brilon und der Gemeinde Bestwig im Einsatz.

Die Fahrzeuge des Löschzuges Bigge-Olsberg müssen nun durch Sachverständige überprüft werden und gegebenenfalls durch Fachfirmen gereinigt werden - dies gilt ebenso für die gesamte Einsatzkleidung der etwa 70 Mitglieder. Ob das Gebäude saniert werden kann oder abgerissen werden muss, klären Sachverständige in den nächsten Tagen. Bis auf Weiteres wird der Löschzug mit drei zur Verfügung gestellten Ersatz Löschfahrzeugen aus Fertigungshallen benachbarter Unternehmen ausrücken.

Die Feuerwehr dankt an dieser Stelle dem Hochsauerlandkreis, der Stadt Meschede sowie der Firma Iturri für die sofort bereitgestellten Löschfahrzeuge, sowie den Firmen Holzbau Hoppe und Metallbau Körner für die bereitgestellten Flächen und Hallen für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Einsatz niemand. Über die Brandursache sowie die Schadenshöhe liegen der Feuerwehr noch keine Informationen vor, ein Brandsachverständiger hat die Ermittlungen aufgenommen.

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LICHTENFELS. Im Lichtenfelser Ortsteil Münden liegen die Nerven der Bewohner derzeit blank - erneut hat ein Unbekannter gezündelt und einen Schuppen in Flammen aufgehen lassen.

Gegen 23.40 Uhr hat ein Zeuge über die Notrufnummer 112 Feuerschein im Bereich des Sportplatzes an der Brückenstraße gemeldet. Eine Scheune steht in Münden in Vollbrand, lautete die Information. Daher wurden die Wehren Münden, Rhadern, Dalwigksthal, Sachsenberg, Neukirchen und Goddelsheim alarmiert. Wie immer bei gemeldeten "F3" Einsätzen werden die Lichtenfelser Kameradinnen und Kameraden aus Medebach (NRW) unterstützt. Der komplette Löschzug mit der Drehleiter war kurz nach der Alarmierung am Einsatzort um die Lichtenfelser zu unterstützen. Die Drehleiter kam nicht zum Einsatz. 

Wie Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, handelte es sich nicht um einen Scheunenbrand, sondern um einen brennenden Geräteschuppen, in dem Metalle, Brennholz und einige Strohballen gelagert waren. Mittels Schnellangriff konnte das Feuer zunächst unter Kontrolle gebracht werden. Im Nachgang brachte der Stadtbrandinspektor die Wärmebildkamera zum Einsatz - es folgten nochmals Nachlöscharbeiten unter Beimischung von Löschschaum. Insgesamt beteiligten sich 75 Ehrenamtliche an den Löscharbeiten. Zur Absicherung war eine RTW-Besatzung aus Dalwigksthal vor Ort - verletzt wurde aber niemand, wie Klaus Debus mitteilte.

Da sich weder selbstentzündende Stoffe oder Brandbeschleuniger im Schuppen befanden, noch elektrische Anschlüsse vorhanden sind, kommt eine Selbstentzündung nicht infrage. Die Polizei wollte sich nicht zur Brandursache äußern und bestätigte, dass Brandermittler am Sonntag mit der Arbeit zur Klärung der Ursache beginnen werden. In jüngster Vergangenheit hat es im Nahbereich von Münden schon einmal gebrannt. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Zeugen.

Wer Hinweise zur Brandursache geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.  

Link: Brandstifter in Lichtenfels unterwegs - Polizei bittet um Hinweise (18.08.2021)

Link: Einsatzstandort am 28. August bei Münden.

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MENGERINGHAUSEN. Ein Brand in einem Betrieb für Fußbodentechnik hat am Samstagnachmittag etwa 70 Einsatzkräfte auf den Plan gerufen.

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte um 14.19 Uhr die Feuerwehren Bad Arolsen, Mengeringhausen und Helsen - in der Mengeringhäuser Straße war eine Rauchentwicklung in einem Firmengebäude gemeldet worden.

Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter machten sich etwa 70 Kräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, konnte eine starke Rauchentwicklung im betroffenen Firmengebäude festgestellt werden. Bei der anschließenden Untersuchung erkannten die Kräfte, dass eine Küchenzeile im Gebäude in Brand geraten war. Unverzüglich wurde ein Innenangriff mit zwei C-Rohren eingeleitet. Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Durch das schnelle und koordinierte Handeln der Einsatzkräfte konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden die Räumlichkeiten und der Dachboden im Anschluss kontrolliert - um 15.14 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Außerdem kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Belüftung, um das Gebäude vom Rauch zu befreien. Für ein mögliches Durchschlagen der Flammen durch die Dachkonstruktion war außerdem die Arolser Drehleiter vor Ort - glücklicherweise kam diese aber nicht zum Einsatz.

Verletzt wurde niemand.

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DIEMELSTADT. Ein Ford Focus geriet am Samstagmorgen bei Diemelstadt in Vollbrand - die Besitzer und ihre beiden Kinder kamen mit dem Schrecken davon.

Eine niederländische Familie befuhr gegen 6.35 Uhr die Autobahn 44, als der Fahrer bemerkte, dass der Ford Focus nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Um der Ursache auf den Grund zu gehen und ein Liegenbleiben auf dem Standstreifen der Autobahn zu verhindern, nutzte die Familie die Abfahrt zur Bundesstraße 252 in Richtung Diemelstadt. Am Abzweig nach Wrexen (Landesstraße 3081) drang plötzlich dichter Rauch in das Fahrzeuginnere - der Ford ließ sich nicht mehr bewegen, geriet in Brand und die Fahrzeuginsassen mussten den Wagen verlassen.  

Um 6.36 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberge die Feuerwehr in Rhoden. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Achim Wienroth machten sich direkt 13 Einsatzkräfte auf den Weg. Bei Ankunft der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz und mit Einsatz von Schaum wurde der Löschangriff eingeleitet - so konnte der Brand zügig gelöscht werden, ein Großteil des Urlaubsgepäcks konnte aber nicht mehr gerettet werden und wurde in den Flammen vernichtet. Die Kräfte der Feuerwehr waren etwa eine Stunde lang im Einsatz.

Der komplett ausgebrannte Focus musste abgeschleppt werden, den Sachschaden schätzen die Beamten der Bad Arolser Polizei auf etwa 10.000 Euro.

Im Nachgang wurde Hessen Mobil alarmiert, um die Brandreste zu entfernen. Die Eltern und ihre beiden Kinder blieben glücklicherweise unverletzt. Ersthelfer haben die Familie für den Moment bei sich aufgenommen, um die weitere Organisation zu erleichtern.

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Freitag, 13 August 2021 07:03

Strohlager brennt am Zollhaus

DIEMELSEE. Gegen 2.10 Uhr am Freitagmorgen rückten die Diemelseer Feuerwehren zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemarkung Wirmighausen aus - weil die Gefahrenlage mit "F3" bewertet wurde, unterstützte die Korbacher Wehr die Löschaktion mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Atemschutzgerätewagen. Nicht eingesetzt wurde die mitgeführte Drehleiter. Ebenfalls alarmiert wurde die Wehr aus Bad Arolsen, die mit einem TLF unterstützte.

Wie Einsatzleiter Uwe Becker mitteilte, war ein Strohlager auf dem "Schweizerhof" in Brand geraten. Dichte Rauchentwicklung und heller Feuerschein waren im Nachthimmel von weitem zu erkennen. Rund 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz um das Strohlager abzulöschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Etwa 100 Heu- und Strohballen sowie ein Ladewagen, der unter einem grün-beplanten Containerdach stand, wurden Opfer der Flammen.

Beim Eintreffen ließ Becker mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten um einen schnellen Löschangriff starten zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Hydranten aber auch im Pendelverkehr aus der Ortsmitte in Wirmighausen sichergestellt. Dazu diente auch ein Wasserbassin, das permanent mit dem Löschgut befüllt wurde.

Mit Radladern, Schleppern mit Frontgabel und Muskelkraft musste das Stroh auseinandergerissen werden um an die Glutnester zu gelangen. Immer wieder loderten kleine Feuer auf, die von Löschtrupps bekämpft werden mussten. Gegen 6 Uhr war das Schlimmste überstanden, trotzdem, so Becker, werden sich die Löscharbeiten bis in den Mittag hineinziehen. Aus diesem Grund bittet der Einsatzleiter die Verbindungsstrecke von Wirmighausen nach Vasbeck oder Gembeck vorerst nicht zu befahren. Tiere wurden nicht verletzt oder getötet, auch deshalb nicht, weil die Rundbogenhalle zum Stall und Haupthaus mit einem gehörigen Sicherheitsabstand aufgebaut worden war. Vonseiten der Bewohner des Hofes gab es kalte und heiße Getränke sowie belegte Brote für die Einsatzkräfte.

Wie der Brand entstand, darüber konnten die Beamten der Polizeistation Korbach noch keine Angaben machen, Brandermittler der Kripo werden die Ursache ermitteln. Die Schadenssumme wird auf 50.000 Euro geschätzt. 

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 13. August 2021.

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KASSEL. Bei einem Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in der Mittelfeldstraße im Kasseler Stadtteil Rothenditmold konnte die Feuerwehr am Donnerstag durch ihr schnelles und gezieltes Eingreifen einen Totalschaden des Gebäudes verhindern. Bewohner kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei dem Einsatz leicht.

Gegen 3.45 Uhr erreichte die Leistelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über einen Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in der Mittelfeldstraße. Umgehend wurde durch die Leitstelle der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1, die Freiwilligen Feuerwehren Harleshausen und Waldau der Stadt Kassel sowie Einheiten des Rettungsdienstes alarmiert.

Vor Ort brannte der vordere Teil des Dachstuhles bereits in voller Ausdehnung und drohte unmittelbar auf die andere Hälfte des Hauses überzugreifen - die Feuerwehr brachte zunächst alle Bewohner sicher aus ihren Wohnungen. Parallel dazu wurde durch einen Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr ein Übergreifen des Brandes auf die andere Hälfte des Dachstuhles verhindert. In Folge wurden weitere Trupps mit Atemschutzgeräten und Strahlrohren eingesetzt um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, was glücklicherweise schnell gelang. Außerdem wurde zeitweise über die Drehleiter der Brand bekämpft.

Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein noch größerer Schaden am Gebäude verhindert werden - die Bewohner des Gebäudes blieben unverletzt. Vorerst sind die betroffenen Wohnungen des Gebäudes nicht bewohnbar. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht, er wurde ambulant an der Einsatzstelle behandelt und konnte in Folge den Einsatz fortführen.

Minuten nach Entdeckung des Brandgeschehens meldete sich ein 36-jähriger Kasseler persönlich beim Polizeirevier Mitte und gab an, für den Brand verantwortlich zu sein. Er wurde festgenommen und an die Beamten des Kriminaldauerdienstes übergeben. Zur Sachschadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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Publiziert in KS Feuerwehr

WEMLIGHAUSEN. Dem umsichtigen und schnellen Handeln der Nachbarn ist es zu verdanken, dass ein Schuppenbrand in Wemlighausen am Mittwochnachmittag mehr als glimpflich endete und die Flammen nicht auf das direkt angebaute Wohnhaus übergreifen konnten.

Mehrere Nachbarn hatten gegen 15:00 Uhr bemerkt, dass Flammen und Rauch aus dem Tor eines Schuppens schlugen, der direkt an einem Wohnhaus stand. Die Flammen schlugen bereits an der äußeren Hauswand hoch. Während ein zufällig vorbeikommender Anwohner die Feuerwehr alarmierte, wurden die Hausbewohner, die noch nichts von dem Brand bemerkt hatten, durch eine weitere Nachbarin informiert, damit sie ihr Haus verlassen konnten. Währenddessen hatten ein anderer Nachbar und der Vermieter des Hauses, der ebenfalls in einem Nachbargebäude wohnt, bereits Feuerlöscher zur Hand genommen und den Entstehungsbrand schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

Die Kameraden der Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen konnten ihren Einsatz darauf beschränken, angekokeltes Material aus dem Schuppen ins Freie zu bringen und dort abzulöschen. Außerdem wurde die Hausfassade die zu einer Dachterrasse führte, mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um weitere Glutnester und somit die Gefahr eines erneuten Brandausbruchs auszuschließen.

Die Kameraden des Löschzuges Bad Berleburg konnten von der Einsatzstelle abrücken, ohne tätig werden zu müssen. Die Löschgruppe Girkhausen konnte ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Der DRK Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um eine Hausbewohnerin, die aber vor Ort verbleiben konnte.

Nach Auskunft der Polizei war das Feuer nach dem Abflämmen von Unkraut durch den Hausbewohner entstanden. Der Sachschaden blieb glücklicherweise sehr gering.    

Publiziert in SI Feuerwehr

KORBACH. In Korbach ereignete sich am Montagnachmittag ein Brand in einem Fachwerkhaus - da die Feuerwehrkräfte das Haus unter Zuhilfenahme der zweiteiligen Steckleiter schnell evakuieren konnten, wurde niemand verletzt. 

Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg meldete gegen 14.40 Uhr, dass ein Fachwerkhaus in der Bunsenstraße brennt und sich Personen im betroffenen Gebäude befinden. Unverzüglich machten sich fünf Rettungswagen und die Korbacher Kernstadtwehr auf den Weg zum Einsatzort.

Bei Ankunft in der Bunsenstraße konnte die gemeldete Einsatzlage bestätigt werden - aus den Fenstern im Erdgeschoss drang dichter Rauch, in der Wohnung im Obergeschoss machten Personen auf sich aufmerksam. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Bewohner das Haus nicht über die üblichen Fluchtwege verlassen.

Unter Zuhilfenahme einer Steckleiter wurden die Personen aus dem Obergeschoss gerettet. Zeitgleich wurde der Löschangriff im Erdgeschoss unter Atemschutz eingeleitet, während zwei zusätzliche Trupps das Haus nach weiteren Personen durchsuchten - glücklicherweise konnte noch während der Löscharbeiten Entwarnung gegeben werden, da sich niemand sonst im Haus befand.

Wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gegenüber 112-magazin.de mitteilte, ereignete sich im Erdgeschoss des Fachwerkhauses ein Schwelbrand - ein Zimmer brannte dabei völlig aus. Der hohe Sachschaden konnte bislang nicht beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei in Korbach aufgenommen.

Durch das schnelle und koordinierte Handeln der Einsatzkräfte blieben alle Betroffenen unverletzt.

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BAD AROLSEN. Ein aufmerksamer Nachbar, der mit Gartenarbeiten beschäftigt war, konnte am Samstagnachmittag schlimmeres verhindern. 

Nach ersten Informationen bemerkte der Mann um 13.20 Uhr aufsteigenden Rauch auf einem Balkon an einem Gebäude im 2. Obergeschoss in der Jahnstraße. Mittels Telefon verständigte er die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, rannte zum betreffenden Stockwerk und trat die Tür zur Wohnung ein. Nachdem sich der Nachbar vergewissert hatte, dass sich keine Menschen in den Räumlichkeiten aufhielten, koppelte er mit dem eingetroffenen Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, um ihm diese wichtige Mitteilung zu überbringen.

Daraufhin konzentrierte sich der Einsatzleiter auf den Löschvorgang. Mit der Drehleiter konnte das in Brand geratene Gerümpel auf dem Balkon schnell abgelöscht werden. Zur Sicherheit ließ Meyer die Verbunddämmung an der Fassade mittels Wärmebildkamera überprüfen. Glück im Unglück hatten die Mieter der Wohnung - Glasscheibe und die Tür des Balkons zur Wohnung hatten der Hitze widerstanden, sodass das Feuer nicht auf den Innenraum übergreifen konnte.

Gegen 14.15 Uhr war der Einsatz beendet, 40 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Arolsen und Mengeringhausen rückten in die Standorte ein. Meyer übergab die Einsatzstelle an die Polizei, die den Vorgang zu Protokoll brachten. Auf gut 10.000 Euro wird der entstanden Sachschaden geschätzt. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch ein NEF und eine RTW-Besatzung im Einsatz. Verletzt wurde aber niemand.

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BAD AROLSEN. Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Bad Arolsen am frühen Mittwochmorgen alarmiert - der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Um 0.50 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Scheunenbrand in der Straße "Am Vorhof" in Bad Arolsen - ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Notrufnummer 112 gewählt. 

Unverzüglich machten sich unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter 27 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkannten die Kräfte, dass eine Lagerscheune in Vollbrand steht  - unter Atemschutz und mit drei C-Rohren wurde der Kampf gegen die Flammen eingeleitet.

Die Kameradinnen und Kameraden evakuierten das angrenzende Wohnhaus, da zu diesem Zeitpunkt ein Übergreifen der Flammen noch nicht ausgeschlossen werden konnte. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, wurde die Drehleiter bereitgestellt - glücklicherweise wurde das Wohnhaus aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Korbacher Krankenhaus gebracht.

Um etwa 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei Korbach übergeben, die derzeit zur Brandursache ermittelt. Der entstandene Sachschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt. 

Hinweise zum Brand nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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