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FRANKENBERG. Alkoholgenuss war wahrscheinlich ausschlaggebend für eine Unfallflucht, die sich am Montagabend auf der Landesstraße 3076 ereignet hat.

Nach bisheriger Sachlage befuhr ein 23-Jähriger aus Ginsheim-Gustavsburg mit seinem VW-Transporter gegen 21 Uhr die Landesstraße von Rosenthal in Richtung Frankenberg. Auf einer geraden Strecke setzte der Fahrer zum Überholen eines Personenkraftwagens an. Dabei kam der alkoholisierte Mann zu weit über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Trotz Funkenflugs vollendete der 23-Jährige den Überholvorgang und setzte unbeirrt seine Fahrt fort.

Über die Freisprechanlage informierte ein Zeuge die Polizeistation Frankenberg - umgehend wurde eine Streife zur Landesstraße beordert, mit dem Ziel den 23-Jährigen zu stoppen. Dieses Manöver klappte dank des Zeugen reibungslos. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest brachte schnell Gewissheit über den Promillewert. Es erfolgte eine Blutentnahme im Krankenhaus Frankenberg, der Führerschein wurde einbehalten.

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Montag, 21 November 2022 07:27

Benz kracht in Leitplanke - Ursache unklar

KORBACH. Ungeklärt ist weiterhin das Verhalten eines Mannes aus der Gemeinde Vöhl - nach einem Unfall auf der Bundesstraße 251 flüchtete der Fahrer zunächst von der Unfallstelle und zeigte sich später aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten.

Nach Zeugenaussagen hat sich der Unfall Sonntagvormittag gegen 10.15 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen den Abzweigen Strothe und Meineringhausen ereignet. Auf gerader Strecke sei der Mercedes-Benz mit voller Wucht in die Leitplanke gerast. Unverletzt konnte der 43-Jährige sein Auto verlassen, ließ dieses stehen und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Mit zwei Streifenwagen waren die Beamten der Korbacher Polizei im Einsatz, um den Unfallort abzusichern und den Flüchtigen zu stellen. Beides gelang anscheinend. Während die silbergraue C-Klasse abgeschleppt werden musste, wurde der 43-Jährige zur Polizeistation gebracht. Dort zeigte sich der Mann uneinsichtig und bedrohte die Ordnungshüter - richtigerweise wurde der Mann sensibilisiert und einem Arzt übergeben.

Alkohol oder Drogen hat der Mann scheinbar nicht zu sich genommen. An dem Benz entstand Sachschaden von 6000 Euro, rund 1500 Euro müssen für die Reparatur an der Leitplanke berappt werden.

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LICHTENFELS. Ein Feuer hat am frühen Sonntagmorgen fünf Wehren aus Lichtenfels auf den Plan gerufen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand schrillten bei den Einsatzkräften die Pager um 2.58 Uhr. Umgehend rückten die Wehren aus Münden, Rhadern, Dakwigksthal, Sachsenberg und Neukirchen zur Landesstraße 617 zwischen den Ortsteilen Münden und Dalwigksthal aus. Dort waren auf einem landwirtschaftlichen Anwesen eine Futtermittelanlage und ein Technikraum in Brand geraten. Einsatzleiter Klaus Debus erkannte die Gefahr sofort und ließ eine Riegelstellung zu einem Maschinenschuppen und einem Strohlager aufbauen. Mit drei C-Rohren konnte so ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Parallel dazu ließ Stadtbrandinspektor Debus mit zwei Schwerschaumrohren den Technikraum und die Futtermittelanlage eindecken. Abgesichert wurde der Einsatz von einer RTW-Besatzung der Johanniter Unfallhilfe, die in Dalwigksthal stationiert ist. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen, hieß es. Gegen 5.30 Uhr rückten die Wehren nach erfolgreicher Arbeit wieder ab.

Wie der Brand entstanden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Auch über die Sachschadenshöhe ist nichts bekannt. Brandermittler haben die Arbeit aufgenommen - frühestens am Montag ist mit einem Ergebnis zu rechnen. (Weitere Informationen folgen)

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Sonntag, 25 September 2022 11:37

T-Roc und Skoda stoßen in Thalitter zusammen

VÖHL. Am 24. September sind zwei Personenkraftwagen in Thalitter zusammengestoßen - eine Frau kam verletzt ins Krankenhaus, insgesamt entstand ein Schaden von 23.000 Euro.

Vermutlich führte Unaufmerksamkeit am Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall im Längsverkehr. Nach Angaben von Zeugen befuhr eine Frau (71) aus Korbach gegen 14.40 Uhr die Straße "Zur Alten Burg" in Fahrtrichtung Hof Lauterbach. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich die Fahrerin eines roten Skoda. In einer Kurve kam die 71-Jährige mit ihrem blauen T-Roc auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Skoda der Vöhlerin. 

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt 23.000 Euro. Sowohl der VW als auch der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten angeschleppt werden. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt, wobei die Geschädigte ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden musste. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden von der Freiwilligen Feuerwehr abgestreut und beseitigt.

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Mittwoch, 14 September 2022 08:42

BMW liefert sich illegales Rennen mit Rettungswagen

HÖXTER. Der Fahrer eines 5er-BMW wollte zügig vorwärtskommen und nutzte einen RTW als Führungsfahrzeug. "Wir werden verfolgt". Mit diesen Worten meldete sich der Fahrer eines Rettungswagens bei der Leitstelle der Polizei Höxter.

Das Kuriose an diesem Vorfall vom vergangenen Sonntag, 11. September: Der Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, und während seiner Fahrt von Beverungen in Richtung Holzminden fuhr ein dreister BMW-Fahrer direkt hinter dem Krankenwagen her und nutzte die Situation aus, um selber flott voranzukommen. Der Rettungssanitäter am Steuer des Krankenwagens, der zunächst über die B83 aus Richtung Beverungen kam und dann in Godelheim nach rechts auf die B64 in Fahrtrichtung Höxter abbog, hatte seinen ungebetenen Anhänger gegen 18.50 Uhr in Höhe Wehrden bemerkt und weiterhin im Rückspiegel beobachtet, wie der BMW unter anderem innerorts mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und ein Stoppschild missachtete.

Als der graue 5er-BMW dann noch hinter dem Krankenwagen über eine rote Ampel fuhr, reichte es Rettungsdienst-Fahrer und er rief die Polizei. Die fing den BMW dann in Höxter an der Kreuzung Westerbachstraße ab und konnte den Raser daraufhin kontrollieren. Am Steuer saß ein 25-Jähriger aus dem Kreis Holzminden, mit ihm im Auto saßen ein 19-Jähriger und ein 22-Jähriger. 

Der Fahrer muss sich nun nicht nur wegen der Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstöße verantworten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft besteht sogar der Verdacht eines verbotenen Kfz-Rennens. Der Staatsanwalt ordnete daher die Sicherstellung sowohl des Führerscheins als auch des Fahrzeugs an.

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Dienstag, 13 September 2022 16:04

Schleusernetzwerk in Nordhessen zerschlagen

KORBACH/WALDECK/FRANKENBERG. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main hat am 13.09.2022 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und sechs Untersuchungshaftbefehle vollstreckt. Die festgenommenen Beschuldigten wurden am heutigen Tag dem Haftrichter beim AG Kassel vorgeführt.

Stattgefunden haben die Durchsuchungsmaßnahmen in Korbach, Frankenberg, Waldeck, Siegen, Kümmersbruck, Regensburg, Vellmar, Olpe und Kassel. Aufgrund der Bewaffnung von drei Tätern mit Schusswaffen wurden auch Spezialkräfte der Bundespolizei eingesetzt. Die Hauptbeschuldigten, vier Syrer, ein Iraker und ein Iraner, stehen in Verdacht, gegen Entgelt vor allem syrische Staatsangehörige von Weißrussland, Polen und Österreich mit Hilfe von angemieteten Fahrzeugen in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die Geschleusten waren dabei teilweise lebensgefährlichen Umständen ausgesetzt, indem sie insbesondere auch auf Ladeflächen von Kleinlastern transportiert wurden.

In Deutschland angekommen wurden die Geschleusten vor ihrer Weiterschleusung nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande zu Teilen in einem sogenannten "Safe House" in der Innenstadt von Korbach untergebracht. Aktuell wird davon ausgegangen, dass auf diesem Wege insgesamt 147 Personen nach Deutschland eingeschleust wurden, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Für ihre Transporte sollen die Beschuldigten im Einzelfall routenabhängige Zahlungen in Höhe von 600 bis zu 2000 Euro erhalten haben. Die Gesamtsumme des inkriminierten Vermögens liegt bei ca. 200.000 Euro.

Darüber hinaus gerieten die Beschuldigten im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen, die seit November 2021 geführt werden, in zwei Fällen in den Verdacht, Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich nach Deutschland eingeführt zu haben. Auch in diesen beiden Fällen wird strafrechtlich gegen die Beschuldigten ermittelt. Zum Ermittlungserfolg hat insbesondere auch die internationale Zusammenarbeit mit den österreichischen und ungarischen Behörden beigetragen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel sicherstellt, darunter geringe Mengen Betäubungsmittel, verbotene Gegenstände in Form eines Springmessers und eines Butterflymessers sowie eine Machete. (ots/r)

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BAD AROLSEN. Bei wem sich der Fahrer eines silbergrauen Personenkraftwagens am Samstag telefonisch Rat geholt hat, ist nicht bekannt - nach einem Parkrempler telefonierte der Mann kurz, stieg in seinen Pkw und gab Fersengeld.

Ereignet hat sich die Verkehrsunfallflucht am 10. September gegen 16 Uhr in der Varnhagenstraße in Bad Arolsen. Wie ein Zeuge der Polizei mitteilen konnte, rangierte der Fahrer eines im Waldeck-Frankenberg zugelassenen silbergrauen Pkws auf dem Rewe-Parkplatz und dotzte dabei einen blauen Seat an. Der Heckbereich des Ateca wurde daher ordentlich beschädigt. Auf etwa 700 Euro wird der entstandene Sachschaden geschätzt.

Wie der Zeuge weiter berichtet, stieg der Verursacher aus seinem Pkw aus, begutachtete die Schäden, zückte ein Handy und telefonierte. Zunächst ging der Zeuge davon aus, dass der Verursacher den Schaden der Polizei meldet. Als der Verursacher sich in sein Fahrzeug setzte und die Flucht antrat, wählte der Zeuge die Nummer der Polizeistation Bad Arolsen und berichtete von dem Vorfall. Leider sind nur Fragmente des Kennzeichens (WA...) bekannt. Daher bittet die Polizei etwaige Zeugen um Hilfe bei der Aufklärung der Verkehrsunfallflucht. Die Rufnummer lautet 05691/97990.

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DIEMELSEE. Hessen Mobil erneuert die Landesstraße L 3082 zwischen Sudeck und Adorf auf einer Länge von 2,4 Kilometern. 

Zunächst wird der vorhandene Straßenaufbau inklusive Frostschutzschicht am 19. September in einer Stärke von insgesamt rund 65 Zentimetern abgetragen und anschließen in gleicher Höhe komplett neu eingebaut. Anschließend werden die Bankette beidseitig neu angelegt. Während der Bauzeit ab dem 19. September, bis voraussichtlich Ende des Jahres muss die Strecke zwischen Sudeck und dem Abzweig zur Landesstraße von Flechtdorf nach Adorf für den Verkehr voll gesperrt werden.

Der Verkehr wird ab Giebringhausen über Heringhausen, Rhenegge und Adorf umgeleitet. Die Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Das Land Hessen investiert rund 2,2 Millionen Euro in die Sanierung dieses Abschnitts der Landesstraße. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anlieger um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme und den damit verbundenen Einschränkungen.

Link: Straßenabschnitt der Landesstraße 3082.

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Montag, 05 September 2022 18:32

Honda landet auf Wiesenfläche - Biker verletzt

FRANKENAU. Aus bislang unbekannter Ursache ist am Sonntag der Fahrer einer Honda von seiner Fahrspur abgewichen und gestürzt - Ersthelfer, Polizeikräfte und Retter waren im Einsatz.

Ereignet hat sich der Unfall am 4. September um 15.35 Uhr auf der Landesstraße 3085 zwischen Frankenau und Altenlotheim. Wie Zeugen berichtet haben, befuhr eine Gruppe Motorräder die Landesstraße stadtauswärts Frankenau. In Höhe des Feriendorfes kam der letzte Fahrer der Kolonne, ein 33-Jähriger aus Lippstadt, in einer Linkskurve mit seiner Maschine nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben und kam auf einer Grünfläche zum Liegen. Bei dem Sturz zog sich der Biker leichte Verletzungen zu. Seine Honda wurde stark ramponiert.

Ersthelfer kümmerten sich um den Biker, bis professionelle Rettung nahte. An der Maschine entstand Sachschaden von 1500 Euro, schätzt die Polizei.

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Dienstag, 30 August 2022 08:16

Radfahrer unbeleuchtet in Bad Wildungen unterwegs

BAD WILDUNGEN. Sehr zügig ist am Montagabend ein 17-Jähriger mit seinem unbeleuchteten E-Bike in Bad Wildungen unterwegs gewesen - Im Kreisverkehr am Breiter Hagen kam es dann zur Kollision mit einem Pkw.

Nach Angaben von Zeugen, war der 17-Jährige mit seinem E-Bike auf dem Gehweg der Laustraße in Richtung Breiter Hagen unterwegs. Ohne auf den Verkehr zu achten, fuhr der Bad Wildunger mit hoher Geschwindigkeit über einen Zebrastreifen des Kreisverkehrs. Dieser Vorgang sollte ihm zum Verhängnis werden, weil zum selben Zeitpunkt ein 23-Jähriger Bad Wildunger mit seinem Peugeot in den Kreisel einbog und beim Herausfahren in die Straße Breiter Hagen den Biker frontal erfasste. Zwar leitete der Peugeotfahrer noch eine Vollbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden.

Durch die Kollision wurde der 17-Jährige vom Rad katapultiert und landete un sanft auf einem Bordstein. Dabei zog die der Radfahrer schwere Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Am Rad entstand Sachschaden von 150 Euro, die Reparatur am Peugeot wird auf 2000 Euro geschätzt. 

Zebrastreifen:

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass Fußgängerüberwege nicht durchfahren werden dürfen. Radfahrer müssen absteigen und ihr Rad schieben.

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