Christopher Rohde

Christopher Rohde

KORBACH. Um 17.10 Uhr wurde der Löschzug der Kernstadtwehr am 4. Januar 2023 in die Korbacher Innenstadt gerufen. Gemeldet war eine Rauchentwicklung aus dem Toilettengebäude an der Kalkmauer.

Unter Atemschutz ging ein Trupp in das stark verqualmte Gebäude vor. Im Bereich des Mülleimers wurde ein Entstehungsbrand mit der Schnellangriffseinrichtung abgelöscht, größerer Schaden konnte aufgrund des schnellen Eingreifens verhindert werden.

Nach entsprechenden Lüftungsmaßnahmen konnte die Anlage wieder freigegeben werden. Eine Streife der Polizeistation Korbach war vor Ort und nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung ist bislang nicht auszuschließen.

Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die ehrenamtlichen Kräfte stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

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USSELN. Etwa 600 Meter lang war am 4. Januar 2022 eine Ölspur im Willinger Ortsteil Usseln - die Feuerwehr war im Einsatz.

Unter Einsatzleitung von Jürgen Querl machten sich gegen 15 Uhr rund 20 Kräfte der Feuerwehren Usseln und Willingen auf den Weg zum Einsatzort. Dort konnten die Kameradinnen und Kameraden eine fast 600 Meter lange Ölspur vorfinden - diese führte direkt zum Fahrzeug des Verursachers, sodass dieser schnell ausfindig gemacht werden konnte.

Glücklicherweise beschränkte sich der ausgelaufene Betriebsstoff auf die Fahrbahn, um ein Einsickern in losen Boden mussten sich die Einsatzkräfte somit keine Gedanken machen. Problematisch war aber, dass es leicht regnete und der Regen drohte, den Betriebsstoff in Gullideckel zu spülen. Deshalb sperrten die Freiwilligen zunächst alle Gullideckel in der Umgebung ab und begannen anschließend mit der Reinigung der Straße.

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Donnerstag, 05 Januar 2023 09:50

Frau wird von zwei Autos getroffen

FRANKENBERG. Eine Frau aus Korbach ist am Mittwochabend in Frankenberg von einem Pkw erfasst und in ein entgegenkommendes Fahrzeug geschleudert worden.

Wie Zeugen an der Unfallstelle mitteilten, hatte die 27-Jährige ihren Pkw gegen 19.20 Uhr auf dem rechten Parkstreifen an der Uferstraße gegenüber dem Geronimo abgestellt und wollte die Fahrbahn überqueren. Dabei achtete die Frau aus Korbach nicht auf den fließenden Verkehr. Im gleichen Zeitraum näherte sich eine Frau (52) aus Frankenberg mit ihrem blauen Ford von der Jahnstraße kommend in Richtung Stadtausgang. Der Fokus erfasste die 27-Jährige und schleuderte die Frau in Richtung Gegenfahrbahn. Dort prallte ihr Körper auf die Motorhaube eines entgegenkommenden Opel Astra, wobei auch diese Windschutzscheibe splitterte. Von dort wurde die Korbacherin auf den Seitenstreifen geschleudert. Sowohl die 19-Jährige aus Allendorf, als auch die 52-Jährige blieben unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, so muss an dem Ford der linke Scheinwerfer und die Motorhaube, sowie die Windschutzscheibe erneuert werden. Bei dem grauen Astra wird ebenfalls die Motorhaube und die Windschutzscheibe erneuert werden müssen. Anhand des Unfallgeschehens gingen Zeugen zunächst von einem Unfall mit Todesfolge aus.  Wahrscheinlich hatte die 27-Jährige aber einen Schutzengel bei sich. Außer ein paar Prellungen und einigen Hautabschürfungen konnte der Notarzt nichts feststellen. Vorsorglich wurde die Frau aus Korbach ins Krankenhaus eingeliefert und auf weitere Verletzungen untersucht.

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KORBACH. Der Fahrer eines Lastzuges einer auswärtigen Spedition bemerkte beim Befahren des Elfringhäuser Weges im Korbacher Industriegebiet ein Problem auf seiner Ladefläche. An der kompletten rechten Seitenwand des Sattelaufliegers lief eine weiße Flüssigkeit auf die Straße. Da diese bereits in die Kanalisation eindrang, wurde sofort der Notruf abgesetzt. Mit Erstmaßnahmen wurden zunächst die Kanaleinläufe gesichert.

Gegen 9.15 Uhr wurde der Gefahrgutzug der Kernstadtwehr alarmiert, wenige Minuten später waren die ersten Kräfte vor Ort. Der LKW war nicht als Gefahrguttransport gekennzeichnet, dennoch erfolgte die weitere Erkundung unter besonderer Vorsicht. Die Ladepapiere des Fahrers wurden überprüft, parallel bestiegen Einsatzkräfte unter Atemschutz den Sattelauflieger, um nähere Erkenntnisse über den austretenden Stoff zu erlangen. Die Kanaleinläufe im Bereich des LKW wurden zu diesem Zeitpunkt bereits schnellstmöglich abgedichtet. 

Nachdem der Stoff identifiziert war, wurden die weiteren Schritte mit dem Hersteller sowie einem Vertreter der unteren Wasserbehörde abgestimmt. Der Sattelauflieger wurde komplett entladen und gereinigt. Ursächlich war ein aufgrund mangelnder Ladungssicherung havariertes Fass in der Mitte der Ladefläche. Die ausgetretene Chemikalie wurde mit Bindemittel aufgefangen und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Ein größerer Umweltschaden konnte durch den raschen und konsequenten Einsatz der Feuerwehr vermieden werden.

Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller, der Spedition sowie den Empfängerfirmen vor Ort klappte reibungslos. Insgesamt waren 35 ehrenamtliche Einsatzkräfte vor Ort. Nach fast vier Stunden Einsatztätigkeit konnte gegen 13 Uhr die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wiederhergestellt werden. Der Elfringhäuser Weg war für die gesamte Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

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DIEMELSTADT. Gegen 7 Uhr wurden die Einsatz- und Rettungskräfte am 3. Januar auf die Autobahn 44 alarmiert - in Nähe der Abfahrt nach Diemelstadt stand eine Zugmaschine in Vollbrand.

Unter der Leitung von Jörn Ständecke machten sich unverzüglich 30 Kräfte der Feuerwehren Rhoden, Wrexen, Wethen und ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Warburg auf den Weg zum Einsatzort. Bereits auf der Anfahrt konnten die Kameradinnen und Kameraden eine deutliche Rauchsäule erkennen. Vor Ort gingen direkt zwei Trupps unter Atemschutz zum Löschangriff über, im Anhänger der Zugmaschine befanden sich glücklicherweise keine Gefahrenstoffe.

Der Fahrer, der auf der Autobahn in Fahrtrichtung Kassel unterwegs gewesen war, hatte die Maschine noch auf dem Seitenstreifen abstellen und sich aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich retten können. Er blieb ersten Informationen zufolge unverletzt. 

Über die Brandursache oder die Schadenshöhe liegen bislang keine Informationen vor.

SOMPLAR. Bislang Unbekannte sind in der Zeit von Samstag (31. Dezember 2022) auf Montag (2. Januar) im Allendorfer Ortsteil Somplar in der Straße "Am Kamp" in ein Wohnhaus eingebrochen.

Die Einbrecher hebelten eine Terrassentür auf und durchsuchten das Haus anschließend nach Schmuck. Der Sachschaden an der Terrassentür beläuft sich auf etwa 100 Euro, der Wert des gestohlenen Schmucks ist bisher noch nicht endgültig geklärt.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nehmen die Beamten der Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Mittwoch, 04 Januar 2023 11:32

Audi A6 beschädigt - Zeugen gesucht

BAD AROLSEN. Unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag (30. auf 31. Dezember) in Bad Arolsen in der Straße "Auf der Heide" ein geparktes Auto beschädigt. Ein Reifen des Audi ist mit einem unbekannten Werkzeug so stark beschädigt worden, dass dieser die komplette Luft verloren hat. Die Beschädigungen deuten auf eine mutwillige Zerstörung hin.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

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HÖXTER. In Höhe Steinheim befuhr am Montag, 2. Januar, um 21.15 Uhr, eine 37-Jährige mit ihrem Nissan die B252 in Fahrtrichtung Höxter. Zur gleichen Zeit befuhr ein 63-Jähriger mit einem Renault Twizy die B 239 in Fahrtrichtung Blomberg. Ausgangs des Kreisverkehrs, der beide Bundesstraßen miteinander verbindet, kam der Renault-Fahrer nach links von dem Fahrstreifen ab, geriet ins Schleudern und prallte gegen den entgegenkommenden Nissan.

Dabei wurde der Renault-Fahrer so schwer verletzt, dass auch ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Der 63-Jährige kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die 37-Jährige wurde leicht verletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden sichergestellt. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die genauen Umstände des Unfalls werden noch ermittelt.

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KORBACH. Um 22.15 Uhr wurde am 10. Dezember 2022 der Löschzug der Kernstadtwehr Korbach von der Leitstelle alarmiert. Gemeldet war zunächst ein nicht angemeldetes Feuer im Bereich der Raiffeisenstraße. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Lage jedoch völlig anders dar - auf einem verwinkelten Gewerbegrundstück stand ein Wohnwagen in Vollbrand. Nachbarn gaben den Hinweis, dass sich noch eine Person in dem Wagen aufgehalten hat.

Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort mit der Brandbekämpfung. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Brandausbreitung kam für die Person leider jede Hilfe zu spät. Die sofort nachalarmierten Kräfte vom Rettungsdienst und die Notärztin konnten nur noch den Tod feststellen. Noch während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Einsatzstelle ab, die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen zur Brandursache.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um einen 50-jährigen Mann aus Korbach handelt. Ermittelt wurde die Identität mithilfe eines rechtsmedizinischen Gutachtens. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Mann den Wohnwagen als Schlafstätte nutzte. Zur Brandursache kann bislang keine Aussage getroffen werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Mittwoch, 04 Januar 2023 08:40

Blitzer auf der Bundesstraße 485

WALDECK. Derzeit wird auf der Bundesstraße 485 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Blitzgerät steht in der Senke, etwa in Höhe des Aussiedlerhofs, am Abzweig nach Selbach. An der Messstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h, geblitzt wird in beiden Richtungen.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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