KORBACH. Nur vier Minuten nach Mitternacht erfolgte der erste Einsatz im neuen Jahr für die Korbacher Wehr. Für die ehrenamtlichen Kräfte war die Silvesterfeier damit früh beendet.
Der Löschzug der Kernstadtwehr wurde am 1. Januar zu einem Heckenbrand im Bereich der Dr.-Hartwig-Straße gerufen. Nur wenige Minuten später waren die ersten Kräfte vor Ort. Die Hecke wurde abgelöscht und der gesamte Bereich mit einer Wärmebildkamera überprüft. Eine weitere Brandausbreitung konnte damit verhindert werden.
Um kurz nach 1 Uhr erfolgte dann bereits der nächste Alarm. In der Sudetenstraße brannte ein großer Papiercontainer in voller Ausdehnung. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vor und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Auch hier wurde eine weitere Ausbreitung der Flammen erfolgreich verhindert. Noch während des Einsatzes ging ein weiterer Notruf ein. Wieder brannte ein Müllbehälter. Die dritte Einsatzstelle im Bereich der Blumenstraße wurde von den Einsatzkräften ebenfalls zügig abgearbeitet. Gegen zwei Uhr konnten die ehrenamtlichen Kräfte dann die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder herstellen.
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WALDECK. Am späten Nachmittag des 30. Dezembers wurden die Feuerwehren aus Waldeck, Netze, Sachsenhausen und das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck zu einem Zimmerbrand in Waldeck in die Straße "Am Schlossberg" alarmiert.
Wie Pressesprecher Rene Kone auf Nachfrage mitteilen konnte, war der Brand in einem Badezimmer in der Kellerwohnung entstanden. Zuerst am Einsatzort traf das MLF Waldeck und kurze Zeit später das Löschfahrzeug 10 ein. Umgehend begab sich ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung. Im Außenbereich wurde die Wasserversorgung zuerst über die Fahrzeugtanks sichergestellt. Da der Umfang des Brandes zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, wurde auch eine unabhängige Wasserversorgung aus dem Ortsnetz aufgebaut.
Am betroffenen Zimmer wurde ein mobiler Rauchverschluss gesetzt, um eine Kontaminierung der restlichen Wohnung mit Brandrauch zu verhindern. Beim Öffnen der Zimmertür war nur schwarzer Brandrauch sichtbar. Der Raum wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Als Ursache für den Brand konnte eine Waschmaschine ausgemacht werden. Diese war auf der Vorderseite komplett verschmort. Die Waschmaschine wurde mit einem C-Rohr gekühlt und vom Stromnetz getrennt. Mit der Wärmebildkamera wurde der Raum auf Glutnester kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnte "Feuer aus" gemeldet werden.
Um den Brandrauch aus dem Zimmer zu bekommen, wurde eine Abluftöffnung geschaffen und ein elektrisch betriebener Lüfter im Keller positioniert. Damit konnte der Rauch ins Freie gedrückt werden. Das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug aus Sachsenhausen stand mit weiterem Löschwasser bereit, stellte einen weiteren Atemschutztrupp und leuchtete die Wohnung aus. Die Feuerwehr Netze unterstützte beim Aufbau der Wasserversorgung. Des Weiteren wurde die Einsatzstelle über vier Fahrzeuglichtmasten ausgeleuchtet. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres und weiterer Schaden am Gebäude durch den Brandrauch verhindert werden. Nach ca. einer Stunde übergab Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing die Einsatzstelle an die Polizei. Im Einsatz befanden sich 50 Einsatzkräfte mit zehn Einsatzfahrzeugen.
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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am 29. Dezember 2022 um 8.30 Uhr über den Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße informiert. Bei Erreichen der Einsatzstelle konnte durch die Einsatzkräfte eine Verrauchung in einer Wohneinheit im Erdgeschoss des betreffenden Mehrfamilienhauses festgestellt werden.
Durch das Brandereignis war ein Fenster infolge einer Verpuffung aus der Fassade gedrückt worden. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht mehr in der Wohneinheit. Weitere Mieter in den Obergeschossen waren durch das Brandereignis nicht gefährdet. Der Entstehungsbrand war bereits durch drei Ersthelfer eines angrenzenden Unternehmens mit Feuerlöschern abgelöscht worden. Diese wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst ambulant behandelt.
Durch die Feuerwehr wurden im Verlauf des Einsatzes Nachlöscharbeiten durchgeführt und betroffene Personen betreut. Die Schadensumme wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.
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NIEDER-WERBE. Am späten Donnerstagabend (29. Dezember 2022) wurden die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachenhausen um 23.17 Uhr zu einem unklaren Feuerschein in Nieder-Werbe alarmiert, der sich als Mülltonnenbrand herausstellen sollte.
Die Kameradinnen und Kameraden leuchteten die Einsatzstelle mit zwei Lichtmasten aus, hierbei wurde erstmalig auch der neu am TSF-W nachgerüstete Fahrzeuglichtmast eingesetzt. Zeitgleich begannen die Kräfte den Löschangriff mit zwei Schnellangriffseinrichtungen.
Mit der Wärmebildkamera wurde der Löscherfolg kontrolliert. Für effektive Löscharbeiten musste mittels Motorkettensäge, Halligan-Tool und Einreißhaken die Holz- und Metallverkleidung um die Mülltonnen herum zerstört werden.
Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf die in unmittelbarer Nähe befindlichen Bäume und Hecken verhindert werden. Eine Polizeistreife nahm das Brandereignis auf.
Weitere Informationen über die Arbeit der Feuerwehren der Stadt Waldeck finden Sie hier!
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WILLEBADESSEN. Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer (24) aus Brakel am Dienstag mit dem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Unfall ereignete sich am späten Dienstagabend (27. Dezember 2022) gegen Mitternacht auf der Bundesstraße 252, zwischen den Ortschaften Willebadessen-Peckelsheim und Borgentreich-Großeneder, auf Höhe der Einfahrt eines landwirtschaftlichen Betriebes.
Zum Unfallzeitpunkt fuhr ein 27-jähriger Warburger mit seinem grauen Fiat in Richtung Warburg und beabsichtigte, nach links in die Einfahrt des Agrarbetriebes zu fahren. Das hinter ihm fahrende Motorrad stieß zum Zeitpunkt des Abbiegens gegen die hintere linke Seite des Fiat, wodurch der Motorradfahrer stürzte.
Die beiden Insassen des PKW blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch örtliche Unternehmen von der Unfallstelle abgeschleppt. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden im hohen vierstelligen Euro-Bereich. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 252 voll gesperrt. (ots/r)
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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am 29. Dezember gegen 4.45 Uhr über einen Brand einer Bratwurstbude auf dem Königsplatz in Kassel informiert. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte Flammenschein und eine Rauchentwicklung aus einer Bratwurstbude, daraufhin alarmierte er die Feuerwehr.
Bereits auf der Anfahrt konnte vom alarmierten Löschzug der Feuerwache 1 eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Unteren Königsstraße wahrgenommen werden. Bei Ankunft schlugen Flammen aus der Holzhütte. Kurze Zeit später stand die komplette Hütte in Flammen. Umgehend wurde eine Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren und zwei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Eine Ausbreitung des Feuers auf die benachbarten Hütten konnte so verhindert werden.
Nach etwa 1,5 Stunden waren die letzten Glutnester abgelöscht. Die Freiwillige Feuerwehr Niederzwehren unterstützte die Einsatzkräfte der Feuerwache 1. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
Zur Brandursache ermittelt die zuständige Polizei
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KORBACH/OBER-WAROLDERN. Eine Drückjagd auf Schalenwild wird am heutigen Donnerstag im Bereich der "Marke" durchgeführt.
Die Jagdausübungsberechtigten bitten daher sämtliche Fahrzeugführer um vorsichtige Fahrweise. In der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr, kann flüchtendes Wild die Kreisstraße 15 zwischen Korbach und Strothe und die Landesstraße 3083 zwischen Korbach und Ober-Waroldern in Folge der Treibjagd überqueren. Auch Hundeführer und Treiber halten sich in den Bereichen auf.
Ein besonderes Augenmerk sollten Autofahrer auch auf Jagdhunde werfen, die sich im Bereich der genannten Landes- und Kreisstraßen aufhalten werden. Eine Beschilderung mit Warntafeln wird zusätzlich auf die Gefahren hinweisen. Daher die Bitte der Jagdausübungsberechtigten: Fahren Sie bitte Schrittgeschwindigkeit auf den ausgewiesenen Streckenabschnitten, um Unfälle zu vermeiden.
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BAD WILDUNGEN. Ein Alleinunfall hat sich am 28. Dezember 2022 auf dem LIDL-Parkplatz in der Bad Wildunger Itzelstraße ereignet. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.
Eine 83-Jährige wollte am Mittwochmittag gegen 12.30 Uhr mit ihrem Opel Corsa rückwärts in eine ausgewiesene Parkbucht auf dem Parkplatz des Discounters einparken. Hierbei vertauschte die Fahrerin vermutlich die Gänge - der Opel beschleunigte und fuhr mit der Front in eine Glasscheibe. Hiervon erschreckt, legte die Seniorin den Rückwärtsgang ein, fuhr einen Bogen und prallte mit dem Heck gegen eine Wand des Gebäudes. Hier blieb der Wagen stehen.
Glücklicherweise blieb die Fahrerin ersten Informationen zufolge unverletzt. An Front und Heck des Fahrzeugs entstand allerdings Sachschaden in Höhe von rund 2500 Euro. Der Schaden am Gebäude wird mit etwa 8000 Euro beziffert.
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BAD AROLSEN. Am 23. Dezember 2022 ereignete sich auf dem Parkplatz eines Discounters in der Bahnhofstraße in Bad Arolsen eine Verkehrsunfallflucht. Laut Zeugenaussagen war ein dunkler VW Kombi mit ukrainischem Kennzeichen gegen 19 Uhr beim Ausparken rückwärts gegen einen anderen PKW gestoßen und hatte an diesem einen Schaden von rund 1000 Euro verursacht.
Der Fahrer oder die Fahrerin des VW war anschließend weggefahren, ohne sich um den Sachschaden am anderen Fahrzeug zu kümmern. Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen ermitteln nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bitten um Hinweise auf den dunklen VW Kombi mit ukrainischem Kennzeichen.
Zeugen, die Hinweise auf den gesuchten VW geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 05691/97990. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Erneut haben die Feuerwehren im Landkreis Waldeck-Frankenberg ihr Können unter Beweis stellen können - gut ausgebildet, mit dem nötigen Gerät ausgerüstet und mit viel Engagement konnte ein Großbrand in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in einem Müllentsorgungsbetrieb in Mengeringhausen unter Kontrolle gebracht werden.
Nach derzeitigem Lagebild hatte um 22.44 Uhr die Brandmeldeanlage in einer Halle der Firma Peine ausgelöst und die Leitstelle alarmiert. Zeitgleich war einem Anlieferungsfahrer Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung in der Halle aufgefallen, daher wählte der Mann die Notrufnummer 110 und informierte die Polizei über den Vorfall. Unverzüglich setzten sich die Wehren Bad Arolsen, Mengeringhausen und Helsen in Bewegung und erreichten die Firma wenige Minuten nach der Alarmierung. Während die Polizei die Straßen und den Einfahrtsbereich zur Firma für den öffentlichen Verkehr sperrte, ließ Einsatzleiter Artur Berger die Warnstufe von F2 auf F3 erhöhen. Der Landkreis setzte daraufhin eine Katastrophenwarnung ab, auch deshalb, weil eine Rauchwolke mit Windrichtung Bad Arolsen zu erkennen war.
Drehleitern, Drohne und Messteam im Einsatz
Mit der Erhöhung auf F3 wurden weitere Mechanismen in Gang gesetzt: Die Feuerwehr aus Korbach mit der Drehleiter und einem Atemschutzgerätewagen rückte in Richtung Mengeringhausen aus. Die Drohnenstaffel und ein Team zur Schadstoffmessung der Luft wurde ebenfalls eingesetzt. Hier stellte sich heraus, dass an allen vier Punkten, die der Einsatzleiter in Bad Arolsen festgelegt hatte, keine erhöhte Schadstoffbelastung zu messen war. Mit der Drohne wurde aus der Luft das Geschehen begleitet und der Einsatzleiter fortwährend informiert.
Mitarbeiter der Firma leisten ganze Arbeit
Mit vier Trupps unter Atemschutz im Innenangriff ließ Berger den brennenden Siedlungsabfall bekämpfen. Gleichzeitig wurde mit der Drehleiter die Außenhaut der Halle abgekühlt. Das Konzept schien aufzugehen, weil zwei Feuerwehrleute, die bei der Firma arbeiten, mit Radladern den brennenden Müll ins Freie bringen konnten. Die beiden Mitarbeiter waren dabei unter Atemschutz aktiv. An einem festgelegten Ort konnte der Müll von anderen Teams abgelöscht werden.
Gutes Firmenkonzept
Wie sich herausstellen sollte, waren von dem Feuer keine Gefahrstoffe betroffen. Gut organisiert und ordentlich mit Betonblöcken voneinander getrennt, hatte das Feuer keine Chance auf weitere Boxen überzugreifen. Trotz aller Maßnahmen waren die Brandschützer bis um 4.30 Uhr im Einsatz. Rund 100 Feuerwehrkräfte waren an den Arbeiten beteiligt, hieß es aus Feuerwehrkreisen. Mit vor Ort waren der Kreisbrandinspektor und der Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen. Wie das Feuer entstanden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Auch über die Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Ein Statiker wird sich mit der Stabilität der Halle befassen müssen.
Drei Personen verletzt
Insgesamt wurden bei dem Brand drei Personen verletzt. Ein Feuerwehrmann klagte nach dem Einsatz unter Atemschutz über Kreislaufprobleme, ein weiterer Brandschützer hatte sich eine Schnittverletzung zugezogen. Der Lkw-Fahrer, der den Brand gemeldet hatte, konnte den Firmenbereich zwar noch verlassen, während der Fahrt wurde dem Mann aber schwindlig. In Höhe Diemelstadt musste er die Fahrt beenden - eine hinzugerufene RTW-Besatzung nahm den Fahrer mit ins Krankenhaus wegen einer Rauchgasintoxikation.
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