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KORBACH. Gleich zweimal wurden in den letzten Tagen zerschnittene Geldscheine im Bereich des Waldecker Bergs in Korbach aufgefunden. Die Herkunft ist noch unklar, die Polizei sucht den Eigentümer.

Am Sonntagnachmittag (12. September) meldet sich ein Korbacher bei der Polizei. Beim Spazierengehen hatte er neben einem geschotterten Weg mehrere zerschnittene Geldschein aufgefunden. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es sich tatsächlich um Geldscheine in verschiedener Stückelung handelte, die mehrfach zerschnitten worden waren. Die Polizisten stellten die Banknoten sicher.

Der zweite Geldfund ereignete sich am Dienstagnachmittag (14. September). Eine junge Frau aus Korbach fand an einer anderen Stelle am Waldecker Berg ebenfalls zahlreiche zerschnittene Geldscheine. Auch diese Scheine stellte die Polizei sicher.

Der genaue Geldbetrag konnte aufgrund der starken Beschädigungen der Scheine noch nicht festgestellt werden, die Polizei geht aber jeweils von mehreren hundert Euro aus. Nach ersten Überprüfungen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um echte Geldscheine.

Da die bisherigen Ermittlungen zur Herkunft und dem Eigentümer erfolglos blieben, bittet die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710, nun die Bevölkerung um Hinweise. (ots/r)

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Donnerstag, 16 September 2021 10:04

Nach Presseaufruf: Angehörige melden sich bei Polizei

VÖHL/KORBACH. Nur eine Stunde nachdem die Polizei einen Presseaufruf bei den örtlichen Medien gestartet hatte, meldeten sich Angehörige des in Not geratenen Radfahrers bei der Polizei.

Der 67-jährige Vöhler war am Dienstag gegen 13.20 Uhr mit seinem blauen Trekkingrad auf dem Verbindungsweg von Dorfitter in Richtung Korbach unterwegs gewesen. Noch vor dem Flugplatz stürzte der Mann vermutlich wegen eines medizinischen Notfalls - er verletzte sich durch den Sturz schwer und musste vor Ort reanimiert werden. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn anschließend in das Krankenhaus nach Korbach. Wie die Polizei berichtete, hatte der Mann keine Ausweispapiere bei sich.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befindet sich der 67-Jährige auf dem Weg der Besserung.

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Dienstag, 14 September 2021 14:19

BMW kippt um - Fahrer wird schwer verletzt

EDERTAL. In der Ortslage von Gellershausen kam es am Montag zu einem Alleinunfall -  ein 68 Jahre alter Mann aus dem Edertal wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit einem RTW ins Bad Wildunger Krankenhaus transportiert werden musste.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall im Bereich der Lindenstraße zur Violinenstraße in Gellershausen. Beim Befahren der Ortslage musste der 68-Jährige sein Motorrad anhalten, dabei verlor der Mann das Gleichgewicht, er kippte mit dem Motorrad zur Seite, sodass die BMW auf ihn stürzte. Mit Quetschungen und Prellungen wurde der Edertaler in die Asklepios-Klinik transportiert und stationär aufgenommen.

Der Sachschaden an der BMW hielt sich in Grenzen.

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Dienstag, 14 September 2021 10:21

Sachbeschädigungen vor Schwalefelder Kirche

SCHWALEFELD. In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierten Unbekannte vor der Schwalefelder Kirche - die Täter schlugen die Scheiben einer Hütte ein, beschädigten ein Hinweisschild und knickten eine Standlampe um. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.

Durch die lauten Sachbeschädigungen wurde eine Zeugin gegen 1.45 Uhr wach, diese konnte noch Stimmen von vermutlich zwei jungen Männern und einer jungen Frau wahrnehmen. Aufgrund der Gespräche geht die Zeugin davon aus, dass sich einer der Täter verletzt haben könnte.

Die Polizei ist auf der Suche nach weiteren Zeugen der Tat. Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummter 05631/9710. (ots/r)

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Montag, 13 September 2021 18:46

Spanngurt verfängt sich - Golf stoppt jäh

VOLKMARSEN. Für einen Mann aus dem Kreis Höxter endete die Fahrt in seinem Golf am Montagmorgen gegen 6.50 Uhr auf der Landesstraße 3075 zwischen Welda und Volkmarsen mit sofortiger Wirkung.

Zum angegebenen Zeitpunkt überholte der Pkw einen Lkw in Fahrtrichtung Volkmarsen, als unvermittelt das linke Vorderrad blockierte und der Golf abrupt abgebremst wurde. Bei näherer Betrachtung hatte sich ein Spanngurt, der auf der Fahrbahn lag, um das Rad geschlungen und die "Notbremsung" herbeigeführt. Dabei wurde der Pkw im Frontbereich stark beschädigt - das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Hinweise, wer den Spanngurt verloren hat, nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen. Weiterhin appelliert die Polizei an den Besitzer des Spanngurtes, sein Eigentum in Bad Arolsen auf der Polizeidienststelle abzuholen.

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FRANKENBERG. In der Nacht von Freitag auf Samstag durchtrennte ein Unbekannter den Zaun einer Schafweide am Ortsrand von Willersdorf in Richtung Oberholzhausen.

Der Schafhalter erhielt am Samstagmorgen einen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, dass seine Schafe auf der Kreisstraße zwischen Willersdorf und Haina-Oberholzhausen stehen würden. Er konnte seine zehn Schafe anschließend einfangen, glücklicherweise war kein Tier verletzt. Später musste er feststellen, dass der Zaun der Schafweide an einer Stelle durchtrennt worden war und die Schafe so entweichen konnten.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

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Montag, 13 September 2021 10:03

Drei Personen bei Motorradunfall in Usseln verletzt

USSELN. Drei verletzte Personen sind das Ergebnis eines Motorradunfalls, der sich am Samstagnachmittag bei Usseln ereignet hat. 

Eine größere Gruppe Motorradfahrer war am 11. September gegen 16.15 Uhr mit ihren Maschinen auf der Düdinghäuser Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs. Auf Höhe des Curioseums wollten die Vorausfahrenden nach links auf den dortigen Schotterparkplatz abbiegen - wegen entgegenkommendem Verkehr musste die Gruppe aber halten. Die folgenden Motorradfahrer bemerkten dies, nur einer der Fahrer war aus bislang ungeklärten Gründen vom Bremsmanöver überrascht und krachte in die wartenden Biker. 

Insgesamt kollidierte der Unfallverursacher (33) mit zwei weiteren Motorrädern, die von einem 44-Jährigen und einem 59-Jährigen geführt wurden. Zwei Personen wurden bei der Kollision leicht verletzt, eine schwer - die Beteiligten wurden in Krankenhäuser nach Brilon und Korbach gebracht.

An den drei Maschinen der Marke KTM entstand Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 19.000 Euro. 

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LICHTENFELS. Vermutlich war Unachtsamkeit ursächlich für einen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 52 am Sonntagmorgen. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 20-jährige Mann aus der Gemeinde Lichtenfels mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Zugetragen hatte sich der Alleinunfall gegen 7.30 Uhr zwischen Immighausen und Goddelsheim. In einer langgezogenen Rechtskurve kam der junge Mann mit seinem grauen Mercedes-Benz nach links von der Fahrbahn ab, war gegen einen Straßenbaum geprallt und dort zum Stehen gekommen. Mit einer Fraktur musste sich der 20-Jährige in medizinische Behandlung begeben. An seinem Benz entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.

Die Schadstelle am Straßenbaum wird abgepinselt - ein Fällen ist nicht notwendig, sagte die Polizei auf Nachfrage.

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Montag, 13 September 2021 06:12

Kuh auf der Bundesstraße 253 angefahren

BAD WILDUNGEN. Für einen 74-jährigen Mann aus der Gemeinde Burgwald endete die Fahrt in Richtung Fritzlar am Montagmorgen zunächst auf der Bundesstraße 253 bei Wega.

Gegen 2 Uhr wurde die Polizei über ausgebüxte Kühe in der Gemarkung Wega informiert. Die Suche nach den Tieren blieb zunächst erfolglos, auch der hinzugerufene Landwirt konnte den Aufenthalt seiner Tiere nicht lokalisieren. Als um 4 Uhr der Anruf eines Verkehrsteilnehmers die Kollision mit einer Kuh, etwa 100 Meter vor dem Wildunger Ortsteil Wega meldete, rückten die Beamten erneut aus. Auch der Landwirt, dem die Tiere gehören, wurde kontaktiert und zur Unfallstelle gebeten.

Dort angekommen, sagte der Fahrer des Ford aus, dass ihm auf seiner Fahrspur eine Herde Kühe entgegengekommen sei. Er habe noch ausweichen wollen, konnte aber die Kollision mit einem der Tiere nicht mehr verhindern. Am Ford entstand Sachschaden von 1200 Euro. Die Kuh soll nach Angaben des Landwirts keine Verletzungen davongetragen haben.

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WINTERRBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagnachmittag auf der B 236 zwischen Winterberg und Züschen. Dabei wurde der Fahrer eines VW Lupo aus dem Raum Winterberg eingeklemmt und schwer verletzt. Zuvor war ein Auflieger eines Lkw in die Front und die Fahrerseite des Lupos gekracht.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der Lkw, der einen Silotank mit Gefahrgut mitführte, aus Richtung Winterberg in Richtung Hallenberg unterwegs. In einer Rechtskurve geriet der Auflieger auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte dort in den in Richtung Winterberg fahrenden Lupo.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Winterberg wurden alarmiert, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Philipp Wiese, der bei der Technischen Rettung zuständig war, erklärte an der Unfallstelle: „Es gab zunächst keine richtige Zugangsöffnung, um den Patienten erreichen zu können. Wir haben dann einen Zugang über die Heckklappe geschaffen und sofort einen unserer Helfer zum Patienten geschickt“. Anschließend, so erklärte der Feuerwehrmann aus Winterberg, der selbst im Rettungsdienst arbeitet, habe man in enger Absprache mit dem Rettungsdienst vor Ort die Fahrertür entfernt und den Patienten aus dem Auto befreit und auf einem Spineboard gesichert. Außerdem stellten die insgesamt 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Patrick Wahle vor Ort den Brandschutz sicher, streuten auslaufende Betriebsmittel ab, waren bei den Aufräumarbeiten und der Pkw Bergung behilflich und unterstützten den Rettungsdienst beim Umladen in den Rettungshubschrauber.

Den Hubschrauber hatten die Einsatzkräfte zuvor für den Transport des Lupo-Fahrers angefordert. Der Lkw wurde beim Aufprall zwar erheblich beschädigt, das geladene Gefahrgut trat aber glücklicherweise nicht aus. Der Laster konnte seine Fahrt noch bis zum Firmensitz im benachbarten Hallenberg fortsetzen. Der Fahrer des Lasters blieb unverletzt.

Was genau die Ursache für das Schleudern des Anhängers war, ermittelt derzeit die Polizei.

Die B 236 blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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