BAD DRIBURG. Auf der Landesstraße 828 im Ortsteil Neuenheerse hat sich ein Auto überschlagen und ist auf dem Dach liegen geblieben. Am Montag gegen 17 Uhr war ein 29-Jähriger mit einem grauen Mercedes von Bad Driburg in Richtung Willebadessen unterwegs.
Auf Höhe der Abfahrt Gut Wertheim setzte der Fahrer zum Überholen an und verlor auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle. Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf dem Dach liegen.
Der 29-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Auf 20.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
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BRILON. Ein mit Leim beladener Sattelzug ist auf der B 7 zwischen dem Abzweig Scharfenberg und dem Kreisverkehr Möhnestraße umgestürzt und hat die Fahrbahn blockiert. Am Montag um 1.09 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr zu dem Verkehrsunfall gerufen.
In einer Rechtskurve war der Lastwagen von der Straße abgekommen, in die Böschung gerutscht und umgestürzt. Der Sattelzug blieb anschließend quer auf der Fahrbahn liegen.
Der Fahrer war zunächst in der Kabine eingeschlossen. Einsatzkräfte entfernten mit einem Sägewerkzeug die Frontscheibe und brachten ihn so aus dem Fahrzeug. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
Eine geringe Menge ausgelaufener Betriebsmittel wurde abgestreut. Der Tankauflieger wurde nur leicht beschädigt, Leim lief nicht aus. Für die Bergung mit einem Spezialkran blieb die B 7 bis in die Morgenstunden voll gesperrt.
Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte rund eineinhalb Stunden vor Ort. Zur Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
BRILON. Auf einem schmalen Feldweg im Bereich „Loh“ im Ortsteil Alme verunglückte ein dreistöckiger Lastkraftwagenanhänger, der mit 80 Schweinen beladen war.
Am Samstag erfolgte um 10.58 Uhr die Alarmierung der Löschgruppe Madfeld zu der Unfallstelle. Nach dem Eintreffen stellte sich heraus, dass der Anhänger vollständig umgekippt war und sich nicht mehr öffnen ließ, wodurch alle Tiere im Inneren eingeschlossen waren. Kräfte der Feuerwehr sicherten die Örtlichkeit ab und streuten die Fahrbahn aufgrund von Glatteis mit Salz. Zur Vermeidung weiterer Gefahren wurde das Gespann stabilisiert. Während Rettungsdienst und Polizei den unter Schock stehenden Fahrer versorgten, forderte die Einsatzleitung die Löschgruppe Alme zur Unterstützung nach. Ein Landwirt unterstützte die Maßnahmen mit einem Traktor sowie mobilen Zäunen.
Im weiteren Verlauf errichteten die Beteiligten ein Zaungehege und belüfteten den umgekippten Anhänger. Um die Tiere zu retten, wurde das Fahrzeug von mehreren Seiten geöffnet und Teile des Daches aufgeschnitten. Insgesamt konnten 70 Schweine lebend befreit und im Zaunbereich betreut werden. Ein Schwein verendete an der Einsatzstelle, während ein Teil der Tiere später eingeschläfert werden musste, da diese nicht mehr transportfähig waren. Auf Veranlassung der Polizei wurde das Veterinäramt in die Maßnahmen eingebunden.
Schwierig gestaltete sich die Bergung des Lastkraftwagens aufgrund des schmalen Weges und stark durchnässter Wiesen. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung der Zugmaschine, in der sich weitere 80 lebende Schweine befanden. Abschließend wurde die Straße gereinigt und kontaminierte Schutzkleidung ausgetauscht. Gegen 16.47 Uhr endete die Tätigkeit für die insgesamt 20 Kräfte der Feuerwehr. Angaben zur Schadenshöhe oder zur Ursache liegen derzeit nicht vor.
WALDECK. Im Ortsteil Höringhausen kam es zu einem Kaminbrand, der ein Tätigwerden mehrerer Feuerwehren erforderte.
Gegen 18.20 Uhr an diesem Sonntag (15. Februar) erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte aus Höringhausen und Sachsenhausen zu dem als „F 2 Kamin“ gemeldeten Vorfall. Nach dem Eintreffen kontrollierten Einsatzkräfte unter Atemschutz im Gebäudeinneren die thermische Aufbereitung rund um den Kamin. Zur Sicherung bei einer möglichen Ausbreitung wurde vorsorglich ein Rohr vorbereitet.
Mittels Wärmebildkamera an einer Drohne wurden Temperaturen von über 300°C gemessen, wobei eine thermische Aufbereitung am Dachstuhl noch nicht vorlag. Parallel wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, bevor ein verständigter Schornsteinfeger den Kamin kehrte.
Schutt wurde aus dem Gebäude geschafft und die Räumlichkeiten belüftet. Die Überwachung des Temperaturabfalls erfolgte weiterhin durch die Drohne, bis die Maßnahmen unter der Leitung von Andreas Lamotte nach einer Stunde und zehn Minuten beendet waren. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr befanden sich auch die Polizei sowie der Rettungsdienst vor Ort.
KORBACH. In einem mehrgeschossigen Fachwerkhaus inmitten der Altstadt lösten in einer Dachgeschosswohnung Rauchwarnmelder aus.
Anwohner der Dalwigker Straße bemerkten das Signal an diesem Sonntagabend gegen 20.50 Uhr und verständigten die Rettungsleitstelle, da die Bewohner der betroffenen Räumlichkeiten nicht zu Hause waren. Nach einer ersten Erkundung erfolgte die vorsorgliche Räumung des kompletten Dachgeschosses sowie die Öffnung der Wohnungstür mit Spezialwerkzeug. Personal unter Atemschutz betrat die verrauchte Wohnung, während parallel die Drehleiter für eine Kontrolle der Fensterflächen von außen positioniert wurde. Als Ursache der Verrauchung stellten die Einsatzkräfte eine rotglühende Herdplatte in der Küche mit einem darauf befindlichen Topf fest. Zu einem offenen Feuer kam es nicht.
Verkohlte Essensreste wurden in der Spüle abgekühlt und der Herd von der Stromversorgung getrennt. Nach einer technischen Belüftung der Wohnung war die Tätigkeit für die Einsatzkräfte nach einer guten halben Stunde wieder beendet. Beamte der Polizeistation Korbach befanden sich ebenfalls vor Ort.
Dieser Vorfall markierte bereits die vierte Tätigkeit am Wochenende für die Kernstadtwehr. Am Samstag erfolgte bereits gemeinsam mit der Feuerwehr Meineringhausen eine Unterstützung für den Rettungsdienst mittels Drehleiter. In der Nacht zu Sonntag sowie am frühen Sonntagabend fielen zudem zwei Türöffnungen an.
FRANKENBERG. Eine Sachbeschädigung im Stadtteil Rodenbach hat die Einleitung von Ermittlungen wegen einer Unfallflucht nach sich gezogen.
Am Freitag (6. Februar) gegen 12 Uhr fiel der Schaden an einer Begrenzungsmauer in der Burgstraße 1 a auf. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer die Mauer vermutlich bei einem Rangiermanöver im Einmündungsbereich. Aufgrund der vorangegangenen Witterung blieb der Vorfall zunächst unentdeckt und kam erst nach der Tauphase des Schnees zum Vorschein.
Am Unfallort wurde eine Begrenzungsleuchte gefunden, die nach ersten Einschätzungen von einem Bus oder einem Anhänger stammen könnte. Ohne den entstandenen Schaden zu melden, entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Örtlichkeit.
Zeugen, die Hinweise zum Geschehen oder dem beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
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BAD DRIBURG. Ein Alleinunfall auf der Kreisstraße 18 hat am Morgen die Alarmierung von Rettungskräften sowie eines Rettungshubschraubers erforderlich gemacht.
An diesem Sonntag (15. Februar) befuhr ein 25-jähriger Autofahrer die Kreisstraße 18 von Bad Driburg kommend in Richtung Brakel. Auf einem geraden Streckenabschnitt kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Laut einer Zeugenaussage durchfuhr das Fahrzeug den Straßengraben, überschlug sich und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
Unfallbedingt zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Versorgung an der Unfallstelle wurde der Patient mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Nach Angaben der Rettungskräfte besteht keine Lebensgefahr. (ots/r)
Am beteiligten Fahrzeug entstand Totalschaden.
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LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Nach dem Nachweis der Blauzungenkrankheit (BTV) vom Serotyp 8 im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz sowie im Kreis Bergstraße in Hessen wurde gemäß EU-Recht eine Sperrzone mit einem Mindestradius von 150 Kilometern um die betroffenen Betriebe eingerichtet. Infolge dieser Maßnahme liegt auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg teilweise in der sogenannten BTV8-Handelsrestriktionszone.
Für Tierhalterinnen und Tierhalter im Landkreis bedeutet dies: Innerhalb der Sperrzone bestehen keine Verbringungsbeschränkungen. Für das Verbringen von empfänglichen Tieren – insbesondere Rindern, Schafen, Ziegen sowie Kameliden – aus der Sperrzone heraus gelten jedoch besondere Auflagen: Vollständig gegen BTV-8 geimpfte Tiere, die sich innerhalb des garantierten Immunitätszeitraums befinden, sowie deren Jungtiere bis zu einem Alter von 90 Tagen, dürfen aus der Sperrzone verbracht werden. Nicht geimpfte Tiere können nur unter strengen Bedingungen, einschließlich Insektenschutzmaßnahmen und negativem Blutprobenergebnis im Abstand von 14 Tagen, verbracht werden. Zur Schlachtung in Deutschland bestimmte, klinisch unauffällige Tiere benötigen lediglich eine Tierhaltererklärung über die Symptomfreiheit. Detaillierte Informationen zu den Verbringungsregeln und dem Verlauf der Zonengrenzen gibt es online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/blauzungenkrankheit
Die Blauzungenkrankheit wird durch kleine blutsaugende Stechmücken, so genannte Gnitzen übertragen und betrifft Wiederkäuer. Erkrankte Tiere zeigen unter anderem hohes Fieber, Fressunlust, Schwellungen im Maulbereich sowie Lahmheit. In schweren Fällen kann es zu Todesfällen oder zu Missbildungen bei Jungtieren kommen. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Tierhalterinnen und Tierhalter werden gebeten, ihre Bestände aufmerksam zu beobachten und bei Krankheitsanzeichen umgehend ihre Hoftierärztin oder ihren Hoftierarzt zu kontaktieren.
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DIEMELSTADT. Gleich zwei verschiedene Hilfeleistungen haben die Mitglieder der Feuerwehr Diemelstadt-Rhoden am Samstag über den Tag verteilt gefordert.
An diesem Samstag (14. Februar) um 3.24 Uhr rückten zunächst 15 Brandschützer auf die Autobahn 44 aus. In Fahrtrichtung Dortmund war ein Pkw auf einen Lastwagen aufgefahren. Entgegen erster Befürchtungen war der Patient nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt; er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Unter der Leitung von Marcel Römer sicherte die Besatzung die Unfallstelle ab.
Einige Stunden später kam es auf der Kreisstraße 1 zwischen Wethen und Rhoden zu einer weiteren Alarmierung. Gegen 14.05 Uhr befuhr eine 30-jährige Frau aus Warburg mit ihrem weißen VW Passat die Strecke von Wethen kommend in Richtung Rhoden. Nach polizeilichen Erkenntnissen schätzte die Fahrerin den Verlauf einer Kurve falsch ein, woraufhin der Wagen ins Schleudern geriet und zwei Leuchtpfosten umfuhr. Das Fahrzeug kam schließlich auf einer angrenzenden Wiese zum Stillstand.
Verletzungen trugen die Beteiligten bei diesem zweiten Geschehen nicht davon. Da jedoch Betriebsstoffe aus dem Passat austraten, übernahmen erneut Einsatzkräfte unter der Koordination von Marcel Römer die Reinigung der Fahrbahn.
BAD WILDUNGEN. Eine Öffentlichkeitsfahndung nach einer vermissten Frau aus Bad Wildungen beschäftigt derzeit die Beamten der zuständigen Polizeistation.
An diesem Donnerstag gegen 14 Uhr (12. Februar) wurde die 41-jährige Yuliya W. zuletzt gesehen. Nach polizeilichen Erkenntnissen könnte sich die Gesuchte in einer hilflosen Lage befinden.
Frau W. kann wie folgt beschrieben werden:
ca. 160 cm groß
dicklich
lange braune Haare
Brillenträgerin
Beim Zeitpunkt des Verschwindens trug die Vermisste:
olivefarbene Winterjacke
Bluejeans
Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621-709020 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Foto von Yuliya W.
