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WILLINGEN/BRILON. Am 9. Mai 2022 zwischen 18 Uhr und 20 Uhr führte der Verkehrsdienst auf der B251 bei Brilon Wald in Fahrtrichtung Willingen Geschwindigkeitsmessungen durch. In diesem Streckenabschnitt darf 100 Km/h schnell gefahren werden - für einen Vöhler und einen Korbacher galt zu diesem Zeitpunkt scheinbar kein Limit.

Bei bester Wetterlage waren sogar drei Verkehrsteilnehmer deutlich zu schnell unterwegs. Sie wurden mit Geschwindigkeiten von 154 km/h (Pkw-Fahrer 55, aus Vöhl) und 164 km/h (Pkw-Fahrer 39, aus Medebach) und 172 km/h (Pkw-Fahrer 22, aus Korbach) außerhalb geschlossener Ortschaft erwischt. Weil alle drei Fahrer wesentlich zu schnell waren, wird ihnen vorsätzliche Tatbegehung unterstellt. Hierbei handelt es sich um eine normale Rechtsfolge. Für alle drei gilt: Punkte, ein bis zwei Monate Fahrverbot und Geldbuße zwischen 1000 und 1200 EUR. Für den letztgenannten Fahrer, der ausgerechnet an seinem Geburtstag erwischt wurde, gibt es eine weitere Rechtsfolge: Weil er den Führerschein auf Probe besitzt, wird sich die Probezeit verlängern inklusive Nachschulung. (ots/r)

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Montag, 04 April 2022 12:20

Frau aus Hallenberg von Straße gedrängt

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Ausweichen musste am Freitagnachmittag eine Frau in einem blauen Renault einem entgegenkommenden Pkw auf der Bundesstraße 236.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war die 44-jährige Frau von Allendorf (Eder) kommend um 15.15 Uhr in Richtung ihrer Wohnadresse in Hallenberg unterwegs. Zwischen Osterfeld und Bromskirchen kam der 44-Jährigen ein Pkw auf der eigenen Spur entgegen, die Hallenberberin musste nach rechts ausweichen, der Renault kam von der Fahrbahn ab und stürzte dabei etwa 30 Meter tief einen Böschungshang hinab. Im Linspherbach kam der Twingo völlig zerstört zum Stehen.

Aus eigener Kraft konnte sich die Frau zwar befreien und den Notruf absetzen, da aber nicht klar war, ob eine Umweltverschmutzung drohte, wurden die Feuerwehren Bromskirchen/Somplar und Allendorf alarmiert. Wie Manuel Helduser mitteilte, waren keine Betriebsstoffe in den Bach gelaufen. Daher bezogen sich die Tätigkeiten auf die Absicherung der Unfallstelle. Eine RTW-Besatzung versorgte die verletzte Frau, die mit Blaulicht ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht wurde. Die 44-Jährige gilt als leichtverletzt.

Mit herkömmlichem Gerät konnte der Twingo nicht aus dem Hang gezogen werden, daher orderte die Polizei das auf solche Szenarien spezialisierte Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg. Für die Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 236 nochmals voll gesperrt werden. Den Sachschaden beziffert die Frankenberger Polizei auf 8000 Euro.

Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizei Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Mittwoch, 30 März 2022 09:04

Überladener Lkw aus dem Verkehr gezogen

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Dienstag gegen 9 Uhr wurde durch den Verkehrsdienst der Polizei auf der Endorfer Straße ein Langholztransporter angehalten und kontrolliert.

Der Lkw ist den Polizistinnen aufgefallen, da die Ladung sehr hoch herausragte und mit nur einem Sicherungsgurt befestigt war. Es stellte sich heraus, dass der Lkw um fast 50 Prozent überladen war. Weiter stellten die Beamtinnen fest, dass der 40-jährige Fahrer des Lkws aus Würselen nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Fahrer und den Halter des Langholztransporters wurden Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Zuzüglich wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Überladung und falscher Ladungssicherung gefertigt.

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WILLINGEN/BRILON. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsaktion nach einem Frontalzusammenstoß am Montagabend auf der Bundesstraße 251, besteht für eine 42-jährige Frau und ihren 5-jährigen Sohn Lebensgefahr.

Nach ersten Erkenntnissen (112-magazin.de berichtete, hier klicken) waren an der Nahtstelle zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen zwei Personenkraftwagen miteinander kollidiert. Anhand der Unfallspuren war ein mit drei Personen besetzter Citroën (HSK) auf der Bundesstraße 251 von Willingen in Fahrtrichtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam dem Trio ein ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassener Citroën entgegen, der von einem 52-jährigen Mann aus Brilon gesteuert wurde. Etwa 200 Meter vor der Landesgrenze zu Hessen kollidierten die beiden Pkw, wobei der in Richtung Willingen fahrende Citroën C4 auf der Straße zum Stehen kam. Der mit drei Personen besetzte blaue Citroën schleuderte in den Straßengraben und blieb dort stehen. 

Nach der Alarmierung rückte die Freiwillige Feuerwehr mit etlichen Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Einsatzleiter Jürgen Querl  koppelte mit dem leitenden Notarzt, ließ den Rüstsatz auspacken, sodass eine Frau (42), ein Kind (5) und eine männliche Person (42) aus Plauen in Sachsen, aus dem Auto befreit werden konnten. Der Fahrer des schwarzen Picasso (52, aus Brilon) konnte sich selbst befreien, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Noch während die Rettungsmaßnahmen liefen, forderte der leitende Notarzt die beiden Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen und Christoph 7 aus Kassel an. Die Einweisung durch die Feuerwehr verlief problemlos, beide Hubschrauber landeten auf der Bundesstraße 251. Der Junge und seine Mutter wurden mit Helikoptern ins Klinikum Kassel geflogen. Die männliche Person kam mit einem RTW in eine Klinik. Drei der vier beteiligten Personen gelten als schwerverletzt.

Gegen 19 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr Willingen in den Standort einrücken - dafür übernahm die Mordkommission aus Dortmund die Unfallstelle. Bis 5 Uhr am Dienstagmorgen blieb die B 251 zwischen Willingen und Brilon-Wald gesperrt. Auf Nachfrage bei der Polizei im Hochsauerlandkreis ist die Pressehoheit in diesem Fall auf die Staatsanwaltschaft Arnsberg übertragen worden.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 (7. März 2022)

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Samstag, 19 Februar 2022 12:11

Verkehrsunfall auf der B 480 bei Alme

HOCHSAUERLANDKREIS.  Auf der Bundesstraße 480 zwischen Alme und der Möhneburg prallte am Freitagabend (18.02.2022) gegen 20.25 Uhr während des Sturms Zeynep ein PKW in einen umstürzenden Baum. Dabei wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde der 26-Jährige Pkw-Fahrer aus Bad Wünnenberg von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Aufgrund des anhaltenden Sturmes wurde der Einsatz schnellstmöglich abgearbeitet. Ein Sicherungsposten wurde dabei gesondert zur Beobachtung der umliegenden Bäume eingesetzt.  Die Löschgruppen Alme, Nehden, Wülfte, Madfeld und der Löschzug Brilon waren rund eine Stunde im Einsatz.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon.

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HOCHSAUERLANDKREIS. Am Sonntag und Montag erhielten mehrere Geschäfte und Institutionen in Meschede eine betrügerische E-Mail. Um den Eindruck einer offiziellen Nachricht entstehen zu lassen, wurde als Absender der Nachricht die leicht verfälschte Email Adresse des Landrates des Hochsauerlandkreises verwendet. Auffällig an der Adresse ist, dass hinter der offiziellen Email Adresse des Landrats in Klammern noch eine Adresse mit der Endung @web.de steht. Der Zusatz kommt in der offiziellen Email Adresse von Landrat Dr. Karl Schneider nicht vor.

In der Nachricht werden die Empfänger über ein angebliches Dokument des Robert Koch-Instituts hingewiesen, welches wichtige Corona Informationen enthalten soll. Die Nachricht ist signiert mit "Der Landrat" - unter der Signatur sind die Anschrift und die Erreichbarkeit des Landrats hinterlegt. Die Empfänger der Email werden aufgefordert, einen im Text als Link hinterlegten Download zu tätigen um an die Informationen zu gelangen. Der Download führt jedoch nicht zu Corona Informationen des Robert Koch-Instituts sondern zu einer Website, über die sich eine Schadsoftware auf dem Rechner des Empfängers installiert. Über diese Schadsoftware können Daten des Adressaten ausgespäht werden.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und ermittelt in dem Fall. Wer eine solche E-Mail empfangen hat, sollte auf keinen Fall den Download durchführen. Hinweise in dem Fall melden Sie bitte an die Polizeiwache Meschede unter der Rufnummer 0291/90200. (ots/r)

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Montag, 31 Januar 2022 13:22

Mann aus Diemelsee bei Unfall schwer verletzt

MARSBERG/DIEMELSEE. Auf schneeglatter Fahrbahn befuhr ein 19-Jähriger gegen 7.45 Uhr am Montagmorgen die Landstraße 549 aus Richtung Vasbeck in Richtung Heddinghausen.

Im Bereich einer Linkskurve kam der Mann aus Diemelsee auf der glatten Fahrbahn nach rechts von der Fahrspur ab. Der Toyota schlug im Straßengraben auf, überschlug sich mehrfach und kam auf einem Feld zum Stehen. Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis mitteilt, konnte sich Mann selbst aus dem Auto befreien und die Notrufnummer 112 wählen.

Im Nachgang wurde der Schwerverletzte mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach jetzigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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HALLENBERG/FRANKENBERG. Ein zuvor gestohlener Opel ist am 6. Januar 2022 gegen 9 Uhr wieder aufgetaucht, nachdem die Polizei zu einem Verkehrsunfall in Hallenberg in die Mühlenstraße gerufen wurde.

Dort stand ein beschädigter, blauer Opel Corsa unterhalb der Straße auf einer Wiese. Der Unfallfahrer hatte die Unfallörtlichkeit bereits verlassen. Nach Angaben der Polizei hatte der Pkw, bevor er auf der Wiese zum Stehen gekommen ist, im abschüssigen Straßenverlauf eine Hauswand, einen Müllverschlag, ein Garagentor und einen Gartenzaun beschädigt.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Pkw am Tag zuvor mutmaßlich in Frankenberg gestohlen wurde. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verkehrsunfall und zum Unfallfahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache in Winterberg unter der Rufnummer 02981/90 200 entgegen.

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HOCHSAUERLANDKREIS. Gleich dreimal musste die Polizei im Hochsauerlandkreis einen Pkw anhalten - wie sich herausstellen sollte, zu Recht. 

Am Sonntag gegen 18.50 Uhr wurde in Sundern eine 37-jährige Pkw-Fahrerin aus Dortmund von der Polizei kontrolliert. Sie war in Begleitung eines 38 Jahre alten Mannes, ebenfalls aus Dortmund, der auf dem Beifahrersitz saß. Hierbei wurde festgestellt, dass die Fahrzeugführerin ihren Pkw unter dem Einfluss von Drogen gefahren hat. Eine Blutprobe wurde angeordnet und eine Anzeige gefertigt. Ihr wurde die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung untersagt.

Gegen 20.49 Uhr, trauten die Beamten ihren Augen nicht, derselbe Pkw wurde zwischen Sundern und Hüsten nochmals fahrender Weise festgestellt. Im Rahmen der Verkehrssicherheit konnte der Pkw in Hüsten durch die Polizei angehalten und kontrolliert. Am Kontrollort stieg der 38-jährige Fahrer des Pkw, der bei dem vorausgegangen Einsatz noch auf dem Beifahrersitz saß, aus und flüchtete zu Fuß vor der Polizei. Die 37-Jährige aus dem ersten Einsatz saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Beifahrersitz. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige durch Polizisten gestellt werden. Es wurde festgestellt, dass auch er unter dem Einfluss von Drogen stand. Des Weiteren hatte er keine Fahrerlaubnis zum Führen von Personenkraftwagen. Auch bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet und eine Anzeige gegen ihn gefertigt.

In dem Zeitraum, als die Polizisten den flüchtigen Fahrer verfolgten, setzte sich die Beifahrerin wieder an das Steuer ihres Wagens, obwohl ihr nach den vorausgegangenen Maßnahmen gegen sie die Weiterfahrt untersagt wurde. Sie flüchtete mit dem Pkw vom Einsatzort, konnte jedoch im Rahmen einer Fahndung im Nahbereich angetroffen werden. Bei ihr wurde, weil sie immer noch unter Einfluss von Drogen stand, nochmals eine Blutprobe angeordnet und eine Anzeige gegen sie vorgelegt. Der Fahrzeugschlüssel des Pkw wurde sichergestellt. (ots/r)

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HOCHSAUERLANDKREIS. Albrecht Saßmannshausen ist der neue Chef der Polizeiwache in Winterberg. Am Dienstag hat der Polizeihauptkommissar aus Medebach die Stelle als Wachleiter offiziell angetreten.

Sein Vorgänger Michael Padberg ist zur Leitstelle gewechselt. "Albrecht Saßmannshausen war bereits als Leiter der Polizeiwache Schmallenberg eingesetzt. Er wird die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen fortsetzen" freute sich Landrat Dr. Schneider. Albrecht Saßmannshausen ist seit 1981 bei der Polizei NRW und ist seit 1997 im HSK. Nach Stationen auf den Polizeiwachen in Brilon und Meschede, war er zuletzt der Wachleiter in Schmallenberg. Privat ist PHK Saßmannshausen als begeisterter Winter- und Bergsportler in den Bergen zu Hause. Der 56-jährige Medebacher freut sich auf die neuen Aufgaben in seiner Heimatregion. "Bei so einer großen Fläche spielen die sieben Polizeiwachen mit ihren Wachleitern eine wichtige Rolle. Mit Albrecht Saßmannshausen bekommen die Kommunen einen gut vernetzten und erfahrenen Kollegen als Ansprechpartner" ist sich der Abteilungsleiter Polizei Klaus Bunse sicher.

Offiziell vorgestellt wurde er von Landrat Dr. Karl Schneider und Abteilungsleiter Polizei Klaus Bunse. Die Bürgermeister Michael Beckmann für Winterberg, Thomas Grosche für Medebach und Enrico Eppner für Hallenberg ließen es sich nicht nehmen an der offiziellen Amtseinführung teilzunehmen. Sie freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
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