OLSBERG. Der Löschzug Bigge-Olsberg wurde am Mittwochabend (24. August 2022) um 18.21 Uhr zu einem Kraftfahrzeugbrand auf der Bundesstraße 480 am Autobahnzubringer der Autobahn 46 alarmiert. Aus der Ladefläche eines mit Holz beladenen VW Crafter war laut Zeugenaussagen schon am Ende der Autobahn Rauch aufgestiegen. An der Ampelkreuzung vor Olsberg-Bigge schlugen dann Flammen aus dem Bereich der Ladefläche.
Ein aufmerksamer Lieferwagenfahrer unternahm noch Löschversuche mit einem Feuerlöscher, diese zeigten aber nur wenig Erfolg. Das Fahrzeug stand bis zum Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Unter schwerem Atemschutz wurde der Crafter gelöscht. Restliche Glutnester wurden mit der Wärmebildkamera ausfindig gemacht. Mit Betriebsstoffen kontaminiertes Löschwasser streuten die Einsatzkräfte mit Bindemittel abgestreut.
22 Einsatzkräfte waren mit vier Fahrzeugen vor Ort. Während der Löschmaßnahmen war der gesamte Kreuzungsbereich in alle Richtungen für etwa eine Stunde voll gesperrt. Der Fahrer (54) blieb unverletzt.
Über die Brandursache und die Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
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DIEMELSEE. Eine Rentnerin, die mit ihrem Rollator auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes unterwegs war, wurde Freitagvormittag von einem Pkw erfasst und zu Boden gestoßen - Ersthelfer, eine Mitarbeiterin des Edeka-Marktes und später auch die Johanniter Unfallhilfe eilten der Frau zu Hilfe.
Nach ersten Informationen an der Unfallstelle fuhr ein 72-jähriger Mann aus der Gemeinde Diemelsee mit seinem roten E-Opel rückwärts aus einer Parkbucht heraus und übersah dabei die hinter dem Wagen gehende Frau (70) aus Giebringhausen. Mitsamt ihrem Rollator stürzte die Frau auf den Asphalt und zog sich dabei Prellungen und Schürfwunden zu. Über den Notruf 112 verständigte ein Passant die Leitstelle, die umgehend den Rettungsdienst in Adorf alarmierte. Gegen 11.45 Uhr traf die Johanniter Unfallhilfe mit dem RTW ein, sodass die Seniorin nach Korbach ins Krankenhaus transportiert werden konnte.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, dass besondere Rücksicht auf Behinderte und ältere Menschen im Straßenverkehr genommen werden soll. Gerade Elektroautos werden von älteren Menschen nicht sofort wahrgenommen.
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KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines Sattelzugs auf der A 7 bei Niestetal beendete am Dienstagnachmittag eine Zivilstreife der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen.
Neben erheblichen Mängeln des Sattelzugs mit einem Gesamtvolumen von 40 Tonnen stellten die Beamten fest, dass die Bremsen des Aufliegers offenbar keine Bremswirkung mehr hatten. Der Sattelzug wurde aus diesem Grund außer Betrieb gesetzt. Erst nach Reparatur aller Mängel und Vorführung bei einem Gutachter wäre eine erneute Inbetriebnahme des Sattelzugs möglich. Gegen die Spedition aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.
Die Zivilstreife war um 13.30 Uhr auf der A 7 in Fahrtrichtung Nord unterwegs, als ihnen am Sandershäuser Berg der Sattelzug wegen seiner geringen Geschwindigkeit von 30 km/h auffiel. Hinter dem Gespann stauten sich bereits mindestens 20 weitere Lkw. Bei der anschließenden Kontrolle des Sattelzugs offenbarten sich den fachkundigen Beamten zahlreiche erhebliche Mängel, weshalb sie das Fahrzeug bei einem Gutachter in Lohfelden vorführen ließen: Mehrere Bremsscheiben waren verrostet, Bremsbelege und -sattel fehlten, sodass der Auflieger offenbar keine Bremswirkung mehr hatte. Darüber hinaus wiesen einige Reifen kaum noch Profil auf, scharfkantige Teile der Außenwand ragten heraus und die Abgasanlage war verrostet. Zu guter Letzt wurde festgestellt, dass der Sattelzug bereits bei der letzten Hauptuntersuchung im Dezember 2021 gefährliche Mängel aufwies, weshalb keine TÜV-Plakette erteilt worden war. Seitdem führte die Spedition die Fahrzeugkombinationen nicht wieder vor und setzte den Sattelzug bisherigen Erkenntnissen zufolge täglich zur Güterbeförderung ein, bis er nun von den Polizisten aus dem Verkehr gezogen wurde. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)
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WETTERBURG. Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen sind auf der Suche nach Zeugen einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Mittwoch (24. August 2022) ereignet hat.
In der Zeit zwischen 13 Uhr und 14 Uhr hatte der Geschädigte (18) hatte einen weißen VW Tiguan auf einem zur Golfanlage gehörenden Parkplatz an der Straße "Zum Wiggenberg" abgestellt. Als der Fahrer eine Stunde später zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er Schäden am Heck feststellen. Es war Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro entstanden.
Da der bislang unbekannte Verursacher sich nicht um seine Pflichten kümmerte, suchen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen nun Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
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PADERBORN. Vermutlich war die körperliche Reaktion auf den Stich einer Biene am Mittwoch Auslöser eines Alleinunfalls an der Breslauer Straße.
Gegen 15.10 Uhr beobachteten Zeugen ein Taxi, das nur mit Fahrer besetzt, mit eingeschaltetem Warnblinklicht bei Grünlicht auf der Giselastraße an der Kreuzung Borchener Straße stand. Erst als die Ampel auf Gelb wechselte, fuhr der Taxifahrer langsam los. Er überquerte die Kreuzung und geriet an den rechten Bordstein der Breslauer Straße.
Dann fuhr der Mercedes nach links über den Gegenfahrstreifen und kam von der Straße ab. Das Taxi rollte über den Gehweg und prallte frontal gegen einen Baum. Durch den Unfall hatte der 61-jährige Taxifahrer vermutlich keine Verletzungen erlitten. Er war laut seinen Angaben etwa zehn Minuten vor dem Unfall von einer Biene in den Hals gestochen worden. An der Kreuzung sei ihm plötzlich schwindelig geworden, dann habe er das Bewusstsein verloren. Mit einem Rettungswagen wurde der 61-Jährige für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Das stark beschädigte Taxi musste abgeschleppt werden. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Polizeiliche Ermittlungen bei einer Einbruchserie in Bad Arolsen führten Anfang August 2022 erfolgreich zu einem Tatverdächtigen.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des 35-Jährigen entdeckten die Beamten Gegenstände, die bei verschiedenen Einbrüchen im laufenden Jahr entwendet worden waren. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Einbrüche in Gaststätten, Arztpraxen oder ähnlichen nachts leerstehenden Gebäuden in Bad Arolsen merklich gestiegen. Der akribischen Ermittlungsarbeit von Beamten der Polizeistation Bad Arolsen ist es nun zu verdanken, dass für mehrere Einbrüche ein polizeibekannter 35-Jähriger verantwortlich gemacht werden kann.
Es ist außerdem möglich, dass der Tatverdächtige weitere Einbrüche begangen hat. Einige sichergestellte Gegenstände aus der Wohnung des Tatverdächtigen können noch nicht zugeordnet werden. Für das weitere Verfahren ist es wichtig, die Eigentümer dieser Gegenstände zu ermitteln. Die Bilder der Gegenstände können Sie unter diesem Link (hier klicken) einsehen.
Wer kann Angaben zur Herkunft oder zum eventuellen Besitzer der Gegenstände machen? Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (ots/r)
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LICHTENFELS. Zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Rhadern und Goddelsheim hat sich am 25. August ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - drei Personen wurden schwer verletzt, die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine eingeklemmte Person aus dem Autowrack befreien.
Rund vier Stunden musste die Landesstraße 3076 zwischen Rhadern und Goddelsheim gesperrt bleiben, um Menschenleben zu retten, Autowracks zu beseitigen und um eine korrekte Unfallaufnahme durchführen zu können. Wie der Lichtenfelser Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, wurden die Wehren Rhadern, Goddelsheim und Sachsenberg um 9.54 Uhr zur Unfallstelle alarmiert. Bei Eintreffen der 30 Einsatzkräfte ließ Debus in Absprache mit der Polizei die Straße in beide Richtungen sperren, koppelte mit dem Notarzt und ließ umgehend hydraulisches Gerät auffahren.
Während zwei der drei Verletzten bereits von den Rettungsteams versorgt wurden, musste bei dem Volkswagen, in dem der 27-jährige Beifahrer eingeklemmt war, mit Spreizer und Schere die beiden Türen und die B-Säule entfernt werden. Danach konnte der Mann ärztlich versorgt werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen landete der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feld, die Besatzung nahm den Schwerverletzen auf und transportierte den Mann in eine Klinik.
Glück im Unglück hatten die beiden Fahrer, ein 40-Jähriger aus Lichtenfels in seinem BMW und ein 31-Jähriger aus Nidda im Volkswagen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war der BMW von Goddelsheim in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und auf die linke Fahrspur geraten - dort prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Beide Fahrer konnten sich aus den Fahrzeugen befreien und wurden mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren. An dem in Friedberg (FB) zugelassenen Volkswagen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro. Etwa 10.000 Euro Sachschaden können dem BMW beigemessen werden. Im Nachgang wurden die beiden Autos abgeschleppt, die Straße gereinigt und abgerissene Fahrzeugteile aus den Straßengräben geholt und entsorgt.
LICHTENFELS. Zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Rhadern und Goddelsheim hat sich am 25. August ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - drei Personen wurden schwer verletzt, die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine eingeklemmte Person aus dem Autowrack befreien.
Rund vier Stunden musste die Landesstraße 3076 zwischen Rhadern und Goddelsheim gesperrt bleiben, um Menschenleben zu retten, Autowracks zu beseitigen und um eine korrekte Unfallaufnahme durchführen zu können. Wie der Lichtenfelser Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, wurden die Wehren Rhadern, Goddelsheim und Sachsenberg um 9.54 Uhr zur Unfallstelle alarmiert. Bei Eintreffen der 30 Einsatzkräfte ließ Debus in Absprache mit der Polizei die Straße in beide Richtungen sperren, koppelte mit dem Notarzt und ließ umgehend hydraulisches Gerät auffahren.
Während zwei der drei Verletzten bereits von den Rettungsteams versorgt wurden, musste bei dem Volkswagen, in dem der 27-jährige Beifahrer eingeklemmt war, mit Spreizer und Schere die beiden Türen und die B-Säule entfernt werden. Danach konnte der Mann ärztlich versorgt werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen landete der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feld, die Besatzung nahm den Schwerverletzen auf und transportierte den Mann in eine Klinik.
Glück im Unglück hatten die beiden Fahrer, ein 40-Jähriger aus Lichtenfels in seinem BMW und ein 31-Jähriger aus Nidda im Volkswagen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war der BMW von Goddelsheim in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und auf die linke Fahrspur geraten - dort prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Beide Fahrer konnten sich aus den Fahrzeugen befreien und wurden mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren. An dem in Friedberg (FB) zugelassenen Volkswagen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro. Etwa 10.000 Euro Sachschaden können dem BMW beigemessen werden. Im Nachgang wurden die beiden Autos abgeschleppt, die Straße gereinigt und abgerissene Fahrzeugteile aus den Straßengräben geholt und entsorgt.
EDERTAL. Einem Marder ausgewichen ist am Donnerstagmorgen eine Frau aus Korbach mit Ihrem Personenkraftwagen - jetzt ist der Insignia Schrott, der Marder hat überlebt.
Nach Informationen an der Unfallstelle befuhr eine 52-jährige Frau mit ihrem Opel gegen 3.30 Uhr die Ortsdurchfahrt von Mehlen in Richtung Korbach. Im Bereich einer abknickenden Vorfahrtstraße (Giflitzer Straße) sprang von rechts ein Marder über die Fahrbahn, sodass die Fahrerin ihren Insignia nach links lenkte, dort gegen den Bordstein stieß, von diesem abgewiesen wurde, um nach rechts gegen die Bordsteinkante zu prallen. Bei dem Manöver erlitt die Vorderachse einen Bruch, der Wagen musste abgeschleppt werden. Vom Marder fehlt übrigens jede Spur.
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WESTHEIM. Zu einem Kraftfahrzeugbrand am Ortseingang von Westheim wurden am frühen Dienstagabend (23. August 2022) die Feuerwehren aus Westheim, Oesdorf und Meerhof alarmiert. Auf der Bundesstraße 7, am Ortseingang von Westheim, brannte ein Motorrad.
Die Wehrleute konnten den Brand zügig löschen. Unter Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor, dabei wurde ein Pulverlöscher eingesetzt und ein Schnellangriff mit einer aufgesetzten Schaumpistole eingeleitet. Durch den koordinierten und schnellen Einsatz der Kräfte, konnte das Motorrad gelöscht werden.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz unter der Leitung von Jörn Garbes für die rund 30 Einsatzkräfte aus den drei Einheiten beendet. Auch die Polizei war vor Ort, die Bundesstraße war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.
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