Christopher Rohde

Christopher Rohde

WILLINGEN.  Am heutigen Dienstag kam es zu einer vorsätzlichen Straftat in Usseln - ohne zu bezahlen hat eine bislang unbekannte Person ihren weißen Honda betankt und sich aus dem Staub gemacht.

Ereignet hat sich die Tat um 10.11 Uhr bei der Tankstelle "Sauerland-Tank" in der Sauerlandstraße in Usseln. Zum angegeben Zeitpunkt steuerte eine vermutlich weibliche Person ihren weißen Honda CRV auf das Tankstellengelände, tankte ihren PKW voll, setzte sich anschließend ins Auto und gab Gas ohne zu bezahlen. Von Vorsatz muss ausgegangen werden, weil die Kennzeichen am PKW abgeklebt waren. Auch hatte die Person eine Winterjacke mit Pelzbesatz an, immer bemüht ihr Gesicht nicht der Kamera zu zeigen. Etwa 86 Euro schuldet die Flüchtige dem Tankstellenbesitzer.

Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710.

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BAD AROLSEN. Erneut hat sich ein Fahrzeugführer in der Bahnunterführung in Mengeringhausen festgefahren - Polizei und Feuerwehr rückten in die St.-Georg-Straße aus.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr um 5.55 Uhr der Fahrer (22) einer Dortmunder Firma die St.-Georg-Straße in Richtung Philosophenweg. An der Bahnunterführung steht das Hinweisschild (2,8 m) und weist somit auf eine Gefahr hin. Nach Angaben des 22-Jährigen hatte er in der Dunkelheit den Warnhinweis übersehen. Sein Renault verkeilte sich regelrecht in der Durchfahrt, sodass Polizeikräfte die Freiwillige Feuerwehr um Hilfe baten. Mit 18 Einsatzkräften rückte Einsatzleiter Dennis Kastenhuber an, umgehend ließ der Wehrführer die Unfallstelle ausleuchten und stellte Verkehrsposten ab, um den Verkehr umleiten zu können.  

Nach Absprache mit der Polizei wurden die Seitenteile des Transporters mit hydraulischem Gerät abgetrennt und danach Luft aus den Reifen gelassen. So konnte die Unterführung relativ zeitnah für den Verkehr wieder freigegeben werden. Das Fahrzeug war für längere Strecken allerdings nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Unterfangen niemand.

LICHTENFELS. Einem Reh ausgewichen ist am Montagabend eine Frau aus Allendorf (Eder) - ihr Aygo musste erhebliche Blessuren hinnehmen, die Frau (22) selbst blieb unverletzt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr die 22-Jährige mit ihrem Toyota die Landesstraße 3076 von Rhadern in Richtung Dalwigksthal. Gegen 21 Uhr überquerte ein Reh die Fahrbahn, worauf die 22-Jährige instinktiv das Lenkrad herumriss, um eine Kollision mit dem Tier zu vermeiden. Zwar glückte das Manöver, allerdings kam der Aygo von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Straßengraben, überschlug sich und landete auf allen vier Rädern in einem Waldstück. Unverletzt konnte die Frau ihren Kleinwagen verlassen und die Polizei informieren.

Der Gesamtsachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

Link: Unfallstandort am 6. März auf der Landesstraße 3076.

KORBACH. Hessen Mobil erneuert ab Montag (13. März 2023) bis voraussichtlich Ende April die Fahrbahn der Bundesstraße 251 zwischen dem Abzweig der Briloner Landstraße und dem Kreisverkehr Korbach-Nord auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern. Die Erneuerung der Bundesstraße erfolgt höhengleich. Nach Abtrag der alten Fahrbahn wird die Asphaltbinder- und Deckschicht in einer Stärke von insgesamt 12 Zentimetern erneuert. Aus diesem Grund muss die Strecke während der Bauzeit für den Verkehr voll gesperrt werden.

Darüber hinaus sind zwei halbseitige Sperrungen mit Ampelregelungen zwischen Lelbach und dem Abzweig zur Briloner Landstraße erforderlich. Der Verkehr wird aus Richtung Lelbach über die Briloner Landstraße, den Nordring und die Straße "Am Ziegelgrund" zur Bundesstraße 251 in Richtung Kassel geführt. Die Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert.

Die Bundesrepublik Deutschland investiert rund 635.000 Euro in die Erneuerung der Bundesstraße. Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmenden und Betroffenen um Verständnis für die notwendige Maßnahme sowie die damit verbundenen Einschränkungen. (Hessen Mobil)

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DIEMELSEE. Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer rückten am Sonntag um 12.05 Uhr 31 Feuerwehrleute aus Adorf, Rhenegge und Sudeck aus - alarmiert wurden die Einsatzkräfte wegen einer Ölspur.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte ein Landwirt aus Rhoden Betriebsstoffe aufgrund einer undichten Dieselleitung seines Schleppers verloren. Die Ölspur zog sich über den Westerborn, die Schmalmeke und weiter über die Landesstraße 3082. Rund 700 Meter mussten die Einsatzkräfte die Ölspur abstreuen. Danach konnte das kontaminierte Granulat wieder aufgenommen und die Straße gereinigt werden. Die Polizei Bad Arolsen ermittelte einen Landwirt aus Diemelstadt.

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ESSENTHO. Am frühen Sonntagmittag (5. März 2023) ereignete sich auf der Landesstraße 549 ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden. Ein VW Caddy und ein BMW waren am Ortseingang von Essentho seitlich zusammengestoßen, wodurch der Volkswagen im Straßengraben landete. Die Erstversorgung der Verletzten wurde durch zwei Rettungswagen und einen Notarzt sichergestellt.

Die Löschgruppe Essentho wurde zur Beseitigung der auslaufenden Betriebsstoffe und zur Sicherstellung des Brandschutzes alarmiert. 15 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Matthias Rölleke rund zwei Stunden lang im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, sie mussten durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Die Straße blieb zur Unfallaufnahme rund eine Stunde lang gesperrt. 

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KASSEL. Über den Notruf 112 wurde am Sonntag (5. März 2023) um etwa 22.25 Uhr ein Brand in der Sandershäuser Straße gemeldet. Unverzüglich wurde durch die Leitstelle Kassel der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die freiwillige Feuerwehr Kassel alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits die Flammen aus mehreren Fenstern des alten Salzmann-Gebäudes.

Unmittelbar nach Eintreffen der Feuerwehr Kassel nahm ein Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf. Zur Unterstützung wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und nahm zeitgleich die Brandbekämpfung von außen auf. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da viele Teile des Gebäudes mit Unrat und Sperrmüll vollstanden. Dies hatte zur Folge, dass die Nachlöscharbeiten bis etwa 1.30 Uhr in der Nacht andauerten. In dem leerstehenden Gebäude und auch bei den Löscharbeiten kam niemand zu Schaden.

Insgesamt kamen bei dem Einsatz 32 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes zum Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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BRILON. Zu einer Ölspur wurde die Löschgruppe Alme am Samstagnachmittag (4. März 2023) gegen 14.30 Uhr alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen, bot sich den Almer Brandschützern ein riesiges Trümmerfeld.

Kurz zuvor befuhr ein 32-Jähriger aus Bad Wünnenberg mit einem Harvester die Bundesstraße 480 von Brilon in Richtung Alme. Aus bisher ungeklärten Umständen löste sich bei der Durchfahrt einer Rechtskurve ein Teil der Verbindung des Fällkopfes und dem Kran des Harvester. Durch das Eigengewicht des Fällkopfes und die Fliehkräfte in der Rechtskurve schwenkte der Kran mit dem noch an den Hydraulikschläuchen hängenden Fällkopf nach links über die Gegenfahrbahn aus. In diesem Moment kam dem Harvester ein 63-Jähriger aus Gütersloh mit seinem Porsche aus Richtung Brilon entgegen. Der 63-Jährige Fahrer erkannte die Gefahr und leitete eine Notbremsung ein. Zunächst schlug der Fällkopf einmal auf der Fahrbahn auf, schlug wieder nach oben und anschließend in die Fahrzeugfront Porsche ein. Der Kran samt Fällkopf schwenkte weiter über den Porsche und der Fällkopf schlug erneut auf der Fahrbahnbankette auf einem dortigen Gullideckel auf, bevor die Sattelzugmaschine Verursachers schließlich zum Stillstand kam.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Porschefahrer sowie sein Beifahrer (62) jeweils im Bereich des Oberkörpers leicht verletzt. Sie wurden mittels Rettungswagen dem Krankenhaus Brilon zugeführt, wo sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnten.

Der Einschlag in den Motorblock sorgte dafür, dass sich sämtliche Betriebsmittel aus dem Fahrzeug ausliefen und sich über die Fahrbahn ergossen. Insgesamt wurden 22 Säcke Bindemittel benötigt, um das Motoröl und weitere Betriebsmittel aufzunehmen. Der Gerätewagen-Logistik aus Brilon wurde angefordert um weiteres Bindemittel zur Einsatzstelle zu bringen. Zur anschließenden Reinigung der Straße, wurde ein Spezialfahrzeug angefordert.

Bis zum Abschluss aller Maßnahmen gegen 20.30 Uhr waren insgesamt 15 Einsatzkräfte im Einsatz.

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BAD AROLSEN. Freitagmorgen (3. März) ging erneut eine Welle von betrügerischen Anrufen durch Volkmarsen und Bad Arolsen. Etwa zehn Volkmarser meldeten sich bei der Polizei und erstatteten Anzeige. Alle hatten das betrügerische Ansinnen der Anrufer erkannt und daher richtig gehandelt, also aufgelegt und die Polizei verständigt.

In den meisten Fällen erzählten die Betrüger am Telefon, die sich als Polizisten ausgaben, die Geschichte mit Einbrechern. Man habe zwar Einbrecher in der Nähe der angerufenen Menschen festnehmen können, bei denen aber eine Liste gefunden, auf der die Daten des Angerufenen stehen. Man befürchte also, dass sie das nächste Opfer sein werden. Spätestens als die angeblichen Polizisten nach Geld und Wertgegenständen fragten, erkannten die informierten Volkmarser, dass kein "echter" Polizist am Telefon war.

In einem derartigen Fall, der Anrufer hatte sich als Kriminalbeamter des LKA Niedersachsen vorgestellt und von einem bevorstehenden Einbruch gewarnt, forderte der Betrüger die angerufene Frau auf, nach einem Piepton den Notruf "110" zu wählen. Das tat die Frau auch. Ohne vorher aufzulegen, wählte sie die "110" - es meldete sich nun ein Mann mit "Polizeistation Bad Arolsen". Dieser angebliche Polizist schimpfte mit der Frau, da sie ja den Notruf blockieren würde. Sie berichtete jedoch von dem Anruf des Kollegen vom LKA Niedersachsen und nannte dabei, wie zuvor gefordert, auch dessen Namen und seine "Dienstnummer". Der angebliche Polizist aus Bad Arolsen bestätigte indessen die "Richtigkeit" des Anrufs vom LKA Niedersachsen. Nachdem dieses Telefonat beendet war, meldete sich erneut der "Kriminalbeamte vom LKA Niedersachsen". Diesmal fragte er nach Goldbarren, ihren Schließfächern und forderte sie auf, sich bei ihrer Bank einzuloggen. Ab diesem Zeitpunkt war der Volkmarserin klar, dass sie von Betrügern angerufen worden war. Sie beendete das Telefonat und informierte die Polizei.

In einigen Fällen der betrügerischen Anrufe hatten sich die angeblichen Kinder der Angerufenen weinerlich am Telefon gemeldet und das Telefonat an einen "Polizisten" weitergereicht. Diese erzählten die schon bekannte Geschichte mit dem von der Tochter oder dem Sohn verursachten Unfall, bei dem eine Frau zu Tode gekommen sei und nun eine Kaution gezahlt werden müsse. Alle Angerufenen erkannten auch diese Betrugsversuche, sodass es letztlich glücklicherweise zu keinen Schäden gekommen ist.

Da davon auszugehen ist, dass die Kriminellen auch zukünftig mit ihren verschiedenen Betrugsmaschen am Telefon versuchen, die Bürger um ihre Ersparnisse zu bringen, gibt die Polizei zum wiederholten Mal die folgenden Tipps: Die "echte" Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Bargeld oder Wertgegenständen im Haus. Die Polizei fragt nie nach Kontodaten und fordert Sie auch niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen.

Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis. Seien Sie misstrauisch: Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Auch wenn Sie im Display die "110" oder eine Telefonnummer mit einer Ihnen bekannten Vorwahl sehen: Das sogenannte "Call-ID-Spoofing" erlaubt es Kriminellen, die eigene Rufnummernanzeige zu ändern und statt der Originalrufnummer eine beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Kriminelle nutzen diese Möglichkeit nicht nur, um ihre Identität zu verschleiern, sondern auch, um gezielt bei ihrem Gesprächspartner den Eindruck zu erwecken, es handele sich um einen Anruf der Polizei oder einer anderen Behörde.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie schon Opfer geworden sind. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110. Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche.

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 KORBACH. Die Freiwilligen Feuerwehren der Kreis- und Hansestadt Korbach treffen sich am Freitag, 10. März 2023 um 19.30 Uhr, in der Aartalhalle in Eppe zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung. 

Hierzu lädt Stadtbrandinspektor Carsten Vahland nicht nur die Mitglieder der Einsatzabteilungen, sondern auch die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilungen der insgesamt fünfzehn Feuerwehren der Großgemeinde Korbach ein. Die Ausrichtung der Veranstaltung übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Schleidern.  Auf der Tagesordnung steht neben den Jahresberichten des Stadtbrandinspektors und des Stadtjugendfeuerwehrwarts auch eine Ergänzungswahl im Bereich der Stadtjugendfeuerwehr. Die Grußworte von Herrn Bürgermeister Klaus Friedrich sowie weiteren Ehrengästen sind ebenfalls fester Bestandteil der Agenda. Außerdem werden Beförderungen verdienter Feuerwehrmänner- und Frauen vorgenommen. Die neu- oder wiedergewählten Führungskräfte erhalten ihre Ernennungsurkunden. Stadtbrandinspektor Carsten Vahland freut sich auf zahlreiches Erscheinen. 

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