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KORBACH. Das Abflämmen von Unkraut auf einem Grundstück im Langemarckweg hat am Freitag zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Nach Angaben der Polizei entstand Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 13.30 Uhr rückte die Korbacher Kernstadtwehr mit 23 Einsatzkräften in den Langemarckweg aus. Beim Eintreffen stand eine Hecke auf mehreren Metern Länge in Vollbrand. Einsatzleiter Carsten Vahland ließ umgehend Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Mit zwei C-Rohren konnte das Feuer schnell eingedämmt werden. Keine Sekunde zu früh, wie die sichtbaren Schäden an den beiden Fassaden der angrenzenden Häuser zeigen. Eine Haustür wurde in Mitleidenschaft gezogen, an einem anderen Haus hatte die Hitzeentwicklung an Fenstern und Rollläden deutliche Spuren hinterlassen. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz beendet. Zur Brandabsicherung war eine RTW-Besatzung vor Ort. Die Polizei hat den Vorgang protokolliert.

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Montag, 28 Februar 2022 10:00

Löscherfolg der Korbacher Kernstadtwehr

KORBACH. Um fünf Uhr am Montagmorgen wurde der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert. In einem Wohnhaus "Am Kleeköppel" wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt.

Die Bewohner reagierten richtig und verließen das Haus sofort. Nach erster Erkundung konnte ein Kellerbrand festgestellt werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte rüsteten sofort einen Trupp mit Atemschutz aus und gingen zum Innenangriff in den Keller vor. Unter Einsatz der Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell lokalisiert werden. Durch das rasche Eingreifen konnte der Brand auf einen Kellerraum beschränkt werden. Der Gebäudeschaden hielt sich somit in Grenzen. Ein zweiter Atemschutztrupp kontrollierte das Erd- und Obergeschoss und sorgte für den Rauchabzug.

Vor dem Gebäude wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Die beiden Personen, die sich im Haus befunden hatten, wurden vom Rettungsdienst versorgt. Es bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Nach rund zwei Stunden konnte die Kräfte die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wieder herstellen, so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

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FRANKENBERG. Ein Holzverschlag, der an einem Wohnhaus steht, stand am Dienstag in Geismar in Flammen - Die Ortswehr rückte aus und konnte den Brand in der Entstehungsphase ablöschen.

Wie Einsatzleiter Stefan Stroß gegenüber unserer Redaktion mitteilte, wurde die Feuerwehr Frankenberg und die Ortswehr Geismar gegen 22.10 Uhr zu einem F2-Brand in die Wildunger Straße beordert. Dort angekommen ließ der Wehrführer umgehend einen Schnellangriff mittels C-Rohr durchführen. Schnell war das Feuer gelöscht, sodass der Sachschaden gering ausfiel. Im Anschluss wurde das Gebäude mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer in der Mülltonne entstanden und war auf den Holzverschlag übergesprungen. Ein Zeuge hatte die Flammen gesehen und die Notrufnummer 112 gewählt. Wie das Feuer entstanden ist, darüber konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Brandstiftung wird aber ausgeschlossen. Auf der Bundesstraße 253 kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

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BAD AROLSEN. Starke Rauchentwicklung im Keller der Landauer Grundschule sorgten am Dienstag für rege Einsatztätigkeiten der Freiwilligen Wehren aus Bad Arolsen, Landau, Braunsen und Volkhardinghausen - Rund 40 Ehrenamtliche waren im Einsatz.

Wie Sven Eichweber (SBI III) gegenüber unserer Redaktion mitteilte, wurde Feueralarm der Kategorie F3 um 13.10 Uhr ausgelöst, nachdem das Gebäude der Grundschule in Rauch gehüllt war. Direkt nach Absetzten des Alarms an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, rückten die Wehren in die Straße "Am Kump" aus. Parallel dazu hatte eine Lehrkraft Schüler seiner Klasse und Kinder der Nachmittagsbetreuung aus dem Haus geführt, die Vollzähligkeit überprüft und im nahegelegenen Pfarrhaus untergebracht. Dort wurden die Kinder ihren Eltern übergeben.

Einsatzleiter Mario Dicke ließ bei Eintreffen der Wehren umgehend die Löschwasserversorgung aufbauen, zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten und eine schnellen Löschangriff durchführen. Die Erkundung ergab, dass im Toilettenbereich im Keller, ein Papierspender Feuer gefangen hatte. Zügig wurden die Flammen gelöscht. Mittels Hochdrucklüfter konnten die Klassenräume und der Keller rauchfrei geblasen werden. Die mitgeführte Drehleiter aus Bad Arolsen kam nicht zum Einsatz. 

Nach ersten Erkenntnissen ist ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro entstanden. Neben dem geschmolzenen Papierspender wurden Fliesen im Wandbereich, die Decke und weitere Gegenstände durch den Brand beschädigt oder vernichtet. Schwer wiegt auch der Rußschaden, der sich durch sämtliche Stockwerke zog. Selbstentzündung kann ausgeschlossen werden, hieß es an der Einsatzstelle. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

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KORBACH. Mit dem Alarmstichwort "F 1 - Mülltonnenbrand" wurde die Nachtalarmbereitschaft des Löschzuges der Kernstadtwehr Korbach am Samstagabend gegen 23.30 Uhr in das Gewerbegebiet Am Mühlwege alarmiert. 

Was zunächst als Kleinbrand gemeldet war, entpuppte sich schon während der Anfahrt als größeres Schadensfeuer. Es verdichteten sich Informationen auf eine weitere Brandausbreitung. Daraufhin erfolgte in Abstimmung mit dem Staffelführer eine Stichworterhöhung auf "F2", d. h. der gesamte Löschzug der Kernstadt wurde alarmiert und in Marsch gesetzt.

Insgesamt vier Mülltonnen und zwei Pergola-Elemente waren in Brand geraten. Die direkt angrenzende Gartenhütte, die Garage und die Hecke, konnten durch den schnellen Löschangriff der ehrenamtlichen Kräfte geschützt werden. Der Angriffstrupp ging zur Eigensicherung unter Atemschutz vor, ein zweiter Truppe stand vorsorglich in Bereitschaft. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert und an den Eigentümer übergeben. 

Die genaue Brandursache ist unklar, Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort. Nach gut 40 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder hergestellt werden.

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 09:07

Ford überschlägt sich und fängt Feuer

FRANKENBERG. Auf der Kreisstraße 99 zwischen Willersdorf und Oberholzhausen hat sich am Dienstagabend ein Alleinunfall ereignet - der Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto retten und die Notrufnummer 112 wählen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 53-jähriger Mann aus Frankenberg gegen 19.50 Uhr die Kreisstraße 99 von Oberholzhausen in Richtung Willersdorf. In Höhe einer Parkbucht geriet der schwarze Ford Focus auf die Bankette, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf dem Dach liegend endete die Fahrt für den Ford in einer Wiese.

Umgehend nach der Alarmierung wurde die Freiwillige Feuerwehr Willerdorf in Alarmbereitschaft versetzt - mit zwei Löschfahrzeugen und zehn Einsatzkräften führte die Fahrt zur Kreisstraße 99. Dort angekommen ließ der Einsatzleiter einen schnellen Löschangriff durchführen. Parallel dazu wurde nach Absprache mit der Polizei die Straße gesperrt und die Unfallstelle ausgeleuchtet. Vermutlich war Betriebsstoff bei dem Ford ausgelaufen und hatte sich entzündet. Bei Eintreffen der Wehr stand der Focus bereits in Vollbrand.

Um ein Herunterkühlen des Stahlgerippes zu beschleunigen wurde Löschschaum eingesetzt. Auf etwa 4000 Euro wird der Sachschaden an dem Ford geschätzt. Eine RTW-Besatzung konnte wieder abrücken, weil der Fahrer angab nicht verletzt worden zu sein. Die Firma AVAS transportierte den schrottreifen Ford ab.

Link: Einsatzstandort am 21. Dezember 2021 auf der K99.

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Sonntag, 12 September 2021 08:42

Der Klassiker: Unkraut im Heckenbereich abgeflämmt

KORBACH. Kurz vor 17 Uhr am Samstag wurden die Einsatzkräfte aus Meineringhausen und der Kernstadt zu einem Heckenbrand zwischen zwei Wohngebäuden in der Forststraße alarmiert.

Die Meineringhäuser Wehr war in wenigen Minuten vor Ort und konnte den Brand auf einen Teilbereich der Hecke begrenzen. Mit der Schnellangriffseinrichtung war der Brand rasch unter Kontrolle, mit der Wärmebildkamera wurde der weitere Heckenverlauf zusätzlich auf Glutnester überprüft. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte eine Gefährdung der Wohngebäude vermieden werden. Die nachrückenden Kräfte aus der Kernstadt konnten die Einsatzfahrt abbrechen.  

Ursächlich für den Brand war das Abflämmen von Unkraut mit einem Gasbrenner im Nahbereich der Hecke. Immer wieder kommt es bei solchen Arbeiten zu Brandausbrüchen. "Trotz der Regenfälle der letzten Tage ist das Unterholz noch sehr trocken und wenige Funken reichen für eine Durchzündung aus", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland in einer Stellungnahme. Es wird daher dringend empfohlen, auf das Abflämmen im Bereich von Hecken und Büschen zu verzichten.

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BERNDORF/KORBACH. Aufsteigender Rauch aus dem Motorraum veranlasste am Montagmorgen eine Frau aus Hofgeismar die Notrufnummer 112 während der Fahrt zu wählen.

Nach Polizeiangaben war am 5. Juli eine 34-jährige Frau mit ihrem Ford Focus von Berndorf kommend, auf der Bundesstraße 252 in Richtung Korbach unterwegs. In Höhe des Felsenkellers bemerkte die Fahrerin Rauch unter der Motorhaube herausquellen. Um 7.42 Uhr setzte die 34-Jährige den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und gab an, im Bereich Berndorf einem Motorbrand ausgesetzt zu sein.

Den eingeschlagenen Weg in Richtung Korbach setzte die Fahrerin fort, bis zu einem Parkplatz schaffte es der brennende Focus aber nicht mehr - etwa fünf Meter vor dem Korbacher Ortsschild musste sie den Wagen am rechten Fahrbahnrand abstellen. Mittels Feuerlöscher führte die Fahrerin Löschversuche durch, bis der Berndorfer Wehrführer Nico Lange mit 25 Einsatzkräften eintraf und die Löscharbeiten beendigen konnte. Mit vereinten Kräften wurde der Ford zum Parkplatz der Firma Sprenger-Druck geschoben und dort abgestellt.  

Die Polizei geht von einem technischen Defekt im Motorraum als Brandursache aus. Auf etwa 4500 Euro schätzt die Polizei den wirtschaftlichen Totalschaden am Ford.

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DIEMELSTADT. Im Bereich der Ortsdurchfahrt Dehausen brannte am Samstagabend ein Pkw-Anhänger vollständig aus - ein Anwohner hatte laute Knallgeräusche auf der Straße gehört und beim Nachsehen den brennenden Anhänger bemerkt.

Nach Angaben der Bad Arolser Polizei kam die Alarmierung von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 23.25 Uhr, weil ein abgestellter Anhänger im Bereich Dehausen 13 brannte. Die Wehren aus Ammenhausen, Dehausen und Roden rückten mit 25 Einsatzkräften unter der Leitung von Florian Tepel aus. Die zuerst an der Brandstelle eintreffenden Kräfte gingen unverzüglich mit einem schnellen Löschangriff gegen den in Vollbrand befindlichen Anhänger vor und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. 

Selbstentzündung kann nach Abgaben der Polizei ausgeschlossen werden, daher schließen die Ermittler Brandstiftung nicht aus. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 05691/97990 bei der Arolser Polizei.

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DIEMELSEE. Ein 58-jähriger Mann aus Rhenegge, hat am Freitag Feueralarm der Kategorie "F3" ausgelöst - vermutlich wird ihm eine Rechnung ins Haus flattern, weil er einen Landewagen in Brand setzte, um das Alteisen aus dem Holz zu lösen.

Gegen 12.15 Uhr wurde in der Gemeinde Diemelsee Feueralarm ausgelöst. Alarmstichwort: F3 Großbrand - Brennt Scheune. Schon diese Alarmierung lies am Freitag nichts Gutes vermuten. Wenige Minuten später befanden sich die ersten Fahrzeuge der Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge/Sudeck, die Wehren aus Adorf, Heringhausen, Giebringhausen und Wirmighausen auf der Anfahrt nach Rhenegge. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen rückte ebenfalls mit zehn Freiwilligen aus - mit der Drehleiter im Schlepptau. Starke Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften den Weg zum Zielort.

Bei Eintreffen der Wehren stand aber keine Scheune in Vollbrand, sondern ein alter Ladewagen, auf dem normalerweise Rund- oder Quaderballen aus Stroh oder Heu befördert werden. Der 58-Jährige wollte Müll auf dem Ladewagen verbrennen und den dazu befindlichen Holzboden kostenminimal aus dem Alteisen extrahieren. 

Angemeldet wurde das Feuer bei der Gemeinde oder der Leitstelle Waldeck-Frankenberg nicht, wie sich später herausstellen sollte. Mittels Schnellangriff aus den mitgeführten Tanklöschfahrzeugen konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Neben dem Rettungsdienst war auch die Polizei aus Korbach vor Ort. Während die Retter das Feld zeitnah verlassen konnten, musste die Polizei noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Landwirt aufnehmen - Vermutlich werden dem Landwirt auch die Einsätze der Feuerwehren in Rechnung gestellt.

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