BAD AROLSEN. Mit einem Schock zu kämpfen hatte am Samstagabend der Fahrer eines weißen Seat Leon, nachdem er mit seinem Pkw einen Mann auf die Straße katapultierte.
Umgehend stieg der 35-Jährige aus und kümmerte sich um den verletzten Fußgänger. Über die Notrufnummer 112 forderte der Bad Arolser um 22.58 Uhr Unterstützung an. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte ins Krankenhaus Bad Arolsen transportiert.
Nach Angaben der Polizei befuhr der 35-Jährige, um kurz vor 23 Uhr die Korbacher Straße, um nach rechts auf die Bahnhofstraße abzubiegen. Er ordnete sich rechts ein und übersah den auf dem Zebrastreifen gehenden Fußgänger.
Es kam zum Zusammenstoß, wobei der bislang unbekannte Fußgänger auf die Motorhaube und in die Frontscheibe gestoßen wurde. Von dort prallte der Mann ab und blieb vor dem Leon auf dem Asphalt liegen. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden im Frontbereich, an der Windschutzscheibe und der Motorhaube auf 6000 Euro.
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KORBACH. Nahezu ungebremst ist am 1. Mai der Fahrer eines roten VW-Golf über einen Kreisel gefahren - das Fahrzeug überschlug sich und kam in einem Flutgraben auf dem Dach zum Liegen. Zuvor war ein Rad abgerissen worden, das Fahrzeug hat nur noch Schrottwert.
Ein Verkehrsteilnehmer konnte beobachten, wie der mit zwei Personen besetzte Golf, um 3 Uhr, auf der Bundesstraße 251 von Lelbach kommend, in Fahrtrichtung Dorfitter unterwegs war. Der Grund, weshalb der Fahrer die Geschwindigkeit nicht reduzierte, um in den Horizont-Kreisel einzufahren, konnte bislang nicht ermittelt werden.
Fest steht, dass der rote Golf ungebremst über den Kreisverkehr geschleudert wurde. Die beiden Personen, ein Mann und eine Frau konnten sich aus dem Fahrzeug befreien, danach suchte der Unfallverursacher sein Heil in der Flucht. Die verletzte Beifahrerin kam nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Korbach. Derzeit fahndet die Polizei nach dem Fahrer des Volkswagens.
Hilfreich wäre, so die Polizei, wenn sich der Halter des Fahrzeugs, ein 23-jähriger Mann aus Bad Arolsen bei der Polizei melden würde. Die Rufnummer lautet 05631/9710. Auch ein zeitnahes, persönliches Erscheinen, kann sicherlich zur Klärung des Sachverhaltes beitragen.
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KORBACH. Für einen 51-Jährigen endete die Fahrt mit einem Peugeot auf der Kreisstraße 15 am Freitagabend mit der Beschlagnahme seines Führerscheins. Dem Waldecker wird vorgeworfen, am 29. April ein Fahrzeug unter Alkoholeinwirkung gefahren zu haben.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 51-Jährige am Freitagabend mit einem weißen Boxer gegen 18.15 Uhr die Kreisstraße von Korbach in Richtung Strothe. In einer Kurve geriet das Fahrzeug außer Kontrolle, der Transporter kam auf den Grünstreifen, schoss beim Gegenlenken über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke und einem Baum. Von dort wurde der Wagen abgewiesen und schlug im Gegenhang ein.
Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Retter um die verletzte Person. Im Krankenhaus wurde auf Anordnung der Polizei eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 6000 Euro an. Die Firma Heidel musste das Fahrzeug abschleppen.
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DIEMELSTADT. Einer 21-jährigen Frau aus Bad Arolsen hat man übel mitgespielt - ihr roter Toyota, der am 29. April ordentlich auf dem Parkplatz des Sportgeländes in Rhoden abgestellt wurde, weist erhebliche Beschädigungen an der Beifahrerseite auf. Rund 6000 Euro, so schätzt die Polizei, wird die Reparatur kosten.
Nach Angaben der Beamten hatte die Bad Arolserin ihren Toyota am Freitag gegen 19 Uhr im Bereich Walme geparkt. Etwa fünf Stunden später kehrte die 21-Jährige zu ihrem Fahrzeug zurück und musste mit Erschrecken feststellen, dass die komplette Beifahrerseite aufgerissen war. Vom Verursacher fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Wer Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Bad Arolsen in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 05691/97990.
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OBERHOLZHAUSEN/WILLERSDORF. Zu einem Alleinunfall wurden die Beamten der Polizeistation Frankenberg am Samstagmorgen (30. April 2022) alarmiert.
Ein 37-Jähriger aus Polen fuhr gegen 7 Uhr auf der Kreisstraße 99 von Oberholzhausen in Richtung Willersdorf. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache geriet der Fahrer im Streckenverlauf nach links von der Fahrbahn ab und krachte in den dortigen Wald. Der Mann gab an, dass ein Tier die Fahrbahn gekreuzt hatte und er diesem ausweichen wollte.
Am Mercedes Sprinter einer Transportfirma entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Glücklicherweise blieb der 37-Jährige unverletzt. Hinweise auf eine Kollision mit dem besagten Tier liegen auch nicht vor.
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KORBACH. Die Fahrt mit einem Krankenfahrstuhl endete am Donnerstag für eine 93-jährigen Rentner im Krankenhaus.
Anhand von Zeugenaussagen befuhr der Senior gegen 14.05 Uhr die Arolser Landstraße zum ZOB. Ein etwa 25 Zentimeter hoher Bordstein versperrte dem 93-Jährigen die Auffahrt zum Gehweg. Trotzdem gab der Senior "Gas", wobei der Rollstuhl nach hinten kippte und der Mann mit dem Hinterkopf auf den Asphalt schlug. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Retter um den Rollstuhlfahrer. Zunächst musste die stark blutende Wunde versorgt werden, anschließend ging die Fahrt mit Blaulicht ins Korbacher Krankenhaus, wo der Verletzte stationär aufgenommen werden musste.
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KORBACH. Vermutlich führte am Freitagmorgen Unaufmerksamkeit zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 zwischen Berndorf und Korbach - ein BMW und ein Volkswagen wurden völlig zerstört, drei Personen mussten ambulant behandelt werden.
Um 7.12 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Information über einen Verkehrsunfall mit verletzten Personen, enormer Sachschaden und auslaufende Betriebsstoffe auf der Bundesstraße 252 bei Korbach. Umgehend wurden Polizeikräfte, die Feuerwehr Korbach, Notarzt und RTW zum Einsatzort beordert. Zunächst musste die Straße im Bereich der Zufahrt zur Bundesstraße 251 abgesperrt werden. Parallel dazu streute die Feuerwehr Ölbindemittel auf die Fahrbahn, Retter kümmerten sich um die verletzten Personen. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt, hieß es aus Polizeikreisen.
Was war geschehen?
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 54-jährige Frau aus der Gemeinde Vöhl mit ihrem schwarzen T-Cross die Bundesstraße aus Richtung Korbach in Fahrtrichtung Berndorf, um nach links auf die B 251 in Richtung Willingen abzubiegen. Zeitgleich näherte sich ein silbergrauer 5er-BMW aus entgegengesetzter Richtung. Der Fahrer (23) aus Geseke (NRW) war vom Abbiegevorgang des T-Cross so überrascht, dass eine Notbremsung nicht mehr zum Erfolg führte. Beide Fahrzeug stießen frontal zusammen, wobei der T-Cross um 180 Grad herumgeschleudert wurde. Der BMW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und riss ein Schild samt Betonsockel aus dem Boden heraus.
Hoher Sachschaden
Insgesamt schätzt die Polizei den Gesamtsachschaden auf 51.500 Euro, wobei der wirtschaftliche Totalschaden beim VW mit 20.000 Euro angegeben wird. Die Schadenshöhe am BMW wird mit 28.000 Euro bewertet. Rund 3500 Euro entfallen auf den Leitpfosten und die Erneuerung des Schildes. Glücklicherweise wurden der Fahrer und die Beifahrerin im BMW nur leicht verletzt. Auch die Unfallverursacherin kam mit leichten Blessuren davon.
ROSENTHAL. Kurios mutet ein Unfall an, bei dem es keinerlei Sachschäden gibt, eine Person eine kleine Hautabschürfung davontrug und zwei Führerscheine einkassiert wurden.
Nach bestätigten Informationen befuhr am Donnerstag ein 32-jähriger Mann aus Meppen (Niedersachsen) mit seinem Elektroroller die Straße Fischtor. Gegen 20.40 Uhr wurde der Rollerfahrer in Höhe der Hausnummer 3 von einem Volkswagen überholt. Dabei, so gab der Meppener zu Protokoll, sei er von dem Tiguan angefahren worden. Er selbst sei gestürzt und habe sich eine Handverletzung zugezogen. Weil er den Unfallverursacher aber nicht davonkommen lassen wollte, sei er dem VW nachgefahren und habe den Fahrer (70) wenige Meter später eingeholt und zur Rede gestellt.
In diesem Gespräch versicherte der Rosenthaler, er habe nichts von dem Unfall bemerkt, er möchte aber für den entstandenen Schaden aufkommen und die Sache ohne Polizei regeln. Da aber an dem Motorroller kein Schaden entstanden war, endete der Zwist damit, dass der Meppener auf die Hinzuziehung der Polizei bestand. Eine Streife aus Frankenberg rückte auch umgehend an, nahm den Unfall auf und musste feststellen, dass der vermeintliche Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest brachte einen deutlich zu hohen Promillewert ans Licht.
Auch die Überprüfung der verletzten Person verlief positiv. Neben einer Alkoholfahne wurde eine leichte Hautrötung an einer Hand festgestellt und protokolliert. Ein Atemalkoholtest löste bei den Beamten Erstaunen aus. Auch dieser Mann hatte "zu tief ins Glas geschaut" und einen sehr deutlichen Promillewert aufs Display gelegt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde beiden Männern die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheine beschlagnahmt. Die Fahrt im Streifenwagen endete im Krankenhaus, wo sich die Unfallgegner einer Blutentnahme unterziehen mussten.
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BAD AROLSEN. In der Nacht von Mittwoch (27. April 2022) auf Donnerstag (28. April 2022) ereignete sich in Bad Arolsen eine Verkehrsunfallflucht.
Ein 30-Jähriger hatte seinen Peugeot 206 in der Zeit von 23.20 Uhr bis 2 Uhr in der Helenenstraße auf Höhe der Hausnummer 8 ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Im angegebenen Zeitraum kollidierte ein bislang Unbekannter mit der linken Fahrzeugseite und richtete insgesamt einen Schaden in Höhe von etwa 1400 Euro an. Anschließend flüchtete er in Richtung Bahnhofstraße.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise zum Flüchtigen oder dessen Fahrzeug werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegengenommen.
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KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen brachen zwei 18 und 35 Jahre alte Männer in ein Geschäftsgebäude in der Kasseler Nordstadt ein. Auch dieser Diebeszug endete nicht nur erfolglos, ein Diensthund schnappte zu und verletzte einen der Täter.
Nachdem ein Zeuge die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen einen der beiden Täter noch in den Firmenräumen und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Seppl fest. Für seinen Komplizen klickten vor dem Gebäude die Handschellen, bevor er unerkannt die Flucht ergreifen konnte. Die beiden Festgenommenen aus Kassel, die bereits amtsbekannt sind, befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam. Aktuell wird von den zuständigen Ermittlern geprüft, ob eine Vorführung vor den Haftrichter angeordnet wird.
Ein Mitarbeiter hatte gegen 5 Uhr die Polizei alarmiert, da er vor Arbeitsbeginn von außen Licht und zwei Personen mit Kapuzen in den Firmenräumen in der Hegelsbergstraße gesehen hatte. Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen waren die Täter noch auf ihrem Beutezug in dem Gebäude unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatten sie zuvor ein Fenster auf der Rückseite des Geschäftsgebäudes, in dem sich neben der Firma auch ein Sonderpostenmarkt befindet, eingeschlagen. Da bei der Festnahme des 18-Jährigen in den Firmenräumen unklar war, ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der Diensthund zum Einsatz und biss den Einbrecher ins Bein. Er erlitt eine Bisswunde, die von Rettungskräften versorgt wurde, bevor Beamte ihn in das Polizeigewahrsam brachten.
Die Zuordnung des bei ihm und seinem Komplizen sichergestellten Diebesguts dauert an. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten des Kommissariats 36 der Kasseler Kripo geführt. (ots/r)
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