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Sonntag, 21 November 2021 10:41

Audi schiebt Fiat von Straße

BAD AROLSEN. Erneut mussten Polizeikräfte, ein Notarzt, Rettungstransportwagen und die Feuerwehr zur Bundesstraße 252 ausrücken - ursächlich dafür war ein Unfall am Abzweig Schmillinghausen.

Gegen 17.45 Uhr am Samstag, wurden die Wehren aus Helsen und Schmillinghausen alarmiert, um auslaufende Betriebsstoffe nach einem Verkehrsunfall abzustreuen, den Verkehr zu regeln, die Unfallstelle auszuleuchten und den Brandschutz sicherzustellen. Insgesamt waren 25 Ehrenamtliche unter der Leitung von Reinhard Nebel im Einsatz.

Anhand der Spurenlage konnte Unfall schnell rekonstruiert werden. Zum angegeben Zeitpunkt befuhr ein im Landkreis Höxter zugelassener Audi die Bundesstraße 252 von Rhoden in Richtung Bad Arolsen. Außer dem Fahrer (40) saßen drei weitere Personen im Pkw. In Höhe der Abfahrt Schmillinghausen, bog zur Überraschung des Warburgers, ein Fiat, der von Schmillinghausen kam, nach links auf die Bundesstraße ab, ohne den Audi zu bemerken

Trotz einer Vollbremsung stieß der Audi ins Heck des Italieners. Der Fiat wurde durch die Fliehkraft auf den Seitenstreifen geschleudert, wo er sich überschlug und erneut auf den Rädern zum Stehen kam. Für den Mann (32) war die Fahrt im Fiat beendet. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt kam der Fahrer verletzt ins Bad Arolser Krankenhaus. An dem Fiat entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Leichte Verletzungen hatten sich zwei Personen im Audi zugezogen. Eine Versorgung durch den Rettungsdienst lehnten das Ehepaar aber ab. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Nach Angaben der Polizei musste die Straße für fast zwei Stunden zwischen der Abfahrt Helsen und dem Abzweig Schmillinghausen gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr weiträumig um.


Am 27. Oktober 2021 ereignete sich ein Unfall an der gleichen Stelle. Ein Audi und ein Fiat waren kollidiert, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Link: Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 (27.10.2021)

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Samstag, 20 November 2021 06:45

Schwerer Verkehrsunfall bei Frankenberg

FRANKENBERG. Polizeikräfte, Notärzte, Rettungswagenbesatzungen, Hubschrauber und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Frankenberg waren am Samstagmorgen im Einsatz, um Menschenleben zu retten.

Vorausgegangen war ein Unfall, der sich gegen 1.10 Uhr in der Rodenbacher Straße ereignet hat. Anhand der Spurenlage muss der mit drei Personen besetzte Golf  am Ortsausgang in Richtung Rodenbacher Kreisel stark beschleunigt haben. In einer leichten Rechtskurve kam der GTI nach links von der Fahrbahn ab, stürzte einen etwa drei Meter tiefen Böschungshang hinab, durchfuhr diesen auf einer Länge von 150 Metern und prallte gegen einen Straßenbaum.

Mutmaßlicher Fahrer Schwerstverletzt

Der mutmaßliche Fahrer, ein 22-Jähriger aus Frankenberg, wurde dabei schwerstverletzt. Der junge Mann kam mit einem Rettungshubschrauber nach der Erstbehandlung des Notarztes ins Klinikum Gießen. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden, hieß es an der Unfallstelle. Weil der Verdacht besteht, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an.

Beifahrer kommt nach Korbach, Mitfahrerin nach Kassel

Über den ebenfalls 22-jährigen Beifahrer liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Mit schweren Verletzungen kam eine 21-jährige Mitfahrerin ins Krankenhaus nach Frankenberg. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied das Ärzteteam, die Frau mit einem Rettungshubschrauber nach Kassel zu verlegen. Der sich im Anflug befindende Hubschrauber musste aber abdrehen, weil die Wetterlage dies nicht zuließ. Mittels RTW kam die junge Frau ins Kasseler Klinikum.

Feuerwehr im Einsatz

Rund 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr rückten zeitnah aus. Der Einsatzleiter koppelte mit dem Rettungsdienst und der Polizei. Während einige Kameraden den Brandschutz sicherstellten, erhielten andere den Auftrag, die Einsatzstelle auszuleuchten, den Rettungsdienst beim Retten der verletzten Personen zu unterstützen und die Fahrbahn zwischen dem Ortsausgang von Frankenberg und dem Rodenbacher Kreisel für den Verkehr zu sperren. Weiterhin kam die Wärmebildkamera zum Einsatz, um im Bereich der Unfallstelle nach weiteren Personen zu suchen. Nach etwa 30 Minuten konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Entwarnung geben. Ebenfalls an der Einsatzstelle traf der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer ein, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Gutachter hinzugezogen

Weil es keine Zeugen zum Unfallhergang gibt, entschied der Polizeiführer vom Dienst, dass ein Gutachter hinzugezogen wird. Dieser nahm umgehend die Arbeit auf. Das Ergebnis wird für nächste Woche erwartet. Die Kreisstraße 126 musste von 1.15 Uhr bis 4.30 Uhr gesperrt werden. Den Sachschaden am GTI schätzt die Polizei auf 10.000 Euro. Der Straßenbaum schlägt mit 1000 Euro zu Buche.

Link: Unfallstandort am 20. November 2021 auf der K126.

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FRANKENBERG. Vermutlich aufgrund von Alkoholgenuss ist am frühen Donnerstagmorgen ein Mann (65) aus dem Großraum Frankenberg schwer verunglückt. Der Pkw-Fahrer prallte frontal gegen einen Baum und erlitt schwere Verletzungen.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg mitteilten, war der Mann von Frankenberg kommend in Richtung Geismar unterwegs, als er in Höhe der Kläranlage in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abkam, und dort frontal gegen einen Baum prallte.

Um kurz vor drei Uhr in der Nacht gab es Alarm für einen Frankenberger Rettungswagen, den Notarzt aus Röddenau, die Feuerwehr Frankenberg, sowie die Polizei. Nach ersten Meldungen war der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Wie Frankenbergs Stadtbrandinspektor Martin Trost, der auch Einsatzleiter vor Ort war, mitteilte, war der Patient glücklicherweise nicht wirklich eingeklemmt. „Der Patient war eingeschlossen und wir haben ihn befreit, richtig geklemmt hat er aber nicht“, erklärte Martin Trost vor Ort. Die Feuerwehrleute hatten den Skoda, der in einer Böschung am Baum zum Stehen kam und mit einem Hinterrad noch in der Luft hing, auch gegen abrutschen gesichert.

Weil beim Patienten der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand, mussten die Einsatzkräfte sehr behutsam vorgehen und so retteten sie gemeinsam den Patienten mit einem Spineboard über die Heckklappe des Unfallfahrzeuges. Auf dem Spineboard können Patienten mit einer sogenannten Gurtspinne auf dem Rettungsbrett fixiert werden und praktisch ohne weitere Bewegung aus Fahrzeugen, unwegsamem Gelände, oder Gewässern gerettet werden. Nach der Rettung aus dem Pkw wurde der Mann im bereit stehenden Rettungswagen medizinisch versorgt und dann ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.

Die Feuerwehr war neben der Rettung des Patienten aus dem Fahrzeug auch für die Sicherstellung des Brandschutzes und das Ausleuchten der Einsatzstelle zuständig, was zum einen vom Strahler auf dem Dach eines Löschfahrzeuges, und zum anderen mit aufgestellten Stativen und Lichtmasten geschah. Die Polizei sicherte Spuren und kümmerte sich um die Beweissicherung, die Feststellung der Personalien und um Unfallermittlungen. Die Straße am Abzweig der Kläranlage bis nach Geismar blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. 

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FRANKENBERG. Am Dienstagabend gegen 18.20 Uhr kam es in Frankenberg im Bereich der Ausfahrt zur B252 auf der Ederstraße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt worden ist. Sie musste vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt aus Frankenberg versorgt werden.

Zuvor war der 21-Jährige aus Dautphetal (Marburg-Biedenkopf) mit seinem dunklen Audi in die Leitplanken geprallt. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer vermutlich zu schnell unterwegs und ist dabei auf der B252 ins Schleudern geraten, bevor es zum Unfall kam. Andere Verkehrsteilnehmer waren zum Glück nicht am Unfall beteiligt, der Mann saß alleine im Fahrzeug.

Insgesamt beläuft sich der Gesamtsachschaden auf 5500 Euro, wobei zwei Verkehrszeichen und einige Leitplankenfelder mit 1500 Euro zu Buche schlagen.

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WILLINGEN/UPLAND. Vermutlich war ein medizinischer Notfall verantwortlich für einen Alleinunfall am Dienstagvormittag in Willingen - Dank engagierter Ersthelfer konnte der 56-Jährige reanimiert werden.

Um 8.59 Uhr wurde die Polizei in Korbach über einen Unfall mit Personenschaden informiert. Auch der Rettungsdienst des DRK und ein Notarzt rückten in die Waldecker Straße aus. Dort war ein BMW vom Stryckweg kommend auf die Bundesstraße 251 in Richtung der Willinger Ortslage aufgefahren. In einer leichten Kurve kam der 56-Jährige unerwartet nach links von der Fahrbahn ab. Sein BMW prallte zunächst in die Hauswand eines Einfamilienhauses, rasierte den Vorbau ab, trennte danach einen Straßenbaum in zwei Hälften und kam linksseitig der Fahrbahn zum Stehen.

Passanten sicherten umgehend die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe bei dem Upländer. Wie richtig dieses Vorgehen war, wurde erst später klar. Der eintreffende Notarzt erkannte schnell die Schwere der Verletzungen und ließ den Mann mit einem RTW nach den lebenserhaltenden Maßnahmen an der Unfallstelle in die Klinik nach Brilon verlegen. An dem BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 8000 Euro. Etwa 1000 Euro wird der gekappte Baum kosten, nur über die Höhe des Schadens am Haus konnte die Polizei noch keine genauen Angaben machen.

Im Nachgang kam die Freiwillige Feuerwehr Willingen zum Einsatz. Die Kameraden räumten den Baum und Trümmerteile von der Fahrbahn. Während der Rettungsmaßnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.

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EDERTAL. Die Edertaler Feuerwehren rückten am Sonntagvormittag nach Wellen aus, um eine Person aus einem verunfallten Pkw zu befreien. Zunächst hieß es, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt, daher wurden die Ortswehr Wellen und die beiden Feuerwehren Bergheim/Giflitz und Hemfurth/Edersee um 10.55 Uhr mit den Rettungssätzen in die Geismarer Straße alarmiert. Besatzungen der Rettungswagen von DRK, Maltester und ProMedica kümmerten sich mit Notärzten um die Unfallopfer.

Bei Eintreffen der Wehr koppelte Einsatzleiter Dirk Rübsam mit den Rettungskräften und der Polizei, ließ das verunfallte Fahrzeug, in dem die Person saß, gegen Abkippen sichern, stellte den Brandschutz her und konnte im Anschluss die Frontscheibe aus dem Ford herausnehmen. Im weiteren Verlauf wurde der Fahrzeugführer (77) aus Recklinghausen aus seinem Ford B-Max gerettet und dem Notarzt übergeben. Nach der Erstversorgung kam der Rentner ins Krankenhaus - der Mann gilt als schwerverletzt und wurde stationär aufgenommen.

Ebenfalls mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurden die beiden Personen, die bei dem Unfall leichte Verletzungen davontrugen. Der Fahrer (25) des grauen Audi A3 und seine Beifahrerin (36) kamen mit leichten Verletzungen davon. An ihrem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro. Die beiden Edertaler konnten das Krankenhaus aber zwischenzeitlich wieder verlassen. 

Was war geschehen?

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der 77-jährige Unfallverursacher mit seinem Ford von Wega (Wehrweg) in Richtung Züschen unterwegs gewesen. An der Kreuzung missachtete der Fahrer den aus Richtung Edersee herannahenden, vorfahrtsberechtigten Audi A3. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der B-Max in die Luft befördert wurde und im Garten eines Eckhauses in der Bachstraße landete. Neben einem Verkehrszeichen ging auch der Gartenzaun zu Bruch, sodass ein Gesamtsachschaden von 16.700 Euro von den Beamten der Polizeistation Bad Wildungen angenommen wurde.

Sowohl der B-Max als auch de A3 mussten abgeschleppt werden.    

Link: Unfallstandort in Wellen am 7. November 2021.

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BAD AROLSEN/TWISTETAL. Ein Gesamtsachschaden von 6000 Euro, eine schwerverletzte Frau aus Bad Arolsen und eine leichtverletzte Kia-Fahrerin aus der Gemeinde Vöhl sind das Ergebnis eines Auffahrunfalls auf der Bundesstraße 252 am Freitagnachmittag.

Nach Informationen von Zeugen befuhr eine 61-jährige Frau aus der Gemeinde Vöhl mit ihrem blauen Kia gegen 13.45 Uhr die B252 aus Richtung Bad Arolsen in Fahrtrichtung Twiste. Im Bereich der ehemaligen Spulenfabrik ordnete sich die 61-Jährige links auf der Abbiegespur in Richtung Elleringhausen ein, setzte den Blinker, musste aber verkehrsbedingt warten.

Diesen Vorgang bemerkte die nachfolgende Fahrerin (80) aus Bad Arolsen zu spät. Auch sie wollte nach links von der B 252 in Richtung Elleringhausen abbiegen, übersah den vor ihr haltenden Picanto* und fuhr mit ihrem betagten Volkswagen ins Heck des Kia. Bei dem Aufprall zog sich die Seniorin schwere Verletzungen zu - die Frau wurde mit einem RTW ins Krankenhaus nach Bad Arolsen transportiert und stationär aufgenommen. Leichte Verletzungen erlitt die 61-jährige Frau aus Vöhl. 

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Publiziert in Polizei

WALDECK. Fünf verletzte Personen und ein völlig demoliertes Auto ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag, kurz vor Mitternacht, auf der Edersee-Randstraße ereignet hat.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhr ein mit fünf Personen besetzter schwarzer Audi A4 die Landesstraße 3086 von Waldeck-West in Richtung Nieder-Werbe. Gegen 23.20 Uhr geriet das Fahrzeug aufgrund von Nässe und frischem Laub auf der Fahrbahn ins Schleudern. Die Fahrerin (18) aus Gudensberg konnte den A4  nicht mehr halten. Zunächst touchierte der Audi einen Bordstein auf der Gegenfahrbahn, kam nach rechts ab und prallte ungebremst in den Steinhang. Dabei verletzte sich nicht nur die Fahrerin aus dem Schwalm-Eder-Kreis, sondern auch drei weitere Mitfahrer (18, 23, 21) aus Fritzlar, Wabern und Niedenstein sowie eine Frau (18) aus Limburg-Weilburg.

Über die Notrufnummer wurde die Polizei informiert, sowie der Rettungsdienst, die Feuerwehr aus Nieder-Werbe und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Sachsenhausen mit insgesamt 13 Kräften. Mit fünf RTW erfolgte die Verlegung der verletzten Personen in umliegende Krankenhäuser. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber liegen keine Informationen vor. Insgesamt war der OLRD, ein leitender Notarzt, zwei Notärzte und fünf RTW-Besatzungen vor Ort.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten den Straßenabschnitt nach Absprache mit der Polizei ab, leuchteten die Unfallstelle aus und halfen dem Bergungsunternehmen beim Aufladen des A4. Darüber hinaus mussten ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden und die Straße gesäubert werden. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing übernommen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von 12.000 Euro.

Link: Unfallstandort am 30. Oktober 2021 auf der L 3086.

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BAD ZWESTEN. Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 485, zwischen Bad Zwesten und Braunau, sind am späten Donnerstagnachmittag zwei Männer aus Bad Zwesten (18) und Bad Wildungen (30) schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden. Rettungsteams brachten sie nach dem Frontalzusammenprall ihrer Fahrzeuge in Krankenhäuser.

Der 18-Jährige aus Bad Zwesten fuhr gegen 17 Uhr in Richtung Braunau. Kurz vor dem Abzweig zu den Hardtwaldkliniken, geriet der Fahranfänger innerhalb einer Linkskurve wahrscheinlich auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem entgegenkommenden Ford des 30-Jährigen aus Bad Wildungen zusammenprallte. Zwei Rettungsteams, zuvor Ersthelfer, kümmerten sich um die beiden Verletzten Männer, deren Unfallwracks die Bundesstraße blockierten. Die Fahrzeuge wurden jeweils im Bereich der Front vollkommen beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Eine Streife der Polizeistation Fritzlar nahm den Unfall auf. Im Einsatz waren zudem ein Rettungsteam der Malteser aus Jesberg, ein DRK-Rettungsteam aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und ein Notarztteam des DRK aus Fritzlar. (nh24.de)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 13 Oktober 2021 14:57

Junger Mann (27) bei Olsberg tödlich verunglückt

OLBERG. Entsetzlicher Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen gegen 05:40 Uhr auf der K15 „Langerberg“ zwischen Olsberg und Altenbüren. Ein 27 jähriger Mann hat dabei sein Leben verloren.

Sein Pkw, ein weißer Seat, lag auf dem Dach. Spuren zeigen, dass der junge Mann mit seinem Wagen im Bereich einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen sein muss und dann in eine ansteigende Böschung fuhr. Dort wurde ein Baum gestreift und ein Leuchtpfählchen umgefahren. Anschließend kam der Wagen auf dem Dach auf der Straße zum Liegen. „Die genaue Ursache kennen wir aktuell noch nicht“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Um dies zu klären, wurde durch die Polizei ein Gutachter angefordert, der aus Münster nach Olsberg ausrückte. Für die Unfallaufnahme und die Beweissicherung vor Ort musste die Strecke viele Stunden voll gesperrt bleiben.

Rettungswagenbesatzung und Notarzt aus Olsberg konnten vor Ort nichts mehr für den jungen Mann tun. Sie konnten nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Die Feuerwehren aus Olsberg und Elleringhausen, die mit 35 Kameraden zur Einsatzstelle ausgerückt waren, hatten neben dem Absperren und Ausleuchten der Unfallstelle, der Sicherstellung des Brandschutzes und dem Reinigen der Fahrbahn von Trümmern und Erde die traurige Aufgabe, bei der Bergung des verstorbenen Mannes behilflich zu sein. Dazu wurde der Wagen mit dem Kran eines eigens bestellten Abschleppers minimal angehoben und unterbaut.

Anschließend musste der Kranführer den Wagen wieder in die Ausgangsposition legen, um die genauen Ermittlungen für die Polizeibeamten und den Gutachter zu ermöglichen.

Die Strecke blieb lange für den Verkehr gesperrt. Weitere Fahrzeuge waren nach derzeitigem Stand in den Unfall nicht verwickelt. Der junge Mann war bei Nebel, nasser und mit Laub bedeckter Fahrbahn alleine in seinem Auto unterwegs. Er war auf dem Weg in Richtung Altenbüren.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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