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HAINE. Bei der Notlandung eines Sportflugzeuges ist ein 68-jähriger Pilot verletzt worden. Er musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7" in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Der Mann war am Mittag am Flugplatz in Allendorf (Eder) gestartet und hatte bereits kurz nach dem Abflug bemerkt, dass die Thermik nicht so vorhanden war, wie er sie für einen sicheren Flug benötigt hätte. Der Mann entschied sich daraufhin, zum Flugplatz zurück zu kehren, musste aber in einem Getreidefeld zwischen der Bundesstraße 253 und dem Friedhof Haine eine Notlandung machen. Dabei schlug das Flugzeug mit dem vorderen Bereich im Getreidefeld auf und überschlug sich. Der Pilot wurde verletzt und nach der Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt mit dem Hubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen.

Die Polizei bezifferte den Totalschaden am Flugzeug mit rund 12.000 Euro, am Getreidefeld entstand geringerer Sachschaden. Das Flugzeug wurde durch Mitglieder des Luftsportvereins und einen Landwirt mittels Trecker und Frontlader aus dem Feld geborgen. Der Feldbesitzer wurde durch die Polizei über den Unfall informiert. Ebenso wurden die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und das Regierungspräsidium Kassel über den Flugunfall informiert.

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RENGERSHAUSEN. Schwer gestürzt ist am Sonntagvormittag ein 63 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Wie die Polizei aus Frankenberg mitteilte, war der Mann in einer Gruppe Motorradfahrer auf der kurvenreichen K 126 von Rengershausen in Richtung Frankenberg unterwegs. Er kam mit seinem Motorrad ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und schlug gegen einen Leuchtpfahl, woraufhin er in den Straßengraben stürzte. Dabei wurde der Mann schwer verletzt.

Er wurde nach der Versorgung durch DRK Rettungsdienst und Notarzt aus Frankenberg und Röddenau mit dem Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7", der am Rengershäuser Ortsrand in einer Wiese gelandet war, in die Marburger Uniklinik geflogen.

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VOLKMARSEN. Zu einem schweren Motorradunfall auf der Landesstraße 3080 wurden Polizei und Rettungskräfte am Sonntagnachmittag alarmiert - ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Ein 33-Jähriger aus Warburg befuhr gegen 15.10 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Suzuki die Strecke von Volkmarsen in Richtung Wetterburg. Am Ortsausgang von Volkmarsen beschleunigte der Fahrer seine Maschine derart stark, dass er vor dem Kreisverkehr am Industriezentrum trotz Bremsbemühungen nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und geradeaus fuhr - das Motorrad verlor die Bodenhaftung, flog fast 30 Meter über den Kreisverkehr und die angrenzende Fahrbahn hinweg und schlug anschließend in der Leitplanke ein.

Der 33-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls von seiner Maschine in die angrenzende Böschung geschleudert. Die Suzuki schleuderte etwa 20 Meter weiter auf die Wiese neben der Landesstraße.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Warburger, der bei dem Unfall schwerste Verletzungen erlitten hatte, in ein Klinikum nach Kassel gebracht. Lebensgefahr besteht glücklicherweise aber nicht.

Das völlig zertrümmerte Motorrad musste geborgen und abtransportiert werden. Insgesamt schätzen die Beamten der Bad Arolser Polizei den entstandenen Gesamtsachschaden auf etwa 10.000 Euro. Über die Dauer des Einsatzes koordinierte die Polizei den Verkehr im Bereich des Kreisverkehrs.

Link: Unfallstandort Kreisverkehr am Logistikzentrum bei Volkmarsen, Landesstraße 3080 (18. Juli 2021)

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SACHSENHAUSEN. Reanimiert wurde am Sonntag ein 64-Jähriger nach einem Unfall auf der Bundesstraße 251.

Der Waldecker war mit seinem roten Motorrad der Marke Ducati gegen 10 Uhr von Sachsenhausen in Richtung Korbach unterwegs. Ausgangs einer Rechtskurve geriet der Fahrer aus bislang nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanke - das Motorrad kam zu Fall und der Mann schleuderte mit seiner Maschine an den rechten Straßenrand.

Ersthelfer aus dem Hochsauerlandkreis, die auf den Unfall aufmerksam geworden waren, ließen ihre Fahrzeuge stehen und eilten dem Verunfallten zur Hilfe. Die direkt eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer führten glücklicherweise zum Erfolg. Kurze Zeit später übernahmen ein Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung die weitere Versorgung des Verunfallten und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Den Sachschaden an der Ducati schätzen die Beamten der Polizeistation Korbach auf etwa 4000 Euro. Besonders loben Rettungskräfte und Polizei den beherzten Einsatz der Ersthelfer - ohne das schnelle Handeln wäre eine Reanimation vielleicht nicht mehr möglich gewesen.

Unschöner Zwischenfall

Beim Abtransport des 64-Jährigen wurden die Rettungskräfte durch ein Fahrzeug mit angehängtem Wohnwagen blockiert - vermutlich versuchte der Fahrer mit seinem Gespann auf der Bundesstraße zu wenden oder die vor ihm wartenden Fahrzeuge zu überholen. Hierdurch verzögerte sich der Abtransport des Verunfallten.

Im Ernstfall können diese Minuten und Sekunden über das Überleben eines Unfallopfers entscheiden, daher wird dringlichst darauf hingewiesen, vor Unfallstellen bitte nicht zu wenden - auch wenn die Ankunft im langersehnten Urlaub sich dadurch um 15 Minuten verzögert.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 bei Sachsenhausen (18. Juli 2021)

Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Gegen 13 Uhr kam es am Donnerstagmittag auf einer Rodelbahn in einem Freizeitpark in Bestwig zu Auffahrunfällen. Bei diesen wurde ein siebenjähriger Junge aus Werl leicht und ein zehnjähriges Mädchen aus Nettersheim schwer verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber musste das Mädchen in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielten mehrere unbekannte Personen auf der Fahrbahn an. Der siebenjährige fuhr auf den letzten der stehenden Schlitten auf und verletzte sich. Durch den entstehenden Stau kam es dann zu dem Auffahrunfall des zehnjährigen Mädchens, auf deren Schlitten wiederum eine zurzeit unbekannte weibliche Person auffuhr. Alle Personen beendeten die Fahrt eigenständig. Die Verletzten begaben sich vor Ort in medizinische Behandlung. Im Anschluss wurden die Rettungskräfte und die Polizei informiert.

Der Betrieb der Bahn wurde zunächst eingestellt. Die Polizei sucht auf diesem Wege die anderen Beteiligten des Unfallgeschehens oder weitere Zeugen, die Angaben machen können. Hinweise richten Zeugen bitte an die Polizeiwache in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90 200. (ots/r)

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DIEMELSEE. Motor abstellen und warten hieß es am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 3076 zwischen Flechtdorf und Adorf - ein Alleinunfall war für den Stopp verantwortlich.

Gegen 13.30 Uhr befuhr eine 51-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee die Aartalstraße von Flechtdorf in Richtung Adorf. In einer Rechtskurve verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren roten Opel Vectra, das Fahrzeug stieß linksseitig gegen eine Leitplanke und prallte von dort im rechten Winkle ab, um im Gegenhang mit der Böschung zu kollidieren. Völlig beschädigt blieb das Fahrzueg dort stehen - die Adorferin verletzte sich dabei so schwer, dass sie ärztliche Hilfe benötigte. Zwei Ersthelfer bemühten sich um die verletze Person, setzten den Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und sicherten die Unfallstelle.

Während der eintreffende Notarzt die 51-Jährige behandelte und anschließend einer RTW-Besatzung übergab, der die Patientin nach Korbach ins Krankenhaus brachte, nahmen die Beamten den Unfall auf. Ein Lkw-Fahrer rückte mit Schaufel und Besen an, um Trümmerteile und Erdreich von der Straße zu schippen. Bis zum Eintreffen des Abschleppers führten die Beamten den Verkehr wechselseitig an der unübersichtlichen Unfallstelle vorbei. Später musste die Landesstraße für den Abtransport des Wracks erneut voll gesperrt werden.

Den Sachschaden gibt die Polizei am schon älteren Vectra mit 2000 Euro an - die Leitplanke muss für 350 Euro erneuert werden.

Publiziert in Retter
Dienstag, 06 Juli 2021 19:27

Tödlicher Verkehrsunfall bei Wetterburg

BAD AROLSEN. Keine Chance hatte am Dienstagabend der Fahrer eines Motorrads - zwischen der Meerbrücke und dem Abzweig nach Külte kollidierte der Biker mit einem Mitsubishi.

Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, werden Zeugenaussagen und der Abschlussbericht des von der Staatsanwaltschaft bestellten Gutachters ergeben. Fest steht, dass ein 21-Jähriger aus Twistetal mit seiner Kawasaki die Burgstraße (Landesstraße 3080) von Wetterburg in Richtung Volkmarsen befuhr. Zeitgleich steuerte ein 62-Jähriger aus Landau seinen grauen Mitsubishi vom Parkplatz des Twistesees in Richtung  Külte. Er wollte die Landesstraße 3080 überqueren - ob er dabei das Stoppschild beachtet hat, ist bislang unklar.

Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge. Die Kawasaki des 21-Jährigen prallte mittig in den Mitsubishi, sodass der Pkw um 180 Grad gedreht wurde und rückwärts auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam. Das Zweirad blieb nach der abrupten Kollision auf der Straße liegen. Verkehrsteilnehmer stoppten ihre Fahrzeuge, sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe. Polizeikräfte rückten mit mehreren Streifenwagen an. Zwei Notärzte und zwei Rettungswagenbesatzungen waren nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. Angefordert wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 7, der wenige Meter neben der Unfallstelle seine Triebwerke abstellte. 

Schnell war dem Polizeiführer vor Ort klar, dass weitere Unterstützung vonseiten der Feuerwehr benötigt wurde. Nicht nur um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen, sondern die Unfallstelle nach Absprache mit der Polizei weiträumig abzusperren und den Verkehr umzuleiten. Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und weitere 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren unterstützen anschließend die Retter - Dank und Anerkennung sprach Meyer den Ersthelfern zu, diese hätten sich hervorragend verhalten und eine guten Job gemacht, so der Einsatzleiter. 

Mit einem RTW wurde der 62-Jährige ins Krankenhaus gebracht - über das Verletzungsmuster liegen noch keine Angaben vor. Für den Motorradfahrer kam indes jede Hilfe zu spät. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Neben dem Gutachter war auch ein Seelsorger vor Ort. Unverrichteter Dinge musste der Rettungshubschrauber wieder in Richtung Kassel abheben. Die Straße war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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DIEMELSEE. Keine Chance hatte am Montagvormittag ein Rollerfahrer aus der Gemeinde Diemelsee - die Fahrerin eines Peugeot setzte rückwärts aus einer Parklücke auf die Flechtdorfer Straße zurück, ohne den Verkehr zu beachten. Darauhfhin war der Motorroller ungebremst in den Peugeot gefahren.

Vermutlich war Unaufmerksamkeit Schuld an der Kollision, die sich gegen 10 Uhr in Adorf ereignet hat. Nach ersten Informationen von Zeugen an der Unfallstelle befuhr ein 55-Jähriger mit seinem Peugeot-Roller die Flechtdorfer Straße in Richtung Ortskern. In Höhe der Hausnummer 2 setzte zeitgleich eine Frau (61) aus Rhenegge mit einem weißen Peugeot rückwärts aus einer Parkbucht heraus. Von diesem Manöver war der 55-Jährige scheinbar überrascht - ungebremst prallte der Roller ins Heck des Peugeots, der Biker selbst stieß mit dem Kopf gegen die Heckscheibe, sodass diese zersplitterte. Fahrer und Roller stürzten zu Boden, der Fahrer blieb benommen auf der Fahrbahn liegen.

Ärztliche Hilfe bekam der Verletzte von einem Allgemeinmediziner, der eine Praxis im Nahbereich unterhält. Der Arzt stabilisierte den 55-Jährigen und rief die Rettungsleitstelle an. Notarzt, Polizei und eine RTW-Besatzung trafen ein, versorgten den Verletzten und brachten ihn ins Krankenhaus. Nach derzeitigen Kenntnisstand wurde der Mann aus Rhenegge am Kopf verletzt, hinzu kommen Prellungen und Abschürfungen.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Flechtdorfer Straße gesperrt werden.

Publiziert in Polizei

KORBACH. Eine vermutetet Notlandung eines Segelflugzeugs, brachte mehrere Streifenwagen und den Notarzt aus Korbach am Samstag in rege Betriebsamkeit.

Um  17.30 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis ein, dass ein Pilot ein Flugzeug außerplanmäßig landen müsse. Die genauen Koordinaten konnte der Pilot an der Landungsstelle mangels Funkkontakt nicht mehr abgeben. Der Flugsicherung hatte den Flieger zuletzt im Raum Twistetal auf dem Schirm, danach riss der Kontakt ab. 

Mehrere Funkstreifen kontrollierten die Gemarkungen Twistetal und Korbach und wurden in Höhe Gut Dingeringhausen, zwischen dem Verbindungsweg Helmscheid und Korbach fündig. Der Pilot hatte nach eigener Aussage nicht mehr genügend Thermik unter den Tragflächen, sodass er eine Außenlandung auf einem Acker vollziehen musste. Gestartet war er im 230 Kilometer Luftlinie entfernten Aachen. 

Nach der Personalienfeststellung konnte der erfahrene Pilot den Abtransport seines Segelfliegers einleiten. Ihm selbst war nichts passiert, auch das Flugzeug blieb ohne Schaden.      

Link: Landungsstandort am 3. Juli zwischen Korbach und Helmscheid.

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Publiziert in Polizei

VÖHL. Nach einem Sturz mit seinem Rad hat sich ein 56-jähriger Biker schwere Verletzungen zugezogen - nach Zeugenaussagen war der Mann ohne Helm unterwegs gewesen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der Waldecker am Freitag (2. Juli) mit seinem Fahrrad die Landesstraße 3084 von Vöhl in Richtung Herzhausen. Auf abschüssiger Strecke kam der 56-Jährige auf nasser Fahrbahn in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei stieß er mit dem unbehelmten Kopf gegen die Leitplanke. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab.

Um 10.03 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Scheinbar kannte sich der Anrufer aus. Er beschrieb die Unfallörtlichkeit, das Unfallgeschehen und gab an das sich der Radfahrer schwere Kopfverletzungen zugezogen hat. Daraufhin trafen ein Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Polizei an der Unfallstelle ein. Auch der angeforderter Rettungshubschrauber Christoph 7 landete zeitnah, nahm den Schwerverletzten auf und flog ihn nach Kassel ins Klinikum.

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