Michael Fränkel

Michael Fränkel

ALLENDORF (EDER). Auf der B 236 ist ein silbergrauer Audi A3 in einem Kreisverkehr gegen das Rondell geschleudert worden. Der Fahrer flüchtete anschließend von der Unfallstelle.

Zu dem Unfall kam es am Freitag gegen 20.20 Uhr. Nach ersten Informationen ist bislang unklar, aus welcher Richtung der Wagen kam. Fest steht, dass der Audi in den Kreisel eingefahren war.

Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, entfernte sich der 40 Jahre alte Fahrer aus Allendorf (Eder), ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen setzten daraufhin den Notruf ab.

Umgehend wurden Feuerwehr und Polizei zur Unfallstelle entsandt. Im Rahmen der Fahndung konnten sowohl das Fluchtfahrzeug als auch der Fahrer ermittelt werden.

Die örtliche Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsmittel ab und reinigte die Straße.

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KASSEL. An der Straßenbahnhaltestelle „Bebelplatz“ ist ein mutmaßlicher Exhibitionist festgenommen worden. Mehrere Frauen hatten sich zuvor über den Notruf bei der Polizei gemeldet.

Den ersten Anruf erhielt die Polizei am Freitag gegen 7.30 Uhr. Die Anruferin schilderte, dass ein entblößter Mann im Haltestellenhäuschen sitze und sexuelle Handlungen an sich vornehme.

Noch während des Gesprächs meldeten sich zwei weitere Passantinnen über die 110 wegen des Exhibitionisten. Sofort eilten Beamte des Polizeireviers Mitte zu der Haltestelle.

Wenige Minuten später konnten die Polizisten den von den Frauen beschriebenen Tatverdächtigen festnehmen. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt wieder bekleidet, teilt die Polizei mit.

Gegen den 49-Jährigen aus Kassel wird nun wegen exhibitionistischer Handlungen ermittelt. (pdn/r)

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BAD AROLSEN. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Stadtteil Mengeringhausen dauern die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache weiter an. Die Identität der tödlich verletzten Person ist noch nicht abschließend geklärt.

Zu dem Absturz war es am Donnerstag, 16. Juli 2026, am Nachmittag in der Nähe des Flugplatzes Mengeringhausen gekommen (wir berichteten). Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Pilot gegen 16 Uhr alleine im Landeanflug auf den nahegelegenen Flugplatz.

Bei der verstorbenen Person handelt es sich vermutlich um einen 31 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der das Flugzeug gesteuert hat. Letzte Zweifel an der Identität soll ein DNA-Abgleich ausräumen, dessen Ergebnis derzeit noch aussteht.

Nach Angaben von Zeugen geriet das Kleinflugzeug in geringer Höhe ins Trudeln. Anschließend stürzte die Maschine auf einem Feld zu Boden und geriet in Brand.

Für die Person kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb an der Absturzstelle. Das Kleinflugzeug brannte komplett aus.

Die weiteren Ermittlungen zur Absturzursache werden durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei Korbach geführt. (pdn/r)

BIELEFELD. Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße haben Autobahnpolizisten bei der Kontrolle eines Lkw-Fahrers auf der A 2 festgestellt. Unter anderem war eine Geschwindigkeit von 118 km/h im Bereich des Bielefelder Bergs aufgezeichnet worden.

Kontrolliert wurde der 48 Jahre alte peruanische Fahrer am Dienstag, 7. Juli 2026, gegen 16.45 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Porta Westfalica. Er war mit einem spanischen Sattelzug auf der A 2 in Richtung Hannover unterwegs und transportierte Früchte zu einem Zentrallager in Norddeutschland.

Bei der Auswertung des digitalen EG-Kontrollgeräts ermittelten die Beamten des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei in den vorangegangenen vier Stunden Fahrzeit mehrere Geschwindigkeitsverstöße. Dabei war der Fahrer mehrfach schneller als 110 km/h unterwegs.

Für eine aufgezeichnete Geschwindigkeit von 118 km/h lag die vorwerfbare Überschreitung nach Abzug eines Toleranzwertes bei 32 km/h. Dieser Verstoß wurde zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Bielefeld-Ost festgestellt. Dafür musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 540 Euro bezahlen.

Ob der Fahrer auch in Höhe der stationären Geschwindigkeitsmessanlage am Bielefelder Berg zu schnell war, stand bei seiner Kontrolle nicht fest.

Innerhalb eines 24-Stunden-Aufzeichnungsbereichs stellten die Polizisten zudem eine Geschwindigkeit von 133 km/h fest. Nach Abzug des vorgesehenen Toleranzwertes entspricht dies bei zulässigen 80 km/h einer Überschreitung von 47 km/h.

Dieser Verstoß wurde zwar in Spanien begangen und ist deshalb nicht in Deutschland zu ahnden. Nach Ansicht der Kontrolleure zeigt er jedoch die Bereitschaft des Fahrers, deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen und zusätzliche Risiken für sich und andere Verkehrsteilnehmer. (ots/r)

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Donnerstag, 16 Juli 2026 19:10

Kleinflugzeug stürzt nahe Flugplatz ab

BAD AROLSEN. In unmittelbarer Nähe des Flugplatzes im Stadtteil Mengeringhausen ist ein motorisiertes Kleinflugzeug abgestürzt. Bei dem Unglück kam eine Person ums Leben.

Zu dem Absturz kam es am heutigen Donnerstag gegen 16 Uhr. Das Kleinflugzeug geriet an der Absturzstelle in Brand.

Zu den Umständen des Absturzes ermitteln die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei. Angaben zu der tödlich verletzten Person können derzeit noch nicht gemacht werden. (pdn/r)

Weitere Informationen folgen.

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MARSBERG. In einem Industriebetrieb im Ortsteil Giershagen ist es zu einem Brand gekommen. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, verletzt wurde niemand.

Kurz vor 17 Uhr lief am Dienstag, 14. Juli 2026, zunächst die Einsatzmeldung „Aufgelaufene Brandmeldeanlage“ bei den Einheiten aus Giershagen und Leitmar ein. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es tatsächlich zu einem Brand gekommen war.

Ausgebrochen war das Feuer in einem elektronischen Betriebsraum. Die Ursache des Brandes konnte dort schnell festgestellt werden.

Da der betroffene und direkt angrenzende Bereich durch zuständiges Werkspersonal zunächst stromlos geschaltet werden musste, sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle. Nach erfolgter Freischaltung konnten Einsatzkräfte unter Atemschutz in den betroffenen Bereich vorgehen.

Nach dem bestätigten Erlöschen des Feuers wurden noch Lüftungs- und Messmaßnahmen durchgeführt. Anschließend konnte die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben werden.

Dank der Zusammenarbeit zwischen Werkspersonal und Feuerwehr konnte die Lage zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Von der Feuerwehr waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Diese kamen aus den Einheiten Giershagen, Leitmar, Borntosten, Heddinghausen, Canstein, Udorf, Obermarsberg, Essentho und Marsberg sowie von der Fachgruppe Drohne und der Führungsunterstützung.

Auch aus dem ZFR Meschede-Enste rückte ein Fahrzeug an. Ebenfalls vor Ort war der Fachberater des THW aus Brilon. Die Gesamteinsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.

Bestätigte Brandereignisse in einem Industriebetrieb sehen grundsätzlich eine große Anzahl an Einsatzkräften vor, da mit einer Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen vor Ort zu rechnen ist.

BRILON. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B 7 ist eine Beifahrerin in einem Personenkraftwagen eingeschlossen worden. Nach der Rettung durch die Feuerwehr wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Alarmiert wurde die Feuerwehr Brilon am Mittwoch um 7.19 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Auf der B 7 zwischen Brilon und Marsberg waren in Höhe Heimberg zwei Personenkraftwagen frontal zusammengestoßen.

In dem in Richtung Marsberg fahrenden Wagen war die Beifahrerin im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr befreite sie mit hydraulischem Rettungsgerät, nachdem die beiden seitlichen Türen entfernt worden waren.

Anschließend wurde die Frau an den Rettungsdienst übergeben. Nach einer Erstbehandlung im Rettungswagen wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt.

Der Fahrer des in Richtung Marsberg fahrenden Wagens und die Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden nur leicht verletzt.

Danach sicherte die Feuerwehr die Fahrzeuge und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die Ermittlungen durch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei war die B 7 voll gesperrt.

Mit 22 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen war der Löschzug Brilon bis 9 Uhr im Einsatz. Zur Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

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Donnerstag, 16 Juli 2026 05:49

Feuerwehr rettet Wanderer aus Steilhang

DIEMELSEE. Im Steilhang am St. Muffert ist ein junger Wanderer in eine Zwangslage geraten. Die Feuerwehr sicherte den Mann und brachte ihn zurück auf einen Wanderweg.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch, 15. Juli 2026, um 12.55 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H1Y Person in Zwangslage“ nach Heringhausen an den St. Muffert. Im Einsatz waren die Feuerwehren Heringhausen und Adorf, außerdem wurde die Bergwacht Willingen angefordert.

Nach ersten Informationen wollte der junge Wanderer abseits der gekennzeichneten Wanderwege eine Abkürzung zum Gipfel des St. Mufferts nehmen. Dabei rutschte er im Steilhang ab. Für ihn ging es weder vor noch zurück, sodass er den Notruf wählte.

Die Feuerwehr ging von zwei Seiten vor. Einsatzkräfte machten sich einmal von der Uferrandstraße und einmal von der Gipfelseite aus auf den Weg. Dabei führten sie jeweils eine Schleifkorbtrage und Sicherungsequipment mit.

Gesichert wurde die Person im Steilhang. Anschließend führten die Einsatzkräfte den Wanderer auf einen Wanderweg und von dort aus sicher an den Ausgangspunkt an der Uferrandstraße zurück.

Die angeforderte Bergwacht Willingen konnte die Einsatzfahrt abbrechen.

KORBACH. In der Straße An der Kalkmauer sind eine Radfahrerin und eine Mini-Fahrerin zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 14. Juli 2026, gegen 12.10 Uhr. Mit einem Fahrrad war ein 15 Jahre altes Mädchen aus der Gemeinde Diemelsee auf der Straße An der Kalkmauer unterwegs. Dahinter fuhr eine 59 Jahre alte Frau aus der Gemeinde Willingen mit einem Mini.

Beide befuhren die Straße aus Richtung Arolser Landstraße kommend in Fahrtrichtung Klosterstraße. Auf Höhe der Hausnummer 1 bog das Mädchen nach links in eine Grundstückseinfahrt ab. Gleichzeitig überholte die Mini-Fahrerin die Radfahrerin.

Dabei kam es zum Zusammenstoß.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei Korbach zu melden.

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FRANKENBERG. Totalschaden an einem Renault Kangoo ist das Resultat eines Auffahrunfalls auf der B 253 am Abzweig nach Röddenau. Nach dem Zusammenstoß blieb zunächst unklar, ob der Fahrer des beteiligten Lastwagens den Vorfall überhaupt bemerkt hatte.

Zu dem Unfall kam es am Mittwoch gegen 12.15 Uhr. Ein 23 Jahre alter Mann aus Bad Homburg befuhr mit seinem Renault die B 253 aus Richtung Allendorf kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Vor ihm war zu diesem Zeitpunkt ein bislang unbekannter Lastwagen unterwegs. Als das schwere Fahrzeug im Bereich der Abzweigung nach Röddenau abbremste, bemerkte der 23-Jährige dies offenbar zu spät und fuhr mit seinem Kangoo auf den Lastwagen auf.

Glücklicherweise unverletzt blieb der junge Autofahrer bei dem Aufprall. An seinem Renault entstand jedoch Totalschaden, weshalb ein Abschleppdienst den Wagen von der Bundesstraße bergen musste. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt in Richtung Korbach fort, ohne anzuhalten. Die Beamten der Polizeistation Frankenberg gehen derzeit davon aus, dass der Fahrer den Auffahrunfall in seiner Kabine schlichtweg nicht registriert hat.

Gebeten wird der Lkw-Fahrer, sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden, falls er einen Schaden an seinem Fahrzeug feststellt.

Neustes 112-Video

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