BAD DRIBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 64 bei Bad Driburg sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Die Bundesstraße musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden.
Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 21. Juli 2026, gegen 8 Uhr. Eine 28-Jährige war mit einem silbernen Mercedes aus Richtung Brakel unterwegs und wollte am Abfahrtsarm zur L 954 nach links abbiegen.
Dabei achtete sie nicht auf einen entgegenkommenden VW T-Roc. Der Wagen kam aus Richtung Paderborn und wurde von einem 36-Jährigen gesteuert.
Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde der VW gegen ein Straßenschild geschleudert und kam auf einer Verkehrsinsel zum Stehen.
Die 28-Jährige und der 36-Jährige saßen jeweils allein in ihren Fahrzeugen. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mercedes und der VW waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die B 64 bis 9 Uhr vollständig gesperrt.
Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 25.000 Euro geschätzt.
KORBACH. Bei einem Auffahrunfall zwischen einem Audi A3 und einem Skoda Fabia auf der Wildunger Landstraße ist der Beifahrer des Skoda leicht verletzt worden.
Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 21. Juli 2026, gegen 17 Uhr. Ein weißer Skoda Fabia und ein schwarzer Audi A3 fuhren hintereinander auf der Wildunger Landstraße in Richtung Meineringhausen.
An der Haltelinie zur B 251 bremste die vorausfahrende 37-jährige Skoda-Fahrerin aus Naumburg. Der nachfolgende 33-jährige Audi-Fahrer aus Korbach fuhr mit seinem Wagen auf den Skoda auf. Er blieb unverletzt.
An dem weißen Skoda entstand ein Heckschaden. Beide Fahrzeuge mussten nicht abgeschleppt werden.
Die Polizei Korbach nahm den Unfall auf.
BIELEFELD. Dank eines aufmerksamen Postzustellers haben Kriminalbeamte einen Tatverdächtigen nach einem Betrugsversuch identifiziert. Der Mann soll versucht haben, mit einem gefälschten Ausweis ein Paket entgegenzunehmen.
Identifiziert wurde der Tatverdächtige am Freitag, 17. Juli 2026. Der vorausgegangene Betrugsversuch ereignete sich am Samstag, 16. Mai 2026, als ein 39-jähriger Postzusteller auf seiner Route unterwegs war und in der Ravensberger Straße Post zustellte.
Vor einem Haus nahe der Teutoburger Straße wartete ein ihm unbekannter Mann auf ihn und wollte ein Paket in Empfang nehmen. Er zeigte dem Zusteller einen Ausweis mit dem Namen eines Mannes, für den an dieser Anschrift ein Paket mit einer multifunktionalen Küchenmaschine eines bekannten Unternehmens zugestellt werden sollte.
Dem Postboten waren jedoch alle Bewohner des Hauses persönlich bekannt. Daher wusste er, dass der Unbekannte dort nicht wohnte, und schöpfte Verdacht.
Der Zusteller übergab das Paket nicht, fertigte ein Foto des Mannes an und informierte die Polizei über den Sachverhalt. Die Ermittlungen ergaben, dass die auf dem Paket vermerkten Personaldaten nicht existieren. Der Mann hatte dem Postboten demnach einen gefälschten Ausweis vorgelegt.
Anhand des Fotos identifizierten Kriminalbeamte den zunächst unbekannten Mann am 17. Juli 2026 im Polizeipräsidium als einen 41 Jahre alten, polizeibekannten Bielefelder mit bulgarischer Staatsangehörigkeit, teilt die Polizei mit. (ots/r)
-Anzeige-
PADERBORN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei stark beschädigten BMW besteht der Verdacht, dass dem Zusammenstoß ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorausging. Die Polizei sucht Zeugen.
Zu dem Unfall im Kreuzungsbereich des Georg-Marshall-Rings und der Karl-Schurz-Straße wurde die Polizei in der Nacht zu Sonntag, 19. Juli 2026, gegen 0.10 Uhr alarmiert. Vor Ort stellten die Beamten einen BMW 640d und einen BMW der 3er-Reihe fest. Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit.
Außerdem waren ein Baum, ein Leitpfosten und ein Zaun in Mitleidenschaft gezogen worden. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich zu diesem Zeitpunkt bereits um einen 25-Jährigen und einen 29-Jährigen.
Der 25-Jährige gab gegenüber der Polizei an, mit dem BMW 640d über den Georg-Marshall-Ring in Richtung Benhauser Straße gefahren zu sein. Als er nach links in die Karl-Schurz-Straße abbiegen wollte, sei es aus bislang unklaren Gründen zu einer Kollision mit dem hinter ihm fahrenden BMW der 3er-Reihe gekommen.
Der 29-jährige Fahrer des BMW der 3er-Reihe erklärte dagegen, dass Wildwechsel zu dem Zusammenstoß geführt habe. Während er sich selbstständig zu einem Arzt begeben wollte, brachte ein Krankenwagen den 25-Jährigen in ein Paderborner Krankenhaus.
Da die Aussagen der beiden Fahrer nach Angaben der Polizei nicht zu den Unfallspuren passten, entstand der Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Beschlagnahmung der beiden Autos und der Mobiltelefone der Fahrzeugführer an.
Ein Verdacht auf Alkoholkonsum lag bei den beiden Fahrern nicht vor. Der Gesamtschaden an den beiden BMW sowie an dem Baum, dem Leitpfosten und dem Zaun beläuft sich auf rund 65.000 Euro.
Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallgeschehen und zum vorherigen Verhalten der beiden Autofahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/3060 bei der Polizei Paderborn zu melden.
Weiterer Unfall während der Unfallaufnahme
Während der Unfallaufnahme ereignete sich wenige Meter von der ersten Unfallstelle entfernt ein weiterer Alleinunfall. Ein 61-Jähriger war gegen 1.10 Uhr mit einem Audi A4 auf dem Georg-Marshall-Ring in Richtung Driburger Straße unterwegs.
Da er die Absperrung an der Unfallstelle vermutlich zu spät erkannte, musste der Mann zunächst eine Vollbremsung einleiten. Anschließend versuchte er, den Audi zu wenden, und touchierte dabei eine Leitplanke am rechten Fahrbahnrand.
Die Polizei hielt den 61-Jährigen an. Da der Verdacht auf Alkoholkonsum bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zudem beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein.
Der bei diesem Unfall entstandene Gesamtschaden beträgt rund 300 Euro. (ots/r)
-Anzeige-
UPDATE vom 22. Juli 2026: Der 81-jährige Pedelecfahrer, der bei dem schweren Verkehrsunfall mit anschließender Flucht auf der B 64 bei Delbrück lebensgefährlich verletzt worden war, ist am Dienstagabend, 21. Juli 2026, in einem Bielefelder Krankenhaus verstorben.
Die Ermittlungen der Polizei zu dem flüchtigen Unfallfahrer und dem gesuchten Fahrzeug laufen weiter. Bei dem Auto soll es sich um einen dunklen BMW der 3er-Reihe handeln. Der Wagen muss im Frontbereich und im Bereich der Windschutzscheibe stark beschädigt sein.
Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer und dem BMW geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/3060 bei der Polizei Paderborn zu melden.
-------------
DELBRÜCK. Nach dem schweren Verkehrsunfall mit anschließender Flucht auf der B 64 bei Delbrück (wir berichteten) sucht die Polizei weiterhin nach Zeugen. Der beteiligte 81-jährige Pedelecfahrer schwebt noch in Lebensgefahr.
Zu dem Unfall kam es am späten Montagnachmittag gegen 16.45 Uhr. Der 81-Jährige überquerte die Bundesstraße von der Straße „Auf dem Busche“ aus kommend.
Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines bislang unbekannten Fahrers. Der Mann wendete seinen Wagen unmittelbar nach dem Unfall und flüchtete in Richtung Rietberg.
Polizei sucht dunklen BMW
Der flüchtige Fahrer wird wie folgt beschrieben:
Bei dem gesuchten Fahrzeug soll es sich um einen dunklen BMW der 3er-Reihe handeln. Der Wagen muss im Frontbereich und im Bereich der Windschutzscheibe stark beschädigt sein.
Das Kennzeichen soll eine PB-Kennung gehabt und hinter der Windschutzscheibe gelegen haben.
Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer oder zu dem BMW geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/3060 bei der Polizei Paderborn zu melden. (ots/r)
-Anzeige-
BRAKEL. Bei einem Wildunfall auf der B 252 bei Brakel ist eine Autofahrerin leicht verletzt worden. An dem Fiat der 67-Jährigen entstand Totalschaden.
Zu dem Unfall kam es am Montag um 12.20 Uhr in Höhe Hinnenburg. Die Frau aus Nieheim war mit ihrem Fiat auf der B 252 in Richtung Steinheim unterwegs.
Als ein Reh von links auf die Fahrbahn lief, konnte die 67-Jährige nicht mehr rechtzeitig reagieren und kollidierte zunächst mit dem Tier.
Anschließend geriet der Fiat nach rechts von der Fahrbahn ab, rammte einen Leitpfosten und stieß gegen einen Baum. Durch den Aufprall brach der Baumstamm ab. Das Auto rollte auf einen angrenzenden Weg.
Die Fahrerin wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Fiat entstand ein Totalschaden in geschätzter Höhe von rund 15.000 Euro. (ots/r)
-Anzeige-
HOCHSAUERLANDKREIS. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat in Olsberg und Arnsberg-Hüsten eine Präventionsaktion für Fahrerinnen und Fahrer von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die sichere Beladung und die Verkehrssicherheit vor Beginn der Urlaubsreise.
Die Präventionsaktion fand am Samstag, 11. Juli 2026, in Olsberg und am Mittwoch, 15. Juli 2026, in Arnsberg-Hüsten statt. Dabei ging es nicht um die Ahndung von Verstößen, sondern darum, die Fahrerinnen und Fahrer für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.
In Olsberg nutzten rund 35 Gespanne das freiwillige Angebot, ihr Fahrzeug wiegen zu lassen. In Arnsberg-Hüsten waren es etwa 60 Gespanne.
Darüber hinaus überprüften die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gemeinsam mit den Fahrzeugführenden die Ladungssicherung sowie weitere sicherheitsrelevante Aspekte der Gespanne. Außerdem standen sie für zahlreiche Fragen rund um das Thema Urlaubsfahrt zur Verfügung.
Gewicht in den meisten Fällen richtig eingeschätzt
Die Bilanz der Aktion fällt erfreulich aus: In den allermeisten Fällen hatten die Fahrerinnen und Fahrer das Gewicht ihrer Fahrzeuge realistisch eingeschätzt.
Bei einigen Teilnehmenden sorgte das Wiegen dennoch für einen echten „Aha-Effekt“. Sie erkannten kleinere Möglichkeiten, die Beladung ihrer Fahrzeuge zu optimieren.
„Eine richtige Beladung ist ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit. Bereits wenige Kilogramm zu viel oder falsch verstaute Ladung können das Fahrverhalten deutlich beeinflussen. Unser Ziel ist es, die Menschen für diese Risiken zu sensibilisieren und ihnen praktische Hinweise für eine sichere Urlaubsreise mitzugeben“, erklärt der Leiter des Verkehrsdienstes, Thomas Sander.
Die zahlreichen Gespräche vor Ort zeigten, dass das Interesse an den Themen Ladungssicherung, zulässiges Gesamtgewicht und Achslasten groß ist. Die Kreispolizeibehörde wertet die Präventionsmaßnahme deshalb als vollen Erfolg.
Auch künftig wird die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Kontrollen und Präventionsaktionen durchführen, um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden weiter zu erhöhen. (ots/r)
-Anzeige-
PADERBORN. Der Rettungssanitäter-Kurs 2026/1 hat ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Alle zwölf Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.
Der Kurs setzte sich aus Teilnehmern des B1-Lehrgangs, Kollegen der Feuerwehr Lippstadt sowie drei externen Teilnehmern zusammen.
„Wir sind unglaublich stolz auf eure Leistung, euren Einsatz und eure Ausdauer. Ihr habt in den vergangenen Wochen gezeigt, was Teamgeist, Engagement und Motivation bewirken können“, heißt es in der Mitteilung.
Zum Abschluss wird allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratuliert und alles Gute für ihren weiteren Weg im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr gewünscht.