TWISTETAL. Von seinen Leiden erlöst werden musste am Mittwoch ein Reh auf der Kreisstraße 8 nach einem Verkehrsunfall.
Wie die Polizei mitteilt, befuhr am 21. September gegen 11.40 Uhr ein weißer Transporter zwischen Braunsen und Twistetal die Kreisstraße 8, als unvermittelt ein Reh die Straße überqueren wollte. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Fahrer (40) aus Altenstädt (Naumburg) seinen Firmenwagen nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zur Kollision, wobei der Renault Trafic im Frontbereich stark demoliert wurde. Unverletzt konnte der Fahrer sein Fahrzeug verlassen, die Unfallstelle absichern und die Polizei holen. Auf 2500 Euro wird der Schaden am Fahrzeug geschätzt.
Das schwerverletzte Tier musste von seinen Leiden erlöst werden.
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MARSBERG. Am Dienstagmorgen gegen 3.10 Uhr verunglückte ein 28-jähriger Mann mit einem Fiat auf der B7 bei Bredelar. Dabei wurde er schwer verletzt.
Nach Angaben der Polizei fuhr der 28-Jährige mit dem Auto auf der Madfelder Straße aus Richtung Rösenbeck in Richtung Bredelar. In einer Rechtskurve kam er nach links von der Straße ab, fuhr auf eine Leitplanke auf und kollidierte mit einem Straßenbaum. Ein Zeuge, der kurze Zeit später an der Unfallstelle ankam, fand den Unfallfahrer schwerverletzt neben dem Auto liegend.
Der Zeuge gab gegenüber der Polizei an, dass er gehört habe, wie eine zweite Person aus dem Auto ausgestiegen sei und in das angrenzende Unterholz verschwand. Mit einem Großaufgebot suchten die Polizeikräfte, Hundestaffeln und Feuerwehren nach der Person. Es stand zu dem Zeitpunkt nicht fest, ob der Beifahrer ebenfalls verletzt war und unter Schock flüchtete.
Nach und nach kam aber Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit. Es stellte sich heraus, dass das Auto nicht dem Unfallfahrer gehört. Der Wagen wurde in der Nacht aus einer Werkstatt in der Bredelarer Straße in Marsberg gestohlen, in die die Täter eingebrochen waren. Der Unfallfahrer und die geflüchtete Person stehen in Verdacht, diesen Einbruch begangen zu haben. Das ist höchstwahrscheinlich auch der Grund, warum der Beifahrer nicht das Eintreffen der Polizei abwartete, sondern die Flucht in das Unterholz antrat.
Während der Untersuchung des Unfallfahrers stellte sich heraus, dass dieser alkoholisiert war. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde und er aufgrund seiner Verletzungen stationär verblieb. Im Laufe des Dienstags wurde der Polizei bekannt, dass in der vorausgegangenen Nacht versucht worden war, in ein Wohnhaus und ein Geschäft in Marsberg einzubrechen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob und wie der Unfallfahrer mit dem Einbruch in die Werkstatt und den versuchten Einbrüchen in Zusammenhang steht und wer sein Beifahrer war. Hinweise richten Zeugen bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Rufnummer 02992/90 200 3711. (ots/r)
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WALDECK. Hessen Mobil führt ab Montag, dem 26. September, Instandsetzungsarbeiten am Radwege-Tunnel bei Sachsenhausen durch.
Deshalb muss der Tunnel in der Zeit vom 26. September bis voraussichtlich zum 21. Oktober für den Verkehr komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird von der Stadt Waldeck nicht ausgeschildert. Hessen Mobil bittet alle Nutzer und Nutzerinnen des Radwegs um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.
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KORBACH. (Stellenanzeige) horizont group gmbh ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen seit über 75 Jahren am Produktionsstandort Korbach sowie weiteren Standorten in England, Polen und Slowenien mit insgesamt rund 550 Mitarbeitern. Unsere Kernkompetenz ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von mobiler Verkehrsleittechnik sowie hochklassigen Agrarprodukten. Die horizont group gmbh ist stolz auf ihr Entwicklerteam und Erfindungen und dadurch einer der erfolgreichsten Marktführer im Verkehrs- und Agrarsektor. Werde Teil unseres Teams.
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Telefon: 05631/565491
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VOLKMARSEN. Gemeinsam mit über 140 Einsatzkräften und 17 Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW wurden am Samstag (17. September 2022) mehrere Unglücksszenarien an insgesamt elf Stationen geübt. Koordiniert wurde die Übung durch die örtliche technische Einsatzleitung (OETEL) der Feuerwehr Volkmarsen.
Nachdem sich alle Übungsteilnehmer am Samstagmorgen am Feuerwehrstützpunkt in Volkmarsen versammelt und eine kurze Einweisung von Wehrführer Torsten Tegethoff bekommen hatten, wurden die Fahrzeuge besetzt und zu den ersten Übungen ausgerückt.
Sobald eine Übung erfolgreich abgearbeitet wurde, erhielten die Kräfte einen neuen Einsatzauftrag über Funk. Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Herbstabschlussübung lagen unter anderem auf der Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr. Der Vorteil für die Übungsteilnehmer war, dass jede Gruppe die Chance hatte die Einsatzübung mit ihren eigenen Mitteln zu bewältigen.
Beobachtet wurde das Geschehen von mehreren Ausbildern, mit denen im Anschluss das Vorgehen besprochen wurde. Folgende Übungsszenarien mussten absolviert werden.
Gegen 16 Uhr neigte sich das diesjährige Zirkeltraining dem Ende. Nachdem alle Stationen zurückgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, wurde der Nachmittag gemütlich im Feuerwehrstützpunkt Volkmarsen ausgeklungen. Besonders positiv zeigte sich erneut die gute Zusammenarbeit auch über die Grenzen der eigenen Kommune und der verschiedenen Hilfsorganisationen hinaus.
Ein großes Dankeschön gilt den freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männern aus dem Stadtgebiet Volkmarsen sowie unseren Freunden und Kameraden aus Warburg, Bad Arolsen, Mengeringhausen, sowie dem THW Warburg, die die Übungen mit sehr großem Engagement und Bravour abarbeiteten. Ebenfalls danken wir allen Einheiten der unterschiedlichen Rettungsdienste für die Teilnahme an der Übung. Ein weiteres großes Dankeschön geht an die Ausbilder, die durch Ihre Teilnahme die Durchführung des Zirkeltrainings ermöglicht haben, dem gesamten Organisationsteam und den Volkmarser Unternehmen, die ihre Flächen und Gerätschaften zur Verfügung stellten. Außerdem danken wir der Firma Henkelmann, die das Mittagessen für die fleißigen Einsatzkräfte kostenlos zur Verfügung stellte.
BAD AROLSEN. Ein Vorfahrtsverstoß führte am Dienstag (20. September 2022) zu einem Verkehrsunfall in Bad Arolsen.
Der Unfall ereignete sich um 14.27 Uhr - die Fahrerin eines Linienbusses wollte zu dieser Uhrzeit von der Teichstraße nach links auf die Bahnhofstraße abbiegen. Hierbei übersah die Fahrerin (68) aus Korbach einen Rollerfahrer, der die Bahnhofstraße in Richtung Kirchplatz befuhr. Im Einmündungsbereich der Teichstraße kollidierten die beiden Fahrzeuge und der Rollerfahrer (21) stürzte.
Bei dem Unfall wurde der 21-Jährige aus Bad Arolsen leicht verletzt. Während der Bus unbeschädigt blieb, entstand am Roller ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.
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DIEMELSTADT. Den linken, hinteren Kotflügel eines schwarzen Audis A5 hat ein Unbekannter am Montag auf dem Rewe-Parkplatz in Diemelstadt im Wendeweg beschädigt. Vermutlich wurde der Audi beim Ein- oder Ausparken angedotzt.
Gegen 17.50 Uhr hatte 38-Jähriger seinen schwarzen A5 auf dem Rewe-Prakplatz in Rhoden abgestellt, um Einkäufe zu erledigen. Als der Mann 40 Minuten später zum Fahrzeug zurückgekehrt war, stellte er eine Beschädigung am Fahrzeug fest. Die hinzugerufene Streife nahm die Verkehrsunfallflucht auf und stellte am Fahrzeug rote Fremdfarbe sicher. Vom Unfallverursacher fehlt jede Spur, deshalb bitte die Polizei um Zeugenhinweise. Wer die Unfallflucht am 19. September beobachtet hat, meldet sich bitte unter der Rufnummer 05691/97990 bei der Polizei in Bad Arolsen.
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KORBACH. Ein zu geringer Sicherheitsabstand führte am Montag zu einem Auffahrunfall in Korbach - es entstand Sachschaden von 3000 Euro.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine 45-jährige Korbacherin mit ihrem roten Opel Crossland die Strother Straße in Richtung Marke. An der Einmündung zur Gabelsberger Straße wollte die Frau nach links abbiegen, musste aber verkehrsbedingt warten. Dieses Manöver übersah ein nachfolgender 29-Jähriger in seinem Opel Corsa. Trotz Vollbremsung stieß der Corsa ins Heck des Crosslanders. Die Reparatur im Frontbereich des Corsa wird 1000 Euro kosten, mit 2000 Euro schlägt die Reparatur am Crossland zu Buche.
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BAD WILDUNGEN. Vermutlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für einen Alleinunfall auf der Bundesstraße 485 am Montag zwischen Braunau und Bad Zwesten.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Mann mit einem weißen Transporter gegen 11.40 Uhr die B 485 in Richtung Bad Zwesten. In Höhe des Braunauer Friedhofs bockte der Fahrer den Mercedes anfangs der Leitplanke auf und riss dabei die Standpfosten aus der Erde. Im weiteren Verlauf schlidderte der Sprinter etwa 60 Meter weiter und plättetet dabei die Leitplanke. Unverletzt konnte sich der Fahrer aus Wolfhagen und sein Beifahrer (20) aus dem Sprinter retten und die Polizei verständigen.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es blieb bei Sachschäden, der Sprinter musste abgeschleppt werden.
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BROMSKIRCHEN. Eine nasse Fahrbahn und nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Sonntag zu einem Unfall mit drei beteiligten Autos.
Gegen 18.15 Uhr befuhr eine Frau (44) aus Hamm mit ihrem Nissan die Bundesstraße 236 von Allendorf (Eder) kommend in Richtung Bromskirchen, dicht gefolgt von einem blauen Seat, der im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassen ist. In einer Rechtskurve kam der Nissan ins Schleudern, touchierte einen entgegenkommenden MINI Cooper und wurde von der Fahrerin mit einer Vollbremsung zum Stehen gebracht.
Vermutlich fehlte der nötige Sicherheitsabstand zum Vordermann, sodass der Fahrer (19) mit dem Seat ins Heck des Nissan krachte. Weder der 25-jährige MINI-Fahrer aus Warstein, noch der 19-Jährige aus Meschede wurden bei dem Unfall verletzt. Auch die Frau aus Hamm kam mit dem Schrecken davon. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 1500 Euro. Aufgenommen hat die Polizei Frankenberg den Unfall.
Sicherheitsabstände vergrößern
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, die Abstände zum vorausfahrenden Fahrzeug zu vergrößern. Aufgrund der langen Trockenheit hat sich vermehrt Abrieb der Reifen auf dem Asphalt abgelagert. Durch den Regen löst sich das Gummi auf, sodass die Bremswege erheblich länger werden. Die vielen Unfälle der letzten Woche im Landkreis Waldeck-Frankenberg sprechen eine deutliche Sprache.
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