WALDECK. Im Ortsteil Höringhausen wird aktuell eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Der Blitzer wurde in Höhe des Feuerwehrhauses positioniert. In diesem Bereich gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Gerade in sensiblen Bereichen wie vor Pflegeeinrichtungen oder Schulen sind Tempolimits besonders wichtig, um Fußgänger und Anwohner zu schützen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
MARSBERG. Ein Brandeinsatz in Bredelar hat am späten Montagnachmittag, 12. Januar, für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden; ein verkohlter Handschuh hatte für eine verrauchte Wohnung gesorgt.
Der Alarm ging gegen 16.35 Uhr bei der Feuerwehr ein, gemeldet war eine verqualmte Wohnung in Bredelar. Dies bestätigte sich vor Ort, woraufhin ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vorging. Die Einsatzkräfte fanden im Gebäude kein offenes Feuer mehr vor. In einer Badewanne lag ein verkohlter Handschuh. Vermutlich hatte dieser zuvor auf einem Holzofen gelegen und war von einem Bewohner noch rechtzeitig in die Badewanne befördert worden.
Eine aktive Brandbekämpfung war nicht mehr erforderlich. Die Wohnung wurde mit einem Hochdrucklüfter belüftet und anschließend mit Messgeräten freigemessen. Nach kurzer Zeit konnte das Gebäude den Eigentümern wieder übergeben werden. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen und Marsberg. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
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NIEHEIM. Eine nicht alltägliche Kettenreaktion hat ein Wildunfall auf der B252 in Höhe Nieheim ausgelöst. Am Ende waren fünf Fahrzeuge beteiligt, drei Personen wurden leicht verletzt. Zunächst fuhr am Montagmorgen gegen 7.55 Uhr ein 65-Jähriger aus Nieheim mit einem Ford Focus auf der B252 aus Richtung Steinheim kommend in Fahrtrichtung Brakel. In Höhe Holzhausen stieß der Ford mit einem Wildschwein zusammen, das anschließend schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb. Der 65-Jährige hielt daraufhin am rechten Fahrbahnrand an.
Ein nachfolgender Linienbus prallte anschließend gegen das liegende Wildschwein und schleuderte es auf die Gegenfahrbahn. Der Bus entfernte sich anschließend vom Unfallort. Auf der Gegenfahrbahn fuhren zu diesem Zeitpunkt drei Fahrzeuge hintereinander. Vorweg eine 39-jährige Frau aus Brakel mit einem Opel Corsa, gefolgt von einem Opel Insignia, der von einem 32-jährigen Mann aus Brakel gesteuert wurde und mit fünf Personen besetzt war. Schließlich folgte ein Lkw, gefahren von einem 58-jährigen Mann aus Baunatal.
Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte die Fahrerin des Opel Corsa das verletzte Tier auf ihrer Fahrspur noch rechtzeitig und bremste ihr Fahrzeug ab. Der nachfolgende Opel Insignia fuhr dann allerdings auf den bremsenden Corsa auf. Auch der Lkw konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen den Opel Insignia. Bei dem Unfall erlitten drei Mitfahrer im Opel Insignia im Alter von 27, 30 und 41 Jahren leichte Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Das schwer verletzte Wildschwein wurde durch einen Jagdausübungsberechtigten von seinem Leiden erlöst. Die Polizei Höxter hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet den beteiligten Busfahrer oder weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden. (ots/r)
WIESBADEN / HANAU. Während eines Polizeieinsatzes kam es am Montagabend, 12. Januar, gegen 20.25 Uhr im Maintaler Ortsteil Wachenbuchen zu einem Schusswaffengebrauch durch eingesetzte Polizeibeamte, bei dem ein 38-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt wurde.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war die Polizei bereits am Montagnachmittag in Amtshilfe für das zuständige Veterinäramt an der Wohnanschrift des Mannes in Hanau im Einsatz. Hintergrund war ein Hinweis wegen des Verdachts der Tierwohlgefährdung – er soll mehrere Hundewelpen nicht tiergerecht gehalten haben. Bei der anschließenden Kontrolle soll es zu einer Bedrohung mit einem stockähnlichen Gegenstand gegen die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte und Personen gekommen sein, weshalb der gemeinsame Einsatz zunächst abgebrochen wurde.
Am Abend meldete eine Zeugin, dass der 38-Jährige mehrere Hundewelpen aus dem Fenster seiner Wohnung werfen würde. Die nach dort entsandten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei stellten sodann Rauch fest, der aus der Wohnung des Mannes kam. In einem Ofen hatte er augenscheinlich Kunststoffmaterial verbrannt und die Wohnung anschließend zu Fuß verlassen. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahr umgehend.
Der mit einem Messer bewaffnete 38-Jährige soll sodann durch Hanau-Mittelbuchen gegangen und auf seinem Weg einen Mann und später eine Frau bedroht haben. Unter anderem soll er mit dem Messer mehrere Schwing- und Stichbewegungen in Richtung der Passanten ausgeführt haben. Gegen den 38-Jährigen wurden daher Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Bedrohung, der Brandstiftung und des versuchten Totschlags eingeleitet.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die eingesetzten Polizeibeamten den Mann, der sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schließlich in der Bachstraße / „Alt Wachenbuchen“ in Maintal feststellen und ansprechen. Hierauf habe er nicht reagiert. Daraufhin wurde der Diensthund, der auch zugebissen hat, gegen den Mann eingesetzt. Der Mann stach sodann auf den Diensthund ein.
In der weiteren Folge musste aufgrund der anhaltenden Gefahrensituation das Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) und der Teleskopschlagstock eingesetzt sowie von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Hierbei wurde der 38-jährige Mann im Bereich der Schulter getroffen. Danach soll sich der Mann mit seinem mitgeführten Messer selbst im Bereich des Halses verletzt haben.
Einsatzkräfte leisteten sofort erste Hilfe. Derzeit wird er in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. Sein Zustand ist weiterhin lebensbedrohlich. Andere Personen wurden nicht verletzt. Die genauen Hintergründe der Tat und der Ablauf des Einsatzes werden derzeit durch die Staatsanwaltschaft Hanau und das HLKA ermittelt. Die gesicherten Spuren werden im kriminaltechnischen und -wissenschaftlichen Institut des HLKA untersucht und ausgewertet.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem HLKA unter der Telefonnummer 0611/83-8300 in Verbindung zu setzen. (ots/r)
FRANKENBERG. Am Frankenberger Krankenhaus sind schon seit 10 Jahren regelmäßig Therapiehunde im Einsatz. Linda‐Maria Vietz und Stefanie Birkenbusch besuchen mit ihren Hunden Patienten in der Geriatrie und auf anderen Stationen. Ihre Arbeit mit den Hunden stellten sie im Rahmen der Weiterbildung für Pflegekräfte „Palliative Care“ im Schulzentrum für Pflegeberufe vor. Hier bereiten sich derzeit 10 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Akut‐ oder Langzeitpflege sowie aus Hospizen auf ihre Abschlussprüfung zur staatlich geprüften Fachpflegerin für palliative Versorgung vor.
Auf Initiative der Kursleiterin Heike Kümmel kamen die Finnische Lapphündin Lou und die Border‐Collie‐Dame Nala in den Unterricht und zeigten, wie unbeschwert sie auf Patienten zugehen. Linda Vietz und Stefanie Birkenbusch berichteten von ihren Einsätzen mit den Hunden, zeigten Bilder und erklärten die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit das Potenzial der Hunde in der Therapie genutzt werden kann. So durchlaufen sowohl die Hunde als auch die Hundeführer eine substantielle Ausbildung, die mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Das Krankenhaus übernimmt die Kosten für diese Ausbildung, wofür die Besitzerinnen sehr dankbar sind. Die Ausbildung beginnt bereits als Welpe, damit sich die Hunde an die vielen Gerüche, das Verhalten von Patienten und die unruhige Umgebung gewöhnen. Die Hunde werden zusätzlich regelmäßig einem Wesenstest unterzogen, um ihre Eignung zur Arbeit mit den Patienten festzustellen.
Angst und Anspannung lösen
Die Kursteilnehmerinnen interessierten sich besonders für den Einsatz der Hunde in Palliativsituationen, also bei schwerkranken Patienten am Lebensende. Die Hunde können hier durch ihre Nähe sehr beruhigend und angstlösend wirken. Sie dürfen hierzu, unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, auch mit auf das Bett des Patienten, so dass dieser ihre Wärme spürt und sie streicheln kann. Die Pflegeexperten nennen dies basale Stimulation. Eine Teilnehmerin merkte an: „Selbst bei Sterbenden trauen sich viele Angehörige nicht, sich dazuzulegen. Die Hemmschwelle ist im Krankenhaus zu groß.“ Die Therapiehunde dagegen zeigen keine Scheu. Sie kennen ihre Aufgabe und platzieren sich auf Kommando neben den Patienten. Ihr Einsatz erfolgt selbstverständlich nur in Absprache mit den zuständigen Ärzten, den Angehörigen und dem Patienten selbst. Diese sind sehr dankbar, wenn die Hunde zum Besuch kommen, denn sie lassen für eine Weile die eigene Situation und sogar Angst und Schmerzen in den Hintergrund treten. Eine Kursteilnehmerin, die selbst zu Hause einen Hund hat, sagte: „Ich bin begeistert, dass dieses Angebot hier im Krankenhaus möglich gemacht wurde. Ich werde die Idee auch an meinen Arbeitgeber herantragen.“
Auch den Hundeführerinnen gefällt die Aufgabe sehr gut, die sie während ihrer Arbeitszeit in der Krankenhausverwaltung ausüben. Stefanie Birkenbusch berichtet: „Wir werden überall freundlich begrüßt, wenn wir mit den Hunden zu den Patienten kommen. Uns wird von den Patienten und ihren Angehörigen eine große Dankbarkeit entgegengebracht. Wir haben ein Schild an der Bürotür, mit einem Bild des Hundes, der gerade bei uns ist, und dann schauen die Kollegen spontan im Büro vorbei, um mal kurz einen Hund zu kraulen.“
Therapiebegleithunde seit 10 Jahren im Einsatz
In diesem Jahr feiert der Einsatz von Therapiebegleithunden sein zehnjähriges Jubiläum: Den Grundstein legte 2016 die weiße Schäferhündin Alaska mit Linda‐Maria Vietz. Die leitende Oberärztin Gabriele Schalk (Gynäkologie und Geburtshilfe) war damals entscheidend daran beteiligt, dieses Zusatzprogramm speziell für die Palliativmedizin zu etablieren. Wenn Patienten im Frankenberger Krankenhaus oder deren Angehörige sich für einen Besuch der Therapiehunde interessieren, einfach beim Stationsarzt anfragen oder direkt bei Linda Vietz oder Stefanie Birkenbusch melden. Ihre Telefonnummer im Büro lautet: 06451 – 55216.
FULDA. Eine gesplitterte Scheibe an einem ICE 73 hat am Montag einen Einsatz der Bundespolizei im Bahnhof Fulda ausgelöst. Gegen 14.10 Uhr meldete die Deutsche Bahn AG der Bundespolizeiinspektion Kassel, dass bei dem Zug auf der Fahrt von Hamburg nach Basel eine Scheibe gesplittert war.
Der Zug hielt daraufhin im Bahnhof Fulda. Eine Streife des Bundespolizeireviers Fulda nahm den Schaden in Augenschein und sprach mit dem Zugpersonal sowie den Reisenden, die sich in dem betreffenden Wagen befanden. Alle Reisenden gaben übereinstimmend an, dass die Scheibe nach einem lauten Knall im Tunnel Langenschwarz gesprungen sei.
Aufgrund der Mehrfachverglasung splitterte lediglich die äußere Scheibe. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG brachte von außen eine Spezialfolie an, so dass der Zug seine Fahrt mit verminderter Geschwindigkeit fortsetzen konnte. Ob es sich bei den äußeren Einwirkungen um gelöste Eisbrocken oder aufgewirbelte Steine handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. (ots/r)
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HÖXTER. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag gegen 12 Uhr auf der L 946 zwischen Fürstenau und Löwendorf. Ein 55-jähriger Mann aus Lügde befuhr gemeinsam mit seiner 48-jährigen Ehefrau in einem Hyundai die Strecke aus Richtung Fürstenau kommend in Fahrtrichtung Löwendorf.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Baum erheblich beschädigt. Der Pkw überschlug sich in der Folge und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Beide Insassen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Sie wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das total beschädigte Fahrzeug musste geborgen werden. Nach ersten Schätzungen liegt der entstandene Gesamtschaden bei rund 30.000 Euro. (ots/r)
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MARSBERG. Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft im Ortsteil Westheim hat am späten Abend des Freitags, 10. Januar, mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, des Rettungsdienstes, die Polizei, das Ordnungsamt und die Kriminalpolizei auf den Plan gerufen. Zum Glück lief alles glimpflich ab – Dank des beherzten Eingreifens von Hausbewohnern, Ersthelfern und Feuerwehrleuten, die aus der Nähe zu Hilfe gerufen wurden.
Gegen 23.20 Uhr wurden die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Zimmerbrand mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ nach Westheim alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brauchten die Einsatzkräfte jedoch nicht mehr tätig werden: Der Brand war bereits gelöscht und Personen kamen nicht zu Schaden. In einem Zimmer der Obdachlosenunterkunft wurden durch einen Anwesenden auf dem Holzfußboden Gegenstände angezündet; durch Bewohner wurde der Qualm entdeckt, ebenso schlugen die installierten Rauchmelder aus.
Die Einsatzstelle lag in der Nähe der Schützenhalle, wo zum Tatzeitpunkt eine Veranstaltung stattfand. Dort holten Bewohner Hilfe, woraufhin sich Einsatzkräfte der Löschgruppe Westheim sofort auf den Weg machten. Dank dieses beherzten Vorgehens konnte der Brand schnell gelöscht werden, wobei es sich glücklicherweise nur um ein kleines Feuer handelte. Die Räumlichkeiten wurden im Anschluss gelüftet.
Da bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte weder Feuer noch Rauch auszumachen waren, konnte ein Großteil der alarmierten Einheiten die Anfahrt abbrechen. Schlussendlich war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet. Die Kriminalpolizei übernimmt nun die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall.
Im Einsatz waren die Einheiten aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof, Marsberg und Giershagen sowie die Führungsunterstützung und die Fachgruppe Drohne. Der Rettungsdienst rückte aus Bad Wünnenberg und Marsberg an. Auch die First Responder aus Westheim waren alarmiert. Zudem kam das Ordnungsamt zur Einsatzstelle, da es sich um eine städtische Obdachlosenunterkunft handelte. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Michael Hüwel.
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KASSEL. Ein brennender Weihnachtsbaum in einem Einfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Wehlheiden hat am Sonntagnachmittag, 11. Januar, einen erheblichen Gebäudeschaden verursacht. Der Baum konnte vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Bewohner gelöscht werden, dabei erlitt aber eine Person Brandverletzungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert werden. Durch den Rauchschaden ist das Gebäude vorerst nicht bewohnbar.
Am frühen Sonntagabend erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über einen brennenden Weihnachtsbaum in einem Einfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Wehlheiden. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Feuer- und Rettungswache 1 sowie der Rettungsdienst entsendet. Vor Ort hatte der Bewohner des Gebäudes bereits mit einem Feuerlöscher den brennenden Weihnachtsbaum sowie Teile eines Sofas abgelöscht, erlitt dabei aber Brandverletzungen am Kopf. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.
Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und löschte den Baum sowie das Sofa mit einem Trupp unter Atemschutz abschließend ab. Durch den Brand wurde das gesamte Gebäude stark verraucht und musste durch die Feuerwehr umfangreich maschinell belüftet werden, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Durch den Rauchschaden ist das Gebäude allerdings vorerst nicht bewohnbar. Ausgelöst hat den Brand wohl eine am Baum befestigte, brennende Kerze.
In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr nochmals auf die Gefahren und den sachgerechten Umgang mit Weihnachtsbäumen und Kerzen hin:
Verwenden Sie im besten Fall Lichterketten statt echte Kerzen.
Weihnachtsbäume möglichst weit weg von Gardinen und anderen leicht brennbaren Gegenständen aufstellen.
Weihnachtsbäume sollten rechtzeitig nach Weihnachten aus den Wohnräumen entfernt werden.
Nur nicht tropfende Kerzen verwenden und so befestigen, dass keine Zweige oder Bänder in Brand geraten können.
Tannenbäume mit dem Fuß ins Wasser stellen, um ein schnelles Austrocknen zu verhindern.
Halten Sie vorsorglich einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher griffbereit.
Erhöhte Vorsicht beim Anzünden der Kerzen: Stets mit den Kerzen an der Spitze des Baumes beginnen.
Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt.
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BAD WILDUNGEN. Ohne Beute blieb ein bisher unbekannter Täter am Sonntagabend bei einem versuchten Raubüberfall in Bad Wildungen. Der Unbekannte hatte versucht, einen 28-jährigen Mann zu berauben, der sich jedoch erfolgreich zur Wehr setzte. Bei dem Vorfall erhielt der Angreifer einen Schlag ins Gesicht und flüchtete anschließend ohne Beute vom Tatort.
Der 28-Jährige hatte am Sonntag gegen 20.45 Uhr an einem Geldautomaten in der Bad Wildunger Brunnenstraße Bargeld abgehoben. Unmittelbar nach dem Vorgang trat ein Unbekannter an ihn heran und forderte die Herausgabe des Geldes. Im weiteren Verlauf versuchte der Täter, den jungen Mann zu schlagen. Dieser konnte dem Angriff jedoch ausweichen und schlug seinerseits zurück. Der im Gesicht getroffene Angreifer ging kurzzeitig zu Boden, rappelte sich jedoch schnell wieder auf und ergriff die Flucht in Richtung der Altstadt.
Die anschließend verständigte Polizei Bad Wildungen leitete sofort eine Fahndung ein, die jedoch nicht zum Erfolg führte. Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Alter: ca. 40 bis 50 Jahre
Größe: ca. 170 bis 180 cm
Statur: schlank
Haare: schwarz, dazu ein Dreitagebart
Sprache: sprach eine unbekannte, ausländische Sprache
Kleidung: schwarze Hose, schwarze Jacke, graue Wollmütze und weiße Schuhe
Die Kriminalpolizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Wer Hinweise zu der Tat, dem beschriebenen Täter oder auch zu einer männlichen Person geben kann, auf die die Personenbeschreibung passt und die seit Sonntagabend eine Gesichtsverletzung aufweist, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 zu melden. (ots/r)
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