WETTER (HESSEN). Am Bahnhof Wetter soll es am Montag (17. Februar) gegen 21.50 Uhr zu einem Handgemenge zwischen drei Männern gekommen sein.
Alle beteiligten Personen nutzten den Regionalexpress 97 von Marburg nach Brilon. In Höhe Cölbe geriet der Zugbegleiter mit einer bislang unbekannten Person in eine verbale Auseinandersetzung.
Offenbar forderte der Zugbegleiter den Unbekannten auf, den Zug zu verlassen. Ein weiterer Fahrgast soll dem Zugbegleiter am Bahnhof Wetter zu Hilfe gekommen sein und hat den Unbekannten aus dem Zug verbracht.
Hier soll es nun zu einem Handgemenge zwischen den drei Männern gekommen sein, bei dem niemand verletzt wurde.
Durch den Vorfall erhielten zwei Züge je 28 Minuten Verspätung. Die Streife des Bundespolizeireviers Gießen konnte nur noch den Zugbegleiter und den Fahrgast antreffen und befragen. Der unbekannte Mann hatte den Bahnhof bereits verlassen.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
Wer Angaben zu dem Vorfall oder der unbekannten Person machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
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ALLENDORF (EDER). Auf der Ruhrstraße zwischen Frankenberg und Somplar sind ein Sattelzug und ein VW Touran zusammengestoßen. Am Dienstag, 17. Februar, gegen 10.30 Uhr fuhr ein 41-Jähriger mit dem Lastwagen in Richtung Somplar, während ein 47-Jähriger aus Frankenberg mit dem Touran in Richtung Frankenberg unterwegs war.
Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der Lastwagen in einer Rechtskurve auf die Gegenspur. Der Fahrer des Touran versuchte auszuweichen, prallte jedoch mit der vorderen linken Seite gegen das hintere Rad des Sattelanhängers und wurde anschließend in die Leitplanke gedrückt.
Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Sein Touran war nicht mehr fahrbereit und wurde von AVAS abgeschleppt. Eine Schadenshöhe konnte vor Ort nicht beziffert werden.
Am Sattelanhänger wurde am letzten Rad der letzten Achse durch einen mobilen Werkstattdienst eine Notreparatur durchgeführt. Anschließend konnte das Gespann zur nächsten Werkstatt weiterfahren.
Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar wurden um 10.52 Uhr alarmiert und waren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel Strieder mit 11 Einsatzkräften vor Ort. Sie sicherten die Unfallstelle ab und streuten Betriebsstoffe ab, Einsatzende war um 12.30 Uhr. Im Einsatz waren außerdem zwei Polizeistreifen und ein Rettungswagen. Die Straße war bis zu zwei Stunden voll gesperrt.
GIEßEN. Die Kriminalpolizei Gießen sucht öffentlich nach einem unbekannten Mann, der im Verdacht steht, eine 31-Jährige in einem Baumarkt sexuell belästigt zu haben. Die Tat soll sich am 18. Oktober 2025 ereignet haben, zudem soll sich der Mann gegenüber der Frau entblößt haben.
Alle bisherigen Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Eine Überwachungskamera nahm den Mann am Tattag auf. Nachdem ein entsprechender Gerichtsbeschluss erwirkt wurde, fahndet die Polizei nun öffentlich nach dem Gesuchten.
Das Alter des Mannes wird auf Ende 20 geschätzt. Er soll etwa 180 bis 185 Zentimeter groß sein, Deutsch gesprochen haben und dunkle Augen sowie schwarze Haare haben. Zur Tatzeit trug er einen dunklen Bart.
Die Ermittler fragen: Wer kann Angaben zu der auf der Collage abgebildeten Person machen?
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555. (ots/r)
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VOLKMARSEN. In einem Haus in der Innenstadt ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung durch ein Stichwerkzeug verletzt worden. Am Sonntag gegen 14.40 Uhr ging bei der Polizei in Bad Arolsen die Mitteilung ein, dass ein Mann verletzt worden sein soll.
Am Tatort trafen Streifen auf mehrere Personen mit georgischer Staatsangehörigkeit. Ein 30-Jähriger wies Verletzungen am Oberkörper auf, die offenbar durch ein Stichwerkzeug verursacht wurden. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er intensivmedizinisch behandelt werden musste. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde am Tatort sichergestellt.
Im Rahmen der ersten Maßnahmen nahm die Polizei einen 34-jährigen Georgier in Tatortnähe widerstandslos fest und brachte ihn in polizeiliches Gewahrsam. Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei von einer gefährlichen Körperverletzung mittels eines Stichwerkzeugs durch den 34-Jährigen aus.
Die Staatsanwaltschaft Kassel beantragte am Montag einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 34-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung mit dem Haftgrund der Fluchtgefahr. Der Haftbefehl wurde am Montagnachmittag vom Amtsgericht Korbach erlassen, der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Der genaue Ablauf und die Hintergründe der Tat sind weiter Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 zu melden. (ots/r)
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BAD DRIBURG. Auf der Landesstraße 828 im Ortsteil Neuenheerse hat sich ein Auto überschlagen und ist auf dem Dach liegen geblieben. Am Montag gegen 17 Uhr war ein 29-Jähriger mit einem grauen Mercedes von Bad Driburg in Richtung Willebadessen unterwegs.
Auf Höhe der Abfahrt Gut Wertheim setzte der Fahrer zum Überholen an und verlor auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle. Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf dem Dach liegen.
Der 29-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Auf 20.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
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BRILON. Ein mit Leim beladener Sattelzug ist auf der B 7 zwischen dem Abzweig Scharfenberg und dem Kreisverkehr Möhnestraße umgestürzt und hat die Fahrbahn blockiert. Am Montag um 1.09 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr zu dem Verkehrsunfall gerufen.
In einer Rechtskurve war der Lastwagen von der Straße abgekommen, in die Böschung gerutscht und umgestürzt. Der Sattelzug blieb anschließend quer auf der Fahrbahn liegen.
Der Fahrer war zunächst in der Kabine eingeschlossen. Einsatzkräfte entfernten mit einem Sägewerkzeug die Frontscheibe und brachten ihn so aus dem Fahrzeug. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
Eine geringe Menge ausgelaufener Betriebsmittel wurde abgestreut. Der Tankauflieger wurde nur leicht beschädigt, Leim lief nicht aus. Für die Bergung mit einem Spezialkran blieb die B 7 bis in die Morgenstunden voll gesperrt.
Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte rund eineinhalb Stunden vor Ort. Zur Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
BRILON. Auf einem schmalen Feldweg im Bereich „Loh“ im Ortsteil Alme verunglückte ein dreistöckiger Lastkraftwagenanhänger, der mit 80 Schweinen beladen war.
Am Samstag erfolgte um 10.58 Uhr die Alarmierung der Löschgruppe Madfeld zu der Unfallstelle. Nach dem Eintreffen stellte sich heraus, dass der Anhänger vollständig umgekippt war und sich nicht mehr öffnen ließ, wodurch alle Tiere im Inneren eingeschlossen waren. Kräfte der Feuerwehr sicherten die Örtlichkeit ab und streuten die Fahrbahn aufgrund von Glatteis mit Salz. Zur Vermeidung weiterer Gefahren wurde das Gespann stabilisiert. Während Rettungsdienst und Polizei den unter Schock stehenden Fahrer versorgten, forderte die Einsatzleitung die Löschgruppe Alme zur Unterstützung nach. Ein Landwirt unterstützte die Maßnahmen mit einem Traktor sowie mobilen Zäunen.
Im weiteren Verlauf errichteten die Beteiligten ein Zaungehege und belüfteten den umgekippten Anhänger. Um die Tiere zu retten, wurde das Fahrzeug von mehreren Seiten geöffnet und Teile des Daches aufgeschnitten. Insgesamt konnten 70 Schweine lebend befreit und im Zaunbereich betreut werden. Ein Schwein verendete an der Einsatzstelle, während ein Teil der Tiere später eingeschläfert werden musste, da diese nicht mehr transportfähig waren. Auf Veranlassung der Polizei wurde das Veterinäramt in die Maßnahmen eingebunden.
Schwierig gestaltete sich die Bergung des Lastkraftwagens aufgrund des schmalen Weges und stark durchnässter Wiesen. Die Feuerwehr unterstützte zudem bei der Bergung der Zugmaschine, in der sich weitere 80 lebende Schweine befanden. Abschließend wurde die Straße gereinigt und kontaminierte Schutzkleidung ausgetauscht. Gegen 16.47 Uhr endete die Tätigkeit für die insgesamt 20 Kräfte der Feuerwehr. Angaben zur Schadenshöhe oder zur Ursache liegen derzeit nicht vor.
WALDECK. Im Ortsteil Höringhausen kam es zu einem Kaminbrand, der ein Tätigwerden mehrerer Feuerwehren erforderte.
Gegen 18.20 Uhr an diesem Sonntag (15. Februar) erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte aus Höringhausen und Sachsenhausen zu dem als „F 2 Kamin“ gemeldeten Vorfall. Nach dem Eintreffen kontrollierten Einsatzkräfte unter Atemschutz im Gebäudeinneren die thermische Aufbereitung rund um den Kamin. Zur Sicherung bei einer möglichen Ausbreitung wurde vorsorglich ein Rohr vorbereitet.
Mittels Wärmebildkamera an einer Drohne wurden Temperaturen von über 300°C gemessen, wobei eine thermische Aufbereitung am Dachstuhl noch nicht vorlag. Parallel wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, bevor ein verständigter Schornsteinfeger den Kamin kehrte.
Schutt wurde aus dem Gebäude geschafft und die Räumlichkeiten belüftet. Die Überwachung des Temperaturabfalls erfolgte weiterhin durch die Drohne, bis die Maßnahmen unter der Leitung von Andreas Lamotte nach einer Stunde und zehn Minuten beendet waren. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr befanden sich auch die Polizei sowie der Rettungsdienst vor Ort.
KORBACH. In einem mehrgeschossigen Fachwerkhaus inmitten der Altstadt lösten in einer Dachgeschosswohnung Rauchwarnmelder aus.
Anwohner der Dalwigker Straße bemerkten das Signal an diesem Sonntagabend gegen 20.50 Uhr und verständigten die Rettungsleitstelle, da die Bewohner der betroffenen Räumlichkeiten nicht zu Hause waren. Nach einer ersten Erkundung erfolgte die vorsorgliche Räumung des kompletten Dachgeschosses sowie die Öffnung der Wohnungstür mit Spezialwerkzeug. Personal unter Atemschutz betrat die verrauchte Wohnung, während parallel die Drehleiter für eine Kontrolle der Fensterflächen von außen positioniert wurde. Als Ursache der Verrauchung stellten die Einsatzkräfte eine rotglühende Herdplatte in der Küche mit einem darauf befindlichen Topf fest. Zu einem offenen Feuer kam es nicht.
Verkohlte Essensreste wurden in der Spüle abgekühlt und der Herd von der Stromversorgung getrennt. Nach einer technischen Belüftung der Wohnung war die Tätigkeit für die Einsatzkräfte nach einer guten halben Stunde wieder beendet. Beamte der Polizeistation Korbach befanden sich ebenfalls vor Ort.
Dieser Vorfall markierte bereits die vierte Tätigkeit am Wochenende für die Kernstadtwehr. Am Samstag erfolgte bereits gemeinsam mit der Feuerwehr Meineringhausen eine Unterstützung für den Rettungsdienst mittels Drehleiter. In der Nacht zu Sonntag sowie am frühen Sonntagabend fielen zudem zwei Türöffnungen an.
FRANKENBERG. Eine Sachbeschädigung im Stadtteil Rodenbach hat die Einleitung von Ermittlungen wegen einer Unfallflucht nach sich gezogen.
Am Freitag (6. Februar) gegen 12 Uhr fiel der Schaden an einer Begrenzungsmauer in der Burgstraße 1 a auf. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer die Mauer vermutlich bei einem Rangiermanöver im Einmündungsbereich. Aufgrund der vorangegangenen Witterung blieb der Vorfall zunächst unentdeckt und kam erst nach der Tauphase des Schnees zum Vorschein.
Am Unfallort wurde eine Begrenzungsleuchte gefunden, die nach ersten Einschätzungen von einem Bus oder einem Anhänger stammen könnte. Ohne den entstandenen Schaden zu melden, entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Örtlichkeit.
Zeugen, die Hinweise zum Geschehen oder dem beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
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