Michael Fränkel

Michael Fränkel

ALLENDORF. Ein Sattelzug hat in einem Kreisverkehr seine tonnenschwere Ladung verloren und damit den Verkehr erheblich behindert. Die Naturstein- und Marmorplatten stürzten auf die Fahrbahn und machten aufwendige Bergungsarbeiten erforderlich.

Am Montag gegen 7 Uhr war ein 47 Jahre alter Mann aus Anröchte mit einem DAF-Sattelzug aus Richtung Bromskirchen kommend unterwegs und wollte im Kreisverkehr weiter in Richtung Marburg fahren. Wie die Polizei 112-Magazin vor Ort mitteilte, rissen dort nach bisherigen Erkenntnissen die Spanngurte, sodass die geladenen Platten von der Ladefläche stürzten.

Hessen Mobil sicherte die Unfallstelle ab und veranlasste eine weiträumige Sperrung des betroffenen Bereichs. Für die Reinigung sowie die Bergung der massiven Platten wurde eine Spezialfirma angefordert.

Eine Umleitung für den Verkehr erfolgt aktuell über die Edertalstraße und die Ringstraße. Wie lange die Sperrung andauern wird, steht derzeit noch nicht fest.

Am Lastwagen entstand ein Sachschaden von rund 4000 Euro. Der Wert der zerstörten Ladung wird auf etwa 30.000 Euro beziffert. Auf 34.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Montag, 20 April 2026 01:16

Auto prallt gegen Baum - Fahrer stirbt

BORKEN. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3223 hat am frühen Sonntagmorgen einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und geriet anschließend in Brand.

Gegen 4.30 Uhr war ein 35 Jahre alter Mann aus Borken am Sonntag, 19. April, mit seinem Renault aus Großenenglis in Richtung Udenborn unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Das Auto fing unmittelbar nach dem Zusammenstoß Feuer und stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.

Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Die Landesstraße blieb für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme voll gesperrt. (ots/r)

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MARSBERG. Ein Brand in einer Trafostation im Ortsteil Udorf hat ein Aufgebot mehrerer Feuerwehren gefordert. Durch das schnelle Eingreifen aufmerksamer Anwohner konnte eine Ausbreitung der Flammen in der technischen Anlage noch vor dem Eintreffen der ersten Fachleute begrenzt werden.

In der Nacht zum Samstag, 18. April, bemerkten Bürger einen Feuerschein an der 10kV-Station. Noch vor Ankunft der alarmierten Einsatzkräfte begannen die Zeugen mit zwei Pulverlöschern eigenständig mit der Brandbekämpfung.

Die alarmierten Einsatzkräfte aus Udorf, Canstein, Heddinghausen, Giershagen sowie der Löschzug Marsberg bereiteten nach ihrem Eintreffen umgehend einen Löschangriff vor und kontrollierten die Trafostation mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Hitzequellen.

Parallel dazu erfolgte die Erkundung einer weiteren Station im Ort, an der jedoch keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Nach Rücksprache mit dem verständigten Energieversorger wurde die betroffene Anlage vollständig abgeschaltet.

Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren daraufhin nicht mehr erforderlich, sodass die Stelle an den Betreiber übergeben werden konnte. Knapp 40 Einsatzkräfte unter der Leitung von Niklas Kreft waren rund eine Stunde lang vor Ort gebunden.

Über die genaue Ursache des Feuers sowie die Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Informationen vor.

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Montag, 20 April 2026 00:55

Rückblick auf aktives Dienstjahr

MARSBERG. Rückblick, Beförderungen und die Würdigung der Jugendarbeit haben die Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Oesdorf geprägt. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl das vergangene Dienstjahr als auch personelle Entwicklungen innerhalb der Einheit.

Löschgruppenführer Thomas Jochheim und sein Stellvertreter Sven Hillebrand begrüßten neben der Mannschaft auch den Wehrleiter der Stadt Marsberg, Cyrill Stute. Im vergangenen Jahr rückten die Oesdorfer Einsatzkräfte zu 24 Alarmierungen aus. Parallel dazu absolvierten sie regelmäßig Übungsabende und Lehrgänge, um den Ausbildungsstand auf hohem Niveau zu halten.

Ein besonderer Höhepunkt war das 30-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Oesdorf. Gefeiert wurde das Jubiläum mit einer gemeinsamen Übung mehrerer Jugendgruppen aus dem gesamten Stadtgebiet. Thomas Jochheim zeigte sich zudem erfreut über die personelle Struktur der Einheit, in der aktuell neun Frauen aktiv Dienst leisten.

Cyrill Stute dankte allen Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement vor Ort. Im Anschluss beförderte er Torben Beyhl zum Feuerwehrmann sowie Stefan Breker von Rüden zum Hauptfeuerwehrmann.

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Montag, 20 April 2026 00:43

Feuerwehr bildet Führungskräfte fort

MARSBERG. Mit gleich zwei umfangreichen Fortbildungsveranstaltungen hat die Freiwillige Feuerwehr den Ausbildungsstand ihrer Führungskräfte vertieft und die Sicherheit im Dienst gestärkt. Am Samstag, 18. April, stand für einen Teil der Einsatzkräfte in der Kernstadt theoretisches und praktisches Wissen im Mittelpunkt, während andere an einem Fahrsicherheitstraining auf dem ADAC-Testgelände in Rüthen teilnahmen.

Die Schulung der Führungskräfte umfasste insgesamt vier Stationen, für die auch externe Referenten vom Technischen Hilfswerk und der Polizei eingeladen waren. Die Regionalstelle Arnsberg des Technischen Hilfswerks, die neben dem Hochsauerlandkreis auch die Kreise Soest, Paderborn und Höxter umfasst, führte einen Gerätekraftwagen vor und informierte über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Einheiten.

An einer weiteren Station stellte das Verkehrsunfallteam des Hochsauerlandkreises seine Arbeit vor. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in den Einsatz von Drohnen sowie 3D-Scannern und Lasertachymetern, die eine präzise dreidimensionale Vermessung von Unfallstellen ermöglichen. In Arnsberg ist eines von insgesamt 17 Verkehrsunfallteams des Landes Nordrhein-Westfalen beheimatet.

Zudem wurde der Aufbau einer Brandmeldeanlage erläutert und die neue Standard-Einsatzregel für entsprechende Alarme vorgestellt. Abschließend erfolgte eine Einweisung in das gemeinsam mit Stadtverwaltung und Politik entwickelte Leuchttürme-Konzept, das Feuerwehrgerätehäuser bei Stromausfällen oder Unwetterlagen als Anlaufstellen für die Bevölkerung vorsieht.

Organisiert wurde dieser Teil der Fortbildung vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Niklas Gerlach. Parallel dazu fand bis in den späten Nachmittag hinein das Fahrsicherheitstraining in Rüthen statt, das vom stellvertretenden Wehrleiter Michael Hüwel organisiert wurde.

Dieses Angebot richtete sich speziell an Maschinisten, die erst vor Kurzem den Lastwagen-Führerschein erworben hatten. Da die Stadt Marsberg den Erwerb finanziell fördert, ist die Teilnahme an diesem Training obligatorisch, um den Umgang mit Großfahrzeugen in Gefahrensituationen zu vertiefen.

Mit insgesamt drei Fahrzeugen wurde das Training absolviert: einem Gerätewagen Logistik aus Marsberg, einem Gerätewagen Dekontamination Personal aus Beringhausen sowie einem Mittleren Löschfahrzeug aus Obermarsberg. Dadurch konnten auch Teilnehmende aus Brilon und Bad Wünnenberg an der Schulung teilnehmen. Die Feuerwehr Bad Wünnenberg stellte hierfür zusätzlich ein Mannschaftstransportfahrzeug bereit.

MARSBERG. Nach einem schweren Alleinunfall auf der Verbindungsstrecke zwischen Massenhausen und Canstein sucht die Polizei nach einem flüchtigen Fahrzeugführer. Gegen 2.15 Uhr am Sonntag, 19. April, wurde der Polizei ein auf dem Dach liegender Pkw auf der Arolser Straße gemeldet.

Nach ersten Ermittlungen befuhr der Fahrer eines weißen Mercedes SUV die Landesstraße 870 aus Richtung Massenhausen kommend in Richtung Canstein. In einer scharfen Rechtskurve hinter der Landesgrenze kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab.

Infolge des Abkommens durchfuhr das Fahrzeug einen Graben, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Unmittelbar nach dem Unfall entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle.

Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei im erweiterten Nahbereich sowie Überprüfungen an der Anschrift des Fahrzeughalters in Hessen ergaben keine Hinweise auf den Verbleib des Fahrzeugführers.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Aufenthalt des Fahrers geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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BAD AROLSEN. Nach einer heftigen Kollision mit einem geparkten Auto im Stadtteil Mengeringhausen ermittelt die Polizei wegen einer Verkehrsunfallflucht. Am Sonntag ereignete sich der Vorfall in der Landstraße zwischen 2 Uhr und 5.50 Uhr.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Skoda Kodiaq aus Richtung Emmas Höhe kommend unterwegs und stieß mit der rechten Front gegen das linke Heck eines weißen VW T-Roc. Der Volkswagen stand in Höhe der Hausnummer 26 am Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Innenstadt geparkt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Hinterachse des VW deformiert, zudem wurde das linke Rad vollständig zerstört. Außerdem wurde das Auto auf eine angrenzende Bauminsel geschoben. An dem Volkswagen entstand Totalschaden.

Trotz des erheblichen Schadens, den auch das verursachende Fahrzeug an der Front davongetragen haben muss, entfernte sich die verursachende Person von der Unfallstelle, ohne sich um die Regulierung zu kümmern.

Beamte der Polizeistation Bad Arolsen haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise von Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.

WALDECK-FRANKENBERG. Gelbe Blüten und Pollen von Straßenbäumen sorgen derzeit auf mehreren Straßen im Landkreis für erhöhte Rutschgefahr. Vor allem in Verbindung mit Feuchtigkeit bilden sich stellenweise schmierige Beläge auf der Fahrbahn.

Besonders betroffen sind Abschnitte mit dichtem Baumbestand – vor allem in Kurven, an Fahrbahnrändern und in schattigen Bereichen, wo sich die Blüten sammeln. Für Autos, Motorräder und Fahrräder kann der Belag tückisch werden.

Auf nasser Fahrbahn entsteht aus Blütenstaub und Feuchtigkeit ein glatter Film, der die Griffigkeit stark verringert. Verkehrsteilnehmer sollten daher in Kurven, beim Bremsen und auf wenig befahrenen Nebenstrecken besonders vorsichtig sein.

Die Polizei empfiehlt, Geschwindigkeit und Fahrweise den aktuellen Bedingungen anzupassen. Auch wenn die Gefahr auf den ersten Blick harmlos erscheint: Die Beläge können stellenweise so rutschig wie Schmierseife sein.

KORBACH. Bei einem Auffahrunfall auf der Briloner Landstraße ist ein 61-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Drei Fahrzeuge waren an der Kollision beteiligt, zwei davon mussten abgeschleppt werden.

Am Samstag gegen 10.25 Uhr war ein 64-jähriger Mann aus Berndorf mit seinem Mercedes-Benz in Richtung Lelbach unterwegs. In Höhe des Herkules-Baumarktes wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen und hielt verkehrsbedingt an, um Gegenverkehr vorbeizulassen. Der dahinterfahrende 61-jährige Korbacher stoppte seinen VW Golf rechtzeitig.

Der nachfolgende 44-jährige Mann aus Rhena bemerkte das verkehrsbedingte Anhalten der beiden Fahrzeuge offenbar zu spät. Mit seinem Renault Trafic fuhr er mit Wucht auf den Golf auf und schob ihn gegen den stehenden Mercedes. Durch den Aufprall erlitt der 61-Jährige schwere Verletzungen. Er wurde nach einer Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungswagen ins Korbacher Krankenhaus gebracht.

An dem Renault Trafic und dem VW Golf entstand erheblicher Sachschaden, sodass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Der 64-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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Samstag, 18 April 2026 11:27

Zwei Verletzte nach Feuer in Wohnhaus

BRILON. Ein Zimmerbrand in einem Wohngebäude im Ortsteil Wülfte hat am frühen Morgen umfangreiche Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich gemacht. Flammen im Wohn- und Küchenbereich sorgten für eine starke Verrauchung des Hauses.

Gegen 5.45 Uhr erfolgte am Freitag die Alarmierung zur Wülfter Straße. Beim Eintreffen an der Brandstelle bestätigte sich die gemeldete Lage, wobei sich glücklicherweise keine Personen mehr innerhalb des Gebäudes befanden. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen unmittelbar zur Brandbekämpfung in das Innere vor. Um die Maßnahmen zu unterstützen, wurden im weiteren Verlauf zusätzliche Einheiten des Löschzuges Brilon nachalarmiert.

Etwa eine Stunde später war das Feuer unter Kontrolle. Umfangreiche Lüftungsarbeiten sowie die Suche nach Glutnestern schlossen sich an, bis nach rund zwei Stunden die Rückmeldung über das Ende der Löschmaßnahmen erfolgte. Zwei Personen wurden vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

Während des Einsatzes blieb die Wülfter Straße für den Verkehr vollständig gesperrt. Insgesamt waren 39 Feuerwehrleute der Einheiten Wülfte, Alme und Brilon mit neun Fahrzeugen vor Ort. Zur Sicherstellung der Hygiene sowie zum Austausch verbrauchter Atemschutzgeräte und kontaminierter Kleidung wurde der Abrollbehälter Atemschutz des Zentrums für Feuerschutz und Rettungswesen eingesetzt. Zur Ursache oder zur genauen Schadenshöhe liegen aktuell keine Informationen vor.

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