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Donnerstag, 19 Mai 2022 19:40

Transporter knautscht Clio - Fahrer flüchtet

DIEMELSTADT. Gegen 11 Uhr am Donnerstag erreichte die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen die Meldung über eine Verkehrsunfallflucht mit enormem Sachschaden in Orpethal.

Unverzüglich setzte sich die Streifenwagenbesatzung in Bewegung und erreichte die Mühlenstraße, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Tatsächlich stand ein übel zugerichteter Renault auf der Straße. Die Fahrertür und der Kotflügel waren eingedrückt, die Seitenscheibe war durch den entstanden Druck geplatzt und die Beifahrerseite war ebenfalls beschädigt. "Wirtschaftlicher Totalschaden", sagte ein Polizeibeamter gegenüber unserer Redaktion.

Vom Verursacher fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Anhand des Unfallmusters war schnell klar, dass es sich um einen Klein-Lkw bis 7,5 to handeln muss, dessen Fahrer für den Schaden verantwortlich ist. Eine Befragung der Anlieger brachte dann auch den entscheidenden Tipp. Ein Kunde in der Mühlenstraße war von einem Möbelgeschäft aus Niestetal (KS) beliefert worden.

Über Funk baten die Beamten der Bad Arolser Polizei die Kollegen in Kassel um Mithilfe. Anhand der Ladelisten konnte der Transporter lokalisiert werden - der Fahrer wurde von den Beamten auf dem Gelände des Fuhrparks freundlich in Empfang genommen. Nun drohen neben einem empfindlichen Bußgeld auch der Verlust des Führerscheins und Punkte in Flensburg. 

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DIEMELSTADT. Ein sechsjähriges Mädchen ist am Freitag nach der Kollision mit einem Pkw, mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ist eine 6-Jährige aus Orpethal mit einem RTW ins Klinikum nach Paderborn gebracht worden. Nach Zeugenaussagen war das Mädchen gegen 12.05 Uhr aus einem Linienbus an der Mühlenstraße ausgestiegen und hat hinter dem Bus die Fahrbahn überqueren wollen. Zeitgleich näherte sich ein Polo, dessen Fahrer (23) die Ortsdurchfahrt Orpethal von Neudorf kommend, in Richtung Wrexen befuhr. Trotz Vollbremsung erfasste der im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassene Polo das Kind, die Sechsjährige stürzte und wurde schwer verletzt.

Unverletzt blieb der Fahrer, auch konnte kein Sachschaden am Polo festgestellt werden.

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Samstag, 30 April 2022 17:52

Toyota beschädigt: 6000 Euro Schaden

DIEMELSTADT. Einer 21-jährigen Frau aus Bad Arolsen hat man übel mitgespielt - ihr roter Toyota, der am 29. April ordentlich auf dem Parkplatz des Sportgeländes in Rhoden abgestellt wurde, weist erhebliche Beschädigungen an der Beifahrerseite auf. Rund 6000 Euro, so schätzt die Polizei, wird die Reparatur kosten.

Nach Angaben der Beamten hatte die Bad Arolserin ihren Toyota am Freitag gegen 19 Uhr im Bereich Walme geparkt. Etwa fünf Stunden später kehrte die 21-Jährige zu ihrem Fahrzeug zurück und musste mit Erschrecken feststellen, dass die komplette Beifahrerseite aufgerissen war. Vom Verursacher fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Wer Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Bad Arolsen in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 05691/97990.

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DIEMELSTADT. Eine Handtasche wurde am Mittwochnachmittag (13. April 2022) aus einem abgestellten Fahrzeug in Rhoden entwendet. Beamte der Polizeistation Bad Arolsen suchen Hinweisgeber.

Die Fahrerin hatte den grauen Renault Mégane am Mittwoch gegen 12.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Kreisstraße 83 bei Rhoden abgestellt. In der Zeit bis etwa 15.30 Uhr schlug der unbekannte Täter die Seitenscheibe der Fahrertür ein und entwendete die auf dem Rücksitz liegende Handtasche - in dieser befanden sich Ausweispapiere, Bargeld und eine EC-Karte.

Die EC-Karte wurde bereits zur Begehung weiterer Straftaten benutzt. Hinweise zum Täter nimmt die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (ots/r)

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DIEMELSTADT. Erneut wurde ein Bürger aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg Opfer von Betrügern, die den Messenger-Dienst WhatsApp nutzen und sich als Angehörige ausgeben. Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis diese Betrugsmasche in Erinnerung zu rufen und davor zu warnen.

Die Vorgehensweise der Täter ähnelt denen des Enkeltricks. Als Tatmittel dient ihnen aber nicht das klassische Telefon, sondern ein Messenger-Dienst wie WhatsApp. In einer ersten Textnachricht stellt man sich als enger Verwandter, in der Regel als Sohn oder Tochter vor und erklärt dabei, dass man eine neue Handynummer habe, da das alte Handy kaputt oder verloren gegangen sei. In der Folge kommt in der Regel eine Geschichte über eine finanzielle Notlage, wobei die geforderten Beträge meistens im vierstelligen Bereich liegen. Im Gegensatz zum Enkeltrick wird das Geld nicht von Unbekannten abgeholt, sondern von den Opfern überwiesen.

In Diemelstadt traf es einen 70-Jährigen

Das Opfer hatte am Donnerstag (31. März) eine Nachricht über WhatsApp erhalten. Die Absendernummer war dem Diemelstädter nicht bekannt. Der Absender schrieb ihm: "Hallo Papa" und direkt danach: "Mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer, die kannst du dir einspeichern (Herzchen-smiley). Bist du Zuhause?"

Durch weitere Textnachrichten gelang es dem Betrüger, den 70-Jährigen davon zu überzeugen, dass er der Sohn sei. Eine Anrufbitte lehnte der Betrüger mit der Begründung ab, dass er ein altes Handy benutze und daher schlecht zu erreichen sei, er wolle aber später anrufen. Er schilderte nun, dass er noch vor einer bestimmten Zeit zwei Rechnungen überweisen müsse. Er könne das aber nicht selbst machen, da ja sein Handy kaputt sei. Der "Vater" willigte ein, die Rechnungen für seinen "Sohn" zu übernehmen. Nachdem er zweimal Geld in Höhe von insgesamt 4000 Euro überwiesen hatte, schickte er "seinem Sohn" auf Verlangen eine Bestätigung der Überweisungen. Dem Betrüger war das aber noch nicht genug. Er schickte zwei weitere Rechnungen über insgesamt fast 5500 Euro, die der gutgläubige Diemelstädter ebenfalls überwies. Der Betrüger bedankte sich und kündigte einen Anruf an, den es aber natürlich nicht gab.

Am Donnerstagabend telefonierte der 70-Jährige schließlich mit seinem richtigen Sohn. Bei diesem Telefonat wurde ihm schnell klar, dass er auf Betrüger hereingefallen war. Er hat nun einen finanziellen Schaden von fast 9500 Euro.

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DIEMELSTADT. Am frühen Freitagmorgen sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten der Waldecker Bank in Rhoden. Sie erbeuteten Geld in noch nicht bekannter Höhe. Personen wurden nicht verletzt, teilt Polizeisprecher Dirk Richter mit. Am Tatort dauert die Spurensicherung derzeit noch an.

Anwohner hatten gegen 3.30 Uhr einen lauten Knall aus dem Bereich der Bankfiliale gehört und die Polizei verständigt. Anschließend beobachteten sie mindestens drei Personen, die in einen dunklen Audi stiegen und mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort in Richtung Autobahn A 44 flüchteten.

Die in dem Gebäude wohnenden Personen konnten ihre Wohnungen teilweise schockiert, aber unverletzt verlassen. Durch die Explosion wurden der Vorraum der Bank sowie der Geldautomat erheblich beschädigt. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf etwa 50.000 Euro. Fachberater des THW Korbach waren ebenfalls vor Ort, um Gebäudeschäden zu begutachten.

Die sofort eingeleitete Großfahndung nach den Tätern, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verlief ohne Erfolg. Bei der Tat erbeuteten die Täter Bargeld aus dem Automaten, die Höhe steht derzeit noch nicht fest. Einige, durch die Sprengung verstreute Geldscheine, blieben am Tatort zurück.

Am Tatort werden derzeit noch umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt, die durch den Erkennungsdienst der Polizeipräsidiums Nordhessen unterstützt werden. Auf welche Art und Weise die Täter die Explosion herbeiführten, ist nun ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach - auch die Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz.

Zeugen, die in der vergangenen Nacht verdächtige Wahrnehmungen in Rhoden gemacht haben oder sonstige Hinweise, auch zum Fluchtfahrzeug, geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei Korbach zu melden.

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Freitag, 11 März 2022 09:21

Gabelstapler brennt - Wehr rückt aus

DIEMELSTADT. Im Industriegebiet in Rhoden brannte am Donnerstagabend ein Gabelstapler - mit 12 Einsatzkräften rückte die Wehr an, angeführt vom stellvertretenden Wehrführer Johannes Dübbert.

Nach ersten Informationen an der Einsatzstelle wurden Polizeikräfte aus Bad Arolsen, die Feuerwehr Rhoden und eine RTW-Besatzung gegen 23 Uhr zur "Prima Welle" am Rießen alarmiert. Dort stand bei Eintreffen der Wehr ein Hyster-Stapler in Vollbrand. Mittels Schnellangriff ließ Dübbert den Stapler ablöschen. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung musste der Staplerfahrer ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden.

Als Grund für den Brand wurde von einem Sachkundigen ein geplatzter Hydraulikschlauch genannt. Nach Angaben des Fahrers (49) fing der Gabelstapler sofort Feuer. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

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Sonntag, 09 Januar 2022 18:28

Weißer SUV gesucht - Beschädigung vorne links

DIEMELSTADT. Mitten in der Ortsdurchfahrt Ammenhausen ist am Sonntag ein weißer SUV aufgrund überhöhter Geschwindigkeit gegen ein Wohnmobil gefahren - ohne sich um den Schaden zu kümmern, trat der Fahrer die Flucht in Richtung Dehausen an.

Zugetragen hat sich die Verkehrsunfallflucht am 9. Januar 2022 in der Dorfstraße in Ammenhausen. Gegen 12.25 Uhr befuhr ein Mann (69) aus Diemelstadt mit seinem Ford Transit die Landesstraße 3081 in Richtung Volkmarsen. Zeitgleich kam dem Fordfahrer ein weißer SUV (vermutlich ein Volkswagen) entgegen. In einer Linkskurve kam der Unfallverursacher aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und beschädigte das Wohnmobil.

Hinweise zum SUV oder zum geflüchteten Fahrzeugführer nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/979958 entgegen.

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Donnerstag, 23 Dezember 2021 12:22

Mobiler Pflegedienst kracht in Leitplanke

DIEMELSTADT. Vermutlich war nichtangepasste Geschwindigkeit auf der Landesstraße 3198 im Kallenthal ursächlich für einen Alleinunfall, bei dem eine Frau auf nassem und rutschigem Fahrbelag die Kontrolle über einen Pkw verloren hat.

Ereignet hat sich der Unfall am Mittwoch gegen 7 Uhr, als die Frau (32) aus der Gemeinde Twistetal mit dem Firmenwagen eines mobilen Pflegedienstes von Westheim in Richtung Helmighausen unterwegs war. In Höhe einer Brücke kam der weiße Renault von der Fahrbahn ab und war frontal in die Leitplanke gekracht. Zuvor kam noch das Verkehrszeichen "Abknickende Vorfahrt" unter die Räder. Der Fremdschaden wird auf 800 Euro geschätzt. Auf rund 2500 Euro schätzen die Beamten den Schaden am Clio.

Nicht mehr fahrbereit musste der "Pflegedienst" abgeschleppt werden.

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 14:11

THW erneut im Drogeneinsatz (aktualisiert)

DIEMELSTADT. Erneut rückte das THW Ortsverband Korbach aus, um die Überreste einer Hanfplantage in Rhoden zu beseitigen - weit über 100 Pflanzen hatte die Polizei bereits abtransportieren lassen und der Vernichtung zugeführt.

Wie Einsatzleiter Dirk Gernand berichtet, rückte das THW am Mittwoch gegen 8 Uhr mit 14 Einsatzkräften aus, um im Warburger Weg ein Gebäude zu räumen. Ebenso wie bereits in Eppe und Medebach am 10. Dezember dieses Jahres, mussten Pflanzkübel, Lüftungsschläuche, Filter und Beleuchtungseinheiten aus dem Haus gebracht und abtransportiert werden. Zuvor wurde die Stromversorgung im Haus abgeklemmt.

Das sagt die Polizei

Am Dienstag (21. Dezember) durchsuchten Polizeibeamte der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ein Wohnhaus in Diemelstadt-Rhoden. Dort stellten die Ermittler eine größere Cannabisplantage sicher und nahmen einen Mann und eine Frau fest.  Aus bei der Kriminalpolizei Korbach geführten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass in einem Wohnhaus in Diemelstadt-Rhoden Cannabis angebaut wird. Die Staatsanwaltschaft Kassel beantragte daher einen Durchsuchungsbeschluss für dieses Haus, der von einem Richter am Amtsgericht Kassel erlassen wurde. 

Am frühen Dienstagmorgen vollstreckten die Polizeibeamten den richterlichen Beschluss. Dabei wurden sie fündig. In dem Wohnhaus stellten sie eine Cannabisplantage mit über 100 Pflanzen, umfangreiche Anbauutensilien zum professionellen Betrieb einer sogenannten Indoor-Plantage sowie weitere Beweismittel, wie Mobiltelefone, sicher. Bei der Sicherstellung der Anlage und der Anbauutensilien unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) Korbach. 

In dem Haus nahmen die Polizisten einen 27-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau vorläufig fest.  Am Mittwoch (22. Dezember) wurden die Beschuldigten der zuständigen Richterin des Amtsgerichts Korbach vorgeführt. Diese erließ den von der Staatsanwaltschaft Kassel beantragten Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen gegen den 27-Jährigen Beschuldigten. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt. Der Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen die 20-Jährige wurde nach haftrichterlicher Anhörung der Beschuldigten von der Staatsanwaltschaft zurückgenommen. Die Frau befindet sich wieder auf freiem Fuß.  Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel dauern an.

Link: THW räumt Marihuana-Plantagen in Eppe und Medebach. (10.12.2021)

Publiziert in THW
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