Michael Fränkel

Michael Fränkel

Montag, 07 September 2026 16:00

Rauchmelder verhindert größeren Brand

KORBACH. Rauchwarnmelder haben am frühen Montagmorgen die Bewohner eines Einfamilienhauses im Ortsteil Lelbach auf einen Brand aufmerksam gemacht. Durch das schnelle Eingreifen des Hauseigentümers konnte verhindert werden, dass sich das Feuer weiter ausbreitete.

Im Bereich des Badezimmers war vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einem Elektrogerät ein Brand ausgebrochen. Der Hauseigentümer deckte die Flammen mit Handtüchern ab und sorgte dafür, dass der Rauch abziehen konnte. Dies war gerade noch möglich, denn eine erste Spraydose hatte bereits zu einer kleinen Verpuffung geführt.

Gegen 7.20 Uhr wurden die Feuerwehren Lelbach und Rhena vorsorglich zur Brandnachschau alarmiert. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Dabei zeigte sich, dass das Feuer bereits auf die Elektroinstallation übergegriffen hatte.

Weitere Glutnester wurden nicht gefunden. Das Brandgut entfernten die Einsatzkräfte aus der Wohnung, wenige Minuten später konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wieder einrücken.

Der Einsatz zeigte erneut, wie wichtig Rauchwarnmelder sind. Sie warnen Bewohner frühzeitig und können dadurch nicht nur Leben retten, sondern auch größere Schäden verhindern. Nur wenige Minuten später hätten die Bewohner das Haus verlassen müssen und es wäre unweigerlich zu einem Gebäudevollbrand gekommen. Der frühen Warnung durch den Rauchmelder ist es zu verdanken, dass es in diesem Fall bei einem Entstehungsbrand geblieben ist.

Montag, 07 September 2026 15:47

Pflegefachkräfte bestehen ihr Examen

BAD WILDUNGEN. Große Freude am Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen: 15 Auszubildende haben ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann erfolgreich abgeschlossen und ihr Examen bestanden. Drei Pflegefachmänner und zwölf Pflegefachfrauen starten damit nun als examinierte Pflegefachkräfte in ihren Beruf.

Hinter den Absolventen liegen drei intensive Ausbildungsjahre mit theoretischem Unterricht und vielfältigen praktischen Einsätzen. Dabei ging es nicht nur darum, fachliches Wissen zu erwerben und für die Prüfungen zu lernen. Die Ausbildung bot auch zahlreiche Möglichkeiten, als Kurs zusammenzuwachsen und Erfahrungen über den Unterricht hinaus zu sammeln.

Besonders vielfältig war der Kurs auch mit Blick auf die unterschiedlichen Herkunftsländer der Auszubildenden. Sie kommen aus Deutschland, Madagaskar, Togo, Georgien, Syrien, Marokko und Indien. „Unser Kurs war von Anfang an sehr vielfältig. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und persönlichen Erfahrungen haben voneinander gelernt und sich gegenseitig unterstützt. Gerade diese Mischung hat unseren Kurs besonders gemacht“, sagt die Kursleitung Elisa Ulrich.

Ein Höhepunkt der gemeinsamen Ausbildungszeit war ein Gesundheitsseminar in Homberg im vergangenen Jahr. Dort konnten sich die Auszubildenden intensiv mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Themen auseinandersetzen und zugleich die Klassengemeinschaft stärken. Auch nach fast drei Jahren Ausbildung gab es noch einmal Gelegenheit, gemeinsam neue Eindrücke zu sammeln: Im Mai 2026 führte eine Klassenfahrt die angehenden Pflegefachkräfte nach Berlin. Neben gemeinsamen Erlebnissen stand auch der Austausch innerhalb der Gruppe im Mittelpunkt.

Mit dem erfolgreichen Examen endet nun die Ausbildungszeit, und ihnen stehen als examinierten Pflegefachkräften vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen offen. Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften, Praxisanleitern sowie allen Mitarbeitenden in den praktischen Einsatzbereichen, die die Auszubildenden während ihrer Ausbildung begleitet, angeleitet und unterstützt haben.

„Drei Jahre Ausbildung sind eine intensive Zeit, in der die Auszubildenden fachlich und persönlich gewachsen sind. Sie haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen können und auch in herausfordernden Situationen zusammenhalten. Wir sind stolz auf das, was sie erreicht haben, und wünschen allen für ihren Start ins Berufsleben viel Erfolg“, so Schulleiterin Michaela Grebe abschließend.

Montag, 07 September 2026 09:59

Messerangriff fordert einen Toten

GIEßEN. Die Staatsanwaltschaft Gießen und die Kriminalpolizei Gießen führen aktuell ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts gegen einen 19-jährigen Mann. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Nacht von Samstag (5.9.) auf Sonntag in der Hindemithstraße in Gießen zwei Männer mit einem Messer derart schwer verletzt zu haben, dass einer der beiden Geschädigten noch am Tatort verstarb.

Gegen 02:44 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle ein Notruf ein. Ein Passant meldete im Kreuzungsbereich „Frankfurter Straße - Robert-Sommer-Straße“ eine Person mit blutenden Verletzungen. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 26 Jahre alten Mann, der sogleich notfallmäßig in das Uniklinikum Gießen verbracht wurde. Im Rahmen der ärztlichen Behandlung konnten mehrere Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes festgestellt werden. Aktuell ist sein Gesundheitszustand stabil, er konnte aber noch nicht zum Sachverhalt befragt werden. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Weg des Geschädigten bis zu einem Balkon in der Hindemithstraße zurückverfolgen. In der Wohnung fanden sie schließlich einen 18-Jährigen schwer verletzt vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch am Tatort.

Die sich anschließende Tatortaufnahme wurde durch die Kriminalpolizei unter Mitwirkung der Rechtsmedizin Gießen und des sachleitenden Staatsanwalts durchgeführt. Es wurden Lichtbilder gefertigt, der Tatort vermessen, Nachbarn befragt und umfangreiche Spuren gesichert. Ferner wurde der Leichnam noch im Verlauf des gestrigen Tages auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert. Hierbei wurden ebenfalls mehrere Messerstichverletzungen festgestellt. Ein Stich verletzte das Herz und führte zum Tod.

Zum genauen Tatablauf und dem Motiv sind nach derzeitigem Ermittlungsstand noch keine gesicherten Erkenntnisse vorhanden. Der Beschuldigte stellte sich am gestrigen Morgen auf der Polizeistation Gießen Nord und trug blutverschmierte Kleidung. Er gab an, zwei Personen mit einem Messer im Zuge eines Streits verletzt zu haben. Weitere Angaben machte er zunächst nicht. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Der Beschuldigte wurde außerdem gestern Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten und vollendeten Totschlags sowie gefährlicher Körperverletzung erließ.

Der Beschuldigte, der zuletzt ohne festen Wohnsitz war, befindet sich nunmehr in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Bei sämtlichen Beteiligten handelt es sich um afghanische Staatsangehörige. Alle drei dürften sich zumindest bekannt gewesen sein. Offenbar hielt sich der Getötete zum Tatzeitpunkt in der Wohnung des 26-jährigen Geschädigten in der Hindemithstraße auf, bis es dort zum Angriff durch den Beschuldigten kam. Der Beschuldigte ist nach den hiesigen Erkenntnissen bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Die umfangreichen Ermittlungen in Gestalt von Zeugenvernehmungen und Spurenauswertungen dauern weiter an. (ots/r)

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VOLKMARSEN. Mit Kletterpark, Edertalsperre und zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten verbrachten die Jugendfeuerwehren der Stadt Volkmarsen ein abwechslungsreiches Wochenende am Edersee. Auch auf dem Campingplatz blieb genügend Zeit für gemeinsame Unternehmungen.

Vom 21. bis 23. August 2026 schlugen die Jugendlichen und ihre Betreuer ihre Zelte auf dem Campingplatz Teichmann am Edersee auf. Nach dem gemeinsamen Beladen der Fahrzeuge am Feuerwehrstützpunkt ging es am Freitagnachmittag in Richtung Edersee.

Nach der Ankunft wurden zunächst die Zelte aufgebaut und das Lager eingerichtet. Nach dem gemeinsamen Abendessen blieb ausreichend Zeit, den Campingplatz zu erkunden und den ersten Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Samstag stand ein Ausflug in den Kletterpark auf dem Programm. In luftiger Höhe konnten die Jugendlichen auf den verschiedenen Parcours ihr Geschick und ihren Mut unter Beweis stellen. Anschließend ging es weiter zur Edertalsperre, wo noch etwas Freizeit rund um die Staumauer verbracht wurde.

Zurück auf dem Campingplatz folgten ein gemeinsames Abendessen und ein gemütlicher Abend im Zeltlager.

Nach dem Frühstück am Sonntag nutzten die Jugendlichen noch einmal die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten auf dem Campingplatz. Nach dem Mittagessen wurden schließlich die Zelte abgebaut und die Fahrzeuge beladen, bevor die Heimreise nach Volkmarsen angetreten wurde.

Damit ging ein Wochenende mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, jeder Menge Spaß und einer guten Portion Kameradschaft zu Ende. Ein besonderer Dank gilt allen Betreuerinnen und Betreuern sowie den weiteren Helferinnen und Helfern, die das Zeltlager vorbereitet, begleitet und unterstützt haben.

Sonntag, 06 September 2026 22:32

Spiegelunfall auf der B 251 - Fahrer flüchtet

WALDECK. Zwischen Freienhagen und dem Abzweig nach Sachsenhausen ist es auf der B 251 zu einem Spiegelunfall im Begegnungsverkehr gekommen. Die Person am Steuer eines dunklen Pkw setzte ihre Fahrt anschließend fort.

Ein 39 Jahre alter Mann war am Sonntag, 6. September 2026, gegen 12 Uhr mit einem weißen Skoda aus Meineringhausen kommend in Richtung Freienhagen unterwegs. Auf dem Streckenabschnitt kam ihm ein bislang unbekannter dunkler Pkw entgegen.

Im Begegnungsverkehr kollidierten die Außenspiegel der beiden Fahrzeuge. Der Spiegel des Skoda schlug anschließend gegen die Fahrzeugtür, wodurch ein Sachschaden von 2500 Euro entstand.

Die Person am Steuer des dunklen Pkw setzte die Fahrt nach dem Zusammenstoß fort. Weitere Angaben zu dem Fahrzeug oder der Person liegen bislang nicht vor.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden.

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Sonntag, 06 September 2026 13:16

Rennradfahrer stoßen frontal zusammen

WARBURG. Zwischen Welda und Volkmarsen sind zwei Rennradfahrer frontal zusammengestoßen. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen, ein Mann wurde leicht verletzt.

Mit ihrem Rennrad war eine 54 Jahre alte Frau aus Warburg am Freitag um 7.09 Uhr auf dem parallel zur L 552 verlaufenden Radweg aus Welda kommend in Richtung Volkmarsen unterwegs. Im Bereich der Ortszufahrt Welda kam ihr ein 29 Jahre alter Rennradfahrer aus Volkmarsen entgegen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei verstießen zunächst beide Radfahrer gegen das Rechtsfahrgebot. Erst kurz vor dem Zusammentreffen versuchten sie, dies mit unkoordinierten Fahrmanövern zu korrigieren. Dabei kam es schließlich zum Frontalzusammenstoß der beiden Rennräder.

Beide Beteiligten stürzten daraufhin. Die Warburgerin zog sich schwere Verletzungen zu, Lebensgefahr bestand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme jedoch nicht. Der Mann aus Volkmarsen erlitt leichte Verletzungen.

Rettungskräfte brachten beide Verletzten zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

An den beiden Rennrädern entstand Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Angehörige der Beteiligten holten die Fahrräder anschließend von der Unfallstelle ab.

Nach Angaben der Polizei trugen beide Unfallbeteiligten Fahrradhelme. Dadurch konnten noch schwerwiegendere Verletzungen abgewendet werden. (ots/r)

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Samstag, 05 September 2026 21:12

Meterhohe Stichflamme an Biogasanlage

BAD WILDUNGEN. Auf dem Gelände einer Biogasanlage bei Braunau ist es zu einem Zwischenfall in einem Gärbehälter gekommen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

Die Feuerwehren aus Bad Wildungen, Braunau und Odershausen wurden am Samstag um 15.20 Uhr gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei in die Straße Hinter den Höfen alarmiert. Zunächst lautete das Einsatzstichwort „F 3“.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich in einem von insgesamt drei Gärbehältern Methan schlagartig entzündet hatte. Dabei entstand eine meterhohe Stichflamme. Zu einem weiteren Brand kam es nicht.

Aufgrund der vorgefundenen Lage und weil keine Personen zu Schaden gekommen waren, wurde das Einsatzstichwort anschließend auf „H GAS 2“ geändert.

Die Einsatzkräfte maßen den Gefahrenbereich mit entsprechenden Messgeräten frei. Zusätzlich wurden die Gärbehälter sowie die Umgebung mithilfe einer Drohne kontrolliert.

Neben den Feuerwehren aus Bad Wildungen, Braunau und Odershausen war auch die Feuerwehr Korbach mit einem Erkunder vor Ort. Darüber hinaus waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Energieversorger EWF im Einsatz.

Nach rund einer Stunde konnten die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an den Betreiber der Biogasanlage übergeben werden.

Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte unter der Leitung des Bad Wildunger Wehrführers Alexander Conradi im Einsatz. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war ebenfalls vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage.

Samstag, 05 September 2026 14:19

Skoda schiebt Audi bis vor Haustür

DIEMELSEE. Auf der Arolser Straße in Adorf ist ein 34 Jahre alter Autofahrer mit einem geparkten Audi zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge mussten anschließend abgeschleppt werden.

Der Mann aus Helminghausen war am Freitag um 21.30 Uhr mit seinem blauen Skoda aus Richtung Vasbeck in Richtung Ortsmitte unterwegs. In Höhe der Hausnummer 32 kollidierte er aus bislang ungeklärter Ursache mit dem am Straßenrand abgestellten Audi, berichtet die Polizei gegenüber 112-Magazin.

Durch die Kollision wurde der Audi auf den Gehweg und weiter in ein Blumenbeet geschoben, wo das Fahrzeug unmittelbar vor einer Haustür zum Stehen kam.

Zur Höhe des Sachschadens an beiden Fahrzeugen liegen bislang keine Angaben vor.

Samstag, 05 September 2026 08:55

Polizeihauptkommissarin übernimmt neuen Bezirk

PADERBORN. Polizeihauptkommissarin Julia Renneke hat einen neuen Aufgabenbereich im Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde Paderborn übernommen. Die 46-Jährige ist für den Bezirk Sennelager zuständig.

Zum 1. September 2026 wechselte Renneke in ihren neuen Bezirk. Sie folgt auf Polizeihauptkommissar Michael Peitz, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Seit 2023 ist Julia Renneke beim Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde Paderborn tätig. Dort betreute sie zunächst gemeinsam mit Polizeioberkommissarin Jasmin Mitze das Riemekeviertel.

Weiterhin im selben Büro arbeitet Polizeihauptkommissar Marcus Porbadnik. Er ist für den Bezirk Paderborn-Schloß Neuhaus zuständig.

Renneke ist seit mehr als 19 Jahren Polizistin und verfügt über langjährige Erfahrung in der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz. Zunächst war sie in Mettmann tätig, seit 2011 arbeitet sie in Paderborn.

„Die Kontaktpflege zur Bevölkerung, KiTas, Schulen und Vereinen in meinem Bezirk liegt mir besonders am Herzen. Nur so kann es zu einem intensiven Austausch und konstruktiven Miteinander kommen“, betont Renneke.

Das Bezirksdienst-Büro für Sennelager und Schloß Neuhaus befindet sich an der Bielefelder Straße in Paderborn-Schloß Neuhaus. Die Beamten sind telefonisch unter 05251/3062146 oder 05251/3062147 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

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WALDECK-FRANKENBERG. Im September stehen im Landkreis Waldeck-Frankenberg gleich zwei wichtige Themen rund um Bevölkerungsschutz und persönliche Vorsorge im Mittelpunkt. Während der hessenweiten Resilienzwoche Bevölkerungsschutz vom 7. bis 11. September können sich Bürgerinnen und Bürger über die private Notfallvorsorge informieren. Zudem werden beim bundesweiten Warntag am 10. September auch im Kreisgebiet die verschiedenen Warnsysteme auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.

Während der Warntag dazu dient, die Warnabläufe und technischen Systeme zu erproben, soll die Resilienzwoche das Bewusstsein dafür stärken, wie sich Menschen selbst auf mögliche Krisensituationen vorbereiten können.

Resilienzwoche: Praktische Tipps für den Notvorrat im Supermarkt

Was gehört in einen Notvorrat und wie können sich Menschen und ihre Familien beispielsweise auf einen längeren Stromausfall oder eine andere Krisensituation vorbereiten? Antworten auf solche Fragen gibt die Resilienzwoche, eine Initiative des Landes Hessen in Kooperation mit dem Handelsverband.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist an zwei Terminen ein Experte des Bevölkerungsschutzes direkt in ausgewählten Supermärkten vor Ort. Am Dienstag, 8. September 2026, können sich Interessierte von 11 bis 19 Uhr beim REWE Stephan Fink in Korbach informieren. Ein weiterer Termin findet am Donnerstag, 10. September 2026, ebenfalls von 11 bis 19 Uhr beim REWE Denis Schneider in Frankenberg (Eder) statt.

An beiden Standorten wird ein beispielhafter Notvorrat für eine Person ausgestellt. David Rudolph vom Fachdienst Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises steht den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung.

„Die vergangenen Jahre mit Naturkatastrophen und Pandemie haben uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese. „Wer sich mit dem Nötigsten für einige Tage selbst versorgen kann, entlastet im Ernstfall nicht nur sich selbst, sondern auch die Einsatzkräfte. Die Resilienzwoche bietet eine hervorragende, niederschwellige Gelegenheit, sich praxisnah zu informieren. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, dieses Angebot zu nutzen und mit unserem Experten ins Gespräch zu kommen.“

Bundesweiter Warntag: Sirenen und Handys heulen zur Probe

Zeitgleich mit der Aktion in Frankenberg findet am Donnerstag, 10. September 2026, der bundesweite Warntag statt. Pünktlich um 11 Uhr wird eine Probewarnung über verschiedene Warnwege ausgelöst.

Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg werden die 276 Sirenen heulen. Zusätzlich wird über das Cell Broadcast System eine Warnmeldung direkt an empfangsbereite Mobiltelefone gesendet. Nutzer von Warn-Apps wie NINA oder KatWARN erhalten ebenfalls eine Push-Benachrichtigung.

Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Der Landkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich lediglich um einen Test handelt und keine Gefahr besteht.

Gerhard Biederbick, Fachdienstleiter Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, erklärt die Bedeutung des Warntags: „Der Warntag ist für uns ein entscheidender Stresstest für die gesamte Warninfrastruktur. Wir überprüfen, ob alle Systeme reibungslos funktionieren – von der digitalen Sirenenansteuerung bis zur Warnung per App. Nur durch solche regelmäßigen Proben können wir Schwachstellen erkennen und die Abläufe optimieren. Mein Appell an die Bevölkerung: Machen Sie sich mit den Signalen vertraut und stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Smartphone der Empfang von Testwarnungen aktiviert ist. Zu wissen, wie man gewarnt wird, ist ein essenzieller Teil der persönlichen Vorsorge.“

Weitere Informationen zur Notfallvorsorge und zum bundesweiten Warntag gibt es auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de sowie auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schutz.

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