BATTENBERG. Ein silberner Toyota Hilux ist auf der Bundesstraße 236 von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt.
Der 33-jährige Fahrer aus Gießen war am Montagabend gegen 22.05 Uhr zusammen mit einer 28-jährigen Beifahrerin aus Richtung Berghofen kommend in Fahrtrichtung Münchhausen unterwegs. Wie die Polizei gegenüber dem 112-Magazin berichtete, verlor der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Ausgangs einer Linkskurve geriet der Pick-up ins Rutschen, kam nach links von der Straße ab und prallte gegen eine Böschung. Durch die Wucht des Aufpralls kippte das Fahrzeug um und blieb auf der Fahrerseite liegen.
Obwohl die Leitstelle die Feuerwehren aus Battenberg und Berghofen zunächst mit dem Stichwort „HKLEMM 1 Y, PKW VU, Ein Person eingeklemmt“ alarmierte, konnten die 25 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Wenzel schnell Entwarnung geben. Glücklicherweise war niemand im Wrack eingesperrt. Die Besatzungen eines Rettungswagens sowie ein Notarzt führten vor Ort einen Gesundheitscheck bei den beiden Insassen aus Gießen durch, die jedoch unverletzt blieben und nach der Untersuchung vor Ort entlassen werden konnten.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Bereich weiträumig aus und richtete den Toyota mithilfe technischer Mittel wieder auf. Anschließend wurde das totalbeschädigte Fahrzeug von der Fahrbahn auf einen nahen Parkplatz befördert und die Straße von Trümmern sowie ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt. Der am Hilux entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro beziffert. Gegen 23.45 Uhr war der Einsatz für die vier Fahrzeuge der Feuerwehr beendet.
WALDECK. Vier brennende Mülltonnen haben am späten Sonntagabend einen Einsatz der Feuerwehr und Polizei im Stadtteil Sachsenhausen ausgelöst.
Gegen 23.15 Uhr wurde die Polizei in Bad Wildungen darüber informiert, dass vor einem Wohnhaus in der Gartenstraße mehrere Abfallbehälter in Flammen standen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass insgesamt vier Mülltonnen, die unmittelbar neben der Treppe zur Hauseingangstür platziert waren, brannten. Ein Hausbewohner hatte zuvor einen lauten Knall wahrgenommen, eilte nach draußen und alarmierte sofort die Rettungskräfte, als er das Feuer entdeckte.
Die alarmierten Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen konnten den Brand schnell ablöschen und so ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern. Die durch Ruß bereits in Mitleidenschaft gezogene Hausfassade wurde von den Einsatzkräften gekühlt. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.
Nach ersten Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Feuer durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verursacht wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 bei der Polizeistation Bad Wildungen zu melden. (ots/r)
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FRANKENBERG. Das erste Baby des Jahres 2026 im Kreißsaal des Frankenberger Krankenhauses hat sich am Neujahrstag bis zum Abend Zeit gelassen.
Der kleine Yagiz Alp Saygaz erblickte um 21.30 Uhr das Licht der Welt. Seine Eltern Nazan und Mehmet Saygaz konnten ihren Sohn gemeinsam mit dem Kreißsaalteam glücklich in Empfang nehmen und präsentierten den neuen Erdenbürger bereits wenige Stunden nach der Geburt stolz der heimischen Presse. Den Titel des jüngsten Frankenbergers hielt er jedoch nicht lange allein inne: Am 2. Januar folgten bereits drei weitere Neugeborene.
Im vergangenen Jahr war Nils Schulze aus Geismar am Silvestertag das letzte von insgesamt 418 Babys, die in Frankenberg geboren wurden. Für das neue Jahr streben die Hebammen und Ärzte des Kreißsaals an, wieder rund 500 Geburten betreuen zu dürfen. Die leitende Oberärztin Gabriele Schalk, welche die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe derzeit kommissarisch leitet, betonte: „Wir versorgen unsere Patientinnen zuverlässig und ohne jede Einschränkung weiter, trotz der personellen Veränderungen des letzten Jahres.“
Werdende Eltern haben bereits am morgigen Dienstag, dem 6. Januar, die Gelegenheit, das Team und die Räumlichkeiten persönlich kennenzulernen. Die Kreißsaalführung startet um 19 Uhr, Treffpunkt ist das Foyer des Krankenhauses. Eine Voranmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich.
VOLKMARSEN. Traditionell startet das neue Jahr in der Region mit der Weihnachtsbaumsammlung der Jugendfeuerwehren.
Die Nachwuchskräfte aus Volkmarsen, Ehringen, Herbsen, Hörle und Külte sind am Samstag (10. Januar) ab 9 Uhr im Einsatz, um die ausgedienten Weihnachtsbäume in der gesamten Kernstadt sowie in den genannten Ortsteilen einzusammeln. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Bäume gut sichtbar am Straßenrand bereitliegen müssen. Zudem ist es wichtig, dass der Schmuck vollständig entfernt wurde und die Bäume frei von Kunstschnee sowie Lametta sind.
Über eine Spende für die wichtige Jugendarbeit freuen sich die fleißigen Nachwuchsbrandschützerinnen und Nachwuchsbrandschützer bei ihrer Sammelaktion sehr.
KORBACH. Auf der Briloner Landstraße ist am späten Freitagnachmittag ein junger Autofahrer aus Allendorf (Eder) mit seinem BMW verunglückt.
Der 21-Jährige war um 17.28 Uhr mit seinem weißen BMW in Richtung Stadtmitte unterwegs. Wie die Polizei gegenüber dem 112-Magazin berichtete, fuhr zu diesem Zeitpunkt ein weiterer Pkw vor dem BMW. Als dessen Fahrer ordnungsgemäß den Blinker setzte, um nach rechts auf das Gelände des Herkules-Marktes abzubiegen, scherte der Allendorfer vermutlich aus Ungeduld nach links aus, um den Abbiegevorgang zu umfahren.
Dabei verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der BMW überquerte die Gegenfahrbahn und kollidierte schließlich mit einem Überflurhydranten. Sowohl am Hydranten als auch am 5er-BMW entstand Sachschaden, dessen genaue Höhe vor Ort noch nicht beziffert werden konnte. Der Wagen war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste durch die Firma Gäbler abgeschleppt werden.
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FRANKENBERG. Ein technischer Defekt an einem Milchtransporter hat am Samstagabend im Bereich der Bundesstraße 253 für Behinderungen gesorgt.
Das schwere Fahrzeug blieb gegen 19 Uhr unmittelbar im Bereich der Ab- und Auffahrt Friedrichshausen liegen. Wie die Polizei gegenüber dem 112-Magazin berichtete, handelte es sich glücklicherweise nicht um einen Unfall, sondern um eine technische Ursache an dem Sattelschlepper. Der herbeigerufene 24-Stunden-Notruf der Firma Witteler prüfte den MAN noch vor Ort. Die Diagnose am TGX ergab ein vermutlich defektes Getriebe, was eine direkte Reparatur an der Einsatzstelle unmöglich machte.
Für die Bergung des liegengebliebenen Milchlasters wurde die Firma AVAS angefordert, die das Gespann abschleppte. Gegen 20.30 Uhr war der Bereich schließlich vollständig geräumt und die Fahrbahn wieder frei für den Verkehr.
VÖHL. Starker Schneefall hat am Freitag den Verkehr in weiten Teilen von Waldeck-Frankenberg behindert und zu einem Lkw-Unfall auf der Bundesstraße 252 geführt.
Ein 54-jähriger Fahrer aus Köln war am 2. Januar mit seinem Lastzug einer Firma aus Ludwigsburg zunächst auf einen Parkplatz zwischen Ederbringhausen und Schmittlotheim aufgefahren. Als der Mann gegen 11.45 Uhr seine Fahrt fortsetzen wollte, erkannte er im dichten Schneetreiben die reguläre Ausfahrt nicht. Das Gespann geriet etwa zehn Meter abseits des Asphalts in den angrenzenden Graben. Während sich die Zugmaschine noch teilweise vorwärst auf die Fahrbahn ziehen konnte, blieb der Anhänger im weichen Untergrund stecken.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Da der festsitzende Lastzug für Verkehrsbehinderungen sorgte, sicherte die Polizei die Unfallstelle bis zur Bergung ab. Erst mithilfe eines speziellen Abschleppwagens konnte die Situation bereinigt werden. Im Anschluss an die Bergungsarbeiten reinigte die Straßenmeisterei von Hessen Mobil die Fahrbahn von Schmutz und Rückständen.
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GIEßEN. Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Freitagabend im Bereich der Sachsenhäuser Brücke nach einem Mann gesucht, der in die Lahn gesprungen sein soll.
Ein Zeuge teilte der Polizei am 2. Januar gegen 20.40 Uhr mit, dass ein etwa 40-jähriger Mann über das Geländer der Brücke geklettert und nach unten gesprungen sei. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Unbekannte direkt in den Fluss gestürzt war, wurden umgehend Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die DLRG alarmiert. Im Rahmen des Einsatzes suchten die Einsatzkräfte den Uferbereich sowie die Lahn mit mehreren Booten intensiv ab.
Trotz der umfangreichen Bemühungen der rund 70 vor Ort befindlichen Helfer konnte keine Person aufgefunden werden. Die Suchmaßnahmen wurden schließlich gegen 23 Uhr ergebnislos abgebrochen. Während des Einsatzes war die Rodheimer Straße in diesem Bereich zeitweilig für den Verkehr komplett gesperrt.
Zeugen, welche relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Gießen-Nord unter der Rufnummer 0641/7006-3755 in Verbindung zu setzen.
BAD AROLSEN. Auf der Landauer Straße ist in der Nacht zu Samstag ein junger Autofahrer mit seinem Ford verunglückt.
Der 21-Jährige aus Waldeck war gegen 0.40 Uhr mit seinem Ford Fiesta von Wetterburg in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Auf der schneeglatten Fahrbahn verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Strecke ab, wo das Fahrzeug in die Leitplanke einschlug.
Glücklicherweise blieb der junge Mann bei dem Zusammenstoß unverletzt. Der am Ford entstandene Sachschaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt, zudem entstand Sachschaden an der Leitplanke. Da der Fiesta nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, musste er durch die Firma Gäbler abgeschleppt werden.
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