VELLMAR. Nach einem Trickdiebstahl in Obervellmar fahndet die Kasseler Kriminalpolizei jetzt öffentlich nach einem bislang unbekannten Mann. Mit einer gestohlenen Bankkarte und der dazugehörigen PIN hatte der Täter einen vierstelligen Betrag vom Konto eines hochbetagten Rentners abgehoben.
Richter ordnet Öffentlichkeitsfahndung an
Bisherige Ermittlungen der zuständigen Beamten der Kasseler Kriminalpolizei führten nicht zur Identifizierung des Mannes. Ein Richter ordnete deshalb inzwischen die Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos aus den Kameras im Vorraum der Bank an.
Durch die Veröffentlichung erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung auf die Identität des gesuchten Mannes.
Unbekannter beobachtet Eingabe der PIN
Betreten hatte der Rentner am Samstag, 18. April 2026, gegen 10.30 Uhr den Schalterraum einer Bankfiliale am Rathausplatz. An einem dortigen Automaten hob er Geld ab.
Während der Senior seine PIN eingab, wurde er bereits unauffällig von dem unbekannten Mann beobachtet. Das ergab später die Auswertung der Kameraaufnahmen.
Anschließend lenkte der Täter den hochbetagten Rentner auf geschickte Weise ab und entwendete dabei unbemerkt dessen Bankkarte.
Vierstelliger Betrag vom Konto abgehoben
Mit der gestohlenen Karte und der PIN hob der Trickdieb anschließend einen vierstelligen Betrag vom Konto des Seniors ab. Danach verließ er die Bank in unbekannte Richtung.
Erst später bemerkte der Rentner, dass er Opfer einer Straftat geworden war, und informierte die Polizei.
Kriminalpolizei bittet um Hinweise
Zeugen, die Hinweise auf die Identität des auf den Fahndungsfotos abgebildeten Mannes geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (pnd/r)
FRANKENBERG. Wegen eines Waldbrandes zwischen Viermünden und Sachsenberg sind Einsatzkräfte der Feuerwehr ausgerückt. Auch eine angrenzende Hütte wurde durch das Feuer beschädigt.
Gefahr einer weiteren Ausbreitung
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte aus Frankenberg und Viermünden am Mittwoch um 8.29 Uhr unter dem Stichwort „FWald 1“. Einsatzort war der Streckeweg von Viermünden in Richtung Sachsenberg.
Betroffen waren etwa 150 Quadratmeter Waldboden, Gras, Büsche und kleinere Bäume. Nach ersten Eindrücken war offenbar auch ein Bienenstock betroffen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreitet.
Wasserversorgung über Tanklöschfahrzeuge
Wie Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet, setzten die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung drei D-Rohre ein.
Nach dem eigentlichen Löscheinsatz folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Einsatzkräfte hackten den Boden auf, suchten nach verborgenen Glutnestern und löschten diese gezielt ab. Anschließend wurde die betroffene Fläche nochmals unter Einsatz von Netzmittel abgedeckt beziehungsweise intensiv bewässert.
Gegen 11.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Rund 30 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte aus Viermünden und Frankenberg mit sieben Fahrzeugen beteiligt, teilt Trost uns mit.
Neben der Feuerwehr befanden sich auch die Polizei und HessenForst an der Einsatzstelle.
Angaben zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei vor Ort zunächst noch nicht machen.
Tipps der Redaktion zur Waldbrandgefahr
Bei der derzeitigen Trockenheit können bereits kleine Unachtsamkeiten ausreichen, um Vegetations- oder Waldbrände auszulösen. Deshalb sollten einige grundlegende Regeln unbedingt beachtet werden:
PADERBORN. Bei einem Verkehrsunfall in Paderborn-Schloß Neuhaus ist eine 33 Jahre alte Radfahrerin verletzt worden. Ein Auto hatte die Frau beim Überholen gestreift und anschließend die Fahrt fortgesetzt.
Auto streift Radfahrerin beim Überholen
Unterwegs war die 33-Jährige am Dienstag auf der Schloßstraße in Richtung Fürstenallee. Nach Angaben der Polizei wollte sie nach links in eine Einfahrt abbiegen.
Beim Einordnen wurde die Radfahrerin von einem Auto überholt. Dabei streifte das Fahrzeug die Frau mit dem Heck. Infolge der Berührung stürzte die 33-Jährige und zog sich leichte Verletzungen zu.
Zeugen berichten von schwarzem Audi
Nach Aussagen von Zeugen könnte es sich bei dem beteiligten Fahrzeug um einen schwarzen Audi gehandelt haben. Anschließend wurde die Fahrt fortgesetzt und in die Dr.-Grasse-Straße abgebogen, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.
Polizei sucht weitere Zeugen
Hinweise erhofft sich die Polizei von weiteren Zeugen sowie insbesondere von der Person, die das beteiligte Auto gefahren hat.
Kontakt zur Polizei Paderborn ist unter der Telefonnummer 05251/3060 möglich. (ots/r)
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KASSEL. Mithilfe eines Ortungssystems hat die Polizei in Kassel ein gestohlenes Pedelec bereits kurze Zeit nach dem Diebstahl wiedergefunden.
Handy meldet Bewegung des Fahrrads
Gegen 13.50 Uhr wurde das Trekkingrad am Montag, 10. August 2026, in der Mühlengasse gestohlen. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Besitzerin auf ihrem Handy eine Meldung, dass sich ihr angeschlossenes Fahrrad in Bewegung gesetzt hatte.
Unmittelbar danach stellte die Kasselerin fest, dass der Fahrradständer leer war, und alarmierte sofort die Polizei. Gemeinsam mit der Besitzerin folgten die Beamten dem Ortungssignal, das zunächst noch wechselnde Standorte anzeigte.
Pedelec nach kurzer Zeit wiedergefunden
Nur 25 Minuten nach dem Diebstahl konnte das Fahrrad schließlich im Bleichenweg gefunden werden. Dort lehnte es an einer Hauswand. Vom Täter fehlte bereits jede Spur.
Durch das Knacken des Bügelschlosses entstand zwar ein geringer Schaden am Rahmen, dennoch konnte die Besitzerin ihr Pedelec wieder in Empfang nehmen.
Polizei sucht Zeugen
Neben den laufenden Ermittlungen zu dem unbekannten Täter sucht die Polizei nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder der Fahrt des Diebes entlang der Fulda gemacht haben.
Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.
Tipps der Polizei
Zum Schutz vor Fahrraddiebstahl gibt die Polizei folgende Hinweise:
Zusätzlich kann eine Codierung des Fahrradrahmens das Rad für Täter unattraktiver machen, da ein Weiterverkauf erschwert wird und das Fahrrad beim Auffinden seinem Besitzer zugeordnet werden kann.
Kostenlose Codier-Aktionen werden regelmäßig von der Polizei Nordhessen angeboten. Zudem können versteckt verbaute Ortungssysteme wie in diesem Fall der Polizei dabei helfen, ein gestohlenes Fahrrad wiederzufinden. (pnd/r)
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FRANKFURT AM MAIN/WIESBADEN. Aufgrund von Ermittlungen des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) ist am 17. Juli 2026 der mutmaßliche Kopf einer hessischen Drogenschmugglerbande in Bosnien festgenommen worden. Zuvor waren bereits sieben weitere Tatbeteiligte in Deutschland und der Schweiz festgenommen worden.
Ermittlungen laufen seit Frühjahr 2025
Seit Frühjahr 2025 führt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des HLKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein komplexes Verfahren gegen eine Gruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet. Vorgeworfen werden den Beschuldigten der bandenmäßige Einfuhrschmuggel sowie der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Sicherstellungen von mehr als 600 Kilogramm verschiedenster Betäubungsmittel im April 2025. In vier leerstehenden Immobilien, die als illegale Bunkerörtlichkeiten genutzt wurden, stellten Zollfahnder und Polizisten rund 350 Kilogramm Marihuana, mehr als 200 Kilogramm Amphetamin sowie rund 186 Kilogramm Codein sicher.
Gefunden wurden die Drogen in Frankfurt am Main, Trebur, Niedernhausen und Walluf. Im Zuge der damaligen Maßnahmen erfolgten vier Festnahmen.
Auf die Pressemitteilung vom 25. April 2025 verweist der Zoll unter:
https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Rauschgift/2025/z50_rauschgiftbunker_zfaffm.html
Hierbei gewonnene Erkenntnisse führten die Ermittlerinnen und Ermittler der GER Hessen auf die Spur einer weiteren Rauschgiftschmuggelgruppe.
Festnahme im Balkan
In Sarajevo konnte der mutmaßliche Hauptverantwortliche dieser Gruppierung durch die Zielfahndung des HLKA lokalisiert werden. Lokale Strafverfolgungsbehörden nahmen den Mann anschließend fest.
Bei der Durchsuchung seiner Aufenthaltsräume wurden zudem drei scharfe Schusswaffen samt Munition beschlagnahmt. Vorgesehen ist eine Überstellung des Mannes nach Deutschland, damit hier die Strafverfolgung erfolgen kann.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden steht der 34-Jährige im Verdacht, die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain unter anderem aus den Niederlanden nach Deutschland veranlasst zu haben.
Organisiert haben soll der Tatverdächtige den Betäubungsmittelschmuggel mithilfe sogenannter Rauschgiftkuriere. Deren Fahrzeuge waren mit professionellen Schmuggelverstecken ausgestattet. Bestimmt war das Rauschgift nach Angaben der Ermittler für eine europaweite Verteilung.
Sieben weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Im Rahmen kriminaltaktischer Maßnahmen durch Zoll- und Polizeikräfte der GER Hessen sowie durch Spezialeinheiten der hessischen Polizei und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main konnten im Mai 2026 in München, Frankfurt am Main und in der Schweiz rund 88 Kilogramm Kokain sichergestellt werden.
Hinzu kamen Crystal-Meth und Amphetamin im einstelligen Kilogrammbereich sowie 145.000 Euro Bargeld.
Im Zuge dieser Maßnahmen wurden zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren festgenommen. Sämtliche sieben Tatverdächtigen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.
Zusatzinformationen
Gegründet wurde die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlerinnen und Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.
Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte. (ots/r)
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FRANKENBERG. In der Philipp-Soldan-Stadt gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema „Multiple Sklerose“. Das erste Informationstreffen ist für Ende August vorgesehen. Über die Gründung informiert die Selbsthilfekontaktstelle Waldeck-Frankenberg, die die neue Gruppe in der Anfangsphase unterstützt und begleitet.
Zum ersten Treffen sind Interessierte am Dienstag, 25. August 2026, um 18 Uhr in den Treffpunkt e. V. in der Hainstraße 5 eingeladen. Anschließend sollen die regulären Treffen einmal monatlich stattfinden.
Angesprochen sind Menschen mit Multipler Sklerose jeden Alters sowie deren Angehörige. Ziel der Treffen ist ein Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Bewältigungsstrategien im Alltag mit der Erkrankung in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre.
Betroffenen soll ein Raum für gegenseitige Unterstützung geboten werden, in dem Informationen weitergegeben und soziale Kontakte gefördert werden können.
Für das erste Treffen am 25. August ist eine Anmeldung zwar nicht erforderlich, wird für eine bessere Planung jedoch gewünscht. Als Ansprechpartnerin steht die Initiatorin der neuen Gruppe, Sandra Erkel-Battenfeld, unter der Telefonnummer 0152/24917702 zur Verfügung. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich.
Anmeldungen sind außerdem bei den Mitarbeiterinnen der Selbsthilfekontaktstelle per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 05631/9541888 möglich. Dort können zudem Rückfragen zur Selbsthilfe allgemein gestellt werden.
Wer sich über die Selbsthilfe-Angebote informieren möchte, kann hierfür auch den Selbsthilfewegweiser nutzen. Die Broschüre kann unter den genannten Kontaktdaten kostenfrei angefordert oder direkt bei der Selbsthilfekontaktstelle im Fachdienst Gesundheit am Südring 3 in Korbach abgeholt werden.
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KORBACH. Bei einem Unfall auf der B 251 am Kreisverkehr Ziegelgrund ist eine 26 Jahre alte Autofahrerin aus Korbach mit ihrem weißen Audi A3 verunglückt. Verletzt wurde niemand.
Ereignet hat sich der Unfall am Dienstag gegen 6.42 Uhr. Aus Richtung Lelbach kommend war die Korbacherin auf der B 251 in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs.
Nach den vorliegenden Angaben übersah die 26-Jährige den sogenannten „Horizontkreisel“, überfuhr diesen und kam hinter dem Rondell zum Stehen. Als Grund für den Unfall gab die Fahrerin die tiefstehende Sonne an.
Am weißen Audi A3 entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Abgeschleppt wurde das Fahrzeug vom Abschleppunternehmen Gäbler.
Ausgelaufene Betriebsstoffe streute Hessen Mobil ab. Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt.
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FULDABRÜCK. Nach dem Brand einer Sporthalle in Fuldabrück-Dittershausen hat die Kasseler Kriminalpolizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Im Fokus stehen ein 13 und ein 14 Jahre alter Junge aus dem Landkreis Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis.
Zeugenhinweise führen zu Tatverdächtigen
Umfangreiche Ermittlungen der Kasseler Kripo sowie Hinweise aus der Bevölkerung führten zu den beiden Jungen. Im weiteren Verlauf erhärtete sich nach Angaben der Polizei der Verdacht, dass sie für den Brand verantwortlich waren.
Daraufhin erwirkte die Kasseler Staatsanwaltschaft bei Gericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Inzwischen wurden die Beschlüsse vollstreckt und die Jungen im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten angehört beziehungsweise vernommen. Nach Angaben der Polizei müssen sie sich nun wegen Brandstiftung verantworten.
Altpapiertonne vor Notausgang geschoben
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sind die Jungen verdächtig, am Nachmittag des 12. Juli 2026 eine große Tonne mit Altpapier vor die Notausgangstür der Sporthalle in der Oberen Feldstraße geschoben und diese vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.
Anschließend sollen die beiden geflüchtet sein. Im Verlauf des Nachmittags breitete sich das zunächst kleinere Feuer weiter aus und griff schließlich auf die Sporthalle über.
Gegen 18.35 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu dem Brand gerufen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits über den hölzernen Hallenboden bis in den angrenzenden Sportgeräteraum ausgebreitet. Im weiteren Einsatzverlauf gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen.
Schadenshöhe mehrfach nach oben korrigiert
Unmittelbar nach dem Feuer war der Sachschaden zunächst auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt worden. Am darauffolgenden Montag suchten Beamte der Kasseler Kriminalpolizei die Brandstelle auf und führten ihre Ermittlungen fort. Bereits zu diesem Zeitpunkt gingen sie von vorsätzlicher Brandstiftung als Ursache aus.
Damals bezifferten die Ermittler den Schaden auf rund eine Million Euro. Für die weiteren Ermittlungen war die Brandstelle zu diesem Zeitpunkt noch beschlagnahmt. Inzwischen wird der durch das Feuer entstandene Schaden mit rund 1,5 Millionen Euro angegeben.
Polizei hatte öffentlich nach Zeugen gesucht
Bereits frühzeitig hatten sich bei den Ermittlungen Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Deshalb wandte sich die Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.
Gesucht wurden Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Brandstiftung in der Oberen Feldstraße gemacht hatten. Auch Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge waren für die Ermittler von Interesse.
Zusätzlich zu bereits eingegangenen Hinweisen bat die Polizei um weitere Meldungen. Gemeinsam mit den umfangreichen Ermittlungen führten die daraufhin eingegangenen Zeugenhinweise schließlich zur Identifizierung der beiden Tatverdächtigen.
Noch dauern die Ermittlungen der Kasseler Kriminalpolizei an. (pnd/r)
BIELEFELD. Bei einem Polizeieinsatz an der Steubenstraße ist ein bewaffneter Mann durch Schüsse von Polizeibeamten tödlich verletzt worden. Ermittlungen zu den genauen Umständen wurden aufgenommen.
Gegen 13 Uhr meldete sich am Dienstag, 11. August 2026, eine Frau bei der Leitstelle der Polizei und bat um Hilfe. Nach ihren Angaben hatte sie ihren Freund mit einer Waffe in ihrer Wohnung in einem Gebäude an der Steubenstraße eingesperrt. Unverletzt konnte die Frau aus der Wohnung flüchten.
Mit zahlreichen Kräften rückte die Polizei daraufhin zur Steubenstraße aus. Einsatzkräfte sicherten das Gebäude und sperrten den Bereich ab. Zusätzlich wurden Spezialeinsatzkräfte angefordert.
Gegen 15.20 Uhr lief ein Mann außerhalb des Gebäudes mit einer Waffe in der Hand auf eingesetzte Polizeibeamte zu. Daraufhin gaben die Beamten Schüsse auf ihn ab. Dabei wurde der Mann tödlich verletzt.
Verletzt wurde von den eingesetzten Polizeibeamten niemand.
Noch dauert die Identifizierung des verstorbenen Mannes an. Ermittlungen zu dem Geschehen wurden aufgenommen. Auch der Einsatz vor Ort lief zunächst weiter. (ots/r)
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KASSEL. Auf frischer Tat hat ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ein Pärchen beim Sprühen von Graffitis an einem Universitätsgebäude in der Henschelstraße ertappt. Nach der Ansprache flüchteten der Mann und die Frau.
Gegen 1.20 Uhr bemerkte der Mitarbeiter in der Nacht zum Dienstag, 11. August 2026, wie die beiden Personen undefinierbare Schriftzüge an die Fassade des Gebäudes sprühten. Als er das Pärchen ansprach, ergriffen beide die Flucht.
Am Stern verlor sich schließlich die Spur des Pärchens. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg.
Nach Angaben der Polizei werden die beiden Täter wie folgt beschrieben:
1. Frau
2. Mann
Zeugen, die Hinweise auf die Graffiti-Sprayer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (pnd/r)
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