FRANKENBERG. Eine Rauchentwicklung im Motorraum eines Pkw hat am späten Nachmittag für einen Einsatz der Frankenberger Feuerwehr auf dem Gelände eines Autoteilehändlers in der Berleburger Straße gesorgt.
Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch um 17.32 Uhr alarmiert, nachdem ein Autofahrer unmittelbar nach einer Probefahrt Qualm aus seinem Fahrzeug aufsteigen sah. Zuvor war in dem Wagen bei dem Fachhändler eine neue Batterie eingebaut worden. Die Eigentümer des Betriebs reagierten geistesgegenwärtig: Sie verständigten umgehend die Feuerwehr und klemmten vorsorglich die Batterie des Fahrzeugs ab, um Schlimmeres zu verhindern.
Wie der stellvertretende Wehrführer Philip Windisch gegenüber 112-Magazin berichtete, qualmte der Wagen bei Eintreffen der Brandschützer weiterhin aus dem Motorraum. Ein deutlicher Brandgeruch war wahrnehmbar, offene Flammen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Unter der Leitung von Michael Carle kontrollierte die Feuerwehr den Bereich intensiv mit einer Wärmebildkamera. Die Lokalisierung der Ursache gestaltete sich jedoch schwierig, da der Motor durch Verkleidungen stark verbaut war. Zur Sicherheit wurde der Bereich, aus dem der Qualm drang, mit einer Kübelspritze abgelöscht.
Nachdem die Rauchentwicklung deutlich nachgelassen hatte, traf der vom Halter verständigte Abschleppdienst AVAS ein. Um den Motorraum auch von unten gründlich auf versteckte Glutnester untersuchen zu können, demontierte die Feuerwehr die Unterbodenverkleidung des Pkw. Da keine weiteren Gefahrenquellen entdeckt wurden, konnte das Fahrzeug schließlich abgeschleppt werden. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) mit sechs Einsatzkräften, während weitere Kräfte auf der Wache in Bereitschaft verblieben. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.
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TWISTETAL / BAD AROLSEN. Starke Schneeverwehungen haben im Landkreis zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und unpassierbaren Straßenabschnitten geführt.
Am heutigen Mittwoch mussten die Verbindungsstrecken zwischen Berndorf und Helmscheid sowie zwischen Mühlhausen und Helmscheid für den gesamten Verkehr voll gesperrt werden. Durch den anhaltenden Wind und starke Schneefälle bildeten sich auf den Fahrbahnen so massive Verwehungen, dass ein sicheres Durchkommen für Fahrzeuge nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Die Polizei ist an beiden betroffenen Straßenabschnitten vor Ort, um die Sperrungen abzusichern und Autofahrer frühzeitig auf die Gefahr hinzuweisen. Der Winterdienst ist bereits alarmiert und bemüht sich mit schwerem Gerät, die Fahrbahnen von den Schneemassen zu befreien. Wie lange die Vollsperrungen andauern werden, ist derzeit noch unklar, da der starke Wind immer wieder neuen Schnee auf die Strecken drückt.
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KASSEL. Ein 38-jähriger Mann ist am Leipziger Platz Opfer eines gewaltsamen Raubüberfalls geworden.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, dem 6. Januar, gegen 13.45 Uhr. Wie das Opfer den eingesetzten Polizeibeamten schilderte, hatte er zuvor in einem Imbiss am Leipziger Platz einen Döner gekauft. Beim Verlassen des Lokals kam ein unbekannter Mann auf ihn zu und forderte Geld. Als der 38-Jährige dies verweigerte, hielt ihn der Täter am Schal fest, schlug und trat auf ihn ein. Nachdem es dem Unbekannten gelungen war, dem Mann mehrere Geldscheine wegzunehmen, lief er stadteinwärts auf der Leipziger Straße davon.
Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
Alter: ca. 45 Jahre alt
Statur: sportlich/muskulöse Figur
Haare: grau melierte Haare
Bart: schwarzer Vollbart
Erscheinungsbild: arabisch
Kleidung: dunkel gekleidet
Das leicht verletzte Opfer flüchtete sich in den Dormannweg und verständigte von dort aus die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief bislang ohne Erfolg. Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo suchen nun Zeugen, die den Raub beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können. Informationen nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-9100 entgegen. (ots/r)
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DIEMELSTADT. Bei Renovierungsarbeiten in einem Autohaus in Rhoden ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.
Gegen 20.10 Uhr am Dienstag (6. Januar) erhielt die Polizei Bad Arolsen Kenntnis von dem Brand in einem Ausstellungsraum in der Straße Wrexer Teich. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten ein 32-Jähriger und ein 33-Jähriger Lackierungsarbeiten am Dach des Raumes vorgenommen, wobei eine Lackierpistole und ein Kompressor in Brand geraten sein sollen. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, warf der 32-Jährige versehentlich ein Behältnis mit leicht entzündlicher Flüssigkeit um. Da er diese Flüssigkeit auch an seine Hose bekam, fing seine Kleidung ebenfalls Feuer.
Der Mann konnte sich aus dem Gebäude begeben und das Feuer an der Hose, auch durch Werfen in den Schnee, löschen. Er zog sich jedoch erhebliche Brandverletzungen an den Beinen sowie eine Rauchgasvergiftung zu und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 33-Jährige wurde ebenfalls vorsorglich in eine Klinik eingeliefert, da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand.
Wie Wehrführer Marcel Römer gegenüber dem 112-Magazin berichtete, konnte der Brand durch die Feuerwehr Rhoden, die mit 23 Einsatzkräften vor Ort war, schnell abgelöscht werden. Zwei Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz, anschließend wurde das Gebäude belüftet. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich aufgrund anstehender Renovierungsarbeiten keine Fahrzeuge in der Ausstellungshalle. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.
GIEßEN. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach der 13-jährigen Viktoria V. aus Gießen.
Zuletzt wurde das Mädchen am 30. Dezember gegen 16 Uhr im Stadtgebiet gesehen, seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Die Vermisste ist etwa 150 cm groß und hat eine sehr schlanke Statur. Neben der deutschen Sprache spricht die Jugendliche auch Russisch. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens hatte sie lange, blond gefärbte Haare und war mit einer grauen Jogginghose bekleidet.
Da die bisherigen Ermittlungen der Beamten nicht zu ihrem Antreffen führten, richtet die Polizei folgende Fragen an die Bevölkerung:
Wer hat die Vermisste seit dem 30. Dezember gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641-7006-3755 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ots/r)
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VÖHL. Auf der Bundesstraße 252 ist am frühen Dienstagmorgen eine Autofahrerin aus Frankenberg mit ihrem Wagen verunglückt.
Die 30-Jährige war um 4.52 Uhr mit ihrem silbergrauen Ford Fiesta von Herzhausen in Richtung Thalitter unterwegs. Auf der winterglatten Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über ihren Pkw und geriet ins Schleudern. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Strecke ab und blieb schließlich im Straßengraben stehen.
Glücklicherweise blieb die Fahrerin bei dem Vorfall unverletzt. An dem Ford Fiesta entstand nach ersten Schätzungen lediglich ein leichter Blechschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Da der Wagen jedoch im tiefen Graben feststeckte und nicht mehr fahrbereit war, musste er durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
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BAD WILDUNGEN. In der Bad Wildunger Innenstadt ist der Fahrer eines AST-Taxis erst bestohlen und kurz darauf gewaltsam angegriffen worden.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Samstag (3. Januar) auf Sonntag (4. Januar) gegen 1.30 Uhr. Der 46-jährige Fahrer stand mit seinem Taxi an einer Bushaltestelle in der Straße Breiter Hagen, als er von zwei jungen Männern angesprochen wurde. Nachdem diese gegen die Scheibe der Beifahrerseite geklopft hatten, öffnete der Fahrer das Fenster. Einer der Unbekannten fragte, ob der Fahrer auch nach Berlin fahren würde, was dieser verneinte, da er mit seinem AST-Taxi nur innerhalb von Bad Wildungen verkehre. Während dieses Gesprächs entwendeten die Täter – vom Fahrer zunächst unbemerkt – eine Stofftasche mit Bargeld im unteren dreistelligen Bereich sowie eine Armbanduhr vom Beifahrersitz.
Zunächst verließen die Männer den Tatort in Richtung EWF, kehrten jedoch nach wenigen Minuten wieder zurück. Erst in diesem Moment bemerkte der 46-Jährige den Diebstahl seiner Wertsachen. Er stieg aus dem Fahrzeug aus und forderte sein Eigentum zurück. Daraufhin versuchten die Unbekannten, dem Mann gewaltsam sein Handy zu entreißen, was jedoch misslang. Einer der Täter schlug dem Fahrer stattdessen gegen den Kopf. Anschließend flüchteten beide erneut in Richtung EWF. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei Bad Wildungen blieb erfolglos. Der Taxifahrer erlitt leichte Verletzungen und begab sich in ärztliche Behandlung.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1: Etwa 20 bis 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Statur, blonde mittellange Haare, sprach akzentfrei Deutsch. Er trug eine Jeans, eine schwarze Jacke und darunter ein gelbes Oberteil.
Täter 2: Ebenfalls 20 bis 22 Jahre alt, normale Statur mit kurzen schwarzen Haaren.
Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls, Körperverletzung und versuchten Raubes übernommen. Zeugen, insbesondere zwei junge Männer, die sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe aufgehalten haben sollen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
KASSEL. Auf der Autobahn 7 bei Lohfelden hat am Montagabend ein mit Elektroautos beladener Sattelzug gebrannt und einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.
Der aus Litauen stammende Autotransporter war am 5. Januar gegen 19.50 Uhr in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als laut Berichten der Polizeiautobahnstation Baunatal ein Reifen des Anhängers in Brand geriet. Als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Das Feuer breitete sich rasend schnell auf den gesamten Anhänger sowie auf vier der insgesamt sechs geladenen Elektro-Pkw aus. Der Fahrer konnte das Gespann glücklicherweise rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Beim Eintreffen des Löschzugs der Berufsfeuerwehr Kassel (Feuerwache 1) brannte der Anhänger bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen drohten unmittelbar auf die Zugmaschine und zwei weitere Elektroautos überzugreifen. Zudem hatte das Feuer bereits die angrenzende Lärmschutzwand sowie die Vegetation in Richtung einer Bahnstrecke erfasst. Durch einen massiven Löschangriff aus mehreren Strahlrohren konnte die Feuerwehr ein weiteres Übergreifen erfolgreich verhindern.
Aufgrund des enormen Löschwasserbedarfs unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Baunatal mit einem Tanklöschfahrzeug. Insgesamt brachten drei Tanklöschfahrzeuge über 20.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle. Da der Akku eines Elektroautos durch den Brand stark beschädigt wurde, mussten die Einsatzkräfte diesen von der Karosserie trennen und dauerhaft mit Wasser kühlen, bis keine Gefahr mehr bestand. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr zudem durch die Freiwillige Feuerwehr Waldau.
Der entstandene Sachschaden an dem Transporter, der Ladung und der Lärmschutzwand wird nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro beziffert. Während der Lösch- und aufwendigen Bergungsarbeiten blieb die Überleitung von der A7 auf die A49 in Richtung Marburg bis etwa 6 Uhr am Dienstagmorgen voll gesperrt.
KASSEL. In der Adventszeit macht man es sich gemütlich mit Kerzen, Feuerschale oder auch heißem, duftendem Tee. Was viele jetzt erfreut, kann gerade für kleine Kinder zur schweren Verletzungsgefahr werden. Daher findet jedes Jahr am 7. Dezember der Tag des brandverletzten Kindes (Paulinchentag) statt, anlässlich dessen auf häufige Gefahrenquellen hingewiesen wird.
Die Klinik für Kinderchirurgie & Kinderurologie mit dem Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder am Klinikum Kassel bietet daher gemeinsam mit Paulinchen e.V. mehrere Möglichkeiten, sich über das Thema zu informieren.
FOTOAUSSTELLUNG BIS ZUM 8. DEZEMBER
Bis zum kommenden Montag, 8. Dezember, sieht man am Klinikum Kassel mehrere Motive der Ausstellung „Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied“.
„Es handelt sich um Fotos von ehemaligen thermisch verletzten Kindern, die jetzt junge Erwachsene sind und mit den Narben ihres Unfalles umzugehen lernen mussten. Die Ausstellung zeigt für mich sehr beeindruckend, dass diese Narben sowohl tief in der Seele nach dem Unfalltrauma sitzen als auch natürlich extern auf der Haut. Ich bewundere den Mut, den diese Patienten aufbringen, ihren geschundenen Körper und ihre Seele offen zu präsentieren. Diesem Mut zolle ich großen Respekt!“, sagt Dr. Kay Großer, Chefarzt der Kinderchirurgie und Leiter des Zentrums für schwerbrandverletzte Kinder.
Er ergänzt, dass die Bilddokumentation auch die große Bedeutung der Arbeit in der Verbrennungsmedizin – der Therapeuten in der Akutphase, im OP-Saal, auf der Intensivstation und in der Rehaklinik – zeige: „Diese Kinder und Familien haben eine vielfache Hilfe erfahren, um wieder ins Leben zurückzufinden. Diesen soll damit stellvertretend gedankt sein“, so Dr. Großer.
Für das Fotoprojekt von Paulinchen e.V. wurden 17 heute erwachsene „Paulinchen-Kinder“ fotografiert, die vor Jahren Verbrennungen oder Verbrühungen erlitten haben. Die Fotoausstellung zeigt Körper mit Narben in einer ermutigenden Art und Weise, um die eigene Stärke der Porträtierten hervorzuheben, die sie trotz – oder gerade wegen – ihres Unfalls besitzen. Sieben der großformatigen Fotografien werden zusammen mit Texttafeln in einer Ausstellung im Eingangsgebäude des Klinikum Kassel (Haus E, Ebene 4) präsentiert. Zwei weitere Motive sind im Haus R zu sehen, wo die Präventionsveranstaltung stattfindet.
GNH-GESUNDHEITSGESPRÄCH AM 5. DEZEMBER: VORAB INFORMIEREN UND UNFÄLLE VERHINDERN
„Ich wünsche, dass die teilweise erschütternden Bilder und Geschichten wach machen für einen neuen Blick auf die Unfallprävention von Verbrühungen und Verbrennungen. Ersichtlich wird, dass viele dieser Schicksalsschläge vermeidbar waren. Dies trifft gerade jetzt in der Adventszeit vielfach zu. Wir wollen zum Tag des brandverletzten Kindes ein Zeichen setzen für die wichtige Prävention von solchen Kinderunfällen, da diese oft ein ganzes Leben beeinflussen können“, sagt Dr. Großer.
Daher organisiert die Klinik am Freitag, 5. Dezember, von 17 bis 18.30 Uhr eine umfassende Präventionsveranstaltung. Die Veranstaltung findet im Hörsaal von Haus R, 1. Etage (Zugang zum Klinikgelände über die Straße Mittelring) statt. Alle Familien mit Kindern jedes Alters, Kinderärztinnen, Hebammen, Großeltern und Erzieherinnen sind ganz herzlich eingeladen.
Es wird verschiedene Vorträge von Dr. Kay Großer sowie von Notärzt*innen und weiteren Gästen geben. Außerdem beteiligen sich Paulinchen e.V. und die Brandschutzaufklärung im Landkreis Kassel mit Informationsangeboten für die ganze Familie.
KASSEL. In der Vorweihnachtszeit kehrt auch in der Kinderklinik am Klinikum Kassel ein wenig Besinnlichkeit ein. Viele Räume sind dekoriert und es gibt immer wieder Aktionen rund um den Advent.
Diese Auszeiten aus dem Klinikalltag sind besonders für Kinder und Jugendliche wichtig, die jetzt einen stationären Klinikaufenthalt haben. Sie freuten sich am Montag, 8. Dezember, besonders über einen Termin mit den Feuerwehren von Stadt und Landkreis Kassel. Die gemeinsame Höhenrettungsgruppe war mit zehn Feuerwehrleuten vor Ort, die sich in Verkleidung von der Kinderklinik abseilten. In aufwendigen Kostümen – vom Nikolaus über Actionhelden bis zu Disneyfiguren – grüßten sie die jungen Patient*innen durch die Klinikfenster.
Ein großer Spaß, der auch einen therapeutischen Effekt hat: „Das Abseilen der Feuerwehrleute ist für einige Kinder und Jugendliche, die ihre Adventszeit bei uns in der Kinderklinik verbringen, ein echter Höhepunkt. Solche Erlebnisse bringen zusätzliche gute Energie und tragen dazu bei, den Klinikaufenthalt positiver zu erleben“, sagt Helmut Zeilfelder, pflegerischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel.
Für die Feuerwehrleute ist die Aktion sowohl ein Trainingseinsatz als auch ein Lieblingstermin: „Die gemeinsame Höhenrettungsgruppe ist gut für Spezialaufgaben ausgebildet, das hat sie auch beim Nikolaus-Einsatz am Klinikum einmal mehr bewiesen. Es ist für sie eine Herzensangelegenheit, Kindern und Jugendlichen in einer schwierigen Situation wertvolle Momente der Freude zu bereiten. Unser Dank gilt allen Beteiligten für ihren vorbildlichen Beitrag und die verlässliche Zusammenarbeit“, loben Heiko Lehmkuhl, Brandschutzdezernent der Stadt Kassel, und Andreas Siebert, Landrat des Landkreises Kassel.
Nach dem besonderen Fenstergruß am Vormittag konnten die jungen Patient*innen die Feuerwehrleute am Nachmittag des 8. Dezember in der Klinik treffen. Wie es sich für echte Nikoläuse gehört, übergaben sie kleine Geschenke (gesponsert von IKEA Kassel und Rewe Berszinski aus Kassel) an die Kinder und Jugendlichen im überdachten Innenhof der Klinik. Und wer nicht aufstehen durfte oder konnte, der bekam sogar Besuch von den Feuerwehrleuten direkt am Klinikbett.