Michael Fränkel

Michael Fränkel

WALDECK-FRANKENBERG. Bei der Fusion des Kreiskrankenhauses Frankenberg mit dem Stadtkrankenhaus Korbach zum Klinikum Waldeck-Frankenberg ist ein weiterer Meilenstein erreicht worden. Im Juni wurden die notwendigen Verträge zur Zusammenführung unterzeichnet und notariell beurkundet.

Verträge unterzeichnet

Beurkundet wurde in einem ersten Schritt der Anteilskauf- und Abtretungsvertrag, durch den das Kreiskrankenhaus das Stadtkrankenhaus Korbach übernimmt. Unterschrieben wurde der Vertrag durch die Geschäftsführung Anne Bülling, Bürgermeister Stefan Kieweg und den Ersten Korbacher Stadtrat Bernd Richter-Schluckebier.

In einem zweiten Schritt wurde der Verschmelzungsvertrag beurkundet, durch den Stadtkrankenhaus und Kreiskrankenhaus schließlich zum Klinikum Waldeck-Frankenberg verschmelzen. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung erfolgte durch die Frankenberger Geschäftsführerin Anne Bülling, den Korbacher Geschäftsführer Sassan Pur, den Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Karl-Friedrich Frese und den Kreisbeigeordneten Gerd Frese.

Verschmelzung im Handelsregister angemeldet

Unmittelbar nach der Unterzeichnung und Beurkundung beider Verträge wurde die Verschmelzung beider Häuser notariell beim Handelsregister in Marburg angemeldet. Die Eintragung dort ist der letzte formale Schritt der Fusion der beiden Häuser. Erst dann ist der Zusammenschluss auch rechtlich abgeschlossen. Das wird voraussichtlich noch einige Wochen dauern.

Gleichberechtigte Interessen im neuen Aufsichtsrat

Im Rahmen des Termins gab es eine weitere wichtige Vereinbarung, die von allen Beteiligten unterschrieben wurde: den Stimmbindungsvertrag. Er regelt die Zusage des Landkreises, dass die Stadt Korbach künftig drei Mitglieder des Aufsichtsrats des Klinikums Waldeck-Frankenberg stellen wird.

Damit soll sichergestellt werden, dass die Interessen von Süd- und Nordkreis im Aufsichtsrat des neuen Klinikums gleichberechtigt vertreten sind – jetzt und künftig.

Mitbestimmung und geordnete Überleitung

„Die Verträge sind nun formell unterzeichnet und die Eintragung beim Handelsregister wird umgehend beantragt“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Karl-Friedrich Frese anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Korbacher Kreishaus.

Wichtig sei es allen Beteiligten, mit der Verschmelzung die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu sichern und die entstehenden Synergien zum Wohl der Patientinnen und Patienten zu nutzen.

„Arbeitsplätze und die Rechte von Arbeitnehmenden bleiben selbstverständlich geschützt“, bekräftigt Landrat Jürgen van der Horst weiter. „Es sind gemeinsam mit den Vertretungen der Mitarbeitenden verbindliche Vereinbarungen zur Mitbestimmung und zur geordneten Überleitung getroffen worden.“

Die Fusion wird handels- und steuerrechtlich rückwirkend zum 1. Januar 2026 wirksam.

Ein Krankenhaus an zwei Standorten

Parallel läuft bereits seit Jahresanfang der Transformationsprozess auf der Arbeits- und Organisationsebene der beiden Kliniken zu einem Krankenhaus an zwei Standorten weiter. In zahlreichen Besprechungsformaten wird mit den Ärzten und den Leitungskräften der Pflege an der Umsetzung des medizinischen Zielbildes für das Klinikum Waldeck-Frankenberg gearbeitet.

Sämtliche Beschäftigte sind in den Fusionsprozess eingebunden und konnten beispielsweise ihre Anregungen mehrfach in Veranstaltungen für alle Mitarbeitenden einbringen. Das Ziel bleibt: ein Krankenhaus an zwei Standorten zu werden.

Moderne Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum

Zentrales Element des Prozesses ist die passgenau entwickelte Medizinstrategie, die die Bedarfe der Menschen in der Region berücksichtigt und die Leistungen an beiden Standorten unter einem Dach vereint.

Ziel ist es, ein starkes, überregional wirksames Angebot zu schaffen, das den Anforderungen der modernen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gerecht wird.

Investitionen bis 2030

Mit Unterstützung aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes sind zudem umfangreiche Investitionen an beiden Standorten bis 2030 vorgesehen. Geplant sind die Erneuerung der Zentralen Notaufnahme in Korbach, die Erweiterung und Renovierung der ZNA in Frankenberg, die Sanierung von OP-Bereichen sowie der Ausbau der Intensivstation und der Stroke-Unit-Kapazitäten.

Außerdem ist der Ausbau der Neurologie mit innovativer Medizintechnik zur Früherkennung von Schlaganfällen geplant.

Das Land hat signalisiert, dass beide Standorte auch nach der Fusion Sicherstellungshäuser bleiben. Die vorgesehenen Fördermittel tragen zusätzlich zur Modernisierung der medizinischen Infrastruktur bei.

Nach der Fusion werden beide Häuser zudem in Verhandlungen mit den Krankenkassen treten, um Zuschläge für unterschiedliche Leistungsbereiche gezielt zu verhandeln.

Den gesamten Landkreis im Blick behalten

Die Fusion der beiden Häuser in Korbach und Frankenberg ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg zu sichern. Der Fokus werde nach Angaben von Landrat Jürgen van der Horst und Erstem Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese aber nicht allein auf diesem Projekt liegen.

„Wir werden auch weiterhin die nicht kommunal geführten Krankenhäuser, medizinischen Angebote und die Versorgungsstrukturen für den gesamten Landkreis im Blick behalten, um gemeinsam mit allen Leistungsanbietern ein gutes und verlässliches Angebot für die Menschen in der Region anbieten zu können.“

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Donnerstag, 25 Juni 2026 15:33

Junge Fahrradfahrerin von Minicar erfasst

KASSEL. Bei einem Zusammenstoß mit einem Minicar ist eine 13 Jahre alte Fahrradfahrerin im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe schwer, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag kurz vor 8 Uhr in der Baunsbergstraße. Das Mädchen aus Kassel war mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg in Richtung Wilhelmshöher Allee unterwegs.

Zur selben Zeit fuhr der 46 Jahre alte Fahrer eines Minicars von einem Klinikparkplatz auf den Gehweg, um nach links abzubiegen. Dabei stießen beide zusammen. Das aus Sicht des Pkw von rechts kommende Mädchen stürzte zu Boden.

Eine Streife des Polizeireviers Süd-West, die sich zufällig in unmittelbarer Nähe befand, eilte der 13-Jährigen sofort zur Hilfe. Die Beamten leisteten Erste Hilfe, bis ein Rettungswagen eintraf und das Mädchen in ein Krankenhaus brachte.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. (ots/r)

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FRANKENAU. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dainrode machten sich am vergangenen Wochenende auf den Weg, um die befreundete Feuerwehr aus Lötzbeuren im Hunsrück zu besuchen. Lötzbeuren gehört zur Verbandsgemeinde Traben-Trarbach.

Nach der Ankunft stärkten sich die Dainroder zunächst bei einem gemeinsamen Abendessen. Anschließend trafen sie ihre Freunde vor Ort. Bei schönstem Wetter verbrachten alle einen tollen Abend bei kühlen Getränken.

Für den nächsten Tag hatten die Lötzbeurer eine Besichtigung der Feuerwehr in Traben-Trarbach organisiert. Dort gibt es ein besonderes Fahrzeug: ein TGM-Teleskopgelenkmastfahrzeug mit einer ausfahrbaren Höhe von 30 Metern. Alle durften einmal in luftige Höhe fahren und die Aussicht zur Mosel hin genießen.

Ungeplant, aber für alle interessant wurde es, als plötzlich die Pager ertönten. Die Kameraden wurden zu einem kleinen Waldbrand alarmiert, die Gäste konnten das Ausrücken live verfolgen.

Nach einer kurzen Rundfahrt durch die Weinberge mit Blick auf die Moselschleife ging es zurück nach Lötzbeuren. Dort war am Samstag zum Feuerwehrfest eingeladen worden.

Daniel Hecker, Vorsitzender der Feuerwehr Dainrode, bedankte sich für die Einladung. Er erzählte, wie sich beide Feuerwehren vor über 20 Jahren kennengelernt hatten, und überreichte eine Fahne vom Jubiläumsfest sowie eine Flasche Wein.

Mit Blasmusik und regionalen Speisen, wie den Hunsrücker Schwenkern, wurde zünftig bis in die Nacht gefeiert. Auch die Fußballfreunde konnten den Sieg der deutschen Mannschaft auf einer Leinwand erleben.

Bild: Das Teleskopgelenkmastfahrzeug, kurz TGM, kann ähnlich wie eine Drehleiter eingesetzt werden

Donnerstag, 25 Juni 2026 11:13

Schweine aus Güllekeller gerettet

MARSBERG. Mit einer außergewöhnlichen Lage sahen sich knapp 30 Einsatzkräfte aus Meerhof, Oesdorf und Marsberg konfrontiert. In einem Güllekeller mussten neun Schweine gerettet werden.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am Dienstag, 23. Juni 2026, gegen 20 Uhr zu einem Landwirt nach Meerhof. Neun seiner Schweine waren in den unteren Teil des Stalls gefallen, nachdem der Spaltenboden ihrer Parzelle zusammengebrochen war.

Der gesamte Stallbereich ist mit solchen Spaltenbodenplatten ausgelegt. Kot und Urin fallen dabei direkt durch die Schlitze in den darunter liegenden Güllekanal oder Güllekeller.

Die Rettung der Tiere gestaltete sich in der mehr als 80 Meter langen Kellerfläche sehr schwierig. Verschiedene Vorgehensweisen wurden mit dem betroffenen Landwirt besprochen.

Schließlich begaben sich Feuerwehrkräfte in Chemikalienschutzanzügen in den dunklen und niedrigen Keller. Dort sollten die Tiere an leichter zugängliche Stellen getrieben und anschließend herausgeholt werden.

Diese Maßnahme hatte Erfolg. Alle neun Schweine konnten lebend aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Insgesamt acht Einsatzkräfte gingen in Chemikalienschutzanzügen (CSA) und unter Atemschutz in den Güllekeller vor. Anschließend durchliefen sie die Einsatzstellenhygiene, die Anzüge wurden gereinigt.

Da die besondere Situation dies erlaubte, konnten Übungsanzüge verwendet werden. Die Lage war ruhig und überschaubar, zum Schutz vor der Gülle waren diese Anzüge ausreichend.

Auch die Einsatzkräfte, die im Stall bei der Rettung der Tiere eingesetzt waren, konnten an der Einsatzstelle ihre Kleidung wechseln und die bereitgestellte Einsatzstellenhygiene durchlaufen.

Die betroffene Landwirtsfamilie unterstützte die Feuerwehr tatkräftig.

Nach etwa vier Stunden beendete die Feuerwehr unter der Leitung von Cyrill Stute ihren Einsatz. Die gebrauchte Ausrüstung wird zur Reinigung nach Meschede gebracht.

Neben den Einheiten aus Meerhof, Oesdorf und Marsberg rückte auch der Abrollbehälter „Rüst“ aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungsdienst (ZFR) aus Meschede-Enste an. Dieser kam jedoch nicht zum Einsatz.

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Donnerstag, 25 Juni 2026 10:47

Brandschutz zum Anfassen für Grundschüler

BAD WILDUNGEN. Brandschutz zum Anfassen haben Kinder der Grundschule Helenental im Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr erlebt. Unter dem Thema „Feuerwehr und Brandschutz“ erhielten sie altersgerechte Einblicke in das Feuerwehrwesen.

Im Zeitraum vom 1. bis 3. Juni 2026 nahmen zwölf Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren aus verschiedenen Klassen an den Projekttagen in der St.-Florian-Straße teil. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin.

„Ziel war es, den Kindern ein grundlegendes Verständnis für den Brandschutz zu vermitteln und sie für Gefahren im Alltag zu sensibilisieren“, erklärte Hauptbrandmeister Frank Volke. Mithilfe von informativen Vorträgen, interessanten Demonstrationen und praxisnahen Übungen wurden die Inhalte anschaulich vermittelt.

Unterstützt wurde Projektleiter Volke dabei tatkräftig von Frauke Döhring, Matthias Hölscher und Jan-Phillip Meyer.

Zu den Programmpunkten zählten das richtige Verhalten im Brandfall und die Notrufabsetzung nach dem Schema „Wo? Was? Wie viele?“. Außerdem lernten die Kinder die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrkräfte kennen und erhielten einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwache und ihrer Fahrzeuge.

Besonderes Highlight war die praktische Übung am Strahlrohr. Nach dem Kommando „1. Strahlrohr, Wasser marsch!“ mussten vorgegebene Ziele getroffen werden. Die zur Demonstration aufgebaute Wasserwand nutzten einige Kinder zugleich zur Abkühlung.

Am Ende gab es für die Teilnehmer nicht nur eine Urkunde. Sie waren sich auch einig, dass die Brandschutzerziehung eine lehrreiche und wertvolle Erfahrung war, die das Bewusstsein für Sicherheit und Verantwortung stärkt.

Einige Schüler zeigten sogar Interesse an einer zukünftigen Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr.

Donnerstag, 25 Juni 2026 10:29

Blitzer in Diemelsee

DIEMELSEE. Am Ortsausgang von Heringhausen in Richtung Rhenegge wird derzeit die Geschwindigkeit kontrolliert. Der Blitzer steht auf dem Parkplatz in Höhe des Friedhofs, etwa 60 Meter vor dem Ortsausgangsschild.

Erlaubt sind dort 50 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.


Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.


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BAD DRIBURG. Nach einem Unfall mit zwei E-Scootern auf der Burgstraße im Stadtteil Dringenberg sucht die Polizei eine junge Frau, einen jungen Mann und weitere Zeugen. Aufgrund vorgefundener Blutspuren gehen die Beamten davon aus, dass mindestens eine Person verletzt wurde.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, 20. Juni 2026, gegen 23.30 Uhr. Eine Anwohnerin hatte zuvor laute Hilfeschreie von der Straße gehört. Gemeinsam mit ihrem Ehemann ging sie daraufhin nach draußen.

Dort fanden die beiden eine blutüberströmte junge Frau auf der Fahrbahn liegend vor. Neben ihr befand sich ein E-Scooter. Außerdem war ein junger Mann mit einem weiteren E-Scooter vor Ort.

Das Ehepaar half der jungen Frau wieder auf die Beine. Noch vor dem Eintreffen der Polizei setzte sie ihre Fahrt fort. Auch der junge Mann entfernte sich gemeinsam mit ihr von der Unfallstelle.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Beteiligten trotz eingeleiteter Fahndung nicht mehr antreffen.

Die Polizei bittet nun die beiden beteiligten Personen sowie weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, sich unter der Telefonnummer 05271/9620 bei der Polizei Höxter zu melden. (ots/r)

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Donnerstag, 25 Juni 2026 03:55

Dachstuhlbrand löst Großeinsatz aus

HÖXTER. Im Parkweg ist ein Einfamilienhaus nach einem Feuer derzeit nicht bewohnbar. Zuvor hatte der Brand von einem angrenzenden Gartenhaus auf den Dachstuhl übergegriffen.

Ereignet hatte sich der Brand am Mittwoch, 24. Juni 2026, gegen 23.40 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer zunächst in einem Gartenhaus ausgebrochen, das unmittelbar an das Wohnhaus grenzt.

Von dort schlugen die Flammen auf das Wohngebäude über und setzten den Dachstuhl in Brand. Alle Bewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte eigenständig in Sicherheit gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

Mit einem Großaufgebot brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und löschte das Feuer ab. Dabei mussten auch Teile des Gebäudedachs abgedeckt werden.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im unteren sechsstelligen Bereich. (ots/r)

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Donnerstag, 25 Juni 2026 02:33

Kripo sucht Zeugen nach Hüttenbrand

KASSEL. Nach dem Brand einer Holzhütte in einem Kleingartenverein im Stadtteil Fasanenhof sucht die Kasseler Kripo nach Zeugen. Das Feuer war auf einem Gelände an der Kellermannstraße ausgebrochen.

Feuerwehr und Polizei waren am Sonntag gegen 11 Uhr alarmiert worden. Ein Passant hatte zuvor Flammen wahrgenommen.

Das Feuer war offenbar am überdachten Eingangsbereich der Gartenhütte ausgebrochen und hatte bereits auf die Hütte selbst übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 5000 Euro beziffert.

Eine Zeugin beobachtete zwei Jungen, die nach einem lauten Knall aus Richtung des Brandortes davonliefen. Möglicherweise stehen sie mit dem Feuer in Zusammenhang.

Die beiden Jungen werden wie folgt beschrieben:

  • etwa 10 bis 11 Jahre alt
  • etwa 1,50 Meter groß
  • dunklerer Hautteint
  • dunkle Haare

Einer der Jungen soll eine auffällige hellblaue Trainingsjacke mit der Ziffer 10 auf dem Rücken getragen haben. Der andere soll mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet gewesen sein.

Da die Brandursache noch unklar ist und insbesondere eine vorsätzliche Brandlegung derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, bitten die Ermittler um Hinweise. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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Mittwoch, 24 Juni 2026 16:35

Linienbus beschädigt geparkte Fahrzeuge

BAD WILDUNGEN. Ein Linienbus hat in der Brunnenallee mehrere am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge beschädigt. Insgesamt entstand Sachschaden von rund 20.500 Euro.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 11.40 Uhr. Ein 63 Jahre alter Mann aus Hallenberg war mit einem Linienbus mit MR-Kennzeichen in Richtung Brunnenstraße unterwegs.

Beim Vorbeifahren beschädigte der Bus drei Fahrzeuge. Betroffen waren ein Opel, ein VW Tiguan und ein VW Up.

Am Linienbus entstand ein Schaden von rund 2000 Euro. An den abgestellten Autos werden die Schäden mit etwa 500 Euro am Opel, rund 10.000 Euro am Tiguan und etwa 8000 Euro am Up angegeben.

Der Tiguan und der Up wurden durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt.

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