Michael Fränkel

Michael Fränkel

KASSEL. Auf dem Gelände des ehemaligen Kleingartengeländes Fackelteich hat eine Gartenlaube gebrannt. Am Donnerstag gegen 13.30 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein, gemeldet wurde eine starke Rauchentwicklung.

Beim Eintreffen der Feuerwehr von Feuerwache 1 und Feuerwache 2 stand eine rund 30 Quadratmeter große, teilmassiv gebaute Gartenlaube in Brand. Ein Trupp unter Atemschutz nahm umgehend die Brandbekämpfung auf und brachte das Feuer unter Kontrolle. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden.

Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Freiwillige Feuerwehr Forstfeld/Bettenhausen. Für die Löschwasserversorgung musste eine rund 600 Meter lange Schlauchleitung aufgebaut werden. Zeitweise führte dies zu Verkehrsbehinderungen auf der Lilienthalstraße.

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KORBACH. Schülerinnen und Schüler der elften Klasse am Beruflichen Gymnasium in Korbach beschäftigen sich im Schwerpunkt „Praktische Informatik“ mit einem humanoiden Roboter. Im Fach Informationstechnik arbeiten sie an Aufbau und Programmierung des Roboters „Pib“ und setzen sich dabei auch mit der Rolle Künstlicher Intelligenz auseinander.

Bei einem Besuch der „Robotergruppe“ machte sich Landrat Jürgen van der Horst ein Bild von dem Projekt. Er zeigte sich beeindruckt vom praktischen Zugang zur Informatik, von der konzentrierten Arbeit der Schülerinnen und Schüler und von deren Begeisterung. Das Vorhaben verbindet Inhalte aus Robotik, Programmierung und Künstlicher Intelligenz.

Zunächst bauen die Jugendlichen den Roboter Schritt für Schritt zusammen. Motoren, Sensoren und Steuerungseinheiten werden montiert, dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, wie mechanische, elektronische und digitale Komponenten in einem komplexen System zusammenwirken.

Im Anschluss folgt der programmiertechnische Teil. Mit modernen Programmierumgebungen entwickeln die Jugendlichen Steuerungsprogramme und programmieren etwa Bewegungsabläufe, Reaktionen auf Sensorwerte oder einfache Interaktionen mit der Umgebung. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie KI-Systeme genutzt werden können, um Programmcode zu erstellen, zu optimieren oder neue Funktionen zu entwickeln. Gleichzeitig setzen sie sich kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie auseinander.

Unterstützt wird das Projekt durch das Medienzentrum des Landkreises, das technische Ausstattung sowie fachliche Begleitung bereitstellt. Betreut wird das Projekt vom Leiter des Medienzentrums, Lehrer Alexander Emde, der den Unterricht im Fach Informationstechnik gestaltet. Der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Andreas Schön, betont die Bedeutung solcher Unterrichtsformate: Gerade bei Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz und Robotik sei es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler theoretische Grundlagen praktisch anwenden können. Projekte wie dieses zeigen, was den Schwerpunkt „Praktische Informatik“ neben der Theorie auszeichnet: eigenständiges Entwickeln, experimentelles Arbeiten und der Umgang mit aktuellen Technologien stehen im Mittelpunkt.

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GIEßEN. Das Ignorieren gesperrter Fahrstreifen auf Autobahnen stellt Verkehrsteilnehmer und Polizei immer wieder vor große Herausforderungen. Wird ein Fahrstreifen zum Beispiel wegen Bauarbeiten oder eines Unfalls gesperrt, weisen Wechselverkehrszeichen frühzeitig darauf hin: Zunächst erscheint ein gelber Schrägpfeil, der zum Spurwechsel auffordert, anschließend folgen die roten gekreuzten Schrägbalken – das rote ❌ – als Zeichen für den gesperrten Fahrstreifen.

Nicht selten ist die Baustelle oder Unfallstelle an dieser Stelle noch nicht zu sehen. Trotzdem haben die Anzeigen einen konkreten Zweck: Sie sollen den Verkehr lenken, Gefahren reduzieren und – soweit möglich – den Verkehrsfluss aufrechterhalten. Außerdem schaffen Fahrstreifensperrungen Raum für Rettungsdienst, Feuerwehr und Bergungsfahrzeuge. Staut sich der Verkehr auf dem durch das rote „X“ gesperrten Streifen bis zur Einsatzstelle zurück, fehlt dieser Platz. Das kann die Versorgung von Verletzten und zugleich die Räumung der Unfallstelle deutlich verzögern – aus einem vermeintlichen Vorteil Einzelner wird so ein Nachteil für alle.

Hinzu kommt: Das Befahren eines gesperrten Fahrstreifens ist eine Ordnungswidrigkeit. Kommt es dabei zusätzlich zur Behinderung von Personen, die Hilfe leisten, droht sogar ein einmonatiges Fahrverbot.

Welche Folgen die Missachtung eines gesperrten Fahrstreifens haben kann, verdeutlicht ein Vorfall vom vergangenen Dienstag auf der A 5 bei Friedberg. Gegen 11.20 Uhr war ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Celle mit einem Dacia Logan auf dem linken Fahrstreifen aus Richtung Frankfurt in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Wegen Arbeiten der Autobahnmeisterei zeigten die Wechselverkehrszeichen zunächst den gelben Schrägpfeil an, danach wurde der linke Fahrstreifen durch das rote „X“ vollständig gesperrt.

Der Fahrer fuhr dennoch so lange links weiter, bis er auf einen Sperranhänger der Autobahnmeisterei samt Zugfahrzeug auflief. Beim Versuch, dem Sperranhänger auszuweichen und noch auf die mittlere Spur zu wechseln, kollidierte er zunächst mit dem Mercedes Vito eines 42-jährigen Mannes aus Biedenkopf. Durch diese Kollision prallte der Dacia gegen das Zugfahrzeug des Sperranhängers.

Der 18-Jährige sowie sein 15-jähriger Beifahrer mussten leicht verletzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Der Fahrer des Mercedes und Arbeiter der Autobahnmeisterei wurden nicht verletzt. Diese befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Nähe des Sperranhängers und des Zugfahrzeugs. Am Dacia entstand Totalschaden. Auf 9000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Für anderthalb Stunden bildete sich ein fast acht Kilometer langer Rückstau.

Bereits bei der Anfahrt zur Unfallstelle stellten Beamte der Autobahnpolizei fest, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer die Zeichen der Verkehrsbeeinflussungsanlage ignorierten und weiter auf dem gesperrten linken Fahrstreifen fuhren. Sowohl die Streife als auch ein Rettungswagen wurden dabei auf der Anfahrt behindert. Die Autobahnpolizei registrierte insgesamt 72 Verkehrsteilnehmer, die das rote „X“ missachteten. Die Ordnungswidrigkeiten wurden zur Anzeige gebracht. Gegen 28 Fahrer wird wegen des Verdachts der Behinderung von hilfeleistenden Personen ermittelt. (ots/r)

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KORBACH. Der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Landkreises lädt in Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit zu einer Online-Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Frauen und Männer kommunizieren unterschiedlich“ stehen Kommunikationsmuster und deren Auswirkungen im beruflichen Kontext im Fokus.

Die Veranstaltung findet am 14. April von 18 bis 20 Uhr statt. Referentin Silvia Kann-Staudt, Diplom-Sozialpädagogin und systemischer Coach aus Wabern, vermittelt den Teilnehmenden, wie Unterschiede in der Kommunikation erkannt und gezielt genutzt werden können. Ziel ist es, Missverständnisse zu reduzieren und die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten.

Inhaltlich thematisiert der Workshop unter anderem die Verantwortung in der Kommunikation, das Kommunikationsquadrat sowie Gesprächsfallen und Körpersprache am Arbeitsplatz. Zudem werden Unterschiede im Umgang mit Konflikten beleuchtet. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.

Anmeldungen sind bis zum 26. März möglich. Interessierte können sich über die Webseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen anmelden. Alternativ ist eine Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 05631 954-1318 möglich.

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Donnerstag, 19 März 2026 16:40

200 Ermittler nach Bistro-Tat im Einsatz

RAUNHEIM. Nach dem zweifachen Tötungsdelikt in einem Bistro in der Frankfurter Straße hat die Hessische Polizei unter Führung des Hessischen Landeskriminalamtes die Besondere Aufbauorganisation „Taverne“ eingerichtet. Am frühen Dienstagmorgen (17.3.) war es zu der Tat gekommen (wie bereits berichtet wurde).

Nach Angaben der Polizei sind nahezu 200 Ermittlerinnen und Ermittler, Einsatzkräfte und Fachexperten im Einsatz. Die Ermittlungen laufen weiter.

Aktuell suchen die Ermittlerinnen und Ermittler nach zwei wichtigen Zeugen. Wie bekannt wurde, sollen sich kurz vor der Tat um 3.18 Uhr zwei Personen auf der Frankfurter Straße gegenüber der Hausnummer 10, dem späteren Tatort, aufgehalten haben. Mutmaßlich handelt es sich um zwei junge Männer, von denen einer eine Kapuze getragen haben soll. Sie sollen dem mutmaßlichen Täter entgegengekommen sein und können möglicherweise sachdienliche Angaben machen, die zur Aufklärung der Tat beitragen.

Die Polizei bittet die Zeugen, sich über das Hinweisportal https://he.hinweisportal.de/raunheim oder über das Hinweistelefon unter der Telefonnummer 06151/969 53111 zu melden. (ots/r)

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HÜNFELD. Ein 35-jähriger Mann hat am Dienstagmorgen (17. März) eine polizeiliche Maßnahme am Bahnhof ausgelöst. Streifen der Landes- und Bundespolizei begaben sich nach einer Alarmierung zum Bahngelände.

Gegen 6.30 Uhr waren die Gleise bereits gesperrt und die Oberleitung abgeschaltet. Als die Streife der Landespolizei vor Ort eintraf, kletterte der Mann von einer Signalbrücke herab und setzte sich an den Bahnsteig. Er wurde in Gewahrsam genommen.

Aus welchem Grund der 35-Jährige auf das Bauwerk stieg, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Bundespolizeiinspektion führt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Durch die Sperrungen erhielten elf Züge eine Verspätung von jeweils 29 Minuten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Oberleitungen führen 15.000 Volt Starkstrom, das ist etwa 65-mal stärker als eine Haushaltssteckdose. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern ist zwingend erforderlich, da der Strom als Lichtbogen überspringen kann, ohne dass die Leitung berührt wird. Das Klettern auf Züge, Waggons oder Masten stellt eine lebensgefährliche Handlung dar. (ots/r)

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WARBURG. Die Polizei hat auf der B 7 ein Gespann aus dem Verkehr gezogen, weil der Anhänger deutlich überladen war. Am Donnerstag (12. März) gegen 14 Uhr fiel Beamten des Verkehrsdienstes ein bulgarischer Ford Focus mit Autoanhänger in Fahrtrichtung Ossendorf auf, der auffällig langsam fuhr und dadurch einen Rückstau verursachte.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die zulässige Anhängelast des Ford deutlich überschritten war. Der Anhänger mit Ladung brachte rund 2700 Kilogramm auf die Waage, zulässig sind bei dem Ford nach Angaben der Polizei rund 1200 Kilogramm. Damit wog der beladene Anhänger mehr als doppelt so viel wie erlaubt. Auch die Stützlast der Anhängerkupplung war deutlich überschritten.

Die Weiterfahrt mit Anhänger wurde untersagt. Der 51-jährige bulgarische Fahrer muss mit einem Bußgeld von 380 Euro rechnen. (ots/r)

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Mittwoch, 18 März 2026 18:35

Kollision mit Hirsch: 4000 Euro Schaden

VÖHL. Ein Wildunfall ereignete sich auf der Landesstraße zwischen Schmittlotheim und Altenlotheim. Am Mittwoch gegen 16.10 Uhr befuhr eine 56-jährige Frau aus Vöhl mit einem orange-roten Citroën C3 Aircross die Strecke aus Richtung Schmittlotheim in Richtung Altenlotheim.

Plötzlich lief von links ein Hirsch auf die Fahrbahn. Es kam zur Kollision, das Tier verendete an der Unfallstelle. Fahrerin und Beifahrer wurden durch die Besatzung eines Rettungswagens vor Ort untersucht, eine weitere Behandlung war nicht notwendig, beide blieben unverletzt.

Nach dem Zusammenstoß war der Citroën nicht mehr fahrbereit, ein Abschleppdienst übernahm den Abtransport. Auf 4000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

BRAKEL. Auf der B 252 bei Bellersen hat es einen Zusammenstoß gegeben, vier Personen wurden verletzt. Am Dienstag gegen 17 Uhr war eine 48-Jährige mit einem Ford Focus aus Richtung Steinheim unterwegs und wollte an der Abfahrt Bellersen auf die L 825 abbiegen.

Dabei übersah sie nach Angaben der Polizei einen entgegenkommenden BMW, der von einem 29-Jährigen gesteuert wurde. Es kam zur Kollision. In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils zwei Personen, alle vier wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 30.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die L 825 voll gesperrt, die B 252 halbseitig. (ots/r)

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KORBACH. Aus dem Vorgarten eines Wohnhauses in der Louis-Peter-Straße ist ein Fahrrad gestohlen worden. Am Sonntag zwischen 13.00 Uhr und 14.20 Uhr entwendete ein Unbekannter ein ungesichertes grünes Mountainbike der Marke Genesis.

Das Fahrrad hat nach Angaben der Polizei einen Wert von etwa 400 Euro. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 entgegen. (ots/r)

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