FRANKENBERG. Auf dem Untermarkt hat ein Unbekannter einen weißen Audi A3 beschädigt. Sämtliche vier Reifen wurden zerstochen und die Heckscheibe eingeschlagen.
Der Besitzer hatte den Wagen am Donnerstag gegen 0.05 Uhr dort abgestellt. Gegen 6 Uhr bemerkte er die Beschädigungen.
Vom Verursacher fehlt bislang jede Spur. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Das Abschleppunternehmen AVAS transportierte den Audi ab.
Hinweise zu der Sachbeschädigung nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
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WARBURG. Beim Zusammenstoß mit einem Linienbus ist eine 16 Jahre alte Radfahrerin auf der K 11 zwischen Warburg und Menne schwer verletzt worden. Lebensgefahr konnten die Rettungskräfte zunächst nicht ausschließen.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 15.40 Uhr. Die Jugendliche war mit ihrem E-Bike auf der Kreisstraße in Richtung Menne unterwegs.
Als die 16-Jährige nach links in einen Wirtschaftsweg einbiegen wollte, setzte ein hinter ihr fahrender Linienbus zum Überholen an. Dabei kam es zum Zusammenstoß und die Radfahrerin stürzte.
Rettungskräfte brachten die Jugendliche zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und zur Auswertung der Unfallspuren wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Paderborn hinzugezogen.
Während der Unfallaufnahme blieb die K 11 vollständig gesperrt. Die Vollsperrung dauerte bis 18.30 Uhr.
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WALDECK. Unter dem Vorwand, kein Benzin und lediglich ausländisches Geld zu haben, hat ein unbekanntes Paar einen 55 Jahre alten Mann aus Vöhl auf der B 251 um 300 Euro betrogen.
Der Vöhler war am Samstag gegen 16 Uhr zwischen Sachsenhausen und Freienhagen unterwegs. Auf einem Parkplatz bemerkte er einen weißen Audi Kombi mit eingeschaltetem Warnblinklicht und hielt an, um den Insassen zu helfen.
Der unbekannte Mann erklärte, dass dem Paar das Benzin ausgegangen sei und es nur ausländisches Geld dabeihabe. Er bat den 55-Jährigen deshalb, mehrere Scheine zu wechseln. Nach Angaben des Täters handelte es sich dabei um 1000 Belarus-Rubel.
Der Geschädigte nahm die Scheine entgegen und gab dem Unbekannten dafür 300 Euro. Anschließend zeigte er dem Paar noch den Weg zur nächstgelegenen Tankstelle in Sachsenhausen.
Erst zu Hause stellte der Vöhler fest, dass das erhaltene Geld alt und nicht mehr gültig war.
Der Tatverdächtige soll etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein und eine normale Statur haben. Er wurde mit dunklem Teint, schwarzen mittellangen Haaren, einem schwarzen Vollbart und grünen Augen beschrieben. Nach Angaben des Geschädigten hatte er ein arabisches Erscheinungsbild.
Bei seiner Begleiterin soll es sich um eine korpulente Frau mit langen schwarzen Haaren, dunklem Teint und dunklen Augen gehandelt haben. An dem weißen Audi waren polnische Kennzeichen angebracht.
Die Korbacher Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Paar oder dem Fahrzeug geben können. Gleichzeitig warnt die Polizei vor dieser Betrugsmasche.
Hinweise nehmen die Kriminalpolizei und die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (pnd/r)
Warnhinweise der Polizei
Die Polizei rät dazu, bei angeblichen Pannen oder Notlagen aufmerksam zu bleiben. Wer helfen möchte, sollte kein Bargeld gegen unbekannte ausländische Geldscheine tauschen.
Auch Zeitdruck, eindringliche Bitten oder eine besonders glaubwürdig wirkende Geschichte sollten nicht dazu führen, größere Geldbeträge herauszugeben. Im Zweifel kann angeboten werden, die Polizei, einen Pannendienst oder eine andere Hilfsstelle zu verständigen.
Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Farbe und eine Beschreibung der beteiligten Personen sollten möglichst genau notiert werden. Wer sich bedrängt fühlt oder einen Betrugsversuch vermutet, sollte Abstand halten und sofort die Polizei verständigen.
Grundsätzlich gilt: Hilfsbereitschaft ist wichtig, sollte aber nicht dazu führen, unbekannten Personen Bargeld auszuhändigen oder Wertgegenstände zu überlassen.
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WINTERBERG. Zu einer fahrlässigen Körperverletzung durch einen Hundebiss ist es im Stadtgebiet von Winterberg gekommen. Eine Frau verletzte sich dabei so schwer, dass sie sich in medizinische Behandlung begeben musste.
Zu dem Vorfall kam es am Montag gegen 19 Uhr. Die Frau hielt sich an einem Eiscafé in der Straße Am Waltenberg auf, als ein Mann mit seinem Hund an ihr vorbeiging. Der Hund biss die Frau in die rechte Taille. Die Geschädigte sprach den Hundehalter daraufhin an. Dieser soll ihr lediglich entgegnet haben, sie solle sich "nicht so anstellen", und entfernte sich anschließend in Richtung Im Hohlen Seifen. Die Frau begab sich zur Behandlung ihrer Verletzung in ein örtliches Krankenhaus. Bei dem Hund handelte es sich um eine hellbraune Bulldogge.
Der Hundehalter wird wie folgt beschrieben:
männlich
ca. 55 Jahre alt
170 cm bis 180 cm groß
Glatze
Drei-Tage-Bart
schlanke Statur
mehrere Tattoos
Jeans-Shorts
T-Shirt / Hemd in Dunkelgrau
niederländischer Staatsangehöriger
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum Hundehalter geben können, sich telefonisch bei der Polizeiwache in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/9020-3611 zu melden. (ots/r)
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WOLFHAGEN. Der Brand eines mit Gelben Säcken beladenen Muldenaufliegers hat einen Feuerwehreinsatz auf der Raststätte Bühleck ausgelöst. Zur gezielten Brandbekämpfung wurde die Mulde mit Schaum geflutet.
Alarmiert wurde die Feuerwehr Wolfhagen-Mitte am Donnerstag um 9.48 Uhr unter dem Stichwort „F Lkw“. Mit einem Tanklöschfahrzeug rückten die Einsatzkräfte zur Unterstützung auf die A 44 in Fahrtrichtung Dortmund aus.
Auf der Raststätte Bühleck stand die Ladung des Aufliegers in Flammen. Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Drehleiter nachalarmiert.
Durch das Fluten der Mulde mit Löschschaum konnte der Brand gezielt und erfolgreich bekämpft werden.
ALLENDORF (EDER). Passanten haben einen Mülltonnenbrand auf einem Feld in der Verlängerung der Mühlenstraße in Rennertehausen gemeldet. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer.
Gegen 20.30 Uhr verständigten die Zeugen am Mittwoch, 29. Juli 2026, die Polizei. Vor Ort stellten die Beamten eine brennende Mülltonne mit Holzdeckel fest.
Die Feuerwehr löschte den Brand unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen setzte ein bislang unbekannter Täter den Behälter absichtlich in Brand.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 oder die Polizeistation Frankenberg unter 06451/72030 entgegen. (pnd/r)
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EDERTAL. Aufmerksame Passanten haben einen Entstehungsbrand in einem Waldgebiet zwischen Hemfurth und Bringhausen entdeckt. Die Feuerwehr konnte das Feuer mit dem auf dem Fahrzeug mitgeführten Löschwasser schnell ablöschen.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Donnerstag um 13.23 Uhr unter dem Stichwort „F Wald 1“. Die Brandstelle befand sich im Bereich des Parkplatzes Mellbach.
Passanten hatten Brandgeruch aus dem Wald wahrgenommen, waren der Ursache nachgegangen und entdeckten den Entstehungsbrand etwa 150 Meter tief im Wald. Anschließend verständigten sie die Feuerwehr.
Die Ortsteilwehr Bringhausen rückte daraufhin zur Brandstelle aus. Unter der Leitung von Wehrführerin Stefanie Schaub löschten die Kräfte das Feuer mit dem auf dem TSF-W mitgeführten Löschwasser ab.
Da der Brand schnell gelöscht werden konnte, brachen die Einsatzkräfte aus Hemfurth-Edersee ihre Anfahrt ab.
Gegen 14.30 Uhr war der Einsatz beendet.
WALDECK-FRANKENBERG. Wegen einer starken Vermehrung von Blaualgen rät der Landkreis Waldeck-Frankenberg ab sofort vom Baden an der Badestelle Rehbach am Edersee ab. Das warme Wetter, die hohe Sonneneinstrahlung und der niedrige Wasserstand begünstigen derzeit die Bildung der sogenannten Cyanobakterien.
Am Edersee gibt es zwei offizielle Badestellen – in Rehbach und Waldeck West. Bei einer der regelmäßigen Untersuchungen der Wasserqualität stellte der Fachdienst Gesundheit des Landkreises in Rehbach ein erhöhtes Vorkommen von Blaualgen fest.
An der Badestelle Waldeck West zeigten die Kontrollen bislang keine bedenkliche Entwicklung. Das könne sich in den kommenden Tagen jedoch schnell ändern.
„Blaualgen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln – und im Übrigen genauso schnell auch wieder verschwinden“, erläutert Hygienekontrolleur Hendrik Graf. „Das hängt maßgeblich vom Wetter, der Wassertiefe, Sonneneinstrahlung und der Nährstoffkonzentration im Wasser ab.“
Der Fachdienst Gesundheit kontrolliert alle offiziellen Badestellen während der Badesaison regelmäßig. Diese dauert vom 1. Juni bis zum 16. August. Da Blaualgen auch sehr kurzfristig entstehen können, appelliert der Fachdienst zusätzlich an die Eigenverantwortung der Badegäste.
Vom Baden sollte vorsichtshalber abgesehen werden, wenn das Wasser stark grünlich oder blaugrünlich getrübt ist, muffig riecht oder sich grüne Schlieren beziehungsweise Teppiche auf der Oberfläche bilden. Gleiches gilt, wenn die Sichttiefe so gering ist, dass die eigenen Füße im knietiefen Wasser nicht mehr zu erkennen sind. Das gilt auch dann, wenn für die betreffende Stelle noch keine offizielle Warnung ausgesprochen wurde.
Der Kontakt mit Blaualgen kann gesundheitliche Beschwerden verursachen. Möglich sind Hautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen oder Atemprobleme. Kinder und Haustiere sind besonders gefährdet.
Treten entsprechende Symptome auf, sollte vorsichtshalber eine Hausarztpraxis aufgesucht werden.
Neben den beiden offiziellen Badestellen am Edersee gibt es eine weitere am Strandbad Twistesee. Am Diemelsee werden die Badestellen in Heringhausen und Helmighausen kontrolliert. Bei den bisherigen Untersuchungen wurden am Twiste- und Diemelsee noch keine Blaualgen festgestellt.
Grundsätzlich empfiehlt der Landkreis, beim Baden in Seen die offiziellen Badestellen zu nutzen. Viele Badegäste verwenden jedoch auch andere Zugänge zum Wasser, die nicht regelmäßig kontrolliert werden.
Blaualgen können an sämtlichen Stellen eines Sees auftreten. Badegäste sollten deshalb immer und überall aufmerksam sein und das Wasser vor dem Baden genau betrachten.
Nach Rücksprache mit dem Landkreis wird die Gemeinde Edertal an der Badestelle Rehbach entsprechende Hinweisschilder aufstellen. Damit sollen die Besucherinnen und Besucher über die aktuelle Situation informiert und für das Thema sensibilisiert werden.
Für Rückfragen zum Thema Blaualgen ist der Fachdienst Gesundheit des Landkreises Waldeck-Frankenberg unter der Telefonnummer 05631/9541554 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
Weitere Informationen sind unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de abrufbar.
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DIEMELSEE. Mehrere Feuerwehren haben zwischen Helmscheid und Flechtdorf das Übergreifen eines Flächenbrandes auf eine angrenzende Waldfläche in letzter Minute verhindert. Rund 10000 Quadratmeter eines Stoppelfeldes standen in Flammen.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 4.45 Uhr in den Bereich der sogenannten alten Nato-Straße. Ein Großteil der Rundballen, die am Vortag auf dem Feld gepresst worden waren, fiel dem Feuer zum Opfer.
Besondere Brisanz erhielt die Lage durch den unmittelbar angrenzenden Wald. Der Wind trieb die Flammen genau in diese Richtung.
Um die weitere Ausbreitung zu stoppen, bauten die Feuerwehren Helmscheid, Berndorf und Korbach von zwei Seiten eine Riegelstellung mit wasserführenden Fahrzeugen auf.
Parallel dazu bekämpften weitere Kräfte den Flächenbrand im rückwärtigen Bereich. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Adorf stand als Löschwasserreserve bereit, musste jedoch nicht mehr eingesetzt werden.
Als möglicher Ursprung des Feuers gilt ein Böschungsbrand entlang der Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Böschung noch auf einer Länge von rund 100 Metern.
Eine Streife der Polizeistation Bad Arolsen nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Zur Absicherung der Brandstelle befand sich zusätzlich ein Rettungswagen vor Ort. Vorsorglich standen außerdem die Atemschutznotfallteams aus Lengefeld und Nieder-Ense in Bereitschaft.
Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm der betroffene Landwirt das Areal wieder. Mit einem Grubber arbeitete er möglicherweise noch vorhandene Glutnester unter und sorgte damit für die abschließende Sicherheit.
Nach rund 90 Minuten waren die Arbeiten beendet. Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt.