HÖXTER. Schwere Verletzungen hat ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der B 83 bei Stahle erlitten.
Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr war ein 33 Jahre alter Mann aus Polle mit einem Hyundai aus Richtung Heinsen kommend in Fahrtrichtung Stahle unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam das Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte anschließend zurück auf die Straße und prallte schließlich gegen die Leitplanke auf der linken Seite. Dort kam der Wagen wieder zum Stillstand.
Schwere Verletzungen zog sich der Fahrer bei dem Unfall zu. Er musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Während der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte Alkoholgeruch bei dem Mann fest. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen.
Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Da der Hyundai nicht mehr fahrbereit war, übernahm ein Abschleppdienst den Abtransport. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Alkohol im Straßenverkehr alle Verkehrsteilnehmer gefährdet. (ots/r)
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EDERTAL. In Bringhausen ist ein Wohnhaus in Brand geraten. Zahlreiche Feuerwehren befinden sich im Waldweg im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.
Alarmiert wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 22.10 Uhr unter dem Stichwort F 2 Y. Gemeldet worden war ein Dachstuhlbrand.
Aktuell dauern die Maßnahmen an der Einsatzstelle noch an. Wie lange der Einsatz noch andauern wird, ist derzeit nicht absehbar. Ein ausführlicher Bericht folgt.
Update: Vollständiger Bericht
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BRILON. Ein Brand in einem Sägewerk hat im Ortsteil Alme für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Gemeldet war ein brennender Dachstuhl mit Personen in Gefahr, was sich vor Ort glücklicherweise als weniger kritisch darstellte.
Gegen 12.50 Uhr erfolgte die Alarmierung. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestand für niemanden eine unmittelbare Gefahr mehr. Es brannte im Dachbereich eines Spänebunkers, mehrere Mitarbeiter hatten das Feuer durch eigene Löschmaßnahmen jedoch bereits eingedämmt und so eine größere Ausbreitung verhindert.
Über die Drehleiter deckte die Feuerwehr das Dach teilweise ab und kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Auf diese Weise konnten letzte Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden. Rund 40 Feuerwehrleute waren etwa anderthalb Stunden im Einsatz. Vor Ort waren die Löschgruppen aus Alme, Nehden und Wülfte sowie der Löschzug Brilon.
Angaben zur Höhe des Sachschadens oder zur Brandursache liegen derzeit nicht vor.
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EDERTAL. Ein aufgerissener Dieseltank an einem Müllfahrzeug hat in Affoldern umfangreiche Maßnahmen zur Folge gehabt. Beim Abbiegen in die Buhlener Straße holte der MAN nach rechts aus, wobei der Tank beschädigt wurde und Kraftstoff austrat.
Schaden am Tank früh bemerkt
Um 6.24 Uhr am Freitagmorgen wurde der Schaden festgestellt. Aus dem defekten Behälter liefen etwa 200 Liter Diesel auf die Fahrbahn und in die örtliche Kanalisation. Einsatzkräfte der Feuerwehr Affoldern reagierten unmittelbar und trieben geistesgegenwärtig einen Holzkeil in den defekten Tank, um den weiteren Austritt zu stoppen.
Gefahrstoffzug pumpt Kraftstoff ab
Insgesamt befanden sich rund 50 bis 60 Einsatzkräfte aus verschiedenen Einheiten vor Ort. Alarmiert wurden unter dem Stichwort Hilfeleistung Gefahrstoff 1 die Wehren aus Edertal-Affoldern, Edertal-Bergheim Giflitz sowie Edertal-Hemfurth-Edersee. Unterstützung kam durch den Gefahrstoffzug aus Bad Wildungen, der mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20, einem Gerätewagen Gefahrgut sowie einem Gerätewagen Logistik 2 anrückte. Mit speziellen Gerätschaften gelang es den Teams, etwa 60 Liter des verbliebenen Kraftstoffs aus dem Fahrzeugtank abzupumpen.
Diesel in Kanalisation nachgewiesen
Spezialisten aus Korbach führten mit einem Messtrupp Kontrollen in den Kanaleinläufen durch und konnten dort den Diesel mittels Messgeräten nachweisen. Vier Mitarbeitende der Kläranlage der Gemeinde Edertal sperrten die Pumpstation rechtzeitig ab, wodurch eine weitere Verteilung des Öl-Wasser-Gemischs im Kanalsystem verhindert wurde. Ein externer Dienstleister übernimmt nun die Reinigung des Systems und pumpt das verunreinigte Wasser ab.
Leitung und weitere Beteiligte
Verantwortlich für die Leitung der Maßnahmen waren die stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Michael Rese und Stefan Casper. Vor Ort informierten sich zudem der stellvertretende Bürgermeister Gerd Hartmann sowie Hauptamtsleiter David Zerbes über den Fortgang der Arbeiten. Ein stetiger Austausch mit der Unteren Wasserbehörde wurde sichergestellt. Neben der Polizei befand sich auch der Rettungsdienst zur Absicherung an der Buhlener Straße. Die Bergung des Müllfahrzeugs übernahm die Firma AVAS. Die Höhe des Schadens konnte vort Ort noch nicht genannt werden.
HESSEN. Die hessische Polizei nimmt auch in diesem Jahr wieder am Speedmarathon des Netzwerks ROADPOL teil. Bei dieser länderübergreifenden Verkehrssicherheitsinitiative liegt der Fokus auf der Überwachung der Geschwindigkeit, um Unfälle aufgrund von nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren und das Risiko von schweren Verletzungen oder gar Todesfällen im Straßenverkehr zu minimieren.
Der diesjährige Speedmarathon findet am Mittwoch, 15. April 2026, in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr statt.
Während dieser Zeit werden über 570 Polizistinnen und Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 230 Messstellen die gefahrenen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge kontrollieren.
Eine Übersicht der hessischen Messstellen, ebenso wie Informationen zum Speedmarathon:
Stadtallendorf / Landkreis Marburg-Biedenkopf
Landkreis Wetterau
Lahn-Dill-Kreis
Autobahnen
Polizeipräsidium Nordhessen
Stadt und Landkreis Kassel
Schwalm-Eder-Kreis
Werra-Meißner-Kreis
Landkreis Waldeck-Frankenberg
Autobahnen
Polizeipräsidium Osthessen
Autobahnen
Stadt Fulda
Kreis Fulda
Vogelsbergkreis
Landkreis Hersfeld-Rothenburg
Polizeipräsidium Südosthessen
Main-Kinzig-Kreis
Stadt Hanau
Landkreis Offenbach am Main
Autobahn
Polizeipräsidium Westhessen
Autobahnen
Main-Taunus-Kreis
Stadt Wiesbaden
Rheingau-Taunus-Kreis
Hochtaunuskreis
Landkreis Limburg-Weilburg
Polizeipräsidium Südhessen
Autobahnen
Landkreis Bergstraße
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Landkreis Groß-Gerau
Landkreis Odenwald
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Stadt Frankfurt am Main
Autobahn
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FRANKENBERG. In der Marburger Straße nahe der Breslauer Straße ist ein VW Passat in Brand geraten. Die Frankenberger Feuerwehr löschte den brennenden Wagen.
Am Donnerstag gegen 21.45 Uhr stand der 17 Jahre alte Pkw eines 35-Jährigen aus Frankenberg im vorderen Bereich in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr gegen die Flammen vor. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost waren insgesamt elf Einsatzkräfte vor Ort.
Nach dem Löscheinsatz war der Passat nicht mehr zu retten. An dem Auto entstand Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen vermutet die Polizei einen technischen Defekt als Ursache des Brandes.
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KORBACH. Ein Fahrfehler hat auf der Strecke von Korbach in Richtung Flechtdorf zu einem Alleinunfall geführt.
Am Donnerstag gegen 13.50 Uhr war eine 26-jährige Frau aus Marsberg mit einem Skoda Rapid unterwegs, als sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verlor und gegen die Leitplanke prallte. Die Fahrerin blieb unverletzt.
Die Feuerwehren Helmscheid und Berndorf kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe. Die Polizei nahm den Unfall auf. Die Bergung des beschädigten Fahrzeugs übernahm die Firma Gäbler.
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KORBACH. Ein Missverständnis im Bereich einer geänderten Verkehrsführung hat auf der Arolser Landstraße zu einem Verkehrsunfall geführt. Vor der Einmündung in die Heerstraße stießen ein Mercedes und ein Skoda Fabia zusammen.
Am Dienstag (7. April) gegen 16.15 Uhr befuhren ein 25-jähriger Mann aus Korbach mit einem Mercedes und eine 41-jährige Frau aus einem Korbacher Ortsteil mit einem Skoda Fabia die Arolser Landstraße in Fahrtrichtung Bahnhof und Bad Arolsen. Im Bereich der Kasseler Bank sind wegen der Woolworth-Baustelle die beiden üblichen Fahrspuren für den Geradeausverkehr und das Rechtsabbiegen in die Heerstraße derzeit bis fast an die Ampelanlage zusammengelegt. Erst kurz vor dem Knotenpunkt trennt sich die Rechtsabbiegerspur wieder von der Geradeausspur.
Nach den vorliegenden Angaben ging die Fahrerin des Skoda davon aus, dass der Mercedes, obwohl er sich noch auf dem zusammengelegten Fahrstreifen befand, nach rechts in die Heerstraße abbiegen würde. Sie fuhr deshalb links neben dem Mercedes auf, da sie selbst geradeaus weiterfahren wollte.
Als sich der Mercedes vor der Ampel ordnungsgemäß einordnete und der sich wieder teilenden Fahrspur geradeaus folgen wollte, kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Nach derzeitigem Stand trifft den Mercedes-Fahrer keine Schuld.
Auf 6500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Davon entfallen etwa 3000 Euro auf den Mercedes und rund 3500 Euro auf den Skoda Fabia.
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KASSEL. Mit der Veröffentlichung von Fotos der Täter aus einer Überwachungskamera erhoffen sich die Ermittler der Kasseler Kripo Hinweise auf zwei bislang unbekannte Männer, die am 14. November 2024 gemeinsam einen räuberischen Diebstahl im Ölmühlenweg in Kassel begangen haben. Alle bisherigen Ermittlungen und Zeugenvernehmungen führten leider nicht zur Identifizierung der Täter, weshalb ein Richter nun die Öffentlichkeitsfahndung anordnete.
Die Tat auf dem Gelände eines Metallgroßhandels hatte sich am 14. November 2024 um 14.10 Uhr ereignet. Zu dieser Zeit hatten die beiden Männer gemeinsam das Firmengebäude betreten und ein Glas mit Trinkgeld, das auf dem Tresen abgestellt war, an sich genommen. Zwei auf den Diebstahl aufmerksam gewordene Mitarbeiter waren den zwei flüchtenden Tätern sofort auf den Parkplatz nachgeeilt, wo sie in einen roten Alfa Romeo einstiegen. Obwohl sich einer der beiden Angestellten vor das Auto gestellt hatte, starteten die Diebe den Motor und fuhren an, sodass sich der 66-jährige Mitarbeiter nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Die Täter fuhren anschließend mit Vollgas davon. Alle polizeilichen Ermittlungen, insbesondere bei den Verantwortlichen der Halterfirma des Alfa Romeo, führten bis dato nicht zum Erfolg.
Zeugen, die den Ermittlern der Kasseler Kripo Hinweise auf die Identität der auf den Fotos abgebildeten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)
HÖXTER. Auf der B 239 in Höhe von Höxter hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall im Gegenverkehr ereignet. Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwerst.
Gegen 6.20 Uhr befuhr ein 21-jähriger Mann aus Brakel mit einem BMW die B 239 aus Richtung Höxter kommend in Fahrtrichtung Brenkhausen. Zeitgleich war eine 59-jährige Frau aus Höxter mit einem Suzuki in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in Höhe des St.-Ansgar-Krankenhauses zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Schwerste Verletzungen erlitt die 59-jährige Fahrerin. Sie wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Leicht verletzt wurde der 21-jährige BMW-Fahrer. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Schwer verletzt wurde zudem eine 49-jährige Fußgängerin, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Gehweg befand und von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen wurde.
Zur Unterstützung der Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Paderborn hinzugezogen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden sichergestellt. Auf 40.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 239 vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet Höxter. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden durch das Verkehrskommissariat aufgenommen und dauern derzeit an. (ots/r)