Michael Fränkel

Michael Fränkel

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Montag, 24. November, führte die Polizei im Hochsauerlandkreis in der Zeit von 14 Uhr bis 22 Uhr einen umfangreichen Fahndungs- und Kontrolltag durch. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Straftaten frühzeitig zu erkennen und verstärkt gegen Eigentums- und Betäubungsmittelkriminalität vorzugehen. Der Einsatz wurde durch Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt. An insgesamt sieben Kontrollstellen im Kreisgebiet kontrollierten die Beamten den Personen- und Fahrzeugverkehr sowie potenziell relevante Transport- und Durchgangswege.

Ergebnisse der Maßnahmen:

  • Überprüfte Fahrzeuge: 229

  • Überprüfte Personen: 335

  • Verkehrsverstöße (Ordnungswidrigkeiten): 11

  • Strafanzeigen insgesamt: 7, davon:
    – Eigentumskriminalität: 1
    – Straßenkriminalität: 1
    – Sonstige Delikte: 5

  • Drogen- und Alkoholdelikte: 3

  • Kontrollen von Kleintransportern: 25

  • Verstöße gegen die Ladungssicherung: 2

Die Polizei im Hochsauerlandkreis bewertet den Fahndungs- und Kontrolltag als erfolgreich. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere polizeiliche Arbeit ein. Gefährliche Delikte im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen am Steuer wurden unterbunden. Solche Schwerpunktmaßnahmen werden auch künftig fortgesetzt, um die Sicherheit im Kreisgebiet dauerhaft zu stärken. (ots/r)

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WARBURG. Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung versuchte sich ein 25-Jähriger aus Bad Arolsen einer Kontrolle der Polizei Höxter zu entziehen. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt konnte der Mann schließlich gestoppt werden. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wurde er festgenommen. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Am Montagabend (24. November) führten Beamte der PW Warburg auf der B 7 Geschwindigkeitsmessungen durch. Gemessen wurden Fahrzeuge, die von Ossendorf in Richtung Warburg unterwegs waren. Der 25-Jährige war mit einem VW Polo zu schnell unterwegs. Daraufhin beabsichtigten die eingesetzten Beamten, das Fahrzeug anzuhalten. Dieser Aufforderung kam der Mann nicht nach, beschleunigte seinen Polo und fuhr weiter in Richtung Kassel.

Die Kollegen verfolgten den Flüchtenden mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Die Fahrt erstreckte sich über Wettesingen, Herlinghausen und Westuffeln. Dabei ignorierte der Fahrer mehrere rotlichtzeigende Ampeln. Nach kurzer Zeit erkannte er, dass die Flucht nicht gelingt, und stoppte den Pkw auf der Holländischen Straße in Richtung Calden. Der 25-Jährige stieg aus und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Im Innenraum konnten mehrere Waffen, Werkzeug sowie Betäubungsmittel festgestellt werden. Diese wurden sichergestellt. Des Weiteren konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen, da er keinen besitzt. Außerdem konnten keine Eigentumsnachweise über das Fahrzeug erbracht werden, sodass auch der Pkw sichergestellt wurde, bis die Eigentumsverhältnisse geklärt sind. Zudem gehörten die am Polo angebrachten Kennzeichen nicht zu diesem Fahrzeug. Auch diese wurden sichergestellt.

Während der Sachverhaltsaufnahme räumte der Mann den Konsum von Betäubungsmitteln vor Fahrtantritt ein. Es folgte eine Blutprobenentnahme, bevor er in das Polizeigewahrsam gebracht wurde. (ots/r)

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BAD AROLSEN. Eine Frau aus Mengeringhausen wurde Opfer einer miesen Betrugsmasche durch bislang unbekannte Täter. Ein falscher Bankmitarbeiter hatte sich bei ihr gemeldet, ein zweiter Betrüger holte anschließend Bargeld ab, welches angeblich überprüft werden müsse.

Am Freitagmorgen, 21. November, meldete sich zwischen 10 und 11 Uhr ein Anrufer bei der Seniorin. Er gab sich als Mitarbeiter der örtlichen Sparkasse aus und behauptete, die Seriennummern ihres Bargeldes müssten dringend überprüft werden. Er kündigte an, dass etwa 30 Minuten später ein weiterer Mitarbeiter vorbeikomme, um das Geld abzuholen und nach rund einer Stunde zurückzubringen.

Wie angekündigt erschien wenig später ein Mann bei der Frau. Sie übergab eine Geldtasche mit einem Bargeldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich.

Erst am Nachmittag erzählte sie einer Bekannten von dem angeblichen Überprüfungstermin. Diese informierte eine weitere Frau, der der Vorfall zurecht verdächtig vorkam. Sie verständigte die Polizei.

Beschreibung des Täters, der das Geld abholte:

  • 20 bis 30 Jahre alt

  • 165 bis 170 cm groß

  • normale, schlanke Statur

  • dunkelblonde, kurze Haare

  • sprach Hochdeutsch

  • seriöses Erscheinungsbild

  • dunkles Hemd

Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die am Freitag, 21. November, zwischen 10 und 12 Uhr in Mengeringhausen – insbesondere im Drosselweg – verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

Betrüger geben sich immer wieder als Bankmitarbeiter aus und nutzen unterschiedliche Lügengeschichten, um an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen. Häufig genannte Gründe sind unter anderem:

  • angebliche verdächtige Kontobewegungen

  • falsche Abbuchungen

  • man müsse einen „unseriösen Bankmitarbeiter“ überführen

  • das Konto sei gehackt worden

  • Softwareprobleme der Bank

  • Falschgeld im Umlauf

Die Polizei rät daher:

  • Echte Bankmitarbeiter holen niemals Bargeld oder Karten an der Haustür ab.

  • Niemals persönliche Daten, PIN, TAN oder Kontodaten am Telefon preisgeben.

  • Bei unbekannten Namen: Rückruf unter der offiziellen Telefonnummer der eigenen Bank.

  • Niemals unter Druck setzen lassen – einfach auflegen.

  • Persönliche Daten niemals am Telefon weitergeben.

  • Bei Aufforderung zu Überweisungen auf „sichere Konten“ liegt Betrug vor.

  • Mit Familien oder Vertrauenspersonen über solche Anrufe sprechen.

  • Im Schadensfall: sofort Anzeige erstatten. (ots/r)

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SCHWALMSTADT/A 49. Die Autobahn 49 war am Dienstag (25. November) in beide Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Schwalmstadt und Neuental voll gesperrt. Ursache war ein Verkehrsunfall mit einem Tiertransport.

Wie eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal berichtete, war ein Sattelzug gegen 4.20 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Kassel unterwegs, als er kurz nach dem Tunnel „Frankenhain“ aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Die Sattelzugmaschine kippte auf die Fahrzeugfront, der Fahrer blieb unverletzt.

Der mit Schweinen beladene Anhänger stürzte seitlich um und wurde stark beschädigt. Dadurch liefen mehrere Tiere auf die Fahrbahn. Um Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmende auszuschließen, wurde die A 49 daraufhin in beide Richtungen voll gesperrt.

Mitarbeiter des Veterinäramtes und tierärztliches Personal fingen die Tiere ein; mehrere verletzte Schweine mussten von ihrem Leiden erlöst werden. Der Schaden an Zugmaschine und Anhänger wurde auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Die Bergungsarbeiten, unter anderem mit der Firma AVAS, dauerten längere Zeit an, weshalb das Ende der Sperrung zunächst unklar war. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. (ots/r)

KORBACH. Am 24. November gegen 9.35 Uhr befuhr ein Stadtbus der Linie 1 die Kasseler Straße, aus Richtung Dortmunder Straße kommend, in Fahrtrichtung Solinger Straße.

Ohne auf den Verkehr zu achten betrat ein junges Mädchen die Fahrbahn und zwang den Busfahrer zu einer Bremsung sowie einem Ausweichmanöver nach rechts in die dortigen Büsche der Buswendeschleife. Am Bus entstand ein Sachschaden von etwa 3500 Euro, Personen wurden nicht verletzt.

Das Mädchen lief anschließend weiter in Richtung des Wohngebiets Iserlohner Straße / Wittener Straße.

Sie trug eine auffällige gelb-orangene Jacke mit Kapuze sowie eine blaue Hose.

Hinweise bitte an die Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710.

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MARSBERG. In einem Industriebetrieb kam es am späten Nachmittag zu einem Brand in einer Absauganlage für eine Produktionsmaschine.

Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Einsatz am 22. November gegen 16 Uhr. Die Löschgruppen aus Giershagen und Leitmar wurden zunächst wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert; vor Ort zeigte sich jedoch ein tatsächliches Brandereignis. In einer Absauganlage einer Produktionsmaschine brannte eine rund zehn Meter lange Rohrleitung, in der sich vermutlich eingesaugte Partikel entzündet hatten. Eine Sprinkleranlage löste aus, und Werkspersonal hatte bereits mit ersten eigenen Löschmaßnahmen begonnen.

Die Feuerwehr leitete unter Atemschutz einen Löschangriff ein und kontrollierte die betroffene Rohrleitung mit einer Wärmebildkamera. In einem Abschnitt musste die Leitung – in mehreren Metern Höhe – geöffnet werden, um das darin befindliche Brandgut abzulöschen. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die gesamte Rohrleitung, um eine mögliche Brandausbreitung auszuschließen.

Da insgesamt vier Trupps unter Atemschutz vorgingen, wurde im Verlauf des Einsatzes der Löschzug Marsberg mit Ausstattung für die Einsatzstellenhygiene nachgefordert. Rund 45 Einsatzkräfte unter der Leitung von Bernd Schütte aus Giershagen waren fast drei Stunden im Einsatz.

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MARSBERG. Die Löschgruppen Beringhausen und Bredelar wurden am Sonntagnachmittag (23. November) zu einer brennenden Mülltonne im Freien nach Beringhausen alarmiert. Insgesamt vier Mülltonnen hatten an einer Hausfassade Feuer gefangen.

Durch das schnelle und beherzte Eingreifen einiger Passanten und Nachbarn, zum Teil selbst Mitglieder der LG Beringhausen, konnten die Tonnen schon vor Eintreffen der Feuerwehr von der Fassade entfernt werden. Dies hat definitiv Schlimmeres verhindert.

Die Feuerwehr übernahm die weiteren Ablöscharbeiten mit Wasser und Netzmittel. Letzteres wird dem Löschwasser für eine höhere Eindringtiefe ins Brandgut beigegeben, was den Löscherfolg verbessert. Insgesamt waren 15 Wehrleute im Einsatz.

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KASSEL. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (23. November) wurde ein Anbau im Nordstadtstadion durch einen Brand zerstört. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Kassel konnte eine Brandausbreitung auf das angrenzende Umkleidengebäude verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Um 23.10 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe über einen Gebäudebrand im Struthbachweg im Stadtteil Nord-Holland. Von der Feuerwehr Kassel rückten der Löschzug der Feuerwache 1, ein Rettungswagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger zur Einsatzstelle aus.

Bei Ankunft der Feuerwehr brannte ein Anbau des Umkleidengebäudes in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt auf die Umkleiden und das Dach des angrenzenden Gebäudes überzugreifen. Glücklicherweise befanden sich keine Personen in dem Gebäude.

Durch unverzüglich eingeleitete Löschmaßnahmen mit mehreren C-Rohren im Außenangriff konnte das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und ein weiteres Übergreifen auf das Umkleidengebäude verhindert werden. Die gedämmte Außenfassade sowie das Dach des Umkleidengebäudes wurden geöffnet und zum Teil entfernt, um Glutnester abzulöschen.

Der Anbau wurde durch das Feuer vollständig zerstört; das angrenzende Umkleidengebäude wurde durch Feuer und Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund drei Stunden beendet.

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ROSENTHAL. Am Freitag (21. November) brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus in Rosenthal ein.

Die Täter nutzten die kurze Abwesenheit der Bewohner zwischen 17.25 und 18.25 Uhr aus und drangen durch gewaltsames Öffnen eines Fensters in das Haus im Gänsebergweg ein. Sie durchsuchten sämtliche Räume, konnten aber offensichtlich nichts Wertvolles finden und flüchteten ohne Beute.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2500 Euro geschätzt.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710. (ots/r)

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KASSEL. Am Nachmittag des 21. November wurde der Rüstzug der Feuer- und Rettungswache 1 zu einem Unfall mit Beteiligung eines Lkw und drei Pkw auf die BAB 7 alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich in Fahrtrichtung Süden. Es kam dort zu einem Unfall, bei dem ein Pkw teilweise unter einen Lkw gefahren war. Zwei weitere Pkw waren darüber hinaus an dem Unfall beteiligt.

Zuerst eintreffende Kräfte des Rettungsdienstes begannen umgehend mit der Versorgung der Verletzten. Gemeinsam mit der Feuerwehr leiteten sie die Rettung der drei Pkw-Insassen aus einem freistehenden betroffenen Fahrzeug ein. Die Personen aus einem weiteren freistehenden Pkw konnten ihr Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Aus dem unter dem Lkw eingeklemmten Fahrzeug befreite die Feuerwehr zunächst den Fahrer. Zur Befreiung der Beifahrerin musste der Wagen mit technischen Mitteln unter dem Lkw hervorgezogen werden. Anschließend konnte auch diese Patientin das Fahrzeug verlassen und an den Rettungsdienst übergeben werden. Alle fünf verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Im Einsatz waren insgesamt 38 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Autobahn musste für die Einsatzmaßnahmen in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt werden.

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