GEMÜNDEN. Vier Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls auf der Landesstraße 3073 bei Sehlen.
Zwei Autos waren am Donnerstag, 28. Mai, gegen 21.45 Uhr von Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Gemünden unterwegs. In Höhe der Ortschaft Sehlen fuhr eine 20-jährige Frau aus Gemünden mit einem roten Renault Clio nach bisherigen Erkenntnissen aus Unachtsamkeit in das Heck eines vorausfahrenden blauen Audi Q3.
Durch die Wucht des Aufpralls kam der Renault nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto beschädigte eine Schutzplanke sowie einen Laubbaum. Die 20-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu.
Der mit drei Personen besetzte Audi wurde durch die Kollision auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam dort entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Die 29-jährige Audi-Fahrerin aus Frankenberg sowie ihre beiden Mitfahrerinnen aus Bad Zwesten, darunter ein Kind, erlitten jeweils leichte Verletzungen.
Mehrere Rettungsteams versorgten die Beteiligten vor Ort, bevor alle vier Fahrzeuginsassen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch die Abschleppunternehmen Landau und AVAS abgeschleppt werden.
Auf 14.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Die Landesstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für den Verkehr gesperrt.
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BAD WILDUNGEN. Ein abgestellter Peugeot hat sich im Hohlweg aus bislang ungeklärter Ursache selbstständig gemacht und ist in eine Baugrube gerollt.
Am Freitag gegen 20.55 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Dort war der blau lackierte Peugeot, der zuvor geparkt und nach Angaben der Polizei mit angezogener Handbremse abgestellt worden war, in eine Baugrube gestürzt.
Wie es dazu kommen konnte, ist bislang unklar. Bei dem Vorfall wurde auch ein Bauzaun beschädigt. Ein Versorger überprüfte die Leitungen vor Ort. Dabei wurde festgestellt, dass alles in Ordnung war.
Nachdem ein Abschleppunternehmen den Wagen aus der Baugrube gehoben hatte, konnten die elf Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul den Einsatz nach knapp einer Stunde beenden.
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KORBACH. Der Landkreis veranstaltet am 31. Mai die Hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf Kreisebene auf dem Korbacher Hauerparkplatz. Interessierte sind herzlich eingeladen, bei dem Spektakel zuzuschauen, das um 8 Uhr morgens startet.
29 Mannschaften aus Waldeck-Frankenberg werden in diesem Jahr an den Hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf Kreisebene teilnehmen, die der Landkreis am 31. Mai auf dem Korbacher Hauerparkplatz veranstaltet.
Brand löschen, Gefahrstoff sichern, Personen retten
Die Feuerwehrleistungsübungen gliedern sich in Theorie und Praxis. Im praktischen Teil wird folgende Lage angenommen: Im Außenbereich eines Industrieunternehmens ist es im Lagerbereich beim Verladen von Gefahrstoffen zu einem Unfall mit einem Gabelstapler gekommen. Mehrere Gebinde eines Gefahrstoffes sind von einem Regal gefallen und zum Teil leckgeschlagen. Eine Person liegt im Bereich des beschädigten Regals am Boden. Der verunfallte Gabelstapler und Gebinde eines Gefahrstoffes sind in Brand geraten, was sich durch offenes Feuer und eine deutliche Rauchentwicklung zeigt.
Schwerpunkte der Übung sind neben der Informationsgewinnung zum Gefahrstoff und dem Absperren des Gefahrenbereiches auch die Brandbekämpfung zur Menschenrettung und die Rettung der verunreinigten Person.
Im schriftlichen Teil, der in der benachbarten Korbacher Stadthalle stattfindet, müssen die Teilnehmenden zudem Fachfragen beantworten. Die Teilnahme ermöglicht auch den Erwerb des Hessischen Feuerwehrleistungsabzeichens in Eisen, Bronze, Silber, Gold und Gold mit Zusatzkennzeichnung für 5-malige, 10-malige und 15-malige erfolgreiche Teilnahme, wobei für Bronze, Silber und Gold noch ein weiterer Fragebogen beantwortet werden muss.
Ehrungen und Geldpreise für die Besten
Die praktischen Übungen werden von 9.15 bis etwa 14 Uhr dauern. Die Theorie findet um 8 Uhr statt. Die Ehrung der Besten wird danach auf dem Hauerparkplatz stattfinden und wird vorgenommen vom Kreisbrandinspektor gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises, Karl-Friedrich Frese, und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Gordon Kalhöfer.
Die teilnehmenden Mannschaften können bei erfolgreicher Teilnahme die Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erwerben. Entsprechend der erbrachten Leistung wird die Leistungsstufe verliehen. Zusätzlich erhalten sie neben den Verleihungsurkunden Geldpreise in Höhe von 75, 100 und 125 Euro für Bronze, Silber und Gold vom Land Hessen.
Der Sieger der Feuerwehrleistungsübung auf Kreisebene und die folgenden zwei Mannschaften qualifizieren sich für den Bezirksentscheid. Dieser Wettbewerb für den Regierungsbezirk Kassel wird am 20. Juni 2026 in Niederaula im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ausgetragen.
Der Landkreis lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, an den Feuerwehrleistungsübungen als Zuschauer teilzunehmen – auch, um damit den Feuerwehrangehörigen den erforderlichen Dank und die Anerkennung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit auszudrücken. Eine hohe Zuschauerzahl sorgt zudem für zusätzlichen Ansporn bei den startenden Mannschaften und schafft einen würdigen Rahmen für den Kreisentscheid.
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VÖHL. In Buchenberg ist kürzlich eine besondere Spendenaktion ins Leben gerufen worden. Unter dem Motto „Kronkorken sammeln für den guten Zweck“ steht ab sofort ein Sammelcontainer bereit, in den ausschließlich Kronkorken eingeworfen werden dürfen.
Ziel der Aktion ist es, mit den Erlösen aus dem Recycling die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg zu unterstützen.
Die Idee zu dieser Initiative stammt von der Freiwilligen Feuerwehr Buchenberg, die damit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und soziales Engagement setzen möchte. Unterstützt wird das Projekt durch regionale Unternehmen. So wurde der Container von der Firma FR. GROSS GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt, während das Banner von der Firma Raiffeisen Waren Korbach gesponsert wurde.
Der Container wird voraussichtlich bis Dezember in Buchenberg stehen und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Waldeck-Frankenberg die Möglichkeit, sich aktiv an der Spendenaktion zu beteiligen.
Der Container steht am Feuerwehrhaus, An dem Rabenköppel 2, 34516 Buchenberg.
Wichtig dabei: Es sollen ausschließlich Kronkorken eingeworfen werden. Anderer Müll gehört nicht in den Container.
Die Feuerwehr Buchenberg hofft auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung. „Jeder kann mitmachen und ganz einfach helfen“, so die Feuerwehr Buchenberg. Mit jedem Kronkorken kann ein Beitrag für den guten Zweck geleistet werden – ganz nach dem Motto: Kleine Kappe, große Hilfe.

KORBACH. Nach einem Sturz einer Fahrradfahrerin sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Nach Angaben der Frau war ihr an der Einmündung von einem Autofahrer die Vorfahrt genommen worden.
Nach Angaben der Frau ereignete sich der Vorfall am Dienstag, 19. Mai, gegen 7.30 Uhr in der Straße Hinter dem Kloster an der Ecke Bunsenstraße. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste sie abrupt stark bremsen, kam zu Fall und verletzte sich.
Der Fahrzeugführer sei kurz ausgestiegen und werde wie folgt beschrieben:
Das Kennzeichen ist nicht bekannt. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise auf das Auto geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
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BAD WILDUNGEN. Schwere Verletzungen hat eine Kollision zwischen einem Auto und einer Rollstuhlfahrerin in der Brunnenallee in Höhe der Hausnummer 23 gefordert.
Ein 79-jähriger Mann aus Bad Wildungen war am Donnerstag gegen 10.05 Uhr mit einem blauen VW Golf Kombi in der Brunnenallee in Richtung Stadtmitte unterwegs. In Höhe der Hausnummer 23 überquerte eine 53-jährige Frau aus Bad Wildungen mit ihrem elektrischen Rollstuhl die Straße von einem Grünstreifen aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen achtete die Rollstuhlfahrerin dabei nicht auf den fließenden Verkehr und wurde von dem VW erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Rollstuhl um, die Frau wurde auf den Asphalt geschleudert und schwer verletzt.
Mit einem Rettungshubschrauber kam die 53-Jährige in das Klinikum Kassel. Weshalb die Bad Wildungerin den etwa sieben Meter entfernten Zebrastreifen nicht nutzte, konnte bislang noch nicht ermittelt werden.
Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Vermeidbarkeitsgutachten an. Am elektrischen Rollstuhl entstand ein Schaden von 200 Euro. Am blauen VW Golf Kombi entstand ein Schaden von 5000 Euro.
BAD WILDUNGEN. Ein gemeldetes Bodenfeuer in der Nähe des Bahnübergangs in Wega hat einen Einsatz ausgelöst.. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass Anwohner den Brand bereits gelöscht hatten.
Am Donnerstag, 28. Mai, wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen, Wega und Mandern gegen 20.55 Uhr unter dem Stichwort „F WALD 1“ alarmiert. Die Einsatzstelle lag in der Nähe des Bahnübergangs in Wega.
Vor Ort stellte die Feuerwehr Wega fest, dass ein Grünstreifen gebrannt hatte. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits von Anwohnern gelöscht worden.
Die anrückenden Kräfte konnten ihre Einsatzfahrt nach der Lagemeldung abbrechen.
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FRANKENBERG. Auf der Landesstraße 3073 ist ein Subaru von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Dach im Straßengraben gelandet.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 9.30 Uhr. Ein 62 Jahre alter Mann aus Hallenberg war mit seinem Pkw von Somplar in Richtung Frankenberg unterwegs.
Ausgangs einer Linkskurve geriet der Subaru ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Im Straßengraben blieb das Fahrzeug auf dem Dach liegen.
Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, musste aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Subaru entstand Totalschaden.
Das Fahrzeug wurde von AVAS abgeschleppt.
PADERBORN. Ein Badeunfall am Wasserskisee in Elsen ist für einen 26 Jahre alten Mann tödlich ausgegangen. Der Mann war zunächst unter Reanimation in ein Krankenhaus gebracht worden.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 27. Mai, gegen 16.30 Uhr. Familienangehörige hatten den jungen Mann als im See vermisst gemeldet. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr deuteten die Angehörigen auf die Stelle im Wasser, an der der 26-Jährige untergegangen war.
Zu diesem Zeitpunkt suchten bereits zwei junge Frauen sowie ein weiterer DLRG-Schwimmer, der als Badegast vor Ort war, nach dem Mann. Auch ein eingesetzter Polizeibeamter und ein Taucher der Feuerwehr schwammen zu der Stelle, um die Suche zu unterstützen.
Kurz darauf zog ein Mann, der bereits zuvor im Wasser gewesen war, eine leblose Person an die Oberfläche. Der Bereich am See wurde durch die Polizei geräumt. Rettungssanitäter und ein Notarzt führten hinter einem Sichtschutz erfolgreich Reanimationsmaßnahmen durch und brachten den Verunglückten in ein Krankenhaus.
Vor Ort mussten 30 bis 40 Menschen betreut werden. Nach ersten Erkenntnissen konnte der junge Mann nicht schwimmen.
Der 26-Jährige ist einen Tag später, am Donnerstag, 28. Mai, am frühen Nachmittag im Krankenhaus verstorben.
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FRANKENBERG. Während des Pfingstmarktes am Pfingstwochenende kam es aus polizeilicher Sicht zu mehreren Einsätzen und Strafanzeigen. Wie die Polizei gegenüber 112-magazin.de mitteilt, wurden unter anderem eine Sachbeschädigung an einem Wasserspender, ein alleinbeteiligter Verkehrsunfall mit einem alkoholisierten Radfahrer, der sich leicht verletzte, sowie eine gefährliche Körperverletzung durch einen Steinwurf registriert.
Darüber hinaus wurden zwei Fälle des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eine Bedrohung, zwei Beleidigungen sowie eine Körperverletzung aufgenommen. Ebenfalls beschäftigte ein Steinwurf auf einen Pkw die Polizei. In diesem Zusammenhang wurde ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr nach § 315b StGB eingeleitet.
Zudem mussten zahlreiche falsch geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Abschleppmaßnahmen erfolgten je nach Zuständigkeit durch die Stadt oder private Unternehmen. Außerdem sprach die Polizei einen Platzverweis aus und nahm eine Person fest.
Trotz der einzelnen Vorfälle verlief der Pfingstmarkt nach Einschätzung der Polizei insgesamt ruhig.
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