KORBACH. In der Korbacher Innenstadt hat die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage in einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus am Freitagnachmittag des 23. Januar einen Einsatz der hiesigen Brandschützer sowie polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache nach sich gezogen.
Alarmiert wurde der Löschzug der Kernstadtwehr gegen 13.20 Uhr nachdem die Leitstelle über das Alarmsystem des Gebäudes über eine mögliche Gefahr informiert worden war. Festgestellt wurde durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Eintreffen vor Ort eine leichte Verrauchung, die ihren Ursprung im Kellergeschoss des Objekts hatte.
Unter Atemschutz kontrollierte ein Trupp den betroffenen Bereich im Untergeschoss gründlich und sorgte anschließend für eine umfassende Belüftung der Räumlichkeiten mittels technischem Gerät. Erloschen war das ursächliche Feuer glücklicherweise bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr, sodass keine aktiven Löscharbeiten mehr eingeleitet werden mussten.
Übernommen hat die Polizei die weiteren Ermittlungen, um die genaue Entstehung des Brandes sowie mögliche Hintergründe zu klären. Wieder hergestellt werden konnte die vollständige Einsatzbereitschaft im Stützpunkt nach einer Einsatzdauer von knapp 40 Minuten.
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MESCHEDE. Mit der feierlichen Unterzeichnung des Mietvertrags für ein neues Polizei-Dienstgebäude haben Landrat Thomas Grosche und die Weser Wohnbau Gruppe einen entscheidenden Schritt zur Schaffung eines modernen und zukunftsfähigen Standorts für die Polizei im Hochsauerlandkreis vollzogen.
Entstehen soll der Neubau auf dem sogenannten „Erdbeerfeld“ an der Hückeler Höhe / Galiläa. Nach mehreren Jahren intensiver Planung und einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren erhielt die Weser Wohnbau Gruppe den Zuschlag für das Großprojekt. Gesellschafter Dr. Matthias Zimmermann unterzeichnete am Montag (19. Januar 2026) den Mietvertrag gemeinsam mit Landrat Thomas Grosche, wobei auch Geschäftsführer Lars Röben sowie Vertreter der Kreispolizeibehörde an der Vertragsunterzeichnung teilnahmen.
Geschaffen werden soll das erforderliche Baurecht im Rahmen der anstehenden Planungsverfahren durch den Rat der Stadt Meschede. Vorgesehen ist der Baubeginn für das Jahr 2028, während die Fertigstellung des neuen Dienstgebäudes für 2031 geplant ist.
Abteilungsleiter Thomas Vogt bezeichnete die Vertragsunterzeichnung als Meilenstein für die Entwicklung der Polizei im Hochsauerlandkreis und betonte, dass Meschede der Hauptsitz der Behörde bleibe. Nach sieben Jahren Planung zeigte er sich erfreut über das erreichte Etappenziel und dankte allen Beteiligten für die engagierte Begleitung des Prozesses.
Hervor hob Vogt dabei besonders die Arbeit von Projektgruppen-Geschäftsführer Lukas Kaufmann sowie Haushälter Klaus Mast, der für Vertragsangelegenheiten und polizeiliche Liegenschaften zuständig ist und das Verfahren maßgeblich vorangetrieben hat.
Entwickelt, geprüft und teilweise verworfen wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Ideen und Standortvarianten. Letztlich entstand ein tragfähiges sowie zukunftsorientiertes Gesamtkonzept, welches nun Schritt für Schritt zur Umsetzung kommen soll.
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BAD WILDUNGEN / BAD ZWESTEN. Umfangreiche Gehölzpflegearbeiten führen an der Kreisstraße 61 zwischen Bergfreiheit und Oberurff-Schiffelborn zu einer vorübergehenden Vollsperrung des Streckenabschnitts für den gesamten Fahrzeugverkehr.
Hessen Mobil plant die erforderlichen Maßnahmen zur Vegetationspflege für den 28. Januar 2026 ein. Erforderlich ist die Sperrung der Verbindung im Zeitraum von 07.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Verkehrsteilnehmer müssen während der Arbeiten eine ausgeschilderte Umleitung nutzen. Geführt wird diese in beiden Fahrtrichtungen über die Bundesstraße 3 und die Bundesstraße 485 durch Bad Zwesten sowie die Landesstraße 3296.
Linienbusse können den Bereich trotz der laufenden Pflegemaßnahmen passieren, sodass der Busverkehr ohne Unterbrechung aufrechterhalten bleibt. Um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen bittet die zuständige Straßenbaubehörde.
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HATZFELD. In der Ortschaft Hatzfeld ist es am Mittwochmorgen zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen, nachdem eine Autofahrerin beim Abbiegevorgang die Vorfahrt eines herannahenden Verkehrsteilnehmers missachtet hatte.
Gegen 8.40 Uhr am Mittwoch beabsichtigte eine 64-jährige Frau aus Hatzfeld, mit ihrer grauen Mercedes A-Klasse von der Untergasse nach links in die Berleburger Straße einzubiegen. Zeitgleich befand sich ein 37-jähriger Mann in einem grauen Opel Corsa auf der Berleburger Straße, von der Edertalstraße kommend in Fahrtrichtung Beddelhausen.
An der dortigen Einmündung hätte die Mercedes-Fahrerin warten müssen, um dem vorfahrtberechtigten Opel-Fahrer den Vorrang zu gewähren. Infolgedessen kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Glücklicherweise blieben beide Unfallbeteiligten unverletzt.
Hohe Sachschäden an beiden Fahrzeugen waren die Folge der Kollision, wobei der Schaden am Mercedes auf 8.000 Euro und am Opel auf 3.000 Euro beziffert wird. Auf insgesamt 11.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Sowohl die A-Klasse als auch der Corsa waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch das Abschleppunternehmen AVAS von der Unfallstelle entfernt werden.
KORBACH. Bei einem Auffahrunfall im Bereich eines Kreisverkehrs ist eine Autofahrerin am Donnerstagmorgen verletzt worden.
Ereignet hat sich die Kollision gegen 7.40 Uhr auf dem Südring, als eine 51-jährige Frau aus Korbach ihren Citroen verkehrsbedingt zum Stehen bringen musste. Die Korbacherin war in Fahrtrichtung des sogenannten Mercedes-Kreisels unterwegs und beabsichtigte, nach rechts in die Frankenberger Landstraße abzubiegen, was aufgrund der dortigen Verkehrslage ein Anhalten erforderlich machte.
Hinter ihr befuhr ein 46-jähriger Mann aus Allendorf mit einem Stadtbus die Strecke. Dieser bemerkte das Bremsmanöver des vorausfahrenden Fahrzeugs nach ersten Erkenntnissen zu spät, sodass es zum Zusammenstoß kam. Mit der Front prallte der Omnibus gegen das Heck des Kleinwagens. Infolge des Aufpralls erlitt die 51-Jährige Verletzungen, die eine sofortige medizinische Versorgung notwendig machten. Ein Rettungswagen brachte die Patientin zur weiteren Behandlung in das Korbacher Krankenhaus.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, wobei der Bus im Frontbereich und der Pkw im Heckbereich deformiert wurden. Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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BIELEFELD. In den frühen Stunden des Freitags (23. Januar 2026) ist es auf der Autobahn 44 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau aufgrund von extremer Glätte zu einer Serie schwerer Verkehrsunfälle gekommen, bei denen nach derzeitigen Erkenntnissen mehrere Personen ums Leben kamen.
Gegen 01.30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Polizei die Unfälle infolge von Straßenglätte. Vor Ort trafen die ersten Streifenwagen sowie Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auf eine Kollision zwischen einem 3,5-Tonnen-Lkw und einem mit Papier beladenen Sattelauflieger, welcher zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand stand. Tragischerweise konnte der Fahrer des kleineren Lastwagens nicht mehr aus dem Führerhaus geborgen werden; er verstarb noch an der Unfallstelle. Den Fahrer des Sattelzuges brachte ein Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der glatten Fahrbahnen insgesamt 17 weitere Unfälle mit Personen- und Sachschaden. Darunter befindet sich mindestens ein schwerer Verkehrsunfall auf der Richtungsfahrbahn Kassel, bei dem zwei weitere Personen verstarben.
Zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau bleibt die Autobahn 44 in beide Richtungen bis auf Weiteres gesperrt. Momentan ist der Brand des Sattelaufliegers noch nicht vollständig gelöscht. Sobald die Löscharbeiten abgeschlossen sind, werden spezielle Unfallaufnahme-Teams der Polizei Bielefeld und der Polizei Münster mit der detaillierten Unfallaufnahme sowie der Spurensicherung an den Einsatzstellen beginnen.
Aktuell laufen die Einsatzmaßnahmen auf Hochtouren. Aufgrund der noch ausstehenden Untersuchungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte zum genauen Hergang oder der Identität der Opfer erteilt werden. Wann die Sperrungen der Richtungsfahrbahnen wieder aufgehoben werden können, ist derzeit noch nicht absehbar. (ots/r)
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KASSEL. Dass Liebe blind machen kann, nutzen Kriminelle immer wieder schamlos aus und bringen ihre Opfer mit der sogenannten Love-Scamming-Masche um teils horrende Geldbeträge.
Über Dating-Portale, soziale Netzwerke oder auch Messenger-Dienste treten die Betrüger virtuell in Kontakt und täuschen Interesse an den Angeschriebenen vor. Über Wochen bauen die Täter unter falschen Personalien Vertrauen zu ihren Opfern auf und nutzen dabei frei erfundene Lebensgeschichten und gestohlene Bilder. Nachdem sie ihr Gegenüber geschickt um den Finger gewickelt haben, folgen dann Geldforderungen oder die Bitte nach Gefallen, etwa die Weiterleitung von Paketen oder die Annahme von Schecks. Eine Frau aus Kassel wurde auf solche Weise um rund 14.000 Euro gebracht. Die Polizei warnt vor dieser miesen Masche und rät daher dringend, bei Internetbekanntschaften und Geldforderungen grundsätzlich misstrauisch zu sein.
Eine hochbetagte Seniorin hatte vor knapp einem halben Jahr von einer Bekannten aus dem Landkreis Kassel berichtet bekommen, wie glücklich sie mit ihrer Internetbekanntschaft, einem vermeintlich wohlhabenden Mann aus Amerika, ist. Leider war sich die Bekannte zu diesem Zeitpunkt nicht darüber bewusst, dass sie mit einem Betrüger in Kontakt stand. Ermutigt von den Erzählungen ihrer Vertrauten, interessierte sich die Kasselerin daraufhin ebenfalls für die große Liebe im Internet, fragte den Amerikaner nach einem alleinstehenden Freund und bekam prompt WhatsApp-Nachrichten von einem angeblichen ebenfalls gut situierten Herrn aus dem Ausland.
Nachdem der Betrüger auf geschickte Weise über mehrere Wochen hinweg das Vertrauen der Kasseler Seniorin erlangte und sich zwischen ihnen eine vermeintliche Liebesbeziehung aufgebaut hatte, begannen die Bitten nach ersten finanziellen Unterstützungen. Zunächst nur in Höhe von einigen hundert Euro, die Forderungen wurden jedoch schnell immer höher. In dem guten Glauben, ihrem neuen Partner unter anderem die Reise zum ersehnten ersten Treffen zu ermöglichen, kaufte die ältere Dame zahlreiche Gutscheinkarten zur Onlinezahlung und ließ diese ihrer Internetbekanntschaft zukommen. Nach einer gewissen Zeit wurde die Frau misstrauisch und wandte sich an die Polizei, sodass der Betrug aufflog.
Auch die Dame aus dem Landkreis Kassel konnte mittlerweile durch die Polizei kontaktiert und gewarnt werden, dass sie Opfer eines Betrügers geworden ist. Eigenen Angaben nach hat sie dem Täter glücklicherweise kein Geld zukommen lassen. Das für Love-Scamming zuständige Kommissariat 23/24 der Kasseler Kriminalpolizei ermittelt aktuell in insgesamt fünf Fällen dieser Betrugsart, welche allein in den vergangenen Wochen zur Anzeige gebracht wurden.
Um sich vor der Masche des Love-Scammings zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:
Ignorieren: Auf keinen Fall Geld überweisen! Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein, überweisen Sie kein Geld und kaufen Sie keine Gutscheinkarten für den oder die Internetbekanntschaft. Machen Sie Zahlungen sofort rückgängig, wenn möglich.
Sichern: Alle Mails und Chats speichern! Sichern Sie Chatverläufe und E-Mails und heben Sie Überweisungsträger auf, diese können als Beweismittel später hilfreich sein.
Blockieren: Jeglichen Kontakt abbrechen! Brechen Sie den Kontakt mit dem Scammer ab und antworten Sie nicht auf Nachrichten oder Anrufe. Sicherheitshalber sollten Sie sich eine neue Telefonnummer und eine neue E-Mail-Adresse zulegen.
Hilfe holen: Anzeige bei der Polizei erstatten! Neben der Verfolgung der Täter ist eine Anzeigenerstattung bei der Polizei auch wichtig, falls etwa Banken Ansprüche gegen die Opfer geltend machen wollen, zum Beispiel weil Schecks weitergeleitet wurden. Die Polizei kann Ihnen außerdem helfen, die Betrüger effektiv zu blockieren. (ots/r)
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PADERBORN. Für ihr couragiertes Verhalten hat die Kreispolizeibehörde Paderborn eine Bürgerin und einen Bürger geehrt.
Im Kreishaus Paderborn fand am Mittwoch (21. Januar 2026) die erste Courageehrung dieses Jahres statt. Behördenleiter Landrat Christoph Rüther und die Leitende Polizeidirektorin Margit Picker würdigten dabei Mechthild Guyens und Kai Görlach, die sich in besonderer Weise für den Schutz des Lebens, der Gesundheit, das Eigentum oder den Erhalt der Rechtsordnung eingesetzt haben. Unter dem Leitspruch „Wer Mut zeigt, macht Mut“ wurden die Taten der Geehrten aus dem vergangenen Jahr hervorgehoben.
Mechthild Guyens bemerkte am 11. November 2025 am späten Vormittag als unbeteiligte Passantin einen Schrei. Sie wurde darauf aufmerksam, dass ein Mann versuchte, seine regungslose Ehefrau auf den Beifahrersitz eines Autos zu setzen. Da sie von einer Notlage ausging, eilte sie herbei, wählte den Notruf und begann umgehend mit der Reanimation. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte führte sie eine Herzdruckmassage durch, wodurch der Gesundheitszustand der Frau im Krankenhaus stabilisiert werden konnte. Später stellte sich heraus, dass der Ehemann seiner Frau eine Spritze mit einer unbekannten Substanz verabreicht hatte, um sie zu töten. Nur durch das beherzte Eingreifen von Frau Guyens überlebte das Opfer; der Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Ebenfalls geehrt wurde der 35-jährige Rettungssanitäter Kai Görlach, der am Abend des 14. Oktober 2025 mit dem Fahrrad in Paderborn-Elsen unterwegs war. Auf dem Gehweg der Gesselner Straße bemerkte er zwei Männer, die rangelnd am Boden lagen und an einem Küchenmesser zerrten. Während einer das Messer am Griff hielt, umschloss der andere die Klinge. Durch eine laute Ansprache forderte Görlach die Männer auf, die Waffe fallen zu lassen, schob das Messer mit dem Fuß zu sich und nahm es an sich, woraufhin die Beteiligten voneinander abließen. Anschließend versorgte er eine Gesichtsverletzung eines Beteiligten und koordinierte Passanten, um Verbandsmaterial zu besorgen und die Polizei zu verständigen.
Behördenleiter Rüther betonte in seiner Dankesrede, dass couragiertes Verhalten heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr sei und es umso wertvoller sei, wenn Menschen sich in besonderer Weise für andere einsetzen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Geehrten eine Urkunde sowie eine individuell gestaltete Lampe. Auf diesen Präsenten wurden neben dem Leitspruch und dem Namen auch das Datum des jeweiligen Ereignisses sowie der Tag der Courageehrung eingraviert. (ots/r)
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KASSEL. Die Flucht eines berauschten E-Roller-Fahrers hat in der Innenstadt zur Festnahme eines gesuchten Mannes geführt.
Gegen 15.45 Uhr am Dienstag (20. Januar 2026) fiel einer Streife des Polizeirevieres Mitte in der Du-Ry-Straße ein Mann auf einem Elektroscooter auf. Als die Beamten den 40-Jährigen kontrollieren wollten, ignorierte dieser sämtliche Anhaltesignale und entzog sich zunächst durch Flucht dem Zugriff. Im Rahmen der Fahndung, an der weitere Streifen beteiligt waren, konnte die Person kurze Zeit später im Nahbereich des Staatstheaters gestellt werden.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Flüchtige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,6 Promille, zudem räumte der Mann den Konsum von Kokain ein. Während seiner Flucht hatte der berauschte Fahrer die Einsatzkräfte unwissentlich zu einem 52-jährigen Bekannten geführt.
Ermittlungen ergaben, dass gegen diesen Begleiter ein offener Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Wegen Körperverletzung war die Person im Vorjahr rechtskräftig verurteilt worden, konnte jedoch die geforderte Geldstrafe nicht begleichen. Infolgedessen muss der Mann nun eine 1,5-monatige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden verbüßen.
Dem 40-jährigen E-Scooter-Nutzer wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Verantworten muss er sich nun wegen des Besitzes und Erwerbs von Betäubungsmitteln sowie des Fahrens unter Alkoholeinfluss und berauschenden Mitteln. (ots/r)
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WOLFHAGEN. Beamte der Polizeistation Wolfhagen haben im Bereich einer Schule Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen.
Gegen 15.30 Uhr am Montag (19. Januar 2026) starteten die Kontrollen in der Kurfürstenstraße vor der Walter-Lübcke-Schule. Bis 16.30 Uhr prüften die Einsatzkräfte mit einem Handlasermessgerät die Geschwindigkeit von rund 250 Autofahrern. Erfreulicherweise hielten sich alle Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen 50 km/h, viele waren sogar deutlich langsamer unterwegs.
Zusätzlich zur Überwachung des Tempos führten die Polizisten zur Steigerung der Verkehrssicherheit allgemeine Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften sie eine 37 Jahre alte Frau aus Wolfhagen, bei der den Beamten gewisse Auffälligkeiten auffielen.
Ein Drogenvortest bestätigte schließlich den Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln. Da der Test positiv auf den Wirkstoff THC reagierte, folgte für die Fahrerin eine Blutentnahme durch einen Arzt im Krankenhaus.
Polizeibeamte zogen insgesamt ein positives Fazit der Aktion, auch wenn die 37-Jährige nun mit einer Anzeige wegen der Drogenfahrt rechnen muss. (ots/r)
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