DIEMELSTADT. Wegen eines mit Schweinen beladenen Tiertransporters sind Feuerwehrkräfte auf der A 44 bei Diemelstadt zu einem weiteren Einsatz ausgerückt. Im Rückstau des vorausgegangenen schweren Lkw-Unfalls war der Transporter zum Stehen gekommen. Einsatzkräfte begleiteten den Transporter schließlich aus dem Stau und kühlten die Tiere mit Wasser.
Unter dem Einsatzstichwort „H 1 – Tiere in Notlage“ wurden die Feuerwehren Diemelstadt-Rhoden und Wrexen am Donnerstag um 16.22 Uhr alarmiert.
Während des Einsatzes mussten die Schweine im Transporter mit Wasser benetzt werden.
Anschließend wurde der Tiertransporter aus dem Rückstau eskortiert, damit er seine Fahrt fortsetzen konnte.
Rund eine Stunde waren die Einsatzkräfte mit dieser Hilfeleistung beschäftigt.
WARBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der L 828 bei Scherfede sind zwei Autofahrer verletzt worden. Ein Opel Corsa und ein entgegenkommender Audi stießen zusammen.
Nach Angaben der Polizei war ein 38 Jahre alter Mann aus Detmold am Mittwoch gegen 9.30 Uhr mit einem Opel Corsa von Diemelstadt in Richtung Willebadessen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Fahrer auf die Gegenfahrbahn.
Entgegen kam ihm dort ein 55 Jahre alter Mann aus Warburg mit einem Audi. Im weiteren Verlauf kam es zum Zusammenstoß.
Leichte Verletzungen erlitten beide Fahrer. Sie wurden ambulant behandelt.
Warum der 38-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 85.000 Euro. (ots/r)
TREYSA. Wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung ermittelt die Bundespolizei gegen einen 27 Jahre alten Deutschen. Während einer Fahrt mit einem Regionalexpress soll der Mann mehrere Reisende belästigt haben. Gesucht werden eine bislang unbekannte Geschädigte sowie mögliche weitere betroffene Frauen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 27-Jährige am Mittwoch, 12. August 2026, gegen 17 Uhr mit dem Regionalexpress RE 4160 von Frankfurt am Main in Richtung Treysa unterwegs. Im Verlauf der Fahrt soll es zu einer sexuellen Belästigung zum Nachteil mindestens einer bislang unbekannten Frau gekommen sein.
Bereits am Bahnhof Kirchhain war die Geschädigte aus dem Zug ausgestiegen. Einsatzkräfte konnten sie deshalb nicht mehr antreffen.
Beim Halt des Regionalexpresses in Treysa konnte der 27-Jährige festgestellt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass er während der Zugfahrt weitere Frauen angesprochen, verbal belästigt oder auch körperlich berührt hat.
Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung hat die Bundespolizeiinspektion Kassel aufgenommen. Gesucht werden insbesondere die bislang unbekannte Geschädigte sowie weitere Frauen, die von dem Mann angesprochen wurden.
Auch Personen, die während der Zugfahrt entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
-Anzeige-
BIELEFELD. Nach einem Fahrzeugrennen ist es auf der Eckendorfer Straße zu einem Verkehrsunfall mit vier Verletzten gekommen. Ein Ford Mustang kollidierte zunächst mit einem VW up!, geriet anschließend in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Mercedes zusammen. Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei meldeten mehrere Anrufer den Unfall am Dienstag gegen 15.05 Uhr im Bereich der Feldstraße. Mehrere Zeugen gaben an, dass ein Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit den Unfall verursacht habe.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen war ein 21 Jahre alter Bielefelder mit einem Ford Mustang auf der Eckendorfer Straße stadteinwärts unterwegs. Im Bereich der Unfallstelle überholte er den VW up! einer 66 Jahre alten Bielefelderin und stieß dabei gegen das Heck des Fahrzeugs. Durch die Kollision wurde der VW nach rechts geschleudert und überschlug sich.
Anschließend kam der Ford nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum auf einer Verkehrsinsel und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte der Mustang mit einem entgegenkommenden Mercedes E 220 eines 76 Jahre alten Bielefelders, der auf dem linken Fahrstreifen stadtauswärts unterwegs war.
Leichte Verletzungen erlitten der 76-Jährige, seine 68 Jahre alte Beifahrerin, die 66-jährige VW-Fahrerin sowie der 21-jährige Mustang-Fahrer. Rettungskräfte versorgten die vier Verletzten vor Ort.
Noch während der Absperrmaßnahmen betraten Angehörige des 21-Jährigen die Unfallstelle und beleidigten nach Angaben der Polizei die Rettungskräfte, die den Mustang-Fahrer versorgten. Wegen Beleidigung wurde Strafanzeige erstattet.
Alle Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 80.000 Euro.
Aufgrund der über sämtliche Fahrstreifen ausgedehnten Unfallstelle war die Eckendorfer Straße vollständig blockiert und musste gesperrt werden. Bei der Unfallaufnahme war auch das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld im Einsatz. Nach Abschluss der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung konnte die Strecke gegen 18.20 Uhr wieder freigegeben werden.
Beschlagnahmt wurden zwei Mobiltelefone und der Führerschein des polizeibekannten 21-Jährigen sowie der Ford Mustang. Eingeleitet wurden Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Durchführung eines Kraftfahrzeugrennens und fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall. (ots/r)
-Anzeige-
DIEMELSEE/BONTKIRCHEN. Nach Angaben von Hessen Mobil schreiten die Arbeiten an der Landesstraße 3393/800 zwischen Bontkirchen in Nordrhein-Westfalen und dem Diemelsee im Bereich der Sperrmauer gut voran. Bereits vor dem Abschluss steht der erste Bauabschnitt.
Weitergeführt werden die Arbeiten am Montag, 17. August 2026, im nächsten Bauabschnitt. Dieser erstreckt sich vom Campingplatz „Seehof Knust“ bis zur Hälfte der Zufahrt „Am See“ bei Sammys Imbiss. Für die Bauarbeiten wird dieser Bereich voll gesperrt.
Damit ist der Campingplatz „Seehof Knust“ während dieses Bauabschnitts ausschließlich von Bontkirchen aus erreichbar. Weiterhin kann der Großparkplatz „Diemeltalsperre“ nur aus Richtung Staumauer angefahren werden.
Voraussichtlich bis Mitte September sollen die Arbeiten in diesem Bereich dauern. Anschließend beginnt der letzte Bauabschnitt.
Weiterhin führt die ausgeschilderte Umleitung ab Bontkirchen über Schwalefeld, Rattlar, Ottlar, Stormbruch und Heringhausen nach Helminghausen sowie in umgekehrter Richtung.
Hessen Mobil erneuert die Landesstraße seit Ende Juli gemeinsam mit Straßen NRW. Hessen Mobil und Straßen NRW bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.
-Anzeige-
DIEMELSTADT. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 bei Diemelstadt ist ein Lastwagenfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Zwei weitere Lkw-Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Zwischen den Anschlussstellen Warburg und Diemelstadt musste die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden.
Nach Angaben der Baunataler Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall am Donnerstag, 13. August 2026, kurz vor 13 Uhr. Zwei Lastwagen befanden sich hintereinander im stockenden Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen, als ein dritter Lkw aus bislang ungeklärten Gründen auf die wartenden Fahrzeuge auffuhr.
Schwer getroffen wurde dabei der Fahrer des auffahrenden Lastwagens. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden leicht verletzten Fahrer der anderen Lkw wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Unter dem Einsatzstichwort „H Klemm 1 Y – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurden um 12.58 Uhr die Feuerwehr Diemelstadt-Rhoden, die Feuerwehr Wrexen und der Löschzug Warburg alarmiert. Rund zwei Stunden waren die Feuerwehrkräfte im Einsatz.
Für die Unfallaufnahme wurde auch ein Gutachter in die Ermittlungen eingebunden. Wegen der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen blieb die A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Warburg und Diemelstadt voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei war ein Ende der Sperrung zunächst nicht abzusehen. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Einige Kilometer hinter der ersten Unfallstelle kam es im entstandenen Rückstau zu einem weiteren Verkehrsunfall. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Autofahrer gegen 13.50 Uhr offenbar auf einen vor ihm stehenden Ford auf.
Bei der anschließenden Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer einen Wert von fast 1,7 Promille. Zudem ist der Mann nach Angaben der Polizei nicht im Besitz eines Führerscheins. Auch an dieser Unfallstelle dauerten die Maßnahmen zunächst an. (ots/r)
WARBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 252 bei Scherfede ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Auch eine Autofahrerin erlitt Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei war eine 79 Jahre alte Frau aus Warburg am Mittwoch gegen 18.40 Uhr mit einem blauen VW Golf auf der B 252 aus Richtung Rhoden unterwegs. An der Einmündung zur B 68 wollte sie nach links abbiegen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand übersah die Seniorin dabei einen entgegenkommenden 20 Jahre alten Motorradfahrer aus dem Kreis Lippe, der von Willebadessen in Richtung Marsberg unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß.
Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Motorradfahrer schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Leichte Verletzungen zog sich die 79-Jährige zu. Sie wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 25.000 Euro.(ots/r)
-Anzeige-
WARBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Industriestraße in Warburg ist ein 54 Jahre alter Motorradfahrer aus Warburg schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
Nach Angaben der Polizei war ein 25 Jahre alter Autofahrer am Mittwoch gegen 16.40 Uhr mit einem blauen VW Jetta auf der Industriestraße in Richtung Papenheimer Straße unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden Motorradfahrer.
Beim anschließenden Zusammenstoß erlitt der 54-Jährige schwere Verletzungen. Unverletzt blieb der 25-jährige Autofahrer.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 6.000 Euro.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und einer Richterin stellten die Einsatzkräfte das Mobiltelefon des 25-Jährigen auf richterliche Anordnung als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (ots/r)
-Anzeige-
DIEMELSEE. In der Nähe des Diemelsees ist am heutigen Donnerstagnachmittag ein Feldbrand in Höhe der Ortschaft Helminghausen auf den Wald übergegriffen.
Feuerwehren befinden sich derzeit im Einsatz. Auch ein Löschhubschrauber unterstützt die Brandbekämpfung aus der Luft.
Aufgrund des laufenden Einsatzes ist die Durchfahrt über die Diemeltalsperre derzeit nicht möglich.
Die Stadt Marsberg bittet die Bevölkerung dringend, aufgrund eines großflächigen Waldbrandes im Stadtgebiet den Wasserverbrauch auf das Notwendigste zu reduzieren. Bürgermeister Matthias Koch berichtet von der Einsatzstelle aus Helminghausen: "Aktuell sind unsere Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Löscharbeiten dauern an. Mein ganz besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr und allen weiteren Einsatzkräften. Was hier ehrenamtlich geleistet wird, verdient unser allergrößtes Lob und höchste Anerkennung. Ich bitte außerdem alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Wasserentnahme aus dem Trinkwassernetz vorübergehend auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Wir müssen sicherstellen, dass unseren Einsatzkräften ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht. Bitte halten Sie sich von dem betroffenen Gebiet fern und behindern Sie die Einsatzkräfte nicht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis".
Weitere Informationen mit Fotostrecke und Video folgen.
ALLENDORF/EDER. Nach einem Verkehrsunfall auf der B 236 bei Allendorf/Eder hat ein 28 Jahre alter Autofahrer aus Brilon seine Fahrt trotz erheblicher Schäden an seinem VW Polo fortgesetzt. Wenig später geriet das Fahrzeug in Brand und musste auf einer Wiese zurückgelassen werden. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin berichtet, stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Unterwegs war der 28-Jährige in der Nacht zum Donnerstag zunächst auf der B 253 aus Richtung Laisa kommend in Richtung Allendorf. Im Kreisverkehr nahm er die dritte Ausfahrt auf die B 236 in Richtung Bromskirchen.
Während der Briloner diesen Kreisverkehr noch unbeschadet passieren konnte, übersah er am nächsten Kreisel in Höhe der Allendorfer Rettungswache die Verkehrsinsel. Zunächst überfuhr der Polo zwei Verkehrszeichen, anschließend wurde das Fahrzeug über die Verkehrsinsel geschleudert.
Bei der Kollision lösten sich zwei Reifen von den Felgen. Trotzdem setzte der 28-Jährige seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Funkensprühend fuhr der erheblich beschädigte Polo weiter über die Straße "Am Kreisel" in Richtung des Neubaugebietes „Am Homberg“.
Während der weiteren Fahrt geriet der VW schließlich in Brand. Am Ende der Straße musste der 28-Jährige den inzwischen brennenden Polo auf einer Wiese zurücklassen. Bei der Polizei ging gegen 1.08 Uhr ein Notruf mit dem Hinweis auf das brennende Fahrzeug ein.
Feuerwehr im Einsatz
Zu dem Pkw-Brand im Bereich „Am Homberg“ wurden die Feuerwehren Allendorf und Rennertehausen um 1.04 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, zudem hatte sich das Feuer auf die angrenzende Wiesenfläche ausgebreitet.
Unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder setzte die Feuerwehr zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Zusätzlich wurde eine Ölspur in den Bereichen "Am Kreisel" und "Am Homberg" abgestreut.
Wie Christian Henkel-Strieder auf Anfrage gegenüber 112-Magazin berichtet, handelte es sich bei dem Brand um die Folge des vorausgegangenen Verkehrsunfalls. Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte beteiligt. Beendet werden konnte der Einsatz gegen 3.15 Uhr.
Am VW Polo entstand Totalschaden in Höhe von rund 3500 Euro. Schäden an der Verkehrsinsel und den beiden Verkehrszeichen werden mit etwa 20.000 Euro angegeben. Auf der durch das Feuer betroffenen Wiesenfläche entstand weiterer Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro.
Gegen den 28-Jährigen stehen unter anderem die Vorwürfe der Unfallflucht und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Raum. Im Krankenhaus wurde dem Briloner eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis: 3,5 ‰