BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag haben bisher unbekannte Täter mehrere Feuerlöscher in einem Parkhaus in Bad Wildungen entleert. Die Polizei bittet um Hinweise.
Unbekannte entnahmen insgesamt vier Feuerlöscher aus den verplombten Stahlkästen und versprühten den Inhalt größtenteils im Parkhaus in der Laustraße. Auf 400 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Die Polizei in Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Beeinträchtigung von Nothilfemitteln aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621 70900 entgegen.
Die Polizei weist darauf hin, dass das Entleeren von Feuerlöschern kein Spaß ist. Es wird auch der Tatbestand des § 145 StGB - Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln - erfüllt, der mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden kann.
Da Feuerlöscher zur Bekämpfung von entstehenden Bränden dienen und jederzeit funktionsfähig sein müssen, kann das missbräuchliche Entleeren in einem Notfall schwerwiegende Folgen für diejenigen haben, die den Feuerlöscher dringend benötigen. (ots/r)
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FRANKFURT AM MAIN. Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main durchsuchten am vergangenen Freitag, 27. März 2026, insgesamt 14 Wohn- und Geschäftsräume im Rhein-Main-Gebiet. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen stellten die Zollfahnderinnen und Zollfahnder umfangreiche Geschäftsunterlagen sowie elektronische Speichermedien sicher und vollstreckten zwei Vermögensarreste in Höhe von rund 987.000 Euro und rund 148.000 Euro gegen zwei Firmen.
Die unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführten Ermittlungen richten sich gegen die verantwortlich Handelnden dreier Firmen. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass zwei der Firmen diverse Maschinenteile und chemische Stoffe gewerbsmäßig entgegen eines bestehenden Verbots nach Russland ausgeführt haben. Hierzu nutzten sie mutmaßlich ein Transportunternehmen sowie weitere ausländische Logistikdienstleister, um sanktionierte Waren aus dem Rhein-Main-Gebiet mittels sogenannter Umgehungsausfuhren über Anrainerstaaten unerlaubt in die Russische Föderation zu verkaufen beziehungsweise auszuführen.
Die drei Firmen rückten in den Fokus der Staatsanwaltschaft und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main, nachdem im Rahmen einer Außenwirtschaftsprüfung durch den Zoll bei einer Firma Ausfuhren an russische Kunden festgestellt wurden.
Die Einsatzmaßnahmen wurden durch Spezialkräfte des Zolls, hier durch die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll, sowie durch die Observationseinheit des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main ermittlungstaktisch und zwecks Beweissicherung unterstützt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zusatzinformationen
Gemäß der EU-Verordnung VO (EU) Nr. 833/2014 ist es verboten, Güter unmittelbar oder mittelbar an natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen in Russland oder zur Verwendung in Russland zu verkaufen, zu liefern, zu verbringen oder auszuführen.
Die Vollstreckung eines Vermögensarrests hat zum Ziel, Beschuldigten den Zugriff auf mutmaßlich durch inkriminierte Handlungen erwirtschaftete Vermögenswerte zu entziehen und diese Vermögenswerte zu sichern. (ots/r)
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BRILON. Auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 blickte die Löschgruppe Nehden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brilon im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 7. März zurück. Neben dem Jahresbericht standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie Beförderungen auf der Tagesordnung.
Löschgruppenführer Johannes Schröder konnte neben den Mitgliedern der Löschgruppe auch zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehrführung begrüßen. Unter ihnen befanden sich Klaus Wrede, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Brilon, Ratsmitglied Holger Borkamp, der stellvertretende Wehrleiter Andreas Becker sowie Ortsvorsteher Jan Brückner.
In seinem Jahresrückblick berichtete Johannes Schröder von insgesamt sechs Maßnahmen im vergangenen Jahr. Diese gliederten sich in Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen sowie sonstige Tätigkeiten. Darüber hinaus nahmen Ausbildung, Übungs- und Ordnungsdienste einen wichtigen Stellenwert ein. Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden 378 Stunden Übungsdienst. Hinzu kamen 272 Stunden für Lehrgänge auf Stadt- und Kreisebene.
Ein besonderer Punkt der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 60 Jahre Feuerwehrdienst wurde Franz-Josef Hüpping ausgezeichnet. Eine Ehrung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Willi Schmidt-Wittler. Die Vertreter der Führung würdigten in ihren Ansprachen das langjährige Engagement und den bedeutenden Beitrag der Geehrten für das Feuerwehrwesen.
Auch Beförderungen standen auf der Tagesordnung. Jan Brückner und Jonas Raulf wurden zum Feuerwehrmann befördert, während Moritz Kupitz zum Unterbrandmeister ernannt wurde.
In ihren Grußworten dankten die anwesenden Gäste den Teams für ihren ehrenamtlichen Dienst und hoben die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung hervor. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Löschgruppenführer Johannes Schröder bei allen Kameradinnen und Kameraden sowie deren Familien für die geleistete Arbeit und die Unterstützung im vergangenen Jahr.
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KORBACH. Änderungen an Fahrzeugen wie Transportern, Pritschenwagen, landwirtschaftlichen Maschinen, Motorrädern und weiteren Fahrzeugen werden im Landkreis Waldeck-Frankenberg ab sofort nicht mehr über die Bündelungsbehörde in Fulda abgewickelt. Genehmigung und Zulassung erfolgen nun direkt beim Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Bislang mussten bauliche oder technische Veränderungen an Fahrzeugen zunächst bei der Bündelungsbehörde in Fulda genehmigt werden. Erst danach konnten die Fahrzeuge beim Landkreis Waldeck-Frankenberg wieder neu zugelassen werden. Ab sofort bietet die Kreisverwaltung beides an: Genehmigung und Zulassung.
Behörde ändert sich, Verfahren und Bearbeitungszeit bleiben gleich
Dadurch müssen Halterinnen und Halter künftig nicht mehr mit zwei Behörden, sondern nur noch mit einer in Kontakt treten – dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das Genehmigungs- und Zulassungsverfahren bleibt aber vom Ablauf her komplett gleich und dauert gleich lang. Auch, wenn nun alles zentral beim Landkreis Waldeck-Frankenberg bearbeitet wird.
„Das hat den Grund, dass wir – wie Fulda vorher auch – die Betriebserlaubnis erteilen müssen“, erläutert die Leiterin des Fachdienstes Verkehr, Petra Gerhold.
Ob beispielsweise der Einbau von Regalsystemen für Handwerker im Sprinter, der Aufbau eines Krans auf einem Lkw oder auch das klassische Auto-Tuning: Veränderungen an Fahrzeugen können dazu führen, dass die Betriebserlaubnis erlischt. Für das Fahrzeug muss dann eine neue Betriebserlaubnis erteilt werden. Je nachdem, was an dem Fahrzeug gemacht wurde, kann das einige Zeit in Anspruch nehmen.
3 Schritte, um Fahrzeug auf die Straße zu bringen
Kurzum: Die Zulassung hat der Landkreis immer schon gemacht. Durch die Auflösung der Bündelungsbehörde in Fulda kommt nun eben noch das vorher notwendige Genehmigungsverfahren hinzu. Für Halterinnen und Halter, die wegen eines Um- oder Aufbaus am Fahrzeug eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis und Zulassung benötigen, sind drei Schritte nötig, um das Fahrzeug auf die Straße zu bringen:
1. Beantragung der Erteilung einer neuen Betriebserlaubnis
Die Erteilung der neuen Betriebserlaubnis kann beim Landkreis per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Verkehr, Südring 2, 34497 Korbach beantragt werden. Weitere Infos gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de. Hier in der Suchfunktion einfach das Stichwort „Betriebserlaubnis“ eingeben und den Filter „Leistungen“ auswählen.
2. Prüfung der Antragsunterlagen und Erteilung der Betriebserlaubnis
Der Fachdienst Verkehr des Landkreises prüft dann den Antrag, erteilt die Betriebserlaubnis und ruft die Antragsstellenden zwecks Terminvereinbarung zur Zulassung an.
3. Zulassung
Obwohl die Zulassung von Fahrzeugen grundsätzlich auch online geht, sollte hier ein Besuch vor Ort stattfinden, da das Verfahren für Neuzulassungen veränderter Fahrzeuge komplexer ist als normale Auto-Zulassungen. Termine in den Zulassungsstellen können online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/verkehr vereinbart werden.
Aufgabenübertragung zu kurzfristig
Die Bündelung der Aufgaben beim Landkreis soll zu Entbürokratisierung und mehr Bürgerservice führen. „Weniger Bürokratie und bessere und schnellere Abläufe sind richtig und wichtig. Das hat für uns eine hohe Priorität“, sagt Landrat Jürgen van der Horst. „Wir hätten uns vom Land aber eine bessere und schnellere Kommunikation gewünscht. Die Aufgaben wurden uns als Landkreis sehr kurzfristig übertragen – ohne dass wir die Chance hatten, unsere personellen Ressourcen aufzustocken, unsere Mitarbeitenden zu schulen, die Organisation anzupassen oder für die technische Ausstattung zu sorgen.“
Weniger Termine, längere Bearbeitungszeiten
Das führe nun leider kurzfristig erst einmal zu einem geringeren Terminangebot und deutlich längeren Bearbeitungszeiten in der Zulassungsstelle in Korbach – und zwar für alle Vorgänge. „Um das zu kompensieren, bauen wir jetzt unter Hochdruck die nötigen Strukturen auf – durch Umorganisation der Arbeit und verstärkte Personal-Akquise“, erläutert der Landrat.
Kundinnen und Kunden für reguläre Anliegen wird empfohlen, verstärkt auch die Zulassungsstellen in Frankenberg, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Battenberg zu nutzen – ebenso wie das Online-Angebot des Landkreises. Denn zahlreiche Anliegen können bereits online, mit wenigen Klicks und ohne Behördengang erledigt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/onlineantrag.
LICHTENFELS. Bauarbeiten an der Kreisstraße 52 in Immighausen sorgen in Kürze für veränderte Verkehrsführungen. Im Auftrag des Landkreises Waldeck-Frankenberg setzt Hessen Mobil dort eine umfangreiche Maßnahme zur Erneuerung der Fahrbahndecke sowie zum Neubau eines Radwegs um.
Die Arbeiten in der Itterstraße sollen voraussichtlich noch vor den Feiertagen abgeschlossen werden. Ab dem Dienstag nach Ostern verlagert sich die Baustelle dann in die Goddelsheimer Straße, womit der zweite Bauabschnitt beginnt.
Parallel dazu startet der Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs, der künftig auf einer Länge von rund 620 Metern vom Sportplatz bis in den Ort hinein verlaufen soll. Am Ortseingang entsteht zudem eine barrierefreie Querungshilfe, um die Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr zu erhöhen.
Auch die Stadt Lichtenfels nutzt die Maßnahme zur Erneuerung von Entsorgungsleitungen. Die Vollsperrung der Goddelsheimer Straße bleibt bis zum Ende der Gesamtmaßnahme bestehen. Deren Abschluss ist für August vorgesehen.
Die ausgewiesenen Umleitungen führen über Ober-Ense nach Goddelsheim sowie in die entgegengesetzte Richtung. Um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen während des Sanierungsprojekts wird gebeten.
KASSEL. Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Drogenhandels haben Ermittler der OE-City bei Durchsuchungen Kokain, Bargeld und mutmaßliches Diebesgut sichergestellt. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Gastronomiebetrieb im Stadtteil Wesertor.
Gegen 17.15 Uhr am Dienstag vollstreckten die Beamten die Maßnahmen zeitgleich in drei Objekten in den Stadtteilen Wesertor und Mitte. Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte dafür entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt.
Hinweise aus der Bevölkerung hatten in den vergangenen Wochen den Verdacht auf einen florierenden Drogenhandel in dem Betrieb erhärtet. Umfangreiche Ermittlungen bestätigten die Informationen, woraufhin eine Richterin die Durchsuchung der Gastronomieräume sowie der Wohnungen der beiden Betreiber anordnete.
Sichergestellt wurden Kokain im Wert von 30.000 Euro sowie rund 54.000 Euro mutmaßliches Drogengeld. Außerdem fanden die Beamten Utensilien für den Drogenhandel, mehrere Mobiltelefone sowie Parfums und Taschen, die nach bisherigen Erkenntnissen aus Diebstählen stammen.
Festgenommen wurden ein 65-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau. Während die Frau später wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, soll der Mann im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorgeführt werden.
Unterstützt wurden die Drogenfahnder durch Beamte des Hessischen Polizeipräsidiums, des Reviers Mitte, durch Diensthundführer sowie den Gewerbeaußendienst der Stadt Kassel. Die Ermittlungen dauern an.
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BAD WILDUNGEN. In das Reifenlager eines Autohauses in der Itzelstraße sind unbekannte Täter eingebrochen. Beute machten die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Zwischen Freitag, 27. März, und Montag verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Trotz des Einbruchs konnten sie nach derzeitigem Stand nichts entwenden und flüchteten ohne Beute vom Tatort.
Auf 300 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurden zur Klärung des Sachverhalts aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 in Verbindung zu setzen. (ots/r)
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HATZFELD. Ein Kellerbrand in der Gutenbergstraße hat am Dienstag für ein Großaufgebot zahlreicher Feuerwehren gesorgt (wie bereits berichtet wurde). Bewohner des Hauses konnten sich eigenständig ins Freie retten, während die Brandbekämpfung unter schwierigen Bedingungen verlief.
Um 13.51 Uhr erfolgte die Alarmierung für die Feuerwehren aus Hatzfeld, Eifa, Holzhausen, Reddighausen, Battenberg und Dodenau sowie für den Gerätewagen Atemschutz aus Frankenberg. Insgesamt standen rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffer an der Brandstelle im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Auch Bürgermeister Dirk Junker machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei befanden sich ebenfalls an der Einsatzstelle.
Ausgebrochen war das Feuer in einem Kellerraum, in dem zwei Kühlschränke und ein Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage untergebracht waren. Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt an einem der Elektrogeräte vermutet.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz. Die Hitzeentwicklung war enorm, so dass Helme und Atemschutzgeräte im Nachgang auf mögliche Schäden untersucht werden müssen. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken, setzten die Feuerwehrleute Belüftungsgeräte ein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Gegen 18.20 Uhr konnten die Maßnahmen beendet werden. Infolge der starken Kontamination mit Brandrauch ist das Wohnhaus vorerst nicht bewohnbar.
FRANKENBERG. In der Frankenberger Fußgängerzone hat ein 15-Jähriger am Montagnachmittag mehrere Passanten mit einer Pistole bedroht. Einige der Bedrohten flüchteten in Geschäfte. Wenige Minuten später nahm die Polizei den Jugendlichen fest.
Gegen 17.50 Uhr gingen bei der Polizei Frankenberg mehrere Meldungen ein, wonach ein Jugendlicher Passanten in der Fußgängerzone mit einer Pistole und verbal bedroht habe. Sofort zum Einsatzort entsandte Streifen trafen den Tatverdächtigen nur wenige Minuten nach Eingang der Meldungen in der Fußgängerzone an und nahmen ihn fest.
Bei dem 15-Jährigen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf fanden die Beamten eine Spielzeugpistole, die sichergestellt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche vorläufig festgenommen und in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 15-Jährige mehrere Passanten mit der sichergestellten Spielzeugpistole bedroht. Zu keiner Zeit bestand für die bedrohten Personen eine konkrete Gefahr.
Ermittelt wird gegen den Jugendlichen nun wegen des Verdachts der Bedrohung. Weil es sich bei der sichergestellten Spielzeugpistole um eine sogenannte Anscheinswaffe handelt, wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Im Zusammenhang mit dem Einsatz weist die Polizei nochmals auf die Gefahren hin, die vom Umgang mit sogenannten Anscheinswaffen ausgehen können. Oft sind diese Imitate nicht sofort als Spielzeugwaffen zu erkennen. Polizeikräfte müssen deshalb im Einsatz zunächst davon ausgehen, dass es sich um echte und damit gefährliche Waffen handelt.
Aus Gründen der Gefahrenabwehr und zum Schutz Dritter muss die Polizei in solchen Situationen sofort einschreiten. Unbedachte Handlungen des Waffenträgers können im schlimmsten Fall einen polizeilichen Schusswaffengebrauch auslösen.
Eindringlich warnt die Polizei daher vor solchen gefährlichen Aktionen. Auch Spielzeugwaffen sollten nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sehen sie echt aus, steht sogar ein Verstoß gegen das Waffengesetz wegen des Führens einer Anscheinswaffe im Raum. Zudem werden andere Menschen stark verunsichert oder gar verängstigt.
Mögliche weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 zu melden. (ots/r)
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HATZFELD. In der Gutenbergstraße läuft derzeit ein Feuerwehreinsatz wegen einer starken Rauchentwicklung aus einem Gebäude. Mehrere Einheiten haben die Brandbekämpfung eingeleitet.
Dichter Qualm war aus dem Objekt gedrungen, woraufhin die Kräfte alarmiert wurden. Mehrere Trupps unter Atemschutz befinden sich aktuell im Inneren des Gebäudes, um die Brandquelle zu lokalisieren und abzulöschen.
Parallel stellen weitere Einheiten die Wasserversorgung im Bereich der Gutenbergstraße sicher. Angaben zu verletzten Personen oder zur genauen Ursache liegen derzeit noch nicht vor.
Die Maßnahmen dauern weiter an. Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren, damit die Anfahrt weiterer Einsatzkräfte nicht behindert wird.