Michael Fränkel

Michael Fränkel

Samstag, 05 September 2026 08:24

Online-Seminar stärkt innere Ruhe

WALDECK-FRANKENBERG. Wie lässt sich mit Kritik, Vorwürfen oder Angriffen gelassener umgehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Online-Seminar für Frauen (FLINTA), zu dem der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Landkreises Waldeck-Frankenberg einlädt.

Die Veranstaltung „Gelassenheit entwickeln – Souveränität im Umgang mit Kritik“ findet am Mittwoch, 23. September 2026, von 18 bis 20 Uhr statt. Angeboten wird das Seminar in Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro.

Referentin ist Elke Kammerer aus Frankfurt am Main. Sie ist Integrativer Coach, NLP-Lehrtrainerin (DVNLP) sowie Diplom-Kauffrau.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie sich ein innerer Abstand zu Angriffen, Kritik oder Vorwürfen entwickeln lässt. Statt unmittelbar auf negative Äußerungen zu reagieren, sollen die Teilnehmerinnen Möglichkeiten kennenlernen, auch in belastenden Situationen überlegt und gelassen zu handeln.

Dabei geht es auch darum, sich weniger von Hektik, Stress oder dem Ärger anderer beeinflussen zu lassen, das eigene Selbstvertrauen zu stärken und sich von schwierigen Situationen nicht unnötig verunsichern zu lassen.

Gelassenheit und Resilienz stärken

Zu den Inhalten des Seminars gehören unter anderem folgende Fragen:

  • Was bedeutet es für mich, gelassen zu bleiben?
  • Wann habe ich Gelassenheit bereits erlebt und wofür kann ich sie einsetzen?
  • Wie kann ich mir schnell Ruhe und Abstand verschaffen?
  • Wie lassen sich Gedankenspiralen unterbrechen?
  • Wie kann ich meine Reaktionen an die jeweilige Situation anpassen und souverän bleiben?
  • Wie finde ich meinen inneren Ruhepol und stärke meine Resilienz?

Anmeldungen sind bis Montag, 14. September 2026, telefonisch unter 05631/9541318, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Veranstaltungsseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen möglich.

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LANGGÖNS. Bei der Kontrolle eines Schulbusses haben Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Gießen einen Mangel im Fahrzeugboden entdeckt. Im mittleren Bereich des Busses fehlte eine Revisionsklappe.

Die Verkehrsexperten überprüften das Fahrzeug am Donnerstag, 3. September 2026, am Morgen in Langgöns. Durch die Öffnung im Fußboden waren sowohl die Fahrbahn als auch die Reifen zu sehen.

Nach Angaben der Polizei bestand zudem die Gefahr, dass die im Bus befindlichen Schulkinder durch die Öffnung greifen und dabei mit beweglichen Teilen des Fahrwerks in Berührung kommen könnten.

Offenbar war das Loch zuvor bereits provisorisch mit Klebeband verschlossen worden. Vermutlich durch Nässe und Schmutz hatte sich dieses jedoch wieder gelöst.

Nachdem der Fahrer die Öffnung vor Ort provisorisch verschlossen hatte, durfte er seine Fahrt bis zur Schule fortsetzen. Weitere Fahrten untersagten die Beamten anschließend. Der Fahrer erhielt die Auflage, mit dem Bus umgehend eine Werkstatt aufzusuchen.

Die Polizei stellte dem Fahrer außerdem eine Mängelkarte aus. Gegen ihn und das Busunternehmen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auf das Unternehmen kommt ein Bußgeld in Höhe von 270 Euro sowie ein Punkt zu. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld von knapp 100 Euro und ebenfalls einem Punkt rechnen. (ots/r)

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KORBACH. Unbekannte Täter sind in eine Jugendherberge an der Enser Straße eingebrochen und haben eine Geldkassette mit mehreren hundert Euro Bargeld gestohlen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Der Einbruch ereignete sich zwischen Donnerstag, 3. September 2026, um 21 Uhr und Freitag, 4. September 2026, kurz nach 7 Uhr. Am Freitagmorgen fanden Bauarbeiter die leere Geldkassette im Bereich der Dalwigker Straße.

Wie die zur Anzeigenaufnahme und Spurensicherung eingesetzten Beamten berichten, ist bislang unklar, auf welchem Weg sich die Täter Zutritt zu der Jugendherberge verschafften. Im Gebäude durchsuchten sie die Räumlichkeiten und stießen dabei auf die Geldkassette mit mehreren hundert Euro Bargeld.

Mit ihrer Beute ergriffen die Einbrecher anschließend die Flucht. Wo und auf welche Weise die Geldkassette schließlich in den Bereich der Dalwigker Straße gelangte, ist bislang nicht bekannt.

Wer im Bereich der Enser Straße oder der Dalwigker Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei in Korbach zu melden. (ots/r)

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HÖXTER. Nach zwei Fällen von verdächtigem Ansprechen von Kindern hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

Der erste Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 2. September 2026, am späten Vormittag am Außenspielgelände einer Kindertagesstätte an der Schlesischen Straße. Dort soll ein bislang unbekannter Mann Kinder durch die Umzäunung hindurch angesprochen und in ein längeres Gespräch verwickelt haben.

Erst später vertrauten sich die Kinder ihren Betreuern an. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Mann bereits entfernt.

Wenige hundert Meter entfernt kam es zwischen 14 und 15 Uhr zu einem weiteren Vorfall. Während der Nachmittagsbetreuung soll ein unbekannter Mann am Außengelände der Petri-Grundschule spielende Kinder angesprochen und ebenfalls in ein längeres Gespräch verwickelt haben.

Der Mann hielt sich auf dem Fußweg am Bollerbach auf und sprach durch den Zaun mit den Kindern. Gegenüber den Kindern gab er an, ortskundig zu sein. Er wurde wie folgt beschrieben:

  • dunkel gekleidet
  • schwarze Hose
  • schwarzer Rucksack
  • führte einen E-Scooter mit sich, den er am Zaun abgestellt hatte

Ob es sich bei den beiden Vorfällen um dieselbe Person handelt, ist bislang unklar.

Die Polizei wird in dem betroffenen Gebiet verstärkt Streife fahren. Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 05271/9620 entgegen. Verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang sollten unverzüglich über den Notruf 110 gemeldet werden. (ots/r)

Redaktionstipps

  • Kinder sollten wissen, dass sie Gespräche mit unbekannten Personen jederzeit beenden und sich entfernen dürfen.
  • Keine Geschenke annehmen und niemals zu einem fremden Fahrzeug mitgehen oder einsteigen.
  • Bei einem unguten Gefühl möglichst schnell zu Eltern, Lehrkräften, Erziehern oder anderen vertrauten Erwachsenen gehen.
  • Auffällige Merkmale wie Kleidung, Fahrzeug, Farbe oder besondere Gegenstände möglichst merken, ohne die Person zu verfolgen.
  • Eltern sollten ihren Kindern zuhören und entsprechende Schilderungen ernst nehmen, auch wenn zunächst nichts Bedrohliches passiert ist.
  • Verdächtige Beobachtungen möglichst zeitnah der Polizei melden. Bei einer akuten Gefahr gilt der Notruf 110.
  • Erwachsene sollten verdächtige Personen nicht eigenmächtig verfolgen oder zur Rede stellen, sondern ihre Beobachtungen an die Polizei weitergeben.

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MARSBERG. Auf der A 44 bei Marsberg beginnen die Vorbereitungen für den Ersatzneubau der Diemeltalbrücke. Dafür muss die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Diemelstadt an zwei Wochenenden jeweils in einer Fahrtrichtung vollständig gesperrt werden.

Die erste Sperrung beginnt am Freitag, 4. September 2026, um 20 Uhr und dauert bis Montag, 7. September 2026, um 5 Uhr. Betroffen ist die Fahrtrichtung Dortmund. Der Verkehr wird während dieser Zeit über die B 252 und die B 7 umgeleitet.

Bereits um 18 Uhr wird am Freitag die Zufahrt zur Tank- und Rastanlage Biggenkopf Nord gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Anlage befinden, können diese bis 20 Uhr über die Autobahn verlassen.

Eine weitere Vollsperrung ist vom 18. bis 21. September 2026 vorgesehen. Dann soll die A 44 im gleichen Abschnitt in Fahrtrichtung Kassel gesperrt werden.

Die Autobahn Westfalen will die Diemeltalbrücke östlich der Anschlussstelle Marsberg in den kommenden Jahren durch einen Neubau ersetzen. Nach Angaben des Unternehmens hält die bestehende Brücke den künftigen Verkehrsbelastungen nicht mehr stand.

Während der beiden Wochenendsperrungen wird die Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen instandgesetzt. Damit soll sie auf die spätere Verkehrsführung innerhalb der Baustelle vorbereitet und das Risiko von Fahrbahnschäden während der Bauzeit verringert werden.

Anschließend soll die Fahrbahnplatte der bestehenden Brücke in Fahrtrichtung Dortmund verstärkt und verbreitert werden. Sie soll während der späteren Bauphase den Verkehr mit jeweils zwei verengten Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufnehmen können.

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FRANKENBERG. Die Arbeiten an der Brücke über den Mühlgraben in der Wilhelmstraße sind abgeschlossen. Seit Freitag ist die halbseitige Sperrung aufgehoben und die Straße wieder in beide Richtungen befahrbar.

Seit dem 7. Juli 2026 war die Wilhelmstraße im Bereich der Brücke halbseitig gesperrt (wir berichteten). Ursprünglich hatte die Stadt angekündigt, dass die Verkehrsbehinderung voraussichtlich bis zum 5. September bestehen sollte.

Grund für die Arbeiten war die Verbreiterung der sogenannten Brückenkappen. Dabei handelt es sich um die Gehwege auf beiden Seiten der Brücke. Deren nutzbare Breite wurde jeweils von 1,50 Meter auf 2,50 Meter erweitert.

Mehr Sicherheit für den Schulverkehr

Mit der Verbreiterung reagierte die Stadt auf den zunehmenden Fußgängerverkehr zwischen dem Bahnhof am Goßberg und der Innenstadt. Seit der Reaktivierung der Bahnstrecke nach Korbach hatte insbesondere der Schulverkehr in diesem Bereich deutlich zugenommen.

Ziel der Maßnahme war es, mehr Platz für Fußgänger zu schaffen und die Sicherheit auf dem Schulweg in diesem Abschnitt zu verbessern.

Bei den Arbeiten handelte es sich um die letzte Teilmaßnahme der Gesamtkonzeption zur Umgestaltung der Uferstraße. Mit der Ausführung war die Firma Schmees & Lühn beauftragt.

Während der Bauzeit wurde der Verkehr in Richtung Stadtmitte über die Ruhrstraße, die Röddenauer Straße, die Bahnhofstraße und die Uferstraße umgeleitet.

Mit dem Abschluss der Arbeiten ist diese Verkehrsführung seit Freitag, 4. September 2026, nicht mehr erforderlich. Die Umleitungsbeschilderung wurde entfernt.

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BIELEFELD. Nach einem Sekundenschlaf ist ein BMW-Fahrer auf der Morsestraße von der Fahrbahn abgekommen und hat sich mit seinem Wagen überschlagen. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Mit seinem BMW war der Bielefelder am Donnerstag, 3. September 2026, um 1.25 Uhr in Richtung Paderborner Straße unterwegs. Während der Fahrt schlief der junge Mann nach Angaben der Polizei kurz ein und kam dadurch nach links von seinem Fahrstreifen ab.

Der BMW touchierte zunächst einen Leitpfosten und fuhr anschließend in den Grünstreifen. Als der Fahrer wieder zu sich kam, versuchte er gegenzulenken. Dabei überschlug sich das Fahrzeug, streifte einen weiteren Leitpfosten und kam schließlich im Grünstreifen zum Stehen.

Rettungskräfte versorgten den Fahrer noch an der Unfallstelle. Der schwer beschädigte BMW wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 25.000 Euro. Den Führerschein des Bielefelders stellten die Beamten sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Gleich zweimal innerhalb weniger Tage ist ein 43 Jahre alter Mann aus Frankenau wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Bei der ersten Kontrolle zeigte er den Beamten auf seinem Handy einen Führerschein, bei dem der Verdacht besteht, dass dieser mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und gefälscht worden war.

Mit einem Audi war der Frankenauer am Samstag, 29. August 2026, um 16 Uhr in einem Ortsteil von Bad Wildungen unterwegs, als er von der Polizei kontrolliert wurde. Dabei zeigte er den Beamten den Führerschein auf seinem Mobiltelefon vor.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurden wegen verschiedener Delikte Anzeigen gefertigt, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem besteht der Verdacht einer Fälschung des auf dem Handy vorgezeigten Führerscheins.

Nur wenige Tage später begegnete eine Streife demselben Mann erneut. Während einer Dienstfahrt von Haina kommend erkannten die Beamten den Frankenauer am Donnerstag, 3. September 2026, um 15.20 Uhr in einem weiteren Ortsteil von Bad Wildungen wieder. Diesmal war er mit einem Seat unterwegs.

Auch bei dieser Fahrt besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Die Polizei fertigte deshalb erneut eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Konsequenzen dürfte der Vorfall auch für den Besitzer des Seat haben. Dieser hatte sein Fahrzeug dem Frankenauer überlassen.

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TWISTETAL. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 252 zwischen Twiste und Berndorf ist ein Renault von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben gelandet. Die Polizei sucht nach einem bislang unbekannten Fahrzeug, das nach Angaben des Fahrers den Unfall ausgelöst haben soll.

Mit seinem Renault war ein 20 Jahre alter Mann am Donnerstag um 20.35 Uhr von Twiste in Richtung Berndorf unterwegs. Nach seinen Angaben kam ihm aus Richtung Berndorf ein Auto auf seiner Fahrspur entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, leitete der Fahrer eine Vollbremsung ein, kam von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben.

Zu dem entgegenkommenden Fahrzeug und dessen Fahrer liegen bislang keine weiteren Angaben vor. Den Schaden am Renault beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro. Ob das Fahrzeug nach dem Unfall abgeschleppt wurde und gegebenenfalls durch welches Unternehmen, ist nicht bekannt.

Die Feuerwehr wurde um 20.52 Uhr unter dem Einsatzstichwort „HKlemmY“ alarmiert. Vor Ort bestätigte sich jedoch, dass keine Person im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen war.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Twistetal waren Feuerwehrkräfte aus Bad Arolsen an der Unfallstelle. Sie befanden sich mit einem Fahrzeug auf der Rückfahrt von einem Atemschutz-Streckendurchgang, leisteten als Ersthelfer Hilfe und übergaben die Einsatzstelle anschließend an die eintreffenden Kräfte aus Twistetal.

Der erste verfügbare Rettungswagen kam aus Wolfhagen. Außerdem war ein Notarzt im Einsatz.

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle kurzzeitig aus und kontrollierte den Bereich. 

Rund 50 Einsatzkräfte aus Twiste, Mühlhausen und Berndorf waren unter der Leitung von Thomas Wittenburg im Einsatz. Um 21.15 Uhr konnten die Feuerwehrkräfte wieder einrücken und waren anschließend erneut einsatzbereit.

Zeugen, die Angaben zu dem entgegenkommenden Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Donnerstag, 03 September 2026 23:07

Viele Autofahrer bei „Blitz for Kids“ zu schnell

NORDHESSEN. Im Rahmen der Aktion „Blitz for Kids“ hat die nordhessische Polizei gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern seit dem Ende der Sommerferien Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmer für die besondere Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr zu Beginn des neuen Schuljahres zu sensibilisieren und für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu sorgen.

An insgesamt 40 Messstellen im Schwalm-Eder-Kreis, im Werra-Meißner-Kreis, in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel sowie in der Stadt Kassel überprüften die Einsatzkräfte 12.622 Fahrzeuge. Dabei waren 1338 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Dies entspricht nordhessenweit einer Überschreitungsquote von 10,6 Prozent.

Zwei Autofahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich. Neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg müssen sie deshalb auch mit Fahrverboten rechnen.

Besonders hoch war die Überschreitungsquote im Schwalm-Eder-Kreis mit 27,6 Prozent. In der Stadt Kassel lag sie bei 13,9 Prozent.

Die niedrigste Überschreitungsquote wurde mit 5,8 Prozent im Landkreis Kassel festgestellt. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg lag mit 7,1 Prozent im Mittelfeld, im Werra-Meißner-Kreis betrug die Quote 10,5 Prozent.

Neben der Ahndung von Verkehrsverstößen steht bei „Blitz for Kids“ insbesondere der Präventionsgedanke im Mittelpunkt. Kinder sind aufgrund ihrer Größe und ihres Verhaltens im Straßenverkehr besonders gefährdet. Bereits geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen können die Reaktions- und Bremswege der Verkehrsteilnehmer erheblich verlängern.

Bei der Aktion erhält ein Teil der Fahrer, die mit angemessenem Tempo unterwegs sind und angehalten werden, von den Schülerinnen und Schülern sowie den Einsatzkräften eine grüne Karte. Damit soll vorbildliches Verhalten ausdrücklich gelobt und ein positives Zeichen gesetzt werden.

Wer dagegen zu schnell fährt, erhält eine gelbe Karte. Diese soll auf das Fehlverhalten aufmerksam machen und für die besonderen Gefahren im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten sensibilisieren.

Nordhessenweit wurden in diesem Jahr bislang 289 grüne und 91 gelbe Karten vergeben. (ots/r)

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