KORBACH. Bislang unbekannte Täter sind in ein Blumengeschäft an der Sachsenberger Landstraße eingebrochen. Die Einbrecher erbeuteten Wechselgeld sowie einen geringen Geldbetrag aus einer Kaffeekasse.
Nach Angaben der zur Anzeigenaufnahme und Spurensicherung eingesetzten Beamten der Polizeistation Korbach ereignete sich die Tat zwischen Sonntag, 30. August 2026, um 17.00 Uhr und Montag, 31. August 2026, um 8.50 Uhr. Das Geschäft befindet sich nahe dem Friedhof.
Während dieses Zeitraums öffneten die Täter gewaltsam ein Kellerfenster und gelangten dadurch in den Verkaufsraum im Erdgeschoss. Dort durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen.
Anschließend flüchteten die Einbrecher durch das zuvor geöffnete Fenster zurück auf die Straße. Dort verliert sich ihre Spur.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls führt die Korbacher Kriminalpolizei. Zeugen, die im Bereich des Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)
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KREIS HÖXTER. Personelle Verstärkung für die Kreispolizeibehörde Höxter: Insgesamt 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärken die Behörde. Landrat Michael Stickeln und Abteilungsleiter Polizeidirektor Karsten Koutsky begrüßten 27 neue Polizistinnen und Polizisten sowie drei neue Kreisbeschäftigte.
Ihren Dienst bei der Kreispolizeibehörde haben die neuen Kräfte am Dienstag, 1. September 2026, angetreten. Zu diesem Termin erhalten die Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen traditionell Verstärkung.
Unter den neuen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten befinden sich auch mehrere frisch ausgebildete Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare, die ihr Bachelor-Studium bei der Polizei NRW erfolgreich abgeschlossen haben. Sie starten nun ihre berufliche Laufbahn im Kreis Höxter.
In den kommenden Monaten verstärken die neuen Kolleginnen und Kollegen vor allem den Streifendienst auf den Polizeiwachen in Höxter, Warburg und Bad Driburg. Dort arbeiten sie zunächst an der Seite erfahrener Polizeibeamtinnen und Polizeibeamter und sammeln weitere praktische Erfahrungen.
Einige der Neuzugänge bringen bereits Berufserfahrung aus anderen Polizeibehörden mit und haben sich bewusst für einen Wechsel zur Kreispolizeibehörde Höxter entschieden.
„Ich schaue in erwartungsfrohe Gesichter, die gespannt darauf sind, was sie hier in den nächsten Monaten und Jahren erleben werden“, sagte Landrat Michael Stickeln bei der Begrüßung.
Zugleich verwies Stickeln auf die besondere Verantwortung, die mit dem Polizeiberuf verbunden ist. Der Kreis Höxter zählt zu den sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen. „Dass das weiterhin so bleibt, ist Teil Ihrer neuen Aufgabe“, betonte der Landrat.
Das Einsatzgebiet im Kreis Höxter stellt die Polizei dabei vor besondere Herausforderungen. Als flächenmäßig großer Kreis müssen die Einsatzkräfte teilweise weite Wege zurücklegen. „Überall wohnen Menschen, die Ihnen ihr Vertrauen schenken und die auf Ihre Hilfe zählen. Die Polizei genießt hier im Kreis Höxter nach wie vor ein hohes Ansehen“, sagte Stickeln.
Musikalisch begleitet wurde die feierliche Begrüßung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer Formation des Landespolizeiorchesters NRW.
Zum Abschluss richtete Landrat Stickeln persönliche Worte an die neuen Kolleginnen und Kollegen: „Genießen Sie Ihre Zeit hier im Kreis Höxter. Ich bin mir sicher, dass Sie Ihre Jahre in guter Erinnerung behalten werden. Wir zählen auf Sie - und bitte passen Sie auf sich auf.“ (ots/r)
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BIELEFELD. Nach einem Auffahrunfall auf dem Oberntorwall sucht die Polizei nach einer bislang unbekannten Radfahrerin. Die Frau soll unvermittelt vom Radweg auf die Fahrbahn gefahren sein.
Mit ihrem Fahrrad war die Unbekannte am Freitag, 28. August 2026, um 14.10 Uhr auf dem Radweg des Oberntorwalls in Richtung Artur-Ladebeck-Straße unterwegs. An der Kreuzung Oberntorwall/Obernstraße befand sich auf dem Geh- und Radweg eine Baustelle mit einem Absperrgitter.
Nach Angaben der Polizei fuhr die Radfahrerin dort auf die Fahrbahn, ohne auf den weiteren Verkehr zu achten. Ein 43 Jahre alter VW-Fahrer aus Bielefeld musste eine Vollbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit ihr zu verhindern.
Dem hinter dem VW fahrenden 73 Jahre alten Hyundai-Fahrer aus Enger gelang es noch, rechtzeitig abzubremsen. Der 47 Jahre alte Fahrer eines dahinter fahrenden Lkw-Müllfahrzeugs konnte dagegen nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr auf den Hyundai auf.
Währenddessen setzte die Radfahrerin unbeirrt ihre Fahrt fort. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 6100 Euro.
Die gesuchte Frau ist von kräftiger Statur, hat kurze, volle schwarze Haare und trug eine helle Jacke sowie Jeans. Nach Angaben der Zeugen war sie mit einem weißen oder silbernen Damenrad unterwegs.
Zeugen, die Hinweise zu der Radfahrerin geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 unter der Telefonnummer 0521/5450 zu melden. (ots/r)
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PADERBORN. Die Kreispolizeibehörde Paderborn hat personelle Verstärkung bekommen. Unter den neuen Kräften befinden sich sowohl Berufsanfänger als auch erfahrene Beamtinnen und Beamte aus anderen Behörden.
Im Innenhof der Polizeiwache an der Riemekestraße begrüßten Behördenleiter Christoph Rüther und die Abteilungsleiterin Polizei, Leitende Polizeidirektorin Margit Picker, am Dienstag, 1. September 2026, insgesamt 34 neue Polizeibeamtinnen und -beamte, die zu diesem Termin ihren Dienst in der Kreispolizeibehörde angetreten haben.
Unter den Neuzugängen sind 17 junge Berufsanfänger, die nach erfolgreichem Abschluss ihres Hochschulstudiums nach Paderborn versetzt wurden. Im Rahmen der Begrüßungsfeier wurden sie feierlich vereidigt.
Die übrigen 17 sind erfahrene Beamtinnen und Beamte aus anderen Behörden, die nun die Polizei in Paderborn verstärken. Eingesetzt werden die neuen Kolleginnen und Kollegen künftig in den Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität und Verkehr.
Zum 1. September erhalten alle Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen Nachersatz. Zu diesem Termin werden die neu ausgebildeten Beamtinnen und Beamten ihren neuen Dienststellen zugewiesen. Gleichzeitig werden Versetzungswünsche aus ganz Nordrhein-Westfalen umgesetzt und die Stellen von zur Ruhe gesetzten Beamtinnen und Beamten nachbesetzt. (ots/r)
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BORGENTREICH. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 241 in Höhe Borgholz ist eine 37 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. An der Unfallstelle bestand zunächst der Verdacht auf lebensgefährliche Verletzungen, der sich nach weiterer Untersuchung im Krankenhaus jedoch nicht bestätigte.
Mit einem schwarzen BMW und einem silbernen VW waren die beiden Beteiligten am Montag gegen 8.45 Uhr zunächst hintereinander aus Richtung Beverungen kommend in Fahrtrichtung Warburg unterwegs. In Höhe des Gewerbegebiets Bahnhof Borgholz ordnete sich die BMW-Fahrerin zunächst auf dem Linksabbiegestreifen ein, wechselte anschließend jedoch wieder auf die Geradeausspur.
Dabei achtete sie nach Angaben der Polizei nicht darauf, dass der VW inzwischen nahezu auf gleicher Höhe mit ihrem Fahrzeug fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der BMW um die eigene Achse geschleudert wurde und schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen kam.
Der 53 Jahre alte VW-Fahrer blieb unverletzt.
Vorsorglich wurde ein Unfallaufnahmeteam der Polizei zur Unfallstelle gerufen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung blieb die B 241 bis etwa 12 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. (ots/r)
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VÖHL. Bei einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall am Nationalparkbahnhof Herzhausen ist ein Motorradfahrer verletzt worden. Seine BMW prallte gegen einen geparkten VW Golf und landete anschließend auf dessen Dach.
Mit seiner BMW R 1300 SS war ein 65 Jahre alter Mann aus Bocholt am Sonntag um 9.30 Uhr auf der L 3084 in Richtung des Parkplatzes unterwegs. Von der Landesstraße kommend fuhr er auf das Gelände, um dort zu wenden.
Dabei fuhr der Motorradfahrer über eine Baustelle. Aus bislang ungeklärter Ursache gab der Biker dort Gas und verlor die Kontrolle über seine Maschine. Die BMW prallte gegen das linke Hinterrad des geparkten Golf, wurde dadurch aufgebockt und landete auf dem Dach des Autos.
Nach der Erstversorgung wurde der Fahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Den Schaden an seinem Motorrad beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro.
Halter des geparkten VW Golf ist ein 57 Jahre alter Mann aus Rosenberg. Bei dem Zusammenstoß brach die Hinterachse, zudem wurden die Holme eingedrückt und das Dach beschädigt. Nach Angaben der Polizei entstand an dem Wagen Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Sowohl die BMW als auch der Golf wurden nach dem Unfall abgeschleppt.
Um 10.01 Uhr wurde die Feuerwehr Herzhausen unter dem Einsatzstichwort „H 1 – Ölspur nach Verkehrsunfall“ zum Bahnhof Herzhausen alarmiert. Die Einsatzkräfte nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und übergaben die Einsatzstelle anschließend an die Polizei.
LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Zum Endspurt der Veranstaltungssaison 2026 im Nationalen Geopark GrenzWelten stehen Anfang September gleich sechs unterschiedliche Führungen auf dem Programm. Die Angebote reichen vom regionalen Kiesabbau über besondere Boden- und Gesteinsformationen bis zu erdgeschichtlichen Wanderungen und einer Fossiliensuche.
Zwischen Freitag, 4. September, und Sonntag, 6. September 2026, können Interessierte an den verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen.
Freitag, 4. September 2026, Eine Reise zu den kleinen Steinen mit den runden Ecken
Bei der ersten Veranstaltung erläutert die Planungsabteilung der Firma Irma Oppermann, wie die Kiesvorkommen auf der Großenengliser Platte entstanden sind und warum der regionale Kiesabbau von Bedeutung ist.
Bei der anschließenden Führung durch die Kiesgrube der Firma Irma Oppermann erfahren die Teilnehmer, wie Kies abgebaut wird. Dabei werden die Aufbereitungsanlage und die Gewinnung besichtigt. Außerdem wird gezeigt und erklärt, welche riesigen Maschinen für die Aufbereitung des Kieses notwendig sind.
Treffpunkt ist um 16 Uhr am Eingang zur Firma Irma Oppermann auf der Tannenhöhe bei Uttershausen. Die Veranstaltung dauert etwa zwei bis drei Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Niels Wiemer per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0178/9422104. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
Samstag, 5. September 2026, Muschelkalk- und Buntsandsteinboden
Im Naturschutzgebiet in den „Kalkkuppen von Winterscheid“ erhalten die Teilnehmer einen phantastischen Einblick in den Aufbau des Kalksteinverwitterungsbodens. Buntsandstein-Verwitterungsboden umgibt die Kalkkuppen.
Die Führung vermittelt anschauliche Einblicke in die Entstehung, den Aufbau und die Eigenschaften der Böden. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Naturpark Kellerwald-Edersee.
Treffpunkt ist um 12 Uhr in Gilserberg-Winterscheid, Zum Stiffel 8. Die Führung dauert drei Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Naturparkführer H. Vestweber unter der Telefonnummer 0151/27078691. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
Samstag, 5. September 2026, Unsere Welt geogeschichtlich naturnah mit allen Sinnen erleben
In und um den ehemaligen Steinbruch Hengböhl lädt die Geoparkführerin dazu ein, die besondere Landschaft und die dort aufgeschlossene Gesteinsformation in mehreren Perspektivwechseln auf sich wirken zu lassen.
Raus aus dem Alltag und hinein in eine Zeitreise führt eine ganz bewusst entschleunigte Wanderung mit Erzählungen aus der Erdgeschichte. Im Zeitraffer reicht die Reise vom Meeresgrund des Devons bis zur heutigen Nutzung der Steine durch den Menschen.
Dabei geht es darum, die unfassbar lange Zeitspanne des Bestehens unserer Welt greifbar zu machen. Dafür wird im Steinbruch eine Timeline aufgebaut.
Treffpunkt ist um 11 Uhr in Willingen-Usseln an der Düdinghäuserstraße, Ecke Milchstraße, am Kartenhüttchen „Bergheide Park Kahler Pön“ direkt neben den Parkbuchten. Die Tour ist etwa drei Kilometer lang und dauert rund zwei Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Sandra Große per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Kostenbeitrag beträgt 4 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
Sonntag, 6. September 2026, Rund um den neuen Kellerwaldturm
Am Wüstegarten, dem höchsten Berg im Kellerwald, entsteht der erste Wetterradarturm des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Aussichtsplattform.
Die Erlebniswanderung führt vorbei am Exhelmerstein, einem riesigen Felsblock aus Quarzit, und an der „Mausefalle“, einem markanten Geotop aus Quarzit, bis zur Plattform des Turms. Beim Abstieg werfen die Teilnehmer außerdem einen Blick in das Moor am Wüstegarten.
Die Führung wird vom Naturpark Kellerwald-Edersee ausgerichtet.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Kellerhute in Jesberg-Densberg. Die Zufahrt erfolgt über die Ringwallstraße. Die Veranstaltung dauert drei Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Naturparkführer H. Vestweber unter der Telefonnummer 0151/27078691. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
Sonntag, 6. September 2026, Buntsandstein „Ein nationales Unglück…?“
Zu einer außergewöhnlichen Zeitreise lädt diese Führung in Rosenthal ein. Der Rundgang spannt den Bogen von der historischen Stadtarchitektur bis zum geologischen Ursprung der Region.
Im Mittelpunkt stehen markante Baumaterialien des Stadtbildes wie das schwarze Kopfsteinpflaster, die Sandsteinarchitektur und die „Rosenthaler Gusseisenplatten“.
In einem praktischen Teil besteht die Möglichkeit, regionale Gesteine mit Hammer und Lupe selbst zu untersuchen. Außerdem führt die Route zu einem Aussichtspunkt, der die unterschiedlichen Landschaftsformen von Burgwald und Kellerwald verdeutlicht. Die Führung wird flexibel an das Wetter angepasst.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bürgerhaus in Rosenthal, Parkplatz an der Willershäuser Straße 3. Die Strecke ist etwa fünf Kilometer lang und die Führung dauert drei Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Karl-Heinz Pschera unter der Telefonnummer 0162/9347591 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
Sonntag, 6. September 2026, Geo-Erlebnistour Düdinghausen
Geoparkführer Horst Frese lädt zu einer Wanderung auf dem geologischen Rundweg in Düdinghausen ein. Dabei bieten sich tolle Ausblicke ins Land der tausend Berge.
Während der Wanderung wird spannenden Fragen nachgegangen: Wie kam Gold in unsere Berge und Flüsse? Warum heißt das Sauerland Sauerland? Warum befand sich hier vor 360 Millionen Jahren ein tropisches Badeparadies? Und warum hat der Borkenkäfer unsere Wälder so gern?
Besonders interessant für Kinder ist die Fossiliensuche in einem der drei Steinbrüche. Zum Abschluss der Wanderung sind ein kleines Gewinnspiel und eine Einkehr ins Museumscafé mit frischen Waffeln vorgesehen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kirche in Medebach-Düdinghausen. Parkmöglichkeiten bestehen am Parkplatz Heimathaus, Oberschledorner Straße 19. Die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Horst Frese per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0160/8471524. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.
WILLINGEN. Die Suche nach einem vermissten Mann aus Willingen hat ein trauriges Ende genommen. Die Polizei fand den 44-Jährigen inzwischen leblos bei Marsberg. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.
Zu dem Mann hatte die Polizei am Dienstag, 25. August 2026, eine Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht. Für ihn kam nach seinem Auffinden jede Hilfe zu spät.
Die Polizei dankt allen, die die Suche unterstützt haben. (ots/r)
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WINTERBERG. Viel Rauch, zahlreiche Einsatzkräfte und jede Menge Blaulicht prägten das Bild im Waltenbergtunnel. Dort fand die turnusgemäße Tunnelübung statt, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. Eingeladen hatte Straßen.NRW.
Das angenommene Szenario stellte die Einsatzkräfte am Samstag, 29. August 2026, vor eine anspruchsvolle Aufgabe: Ein Lkw von Straßen.NRW geriet während der Fahrt durch den Tunnel in Brand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kollidierten zwei Pkw miteinander. In den Fahrzeugen befanden sich insgesamt drei Personen, die teilweise eingeklemmt und verletzt waren.
Zur strukturierten Abarbeitung der Lage wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Von der Südseite des Tunnels aus gingen Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und brachten den brennenden Lkw unter Kontrolle. Gleichzeitig begannen von der Nordseite aus umfangreiche Rettungsmaßnahmen.
Unter schwerem Atemschutz und mit hydraulischem Rettungsgerät arbeiteten sich die Einsatzkräfte durch den stark verrauchten Tunnel zu den verunfallten Fahrzeugen vor. Dort mussten die Insassen befreit und aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.
Nach der Sichtung durch einen Notarzt übernahmen Schülerinnen und Schüler der Rettungsdienstschule die weitere medizinische Versorgung. Anschließend wurden die Verletzten realitätsnah in das Krankenhaus Winterberg transportiert. Auch dort wurde der weitere Ablauf von der Übergabe bis zur innerklinischen Versorgung praktisch geübt.
An der groß angelegten Übung beteiligten sich neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Straßen.NRW die Einheiten Winterberg, Niedersfeld, Züschen, Siedlinghausen, Altastenberg, Elkeringhausen und Grönebach. Ebenfalls eingebunden waren die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die Psychosoziale Unterstützung (PSU), der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises mit der Rettungsdienstschule, die Polizei des Hochsauerlandkreises sowie das Krankenhaus Winterberg.
Insgesamt waren rund 95 Einsatz- und Übungskräfte beteiligt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit aller Organisationen sowie die Abläufe bei einem Brand- und Verkehrsunfall im Tunnel unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
BIELEFELD. Nach einem Verkehrsunfall ist die A 2 zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Bielefeld-Ost in Richtung Dortmund gesperrt. Auslöser war nach Angaben der Polizei ein internistischer Notfall.
Gegen 10.35 Uhr kam es am Montag, 31. August 2026, auf der A 2 zu dem Unfall mit einem Lastwagen.
Seit 10.40 Uhr ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Ostwestfalen-Lippe gesperrt.
Wann die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar.
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