DIEMELSEE. Eine ortsunkundige Frau hat am Mittwochabend den falschen Weg am Diemelsee eingeschlagen. Die Feuerwehren aus Diemelsee rückten aus, um einen Mercedes-Benz vor dem sicheren Absturz zu bewahren.
Alarmiert wurden die Wehren um 19.46 Uhr mit dem Alarmkürzel "H1, Pkw droht abzustürzen" zum Diemelsee, in Höhe des Campingplatzes Seeblick. Zunächst war die Lage unklar. Bei Eintreffen der Wehren aus Heringhausen, Ottlar und Adorf konnte Einsatzleiter Torsten Behle die Frau aber beruhigen. Schnell wurden Keile vor die Räder gelegt, um ein Abkippen in eine Baugrube, die sich auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks befindet, zu verhindern. Des Weiteren bauten die Einsatzkräfte die Anhängerkupplung an den Benz und zogen den Pkw mittels Einsatzfahrzeug und Zugseil zurück.
Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte an der Aktion beteiligt, verletzt wurde niemand, auch der Benz, der in Oberhausen (OB) zugelassen ist, kam ohne Blessuren davon. Nach Angaben der Fahrerin, hatte sie das Grundstück ungewollt befahren, dies dann bemerkt und beim Wenden die Baugrube zu spät gesehen. Die Kosten des Einsatzes muss die Dame nun bezahlen.
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BURGWALD. Die seit Dienstagabend vermisste 78-jährige Ingrid G. wurde am Mittwochmorgen (1. Dezember 2021) leblos aufgefunden - für die Vermisste kam jede Hilfe zu spät. Bis in die Nacht hatte die Polizei umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen durchgeführt, an denen auch die Feuerwehr und Rettungssuchhunde beteiligt waren. Leider verliefen alle Suchmaßnahmen erfolglos, die Bemühungen sollten heute fortgesetzt werden.
Die 78-Jährige wurde in den Morgenstunden von einer Passantin in Burgwald tot aufgefunden, die Ermittlungen zur Todesursache werden durch die Kriminalpolizei in Korbach geführt. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden vor. Die Polizei bedankt sich bei allen, die bei der Suche nach Ingrid G. geholfen haben. (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. Gegen 10.35 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Wildungen am Mittwochvormittag (1. Dezember 2021) zu einem Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße alarmiert.
Nach der Lageerkundung ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenangriff mit einem C-Rohr vor. Die verrauchten Räumlichkeiten wurden mit einem Drucklüfter gelüftet.
Um 11.10 Uhr konnte der Einsatzleiter (Stadtbrandinspektor Alexander Paul) "Feuer aus" an die Leitstelle melden. Insgesamt waren etwa 20 Kräfte vor Ort. Für die Dauer der Einsatzarbeiten war die Bahnhofstraße für den Verkehr gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden.
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FRANKENBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am 1. Dezember 2021 in Frankenberg ereignet - eine Fußgängerin wurde von einem Lastkraftwagen erfasst und schwer verletzt.
Gegen 7.20 Uhr wollte eine 20-Jährige aus dem Landkreis Marburg am Mittwochmorgen die Uferstraße in Frankenberg überqueren. Ein 52-Jähriger aus der Gemeinde Twistetal, der mit seinem Lastkraftwagen aus der Bahnhofstraße nach links in die Uferstraße abbiegen wollte, übersah die junge Frau beim Überqueren der Fahrbahn und erfasste die junge Frau mit dem rechten Hinterrad. Beide Lichtzeichenanlagen zeigten zum Unfallzeitpunkt nach ersten Informationen ordnungsgemäß grünes Licht.
Durch den Unfall erlitt die Fußgängerin schwere Verletzungen. Im Anschluss an die Erstversorgung vor Ort wurde die 20-Jährige mit einem RTW in eine Klinik nach Marburg transportiert. Der 52-Jährige blieb unverletzt, Sachschäden entstanden nicht.
KORBACH. Auf winterglatter Straße hat sich am Dienstagmorgen ein Auffahrunfall in Höhe der Ortschaft Bömighausen ereignet.
Nach Informationen von Zeugen befuhr eine Frau aus Hallenberg (HSK) gegen 7.50 Uhr mit ihrem Land Rover die Dorfstraße von Bömighausen kommend, um auf die Bundesstraße 251 aufzufahren. Weil sich ein aus Richtung Neerdar heranfahrender Verkehrsteilnehmer zügig näherte, musste die Hallenbergerin ihren Land Rover abbremsen. Dieses Manöver schätzte ein nachfolgender Fahrer (45) eines schwarzen Opels falsch ein. Trotz eines Bremsversuchs rutsche der Opel ins Heck des Land Rovers und hinterließ einen ordentlichen Schaden. Fahrerin und Beifahrerin im Land Rover blieben unverletzt.
Ebenfalls unverletzt konnte der Korbacher seinen Opel verlassen.
Link: Unfallstandort am 30. November 2021 an der B 251 bei Bömighausen.
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KORBACH. Auf schneeglatter Fahrbahn hat sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Person verletzt wurde. Die beiden beteiligten Pkw, ein weißer Volvo und ein schwarzer Audi, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 59-jähriger Mann aus Korbach gegen 6.55 Uhr mit seinem weißen Volvo die Landesstraße 3083 von Korbach in Richtung Eppe. Auf leicht abschüssiger Strecke kam dem Korbacher ein schwarzer Audi A4 entgegen, der von einem 28-Jährigen aus Korbach gesteuert wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Fakten gesichert, was dann geschah, lässt sich anhand der Unfallspuren nur schwer abschätzen. Im Gegenverkehr kollidierten die beiden Fahrzeuge, sodass der A4 nach links in den Straßengraben katapultiert wurde. Der weiße V60 hingegen kam etwa 100 Meter weiter auf der Fahrspur in Richtung Eppe zum Stehen. Beide Fahrzeugführer gaben zu Protokoll, ordnungsgemäß das Rechtsfahrgebot beachtet zu haben.
Während der 59-Jährige unverletzt seinen Volvo verlassen konnte, "klebte" der Audifahrer mit der linken Fahrzeugfront an der Böschung. Ersthelfer setzten sofort den Notruf ab und gaben an, dass eine verletzte Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Korbach und Goldhausen mit insgesamt 26 Einsatzkräften alarmiert. Schweres Gerät war aber nicht nötig, der 59-Jährige konnte durch Ersthelfer aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Einsatzleiter Carsten Vahland koppelte mit der Polizeistreife, ließ den Verkehr von Eppe kommend über Alleringhausen ableiten und sorgte für einen reibungslosen Abfahrtsweg der Rettungskräfte ins Korbacher Krankenhaus. Bis 8.35 Uhr musste die Landesstraße 3083 gesperrt werden. Auf jeweils 5000 Euro schätzen die Beamten die entstandenen Sachschäden an beiden Unfallwagen.
FRANKENBERG. Der Frankenberger Ortsteil Viermünden wäre am Montag um ein altes Fachwerkhaus ärmer, wenn ein aufmerksamer Nachbar nicht den Notruf abgesetzt und erste Löschversuche unternommen hätte.
Um 18.13 Uhr bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße, dass im Haus der Strom nicht funktionierte und Qualm aus dem Obergeschoss im Wachwerkhaus aufstieg. Ohne zu zögern, verständigte der Mann einen Nachbarn, wählte die Notrufnummer 112 und beschrieb die Lage. Umgehend setzte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Freiwilligen Feuerwehren Frankenberg und Viermünden in Alarmbereitschaft. Nach Ausgabe des Kürzels "F2, Brand Zimmer, Küchendielen" waren etwa 50 Einsatzkräfte, ein RTW und die Polizei im Anmarsch, um Schlimmeres zu verhindern.
Diese kurze Zeit nutze der Nachbar, um mit einem Feuerlöscher "bewaffnet", das Haus zu betreten und den ersten Löschvorgang durchzuführen. Dass er sich dabei selbst in Gefahr begeben hat, war ihm zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht bewusst. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erkundete ein Trupp unter Atemschutz die Innenräume. Parallel dazu konnte der Löschangriff mit einem C-Rohr erfolgen. Außerdem wurde die Wasserversorgung über das Hydrantennetz aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Wie Einsatzleiter Jörg Paulus berichtet, konnte der Brandherd im Bereich eines Ofens in einem Zimmer im ersten Obergeschoss lokalisiert werden. Dort war der Dielenboden bereits großflächig in Brand geraten. Mit vereinten Kräften konnten die Dielen herausgenommen und lokale Glutnester mit der Wärmebildkamera geortet werden. Weitere Löschaktionen waren notwendig, um ein erneutes Aufflackern zu verhindern. Im Anschluss wurde das nicht mehr bewohnbare Gebäude versiegelt. Die Brandursache muss nun von der Kripo ermittelt werden. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die mitgeführte Drehleiter kam nicht zum Einsatz.
BAD WILDUNGEN. Die kurzzeitige Abwesenheit eines Busfahrers wollte ein Unbekannter am Freitag in Reinhardshausen wahrscheinlich zum Diebstahl eines Linienbusses nutzen. Als er ertappt wurde, flüchtete er gemeinsam mit seinem Begleiter. Auf der Flucht schlug er den verfolgenden Busfahrer ins Gesicht. Die Polizei bittet um Hinweise.
Am Freitag gegen 21.15 Uhr hielt der Linienbus an der Bushaltestelle in der Hauptstraße, Einmündung Zum Hahnberg, in Reinhardshausen an. An der Haltestelle stiegen ein Mann und eine Frau in den Bus ein. Der Busfahrer verließ kurzzeitig den Bus und ließ dabei die vordere Tür offen. Kurz danach begab sich ein unbekannter Mann durch die offene Tür in den Bus und setzte sich auf den Fahrersitz. Die beiden schon im Bus befindlichen Fahrgäste erkannten sofort, dass es sich dabei nicht um den Busfahrer handelte. Sie forderten den Unbekannten auf, sofort aufzustehen und den Unfug zu unterlassen. In diesem Moment kehrte auch der Busfahrer zurück. Er sprach den noch auf dem Fahrersitz befindlichen Mann an und fragte ihn, was er da mache. Dieser entgegnete fragend, ob er wisse, wie der Bus funktioniere. Der Aufforderung des Busfahrers, den Bus sofort zu verlassen, kam der Unbekannte nach. Vor dem Bus stand ein zweiter unbekannter Mann. Als der Busfahrer nun ankündigte, die Polizei zu verständigen, ergriffen die beiden Männer die Flucht. Der Busfahrer verfolgte sie in Richtung Günter-Hartenstein-Straße, wo der unbekannte Täter nach mehrmaligen Rufen des Busfahrers auch stehen blieb, während sein Begleiter weiter davonrannte.
Als der Busfahrer erneut ankündigte, die Polizei zu alarmieren, schlug ihn der Unbekannte in das Gesicht und setzte anschließend seine Flucht fort. Der Fahrgast aus dem Bus wollte dem Busfahrer helfen, beide verfolgen die Unbekannten weiter. Im Bereich Dr.-Herbert-Kienle-Straße verloren sie den unbekannten Täter jedoch aus den Augen. Der Busfahrer erlitt nach ersten Erkenntnisse leichte Verletzungen.
Der unbekannte Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß, dunkelblonde, zum Zopf gebundene Haare, bekleidet mit einer dunklen Lederjacke mit der Aufschrift "Sons of Anarchy" auf dem Rücken. Bei seinem Begleiter soll es sich um einen größeren Mann im Alter von etwa 40 Jahren gehandelt haben.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden.
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DIEMELSTADT. In der Zeit von Freitagmorgen bis Samstagmittag hat sich ein Unbekannter unberechtigt Zugang in ein Wohnhaus in Wrexen verschafft. Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter hebelte der Ganove eine Terrassentür auf und konnte so in das zur Tatzeit unbewohnten Haus in der August-Koch-Straße gelangen. Hier durchsuchte er mehrere Schränke und andere Behältnisse. Nach ersten Feststellungen wurde nichts entwendet, sodass der Täter ohne Beute die Örtlichkeit verließ.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.
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KORBACH. Eine kilometerlange Dieselspur hat am heutigen Samstag den Hilfeleistungszug der Feuerwehr Korbach, den städtischen Bauhof und die Straßenmeistereien aus Korbach und Bad Arolsen beschäftigt. Von einer Tankstelle am Nordring zog sich die deutlich sichtbare Dieselspur über die gesamte Briloner Landstraße bis zur Arolser Landstraße hin.
Dort muss das defekte Fahrzeug in die Marker Breite abgebogen sein und hat seine Fahrt über die Strother Straße Richtung Ober-Waroldern und Nieder-Waroldern fortgesetzt. Neben den Straßenflächen war auch eine größere private Parkplatzfläche eines Getränke- bzw. Tierbedarfsmarktes in der Briloner Landstraße betroffen. Aufgrund der großflächigen Verunreinigung wurde auch die Untere Wasserbehörde in den Einsatz mit einbezogen. Um die Umweltgefährdung zu minimieren und Rutschgefahren für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wurde auf der Strecke Ölbindemittel aufgetragen und wieder aufgenommen. Die zwanzig ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr waren mehr als drei Stunden im Stadtgebiet im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei vom Bereitschaftsdienst des städtischen Bauhofes. Um die freie Strecke zwischen Korbach, Ober-Waroldern und Nieder-Waroldern kümmerten sich die Kräfte von Hessen Mobil.
Sofern jemand einen Hinweis auf den Verursacher geben kann, bitte den direkten Draht zur Polizeistation Korbach aufnehmen. Die Rufnummer lautet 05631/9710.
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