Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Nordhessen

EDERTAL. Gesperrt werden musste am Mittwochabend die Landesstraße 3086 zwischen den Edertaler Ortsteilen Hemfurth und Affoldern - ein Porsche war beim Überholen in ein anderes Fahrzeug gekracht.

Um 19.55 Uhr ging bei der Polizei und der Rettungsleitstelle die Nachricht ein, dass zwei Autos zwischen Hemfurth und Affoldern zusammengestoßen seien. Von vier verletzten Personen war die Rede. Umgehend liefen die Rettungsaktionen an. Notarzt und mehrere RTW trafen zeitnah an der Unfallstelle ein. Polizeikräfte aus Bad Wildungen sicherten die Unfallstele ab, nahmen den Unfall auf und koppelten mit dem Abschleppdienst.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine Frau (83) aus Kassel, mit ihrem Porsche Carrera die Landesstraße von Hemfurth in Richtung Affoldern. Vor ihrem Fahrzeug tauchten auf der Geraden zwei weitere Personenkraftwagen auf, die von dem 450 PS starken Porsche überholt werden sollten. Fast hätte das Manöver auch gelappt, allerdings war zum Zeitpunkt des Überholvorgangs der vordere, mit drei Personen besetzte Seat dabei, nach links abzubiegen. Die Fahrerin (24) aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurde völlig überrascht. Mit der Front bohrte sich der Porsche in ihren Seat. Dabei wurden beide Fahrzeuge zerstört. Auf 103.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt, davon entfallen 100.000 Euro auf den Carrera S der 83-Jährigen. Um 21.15 Uhr konnte zumindest eine Fahrspur von der Polizei für den Verkehr freigegeben werden, nach Räumung des zweiten Wracks auch die andere Fahrspur.

Nach der medizinischen Erstversorgung kam die Kasselerin mit schweren Verletzungen ins Stadtkrankenhaus Bad Wildungen. Die Frau aus Felsberg, ein Kind und eine männliche Person, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Seat befanden, lehnten eine medizinische Versorgung ab. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. 

-Anzeige-

 

Publiziert in Polizei

NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Montag, 02 Mai 2022 09:27

Erneut Unfallflucht bei Kaufland

KORBACH. Am Samstag, 30. April, zwischen 11.45 und 12.15 Uhr wurde ein silbergrauer Golf, welcher auf der ersten Ebene des Parkhauses Kaufland in der Flechtdorfer Straße ordnungsgemäß geparkt war, von einem unbekannten Täter beschädigt. Der Golf weist einen Schaden im linken Heckbereich in Form von Kratzern auf, welche darauf schließen lassen, dass dieser beim Ein- bzw. Ausparken von einem anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt wurde. 

Die Beamten der Korbacher Polizei bittet mögliche Zeugen um Kontaktaufnahme, unter der Rufnummer 05631/9710.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

ROSENTHAL. Kurios mutet ein Unfall an, bei dem es keinerlei Sachschäden gibt, eine Person eine kleine Hautabschürfung davontrug und zwei Führerscheine einkassiert wurden.

Nach bestätigten Informationen befuhr am Donnerstag ein 32-jähriger Mann aus Meppen (Niedersachsen) mit seinem Elektroroller die Straße Fischtor. Gegen 20.40 Uhr wurde der Rollerfahrer in Höhe der Hausnummer 3 von einem Volkswagen überholt. Dabei, so gab der Meppener zu Protokoll, sei er von dem Tiguan angefahren worden. Er selbst sei gestürzt und habe sich eine Handverletzung zugezogen. Weil er den Unfallverursacher aber nicht davonkommen lassen wollte, sei er dem VW nachgefahren und habe den Fahrer (70) wenige Meter später eingeholt und zur Rede gestellt.

In diesem Gespräch versicherte der Rosenthaler, er habe nichts von dem Unfall bemerkt, er möchte aber für den entstandenen Schaden aufkommen und die Sache ohne Polizei regeln. Da aber an dem Motorroller kein Schaden entstanden war, endete der Zwist damit, dass der Meppener auf die Hinzuziehung der Polizei bestand. Eine Streife aus Frankenberg rückte auch umgehend an, nahm den Unfall auf und musste feststellen, dass der vermeintliche Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest brachte einen deutlich zu hohen Promillewert ans Licht.

Auch die Überprüfung der verletzten Person verlief positiv. Neben einer Alkoholfahne wurde eine leichte Hautrötung an einer Hand festgestellt und protokolliert. Ein Atemalkoholtest löste bei den Beamten Erstaunen aus. Auch dieser Mann hatte "zu tief ins Glas geschaut" und einen sehr deutlichen Promillewert aufs Display gelegt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde beiden Männern die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheine beschlagnahmt. Die Fahrt im Streifenwagen endete im Krankenhaus, wo sich die Unfallgegner einer Blutentnahme unterziehen mussten.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

NORDHESSEN. Mit Beginn des Frühlings und den höheren Temperaturen zieht es auch die Zweiradfahrer wieder verstärkt auf die Straßen. Die Fahrer der Fahrzeuge mit vier Reifen müssen sich die Fahrbahn daher nun häufiger wieder mit Fahrrädern und Motorrädern teilen. Ohne gegenseitige Rücksichtnahme und ständige Vorsicht geht das allerdings nicht.

Aber auch die während der "Winterpause" nachlassenden Fahrfertigkeiten von Zweiradfahrern sowie die fehlende Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich noch nicht wieder auf Zweiräder im Straßenverkehr eingestellt haben, sind nicht außer Acht zu lassen. Leider waren diese vermeintlich kleinen Dinge in der Vergangenheit häufig die entscheidenden Faktoren für die Ursache von schweren oder tödlichen Unfällen. Die nordhessische Polizei möchte mit Tipps und der Ankündigung von Schwerpunktkontrollen alle Verkehrsteilnehmer zu Beginn der Zweiradsaison daher besonders sensibilisieren. Dadurch soll die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten erhöht und Unfälle verhindert werden.

Drei Tote und 68 Schwerverletzte im vergangenen Jahr in Nordhessen

Alleine in Nordhessen haben im vergangenen Jahr tragischerweise drei Motorradfahrer ihr Leben verloren, 68 weitere wurden schwer verletzt. Zwar ist ein Rückgang zum Jahr 2020 zu verzeichnen, als sogar sieben Menschen auf Motorrädern starben und 98 schwer verletzt wurden, nichtsdestotrotz ist jeder einzelne Verkehrstote bereits einer zu viel. Auch in diesem Jahr, als der März außergewöhnlich viele Sonnenstunden bot, forderte die Zweiradsaison bedauerlicherweise schon ihr erstes Todesopfer. Am 24. März verstarb ein 67-jähriger Motorradfahrer nach dem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw bei Frankenberg im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Beliebte Ausflugsziele im Blick

Einer von mehreren Bereichen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit sind die Kontrollen zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von Fahrer und Fahrzeug. Um andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren durch verkehrsuntaugliche Fahrer oder Kraftfahrzeuge zu schützen, wird die Polizei derartige Kontrollen auch in dieser Zweiradsaison wieder schwerpunktmäßig durchführen. Dabei werden die fachkundigen Verkehrspolizisten beliebte Ausflugsziele, wie beispielsweise die Region rund um den Edersee, natürlich besonders im Blick haben.

Da ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, ein kurzer Augenblick der Selbstüberschätzung oder ein kleiner technischer Defekt für einen tragischen Unfall ausreichen kann, appelliert die nordhessische Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme walten zu lassen.

Link: Motorradfahrer stirbt bei Frontalzusammenstoß auf der K 126.

Für den Motorradfahrer gilt: 

    - Die Fahrfertigkeiten müssen erst wieder antrainiert werden

   - Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining 

   - Die Fahrweise dem Fahrbahnzustand (Schlaglöcher) anpassen 

   - Nur ein technisch einwandfreies Motorrad in Betrieb nehmen 

   - Geeignete Kleidung und ein geprüfter Helm sind Pflichtprogramm

  Für den Fahrradfahrer gilt:   

  - Stets am rechten äußeren Fahrbahnrand fahren und vorhandene Radwege nutzen   

  - Der Fahrradhelm sollte für alle Radfahrer selbstverständlich sein 

  - Nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

NORDHESSEN. Auch das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligt sich in diesem Jahr wieder am europaweiten Speedmarathon, der am Donnerstag (24. März) stattfinden wird.

Anschließend die Messstellen der Polizei und der Kommunen in Nordhessen im Überblick.

Stadt und Landkreis Kassel

  • Kassel, Wolfhager Straße, Bundesstraße 251
  • Kassel, Ihringshäuser Straße, Bundesstraße 3
  • Kassel, Stadtgebiet
  • Lohfelden, Lange Straße
  • Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee
  • Hofgeismar, Stadtgebiet
  • Wolfhagen, Bundesstraße 251, Höhe Café Mondschein

Schwalm-Eder-Kreis

  • Treysa, Aschröder Straße
  • Treysa, Wiegelsweg
  • Ziegenhain, Fünftenweg
  • Neukirchen, Birkenallee
  • Fritzlar, Landesstraße 3426, Roter Rain
  • Wabern, Kurfürstenstraße
  • Bad Zwesten, Kasseler Straße, Altenburgschule
  • Bad Zwesten, Bundesstraße 3, Parkplatz
  • Schwalmstadt, Bundesstraße 254, Haltestelle Niedergrenzebach
  • Malsfeld-Beiseförth , Bundesstraße 83
  • Morschen - Alheim, Bundesstaße 83, Parkplatz
  • Niedervorschütz, Bundesstraße 254
  • Felsberg - Gensungen, Bundesstraße 253
  • Körle, Bundesstraße 83
  • Homberg (Efze), Waßmuthshäuser Straße
  • Homberg (Efze), Welferöder Straße

Werra-Meißner-Kreis

  • Witzenhausen - Unterrieden, Bundesstraße 27, Einmündung zur Bundesstraße 80
  • Meinhard-Frieda, Bundesstraße 249
  • Hessisch-Lichtenau, Leipziger Straße
  • Berneburg, Bundesstraße 27, in Höhe eines Gasthauses
  • Sontra, Jahnstraße, Höhe Sportplatz
  • Albungen, Bundesstraße 27
  • Eschwege, Heubergstraße

Landkreis Waldeck-Frankenberg

  • Bad Wildungen, Bundesstraße 253
  • Bad Wildungen, Berliner Straße
  • Bad Wildungen, Bundesstraße 253, Abzweig Rothelmshausen 
  • Bad Wildungen, Friedrich-Ebert-Straße
  • Waldeck, Bundesstraße 485
  • Bad Arolsen, Bundesstraße 450 und Landesstraße 3080
  • Frankenberg, Stadtgebiet
  • Korbach, Bundesstraße 251
  • Edertal, Bundesstraße 485

- Anzeige -

Publiziert in Polizei
Dienstag, 08 März 2022 19:21

Heidschnucke und Lamm von Wiese gestohlen

ROSENTHAL. In der Feldgemarkung Rosenthal haben unbekannte Täter eine weiße Heidschnucke und ein erst wenige Tage altes Lamm gestohlen - die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Nach Angaben der Polizei war der Schäfer letztmalig am Samstagvormittag (5. März) bei seinen Tieren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das gehörnte Muttertier und das am 3. März geboren Lämmchen im Wiesenstück am Thalhäuser Graben im Gehege. Als der Rosenthaler am heutigen Dienstagvormittag erneut nach den Tieren schauen wollte, stellte er fest, dass der Zaun aufgetrennt und das Mutterschaf samt Lämmchen verschwunden waren.  

Hinweise zum Verbleib der beiden Schafe, nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Einen besonderen Schutzengel muss ein 14-jähriges Mädchen aus Willingen gehabt haben - anders lässt sich ein Sturz ohne Todesfolge vom Viadukt in Willingen nicht erklären.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hörten Anwohner in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Schreie im Bereich der Viadukts. Umgehend wurde die Polizei in Korbach über die nächtliche Ruhestörung informiert, sodass eine Streife nach dem Rechten sah. Bei Eintreffen der Beamten in Willingen stellte sich die Situataion aber ganz anders dar. Ein 14-jähriges Mädchen war vom Viadukt 30 Meter in die Tiefe gestürzt und zwischen Metallbehältern und einem Viaduktsockel aufgeschlagen.

Ab diesem Moment lief die Rettungsaktion auf Hochtouren. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mitteilte, wurden Teile der Feuerwehr gegen 23.45 Uhr aus einem Brandeinsatz in einem Willinger Hotel herausgelöst, um die Einsatzstelle an der B 251 auszuleuchten. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Der Notarzt forderte umgehend einen Rettungshubschrauber an, der glücklicherweise sofort von Gießen aus starten konnte. Eine zweite Streife aus Korbach erschien, um die Straße im Bereich des Viadukts zu sperren.

Parallel dazu musste Querl einen Landeplatz im Bereich des Sauerlandsterns ausleuchten. Mit einem RTW wurde das Mädchen von der Einsatzstelle am Viadukt zum Hubschrauber "Christoph Gießen"  transportiert und dann in eine Spezialklinik geflogen. Um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Bereich des Viadukts  aufhalten, rückte aus Engelsbach ein Polizeihubschrauber an. Mittels Wärmebildgerät konnte das Gelände weiträumig abgesucht werden.

Wie es zum Sturz in die Tiefe kam, ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 01 März 2022 09:28

Wandtresor mit Bargeld gestohlen

BATTENBERG. Dreiste Trickdiebe haben sich am Freitag (25. Februar) unter dem Vorwand Wasserwerker zu sein, Zutritt zum Haus einer Seniorin in Battenberg verschafft und dort einen kleinen Wandtresor mit mehreren tausend Euro gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und warnt vor Trickdiebstahl an der Haustür.

Ereignet hatte sich der Trickdiebstahl am Freitag gegen 13.30 Uhr in der Straße "Am Beiersborn" in Battenberg. Die Täter klingelten an der Haustür der älteren Frau und stellten sich ihr als Mitarbeiter der Wasserwerke vor. Sie schilderten für sie glaubhaft, dass es Probleme mit der Wasserversorgung gebe. Dies begründeten sie mit Wartungsarbeiten an einem nahegelegenen Hochbehälter auf der Laisaer Höhe. Zur Überprüfung der Leitungen auf Dichtheit, müssten sie nun alle Heizkörper im Haus aufdrehen. Da die Frau die Geschichte der Trickdiebe glaubte, ließ sie die beiden Männer ins Haus.

Während ein Täter anschließend alle Räume im Haus betrat, um die Heizkörper aufzudrehen, blieb der zweite Täter bei ihr und lenkte sie durch ein belangloses Gespräch in der Küche ab. Nach etwa 30 Minuten kam der erste Täter ebenfalls in die Küche und sagte zu seinem Mittäter, dass sie wegen eines Notfalls schnell in ein Nachbarhaus müssten. Die beiden verabschiedeten sich und kündigten noch an, dass sie in etwa 30 Minuten wiederkommen würden. Da dies jedoch nicht geschah, fing die Seniorin an, ihre Heizkörper wieder herunterzudrehen. Dabei musste sie feststellen, dass die Täter einen an der Wand befestigten kleinen Tresor gestohlen hatten. In diesem befanden sich mehrere tausend Euro und wichtige Papiere. Anschließend verständigte sie die Polizeistation Frankenberg, die sofort Fahndungsmaßnahmen einleitete. Diese blieben jedoch erfolglos.

Beide Täter wurden wie folgt beschrieben: Etwa 35 Jahre alt, etwa 160-165 cm groß, dickliche Statur, dunkle mittellange Haare, leicht dunkler Teint, sprachen akzentfreies Deutsch, bekleidet mit dunklen Latzhosen.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Die Kriminalpolizei Korbach führt die weiteren Ermittlungen und bittet unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Sämtliche nordhessischen Straßenmeistereien von Hessen Mobil befinden sich seit Donnerstag (17. Februar) im Dauereinsatz, um in Zusammenarbeit mit Feuerwehren, kommunalen Meistereien und Hessen Forst die Sturmschäden an und auf den Straßen so schnell wie möglich zu beseitigen. Auch ein Bergungsunternehmen aus Frankenberg war im Einsatz, um einen Lkw aus dem Graben zu heben.

Bereits am Montag (21.02.2022) war es auf der Bundesstraße 252, zwischen Bottendorf und Ernsthausen, zu einem Alleinunfall mit einem 40-Tonner gekommen. Gegen 10.30 Uhr befuhr der Trucker (56) mit einem im Landkreis Paderborn (PB) zugelassenen Scania die Bundesstraße in Richtung Marburg, als der Sattelzug von einer Windböe erfasst wurde. Rund 200 Meter versuchte der Fahrer seinen Sattelzug auf der Fahrbahn zu halten - vergeblich, wie sich herausstellen sollte. Die aufgeweichte Bankette unterstützte die Gegenbewegung ebenfalls nicht, sodass mehrere Leitpfosten dem 40-Tonner zum Opfer fielen. Im aufgeweichten Boden eines Flutgrabens kam der Scania zum Stehen. Aus eigener Kraft konnte sich der 56-Jährige nicht aus seiner Situation befreien, daher musste die Unfallstelle von der Polizei abgesperrt und gesichert werden.

Die Firma AVAS aus Frankenberg wurde beauftragt, den 40-TRonner aus dem Graben zu heben. Dieses Vorhaben verzögerte sich etwas, weil ein Unfall bei Bottendorf (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) abgearbeitet werden musste. Gegen 15.30 Uhr rückte die Firma dann mit einem Kran an und hob den Sattelzug aus dem Graben. Bis 20.30 Uhr dauerten die Arbeiten an, dann konnte die Bundesstraße für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden an Leitpfosten und dem Lkw auf 18.000 Euro. Hinzu kommen die Bergungskosten, die mit etwa 3500 Euro zu Buche schlagen.

Streckenabschnitte gesperrt

In Waldeck-Frankenberg bleiben allerdings noch die L 3076 zwischen Frankenberg und Rosental länger gesperrt, ebenso die Landesstraße L 3083 zwischen Dehringhausen und Freienhagen und Ober-Waroldern und Korbach. Voraussichtlich bis Mittwoch bleiben außerdem die Landesstraße L 3198 zwischen Bad Arolsen und Kohlgrund sowie die Kreisstraßen K 83 Rhoden-Denkelhof und die K 80 zwischen Massenhausen und Gembeck gesperrt. 

Im Landkreis Kassel bleibt die Landesstraße L 3220 zwischen Sand und Breitenbach sowie die Kreisstraßen K 88 zwischen Escheberg und dem Abzweig zur L 3080, die K 108 zwischen Ippinghausen und Altenstädt, die K 111 zwischen Riede und Abzweig K 112, die K 113 zwischen B 450 und Elbenberg und die K 91 zwischen Breuna und Rhöda voraussichtlich gesperrt. Ebenfalls zu ist die Kreisstraße K 55 beim Tierpark Sababurg. Die Zufahrt zum Tierpark ist allerdings wieder frei. 

Auch im Schwalm-Eder-Kreis sind die meisten Strecken wieder frei. Die Landesstraße L 3147 zwischen Günsterode und Hessisch Lichtenau kann wohl zur Wochenmitte wieder befahren werden. Ein aktueller Situationsbericht des Bereichs der Straßenmeistereien Borken und Schwalmstadt liegt bis dato noch nicht vor.

-Anzeige-

Publiziert in Baustellen
Seite 1 von 14

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige