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DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer aus dem Hochsauerlandkreis nach Kassel in die städtischen Kliniken geflogen werden.

Nach Informationen an der Unfallstelle war der 52-Jährige gegen 14.30 Uhr mit seiner Honda aus Richtung Rhenegge kommend, mit dem Ziel, den Diemelsee zu erreichen, auf der Landesstraße 3078 unterwegs. Auf abschüssiger Strecke überholte er einen vor ihm fahrenden Biker, der eine Aprilia lenkte. Bei Stationskilometer 0,815 ausgangs einer Rechtskurve, touchierte der Medebacher die Maschine des 20-jährigen Mannes aus Brilon, wobei der in Richtung Heringhausen fahrende Medebacher die Kontrolle über seine Honda verlor. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben, entging durch Glück einem gelben Pfosten (Hinweis für Ferngasleitung) und schlug nach 20 Metern erstmalig auf einem Rapsfeld auf - durch die Wucht drehte sich die Honda mit dem Biker erneut in der Luft - das Krad nebst Fahrer landete nach etwa 60 Metern links neben der Landesstraße auf dem Rapsfeld. Unverletzt konnte der Briloner seine Aprilia abfangen und die leicht beschädigte Maschine zum Stehen bringen.

Ein weiterer Motorradfahrer und eine Gruppe Ersthelfer versorgten den Schwerverletzen bis zum Eintreffen der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf. Wenige Minuten später traf auch der Notarzt aus dem angrenzenden Hochsauerlandkreis ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 anzufordern.

Mit geübten Flugbewegungen landete der Pilot auf der Landesstraße, der Verletzte wurde umgehend ins Klinikum nach Kassel geflogen. Wie die mit der Unfallaufnahme betrauten Kollegen der Polizeistation Korbach mitteilten, musste die Straße für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Auch ein Sachverständiger wurde hinzugerufen. An der Honda entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.

Bei der Berührung der beiden Maschinen wurde eine Fußraste an der Aprilia verbogen - der Sachschaden beläuft sich auf 40 Euro.

Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer aus dem Hochsauerlandkreis nach Kassel in die städtischen Kliniken geflogen werden.

Nach Informationen an der Unfallstelle war der 52-Jährige gegen 14.30 Uhr mit seiner Honda aus Richtung Rhenegge kommend, mit dem Ziel, den Diemelsee zu erreichen, auf der Landesstraße 3078 unterwegs. Auf abschüssiger Strecke überholte er einen vor ihm fahrenden Biker, der eine Aprilia lenkte. Bei Stationskilometer 0,815 ausgangs einer Rechtskurve, touchierte der Medebacher die Maschine des 20-jährigen Mannes aus Brilon, wobei der in Richtung Heringhausen fahrende Medebacher die Kontrolle über seine Honda verlor. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben, entging durch Glück einem gelben Pfosten (Hinweis für Ferngasleitung) und schlug nach 20 Metern erstmalig auf einem Rapsfeld auf - durch die Wucht drehte sich die Honda mit dem Biker erneut in der Luft - das Krad nebst Fahrer landete nach etwa 60 Metern links neben der Landesstraße auf dem Rapsfeld. Unverletzt konnte der Briloner seine Aprilia abfangen und die leicht beschädigte Maschine zum Stehen bringen.

Ein weiterer Motorradfahrer und eine Gruppe Ersthelfer versorgten den Schwerverletzen bis zum Eintreffen der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf. Wenige Minuten später traf auch der Notarzt aus dem angrenzenden Hochsauerlandkreis ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 anzufordern.

Mit geübten Flugbewegungen landete der Pilot auf der Landesstraße, der Verletzte wurde umgehend ins Klinikum nach Kassel geflogen. Wie die mit der Unfallaufnahme betrauten Kollegen der Polizeistation Korbach mitteilten, musste die Straße für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Auch ein Sachverständiger wurde hinzugerufen. An der Honda entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.

Bei der Berührung der beiden Maschinen wurde eine Fußraste an der Aprilia verbogen - der Sachschaden beläuft sich auf 40 Euro.

Publiziert in Retter
Montag, 06 September 2021 14:27

Motorradunfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg

KORBACH. Am vergangene Wochenende ereigneten sich im Landkreis Waldeck-Frankenberg mehrere Motorradunfälle - es blieb bei leichten Verletzungen und Sachschäden.

Gegen 13.40 Uhr am Samstag befuhr eine Gruppe aus den Niederlanden die Landesstraße 3084 von Herzhausen in Richtung Vöhl. Aufgrund eines Fahrfehlers geriet ein 52-Jähriger mit seiner Triumph in Höhe des Schwanenteichs  ins Schleudern und stürzte. Dabei zog sich der Niederländer Verletzungen zu, die im Krankenhaus Korbach behandelt werden mussten. An der Triumph entstand Sachschaden von 3000 Euro.

Einen Tag später, am 5. September um 15 Uhr, nutzten Motorradfahrer das gute Wetter, um den Landkreis Waldeck-Frankenberg zu erkunden. Auf der Landesstraße  3083 befuhr ein 47-Jähriger mit seinem Motorrad die Strecke von Eppe in Richtung Goldhausen. Unvermittelt sprang dem Paderborner ein Reh vor das Motorrad - es kam zur Kollision und zum Sturz des Bikers. Der Aufprall war so heftig, dass das Reh an der Unfallstelle verendete. Der Biker zog sich leichte Verletzungen zu. 

Unaufmerksamkeit war vermutlich die Ursache eines Unfalls auf der Uferstraße bei Nieder-Werbe am Sonntag. Um 15.41 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden gerufen. Bei Eintreffen der Polizei war die Sache allerdings schon geklärt. Der Fahrer des Motorrads hatte sich beim Reduzieren der Geschwindigkeit auf einen vor ihm fahrenden Pkw verbremst und die Kontrolle über sein Bike verloren. Es kam zum Sturz des Motorrads, wobei sich der Fahrer Verletzungen zugezogen hatte. Auf medizinische Hilfe verzichtete der Fahrer.

Auch am Diemelsee kam es zu einem Unfall mit Blechschaden. In einem Waldstück befuhren zwei Männer aus Bochum mit ihren Quads die Eschenseite auf befestigten Waldwegen. In diesem Abschnitt ist das Befahren der Wege und Rückeschneisen mit Quads und Motorrädern verboten, entsprechende Schilder ignorierten die beiden Fahrer. Im Bereich eines Feuchtgebietes kam der Vorausfahrende im Schlamm ins Schlingern, das Quad drehte sich und war gegen einen Baumstumpf geprallt. Unverletzt konnte sich der Fahrer (23) aus der Suhle befreien - die Abschleppaktion dauerte etwas länger. 

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am frühen Sonntagmorgen ein Mann (28) ins Krankenhaus nach Korbach verlegt werden - Polizei, Feuerwehr, Notarzt und der Rettungsdienst waren im Einsatz.

Ereignet hatte sich das Unglück am 22. August gegen 1.50 Uhr, als eine 25-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee mit ihrem Volkswagen im Bereich der Schlesischen Straße die Örtlichkeit verlassen wollte. Am Vorabend hatte die jungen Frau ihren Golf ordentlich am Fahrbahnrand geparkt, wie die Polizei angab. Im Verlauf der Nacht muss sich der 28-Jährige auf die Mauer neben den Golf gesetzt haben. Vermutet wird, dass der Diemelseer an der Mauer heruntergerutscht ist und sich schlafend vor den Golf gelegt hat.

Als die Fahrzeugführerin um 1.50 Uhr in ihr Fahrzeug stieg und anfuhr, übersah sie den Schlafenden - Mit den Vorderrädern überrollte sie den 28-Jährigen, sodass dieser zwischen Vorder- und Hinterachse eingeklemmt wurde. Hilfe nahte unverzüglich aus der Nachbarschaft. Während einer der Passanten die Notrufnummer 112 wählte - wurde das Auto von anderen Helfern mit einem Wagenheber angehoben. Nachdem der Schwerverletzte unter dem Auto hervorgeholt werden konnte, traf auch schon die Feuerwehr und der Rettungsdienst ein. 

Unter der Leitung von Torsten Behle wurde die Straße abgesperrt und die Örtlichkeit mit Flutlicht ausgeleuchtet. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Erstversorgung des Patienten übernahm der Notarzt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei in Korbach.

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Am Samstagnachmittag befuhr ein Verband, bestehend aus acht Quads und zwei Motorrädern aus Richtung Schweinsbühl kommend die K 67 in Richtung Neerdar, mit weiterem Ziel Hallenberg. Im Bereich einer scharfen Rechtskurve kollidierten zwei Verkehrsteilnehmer - Polizei, Notarzt und zwei RTW wurden eingesetzt. 

Jeweils zwei Fahrzeuge bildeten eine kommunikative Einheit, bestehend aus einem Vordermann, der mittels Headset mit seinem unmittelbaren Nachfolger verbunden ist, um den bevorstehenden Streckenverlauf anzukündigen.  So auch ein 37-jähriger aus Wegberg (NRW, Kreis Heinsberg), welcher mit einem Quad der Marke E-ATV RACING unterwegs war, gefolgt von einem 49-jährigen aus Salzgitter, der ebenfalls auf einem Quad saß.

Vor einer starken Rechtskurve, etwa gegen 17.56 Uhr, bremsten die Fahrzeuge entsprechend ab, der Fahrer aus Salzgitter jedoch war einen kleinen Moment unaufmerksam und fuhr zu dicht auf seinen Vordermann auf, sodass es zu einer leichten Berührung der Räder kam. Durch die Berührung führte die Eigendynamik der Fahrzeuge dazu, dass der vorausfahrende Wegberger sich samt Fahrzeug überschlug, während der hinterherfahrende aus Salzgitter vom Fahrzeug heruntergeschleudert wurde.

Beide Personen wurden zum Glück nur leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Korbach verbracht. Die Fahrzeuge wurden beschädigt: Das Quad aus dem Kreis Heinsberg wurde durch den Überschlag stärker beschädigt und wird mit einem Sachschaden von 10.000 Euro beziffert; da es auch nicht mehr fahrbereit war, wurde es von den übrigen Mitfahrern des Verbandes auf einen Begleit-PickUp geladen. Das Quad aus Salzgitter büßte lediglich einen Teil einer Kunststoffblende im geschätzten Wert von 300 Euro ein und konnte weitergefahren werden. 

Lobenswert zu erwähnen ist die gute Zusammenarbeit der übrigen Mitfahrer des Verbandes, welche sich um alles noch vor Ort selber kümmerten und auch gut mit der Polizei im Hinblick auf Verkehrssicherheit kooperierten, sowie einer hinzugekommenen Verkehrsteilnehmerin, einer 54-jährigen Dame aus Deisfeld, welche sich ebenfalls u.a. um die Absicherung der Unfallstelle gekümmert hatte. Die weiteren Verkehrsteilnehmer dieser Gruppe kamen aus Salzgitter, Erkelenz, Bad Oldeslohe, Potsdam und Freiburg. (PP)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 13 August 2021 07:03

Strohlager brennt am Zollhaus

DIEMELSEE. Gegen 2.10 Uhr am Freitagmorgen rückten die Diemelseer Feuerwehren zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemarkung Wirmighausen aus - weil die Gefahrenlage mit "F3" bewertet wurde, unterstützte die Korbacher Wehr die Löschaktion mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Atemschutzgerätewagen. Nicht eingesetzt wurde die mitgeführte Drehleiter. Ebenfalls alarmiert wurde die Wehr aus Bad Arolsen, die mit einem TLF unterstützte.

Wie Einsatzleiter Uwe Becker mitteilte, war ein Strohlager auf dem "Schweizerhof" in Brand geraten. Dichte Rauchentwicklung und heller Feuerschein waren im Nachthimmel von weitem zu erkennen. Rund 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz um das Strohlager abzulöschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Etwa 100 Heu- und Strohballen sowie ein Ladewagen, der unter einem grün-beplanten Containerdach stand, wurden Opfer der Flammen.

Beim Eintreffen ließ Becker mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten um einen schnellen Löschangriff starten zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Hydranten aber auch im Pendelverkehr aus der Ortsmitte in Wirmighausen sichergestellt. Dazu diente auch ein Wasserbassin, das permanent mit dem Löschgut befüllt wurde.

Mit Radladern, Schleppern mit Frontgabel und Muskelkraft musste das Stroh auseinandergerissen werden um an die Glutnester zu gelangen. Immer wieder loderten kleine Feuer auf, die von Löschtrupps bekämpft werden mussten. Gegen 6 Uhr war das Schlimmste überstanden, trotzdem, so Becker, werden sich die Löscharbeiten bis in den Mittag hineinziehen. Aus diesem Grund bittet der Einsatzleiter die Verbindungsstrecke von Wirmighausen nach Vasbeck oder Gembeck vorerst nicht zu befahren. Tiere wurden nicht verletzt oder getötet, auch deshalb nicht, weil die Rundbogenhalle zum Stall und Haupthaus mit einem gehörigen Sicherheitsabstand aufgebaut worden war. Vonseiten der Bewohner des Hofes gab es kalte und heiße Getränke sowie belegte Brote für die Einsatzkräfte.

Wie der Brand entstand, darüber konnten die Beamten der Polizeistation Korbach noch keine Angaben machen, Brandermittler der Kripo werden die Ursache ermitteln. Die Schadenssumme wird auf 50.000 Euro geschätzt. 

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 13. August 2021.

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am Donnerstagnachmittag ein 54 Jahre alter Mann aus Paderborn ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden.

Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall, der die Besatzung eines RTW und die Polizei aus Korbach auf dem Plan gerufen hatte. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 54-Jährige mit seiner BMW die Kreisstraße 69 von Stormbruch in Richtung Giebringhausen. Zeitgleich, gegen 15.20 Uhr, näherte sich der Mitarbeiter (24) eines regionalen Energieversorgers mit seinem Transporter aus entgegengesetzter Richtung, um auf der Höhe am Knöchel nach links auf den Aussiedlerhof zu gelangen.

Während des Abbiegevorgangs übersah der Stormbrucher den Biker, dieser legte noch eine 20 Meter lange Bremsspur hin und wollte nach links ausweichen. Dies gelang nur teilweise, mit der rechten Seite streifte das Motorrad den weißen Transporter, der Biker kam nach links von der Fahrbahn ab und wurde in den Flutgraben geschleudert. Dort blieb der Paderborner mit schweren aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen liegen. Sowohl der Fahrer, als auch Bewohner des Aussiedlerhofes sicherten die Unfallstele ab, und leisteten Erste Hilfe. 

Nachdem die Erstversorgung an dem Patienten durchgeführt wurde, kam der Mann ins Korbacher Krankenhaus.

An dem Fahrzeug (MAN) des Energieversorgers entstand nur geringer Sachschaden. Rund 3000 Euro wird die Reparatur an der BMW kosten.

Link: Unfallstandort am 29. Juli 2021 auf der Kreisstraße 69.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 Juli 2021 10:16

Blitzer am Diemelsee

DIEMELSEE. Derzeit wird am Diemelsee eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.

Geblitzt wird in Höhe eines Parkplatzes von Heringhausen kommend in Richtung Giebringhausen - das Messgerät steht in einer Hecke, dort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten. Wir bitten unsere Leser, immer vorsichtig und aufmerksam zu fahren - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde.

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Publiziert in Polizei
Montag, 26 Juli 2021 13:42

Hund vor Ertrinken gerettet

WALDECK-FRANKENBERG. Mit letzter Kraft und einer Portion Glück endete am 20. Juli eine Rettungsaktion in einem See in Mittelschweden -  ein Hund war mit dem Kopf in eine Schlinge geraten und konnte sich daraus ohne Hilfe nicht mehr befreien.

Wie der Hundeführer, ein 60-jähriger Mann aus Diemelsee unserer Redaktion mitteilte, sollte das gute Wetter ausgenutzt werden, um sich selbst und der Wachtelhündin eine Abkühlung zu verschaffen. Ein See in unmittelbarer Nähe von Ytterhogdal schien passend zu sein. Nachdem der Jagdhund und auch der Führer etwa 100 Meter in Richtung Seemitte zurückgelegt hatten, fing die Hündin an, im Wasser zu straucheln.

Zunächst glaubte der 60-Jährige, dass sein Vierbeiner konditionelle Probleme habe, dies bestätigte sich allerdings nicht, wie sich später herausstellen sollte. Mit einigen Schwimmzügen war der ehemalige Triathlet schnell bei seiner Hündin, die bereits von der Wasseroberfläche verschwunden war. Ein Griff in die Tiefe brachte das nach Luft schnappende Tier wieder zutage. Reste eines Taus hatten sich um den Hals der Hündin gelegt und somit bei der Gegenbewegung das Tier unter Wasser gezogen.

Nachdem der Hund befreit worden war, musste das Gespann das rettende Ufer erreichen. Hilferufe des Mannes wurden zwar von einigen Badegästen wahrgenommen, an ein Einschreiten dachte aber scheinbar niemand. Dies lag vieleicht auch an den mangelhaften Kenntnissen der schwedischen Sprache. Mit letzter Kraft erreichten der Hundehalter und seine dreijährige Wachtelhündin das Ufer. Eine Lektion hat der 60-Jährige allerdings aus dem Badesee mitgenommen: Damit künftige Urlaubsfreuden nicht ins Wasser fallen, sollten nur Seen genutzt werden, in denen man noch Grund unter der Füßen hat oder die unter Aufsicht stehen.

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DIEMELSEE. Motor abstellen und warten hieß es am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 3076 zwischen Flechtdorf und Adorf - ein Alleinunfall war für den Stopp verantwortlich.

Gegen 13.30 Uhr befuhr eine 51-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee die Aartalstraße von Flechtdorf in Richtung Adorf. In einer Rechtskurve verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren roten Opel Vectra, das Fahrzeug stieß linksseitig gegen eine Leitplanke und prallte von dort im rechten Winkle ab, um im Gegenhang mit der Böschung zu kollidieren. Völlig beschädigt blieb das Fahrzueg dort stehen - die Adorferin verletzte sich dabei so schwer, dass sie ärztliche Hilfe benötigte. Zwei Ersthelfer bemühten sich um die verletze Person, setzten den Notruf zur Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab und sicherten die Unfallstelle.

Während der eintreffende Notarzt die 51-Jährige behandelte und anschließend einer RTW-Besatzung übergab, der die Patientin nach Korbach ins Krankenhaus brachte, nahmen die Beamten den Unfall auf. Ein Lkw-Fahrer rückte mit Schaufel und Besen an, um Trümmerteile und Erdreich von der Straße zu schippen. Bis zum Eintreffen des Abschleppers führten die Beamten den Verkehr wechselseitig an der unübersichtlichen Unfallstelle vorbei. Später musste die Landesstraße für den Abtransport des Wracks erneut voll gesperrt werden.

Den Sachschaden gibt die Polizei am schon älteren Vectra mit 2000 Euro an - die Leitplanke muss für 350 Euro erneuert werden.

Publiziert in Retter
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