STEINHEIM. Auf der Wöbbeler Straße ist ein 8-jähriges Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 12. Juni, gegen 13.30 Uhr. Eine 57-jährige Frau aus Steinheim war mit einem VW Touran stadtauswärts unterwegs, als das Kind auf Höhe der Einmündung Obere Straße plötzlich auf die Fahrbahn lief.
Trotz einer sofort eingeleiteten Bremsung konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden.
BAUNATAL. Auf der Landesstraße 3311 hat sich ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht ereignet.
Der Vorfall spielte sich am Donnerstagmorgen, 12. Juni, unter der Autobahnbrücke bei Rengershausen ab. Eine Frau war mit einem schwarzen Audi Q7 aus Richtung Volkswagenwerk kommend auf der Geradeausspur unterwegs. Noch vor der Brücke näherte sich von hinten ein schwarzer Mercedes Viano mit WA-Kennzeichen in hoher Geschwindigkeit.
Nach Angaben der Audi-Fahrerin nutzte der Mercedes zunächst die Rechtsabbiegerspur zur A 49 in Richtung Fritzlar, überholte sie dort und versuchte anschließend, vor ihrem Fahrzeug einzuscheren. Dabei kam es zur Kollision: Mit der hinteren linken Fahrzeugecke stieß der Mercedes gegen die vordere rechte Seite des Audis.
Anstatt anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt fort, zeigte der Frau noch den Mittelfinger und flüchtete über die A 49 in Richtung Kassel und später weiter über die A 44 in Richtung Dortmund. Am Audi entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.
Ein möglicher Unfallverursacher konnte zwischenzeitlich von der Polizei ermittelt werden. Zur weiteren Klärung bittet die Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)
BRILON. Auf der Korbacher Straße ist es zu einem schweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, 13. Juni. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein Autofahrer nach links auf einen Parkplatz abbiegen, während der Motorradfahrer im selben Moment zum Überholen angesetzt hatte. Es kam zur Kollision.
Der 50-jährige Motorradfahrer aus Brilon erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der 54-jährige Autofahrer, ebenfalls aus Brilon, wurde leicht verletzt.
Die Korbacher Straße blieb für mehrere Stunden voll gesperrt. Zur Unfallaufnahme war auch ein spezialisiertes Team der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Verkehrskommissariat. (ots/r)
KASSEL. Nahe des Airports Kassel ist ein Kleinflugzeug bei der Landung verunglückt.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 14. Juni, gegen 11.55 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen war die viersitzige Maschine in Egelsbach gestartet und sollte auf dem Airport Kassel landen. Aufgrund technischer Probleme entschied sich der 80-jährige Pilot für eine Notlandung auf einem Feld nahe des Flughafens.
Dabei wurden der Pilot und seine 76 Jahre alte Ehefrau verletzt und vom Rettungsdienst in das Klinikum Kassel gebracht. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord. Das Flugzeug wurde bei der Notlandung erheblich beschädigt.
Im Einsatz waren neben der Polizei auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr aus Grebenstein. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. (ots/r)
MARSBERG. In unmittelbarer Nähe eines Wohngebäudes ist eine größere Menge Strohballen in Brand geraten.
Der Vorfall ereignete sich am Abend des 12. Juni gegen 18.30 Uhr. Die Feuerwehren aus Leitmar und Giershagen wurden alarmiert, nachdem Anwohner Flammen nahe ihres Wohnhauses entdeckt hatten. Zunächst bestand der Verdacht, dass sich eine Gasflasche im Gefahrenbereich befinden könnte.
Vor Ort bestätigte sich dies nicht mehr: Die Eigentümer hatten eine Gasflasche rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand, zogen die Ballen auseinander und setzten zwei Strahlrohre mit Netzmittelpatronen ein. Diese Zusätze verbessern die Eindringtiefe des Löschwassers und beschleunigen die Brandbekämpfung bei gepresstem Brandgut wie Stroh.
Die Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine Wärmebildkamera wurde eingesetzt, um mögliche Glutnester zu lokalisieren. Eine Bewohnerin, die Brandrauch eingeatmet hatte, wurde vorsorglich ins Krankenhaus nach Marsberg gebracht.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die rund 25 Einsatzkräfte beendet. Die Einsatzleitung lag bei Giershagens Löschgruppenführer Bernd Schütte. Auch die Polizei war vor Ort und nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
RANKENBERG. Große Aufregung herrschte bei den Vorschulkindern der Kindertagesstätte Geismar: Sie erkundeten die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses Frankenberg. Dieser besondere Ausflug bereitete den Kindern nicht nur riesigen Spaß, sondern half auch dabei, Ängste vor Arztbesuchen und Notfällen abzubauen – und bot gleichzeitig einen spannenden Einblick in die Welt der Medizin.
Mitarbeitende der Zentralen Notaufnahme zeigten den wissbegierigen Kindern, wie ein EKG geschrieben, der Blutdruck gemessen und die Sauerstoffsättigung überprüft wird. Dabei durften die kleinen Gäste auch selbst aktiv werden. Außerdem besichtigten die neugierigen Entdecker einen echten Rettungswagen, der mit seiner Technik und dem Blaulicht für große Begeisterung sorgte.
Während die Kinder die Untersuchungsräume erkundeten, lief der reguläre Betrieb in der Notaufnahme weiter. So erlebten sie hautnah mit, wie ein echter Patient aus dem Krankenwagen eingeliefert wurde. Respektvoll wichen sie zur Seite und ließen die Sanitäter mit der Trage passieren – ein Moment, in dem vielen Kindern wohl zum ersten Mal bewusst wurde, wie wichtig der Einsatz der Helfer für Menschen in Not ist.
Auch in der Röntgenabteilung gab es viel zu entdecken: Die Kinder probierten schwere Röntgenschürzen an, durften die Technik bedienen und staunten, als sie auf Röntgenbildern Knochen erraten sollten. Das absolute Highlight war jedoch das Anlegen eigener Gipsschienen. Wer sich traute, bekam eine Schiene am Arm angelegt – und prüfte anschließend fleißig durch Klopfen, ob der Gips schon ausgehärtet war. So wurde erlebbar, was im Ernstfall passiert, wenn man sich verletzt.
Dieser kindgerechte Einblick in die Abläufe einer Notaufnahme ist von unschätzbarem Wert. Er hilft dabei, mögliche Ängste abzubauen und ein besseres Verständnis für Notfallsituationen zu entwickeln – falls die Kinder selbst einmal Hilfe im Krankenhaus benötigen sollten. Gleichzeitig wird auf spielerische Weise Interesse an medizinischen Berufen geweckt. Wer weiß – vielleicht schlummert in einem der kleinen Besucher ja bereits die zukünftige Ärztin, der Radiologie-Assistent, die Rettungssanitäterin oder der Krankenpfleger von morgen.
KORBACH. In der Korbacher Bahnhofstraße kam es zu einem Ladendiebstahl, nach dem ein 24-Jähriger die Flucht ergriff. Durch das beherzte Eingreifen von zwei Zeugen konnte der Tatverdächtige verfolgt und gestellt werden, sodass die Polizei ihn wenig später festnahm.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch (11. Juni) gegen 11.30 Uhr. Eine Meldung ging bei der Polizei ein, dass ein mutmaßlicher Ladendieb am Hauptbahnhof von Zeugen festgehalten werde. Am Einsatzort trafen die Polizeibeamten einen 34-Jährigen an, der eine am Boden liegende männliche Person festhielt. Unterstützt wurde der Mann von einer 45-jährigen Frau.
Im Rahmen der ersten Befragung erklärte der 34-Jährige, dass der Tatverdächtige beim Verlassen des Drogeriemarkts in der Bahnhofstraße einen Diebstahlsalarm ausgelöst und trotz Zuruf nicht angehalten habe. Der 24-Jährige sei in Richtung Bahnhof geflüchtet, der Zeuge habe ihn verfolgt.
Durch die lautstarken Rufe wurde auch die 45-Jährige auf die Situation aufmerksam. Als der Flüchtende ihr entgegenkam, versuchte sie ihn zu stoppen, wobei er zu Fall kam. Der 34-Jährige konnte den Mann schließlich in der Straße Am Hauptbahnhof bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die 45-Jährige zog sich bei dem Eingriff leichte Verletzungen zu.
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Polizeibeamten eine originalverpackte Parfumflasche aus dem betroffenen Drogeriemarkt. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen Ladendiebstahls übernimmt die Polizeistation Korbach. (ots/r)
ROSENTHAL. In der Ortslage Rosenthal kam es zu einer Verkehrsunfallflucht mit rund 1000 Euro Sachschaden.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 11. Juni, gegen 13.30 Uhr. Ein Lkw mit Anhänger befuhr das Obertor in Rosenthal und wollte im Einmündungsbereich nach rechts in die Marburger Straße abbiegen. Dabei blieb das Gespann an einem fest verankerten Metallpoller hängen und riss diesen aus der Verankerung. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer seine Fahrt fort.
Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
FRANKENBERG. Auf der B 253, der Umgehungsstraße von Frankenberg, hat sich ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Bei einer Kollision zwischen einem roten Skoda Fabia und einem Sattelzug ist ein Mensch ums Leben gekommen.
Der Unfall geschah am Freitagnachmittag, 13. Juni, gegen 14.40 Uhr. Nach Angaben der Polizei befuhr ein 67-jähriger Mann aus Korbach mit seinem Pkw die B 253 in Richtung Battenberg. In einer Gefällstrecke mit leichter Rechtskurve geriet der Skoda aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.
Beim Lastwagen handelt es sich um einen Volvo, gesteuert von einem 51-jährigen Fahrer aus Polen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda völlig zerstört, der Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Im Einsatz war die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 22 Kräften – bis etwa 19 Uhr. Aus dem Sattelzug trat Diesel aus. Wie Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin mitteilte, war der Tank zu drei Vierteln gefüllt und musste vollständig abgepumpt werden.
Ebenfalls vor Ort: zwei Rettungswagen, ein Notarztteam sowie eine Streife der Polizei Frankenberg. Unterstützung leistete Hessen Mobil mit der Sperrung der Strecke, dem Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe und anschließender Reinigung der Fahrbahn.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.
Die Firma AVAS wurde mit der Bergung beider Fahrzeuge beauftragt. Um 21.45 Uhr konnte die Vollsperrung der Bundesstraße aufgehoben werden. Der Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.
FRANKENBERG. Auf der B 253 zwischen der Ausfahrt Rosenthal und der Ausfahrt Bottendorf hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben der Polizei kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lastwagen.
Am Lkw trat in der Folge Diesel aus. Wie Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin mitteilte, war der Tank des Lkw zu drei Vierteln gefüllt und muss vollständig abgepumpt werden. Die Feuerwehr ist mit sieben Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz. Die Bundesstraße bleibt voraussichtlich bis 19 Uhr voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Ein ausführlicher Bericht mit Fotostrecke folgt in Kürze.
Link: Unfallstandort B 253