Christopher Rohde

Christopher Rohde

KORBACH. Ein Landwirt, der mit Drescharbeiten beschäftigt war, nahm während der Arbeit einen seltsamen Geruch wahr. Sofort stoppte er die Fahrt und entleerte den Korntank. Als Rauch aus dem Motorraum aufstieg reagierte der Landwirt unmittelbar richtig und fuhr das landwirtschaftliche Gerät auf ein benachbartes Grünland und setzte den Notruf ab.

Gegen 17.30 Uhr wurde der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert. Nur wenige Minuten später erreichten die ersten wasserführenden Fahrzeuge den Einsatzort in der Feldgemarkung zwischen Nordenbeck, Lengefeld und Korbach. Zwei Trupps unter Atemschutz hatten den Maschinenbrand schnell unter Kontrolle. Dank des vorbildlichen und besonnenen Handelns des Landwirts wurde ein Übergreifen der Flammen auf das teilweise abgeerntete Feld vermieden.

Nach den Löscharbeiten erfolgte eine weitergehende Kontrolle mit der Wärmebildkamera. Aufgrund der Brandschäden traten auch geringe Mengen an Betriebsstoffen aus, die von den ehrenamtlichen Einsatzkräften mit Vlies-Tüchern und Bindemitteln aufgenommen und entsorgt wurden. Da sich die Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe zu dem Gewässer der Marbeck befand, wurde vorsichtshalber eine Vertreterin der Unteren Wasserbehörde hinzugezogen, die das weitere Vorgehen mit dem Landwirt abstimmte.

Eine Streife der Korbacher Polizei war ebenfalls vor Ort. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde im Stützpunkt wieder hergestellt. Bereits am Vormittag wurde der Gefahrgutzug der Kernstadtwehr alarmiert. Eine automatische Brandmeldeanlage eines Gaslagers im Elfringhäuser Weg hatte ausgelöst. Eine Einsatztätigkeit der Feuerwehr war jedoch nicht erforderlich. Reparaturarbeiten waren der Grund für die Auslösung.

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VOLKMARSEN. Am Donnerstagnachmittag (24. August 2023) wurde der Löschzug Süd und der Löschzug Mitte gemeinsam mit der Drohnenstaffel der Feuerwehr Volkmarsen zu einem brennenden Stoppelfeld in Nähe der Sandgrube Schaake bei Lütersheim alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte das Stoppelfeld auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern.

Das Feuer wurde mit vereinten Kräften von drei Seiten bekämpft. Bei den Löscharbeiten unterstützte ebenfalls ein ortsansässiger Landwirt mit Traktor und Grubber. An dieser Stelle bedankt sich die Feuerwehr für die schnelle Hilfe - gemeinsam konnte Schlimmeres verhindert werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde mithilfe der Feuerwehrdrohne ein Lagebild von oben erstellt. Durch die Wärmebildkamera konnten Glutnester ausfindig gemacht und anschließend gezielt abgelöscht werden. Nach etwa 2,5 Stunden war der Einsatz für die ehrenamtlichen Brandschützer beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Ehringen, Lütersheim und Volkmarsen sowie Beamte der Polizeistation Bad Arolsen.

KASSEL. Ein bislang unbekannter Mann hat sich am Dienstagnachmittag in der Kasseler Karlsaue nahe der Orangerie unsittlich gegenüber einer Frau gezeigt und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Anschließend flüchtete er unerkannt in Richtung Weinberg.

Die mit dem Fall betrauten Ermittler des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Der Notruf der 31-jährigen Frau aus Kassel war gegen 14 Uhr bei der Polizei eingegangen. Sofort hatte eine Streife die Fahndung nach dem flüchtenden Täter, der von der Anruferin als ca. 35 Jahre alter, etwa 1,70 Meter großer Mann mit leichtem Bauch, kurzen schwarzen Haaren und Dreitagebart beschrieben wurde, aufgenommen, ohne dass man den Exhibitionisten noch festnehmen konnte.

Wie die 31-Jährige den aufnehmenden Beamten des Innenstadtreviers schilderte, war sie mit ihrem Fahrrad in der Karlsaue unterwegs, als der Mann sich plötzlich vor ihr entblößt hatte und sexuelle Handlungen an sich vornahm. Daraufhin ergriff die schockierte Frau die Flucht zur nahegelegenen Orangerie und alarmierte die Polizei. Den Täter, der eine dunkelblaue Jeans, ein grau-blaues T-Shirt mit heller Aufschrift und einen kleinen schwarzen Rucksack trug, sah sie noch auf einem blau-silbernen Fahrrad in Richtung Weinberg fahren, wo sich seine Spur verliert. Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise auf den Mann geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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FRANKENBERG. Eine Verkehrsunfallflucht ereignete sich am 23. August 2023 in Frankenberg. Wo das Fahrzeug des Geschädigten genau angefahren wurde, ist bislang nicht bekannt.

Der Geschädigte stellte seinen Skoda Rapid in der Zeit zwischen 13.15 Uhr und 13.45 Uhr sowohl gegenüber des Telekom-Shops als auch an der SB-Tankstelle in der Ruhrstraße ab. Im genannten Zeitraum kollidierte ein bislang Unbekannter mit dem weißten Skoda und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Es entstanden Schäden am hinteren Kotflügel.

Hinweise zum Flüchtigen oder dessen Fahrzeug werden unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegengenommen.

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WALDECK. Ein Fahrfehler beendete die Motorradfahrt am Dienstag um 12 Uhr auf der Landesstraße 3083 im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Mit Rückenverletzungen musste am 22. August ein Mann aus Ippenbühren (NRW) ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilen konnte, war der 61-Jährige um die Mittagszeit mit seiner Triumph von Dehringhausen in Richtung Freienhagen unterwegs gewesen. In einer Rechtskurve kam der Biker von der Landesstraße 3083 ab und stieß gegen eine Leitplanke. Mitsamt seiner Maschine stürzte der 61-Jährige auf den Asphalt. Während an seinem Motorrad ein leichter Sachschaden von 1000 Euro angenommen wird, hat es den Motorradfahrer selbst schlimm erwischt. Mit einem RTW kam der Mann aus Ippenbühren ins Krankenhaus.

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Mittwoch, 23 August 2023 18:20

Hyundai auf dem Arobella-Parkplatz angedotzt

BAD AROLSEN. Die Fälle von Unfallfluchten im Landkreis Waldeck-Frankenberg nehmen nicht ab - am Freitag vergangener Woche wurde ein roter Hyundai auf dem Parkplatz vor dem Arobellabad angefahren, der Unfallverursacher suchte sein Heil in der Flucht.

Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, hat der Verursacher sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Um 8.50 Uhr, am 18. August, hatte der Fahrzeugführer den roten I 20  ordentlich in einer Parkbucht in der Schlesienstraße abgestellt. Als er um 10.30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er beachtliche Schäden an der linken Seite des Pkws fest. Auf etwa 1000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme konnten die Beamten weiße Fremdfarbe am roten Hyundai feststellen.

Zeugen können bei der Aufklärung des Falles helfen. Die Rufnummer lautet 05691/97990 und ist 24 Stunden am Tag erreichbar.

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RHENA. Am Montagabend (21. August 2023) fand eine komplexe Übungseinheit zum Thema Technische Hilfeleistung im Korbacher Ortsteil Rhena statt. Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Rhena arbeitete dabei intensiv mit der benachbarten Feuerwehr Diemelsee-Schweinsbühl zusammen. Komplettiert wurde das Geschehen durch eine Ausbildungseinheit des Deutschen Roten Kreuzes, die mit mehreren Rettungswagen vor Ort war.

Ausgearbeitet wurde das Übungsszenario vom Rhenaer Wehrführer Hendrik Pöttner. Nach einer kurzen Einführung übernahm er gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Carsten Vahland auch die Rolle des Übungsbeobachters.

Zwei Fahrzeuge waren in der Ortslage zusammengestoßen, insgesamt drei Personen waren verletzt und eingeklemmt. Bereits der Ablauf orientierte sich am realen Einsatzgeschehen. Ein Rettungswagen traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Nach der Lageerkundung und Patientensichtung wurden weitere Kräfte zielgerichtet angefordert. Zeitversetzt trafen dann die Feuerwehren Rhena und Schweinsbühl an der Einsatzstelle ein. Beide Wehren verfügen über eine Sonderausrüstung zur technischen Hilfeleistung. In Abstimmung mit dem Rettungsdienst wurden bereits erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet. In den nächsten Minuten erreichten dann zwei weitere Rettungswagen den Einsatzort.

Die Feuerwehren setzten zur Befreiung der eingeklemmten Personen hydraulisches Rettungsgerät ein. Neben dem Spreizer und der Rettungsschere kamen verschiedene weitere technische Hilfsmittel zum Einsatz. Bei einem Fahrzeug wurde eine große Rettungsöffnung durch Entfernung der Türen und der B-Säule angelegt. Bei dem anderen wurde das gesamte Fahrzeugdach abgenommen, um eine patientenorientierte Rettung mit dem Spineboard realisieren zu können.

Auch spezielle Nebentätigkeiten standen auf der Agenda. Der Brandschutz an der Einsatzstelle wurde durch einen Dreifach-Schutz (Wasser, Schaum, Pulver) sichergestellt. Die gesamte Einsatzstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet. Für die Landung eines angeforderten Rettungshubschraubers wurde die Flutlichtanlage auf dem örtlichen Sportplatz in Betrieb genommen. Auch die Patientenverlegung mit dem RTW zum Landeplatz wurde geübt.

Insgesamt waren an der Ausbildungseinheit 30 ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehren Rhena und Schweinsbühl sowie acht Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus Korbach und Frankenberg beteiligt. Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert. Die Kommunikation untereinander sowie das gegenseitige Verständnis konnten durch die gemeinsame Arbeit gestärkt werden. In der Abschlussbesprechung zog Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ein sehr positives Fazit. Gerade die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit sei sehr wichtig und spiegele sich auch in den entsprechenden Alarmplänen wider. Die Führungskräfte der beteiligten Einheiten lobten durchweg das von Wehrführer Hendrik Pöttner angewendete Ausbildungsformat.

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KORBACH. Einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Sonntag in der Kreisstadt ereignet hat, gehen die Beamten der Korbacher Polizeidienststelle derzeit nach.

Am 20. August 2023 um 12 Uhr wurde ein grauer Toyota ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand im Rhenaer Weg in Korbach in Fahrtrichtung Westring geparkt. Gut 20 Minuten später kehrte der Fahrer zu seinem Fahrzeug zurück. In diesem Zeitraum wurde der Kotflügel hinten links durch einen blauen unbekannten Pkw beschädigt. Der Fahrzeugführer setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Laut Polizeiangaben wird die Reparatur am Avensis mindestens 1500 Euro kosten.

Hinweise werden unter der Rufnummer 05631/9710 erbeten.

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KASSEL. Dank eines aufmerksamen Passanten konnte eine Streife des Polizeireviers Ost in der Nacht zum 22. August die gefährliche Schlangenlinienfahrt eines berauschten Autofahrers beenden, bevor jemand zu Schaden kam. Der Zeuge hatte kurz vor Mitternacht über den Notruf 110 die Polizei alarmiert, da ein Golf auf der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Altmarkt auffallende Schlangenlinien und ohne Licht durch die Dunkelheit fuhr, nachdem der Mann am Steuer augenscheinlich vorher kurz eingeschlafen war.

Sofort wurde eine Funkfahndung nach dem VW ausgestrahlt. Diese führte wenige Minuten später zum Erfolg, als die Streife den gesuchten PKW auf der Leipziger Straße entdeckte. Die auffällige Fahrweise des Golf-Fahrers blieb auch den Beamten nicht verborgen, denn anstelle des Blinkers schaltete er beim Abbiegen die Warnblinkanlage ein, bevor er in der Waisenhausstraße angehalten wurde. Bei der anschließenden Kontrolle offenbarten sich den Beamten zahlreiche Verstöße.

Der 29-Jährige aus Kassel war weder im Besitz eines Führerscheins, noch nüchtern. Wie er einräumte, hatte er vor der Fahrt Kokain und Alkohol zu sich genommen. Darüber hinaus stellten die Polizisten fest, dass die Kennzeichen erst in der Nacht zum Montag von einem geparkten Auto in der Lilienthalstraße gestohlen worden waren und der VW Golf überhaupt nicht zugelassen oder versichert ist. Da die Eigentumsverhältnisse des Autos noch nicht geklärt werden konnten und zumindest der Verdacht des Diebstahls besteht, wurde der PKW sichergestellt und abgeschleppt. Den 29-Jährigen nahmen die Beamten mit auf das Revier, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen des Kennzeichendiebstahls ermittelt. (ots/r)

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FRANKENAU. Ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3332 hat am Montag Polizeikräfte, Retter, die Feuerwehr und einen Rettungshubschrauber auf den Plan gerufen. 

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle wurde ein 62-Jähriger aus Wuppertal so schwer verletzt, dass ein Rettungshubschrauber angefordert werden musste. Ereignet hatte sich der Unfall gegen 13.50 Uhr auf der Landesstraße 3332 (Bergstraße), als der Biker mit seiner Yamaha XJR von Frankenau kommend in Richtung Allendorf (Hardtberg) unterwegs war. In einer Rechtskurve wurde der 62-Jährige mit seiner im Kreis Mettmann (ME) zugelassenen Maschine aus der Kurve getragen und stieß mit einem entgegenkommenden weißen Toyota zusammen. Durch den Aufprall kam die Yamaha von der Fahrbahn ab und flog in ein Gehölz.

Am Yaris, der in Gießen (GI) zugelassen ist, entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Fahrer (58) und die Beifahrerin (61) kamen mit leichten Verletzungen ins Frankenberger Krankenhaus. Durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen, um den Unfall zu rekonstruieren. Eine Blutentnahme bei dem Motorradfahrer wurde ebenfalls angeordnet, sein Krad wurde sichergestellt.

Im Einsatz war auch die Feuerwehr Frankenau, die Straße wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und Betriebsstoffe abgestreut. Im Nachgang halfen die Einsatzkräfte dem Bergungsunternehmen AVAS, um die Strecke wieder freizumachen.

Link: Unfallstandort auf der Bergstraße am 21. August 2023.

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