EDERTAL. Unbekannte Täter hatten es in der Nacht zum Donnerstag (23. November) auf zwei Bekleidungsgeschäfte in Lieschensruh in Edertal-Mehlen abgesehen.
Bei einem Geschäft scheiterte der Versuch, ein Fenster aufzuhebeln. Die Täter gelangten nicht in das Gebäude. Bei dem zweiten Geschäft gelangten sie gewaltsam in das Gebäude und durchsuchten den Verkaufsraum und Büroräume. Hier konnten sie lediglich eine geringe Menge Bargeld entwenden. Die Täter hinterließen einen hohen Sachschaden, der insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt wurde.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)
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BURGWALD. Auf ihrem Weg von Ernsthausen in Richtung Rosenthal ist am Donnerstag eine 59-jährige Frau aus Frankenberg verunglückt.
Wie die Polizei mitteilt, war die Frau mit ihrem schwarzen Opel auf der Landesstraße 3087 in Richtung Roda unterwegs. Vermutlich führte ein Fahrfehler um 14 Uhr dazu, dass der Opel in einer Linkskurve auf die Bankette kam, beim Gegenlenken verlor die 59-Jährige die Kontrolle über ihren Pkw. Im weiteren Verlauf kam der Opel rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Entwässerungsgraben, überschlug sich und kam unglücklich an einem Baum zum Stehen.
Zunächst hieß es in einer Alarmmeldung, dass die Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Dies bestätigte sich allerdings nicht. Die örtliche Feuerwehr rückte an und unterstützte Polizei und Retter - später auch den Abschleppdienst. Mit leichten Verletzungen kam die Frau aus Frankenberg ins Stadtkrankenhaus. Am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 7000 Euro.
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KASSEL. Am Mittwochnachmittag (22. November 2023) wurde die Feuerwehr Kassel zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Eisenschmiede gerufen. Bei Ankunft der Feuerwehr drang Rauch aus mehreren Kellerfenstern. Einige Bewohner befanden sich noch in ihren Wohnungen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr gelang es, den Treppenraum als Rettungsweg von Brandrauch freizuhalten und eine Brandausbreitung zu verhindern.
Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten im Gebäude ein und konnte den Brand schnell löschen. In dem betroffenen Kellerraum waren dort abgestellte Gegenstände in Brand geraten - unter anderem lagerten dort auch Autoreifen, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Bei dem Brand kamen keine Personen zu Schaden.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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BAD AROLSEN. Mehrfach überschlagen hat sich ein 40-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit seinem Smart - der Pkw musste mit Totalschaden abgeschleppt werden, der Fahrer kam mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel.
Gegen 14 Uhr am Donnerstag ging bei der Polizeistation Bad Arolsen ein Notruf über einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 450 zwischen Gasterfeld und Landau ein. Der Anrufer berichtete von einem Mann, der schwerverletzt auf der Fahrbahn liegt. Umgehend rückten Polizeikräfte, ein Notarzt und eine RTW-Besatzung zum Unfallort aus. Während die Beamten die Straße sperrten, versorgte der Notarzt den schwerverletzten Mann aus Borken. Schnell fasste der Notarzt den Entschluss und forderte den Rettungshubschrauber aus Kassel an. Die Besatzung von Christoph 7 landete auf der Bundesstraße, nahm den Schwerverletzten auf und hob in Richtung Kassel ab.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zeugen sagten an der Unfallstelle aus, dass der Smart auf dem Weg in Richtung Landau leichte Schlangenbewegungen vollzogen hatte. Plötzlich sei der Smart nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, habe sich mehrfach überschlagen, wobei der Fahrer auf die Straße geschleudert wurde. An dem Smart, dessen Wert auf 5000 Euro geschätzt wird, entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
FRANKENBERG. Einer 32-Jährigen aus Frankenberg hat ein Unbekannter übel mitgespielt - ihr schwarzer Seat wurde angefahren, der Verursacher flüchtete.
Nach Angaben der Polizei wurde der Leon am Mittwoch gegen 3.30 Uhr in der Jahnstraße in Höhe des Schwälmer Brotladens auf einem Parkstreifen abgestellt. Als die 32-Jährige zu ihrem Fahrzeug um 12.45 Uhr zurückkehrte, stellte sie hinten links eine Beschädigung am Pkw fest. Weil sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte, rief die Geschädigte die Polizei, die den Unfall aufnahm. Vermutlich, so der aufnehmende Beamte, ist das Fahrzeug beim Rangieren eines anderen Verkehrsteilnehmers beschädigt worden. Die Reparaturkosten werden auf etwa 1500 Euro geschätzt.
Hinweise zur Verkehrsunfallflucht nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.
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WALDECK. Bargeld und Computerspiele hat ein Ganove aus einem Mehrfamilienhaus in Sachsenhausen entwendet.
Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter muss sich der Einbruch am Dienstag in der Zeit zwischen 6 Uhr und 17.45 Uhr ereignet haben. Mit Brachialgewalt drang der unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Wilhelmstraße in Waldeck-Sachsenhausen ein. Durch gewaltsames Öffnen eines Fensters verschaffte er sich Zutritt zu der Wohnung. Hier durchsuchte er alle Zimmer und entwendete Bargeld, Computerspiele und andere Gegenstände im Gesamtwert von über 1000 Euro.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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KORBACH. In der Nacht von Montag auf Dienstag brach ein unbekannter Täter in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Itterstraße ein.
Wie die Polizei mitteilt, blieb der Täter ohne Beute. Der Einbruch wurde am Dienstagabend von einem Bewohner festgestellt. Der unbekannte Täter gelangte auf einen Balkon des Mehrfamilienhauses, wo er die Balkontür aufhebelte. Anschließend durchsuchte er die gesamte Wohnung, konnte aber offensichtlich nichts Wertvolles finden und musste daher ohne Beute flüchten. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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KASSEL. Bei einem Brand im Keller eins Mehrfamilienhauses im Kasseler Stadtteil Wesertor kam es am Dienstagabend (21. November 2023) zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Kassel konnte durch ihren schnellen und gezielten Einsatz eine Ausbreitung des Rauches auf das Treppenhaus verhindern und somit die Gefährdung für die Bewohner auf ein Minimum begrenzen. Verletzte gab es dadurch glücklicherweise nicht.
Kurz nach 23 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über eine Rauchentwicklung aus einem Lichtschacht eines Mehrfamilienhauses in der Weserstraße im Stadtteil Wesertor gemeldet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger sowie mehrere Einheiten des Rettungsdienstes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus einem Lichtschacht des Gebäudes wahrzunehmen. Die Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch größtenteils im Gebäude.
Der Treppenraum war glücklicherweise noch rauchfrei. Zunächst wurden die Bewohner durch die Feuerwehr evakuiert und konnten sich bei den kalten Temperaturen in einem angeforderten Bus der KVG im Warmen aufhalten. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer im Keller, währenddessen wurde durch ein Belüftungsgerät der Feuerwehr verhindert, dass der giftige Brandrauch in das Treppenhaus dringt. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.
Die Entrauchung des Kellers nahm allerdings durch die baulichen Gegebenheiten einige Zeit in Anspruch. Da der Brand auch die Gasund Stromversorgung betroffen hatte, wurden die Städtischen Werke angefordert, die die Gaszufuhr zum Gebäude abschieberten und den Kellerbereich im Nachgang stromlos schalteten. Während des Einsatzes war die Weserstraße stadteinwärts gesperrt. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
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EPPE. Am Dienstagabend (21. November 2023) wurden die Wehren aus Eppe und Hillershausen gefordert. Eine Ausbildungseinheit zur Vermisstensuche in einem Brandobjekt erforderte besondere Aufmerksamkeit.
Um 17.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte per Sirene alarmiert. Nur wenige Minuten später traf das erste Fahrzeug am Übungsobjekt, der Aartalhalle in Eppe, ein. Die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist wurde deutlich unterschritten. Angenommen wurde ein Küchenbrand mit zwei vermissten Personen. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps im Innenangriff zur Menschenrettung vor. Nach entsprechender Absuche der mit Übungsrauch völlig verqualmten Räume konnte eine der verletzten Personen aus dem Gebäude gerettet werden.
In einem weiteren Szenario konnte sich eine zweite Person durch ein Fenster auf ein Vordach retten und brach dort bewusstlos zusammen. Über eine dreiteilige Steckleiter gingen die Einsatzkräfte auf das Dach vor und führten die Personenbergung erfolgreich durch. Weitere Einsatzkräfte sorgten parallel für den Aufbau der Wasserversorgung und leuchteten die Einsatzstelle großräumig aus.
Stadtbrandinspektor Carsten Vahland beobachtete den Übungsverlauf und gab ein positives Feedback. Die Zusammenarbeit beider Wehren habe hervorragend funktioniert. Er dankte insbesondere den beiden Wehrführungen Tamara Zimmermann und Fabian Behle für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung.
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NORDHESSEN. Nachdem immer mehr Fahrzeuge in Nordhessen festgestellt wurden, die über einen längeren Zeitraum ihre ausländische Zulassung beibehalten, obwohl die Nutzer der Fahrzeuge einen festen Wohnsitz in Deutschland begründet haben, wurde durch Mitarbeiter des Hauptzollamts Gießen sowie der Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Nordhessen ein gemeinsames Konzept erstellt, welches dem entgegenwirken soll.
Die Gründe der Nutzung der Fahrzeuge innerhalb des Bundesgebietes mit ausländischen Zulassungen sind dabei vielfältig. Neben den in den meisten Fällen geringeren Kosten, die für die Kfz-Steuer und Versicherung zu entrichten sind, entsprechen auch nicht alle Fahrzeuge den hier geltenden Vorschriften der Fahrzeugzulassungsverordnung. Verstöße, die im Bundesgebiet begangen werden, lassen sich nur mit hohem Aufwand oder gar nicht ahnden.
Ob für diese Fahrzeuge eine aktuelle, noch gültige Versicherung besteht, lässt sich ebenfalls nur mit erhöhtem Aufwand feststellen. Die deutschen Behörden werden natürlich nicht darüber informiert, wenn die Versicherung für diese Fahrzeuge nicht mehr besteht. Bei einem Verkehrsunfall kann dies dazu führen, dass der Unfallgegner auf seinen Kosten sitzen bleibt. Die Fahrzeuge, deren Eigentümer ihren festen Wohnsitz in Deutschland nicht nur vorübergehend begründet haben, unterliegen in den meisten Fällen der deutschen Steuerpflicht und müssen auch das Zulassungsverfahren durchlaufen.
Hierzu gehört auch der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme sowie eine Vorführung zur Hauptuntersuchung. Sofern der Fahrzeughalter im Ausland lebt und das Fahrzeug einem hier lebenden Verwandten oder Bekannten überlassen wird, darf das Fahrzeug durch diesen hier ebenfalls nicht genutzt werden. Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamt Gießen (KEV Kassel) sowie Beamte der Direktion Verkehrssicherheit/Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen haben in gemeinsamen Streifenteams bereits an zwei Tagen Kontrollen durchgeführt.
An geparkten Fahrzeugen wird ein Flyer mit Informationen des Zolls zur Steuerpflicht in unterschiedlichen Sprachen hinterlassen und die im Bundesgebiet gemeldeten Halter der Fahrzeuge bekommen postalisch eine Aufforderung zur Ummeldung des Fahrzeugs zugestellt. Die gesetzte Frist hierfür beträgt mehrere Wochen, wobei gleichzeitig auf die Folgen der Nichtbeachtung aufmerksam gemacht wird. Fahrende Fahrzeuge werden angehalten und kontrolliert.
Die Kollegen der KEV Kassel prüfen direkt vor Ort, ob eine Nachversteuerung in Betracht kommt, die dann auch erhoben wird. In den anderen Fällen wird eine Kontrollmitteilung an die entsprechenden Sachbearbeiter des Zolls erstellt, die den weiteren Verlauf beobachten und gegebenenfalls später die Kfz Steuer nachträglich erheben. Darüber hinaus werden, soweit die Voraussetzungen gegeben sind, Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Kfz-Steuergesetz eingeleitet. Bei den beiden bisherigen Kontrollen wurden bereits mehr als 60 Fahrzeuge im Stadtgebiet Kassel festgestellt. Neben den oben genannten Verstößen im Zusammenhang mit der ausländischen Zulassung wurden auch weitere Verstöße festgestellt.
Insbesondere wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis oder unter Einfluss berauschender Mittel geahndet. Weitere gemeinsame Kontrollmaßnahmen sind bereits geplant.
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