GEMÜNDEN/WOHRA. Mit Prellungen und einem Schock ist am Dienstagvormittag der Fahrer einer Diakoniegesellschaft nach einem Alleinunfall an der Landesstraße 3073 ins Frankenberger Krankenhaus transportiert worden.
Nach Zeugenaussagen war der 29-Jährige gegen 9.45 Uhr auf der schneebedeckten Landesstraße von Gemünden in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. Im Bereich "Grüne Delle" kam der Kirchheimer nach rechts von der Fahrbahn ab, rutsche einen Hang hinunter, überschlug sich und kam auf dem Dach in einer Wiese zum Liegen. Zunächst setzte ein Verkehrsteilnehmer den Notruf über eine eingeklemmte Person bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab - dies rief die Feuerwehr, einen Notarzt, eine RTW-Besatzung, sowie eine Polizeistreife aus Frankenberg auf den Plan.
Glücklicherweise war der 29-Jährige nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Nach der medizinischen Erstversorgung kam der Verletzte ins Krankenhaus nach Frankenberg. An dem Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
ARNSBERG. Am Samstagmorgen erschien gegen 7.30 Uhr ein 54-jähriger Taxifahrer eines Arnsberger Unternehmens Hilfe suchend bei der Polizeiwache in Hüsten.
In seinem Taxi saß ein junger Mann, ebenfalls aus Arnsberg. Dieser war nach bisherigen Erkenntnissen angetrunken und gegenüber allen Beteiligten nicht leicht zugänglich. Die Beamten der Wache Arnsberg fanden heraus, dass es zwischen dem 22-jährigen Fahrgast und dem Taxifahrer zu Unstimmigkeiten bezüglich der Taxirechnung gekommen war. Gegenüber den Beamten verweigerte er zudem jegliche Angaben zu seiner Identität und äußerte sich durchweg in herablassender Art und Weise.
Die Polizei stellte die Personalien des Arnsbergers fest und entließ ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Hause. Anstatt das Polizeigelände zu verlassen, störte er den Wachbetrieb und wählte mit seinem Handy mehrfach grundlos den Polizeinotruf 110. Weil er sich sämtlichen Anordnungen widersetzte, kam er um einen kurzen Aufenthalt in der Polizeizelle nicht herum. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Betruges und Missbrauchs von Notrufen. Weil er sich körperlich zur Wehr setzte und die Polizeibeamten durchgängig beleidigte, wurde zudem ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. (ots/r)
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KORBACH. Falsch eingeschätzt hat am Dienstag ein Berufskraftfahrer (58) eine Verkehrssituation am Melm im Bereich der Bundesstraße 251 zwischen Korbach und Meineringhausen.
Nach Angaben von Zeugen befuhr der Bad Wildunger mit seinem roten BKW Linienbus gegen 14.20 Uhr die Wildunger Landstraße, von Korbach kommend in Fahrtrichtung Meineringhausen. Am Abzweig zur Bundesstraße 251 hielten bereits zwei Fahrzeuge hintereinander an der Haltelinie und mussten verkehrsbedingt warten. In der Annahme, die beiden Fahrzeuge würden losfahren, leitete der 58-Jährige den Bremsvorgang zu spät ein - es kam zum Auffahrunfall, wobei ein weißer Renault Trafic auf den ebenfalls stehenden Toyota, der von einer Frau (28) aus Bad Wildungen gefahren wurde, geschoben wurde. Dabei zog sich die Fahrerin eine Kopfverletzung zu - ihr Toyota erlitt einen Heckschaden.
Unverletzt konnte der Renaultfahrer (56) aus Korbach den Trafic verlassen, an dem Firmenwagen entstand ein Sachschaden von 7500 Euro. Ebenfalls unverletzt blieb der Busfahrer, dessen Bus im Frontbereich einen Reparaturschaden von 5000 Euro verkraften musste. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf 15.000 Euro.
Einen Tag zuvor kam es auf der Landesstraße 3332 gegen 18.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein Linienbus war auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen.
Link: Schneeglätte - Linienbus landet in Weißdornhecke. (28.11.2023, Fotos)
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HATZFELD. Hessen Mobil setzt im Auftrag des Landkreises Waldeck-Frankenberg die Bankette an der Kreisstraße K 115 zwischen dem Ortsausgang von Hatzfeld und dem Abzweig der K 114 in Richtung Dodenau instand.
Aufgrund des eingesetzten Geräts ist eine Vollsperrung am Donnerstag, den 30. November und Freitag, den 1. Dezember 2023 notwendig. Die Arbeiten an der L 553 bei Hatzfeld werden bis zu den Bankettarbeiten vollständig abgeschlossen sein und die Strecke wird für den Verkehr freigegeben. Die Umleitung führt von Hatzfeld über die L 553 und die L 3090 nach Holzhausen und von dort über die L 3382 nach Reddighausen und Dodenau. Die Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Hessen Mobil und der Landkreis Waldeck-Frankenberg bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
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BAD AROLSEN. Wegen einer Person am Gleis musste eine Kurhessenbahn am Freitagvormittag (24. November) um 11.49 Uhr auf der Strecke zwischen Bad Arolsen und Külte eine Schnellbremsung einlegen.
Eine bislang unbekannte Person lief laut Triebfahrzeugführer gefährlich nah am Gleis entlang. Der Triebfahrzeugführer gab einen Achtungspfiff ab, welchen die Person ignorierte. Daraufhin leitete er eine Schnellbremsung ein und kam auf Höhe des unbekannten Gleisläufers zum Stehen. Im Zug befanden sich knapp 30 Reisende, die durch die Schnellbremsung glücklicherweise unverletzt blieben.
Der unbekannte Mann mit Regenschirm verließ daraufhin den Gleisbereich in unbekannte Richtung. Erhebliche Beeinträchtigungen im Bahnverkehr durch den Vorfall erhielten drei Züge insgesamt 111 Minuten Verspätung. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
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EDERTAL. Auf der Landesstraße 3332 hat sich am Montagabend gegen 18.50 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet - ein Linienbus kam auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab.
Anhand der Spurenlage war der rote Linienbus auf der Landesstraße von Frebershausen in Richtung Gellershausen unterwegs, als der Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Bus verlor. Zunächst plättete der Fahrer einen Leitpfosten und rutsche anschließend mit dem Personentransporter einen vier Meter tiefen Hang hinunter. Durch eine Weißdornhecke wurde der Aufprall abgefedert, der Bus legte sich auf die rechte Seite und blieb in der Wiese liegen.
Bis auf den Fahrer (52) waren keine Personen zum Unfallzeitpunkt im Bus. Bei rund 6000 Euro dürfte der Sachschaden liegen. Ursächlich für den Unfall dürfte nichts angepasste Geschwindigkeit gewesen sein.
FRANKENBERG. Zwei witterungsbedingte Verkehrsunfälle mussten die Beamten der Polizeistation Frankenberg am Abend des 27. November 2023 aufnehmen.
Gegen 21.50 Uhr befuhr eine 25-Jährige mit ihrem Skoda die Landesstraße 3076 von Rosenthal in Richtung Frankenberg. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse erkannte die Korbacherin einen auf die Fahrbahn ragenden Baum zu spät. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung rutschte der Skoda auf der schneeglatten Fahrbahn gegen das Hindernis. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2000 Euro.
Ein ähnlicher Vorfall wurde den Beamten um 23.54 Uhr gemeldet. Der Fahrer eines Rettungswagens hatte kurz zuvor die Bundesstraße 252 von Ernsthausen in Richtung Bottendorf befahren. Auch hier sorgte der Schneefall dafür, dass der Fahrer (32) einen auf die Straße ragenden Ast zu spät erkannte und trotz eingeleiteter Bremsung mit diesem kollidierte. Wie beim vorausgegangenen Unfall wurde der Schaden an der Frontpartie des Mercedes auf rund 2000 Euro geschätzt.
Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
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DIEMELSEE. Zwischen den Diemelseer Ortsteilen Adorf und Flechtdorf ereignete sich am 28. November 2023 ein Frontalzusammenstoß - eines der Unfallfahrzeuge ging nach der Kollision in Flammen auf.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 41-Jähriger mit einem in Unna (UN) zugelassenen VW Crafter gegen 7.25 Uhr die Landesstraße 3076 von Flechtdorf in Richtung Adorf. Ausgangs einer Rechtskurve geriet der weiße Transporter Zeugenaussagen zufolge auf der schneebedeckten Fahrbahn in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Opel Mokka. Beide Fahrzeuge blieben fahruntüchtig auf der Fahrbahn stehen.
Um 7.31 Uhr wurden die Feuerwehren Flechtdorf und Adorf zu einem Fahrzeugbrand auf der Aartalstraße alarmiert. 18 Einsatzkräfte der Feuerwehren Flechtdorf und Adorf machten sich unter der Einsatzleitung von Torsten Behle unverzüglich auf den Weg zum Unfallort. Bei Eintreffen der Ehrenamtlichen stand der Opel bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz und durch den Einsatz von zwei C-Rohren konnten die Flammen zügig gelöscht werden. Es folgten eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera und Nachlöscharbeiten. Außerdem sicherten die Kräfte die Einsatzstelle ab und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf.
Sowohl der Fahrer des VW als auch die Opel-Fahrerin (56) aus der Gemeinde Diemelsee wurden von den alarmierten Rettungskräften mit leichten Verletzungen in das Korbacher Krankenhaus transportiert. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Während der Einsatz- und Bergungsarbeiten war die Aartalstraße für den Verkehr komplett gesperrt. Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen auf rund 20.000 Euro.
Link: Unfallstandort auf der Landesstraße 3076 am 28. November 2023
HOCHSAUERLANDKREIS. Beamte der Briloner Polizei stellten am 26. November 2023 innerhalb weniger Stunden insgesamt drei Personen fest, die ihre Fahrzeuge unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen führten.
Gegen 12.45 Uhr wurde zunächst eine 40-Jährige aus Olsberg in der Straße "In der Ramecke" kontrolliert - die Polizei stellte fest, dass sie zuvor Drogen konsumiert hatte. Kurze Zeit später kontrollierten Beamte der Wache Brilon in der Straße "Zur Lieth" in Wiemeringhausen einen 41-Jährigen aus Bestwig. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und er das Fahrzeug ebenfalls unter dem Einfluss von Drogen geführt hatte.
Der dritte Fall ereignete sich gegen 19.30 Uhr im Briloner Almerfeldweg. Hier fiel der Polizei ein 60-jähriger Mann aus Brilon auf. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Autofahrer unter Alkoholeinfluss stand.
In allen Fällen ordnete die Polizei Blutproben an und die Betreffenden mussten ihre PKW vor Ort stehen lassen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei im Hochsauerlandkreis weist darauf hin, dass mit Beginn der Vorweihnachtszeit die Verkehrsteilnehmer kreisweit mit intensiveren Kontrollen rechnen müssen. (ots/r)
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WILLINGEN. Trotz heftiger "Gegenwehr" hat ein 24-Jähriger aus Schwalefeld seinen Ford am Montag nicht auf der Straße halten können.
Wie der 24-Jährige aus Schwalefeld gegenüber 112-magazin.de mitteilte, befuhr er mit seinem Ford KA die Bundesstraße 251 von Brilon kommend in Fahrtrichtung Willingen. Gegen 13.05 Uhr brach der Ford auf schneeglatter Fahrbahn hinten aus, wobei das Gegenlenken keinen Erfolg hatte. Das Fahrzeug drehte sich zweimal um die eigene Achse und stieß dann in den Straßengraben.
Ersthelfer erkannten den Unfall, hielten an und setzten den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Während sich der Fahrer selbständig aus dem Fahrzeug befreien konnte, war sein Beifahrer (19) im Fahrzeug eingeschlossen. Sein Gurt ließ sich nicht lösen, daher musste der Ersthelfer den Gurtschneider ansetzen. Auch der Briloner konnte das Fahrzeug über die zertrümmerte Heckscheibe verlassen. Beide Männer blieben unverletzt, sodass der Notarzt und die beiden RTW-Besatzungen die Rückfahrt antreten konnten.
Bis zum Eintreffen der Polizei sicherte die Freiwillige Feuerwehr die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Im Anschluss konnte Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl den Einsatz als beendet melden. Insgesamt 15 Ehrenamtliche mit zwei Fahrzeugen waren im Einsatz.
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