BAD WILDUNGEN. Ein Alleinunfall sorgte am 6. Dezember 2023 für eine Straßensperrung bei Bad Wildungen - es entstand Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.
Gegen 9.50 Uhr befuhr ein 32-Jähriger mit seiner Sattelzugmaschine der Marke Volvo samt Auflieger die Bundesstraße 253 von Hundsdorf in Richtung Bad Wildungen. Kurz vor dem Parkplatz in Höhe der Ense-Schule verlor der Pole die Kontrolle über seine Zugmaschine - das Gespannt rutschte rund 100 Meter über die Fahrbahn, drehte sich zur Seite und der Auflieger kippte um, sodass die Bundesstraße auf ganzer Länge blockiert wurde. Der Fahrer konnte das Führerhaus unverletzt verlassen.
Die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen schätzen den entstandenen Gesamtsachschaden auf rund 50.000 Euro. Für die Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 253 bin in die Abendstunden hinein gesperrt.
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WALDECK-FRANKENBERG. Nachdem einige Zeit weniger Fälle von Taschendiebstählen in Geschäften angezeigt wurden, gab es in den letzten Wochen wieder eine deutliche Zunahme. Allein am 1. Dezember wurden innerhalb von vier Stunden insgesamt fünf Fälle bekannt, bei denen in Discountern überwiegend älteren Menschen die Geldbörsen aus ihren Taschen gestohlen wurden. Die Opfer bemerkten die Diebstähle erst, als sie an der Kasse bezahlen wollten. Die Tatorte lagen in Willingen, Korbach, Bad Arolsen und Volkmarsen. Doch auch in weiteren Geschäften im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg kam es in den letzten Wochen wieder zu mehreren vergleichbaren Fällen.
Der erste bekannt gewordene Fall ereignete sich am Freitag zwischen 9.25 Uhr und 10.05 Uhr in einem Discounter in der Briloner Straße in Willingen. Eine 76-Jährige war zum Einkaufen unterwegs, als ihr die unbekannten Taschendiebe die Geldbörse aus ihrer Jackentasche entwendeten. In dieser befanden sich Bargeld, Ausweise und auch eine Debitkarte, die anschließend erfolglos von den Tätern eingesetzt wurde.
Zwischen 10.30 Uhr und 11 Uhr schlugen die Taschendiebe in einem Discounter in der Medebacher Landstraße in Korbach zu. Einem 65-Jährigen wurde die Geldbörse aus einer verschlossenen Umhängetasche gestohlen - die Täter erbeuteten Bargeld und Ausweispapiere.
Das dritte Opfer war gegen 11.30 Uhr zum Einkaufen in einem Geschäft im Korbacher Südring. Die 63-Jährige hatte ihre Sporttasche im Einkaufswagen abgelegt, die Diebe stahlen aus dieser Tasche unbemerkt die Geldbörse und ein Handy. Außer dem Bargeld wurde der Rest des Diebesgutes kurze Zeit später aufgefunden und bei der Polizei abgegeben.
In Bad Arolsen traf es einen 69-Jährigen, der zwischen 12.50 Uhr und 13 Uhr in einem Discounter in der Bahnhofstraße war. An der Kasse stellte er fest, dass ihm seine Geldbörse aus einer mit Reißverschliss verschlossenen Umhängetasche gestohlen worden war. Auch hier fehlten Bargeld und Ausweispapiere.
Schließlich schlugen die wahrscheinlich selben Täter zwischen 13.20 Uhr und 13.30 Uhr in einem Geschäft in der Arolser Straße in Volkmarsen zu. Sie öffneten unbemerkt den Reißverschluss der Umhängetasche einer 57-Jährigen und konnten so ihr Portemonnaie entwenden, in dem sich Geld, Papiere und eine Debitkarte befanden. Die Karte konnte noch rechtzeitig gesperrt werden.
Von den Taschendieben fehlt bislang jede Spur. Wer der Polizei Hinweise zu den Taten geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)
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LICHTENFELS. Erneut kam es im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu einem Verkehrsunfall mit Sachschäden - Ein roter Linienbus kollidierte mit der Sattelzugmaschine eines Korbacher Spediteurs. Die Schuldfrage konnte indes nicht geklärt werden, beide Parteien gaben gegenüber der Polizei an, nicht gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen zu haben.
Ereignet hat sich der Unfall im Begegnungsverkehr auf der Landesstraße 3076 etwa in Höhe des einzelstehenden Hauses in der Spitzkehre zwischen Goddelsheim und Nordenbeck.
Gegen 13.30 Uhr befuhr ein 67-Jähriger aus der Gemeinde Vöhl mit einem Daimler Atego die Landesstraße von Goddelsheim in Fahrtrichtung Nordenbeck. In der Spitzkehre kam dem Trucker ein roter Lininenbus der BKW aus Richtung Nordenbeck entgegen. Der 75-jährige Busfahrer versuchte den mit 20 Schulkindern besetzten Bus durch die Kurve zu bringen, scheiterte aber an dem Lkw. Als die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe waren, zersplitterten drei Felder Glasscheiben des Busses - auch der Truck musste Blessuren hinnehmen.
Glücklicherweise setzte das Busunternehmen aus Bad Wildungen einen Ersatzbus ein und konnte so die unverletzten Kinder zu den jeweiligen Bushaltestellen bringen. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf 10.000 Euro.
Link: Unfallstandort am 5. Dezember 2023 in Waldeck-Frankenberg.
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MARSBERG. Zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr kam es am Vormittag des 5. Dezember 2023 in Marsberg. Im Keller eines leerstehenden Hauses an der Bundesstraße 7 brannte es. Das Feuerwehr schnell gelöscht, verletzt wurde niemand.
Gegen 10 Uhr wurden der Löschzug Marsberg, die Rathauswache und die Löschgruppe Obermarsberg zu einem Brandeinsatz alarmiert. Gemeldet hatten dies Mitarbeiter des Zentrums für Feuerschutz und Rettungsdienst des HSK, die dienstlich in Marsberg waren. Sie bemerkten die Rauchentwicklung aus dem Keller eines leerstehenden Hauses und forderten daraufhin die Feuerwehr aus Marsberg an. Durch die Einsatzleitung wurden drei Abschnitte gebildet - einmal zur Brandbekämpfung im Keller, zur Erkundung des gesamten Gebäudes sowie für eine eventuell notwendige medizinische Rettung.
Letztlich war es nur ein kleines Feuer, das schnell gelöscht werden konnte. Dazu ging ein Trupp unter Atemschutz vor, der den Brand zunächst mit Wasser und abschließend mit Schaum bekämpfte. Ein weiterer Trupp suchte das Gebäude sicherheitshalber nach Personen ab. Glücklicherweise hielt sich niemand in dem Gebäude auf. Nach einer knappen halben Stunde war das Feuer gelöscht, sodass die Einsatzkräfte den Löschangriff wieder zurückbauen konnten.
Etwa 40 Rettungskräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst waren unter der Leitung von Andreas Bartmann im Einsatz. Die Bundesstraße 7 war für die Dauer des Einsatzes knapp 90 Minuten voll gesperrt.
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FRANKENBERG. Sein Heil in der Flucht hat am Dienstagabend ein unbekannter Fahrzeugführer am Röddenauer Kreisel gesucht - zurück ließ er ein VW-Logo.
Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall am 5. Dezember 2023 gegen 20.30 Uhr am Röddenauer Kreisel. Dort befuhr ein 32-Jähriger aus Steinhagen (NRW) von der Bundesstraße 253 kommend in den Kreisverkehr ein, um weiter in Richtung L 3076 zu gelangen. Zeitgleich steuerte der bislang Unbekannte seinen Volkswagen von der Siegener Straße kommend in den Kreisverkehr, übersah dabei den Vorfahrtsberechtigten grauen Ford und schob ihn mit der Front in die angrenzende Wiese. Dort kam der Fiesta auf der Seite zum Liegen.
Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, setzte der unbekannte Fahrzeugführer seine Fahrt fort und ließ den verletzten Ford-Fahrer an der Unfallstelle zurück. Die hinzugerufene Polizei sicherte Spuren - unter anderem war bei dem Fluchtfahrzeug das VW-Logo abgerissen und lag auf dem Asphalt. Am Fiesta entstand ein Sachschaden von 5000 Euro.
Nach Angaben der Polizei muss der gesuchte Volkswagen einen Frontschaden haben - insbesondere das Logo fehlt im Frontbereich. Die Firma AVAS schleppte das Unfallfahrzeug ab.
Hinweise nimmt Polizei unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. Dem Unfallverursacher legt die Polizei nahe, sich dringend zu melden.
Link: Unfallstandort am 5. Dezember 2023 am Röddenauer Kreisel.
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FRANKENBERG. Am Montagabend (4. Dezember 2023) ereignete sich in der Nähe des Frankenberger Bahnhofs eine räuberische Erpressung. Zwei unbekannte Täter überfielen einen 34-Jährigen und ergatterten eine geringe Menge Bargeld. Der Mann wurde leicht verletzt, die Polizei bittet um Hinweise.
Als eine Polizeistreife gegen 18.30 Uhr aus anderen Gründen am Bahnhof war, wurde sie von einem Zeugen angesprochen. Dieser hatte einen 34-Jährigen getroffen, der bei einem Überfall verletzt worden war. Bei der anschließenden Befragung des 34-Jährigen gab dieser an, dass er kurz vorher auf der Friedrichstraße in Richtung Bahnhof gegangen sei. Von hinten seien zwei Männer gekommen - diese hätten ihn überholt und seien unvermittelt vor ihn getreten. Anschließend habe man ihm Pfefferspray in das Gesicht gesprüht und ihn geschlagen. Ein Täter habe ihn aufgefordert, sein Geld herauszugeben.
Das Opfer gab den Tätern eine geringe Menge Bargeld, woraufhin diese flüchteten. Danach rief der 34-Jährige um Hilfe und der Zeuge wurde auf ihn aufmerksam. Ebenfalls in anderer Sache am Bahnhof befindliche Rettungssanitäter leisteten Erste Hilfe und brachten das Opfer zur Untersuchung und für die weitere ärztliche Versorgung in ein Krankenhaus.
Von den unbekannten Tätern ist bisher lediglich bekannt, dass sie etwa 170 und 180 Zentimeter groß sind, beide ein Tuch vor dem Gesicht trugen und dunkel gekleidet waren. Ein Täter soll hochdeutsch gesprochen haben.
Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung übernommen und bittet unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise. (ots/r)
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ROSENTHAL. Eine Unfallflucht ereignete sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember 2023 in Rosenthal - die Polizei sucht Zeugen.
Ein Lastkraftwagenfahrer geriet im Zeitraum zwischen 20 Uhr und 9 Uhr nach rechts von der Marburger Straße in Rosenthal ab und kollidierte mit einem Steinpfosten. Dieser wurde dabei beschädigt. Nach der Kollision setzte der bislang Unbekannte seine Fahrt in Richtung Marburg fort.
Durch den Zusammenstoß brach eine Seitenbegrenzungsleuchte des LKW ab, diese konnte aber keine Hinweise auf den Verursacher geben.
Hinweise zum Flüchtigen oder seinem LKW nehmen die Beamten der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
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VOLKMARSEN. Vorbildlich hat sich der Fahrer eines Scania am Montagabend verhalten - nachdem er einen Pkw versetzt hatte, rief er die Polizei an und stellte sich seiner Verantwortung.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 62-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem Scania gegen 19 Uhr die Warburger Straße in Fahrtrichtung Welda. In Höhe der Hausnummer 27 wich der Fahrer einer Baustellenbeschilderung aus und nahm den Parkplatz an der Warburger Straße, um seinen Weg fortzusetzen. Dabei übersah der 62-Jährige einen geparkten Pkw. Mit seinem Sattelzug räumte er den Pkw zur Seite, erkannte das Malheur und wollte auf dem Parkplatz wenden. Bei diesem Wendemanöver touchierte der Sattelzug noch einen Steinpfosten.
Um den Vorgang abzuschließen, wählte er die Notrufnummer und zeigte den Unfall bei der Polizeidienststelle an. Nach Angaben der Beamten waren weder Alkohol noch Drogen im Spiel.
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VOLKMARSEN. Den berüchtigten Kreisverkehr zwischen Volkmarsen und Wetterburg hat am Montagabend ein 86-Jähriger übersehen.
Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei ereignete sich der Unfall am 4. Dezember auf der Landesstraße 3080 gegen 19.20 Uhr in Höhe der Rudolf-Diesel-Straße. Zum genannten Zeitpunkt befuhr der Niederländer mit einem schwarzen Peugeot die Landesstraße von Volkmarsen kommend in Fahrtrichtung Wetterburg. Völlig überrascht vom plötzlich auftretenden Kreisverkehr lenkte der 86-Jährige seinen Pkw nach links, traf ein Verkehrszeichen (625) und stieß in den Böschungshang. Dort blieb das Fahrzeug zunächst fahruntauglich stehen.
Bei der Unfallaufnahme gab der Niederländer zu Protokoll, den Kreisverkehr erst sehr spät wahrgenommen zu haben. Im Nachgang musste der Peugeot abgeschleppt werden.
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WINTERBERG. Das winterliche Wetter hat am Wochenende wieder einmal dazugeführt, dass sich zahlreiche sogenannter "Drifter" auf den Weg nach Winterberg gemacht haben, um auf schneebedeckten Parkflächen, in den Höhendörfern oder auch in der Innenstadt aufzufallen.
Am späten Samstagabend wurden der Polizei mehrere Fahrzeuge in Winterberg gemeldet. Die Polizei war mit einigen Streifenwagen vor Ort und kontrollierte die einschlägigen Örtlichkeiten. Durch die Anfang 2022 beschlossene Änderung der Sondernutzungssatzung untersagt die Stadt Winterberg die Nutzung der städtischen Flächen über Nacht. Und Nutzung meint bereits das Befahren der Parkplätze oder das Parken auf den Parkplätzen. Konkret werden mit dieser Regelung die Nutzung für die Parkplätze Großraumparkplatz Bremberg, Parkplatz Fußgängerbrücke B 236, Parkplatz Nordhang, Parkplatz Bremberg (P2), Parkplatz Hochheide Niedersfeld, Parkplatz Kapellenhang Altastenberg, Parkplatz Kreuzbergweg Winterberg, Parkplatz Homberg Züschen von 22.30 Uhr bis 8 Uhr untersagt. Zusätzlich hat die Stadt Winterberg auf dem Brembergparkplatz elektronisch gesteuerte Poller eingebaut, die den Parkplatz um 22.30 Uhr automatisiert absperrt. Wer sich danach noch auf dem Parkplatz befindet, verstößt gegen die Sondernutzungssatzung und bekommt ein Bußgeld auferlegt.
Die Polizei konnte am Samstagabend nach 22:30 Uhr einige Fahrzeuge und ihre Fahrer auf der mittlerweile abgesperrten Fläche antreffen. Im Gesamtbereich Winterberg stellte die Polizei eine dreistellige Anzahl an Fahrzeugen fest. Eine Vielzahl der Fahrzeuge war mit auswärtigen Kennzeichen versehen. Es ist davon auszugehen, dass sich ein großer Teil der angetroffenen Personen ausschließlich zur Begehung der festgestellten Verstöße auf den Weg nach Winterberg gemacht hat. Gegen eine Vielzahl von Autofahrern wurde konsequent eingeschritten. Insgesamt wurden 54 Bußgeldverfahren eingeleitet. Diese richten sich überwiegend nach der Sondernutzungssatzung der Stadt Winterberg.
Zusätzlich wurden 13 Verwarngelder wegen anderer diverser Verkehrsverstöße erhoben. Die Beamten erteilten etwa 70 Platzverweise. Gegen 23.40 Uhr fiel der Polizei ein hochmotorisiertes Fahrzeug aus Dortmund auf. Der Fahrer wurde kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass der 21-jährige Autofahrer trotz fehlendem Versicherungsschutz unterwegs war. Das Fahrzeug wurde vor Ort stillgelegt. Gegen den Fahrer wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Um 00:40 Uhr wurde am Skigebiet "Sahnehang" eine Beschädigung an einer Schranke zu einem Parkplatz gemeldet. Hier besteht der Verdacht, dass diese durch bislang unbekannte Täter gewaltsam geöffnet wurde, um mit einem oder mehreren Fahrzeugen auf den Parkplatz zu gelangen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu übernommen. Die Polizei im Hochsauerlandkreis und die Stadt Winterberg werden die Situation im Stadtbereich Winterberg im Blick behalten und konsequent gegen Autofahrer vorgehen, die den öffentlichen Straßenverkehr oder auch städtische Flächen für verkehrsfremdes Verhalten nutzen. Autofahrer, welche private Flächen nutzen, verursachen nicht selten Schäden. Hier wenden sich die Eigentümer regelmäßig an die Polizei und erstatten Anzeige. (ots/r)
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