KASSEL. Festgenommen worden ist eine 16 Jahre alte Jugendliche nach einem Vorfall auf dem Friedrichsplatz in der Kasseler Innenstadt. Sie soll zusammen mit zwei Begleitern unter anderem den Hitlergruß gezeigt, zwei junge Frauen rassistisch beleidigt und eine Flasche in ihre Richtung geworfen haben.
Ereignet hatte sich der Vorfall am Dienstag, 16. Juni 2026, gegen 20 Uhr. Ein Polizeibeamter, der sich in seiner Freizeit dort aufhielt, wurde auf die Situation aufmerksam und schritt ein.
Bei der Festnahme verletzte die 16-Jährige den Beamten mit Schlägen und Tritten. Ihre beiden Begleiter flüchteten zunächst. Einer von ihnen konnte mittlerweile identifiziert werden. Dabei handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus dem Landkreis Kassel.
Wegen des erkennbar politischen Motivs der Tat werden die weiteren Ermittlungen bei der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen geführt. Ermittelt wird unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Die 16-Jährige muss sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.
Gesucht wird nun die dritte Person. Dabei handelt es sich um eine junge Frau mit kräftiger Statur, dunklem, schulterlangem Haar und einem roten Pullover.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)
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KORBACH. Einblicke in die Begleitung schwerstkranker Menschen gibt eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 23. Juni 2026, im Klinikum Waldeck-Frankenberg am Standort Korbach. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich begleitet werden können, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist.
Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr im Vortragsraum des dritten Obergeschosses im Korbacher Krankenhaus. Kai Tammoscheit, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, interdisziplinäre Onkologie und Palliativmedizin im Korbacher Krankenhaus, sowie Hospizkoordinatorin Sandra Voß erläutern, wie ambulante Hospizarbeit die medizinische Versorgung im Krankenhaus sinnvoll ergänzt und welchen Beitrag sie für Patienten, Angehörige und Behandlungsteams leisten kann.
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse von Menschen in palliativen Situationen. Die Referenten zeigen auf, wie hospizliche Begleitung im Klinikalltag konkret aussieht, welche Unterstützung Betroffene und ihre Familien erhalten können und warum Zeit, Zuwendung und Orientierung gerade in schwierigen Lebensphasen eine besondere Bedeutung haben.
Anhand von Praxisbeispielen wird deutlich, wie ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sowie hauptamtliche Fachkräfte dazu beitragen, Ängste zu lindern, Gespräche zu ermöglichen und die Lebensqualität schwerstkranker Menschen zu stärken.
„Medizinische Versorgung und menschliche Begleitung gehören untrennbar zusammen. Gerade am Lebensende sind Zeit, Zuhören und individuelle Unterstützung von unschätzbarem Wert“, betont Chefarzt Kai Tammoscheit.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die mehr über palliative Versorgung, Hospizarbeit und die Möglichkeiten einer ganzheitlichen Betreuung im Krankenhaus erfahren möchten. Sie bietet Raum für Informationen, Fragen und den gemeinsamen Austausch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ausstellung im Krankenhausfoyer
Begleitend zur Veranstaltung wird ab dem 19. Juni 2026 im Foyer der Korbacher Klinik eine thematische Ausstellung präsentiert. Für eine Woche informieren mehrere Roll-up-Banner über die Ziele und Angebote der Hospizarbeit sowie über die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen.
Die Ausstellung vermittelt anschaulich, welche Unterstützung Hospizdienste Betroffenen und ihren Angehörigen bieten können und wie eine würdevolle Begleitung am Lebensende gestaltet werden kann. Besucherinnen und Besucher des Krankenhauses haben die Möglichkeit, sich unabhängig von der Veranstaltung über das Thema zu informieren und Anregungen für Gespräche und persönliche Auseinandersetzungen mitzunehmen.
„Mit der Ausstellung möchten wir dazu beitragen, das Thema Sterben, Tod und Begleitung stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und über die wichtige Rolle der Hospizarbeit aufzuklären“, sagt Sandra Voß, Leitende Hospizkoordinatorin vom Ökumenisch ambulanten Hospiz Korbach e.V.
Veranstaltungsdaten
Termin: 23. Juni 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Stadtkrankenhaus Korbach, Vortragsraum im dritten Obergeschoss, Enser Straße 19, 34497 Korbach
Sandra Voß (Leitende Hospizkoordinatorin des Ökumenisch
ambulanten Hospiz Korbach e.V.)
WILLEBADESSEN. Hoher Sachschaden ist bei einem Unfall mit einem Tieflader auf der Landstraße 828 entstanden. Der Arbeitsarm eines aufgeladenen Baggers prallte gegen eine Straßenbrücke. Verletzt wurde niemand.
Ereignet hatte sich der Unfall am Montag gegen 18.15 Uhr in Willebadessen. Das Gespann war auf der L 828 in Fahrtrichtung Neuenheerse unterwegs. An einer Brücke, die die Bahnhofstraße über die L 828 führt, prallte der Arbeitsarm des Baggers gegen eine obere Brückenkante.
Der aus Nordhessen stammende Fahrer blieb unverletzt. Nach der Brückendurchfahrt brachte er das Gespann zum Stehen. Weitere Verkehrsteilnehmer waren nicht beteiligt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der offenbar nicht tief genug eingeklappte Arbeitsarm des Baggers abgerissen. Der Arm prallte auf die Ladefläche des Anhängers, wodurch auch diese beschädigt wurde. Am Bagger entstanden weitere Beschädigungen, sodass von einem Totalschaden auszugehen ist.
Einzelne Metallteile flogen mehrere Meter weiter in ein angrenzendes Gewächshaus und zerstörten dort Scheiben. Schäden entstanden außerdem an der Brücke.
Begutachtet wurden die Anprallschäden am folgenden Tag von Bauwerksprüfern von Straßen.NRW in Kooperation mit der Straßenmeisterei Peckelsheim. In einem größeren Bereich war Beton abgeplatzt, die tragende Bewehrung wurde jedoch nicht beschädigt. Damit gilt die Brücke weiterhin als tragfähig, der Verkehr kann darüber uneingeschränkt laufen. (ots/r)
HOMBERG/EFZE. Polizei und Feuerwehr sind in der Nacht zu einem Fahrzeugbrand auf einem Parkplatz im Burkhardweg gerufen worden. Dort standen zwei Personenkraftwagen in Vollbrand, ein weiteres Fahrzeug wurde beschädigt.
Alarmiert wurden die Kräfte am Mittwoch, 17. Juni 2026, gegen 1.30 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen hatten Anwohner ein Feuer sowie Explosionsgeräusche gemeldet.
Auf dem Parkplatz oberhalb der Hochhäuser im Burkhardweg standen zwei Pkw beim Eintreffen der Einheiten bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr brachte die Flammen zügig unter Kontrolle und verhinderte eine weitere Ausbreitung. Verletzt wurde niemand.
Um welche Fabrikate es sich bei den ausgebrannten Fahrzeugen handelt, ist derzeit noch unklar. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Bislang ist die Brandursache unklar. Hinweise auf eine strafrechtlich relevante Ursache liegen derzeit nicht vor. In einem der Pkw wurde im Fußraum eine Propangasflasche festgestellt. Ob diese im Zusammenhang mit der Brandentstehung steht oder ursächlich für das Feuer war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Geführt werden diese von der Kriminalpolizei in Homberg. (ots/r)
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KORBACH. Nach einer Unfallflucht am sogenannten McDonald's-Kreisel sucht die Polizei eine Autofahrerin. Eine Radfahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Ereignet hatte sich der Unfall am Dienstag, 16. Juni 2026, gegen 18.45 Uhr im Bereich Westring, Briloner Landstraße und Nordring. Die Radfahrerin war mit einem Mountainbike aus Richtung Westring in den Kreisverkehr eingefahren und wollte die zweite Ausfahrt in Richtung Nordring nehmen.
Zur gleichen Zeit fuhr eine Autofahrerin auf der Briloner Landstraße stadtauswärts in den Kreisverkehr ein, obwohl sich die bevorrechtigte Radfahrerin bereits dort befand. Im weiteren Verlauf streifte die Mountainbike-Fahrerin die linke Fahrzeugseite des Autos, kam zu Fall und wurde leicht verletzt.
Mit einem Rettungswagen musste die Verletzte in das Korbacher Krankenhaus gebracht werden. Die Autofahrerin hielt zunächst kurz an und teilte mit, dass sie die Radfahrerin übersehen haben müsse. Außerdem gab sie an, kurz zuvor ihre Mutter ins Krankenhaus gebracht zu haben. Danach wollte sie ihren Wagen nach eigenen Angaben umparken.
Stattdessen fuhr die Frau über den Nordring in unbekannte Richtung davon, ohne die notwendigen Maßnahmen als Unfallbeteiligte zu treffen.
Gesucht wird ein vermutlich schwarzer Personenkraftwagen, etwa in der Größe eines VW Golf. An der Fahrerseite dürfte das Fahrzeug Kratzspuren durch das Fahrrad aufweisen.
Die Fahrerin wird wie folgt beschrieben:
Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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HESSEN. 2.251 Personen- und 1.124 Fahrzeugkontrollen, 38 Durchsuchungsmaßnahmen und ein vollstreckter Haftbefehl – das ist die Bilanz der landesweiten Aktionswoche gegen Wohnungseinbruchdiebstahl der hessischen Polizei.
Im Zeitraum von Montag bis Sonntag, 8. bis 14. Juni 2026, wurden die Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Einbrechern intensiviert. Neben verstärkten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen standen Präventionsangebote sowie eine umfassende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Die Einsatzwoche, die vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) koordiniert wurde, war lediglich ein Teil einer umfangreichen Bekämpfungsstrategie im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam Sicher vor Diebstahl und Einbruch“.
Innenminister Roman Poseck betonte: „Mit der Aktionswoche haben wir unsere Kampagne ‚Gemeinsam sicher vor Diebstahl und Einbruch‘ landesweit weiter vorangebracht. Wohnungseinbrüche treffen die Menschen dort, wo sie sich am sichersten fühlen sollten, nämlich in den eigenen vier Wänden. Deshalb nehmen wir den Anstieg der Fallzahlen im letzten Jahr sehr ernst. Mittelfristig zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik zwar eine erfreuliche Entwicklung, denn zwischen 2015 und 2025 sind die Wohnungseinbruchdiebstähle in Hessen um rund 42 Prozent zurückgegangen. Der Anstieg um 910 auf 6.777 Fälle im vergangenen Jahr ist für mich jedoch ein klarer Handlungsauftrag. Diesem Trend treten wir konsequent entgegen. Die Bilanz der Aktionswoche zeigt, dass unsere Gesamtstrategie aus Prävention, Repression und moderner Technik greift. Tausende Kontrollen, eine Vielzahl an Beratungen und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit gehen Hand in Hand. Mein Dank gilt allen eingesetzten Kräften der hessischen Polizei. Unser Ziel bleibt klar. Wir wollen die Fallzahlen wieder nachhaltig senken und die Sicherheit der Bürger in ihren eigenen vier Wänden bestmöglich gewährleisten.“
Daniel Muth, Präsident des Hessischen Landeskriminalamts, sagte: „Wohnungseinbruchdiebstähle verursachen nicht nur materielle Schäden, sondern greifen unmittelbar in die Privatsphäre der Betroffenen ein und beeinträchtigen zumeist nachhaltig das Sicherheitsgefühl der Opfer. Die hessenweite Aktionswoche hat gezeigt, dass die enge Verzahnung von Prävention, Öffentlichkeitsarbeit und konsequenter polizeilicher Kontrolle elementarer Bestandteil bei der Bekämpfung von Wohnungseinbruchdiebstahl ist. Unser Ziel bleibt es, Tatgelegenheiten zu reduzieren, Täter konsequent zu verfolgen und Bürgerinnen und Bürger für wirksame Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren.“
Offene und verdeckte Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen
Während der Aktionswoche führten Einsatzkräfte der sieben hessischen Polizeipräsidien mit Unterstützung des Hessischen Präsidiums Einsatz umfangreiche offene und verdeckte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch. Diese konzentrierten sich insbesondere auf überregionale Reisewege, Autobahnen und bekannte Aufenthaltsorte von bereits im Deliktsfeld straffällig gewordenen Personen.
Insgesamt wurden während der Einsatzwoche 2.251 Personen und 1.124 Fahrzeuge kontrolliert, 38 Objekte überprüft und eine Person festgenommen. Einen weiteren Schwerpunkt der Aktionswoche bildeten die umfangreichen Präventionsmaßnahmen der hessischen Polizei. Mit 25 Informations- und Messeständen, 26 WED-Beratungen in Wohn- und Gewerbebetrieben sowie vor Ort und auf der Dienststelle, 5 WED-Vorträgen, 50 sogenannten Präventionsstreifen und 2.593 individuellen Beratungsangeboten wurden Bürgerinnen und Bürger hessenweit über wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbruchdiebstahl informiert. Die Beratungen umfassten insbesondere Empfehlungen zur mechanischen und elektronischen Sicherung von Fenstern und Türen, zur Verbesserung des Einbruchschutzes sowie Hinweise zum sicherheitsbewussten Verhalten im Alltag.
Flankiert wurde die Aktionswoche durch eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträgen auf den Kanälen der hessischen Polizei wurden Bürgerinnen und Bürger für das Thema Wohnungseinbruchdiebstahl sensibilisiert und über Möglichkeiten zum Schutz vor Einbrüchen informiert.
Beratungsangebote der hessischen Polizei
Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich ganzjährig über geeignete Maßnahmen zur Sicherung ihres Zuhauses zu informieren. Die Fachberaterinnen und Fachberater der kriminalpolizeilichen Prävention stehen hessenweit für kostenlose und neutrale Beratungen zur Verfügung. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der hessischen Polizei unter:
Hintergrund Fallzahlen Wohnungseinbruchdiebstahl
Im Jahr 2025 wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für Hessen insgesamt 6.777 Fälle des Wohnungseinbruchdiebstahls erfasst. Gegenüber dem Vorjahr mit 5.867 Fällen entspricht dies einem Anstieg um 910 Fälle beziehungsweise 15,5 Prozent. Von den im Jahr 2025 registrierten Fällen verblieben 2.894 Taten und damit 42,7 Prozent im Versuchsstadium. Insgesamt hat sich die Anzahl der erfassten Wohnungseinbrüche im Zehn-Jahres-Vergleich in Hessen beinahe halbiert. Im Jahr 2015 waren noch 11.595 Fälle erfasst worden.
LICHTENFELS. Zwei Fahrzeuge sind auf der Landesstraße 3076 zwischen Nordenbeck und Goddelsheim zusammengestoßen. Beide Beteiligten mussten anschließend mit Rettungswagen in das Korbacher Krankenhaus gebracht werden.
Ereignet hatte sich der Unfall am Dienstag gegen 15.35 Uhr. Eine 58 Jahre alte Frau aus Lichtenfels befuhr mit einem blauen Skoda die L 3076 von Nordenbeck in Richtung Goddelsheim.
Auf der abschüssigen Strecke geriet der Skoda aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr. Dort stieß der Wagen mit einem entgegenkommenden dunkelblauen VW Passat eines 55 Jahre alten Mannes aus Korbach zusammen.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die L 3076 war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten etwa 90 Minuten gesperrt. Das Abschleppunternehmen Gäbler nahm beide Fahrzeuge auf. Hessen Mobil wurde wegen der Fahrbahnverunreinigung hinzugezogen.
KORBACH. Schadstellen auf der Landesstraße 3083 zwischen Korbach und Ober-Waroldern werden beseitigt. Für die Arbeiten wird der Abschnitt zwischen dem Abzweig der K 16 nach Strothe und Ober-Waroldern voll gesperrt.
Gesperrt bleibt die L 3083 von Montag, 22. Juni 2026, bis voraussichtlich Montag, 29. Juni 2026. Hessen Mobil bessert in diesem Zeitraum die Fahrbahn aus.
Umgeleitet wird der Verkehr von Korbach über Strothe, Höringhausen und Nieder-Waroldern sowie umgekehrt. Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen gebeten.
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BAD WILDUNGEN. Geflüchtet sind zwei Männer nach einem Unfall mit einem Audi A3 in der Altstadt. Vorangegangen war die Flucht des Fahrers vor einer Streife der Polizei, obwohl zunächst keine Kontrolle beabsichtigt war.
Gegen 18.45 Uhr waren Beamte der Polizeistation Bad Wildungen am Montag, 15. Juni 2026, in der Bahnhofstraße auf Streifenfahrt. Beim Anblick des Polizeiautos gab der bislang unbekannte Fahrer eines grauen Audi A3 mit HR-Kennzeichen plötzlich Gas und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in die Neue Straße.
Um in den engen Straßen keine Unbeteiligten zu gefährden, folgte die Streife dem Fahrzeug mit einigem Abstand. Beim Überfahren mehrerer Geschwindigkeitsschwellen wurde die Ölwanne des Audis beschädigt, sodass eine größere Menge Motoröl auslief.
Schließlich endete die Fahrt am Steinfundament eines Wohnhauses in der Kornstraße. Fahrer und Beifahrer stiegen aus und liefen zu Fuß in Richtung Kirchplatz davon. Auch im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Männer nicht mehr gefasst werden.
Da die Eigentumsverhältnisse des Audis ungeklärt blieben, wurde das Fahrzeug auf Anordnung der Polizei abgeschleppt. Nun sucht die Kriminalpolizei in Korbach nach Zeugen und bittet um Hinweise auf die beiden Männer.
Von den beiden Männern liegt folgende Personenbeschreibung vor:
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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SCHRECKSBACH. Nach einem Unfall in Schrecksbach brachten Rettungskräfte am Samstagabend einen leicht verletzten Motorradfahrer zur weiteren medizinischen Abklärung in das Asklepios-Klinikum nach Schwalmstadt. Der 26-Jährige aus Bad Wildungen fuhr gegen 19.20 Uhr auf der Landesstraße von Schrecksbach kommend in Richtung Neukirchen. In einer scharfen Rechtskurve geriet er nach links von der Fahrbahn ab und rutschen in den Straßengraben. An dem Motorrad war ein Schaden In höhe von 3000 Euro entstanden. (A. Wittke nh24)
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