FRITZLAR. Bei einem Böschungsbrand in der Gemarkung Fritzlar ist die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt. Rund 30 bis 35 Quadratmeter Böschung standen in Flammen.
Unter dem Einsatzstichwort „F1 – brennt Grasfläche“ alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte am Samstag, 15. August 2026, um 11.44 Uhr. Zur Einsatzstelle rückten ein ELW 1, ein StLF 20, ein TLF 24/50 sowie ein HLF 20/16 aus.
Vor Ort löschten die Feuerwehrkräfte die brennende Böschung mit Netzmittel ab. Anschließend wurde die Umgebung mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
KORBACH. Mit instandgesetzten Fahrrädern und einer neuen Gartenlounge unterstützt der Förderverein des ehemaligen Stadtkrankenhauses Korbach die Pflegeschüler am Bildungszentrum des Klinikums Waldeck-Frankenberg. Ziel ist es, die Ausbildungsbedingungen zu verbessern, die Pflegeausbildung attraktiver zu gestalten und insbesondere die Mobilität der Auszubildenden zu fördern.
Wie das Klinikum Waldeck-Frankenberg am Freitag, 14. August 2026, mitteilt, ist die Gewinnung und Ausbildung qualifizierter Pflegefachkräfte seit Jahren ein zentrales Anliegen. Seit der Fusion der Krankenhäuser in Frankenberg und Korbach bestehen aktuell zwei Fördervereine, die satzungsgemäß jeweils das ortsansässige Krankenhaus unterstützen. Beide Vereine engagieren sich seit Jahren finanziell und mit großem Einsatz für die beiden Häuser.
Bessere Bedingungen für die Pflegeausbildung
Der Förderverein des ehemaligen Stadtkrankenhauses Korbach setzt sich dafür ein, die Ausbildungsbedingungen am Bildungszentrum insgesamt zu verbessern und die Attraktivität der Pflegeausbildung weiter zu steigern. Unterstützt werden gezielt Maßnahmen, die allen Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern zugutekommen.
Einige Auszubildende am Bildungszentrum des Standorts Korbach kommen mittlerweile aus anderen Ländern und erwerben dort die Qualifikation zur Pflegefachkraft. „Sie leisten damit künftig einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Patientinnen und Patienten in einem Beruf, der bundesweit von erheblichem Fachkräftemangel geprägt ist“, berichtet Daniela Flegel, Leiterin des Bildungszentrums am Standort Korbach.
Instandgesetzte Fahrräder fördern die Mobilität
Ein Beispiel für die Unterstützung ist das Fahrradprojekt. Der Förderverein finanziert das benötigte Material sowie die Aufwandsentschädigung für einen ehrenamtlichen Helfer, der gespendete gebrauchte Fahrräder verkehrssicher instand setzt.
Anschließend werden die Fahrräder den Auszubildenden zur Verfügung gestellt. Damit sollen ihnen der Alltag sowie die Wege zwischen Wohnort, Bildungszentrum und Praxiseinsatz erleichtert werden. Das Angebot richtet sich an alle Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die auf eine kostengünstige und flexible Möglichkeit zur Fortbewegung angewiesen sind.
„Unsere Mission ist es, jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen in der Pflegeausbildung zu ermöglichen und die Mobilität vor Ort zu fördern“, erklärt Dr. Michael Rost, Vorsitzender des Fördervereins. „Mit der Unterstützung durch Materialförderung und den ehrenamtlichen Fahrraddienst leisten wir einen konkreten Beitrag zur Lern- und Lebensqualität der Pflegeschüler.“
Auch der Ärztliche Direktor des Klinikums Waldeck-Frankenberg, Dr. Arved-Winfried Schneider, hebt die Bedeutung der Unterstützung hervor: „Gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind die Grundlage einer sicheren und wohnortnahen Versorgung. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein stärkt den Ausbildungsstandort Korbach und trägt so zur Sicherung des Pflegepersonals in unserer Region bei.“
Gartenlounge für Pausengespräche
Ein weiteres Projekt wurde im Hof des Bildungszentrums verwirklicht. Dort steht speziell für die Auszubildenden eine moderne Lounge-Gruppe bereit. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern einen attraktiven Aufenthaltsbereich für die Pausen, soll den Austausch untereinander fördern und eine angenehme Lernatmosphäre schaffen.
Mit den Projekten setzt der Förderverein des Korbacher Standortes nach Angaben des Klinikums ein sichtbares Zeichen für die Förderung des pflegerischen Nachwuchses. Die Investitionen kommen den Pflege-Auszubildenden unmittelbar zugute und sollen zugleich dazu beitragen, qualifizierte Pflegefachkräfte für das Stadtkrankenhaus zu gewinnen und langfristig zu binden.
Über das Klinikum Waldeck-Frankenberg
Das Klinikum Waldeck-Frankenberg ist aus dem Zusammenschluss des Stadtkrankenhauses Korbach und des Kreiskrankenhauses Frankenberg entstanden. Als Klinikum an zwei Standorten bündelt es nach eigenen Angaben medizinische Kompetenz, moderne Versorgungsstrukturen und die langjährige Erfahrung beider Häuser.
Ziel ist es, die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung der Menschen in Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln – wohnortnah, leistungsstark und menschlich.
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FRANKENBERG. Gleich sechs Neugeborene haben dem Team der Geburtshilfe am Klinikum Waldeck-Frankenberg an einem Wochenende Grund zur Freude gegeben. Chefarzt Dr. med. Mehmet Yiğit zieht eine positive Bilanz und hebt dabei besonders die Arbeit des gesamten Teams aus Hebammen, Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten hervor.
Wie das Klinikum am Mittwoch, 12. August 2026, mitteilt, erblickten am ersten Augustwochenende insgesamt sechs Kinder in Frankenberg das Licht der Welt. Begleitet wurden die Geburten vom Team der Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Mehmet Yiğit.
Zusammenspiel des gesamten Teams
Nach Angaben des Klinikums liegt das Erfolgsgeheimnis nicht allein in der medizinischen Expertise des Chefarztes, sondern im Zusammenspiel des gesamten Teams. Hebammen, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte um die Leitende Oberärztin Gabriele Schalk arbeiten demnach Hand in Hand, um jede Geburt sicher und liebevoll zu begleiten.
Das zeigt sich nach Angaben des Klinikums auch in den Zahlen: Im Frankenberger Kreißsaal haben in diesem Jahr bereits mehr als 231 Kinder das Licht der Welt erblickt.
Umfangreiche Erfahrung in Geburtshilfe und Onkologie
Dr. Mehmet Yiğit hat seit Mai die chefärztliche Leitung inne und bringt umfangreiche Expertise in der Geburtshilfe sowie in der onkologischen Chirurgie mit. Der 53-Jährige ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 2024 auf Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin spezialisiert.
Bereits seit 2015 verfügt Yiğit über den Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie. Zudem ist er Senior-Mammaoperateur der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).
Nach Angaben des Chefarztes ist die medizinische Versorgung der Frauen in Gynäkologie und Geburtshilfe jedoch nur gemeinsam mit einem engagierten und erfahrenen Team möglich. Beispielhaft nennt er dabei Oberärztin Gabriele Schalk und hebt die Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen hervor.
„Es ist das Team, das hier jeden Tag großartig arbeitet. Wir haben das Glück, mit Menschen zu arbeiten, die ihre Aufgabe mit Leidenschaft erfüllen“, betont Yiğit.
Neue Perspektiven für die Region
Neben der Geburtshilfe treibt das Team auch die Versorgung von Frauen mit Beckenbodenproblemen weiter voran. Als erstes in Nordhessen ist es nach Angaben des Klinikums dem Qualitätsverbund Beckenboden beigetreten.
Diese Innovation hilft nach Darstellung des Klinikums vielen Frauen und wäre ohne die Bereitschaft des gesamten Teams, sich weiterzuentwickeln, nicht möglich.
Rund um die Uhr für werdende Familien da
Für Eltern und medizinische Fachkräfte in Waldeck, Frankenberg und dem Sauerland gilt nach Darstellung des Klinikums: Hinter jeder erfolgreichen Geburtsstation steht ein Team.
Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Yiğit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtshilfe rund um die Uhr für werdende Familien da.
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WALDECK/MARSBERG. Nahe Helminghausen hat sich ein größerer Vegetationsbrand zu einem langwierigen und personalintensiven Einsatz entwickelt (wir berichteten). Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf ein angrenzendes Waldgebiet über. Anhaltende Trockenheit, hohe Temperaturen und das teils schwer zugängliche Gelände stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.
Zu dem Brand kam es am Donnerstag, 13. August 2026, nahe des nordrhein-westfälischen Ortes Helminghausen. Bereits am Donnerstag unterstützten zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg die Einsatzkräfte vor Ort. Am Freitagabend erreichte ein weiteres Hilfeersuchen das Land Hessen. Daraufhin wurden zusätzliche Katastrophenschutzeinheiten aus Nordhessen in Voralarm versetzt. Auch Kräfte der Feuerwehr der Stadt Waldeck wurden für den überörtlichen Einsatz eingeplant.
Mit einem LF 10 KatS, einem MLF sowie insgesamt 15 Einsatzkräften aus verschiedenen Stadtteilen machten sich die Waldecker Kräfte am frühen Samstagmorgen auf den Weg. Pünktlich um 4.00 Uhr verlegten sie zunächst zu einem Sammelpunkt bei Diemelstadt-Rhoden. Dort wurden weitere Einheiten aus dem gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie aus anderen nordhessischen Landkreisen gesammelt und zu einem gemeinsamen hessischen Einsatzkontingent zusammengeführt.
Anschließend verlegte das gesamte Kontingent in einen Bereitstellungsraum in unmittelbarer Nähe des Einsatzgebietes. Von dort aus wurden die einzelnen Löschzüge gezielt zu ihren jeweiligen Einsatzabschnitten und Aufgaben abgerufen.
Die Aufgabe der Waldecker Kräfte bestand gemeinsam mit weiteren Einheiten aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg darin, einen betroffenen Steilhang systematisch nach verbliebenen Glutnestern abzusuchen. Gefundene Glutnester wurden mit Handwerkzeugen freigelegt und anschließend gezielt abgelöscht.
Die Arbeiten waren körperlich anspruchsvoll: Hohe Temperaturen, steiles und teilweise schwer zugängliches Gelände sowie die intensive Suche nach versteckten Glutnestern stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Gerade bei Vegetations- und Waldbränden können sich Glutnester tief im Boden oder unter Wurzeln und Vegetationsschichten halten und auch nach längerer Zeit erneut aufflammen. Entsprechend gründlich mussten die betroffenen Bereiche kontrolliert und nachbearbeitet werden.
Nach Angaben der Feuerwehr zeigte der Einsatz eindrucksvoll, wie gut die Zusammenarbeit von Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten auch über Kreis- und Landesgrenzen hinweg funktioniert. Innerhalb kurzer Zeit konnten zahlreiche Kräfte aus Nordrhein-Westfalen und Hessen gemeinsam eingesetzt und koordiniert werden.
Auch für die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Waldeck war der Einsatz in dieser Größenordnung nach eigener Einschätzung eine wertvolle Erfahrung. Topografie und Vegetation im betroffenen Gebiet weisen deutliche Ähnlichkeiten zu vielen Bereichen rund um den Edersee auf. Das Arbeiten an steilen, bewaldeten Hängen und die Suche nach Glutnestern lieferten daher wichtige praktische Erkenntnisse, die auch für mögliche zukünftige Wald- und Vegetationsbrände im eigenen Stadtgebiet genutzt werden können.
Die Feuerwehr Waldeck bedankt sich bei den anderen eingesetzten Einheiten, Logistikkomponenten und der lokalen Einsatzleitung für die sehr gute Zusammenarbeit.
Nach einem langen und anstrengenden Einsatztag konnten die Waldecker Kräfte schließlich die Rückfahrt antreten.
VÖHL. Auf der Kreisstraße 30 bei Marienhagen ist es zu einem Abbiegeunfall mit zwei Skoda gekommen. Beide Fahrerinnen blieben unverletzt.
Eine 73-jährige Frau aus der Gemeinde Vöhl befuhr am Samstag gegen 14.50 Uhr mit ihrem Skoda Karoq die K 30 aus Richtung Marienhagen. Sie beabsichtigte, nach links in einen Wirtschaftsweg abzubiegen.
Dort wartete bereits eine 27-jährige Frau, ebenfalls aus der Gemeinde Vöhl, mit einem Skoda Yeti. Sie wollte aus dem Wirtschaftsweg nach rechts abbiegen.
Beim Abbiegen fuhr die 73-Jährige so eng in den Wirtschaftsweg, dass ihr Karoq mit dem wartenden Yeti zusammenstieß. Beide Fahrzeuge kollidierten mit der jeweils linken Fahrzeugfront.
Der Schaden am Skoda Karoq wird auf rund 6.000 Euro geschätzt, am Skoda Yeti entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
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PADERBORN. Nach einem Verkehrsunfall auf der Nordstraße musste ein 21-jähriger BMW-Fahrer leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand erheblicher Sachschaden.
Der junge Mann befuhr am Samstag gegen 5.55 Uhr die Detmolder Straße aus Richtung Detmolder Tor. Beim Versuch, nach links in die Nordstraße abzubiegen, geriet er offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts auf den Gehweg.
Dort kollidierte der BMW zunächst mit vier abgestellten Fahrrädern und einem Fiat. Durch den Zusammenstoß wurde der Fiat gegen einen weiteren Pkw, einen VW-Bulli, geschoben. Erst die Kollision mit einer Laterne brachte den BMW zum Stillstand.
Bei dem Fahrer ergaben sich zudem Hinweise auf eine durch Alkohol und Betäubungsmittel bedingte Fahruntüchtigkeit. Sein Führerschein wurde sichergestellt, ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.
Mittels Abschleppwagen wurde der BMW von der Unfallstelle aus sichergestellt. An der beschädigten Laterne mussten durch die Stadt Paderborn Arbeiten vorgenommen werden, um Gefahren durch herabfallende Teile auszuschließen. (ots/r)
MESCHEDE. Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Klause und Wehrstapel ist ein 18 Jahre alter Autofahrer aus Bestwig tödlich verunglückt.
Der junge Mann befuhr am Samstag gegen 12.25 Uhr die Landstraße zwischen dem Mescheder Ortsteil Klause und Wehrstapel. Auf Höhe des Abzweigs nach Blüggelscheidt kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.
Der 18-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die Landstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 zu melden. (ots/r)
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PADERBORN. Zahlreiche Einsätze haben Feuerwehr und Rettungsdienst in Paderborn gefordert. Das Spektrum reichte von Tierrettungen und Bränden bis zu technischen Hilfeleistungen. Zusätzlich unterstützten Einsatzkräfte aus Paderborn die Waldbrandbekämpfung bei Marsberg-Helminghausen.
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden rückte die Feuerwehr bis Samstag, 15. August 2026, zu insgesamt 17 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Fünfmal wurden die Kräfte zu Tieren in Notlagen gerufen, außerdem mussten acht Brandeinsätze bewältigt werden.
Dabei reichte das Einsatzspektrum von einer brennenden Mülltonne bis zu einem brennenden Lastkraftwagen. Nach Angaben der Feuerwehr konnten die Brände jeweils unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Weitere vier Alarmierungen entfielen auf technische Hilfeleistungen. Unter anderem befand sich eine Person hinter einer verschlossenen Tür. In einem weiteren Fall war der Fuß eines Kindes in einem Gitter eingeklemmt.
Auch zu einem Verkehrsunfall mit einer gemeldeten eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage glücklicherweise nicht. Ausgelöst worden war die Alarmierung durch den E-Call eines Mobiltelefons. Hinzu kam ein Einsatz wegen einer Ölspur.
Neben den Einsätzen im Stadtgebiet unterstützte die Feuerwehr Paderborn die Waldbrandbekämpfung bei Marsberg-Helminghausen. Bereits am Morgen wurde ein Tanklöschfahrzeug zur Unterstützung der dortigen Einsatzkräfte entsandt. Am frühen Nachmittag folgten zwei weitere Löschfahrzeuge aus Paderborn.
Bis in die Nacht hinein blieben die Fahrzeuge dort im Einsatz, bevor die Kräfte anschließend nach Paderborn zurückkehrten.
Stark gefordert war innerhalb der vergangenen 24 Stunden auch der Rettungsdienst der Feuerwehr Paderborn. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 50 Notfalleinsätzen aus. Darüber hinaus wurden 31 Krankentransporte durchgeführt.
Nach Angaben der Feuerwehr zeigt das Einsatzgeschehen erneut die große Bandbreite der Aufgaben von Feuerwehr und Rettungsdienst. Neben den unterschiedlichen Einsätzen im eigenen Stadtgebiet leisten die Kräfte bei besonderen Einsatzlagen auch überörtliche Unterstützung. Dabei sind sowohl die hauptamtlichen als auch die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Paderborn gefordert. (ots/r)
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ZIERENBERG. Nach einer Kollision mit einem Wildtier ist ein BMW M2 im Bereich der Autobahnausfahrt Zierenberg von der Fahrbahn abgekommen und im Gebüsch gelandet. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Zu dem Unfall kam es am Freitag gegen 18.35 Uhr im Bereich Burghasungen nahe der Ausfahrt Zierenberg der A 44. Nach den vorliegenden Informationen erfasste der BMW ein Wildtier und kam anschließend von der Fahrbahn ab.
Der BMW wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt. Der Halter des Fahrzeugs stammt aus der Gemarkung Twistetal.
Mit der Bergung des Unfallwagens wurde das Abschleppunternehmen Gäbler beauftragt, das den BMW anschließend von der Unfallstelle abtransportierte.
FRANKENBERG. Rauch über einem Waldgebiet zwischen Schreufa und Hommershausen hat am Abend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Während der zunächst schwierigen Suche nach der Brandstelle meldete schließlich ein Radfahrer ein Feuer im Bereich Gossberg/Totenhöhe. Rund 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk standen dort in Flammen.
Unter dem Einsatzstichwort „F WALD 1“ wurden die Feuerwehren Frankenberg und Schreufa am Freitag um 20.57 Uhr wegen einer Rauchentwicklung im Wald zwischen Schreufa und Hommershausen alarmiert. Da die genaue Lage der Brandstelle unklar war, fuhren die rund 40 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zunächst einen Bereitstellungsraum im Industriepark Nord an.
Von dort begann die Erkundung mit einem Kommandowagen. Noch während der Suche erreichte die Einsatzkräfte über die Leitstelle die Meldung eines Radfahrers, der einen Waldbrand im Bereich Gossberg/Totenhöhe entdeckt hatte.
Drei Fahrzeuge fuhren daraufhin unmittelbar zur Brandstelle, während die übrigen Kräfte einen neuen Bereitstellungsraum an der Wigand-Gerstenberg-Schule bezogen. Rund 300 Meter unterhalb der Totenhöhe in Richtung Schreufa brannten direkt am Wegesrand etwa 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk. Das Feuer breitete sich zu diesem Zeitpunkt weiter aus.
Mit einem C- und einem D-Rohr nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung auf. Die Wasserversorgung wurde über Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.
Im weiteren Verlauf gruben die Feuerwehrkräfte den betroffenen Waldboden um und löschten vorhandene Glutnester gezielt ab. Zusätzlich kam Netzmittel zum Einsatz. Abschließend wurde der Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Wie Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet, waren insgesamt rund 40 Feuerwehrkräfte mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Kommunalwald und die Polizei waren vor Ort.
Zur Ursache des Feuers liegen bislang keine Angaben vor.
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