Michael Fränkel

Michael Fränkel

Dienstag, 23 Dezember 2025 14:48

Person stürzt in kaltes Ederseewasser

WALDECK-SCHEID. Zu einem Wassernotfall auf dem Edersee ist die Feuerwehr der Stadt Waldeck durch die Leitstelle alarmiert worden. Eine Person war bei winterlichen Temperaturen über Bord eines Bootes gegangen.

Die Alarmierung erfolgte am Montagabend, 22. Dezember, gegen 19.35 Uhr mit dem Stichwort, dass sich eine Person am Ostufer bei Scheid im kalten Wasser befinde. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person von einem privaten Boot aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser gefallen war. Glücklicherweise gelang es einer weiteren Person an Bord, den Verunfallten zurück ins Boot zu ziehen. Da die erste Meldung auf der Anfahrt dramatischer klang und befürchtet wurde, dass jemand untergegangen sei, wurden vorsorglich ein weiteres Boot der Feuerwehr Hemfurth sowie die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Kassel nachalarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trieb das Boot manövrierunfähig in Richtung Ufer. Unter der Leitung von Andreas Przewdzing leiteten die Retter umgehend Maßnahmen zur Versorgung und zum Wärmeerhalt des Patienten ein. Da das steile Ufer im Bereich Scheid keine direkte, sichere Rettung zuließ, schleppten die Waldecker Kräfte das Boot zur Liegewiese in Scheid. Hierfür nutzten sie das DLRG-Boot, das in den Wintermonaten von der Feuerwehr besetzt wird. Von der Liegewiese aus erfolgte die Rettung über den Steilhang mittels einer Schleifkorbtrage zum bereitstehenden Rettungsdienst.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr großflächig ausgeleuchtet. Zudem kam eine Drohne zum Einsatz, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Die Einsatzkräfte waren rund eine Stunde und 15 Minuten gebunden.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Waldeck auch die Feuerwehr Hemfurth, die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Kassel, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie die Polizei.

Dienstag, 23 Dezember 2025 14:17

Messerangriff vor Einkaufszentrum endet in JVA

FRANKENBERG. Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen endete für einen 22-Jährigen mit einer Schnittverletzung. Da der genaue Tatablauf und die Hintergründe noch nicht hinreichend geklärt sind, sucht die Polizei Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Samstagabend, 20. Dezember, gegen 19 Uhr vor einem Einkaufszentrum in der Röddenauer Straße zu einem zunächst verbalen Streit zwischen mindestens drei männlichen Personen syrischer Herkunft. In dessen Verlauf soll das Opfer von zwei Tatverdächtigen mit dem Tode bedroht worden sein. Dann soll einer der Tatverdächtigen, ein 32-Jähriger, ein Messer gezogen und damit in Richtung des Körpers des 22-Jährigen gestochen haben. Dadurch erlitt das Opfer eine oberflächliche Schnittverletzung am Bauch.

Als zwei Unbeteiligte in den Konflikt einschritten, konnte sich das Opfer befreien und vom Tatort fliehen. Bei Eintreffen der Polizei waren die Täter flüchtig, durch die sofort eingeleiteten Ermittlungen konnten die beiden Tatverdächtigen identifiziert werden.

Gegen 20.20 Uhr meldete ein Zeuge eine weitere Auseinandersetzung an einem Kiosk an der Uferstraße. Die sofort entsandte Streife der Polizeistation Frankenberg traf vor Ort die beiden Tatverdächtigen an und nahm sie fest. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Beamten Messer, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg ordnete der Haftrichter gegen den 32-jährigen Beschuldigten Untersuchungshaft an.

Die Polizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Dienstag, 23 Dezember 2025 01:13

Wechsel an der Polizeispitze

KASSEL. Die Abteilung Einsatz des Polizeipräsidiums Nordhessen hat einen neuen Leiter. Rainer Neusüß wurde am Freitag im Rahmen einer Führungsbesprechung der Behörde durch Polizeipräsident Marco Bärtl offiziell in das neue Amt eingeführt.

Der 58-jährige Leitende Kriminaldirektor tritt damit die Nachfolge von Abteilungsdirektor Uwe Papenfuß an, der Anfang Dezember in den Ruhestand verabschiedet wurde. Neusüß, der zuletzt der Chef der Kripo in Nordhessen war, leitet nun die größte Abteilung des Präsidiums und ist damit quasi ranghöchster "Polizist" der Behörde. In seiner Verantwortung liegt nun das gesamte Einsatzgeschäft der Schutz- und Kriminalpolizei in Nordhessen mit über 1800 Beamten und Angestellten.

Polizeipräsident Marco Bärtl zum Amtswechsel in der Abteilungsleitung: "Rainer Neusüß ist ein erfahrener Kriminalist, guter Stratege und aus seinen umfangreichen Vorverwendungen auch mit großer Erfahrung im schutzpolizeilichen Bereich ausgestattet. In Zeiten, in denen sich unsere Gesellschaft und auch die Kriminalität aufgrund der technischen Entwicklungen rasant verändert, ist er genau der richtige Mann, um die Polizei im operativen Geschäft gut auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Durch seine hohe Fachkompetenz und schnelle Auffassungsgabe wird er dafür sorgen, dass das Polizeipräsidium Nordhessen im Einsatz für die Sicherheit der Menschen unserer Region immer am Puls der Zeit und zukunftsfähig ausgerichtet ist."

Neusüß bringt viel Führungserfahrung mit

Rainer Neusüß, der im Werra-Meißner-Kreis lebt, ist seit 1989 Angehöriger der hessischen Polizei und hat seitdem viele Stationen und Führungsfunktionen durchlaufen. Auch in der Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Nordhessen wurde er in der Vergangenheit mit verschiedenen Führungspositionen betraut. So war Neusüß in der Zeit von August 2006 bis Juni 2007 Leiter der Regionalen Kriminalinspektion (RKI) und in den Jahren 2014 und 2015 für insgesamt 15 Monate Chef der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI). Von Dezember 2018 bis Juli 2023 führte Rainer Neusüß erfolgreich die Polizeidirektion Werra-Meißner in Eschwege und davor dreieinhalb Jahre lang die osthessische Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg. Im Jahr 2023 wurde er dann Kripo-Chef in Nordhessen, von wo aus er nun an die Spitze der Abteilung Einsatz wechselt.

Pensionierter Abteilungsleiter Papenfuß mit beeindruckender Karriere

Der frisch pensionierte Amtsvorgänger von Neusüß, Uwe Papenfuß, kann auf eine beeindruckende Karriere im Dienst des Landes Hessen und mehr als 44 Dienstjahre zurückblicken. Der aus dem Schwalm-Eder-Kreis stammende Papenfuß trat im Oktober 1981 mit 16 Jahren in die Polizei Hessen ein und durchlief in den Folgejahren verschiedene Stationen im mittleren und gehobenen Dienst, größtenteils im Bereitschaftspolizeipräsidium. Im Jahr 2000 absolvierte er erfolgreich das Studium zum höheren Dienst und wurde schließlich im Jahr 2006 zum Polizeipräsidium Nordhessen versetzt, wo er die Leitung der Führungsgruppe der Polizeidirektion Kassel und im Jahr 2008 schließlich die Gesamtleitung der Direktion übernahm. Im Jahr 2015 trat er dann den Posten des Leiters des Stabes der Abteilung Einsatz an. Im Jahr 2017 wurde Papenfuß in das Regierungspräsidium Kassel abgeordnet, wo er zum Schluss das Dezernat Ausländerrecht leitete. Im Jahr 2020 kehrte er zurück ins Polizeipräsidium und übernahm die Leitung der Abteilung Einsatz. Am 5. Dezember endete nun die Dienstzeit des 61-jährigen Abteilungsdirektors. An seinem letzten Arbeitstag wurde Uwe Papenfuß von vielen Mitarbeitenden des Polizeipräsidiums mit einem langen Spalier empfangen und unter großem Beifall mit viel Wertschätzung verabschiedet.

"Uwe Papenfuß ist einer der herausragendsten Einsatzleiter in ganz Hessen gewesen. Mit seiner Pensionierung verliert die Polizei einen hochkompetenten Polizeitaktiker und zudem eine beeindruckende Persönlichkeit. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und vor allem viel Gesundheit", so Polizeipräsident Bärtl anlässlich der Pensionierung. (ots/r)

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Dienstag, 23 Dezember 2025 00:55

Randalierer zerschlägt Zugscheibe

STADTALLENDORF. Zu einem Vorfall mit einem bislang unbekannten Mann kam es in einem Regionalexpress der Linie RE 98. Am Freitag, 19. Dezember, gegen 18 Uhr wurde der Mann nach bisherigen Erkenntnissen durch einen Zugbegleiter dabei beobachtet, wie er Flaschen aus den Mülleimern entnahm.

Nachdem der Zugbegleiter ihn aufforderte, dies zu unterlassen, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. In der Folge wurde der Mann aufgefordert, den Zug zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er zunächst nicht nach und konnte erst mit Unterstützung mehrerer Reisender am Bahnhof Stadtallendorf aus dem Zug begleitet werden. Im Anschluss bedrohte der unbekannte Mann den Zugbegleiter verbal und schlug mit einer Flasche gegen die Scheibe einer Zugtür, wodurch das Glas zersplitterte. Danach entfernte sich der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.

Auf mehrere tausend Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1,75 Meter groß

  • schwarze, schulterlange, krause Haare

  • trug eine Basecap und eine dunkle Jacke

  • weiße, stark verschmutzte Schuhe sowie eine helle Jeans

Die Bundespolizeiinspektion Kassel bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0561/81616-0. (ots/r)

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Dienstag, 23 Dezember 2025 00:32

Technischer Defekt als Brandursache

PADERBORN. Ein technischer Defekt ist vermutlich der Auslöser eines Brandes in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im Vogtland in Marienloh (wir berichteten). Das ergaben die Ermittlungen der Brandsachverständigen der Polizei.

Bewohner des Hauses hatten am Freitagabend, 19. Dezember, gegen 20.45 Uhr die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie eine Rauchentwicklung festgestellt hatten. Das Gebäude konnten sie unverletzt verlassen. Die Feuerwehr konnte das Feuer, welches vermutlich durch eine Powerbank in einem Büroraum der Wohnung ausgelöst worden war, löschen.

Während die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist, wurden die anderen Wohnungen und eine Kleintierpraxis im Erdgeschoss nicht beschädigt. Auf rund 70.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)

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Montag, 22 Dezember 2025 23:34

22-Jährige nach Reitunfall verstorben

KASSEL / CALDEN. Eine tragische Nachricht erreichte die Polizei nach dem schweren Reitunfall in Ehrsten, bei dem eine junge Frau lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte. Am Sonntag, 21. Dezember, verstarb die 22-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel im Krankenhaus an den Folgen des Unglücks.

Der ursprüngliche Unfall ereignete sich am Montag, 1. Dezember, gegen 16.45 Uhr in der Straße "Trift". Zu diesem Zeitpunkt wurden die Polizei und der Rettungsdienst zu dem tragischen Geschehen gerufen. Wie die nach dort geeilten Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichteten, hatte die verletzte Frau zuvor gemeinsam mit einer Freundin zwei Pferde am Halfter ausgeführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ertönte plötzlich ein Knallgeräusch, woraufhin das von der 22-Jährigen geführte Pferd durchging. Die junge Frau wurde beim Versuch, das weggaloppierende Tier am Zügel festzuhalten, mitgeschliffen und geriet im weiteren Verlauf am Boden liegend unter das Pferd. Hierbei erlitt sie lebensgefährliche Verletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie nun den Folgen der schweren Verletzungen erlag.

Das Pferd lief nach dem Vorfall zunächst davon, wurde aber später wieder eingefangen. Die eingesetzten Polizisten konnten vor Ort ermitteln, dass zwei zehn und zwölf Jahre alte Kinder zuvor hinter einer Hecke im Bereich des Unfallorts erlaubnisfreie, frei verkäufliche Feuerwerkskörper gezündet haben sollen. Die Reste abgebrannter Feuerwerkskörper, bei denen es sich um sogenannte Kleinstfeuerwerke der Kategorie F1 handelte, wurden sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass das Pferd aufgrund der gezündeten pyrotechnischen Gegenstände durchgegangen ist. Wie es zu dem tragischen Geschehen im Einzelnen kommen konnte, ist Inhalt der weiteren Ermittlungen. Die Erziehungsberechtigten der Kinder wurden bereits über das Verfahren informiert. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Montag, 22 Dezember 2025 18:03

Zoll warnt vor illegalem Feuerwerk

GIEßEN. Der Zoll warnt zum Ende des Jahres eindringlich vor dem Kauf und der Einfuhr von gefährlichem Feuerwerk aus dem Ausland. Da der Jahreswechsel näher rückt, rückt damit auch die Zeit näher, in der vielerorts Feuerwerk gekauft wird. Doch Vorsicht: Einige Produkte, die in benachbarten Ländern oder online angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards und können beim Zünden unberechenbare und schwere Folgen haben. Zollbeamtinnen und -beamte stellen jedes Jahr bei Kontrollen und in Paketsendungen unter anderem nicht konforme und teils extrem gefährliche Pyrotechnik sicher – allein 2024 waren es bundesweit über sieben Tonnen. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf genau hinzuschauen und sich vorab zu informieren.

Alle im Handel erhältlichen Feuerwerkskörper müssen getestet und mit dem CE-Zeichen versehen werden. Die Einfuhr von nicht konformem Feuerwerk ohne CE-Kennzeichen nach Deutschland ist nach dem Sprengstoffgesetz verboten. Es ist möglich, dass Feuerwerk aus dem Ausland diese geltenden Kriterien nicht erfüllt oder sogar gefälschte Zulassungszeichen verwendet werden. „Derartige Pyrotechnik wird daher bei unseren Kontrollen konsequent beschlagnahmt. Wer versucht, nicht zugelassene Feuerwerkskörper nach Deutschland zu bringen, macht sich strafbar“, so Michael Bender, der Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen.

Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes Gießen haben im vergangenen Jahr fast eine Tonne illegale Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. Der größte Teil wurde in Paketzentren entdeckt und stammte aus Onlinebestellungen in Osteuropa. Und auch in diesen Tagen hat der Zoll schon jede Menge illegale Böller sichergestellt.

„Wir können nur eindringlich warnen: Für die eigene Sicherheit sollte man auf Feuerwerkskörper verzichten, deren Herkunft man nicht klar nachvollziehen kann oder die keine vorgeschriebene CE-Kennzeichnung haben“, betont Bender, „nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar und sie zu nutzen, kann extrem gefährlich werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Verbrennungen, Verätzungen oder dem Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht kommen.“

Für bestimmte Kategorien und Arten von Feuerwerkskörpern ist außerdem eine Erlaubnis der zuständigen Behörde erforderlich. Die Überwachung der Einhaltung der sprengstoffrechtlichen Vorschriften obliegt in Deutschland den für das Sprengstoffrecht zuständigen Behörden der Bundesländer sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Zoll unterstützt diese Behörden bei der Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen zu explosionsgefährlichen Stoffen.

Weitere Informationen zu den Bestimmungen und der konkreten Kategorisierung von Feuerwerk finden Sie auf der Internetseite der BAM und unter zoll.de:

https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Feuerwerkskoerper/feuerwerkskoerper_node.html#vt-sprg-2 (ots/r)

BRILON. Mit einem Schornsteinbrand in der Rochusstraße begann ein arbeitsreicher Einsatztag für die Feuerwehr. Am Samstag, 20. Dezember, wurde der Löschzug Brilon um 10:57 Uhr zu einem Rußbrand im Schornstein alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Der Kamin wurde über die Drehleiter mithilfe eines speziellen Kehrwerkzeugs gereinigt. Die dabei gelösten Glutreste wurden kontrolliert aus dem Schornstein entfernt und im Außenbereich abgelöscht.

Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen rund 3,5 Stunden im Einsatz. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr nicht vor.

Parallel zu diesem Einsatz wurden am Samstag um 13:24 Uhr die Löschgruppen Hoppecke und Messinghausen zu einer Gewässerverunreinigung auf der Hoppecke alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Ölschlieren auf dem Gewässer sowie einen deutlichen Heizöl- bzw. Dieselgeruch fest. Bei der Erkundung wurde im Industriegebiet „Im Lies" ein Abflussrohr entdeckt, aus dem Heizöl austrat. Ursache war ein undichter, frisch betankter Heizöltank, aus dem das Öl über die Regenwasserkanalisation in den Fluss gelangt war.

Die Löschgruppe Messinghausen errichtete eine Ölsperre auf der Hoppecke, während die Löschgruppe Hoppecke das weiter austretende Heizöl auffing. Ein Fachunternehmen pumpte den Heizöltank leer. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Gefahrgut nachalarmiert, um das Abflussrohr abzudichten und verbliebene Ölreste aufzunehmen. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde wurde der Abfluss abschließend gespült. Gegen 15:45 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte wieder einrücken. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte rund drei Stunden im Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe liegen auch hier nicht vor.

Der letzte Alarm des Tages erfolgte um 18:50 Uhr. Auf der B251 zwischen Brilon Wald und Brilon hatte ein Traktor mehrere Liter Hydrauliköl verloren. Die Fahrbahn war stellenweise spiegelglatt. Gemeinsam mit der Polizei sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Gegen 22:00 Uhr konnten die sechs eingesetzten Kräfte des Löschzug Brilon die Einsatzstelle verlassen.

Samstag, 20 Dezember 2025 18:08

Audi-Totalschaden nach Alkoholfahrt

WALDECK. Auf der Kreisstraße 20 zwischen Sachsenhausen und Ober-Werbe kam ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Samstag um 0.16 Uhr.

Ein 48-jähriger Mann aus Vöhl befuhr die Kreisstraße in Fahrtrichtung Ober-Werbe. Infolge von Alkoholgenuss verlor er die Kontrolle über seinen schwarzen Audi A4. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und stürzte anschließend einen steilen Abhang hinab.

An dem Audi A4 entstand bei dem Unfall ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei ordnete bei dem 48-Jährigen eine Blutentnahme an. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.

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Samstag, 20 Dezember 2025 17:08

Wohnungsbrand: Nachbarn reagieren richtig

PADERBORN. Die Feuerwehr Paderborn wurde zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr in einem Reihenhaus im Stadtteil Marienloh alarmiert. Der Alarm ging am Freitag gegen 20.50 Uhr für die Straße „Im Vogtland“ ein.

Aufmerksame Nachbarn hatten im gemeinsamen Treppenraum des Reihenhauses Brandgeruch wahrgenommen, folgerichtig den Notruf gewählt und das Haus vorbildlich verlassen. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Obergeschoss festgestellt werden.

Zu dem Zeitpunkt konnte allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Bewohner der betroffenen Wohnung dort aufhielt. Umgehend wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel wurde eine Anleiterbereitschaft durch die Drehleiter hergestellt.

Im weiteren Einsatzverlauf konnte durch die Polizei telefonischer Kontakt zum Bewohner, welcher sich nicht in der Wohnung befand, hergestellt werden. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurde die Wohnung maschinell belüftet und abschließend mit einem Mehrgasmessgerät auf mögliche Rückstände von Brandgasen kontrolliert.

Die Brandwohnung ist fortan nicht mehr bewohnbar. Durch die Polizei wurden im Anschluss die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.

Bei diesem zweistündigen Einsatz waren neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, auch die ehrenamtlichen Löschzüge Marienloh und Stadtheide alarmiert. Insgesamt befanden sich an der Einsatzstelle ca. 55 Einsatzkräfte mit drei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen, zwei Drehleitern, dem GW-Logistik, zwei Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Führungsdienst B- und C-Dienst.

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