Michael Fränkel

Michael Fränkel

EDERTAL. Gestürzt ist ein Motorrollerfahrer einen etwa acht Meter tiefen Abhang hinunter in den Affolderner See. Nach dem Unfall verließ der Fahrer die Örtlichkeit und ließ das beschädigte Zweirad im Wasser zurück.

Der zunächst unbekannte Fahrzeugführer verlor in den Abendstunden des Donnerstags, 4. Juni 2026, auf einem Waldweg zwischen Affoldern und Hemfurth aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über seinen Motorroller. Anschließend stürzte er mit dem Fahrzeug in den Affolderner See. Der Mann blieb unverletzt und konnte sich eigenständig aus dem Wasser retten.

Anstatt die Bergung des beschädigten Rollers zu veranlassen, verließ der Fahrer den Ereignisort in unbekannte Richtung. Am Samstag, 6. Juni 2026, war gegen Mittag ein Vater mit seinem Sohn auf dem Waldweg unterwegs. Dabei entdeckten die beiden das im Uferbereich unter Wasser durchschimmernde Zweirad und verständigten die Polizei.

Beamte der Wasserschutzpolizei Waldeck begutachteten das Fahrzeug daraufhin von einem Polizeiboot aus. Ein Kennzeichen war nicht mehr aufzufinden, der Schlüssel steckte jedoch noch im Zündschloss. Zudem fanden die Einsatzkräfte im Inneren des Motorrollers Hinweise auf den Halter.

Die Freiwillige Feuerwehr Edertal wurde um 13.24 Uhr im Rahmen einer Amtshilfe für die Polizei alarmiert. Vier Einsatzkräfte der Ortsteilwehr Hemfurth-Edersee brachten ein Mehrzweckrettungsboot auf das Unterbecken der Pumpspeicherkraftwerke zwischen Affoldern und Hemfurth. Dort bargen sie den im Uferbereich am Steilhang liegenden Roller über die Bugklappe ins Boot und übergaben ihn anschließend der Polizei.

Leichte Betriebsflüssigkeiten, die in den Affolderner See gelangt waren, wurden abgebunden. Die Polizei ermittelt nun gegen den Halter des Rollers, einen 42-jährigen Mann aus Bad Wildungen. Er steht im Verdacht, das Fahrzeug gefahren und im See zurückgelassen zu haben. Auf den Mann kommen nach Angaben der Polizei ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung und ein Verfahren wegen Verstoßes gegen naturschutzrechtliche Bestimmungen zu. Zudem wird ihm der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edertal in Rechnung gestellt.

KORBACH. Zusammengestoßen sind in der Nacht zwei Fahrzeuge auf einer Kreuzung im Stadtgebiet. Die dortige Ampelanlage war ausgefallen, vier Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 0.40 Uhr. Die Fahrerin eines VW Polo war gemeinsam mit ihrer Beifahrerin auf der Straße Auf Lülingskreuz unterwegs. An der Kreuzung zur Strother Straße war die Ampel zu diesem Zeitpunkt außer Betrieb. Deshalb hätte die Korbacherin dem vorfahrtsberechtigten Seat die Vorfahrt gewähren müssen.

Beim Einfahren in den Kreuzungsbereich unterließ die Frau dies, woraufhin es zum Zusammenstoß mit dem Seat kam. Der Seat-Fahrer und sein Beifahrer, ebenfalls beide aus Korbach, wurden bei dem Aufprall ebenso wie die beiden Frauen im VW leicht verletzt.

Beide Autos waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und wurden von der Firma Gäbler abgeschleppt.

c. Tödlich verletzt worden ist ein 64-jähriger Autofahrer nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 39 bei Hembsen. Der Mann war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.

Der 64-Jährige war am Freitag, 5. Juni 2026, gegen 8 Uhr mit einem schwarzen Dacia auf der K 39 von Modexen kommend in Fahrtrichtung Hembsen unterwegs. In einer leichten Rechtskurve kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab.

Das Auto überschlug sich und kam links von der Fahrbahn in einem Graben auf dem Dach zum Liegen. Der Mann musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde anschließend schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Dort erlag er am Samstag, 6. Juni 2026, seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen. Hinweise auf weitere Unfallbeteiligte liegen nicht vor. (ots/r)

-Anzeige-

BAD WILDUNGEN. Unbekannte haben im Stadtgebiet an insgesamt vier Autos die Reifen zerstochen. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Polizei von einem Tatzusammenhang aus und bittet um Hinweise.

In der Dr.-Born-Straße traf es einen blauen Peugeot 207. Zwischen Donnerstag, 4. Juni 2026, 20 Uhr, und Freitag, 5. Juni 2026, 10.15 Uhr, wurden an dem Fahrzeug alle vier Reifen zerstochen.

Am Donnerstag zwischen 20 Uhr und 23 Uhr hatten es die Täter auf einen schwarzen Seat Leon abgesehen, der in der Frankfurter Straße stand. Auch hier wurden alle vier Reifen zerstochen.

In der Brunnenfeldstraße beschädigten die Unbekannten einen roten Ford Fiesta. Neben vier zerstochenen Reifen wurden auch die Motorhaube, das Dach und die Windschutzscheibe zerkratzt. Die Tatzeit liegt hier zwischen Donnerstag, 1 Uhr, und Freitag, 14.30 Uhr.

Die letzte bei der Polizei Bad Wildungen bekannt gewordene Sachbeschädigung an einem Auto ereignete sich am Freitag gegen 19.50 Uhr in der Kirchröder Straße. An einem weißen Seat Exeo wurden ebenfalls alle vier Reifen zerstochen. Der Gesamtschaden beträgt nach vorläufigen Schätzungen etwa 3000 Euro.

Zu der Sachbeschädigung in der Kirchröder Straße liegt eine Personenbeschreibung des Täters vor. Demnach ist der Mann etwa 180 Zentimeter groß. Er trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke und eine schwarze Kappe sowie auffällige weiße Turnschuhe mit grauen oder blauen Absetzungen.

Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

-Anzeige-

VÖHL. Brennende Hecke in Marienhagen: Anwohner hatten die Flammen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Wassereimern gelöscht.

Die Feuerwehren der Nationalparkgemeinde Vöhl wurden am Montag um 10.33 Uhr nach Marienhagen alarmiert. Vor Ort löschte die Feuerwehr Marienhagen nach und kontrollierte die Hecke mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester.

Für die ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Obernburg und Thalitter gab es keine Einsatztätigkeit mehr. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei Korbach übergeben.

-Anzeige-

KASSEL. Schwerer Verkehrsunfall auf der Altenbaunaer Straße: Nach einem Zusammenstoß mit vier beteiligten Fahrzeugen sind zwei Menschen im Krankenhaus verstorben. Nach dem 67-jährigen VW-Fahrer erlag auch seine 69-jährige Beifahrerin ihren schweren Verletzungen.

Der Mann aus Kassel war am Freitag gegen 19.30 Uhr am Steuer eines VW stadteinwärts auf der Altenbaunaer Straße unterwegs. In Höhe der Brandgasse fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden BMW auf, der zu dieser Zeit seine Geschwindigkeit verlangsamt haben soll.

Infolge des Auffahrunfalls kam der VW nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 67-Jährige und seine 69-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Kassel, erlitten dabei schwere Verletzungen. Beide Personen verstarben später im Krankenhaus.

Der vorausfahrende BMW, gesteuert von einer 45-jährigen Frau aus Kassel, geriet durch die Kollision ins Schleudern. Der Wagen kam in den Gegenverkehr, stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen und touchierte anschließend einen Renault.

Die 45-jährige BMW-Fahrerin sowie die vier im Fahrzeug sitzenden Kinder im Alter von acht und neun Jahren erlitten leichte Verletzungen. Ebenfalls leicht verletzt wurden der 53-jährige Skoda-Fahrer sowie die weiteren Insassen in seinem Pkw, eine 25-jährige Frau und ein dreijähriges Kind, alle aus Baunatal. Die Leichtverletzten wurden zum Teil in verschiedene Krankenhäuser gebracht, konnten diese aber am Tag nach dem Unfall wieder verlassen.

Die 51-jährige Renault-Fahrerin aus Kassel blieb unverletzt. Alle vier beteiligten Fahrzeuge wurden von der Polizei sichergestellt und von einem Abschleppdienst entfernt. Den entstandenen Sachschaden hatten die Beamten des Polizeireviers Süd-West zunächst auf etwa 36.000 Euro geschätzt. Zur Rekonstruktion des Unfalls ist ein Gutachter in die Ermittlungen eingebunden. Die Ermittlungen zum Ablauf und zur Ursache dauern an. (ots/r)

-Anzeige-

Montag, 08 Juni 2026 13:16

Wendeversuch endet mit Totalschaden

KORBACH. Zwei Fahrzeuge sind am Sonntagnachmittag im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 251 und 252 zusammengestoßen.

Der Mann aus Magdeburg befuhr am Sonntag gegen 14.45 Uhr mit einem Skoda Yeti die B 251 von Meineringhausen in Richtung Korbach. Mit im Fahrzeug saß eine Beifahrerin. An der Schnittstelle zur B 252 bemerkte der Fahrer, dass er den Abzweig nach Korbach verpasst hatte.

Beim Versuch, auf der Bundesstraße zu wenden, übersah der 84-Jährige den weißen Seat einer 26-jährigen Frau aus Frankenberg. Die Seat-Fahrerin war auf der B 252 aus Richtung Thalitter in Fahrtrichtung Willingen unterwegs. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Schaden am Skoda Yeti wird auf 15.000 Euro geschätzt, am Seat auf 8000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden von der Firma Gäbler abgeschleppt.

WINTERBERG. Verunglückt ist ein 13-jähriger Junge aus Rheine im Bikepark Winterberg. Der Junge befuhr mit seinem Mountainbike eine Abfahrt, als er aus bislang ungeklärter Ursache stürzte.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 17.45 Uhr. Bei dem Sturz zog sich der 13-Jährige schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. (ots/r)

-Anzeige-

KASSEL. Kollidiert sind am frühen Sonntagmorgen ein SUV und ein Wohnwagen-Gespann auf der Autobahn 7 zwischen Kassel und Guxhagen. In Fahrtrichtung Süden prallten die Fahrzeuge aus noch ungeklärter Ursache zusammen.

Gegen 5 Uhr wurden durch den Aufprall der SUV sowie der Wohnwagen in ein Getreidefeld abseits der Autobahn geschleudert. Die vier Insassen des SUV zogen sich Verletzungen zu, sie wurden nach der Erstversorgung mit Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Das Zugfahrzeug des Wohnwagens kam auf dem Seitenstreifen zum Stillstand, die beiden Insassen blieben unverletzt.

Die Berufsfeuerwehr Kassel war unter der Leitung von Philipp Weitzel mit drei Einsatzfahrzeugen der Feuer- und Rettungswache 1 und 14 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren zwei Rettungswagen im Einsatz. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab und unterstützten die Versorgung der Verletzten.

Während der Rettungsarbeiten war die Autobahn teilweise gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei vor Ort auf etwa 30.000 Euro. Betroffen sind zwei beschädigte PKW und ein beschädigter Wohnwagen.

GEMÜNDEN. Auf der Landesstraße 3296 sind ein Motorradfahrer und seine Sozia auf Splitt gestürzt und schwer verletzt worden. Beide wurden mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik Marburg gebracht.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, 6. Juni, gegen 12.30 Uhr zwischen Gemünden und Dodenhausen. Ein 46-jähriger Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis war mit einem BMW-Motorrad in Richtung Dodenhausen unterwegs.

In einer Kurve geriet die Maschine auf Splitt ins Rutschen. Der Fahrer verlor die Kontrolle, woraufhin er und seine Beifahrerin stürzten.

Nach der Erstversorgung wurden beide Verletzten mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik Marburg transportiert. Das beschädigte Motorrad musste von einem Abschleppdienst geborgen werden.

-Anzeige-

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige