Michael Fränkel

Michael Fränkel

KORBACH. Übersehen wurde ein Kreisel in der Nacht von Freitag auf Samstag, was zu einem spektakulären Verkehrsunfall und einem langwierigen Einsatz geführt hat. Ein Hyundai Tucson war über die Mittelinsel des Kreisels Medebacher Landstraße/Westring/Südring „geflogen“, wodurch die Ölwanne aufgerissen und der komplette Motorblock zerstört wurde.

Der 61-jährige Fahrer aus Korbach befuhr am Samstag, 6. Juni, um 1.40 Uhr den Südring aus Richtung des Feuerwehrstützpunktes in Richtung Briloner Landstraße. Dabei übersah er den Kreisel in der Medebacher Landstraße und es kam zur Kollision, wobei der Pkw erheblich beschädigt wurde. Der Mann blieb unverletzt. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt. Am Hyundai Tucson entstand ein Schaden von 10.000 Euro. Aufgrund der aufgerissenen Ölwanne musste die Feuerwehr ausrücken.

Gegen 2.15 Uhr wurde die Kernstadtwehr infolge des nicht alltäglichen Verkehrsunfalls alarmiert. Durch den Aufprall auf die Asphaltfläche verteilten sich auf einer Länge von etwa 150 Metern große Mengen Öl und andere Betriebsmittel auf der Fahrbahn. Die ehrenamtlichen Kräfte waren mehr als zwei Stunden damit beschäftigt, die Gefahren für die Umwelt sowie für die Verkehrssicherheit zu beseitigen. Neben Feuerwehr und Polizei war auch die Straßenmeisterei beteiligt. Im Nachgang sorgte Hessen Mobil für eine Warnbeschilderung, die mit Blitzleuchten kombiniert wurde. Erst gegen 4.30 Uhr konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen.

Für die ehrenamtlichen Kräfte der Kernstadtwehr war es bereits der dritte Einsatz innerhalb von 24 Stunden. Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr hatte die Brandmeldeanlage des Rathauses ausgelöst. Nach entsprechender Kontrolle konnte Entwarnung gegeben werden. Gegen 16.30 Uhr rückte die Drehleiter nach Dorfitter aus, um den Rettungsdienst bei einem Patiententransport zu unterstützen.

MESCHEDE. Nach einem Verkehrskonflikt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Gesucht wird der Fahrer eines roten Geländewagens.

Ein 46-jähriger Sattelzugfahrer war am Mittwoch, 3. Juni, gegen 14.10 Uhr aus Richtung Bestwig unterwegs. Vor ihm soll der rote Wagen mehrfach stark abgebremst haben. Nach Angaben des Lkw-Fahrers griff dabei das Assistenzsystem seines Fahrzeugs ein, um einen Auffahrunfall zu verhindern.

Im weiteren Verlauf begegneten sich die beiden Verkehrsteilnehmer erneut im Bereich der Straße „Am Rautenschemm“. Dort soll der Fahrer des Geländewagens gewendet haben. Als der 46-Jährige zu dem Fahrzeug ging, um das Gespräch zu suchen, soll der Unbekannte angefahren sein.

Nach Angaben des Lkw-Fahrers sei dabei ein Rad über seinen Fuß gefahren. Verletzt wurde er nach eigenen Angaben nicht, weil er Sicherheitsschuhe trug.

Der gesuchte Fahrer wird als etwa 65 bis 75 Jahre alt, schlank, mit kurzen weißen Haaren und grauem Schnurrbart beschrieben. Er soll ein rotes T-Shirt getragen haben.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich möglicherweise um einen roten Geländewagen der Marke Jeep oder Chrysler mit HSK-Kennzeichen und außen angebrachtem Reserverad am Heck. Auffällig war zudem ein Aufkleber mit der Abbildung eines Golden Retrievers und eines Welpen.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Fahrer beziehungsweise das Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 zu melden.

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FRANKENBERG. Das Ärzteteam der Orthopädie und Unfallchirurgie in Frankenberg setzt unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan seine bewährte Arbeit konsequent fort. Durch die Fusion mit dem Stadtkrankenhaus Korbach zum Klinikum Waldeck-Frankenberg wird die medizinische Qualität durch eine gezielte Spezialisierung weiter gestärkt. Dabei bleibt der Standort Frankenberg eine tragende Säule der regionalen Versorgung - als lokales Traumazentrum ebenso wie als orthopädische Klinik.

Frankenberg bleibt erste Anlaufstelle

Die Nachricht, dass im fusionierten Klinikum Waldeck-Frankenberg die Endoprothetik in Korbach konzentriert werden soll, hat Patienten verunsichert. Dies nimmt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Frankenberg zum Anlass, die Konsequenzen für die Patienten ins rechte Licht zu rücken.

Geschäftsführer Sassan Pur am Standort Korbach betont: „Durch die Zusammenlegung der Versorgung im Bereich der Endoprothesen werden die Voraussetzungen für die langfristige Sicherung des Angebots im gesamten Landkreis geschaffen und die Zertifizierung als Endoprothetik Zentrum der Maximalversorgung angestrebt.“

Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan stellt klar: „Die Neuausrichtung ist keine Schwächung, sondern eine Profilschärfung für Frankenberg. Der Standort bleibt die zuverlässige Anlaufstelle für alle orthopädischen und unfallchirurgischen Fälle.“

Akutversorgung: Frankenberg profiliert sich weiterhin als lokales Traumazentrum.
Notfall-Endoprothetik: Patienten, die aufgrund eines Notfalls, zum Beispiel gelenknaher Frakturen, ein künstliches Gelenk benötigen, werden weiterhin direkt in Frankenberg operiert.
Vorsorge und Nachsorge: Die gesamte ambulante Vorstellung, die OP-Vorbereitung sowie die wichtige postoperative Nachsorge finden für alle Patienten wie gewohnt in Frankenberg statt.

Geplante Eingriffe: Vertraute Gesichter an neuem Standort ab 2027

Erst ab dem Frühjahr 2027 ist geplant, rein elektive, also planbare, endoprothetische Eingriffe am Standort Korbach zu konzentrieren. Das entscheidende Signal an die Patienten: Die Operateure bleiben dieselben. Das erfahrene Frankenberger Team wird die Eingriffe in Korbach selbst durchführen.

„Für unsere Patienten ändert sich das Wesentliche nicht“, erklärt Chefarzt Dr. Oliver Schuppan. „Wir sind die gleichen Ärzte mit der gleichen Leidenschaft. Durch die Bündelung der planbaren OPs in Korbach schaffen wir ein echtes Kompetenzzentrum, während wir in Frankenberg gleichzeitig Ressourcen in der Unfallchirurgie und Akutversorgung gewinnen.“

Kontinuität und Vertrauen

Dr. Schuppan betont: „Das ist keine Schwächung Frankenbergs, sondern eine Konzentration auf Stärken. Korbach wird zum regionalen Endoprothetik-Zentrum für planbare OPs, aber Frankenberg bleibt das vertrauensvolle Herz der unfallchirurgischen Versorgung. Die Patienten behalten ihre gewohnten Ansprechpartner von der ersten Diagnose bis zum Abschluss der Reha. Wenn wir einen Notfallpatienten mit Oberschenkelhalsbruch versorgen, eine komplexe Fraktur operiert werden muss oder eine Pflegefachkraft einem Patienten bei den ersten Schritten nach der Operation hilft - dann geschieht dies nicht aus Routine. Jahrelange Spezialisierung und echtes Interesse an der Genesung des Menschen zeichnen unser Team aus. Diese Menschlichkeit ist der Grund, warum Patienten unserem Team vertrauen.“

Was sich für Patienten aus dem Einzugsgebiet Frankenberg konkret ändert und was bleibt

Anlaufstelle Frankenberg: Für alle Beschwerden des Bewegungsapparates und Unfälle bleibt Frankenberg die erste Adresse.
Stationäre Operationen: Notfälle werden sofort in Frankenberg versorgt. Planbare Gelenkersatz-Operationen erfolgen erst ab 2027 in Korbach.
Arzt-Patienten-Bindung: Die Patienten aus Frankenberg werden in Korbach von „ihren“ Frankenberger Spezialisten operiert:
o Chefarzt Dr. med. Oliver Schuppan, Spezialist für Knie- und Hüftprothesen
o Leitender Oberarzt Ernst Lorenz, Spezialist für Knie- und Hüftprothesen sowie Schulter-Operationen
o Oberarzt Dr. Alexander Karl, Spezialist für Knie- und Hüftprothesen
o Oberärztin Ulrike Ebert, Spezialistin für Alterstraumatologie
o Oberärztin Dr. med. Sibylle Walsch, Spezialistin für Alterstraumatologie
Rundum-Betreuung: Die Voruntersuchungen, die Operationsbesprechungen und die gesamte ambulante Nachsorge finden wohnortnah in Frankenberg statt.
Moderne Strukturen: Durch die Spezialisierung profitieren Patienten von optimierten Abläufen und modernster technischer Ausstattung an beiden Standorten.

Über das zukünftige Klinikum Waldeck-Frankenberg

Das Klinikum wird nach der rechtlichen Fusion im dritten Quartal 2026 ein moderner Gesundheitsversorger mit Standorten in Korbach und Frankenberg. Durch die enge Kooperation beider Häuser wird eine spezialisierte Medizin auf höchstem Niveau sichergestellt, die den Menschen in der Region kurze Wege und maximale Sicherheit bietet.

 

FRITZLAR. Bei einem Zusammenstoß am Bahnübergang Pappelallee ist ein 71-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Vier Menschen im Regionalexpress erlitten leichte Verletzungen.

Der Mann fuhr am Freitag gegen 11.30 Uhr mit seinem Pkw über den unbeschrankten Übergang bei Fritzlar. Dieser ist durch ein Andreaskreuz gesichert.

Nach ersten Erkenntnissen übersah der 71-Jährige offenbar den herannahenden Regionalexpress, der von Bad Wildungen in Richtung Fritzlar unterwegs war. Der Lokführer gab einen Achtungspfiff ab und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Der Zusammenstoß konnte jedoch nicht mehr verhindert werden.

Die Feuerwehr Fritzlar befreite den lebensgefährlich verletzten Fahrer aus seinem Fahrzeug. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Im Regionalexpress befanden sich zum Unfallzeitpunkt 16 Erwachsene und fünf Kinder. Vier Personen erlitten leichte Verletzungen.

Die Bahnstrecke zwischen Bad Wildungen und Fritzlar ist seit 15.18 Uhr wieder in beide Richtungen freigegeben. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Zum 20-jährigen Jubiläum lädt die Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher können das Krankenhaus kennenlernen, medizinische Abläufe erleben und mit Mitarbeitenden aus allen Berufsgruppen ins Gespräch kommen.

Geöffnet ist die Klinik am Sonntag, 14. Juni, von 11 bis 17 Uhr. Zahlreiche Informationen sowie Mitmachaktionen für Groß und Klein sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Der Tag bietet die Möglichkeit, mehr über die 20-jährige Geschichte der Klinik zu erfahren und hinter die Kulissen eines modernen Krankenhauses zu blicken. Geplant sind unter anderem Einblicke in zentrale Fachbereiche, die normalerweise verschlossen sind. So können beispielsweise die Zentrale Notaufnahme, die Endoskopie, ein Zimmer der Intensivstation und der Operationssaal besichtigt werden. Dabei werden sowohl technische Abläufe als auch organisatorische Strukturen der Patientenversorgung anschaulich vermittelt.

Ein Experten-Point mit Fachärztinnen und Fachärzten ermöglicht den direkten Austausch zu medizinischen Fragestellungen:

11 bis 12 Uhr: Innere Medizin / Kardiologie / Multimodale Schmerztherapie / Geriatrie
13 bis 14 Uhr: Urologie / Orthopädie und Unfallchirurgie / Allgemeinchirurgie
14 bis 15 Uhr: Reha Helenenklinik / Psychosomatische Medizin Fürstenhof / Neurologie Fürstenhof

Zudem wird der Operationsroboter „DaVinci“ vorgestellt, der moderne minimalinvasive Operationsverfahren ermöglicht. Ein weiteres Highlight bildet ein begehbares Magenmodell, das den anatomischen Aufbau des Organs veranschaulicht und über Veränderungen sowie Erkrankungen informiert.

Auch das beliebte Smoothiebike ist wieder dabei. Damit können sich Besucherinnen und Besucher ihre eigene Vitaminbombe „erstrampeln“. Wer ein neues Buch sucht, wird vielleicht auf dem organisierten Bücherflohmarkt fündig, für den die Mitarbeitenden der Asklepios Kliniken gut erhaltene Bücher aller Genres gespendet haben. Der gesamte Erlös kommt einem guten Zweck zugute.

Weiterhin werden komplementäre Pflegeverfahren vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Aromatherapie, Einreibungen sowie Wickel und Auflagen. Diese werden in der Stadtklinik ergänzend zur modernen konventionellen Pflege angeboten.

Zudem öffnet die Radiologie Nordhessen ihre Türen für Interessierte. Mit einem aufblasbaren MRT-Scanner sollen auf anschauliche Weise Berührungsängste vor der „Röhre“ abgebaut und Möglichkeiten der MRT-Vorsorge erklärt werden. Für Menschen, die bereits einen Rollator nutzen, besteht die Möglichkeit, ihre Sicherheit im Umgang zu verbessern und einen kostenfreien „Rollatorführerschein“ zu absolvieren.

Auch für Kinder ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. Dazu gehören Kinderschminken und Airbrush-Tattoos sowie ein Riesen-Memo-Spiel und eine Kinderrallye. Ein besonderes Highlight ist die liebevoll eingerichtete Teddyambulanz: Dort können Kinder ihre mitgebrachten Kuscheltiere „untersuchen“ und versorgen lassen. Das spielerische Erlebnis soll Freude bereiten und zugleich Einblicke in medizinische Abläufe vermitteln.

Weitere Aktionen

Im Rahmen der Veranstaltung wird ein Rettungswagen vor der Klinik stehen, der kleinen und großen Gästen mit allen Funktionen vorgeführt wird und ausführlich besichtigt werden kann. In einer Fotobox mit kliniktypischen Requisiten wie Arztkittel, Stethoskop, OP-Hauben oder Kasacks können Besucherinnen und Besucher in die Rolle eines Arztes oder einer Pflegekraft schlüpfen.

Zudem wird es zahlreiche Infostände rund um die Themen Medizin und Gesundheit sowie Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten geben. Mit dabei ist auch das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen, das seine Angebote vorstellt.

Auch die neue privita-Komfortstation wird an diesem Tag nach einer Umbauzeit von sieben Monaten offiziell eröffnet. Die feierliche Eröffnung ist für 14 Uhr geplant.

Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria „Lieblingscafé“, die über eine gemütliche und große Außenterrasse verfügt. Neben dem regulären Speisen- und Getränkeangebot wird es vor der Klinik einen Getränkewagen und einen Imbiss sowie frisch gebackene Waffeln und Kuchen geben.

„Ich freue mich, dass unser Orga-Team so ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt hat und möchte die Bürgerinnen und Bürger aus der Region herzlich einladen, uns am 14. Juni ab 11 Uhr beim Tag der offenen Tür zu besuchen und gemeinsam mit uns das 20-jährige Jubiläum der Stadtklinik zu feiern“, lädt Geschäftsführer Fabian Mäser ein.

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KORBACH. Mindestens acht Autos sind in Korbach beschädigt worden. Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte die Polizei einen 27-jährigen Tatverdächtigen festnehmen.

Der Hinweis ging am Mittwoch gegen 13.30 Uhr ein. Die Frau hatte beobachtet, wie ein Mann am Hanseplatz mit einem Stein die Scheibe eines geparkten Autos einschlug. Anschließend flüchtete er in Richtung Bahnhof. Kurz darauf hörte die Zeugin erneut das Klirren einer berstenden Scheibe.

Eine sofort eintreffende Streife stellte dort zwei beschädigte Fahrzeuge fest. Bei der anschließenden Fahndung griffen die Beamten den beschriebenen Mann in der Arolser Landstraße vorläufig fest.

Im Nachgang meldeten sich sechs weitere Geschädigte, deren Wagen auf gleiche Weise beschädigt worden waren. Die weiteren Tatorte verteilen sich auf den Parkplatz beim Kreishaus, den Ermighäuser Weg, den Ziegelhütter Weg und die Arolser Landstraße.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei Korbach ermittelt wegen Sachbeschädigung in mindestens acht Fällen. Der Tatverdächtige wurde anschließend in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. (ots/r)

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WILLINGEN-USSELN. Die Selbsthilfekontaktstelle Waldeck-Frankenberg lädt zum zweiten Selbsthilfe-Spaziergang des Jahres ein. Die Tour steht unter dem Motto „Achtsamkeit im Wald“ und bietet Raum für Entspannung, Austausch und neue Kontakte.

Start ist am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz der Graf-Stolberg-Hütte bei Willingen-Usseln. Der gemeinsame Waldspaziergang dauert anderthalb Stunden, führt über eine Strecke von drei Kilometern und richtet sich sowohl an Selbsthilfeaktive als auch an alle weiteren Interessierten.

Der Weg ist für jedermann geeignet. Die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle laden dazu ein, mit allen Sinnen zu arbeiten, um Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Die Teilnehmenden werden gebeten, festes Schuhwerk sowie wetterangepasste Kleidung zu tragen und an Zeckenschutz zu denken. Verpflegung ist selbst mitzubringen.

Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit, auf eigene Kosten einen Imbiss an der Graf-Stolberg-Hütte einzunehmen.

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Donnerstag, 04 Juni 2026 10:27

Acht ausgebüxte Kühe laufen in Krankenhaus

WOLFHAGEN. Acht ausgebüxte Kühe haben in Wolfhagen für einen ungewöhnlichen Einsatz gesorgt. Sechs Tiere gelangten sogar in das Krankenhaus und liefen dort bis in das zweite Obergeschoss.

Die Polizei wurde am Mittwochmorgen, 3. Juni, gegen 8.30 Uhr von einem Passanten über freilaufende Rinder informiert. Die Tiere bewegten sich zwischen Wolfhagen und Philippinenburg in Richtung Klinik.

Noch vor dem Eintreffen der Streife konnten zwei Tiere auf dem Parkplatz festgesetzt werden. Die übrigen sechs liefen durch die mit einem Bewegungsmelder ausgestattete Tür der Notaufnahme direkt in das Gebäude. Im weiteren Verlauf gelangten sie durch das Treppenhaus bis in das zweite Obergeschoss.

Zusammen mit dem verständigten Landwirt und weiteren Beteiligten konnten die tierischen Besucher schließlich gesichert und wieder ins Freie gebracht werden. Anschließend wurden sie mit einem Treibwagen zurück auf ihre rund einen Kilometer entfernte Weide transportiert.

Menschen und Tiere wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Allerdings hinterließen die Rinder im Gebäude verschiedene Ausscheidungen. Ob sie der Klinik gezielt einen Besuch abstatten wollten oder sich lediglich verirrt hatten, bleibt ungeklärt. (ots/r)

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VÖHL. Auf dem Campingplatz Asel-Süd hat eine brennende Verkaufshütte einen größeren Einsatz ausgelöst. Nach den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Kräfte wurden am Mittwoch, 3. Juni, gegen 20.09 Uhr unter dem Alarmstichwort „F1 brennt Hütte“ alarmiert. Vor Ort waren die Feuerwehren Harbshausen, Herzhausen, Schmittlotheim, Kirchlotheim und Buchenberg sowie Beamte der Polizeistation Korbach.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs zeigte sich eine starke Rauchentwicklung an dem Objekt. Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz vor und öffnete die Tür sowie die Verkaufsklappe. Das Feuer im Inneren wurde anschließend mit einem Hohlstrahlrohr gelöscht.

Um versteckte Glutnester auszuschließen, räumten die Einsatzkräfte die Hütte komplett aus. Die betroffenen Bereiche wurden danach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Angaben vor.

WILLINGEN. Auf einer Straße in Willingen ist ein Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nach dem Unfall flüchteten die Insassen vom Unfallort, weshalb die Polizei nun nach Zeugen sucht.

Der 57 Jahre alte Mann wurde am Freitag gegen 22.30 Uhr von einem dunklen Elektrofahrzeug erfasst. Das Auto war zu diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung Wilddieb am Ettelsberg unterwegs. Nach dem Zusammenstoß hielt der Wagen zunächst an, und zwei Männer stiegen aus dem Fahrzeug aus.

Anstatt sich jedoch um die verletzte Person zu kümmern, stiegen die beiden Männer kurz darauf wieder ein und fuhren einfach weiter. Die Polizei ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht.

Hinweise zu dem dunklen Elektrofahrzeug oder den beiden flüchtigen Männern nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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