BAD WILDUNGEN. Darmgesundheit aus einer Hand: Asklepios Kliniken Bad Wildungen setzen auf ein ganzheitliches Versorgungskonzept
Der Darm ist eines der komplexesten Organe im menschlichen Körper und spielt eine zentrale Rolle für Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel. Gleichzeitig zählt Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Mit einem gastroenterologischen Zentrum setzen die Asklepios Kliniken Bad Wildungen im Bereich Darmgesundheit auf ein ganzheitliches Konzept: Vorsorge, Diagnostik, chirurgische Therapie und Nachsorge greifen eng ineinander. Im Interview erklären Dr. Martin Schnaubelt (Chefarzt Innere Medizin), Hussein Al-Muddaeai (Chefarzt Allgemein- und Viszeralmedizin), Dr. Rolf Lange (Asklepios MVZ Bad Wildungen / Praxis für Innere Medizin) und Dr. Olaf Sawal (Chefarzt der Asklepios Helenenklinik Bad Wildungen), wie ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit eine Behandlung „aus einer Hand“ ermöglicht, welche Vorteile dies für die Patienten bietet und warum Teamwork bei komplexen Fällen besonders wichtig ist.
Fangen wir bei der Vorsorge an: Früherkennungsuntersuchungen können das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich senken. Warum sind Darmspiegelungen so wichtig?
Dr. Martin Schnaubelt: Darmkrebs entsteht häufig aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen, die über Jahre wachsen. Darmspiegelungen beziehungsweise Koloskopien sind deshalb so wichtig, weil Veränderungen frühzeitig erkannt und die Polypen direkt endoskopisch entfernt werden können. Studien zeigen, dass eine konsequente Darmkrebsvorsorge das Erkrankungsrisiko um bis zu 90 Prozent senken kann. Der erste Schritt dazu erfolgt in der Regel über den Haus- oder Facharzt. Auch wir bieten im Asklepios MVZ Innere Medizin über Dr. Lange eine ausführliche Beratung zu Früherkennungsmöglichkeiten an. Die Spiegelung selbst wird in der angegliederten Stadtklinik durchgeführt, wo in der Endoskopie Geräteeinheiten nach aktuellem Höchststandard zum Einsatz kommen. Das Besondere bei uns ist, dass unsere Patienten eine integrierte gastroenterologische Versorgung erhalten. Alle nächsten Schritte, von weiteren Diagnosen über eine mögliche stationäre Therapie bis hin zu Nachsorge und Reha, können nahtlos aufeinander abgestimmt werden.
Gibt es Risikogruppen, die besonders von der Darmkrebsvorsorge profitieren?
Dr. Rolf Lange: Ja, mit höherem Lebensalter steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Empfohlen wird eine regelmäßige Vorsorge daher ab dem 50. Lebensjahr. Bei einer familiären Vorbelastung sollte man deutlich früher mit der Vorsorge beginnen und engmaschige Kontrollen wahrnehmen. Als Risikofaktoren gelten außerdem Rauchen, ungesunde Ernährung, starkes Übergewicht oder Diabetes mellitus.
Was geschieht, wenn bei einer Vorsorgeuntersuchung ein auffälliger Befund festgestellt wird?
Dr. Martin Schaubelt: Wird bei einer Koloskopie Gewebe entfernt, wird dieses im Labor sorgfältig untersucht. Handelt es sich um einen bösartigen Tumor, entwickeln wir in einer Tumorkonferenz gemeinsam mit Kollegen aus verschiedenen Fachabteilungen eine individuelle und bestmögliche Behandlungsstrategie für den Patienten. Gerade bei komplexen Fällen ist dieser interdisziplinäre Austausch besonders wichtig, um alle Therapieoptionen sorgfältig abzuwägen. Dabei orientieren wir uns an den wissenschaftlichen Leitlinien der Fachgesellschaften. Für weiterführende Untersuchungen steht in unserem Haus die ganze Bandbreite modernster Diagnostik zur Verfügung, unter anderem CT, MRT und Endosonografie.
Bei der Entfernung von fortgeschrittenen Darmtumoren kommt an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen hochmoderne Technik zum Einsatz: Die überwiegende Anzahl der Eingriffe wird mit dem Da Vinci-Operationsroboter durchgeführt. Welche Vorteile bietet diese Methode?
Hussein Al-Muddaeai: Das robotergestürzte Operationsverfahren ist besonders schonend, da die Roboterarme äußerst beweglich sind und auch auf engstem Raum wie im kleinen Becken sehr präzise arbeiten können. Auf diese Weise wird umliegendes Gewebe – Nervenstränge, Muskeln und Organe – geschont. Insbesondere bei tiefsitzenden Enddarm-Tumoren in der Nähe des Schließmuskels bedeutet diese Technik einen Quantensprung. Patienten sind nach der Operation deutlich schneller wieder fit und benötigen weniger Schmerzmittel. Auch eine geringere Komplikationsrate ist ein großer Vorteil. Zudem ist die vorübergehende Versorgung mit einem Stoma dank des gewebeschonenden Verfahrens nur noch sehr selten notwendig.
Wie geht es nach einer Darmoperation weiter?
Dr. Olaf Sawal: Obwohl Darmoperationen dank modernster Technik heute meist sehr schonend sind, brauchen viele Patienten danach erst einmal Zeit, um wieder richtig Kraft zu sammeln und im Alltag sicher zu werden. Eine Anschluss-Heilbehandlung hilft genau dabei: Sie unterstützt, die Selbstständigkeit zu erhalten, verlorene Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt zurückzugewinnen und die Lebensqualität zu verbessern. Ein großer Vorteil unseres Gastroenterologie-Zentrums ist, dass die Reha direkt in Bad Wildungen stattfinden kann – also wohnortnah und ohne lange Wege. Gerade nach einer Operation ist das für viele eine enorme Erleichterung: Man kann sich auf die Genesung konzentrieren, bleibt in vertrauter Umgebung und Angehörige können leichter unterstützen. Zudem profitieren unsere Patienten davon, dass alle behandelnden Ärzte sowie das Team vor Ort die Krankengeschichte bereits kennen. Das sorgt für Sicherheit, Vertrauen und eine Behandlung, die optimal auf die persönliche Situation abgestimmt ist.
Die Helenenklinik Bad Wildungen ist auch eine von wenigen Einrichtungen, die eine spezielle gastroenterologische Rehabilitation anbietet. Was gehört zu diesem Konzept?
Dr. Olaf Sawal: Das stimmt, es gibt deutschlandweit nur wenige gastroenterologische Rehabilitationskliniken. Bei uns stehen neben der Verbesserung der aktuellen Beschwerden auch die Vermittlung von Wissen über die Erkrankung und Maßnahmen zur „Selbsthilfe“ im Vordergrund. Zum ganzheitlichen Konzept gehören zum Beispiel Bewegungstraining, Physiotherapie, Ernährungsberatung und psychologische Unterstützung. Unterstützt werden wir von speziell ausgebildeten Stoma-Therapeuten und Wundpflegekräften. Wichtig: Wir betrachten jeden Patienten individuell und erstellen einen auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Therapieplan.
Welche Vorteile hat die enge Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen, aber auch der medizinischen Einrichtungen von Asklepios in Bad Wildungen?
Dr. Martin Schnaubelt: In der Stadtklinik, im MVZ und in der Helenenklinik pflegen wir ein familiäres, kollegiales Miteinander. Wir verstehen uns als Team und haben unsere Patienten stets gemeinsam im Blick. (Pamela De Felippo)
BAD WILDUNGEN. An einer Einmündung zur B 253 sind zwei Autos zusammengestoßen, zwei Fahrerinnen wurden verletzt. Am Mittwoch, 18. Februar, gegen 10.34 Uhr befuhr eine 47-Jährige aus Edertal mit ihrem roten Suzuki die Odershäuser Straße in Richtung Bundesstraße und wollte nach links in Richtung Fritzlar abbiegen.
Beim Auffahren auf die B 253 übersah sie nach Angaben der Polizei eine 29-Jährige aus Bad Wildungen, die mit ihrem orangefarbenen Toyota in Richtung Hundsdorf unterwegs war. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Die 47-Jährige wurde leicht verletzt und musste nicht ins Krankenhaus. Die 29-Jährige wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Suzuki wird mit 12.000 Euro angegeben, am Toyota mit 7500 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Auf 19.500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Unfall über das automatische Notrufsystem (E-Call) eines Pkw gemeldet. Einsatzkräfte stellten fest, dass niemand eingeklemmt war. Die Maßnahmen beschränkten sich auf das Batteriemanagement an den Unfallfahrzeugen und die Reinigung der Fahrbahn. Geleitet wurde der Einsatz vom stellvertretenden Wehrführer Daniel Lichtblau.
HAINA (KLOSTER). In Löhlbach wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt an der B 253 im ersten Bauabschnitt unter Vollsperrung fortgesetzt. Ab Montag, 23. Februar, werden die restlichen Arbeiten des 1. Bauabschnitts wieder unter Vollsperrung durchgeführt.
Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass die Sperrung voraussichtlich bis 15. Mai andauern wird. Betroffen sind zwei Baufelder. Im ersten Abschnitt von der Tankstelle bis zur Kreuzung Raiffeisenstraße stehen unter anderem Pflasterarbeiten an den restlichen Gehwegen, Asphaltarbeiten an der Anbindungsstraße sowie Beschilderungen und Straßenmarkierungen an.
Im zweiten Baufeld von der Kreuzung Raiffeisenstraße bis zur Kreuzung Hainaer Straße sind der Rückbau der alten Straße und der Gehwege, die Verlegung der Trinkwasserleitung inklusive Hausanschlüssen, die teilweise Verlegung von Stromkabeln, die Erneuerung von Kanal-Hausanschlussleitungen sowie der Neubau von Fahrbahn und Gehwegen vorgesehen.
Wie bei der Vollsperrung 2025 gelten erneut die bekannten überörtlichen Umleitungsstrecken sowie die weitläufigen Umleitungsstrecken für den Lkw-Verkehr. Die Gemeinde bittet um Verständnis und Beachtung.
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DIEMELSTADT. In einer Lagerhalle in Rhoden ist ein Brand ausgebrochen, dabei wurden auch zwei nicht zugelassene Oldtimer beschädigt. Am Dienstag gegen 20.15 Uhr erhielt die Polizeistation Bad Arolsen die Mitteilung, dass es in der Straße Zum Jungfernborn zu einem Feuer in einer Lagerhalle gekommen ist.
Als eine Streife am Einsatzort eintraf, hatte die Feuerwehr Diemelstadt bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Der Brand war in einer etwa 800 Quadratmeter großen Lagerhalle ausgebrochen, in der sich auch eine Wohnung befindet. Eine Bewohnerin hatte das Feuer bemerkt, konnte den Brandort unverletzt verlassen und verständigte über den Notruf die Feuerwehr.
In der Halle standen zwei Fahrzeuge, bei denen es sich um nicht zugelassene Oldtimer handelte. Diese wurden durch den Brand beschädigt. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden, der sich nach ersten vorläufigen Schätzungen auf einen Betrag im oberen fünfstelligen Bereich belaufen soll.
Die Brandursache ist noch unklar. Nach Angaben der Polizei liegen aktuell keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wie Zugführer Marcel Römer gegenüber 112-Magazin berichtet, waren in Rhoden 78 Einsatzkräfte aus den Ortsteilen Rhoden, Wrexen, Dehausen, Ammenhausen, Wethen sowie die Feuerwehr Bad Arolsen mit einer Drehleiter im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Tepel. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Vor Ort waren außerdem Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und Bürgermeister Andreas Fritz.
PADERBORN. Auf dem Ludwigsfelder Ring ist ein Auto seitlich gegen das Geländer der Fahrbahnabtrennung geprallt. Am Dienstag gegen 2.10 Uhr wurde die Feuerwehr Paderborn zu dem Verkehrsunfall alarmiert.
Im Wagen befanden sich zwei Insassen, die bei dem Aufprall nach Angaben der Feuerwehr teilweise schwer verletzt wurden. Trotz erheblicher Deformation des Fahrzeugs konnten sich Fahrer und Beifahrer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig aus dem Pkw befreien. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle brachte der Rettungsdienst beide Patienten zur weiteren Behandlung in Paderborner Krankenhäuser.
Vor Ort waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache Nord, ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Rüst von der Wache Süd, die ehrenamtliche Einheit Stadtheide sowie der Einsatzführungsdienst mit Führungskräften (B-Dienst und C-Dienst). Außerdem waren zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte rund eine Stunde vor Ort.
Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
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BAD WILDUNGEN. Bei einer Polizeikontrolle im Ortsteil Mandern ist ein Autofahrer überprüft worden, nachdem bei ihm Ausfallerscheinungen aufgefallen waren. Am Dienstag, 17. Februar, gegen 16.20 Uhr hielten Beamte an einer Kontrollstelle im Bereich Bahnhof einen schwarzen Audi an.
Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 49-jährigen polnischen Staatsbürger. Aufgrund der Auffälligkeiten wurde der Mann genauer überprüft. Dabei stellte sich nach Angaben der Polizei heraus, dass er neben Alkohol auch Betäubungsmittel konsumiert hatte.
Es erfolgte eine Blutentnahme. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft musste der 49-Jährige seinen Führerschein aushändigen.
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FRANKENBERG. Nach einer Gefährdung im Straßenverkehr auf der B 253 bittet die Polizei um Hinweise. Am Dienstag, 17. Februar, gegen 16.30 Uhr befuhr ein Verkehrsteilnehmer die Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Allendorf (Eder).
An der Abfahrt Röddenau, im Bereich der Einmündung zur Landesstraße 3073, soll ein gelber Ford Fiesta mit Marburger Kennzeichen aus Richtung Frankenberg auf die Bundesstraße aufgefahren sein, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der andere Verkehrsteilnehmer nach eigenen Angaben stark abbremsen und auf die Gegenfahrbahn ausweichen.
Die Polizei bittet den Fahrer des gelben Ford, sich umgehend bei der Polizei in Frankenberg zu melden. Die Rufnummer lautet 06451/72030. Auch mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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KASSEL. Im Polizeipräsidium Nordhessen gibt es Wechsel in zwei Führungspositionen: Leitende Kriminaldirektorin Jenny Breede ist seit Beginn des Jahres neue Leiterin der Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Nordhessen. Zuvor wurde die Kriminaldirektion von Rainer Neusüß geleitet, der im Dezember als ranghöchster Polizeivollzugsbeamter an die Spitze der Abteilung Einsatz wechselte. Gleichzeitig tritt Kriminaldirektor Christian Golomb nun Breedes Nachfolge in der Polizeidirektion Kassel an und übernimmt dort die Leitung. Beide wurden im Rahmen einer Führungsbesprechung durch Polizeipräsident Marco Bärtl in ihre neuen Funktionen eingeführt.
Jenny Breede zurück an alter Wirkungsstätte
Jenny Breede kehrt mit der Übernahme der Kriminaldirektion quasi zurück an eine alte Wirkungsstätte: Bereits von Mai 2022 bis März 2024 leitete sie die Regionale Kriminalinspektion (RKI) innerhalb der Kriminaldirektion, weshalb die 52-Jährige nun definitiv kein Neuland betritt. Polizeipräsident Marco Bärtl hob die Qualifikationen der Leitenden Kriminaldirektorin bei ihrer Begrüßung in der neuen Funktion entsprechend hervor: „Jenny Breede ist eine erfahrene Kriminalbeamtin. Durch die Zeit als Leiterin der Polizeidirektion Kassel bringt sie zudem viel Erfahrung aus dem Bereich der Schutzpolizei mit in ihre neue Rolle ein. In Zeiten, in denen sich die Kriminalität rasant verändert und die Polizei in allen Bereich gefordert ist, sind genau solche Fähigkeiten gefragt. Jenny Breede hat sich in ihren bisherigen Verwendungen sehr gut bewährt und wird in unserer Behörde insbesondere bei der Kriminalitätsbekämpfung aus einer Hand ein verbindendes Element sein. Hierbei wünsche ich ihr stets ein glückliches Händchen.“
Jenny Breede begann ihre polizeiliche Karriere im Jahr 1994 mit dem Studium im gehobenen Dienst beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Nach Stationen innerhalb des BKA und einem Länderwechsel nach Hessen versah sie bis 2005 Dienst bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Frankfurt. Ab 2005 folgte das Studium zum höheren Polizeivollzugsdienst und im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss der Wechsel an die damalige Hessische Polizeischule in Wiesbaden. Ende 2010 wechselte sie dann als Leiterin der Zentralen Kriminalinspektion ins Polizeipräsidium Südosthessen nach Offenbach, worauf ein Jahr später die Beauftragung als Leiterin der Regionalen Kriminalinspektion Waldeck-Frankenberg in Korbach folgte.
Im Jahr 2016 wurde sie hauptamtliche Dozentin für Einsatzlehre an der (ehem.) Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) in Kassel. Seit 2020 ist sie zudem Sportbeauftragte des Landes Hessen. Jenny Breede ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt im Landkreis Kassel.
Christian Golomb mit breiter Führungserfahrung
Kriminaldirektor Christian Golomb bringt breite Führungserfahrung mit ins neue Amt nach Kassel. Der 46-Jährige war im Polizeipräsidium Nordhessen bereits in der Vergangenheit in Führungsverantwortung: Von 2016 bis 2019 leitete auch er die Regionale Kriminalinspektion in Korbach. Im Anschluss folgte eine Verwendung im Landespolizeipräsidium in Wiesbaden, anschließend die Leitung des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Kassel sowie von 2020 bis 2023 die Leitung der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg im Polizeipräsidium Osthessen. Zuletzt war Golomb stellvertretender Leiter der Direktion Spezialeinheiten im Hessischen Polizeipräsidium Einsatz mit Dienstort in Baunatal. „Christian Golomb leitet nun die personalstärkste Polizeidirektion im Polizeipräsidium Nordhessen. Mit der Stadt Kassel, in der sich großstadtbedingt viele Kriminalitätsphänomene konzentrieren und in welcher die überwiegenden Versammlungs- und Veranstaltungslagen in unserer Region polizeilich zu bewältigen sind, wird er zugleich einen äußerst anspruchsvollen Aufgabenbereich übernehmen. Ich bin überzeugt davon, dass ihm seine Führungserfahrung und seine ruhige, souveräne Art sehr zugutekommen werden und die Polizeidirektion Kassel in sehr guten Händen ist“, erklärte Polizeipräsident Bärtl bei der Begrüßung von Christian Golomb in seinem neuen Amt und wünschte auch ihm viel Fortune. Zum Zuständigkeitsbereich der „PD Kassel“ gehören die Stadt und der gesamte Landkreis Kassel, für deren Sicherheit vier Polizeireviere und zwei Polizeistationen sowie verschiedene Ermittlungsdienststellen sorgen.
Christian Golomb trat 1998 in die hessische Polizei ein. Nach dem Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst war er in der Bereitschaftspolizei in Kassel eingesetzt und wechselte 2002 zum Mobilen Einsatzkommando des Polizeipräsidiums Nordhessen. Im Jahr 2014 folgte das Studium zum höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, das er 2016 erfolgreich abschloss.
Der 46 Jahre alte Kriminaldirektor lebt mit seiner Familie im Landkreis Kassel. In seiner Freizeit ist der frühere Fußballer auch heute noch sportlich aktiv. (ots/r)
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HAINA. Der Kreisfeuerwehrverband Waldeck-Frankenberg hat sein 50-jähriges Bestehen mit einem stimmungsvollen Blaulichtgottesdienst in der Winterkirche gefeiert. Viele Gäste folgten der Einladung und machten den Abend zu einem besonderen Moment des Jubiläums.
Pfarrerin Niemeyer begrüßte zahlreiche Vertreter aus der Blaulichtfamilie. Mit dabei waren Feuerwehren und Jugendfeuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, DLRG, THW, Notfallseelsorge und die Rettungshundestaffel – darunter auch der jüngste Gast des Abends, ein elf Wochen alter Welpe. Auch Ehrengäste nahmen an der Veranstaltung teil.
In mehreren Momenten wurde deutlich, wie sehr gemeinsame Erfahrungen verbinden. Schwere Einsätze, Zusammenhalt und Begegnungen auf Augenhöhe prägten die Botschaft des Abends und standen sinnbildlich für die Stärke der Gemeinschaft.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Musikzug der Feuerwehr Gemünden und sorgte für einen würdigen Rahmen. Die Jugendfeuerwehr brachte zudem ein kleines Theaterstück auf die Bühne.
Im Anschluss blieb Zeit für Austausch und Gespräche. Geschäftsführer Dr. Kirchner hatte dafür einen Imbiss und Getränke vorbereiten lassen.
WETTER (HESSEN). Am Bahnhof Wetter soll es am Montag (17. Februar) gegen 21.50 Uhr zu einem Handgemenge zwischen drei Männern gekommen sein.
Alle beteiligten Personen nutzten den Regionalexpress 97 von Marburg nach Brilon. In Höhe Cölbe geriet der Zugbegleiter mit einer bislang unbekannten Person in eine verbale Auseinandersetzung.
Offenbar forderte der Zugbegleiter den Unbekannten auf, den Zug zu verlassen. Ein weiterer Fahrgast soll dem Zugbegleiter am Bahnhof Wetter zu Hilfe gekommen sein und hat den Unbekannten aus dem Zug verbracht.
Hier soll es nun zu einem Handgemenge zwischen den drei Männern gekommen sein, bei dem niemand verletzt wurde.
Durch den Vorfall erhielten zwei Züge je 28 Minuten Verspätung. Die Streife des Bundespolizeireviers Gießen konnte nur noch den Zugbegleiter und den Fahrgast antreffen und befragen. Der unbekannte Mann hatte den Bahnhof bereits verlassen.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
Wer Angaben zu dem Vorfall oder der unbekannten Person machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
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