EDERTAL. Ausgelöst hat ein nächtlicher Zwischenfall an einer Tankstelle in Affoldern einen Feuerwehreinsatz. Ein Kunde war nach dem Tanken losgefahren, ohne die Zapfpistole wieder einzuhängen.
Alarmiert wurde die Feuerwehr am Montag gegen 23.10 Uhr. Durch die Zugkraft riss die Zapfpistole samt Schlauch ab, die Zapfsäule wurde aus ihrer Verankerung gerissen und stand anschließend schief.
Geweckt wurden die Tankstellenbetreiber durch den lauten Schlag. Als sie zur Anlage eilten, war bereits Diesel ausgetreten und hatte sich auf rund 20 Quadratmetern verteilt. Aus der beschädigten Säule sowie dem abgerissenen Schlauch lief weiterhin Kraftstoff aus.
Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Casper rückten 13 Einsatzkräfte mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank an. Die Feuerwehr ließ die Anlage stromlos schalten, brachte Bindemittel auf, arbeitete es ein und nahm den ausgelaufenen Diesel vollständig auf.
Gegen eine Wiederinbetriebnahme wurde die Zapfsäule gesichert, die abgerissene Zapfpistole dem Betreiber übergeben. Zur Halter- und Verursacherfeststellung wurde die Polizei hinzugezogen. Der verantwortliche Kunde konnte ermittelt werden.
Auf rund 30.000 Euro schätzt der Betreiber den entstandenen Schaden. Gegen 0.05 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Betreiber übergeben.
BAD AROLSEN. Beschädigt worden ist ein silbergrauer Opel Corsa E auf dem Gelände der Schönklinik. Die Polizei sucht nach dem Verursacher einer Unfallflucht und bittet um Hinweise.
Das Fahrzeug stand am Mittwoch, 10. Juni 2026, zwischen 7.45 Uhr und 16.45 Uhr vorwärts eingeparkt auf einem Schotterparkplatz an der Straße Hofgarten. Nach ersten Erkenntnissen stieß ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken gegen die Fahrerseite des Opel.
Der Verursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
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WALDECK. Verunreinigt worden ist die Korbacher Straße im Ortsteil Sachsenhausen durch eine Güllespur. Zur Reinigung der Fahrbahn wurden Feuerwehrkräfte aus einem laufenden Einsatz am Edersee herausgelöst.
Die Einsatzmeldung ging am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 12.22 Uhr parallel zum Ölaustritt auf dem Edersee ein. Nach einiger Zeit konnten die Feuerwehr Nieder-Werbe sowie Teileinheiten aus Sachsenhausen vorerst aus dem vorherigen Einsatz herausgelöst werden und nahmen sich der Güllespur an.
Nach Absprache mit dem Klärwerk reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn mit Wasser aus den Fahrzeugtanks. Dadurch konnten die Rutschgefahr, insbesondere für Motorradfahrer, sowie die Geruchsbelästigung beseitigt werden.
Zur Eigensicherung stellten die Einheiten Verkehrsposten auf. Nach 40 Minuten war der Einsatz unter der Leitung von Raphael Lehmann beendet. Anschließend transportierte der Wechsellader weitere Ausrüstung zur Einsatzstelle am Edersee.
WALDECK. Zu Maßnahmen mehrerer Einheiten der Feuerwehr der Stadt Waldeck hat am Mittwochmittag ein Ölaustritt am Edersee geführt. Der Ölfilm war bei Übungstauchgängen der Polizei entstanden, als ein versenktes Schulungsfahrzeug angehoben wurde.
Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 11.49 Uhr an die Ederseerandstraße gerufen, nachdem die Polizei den Vorfall gemeldet hatte. Bei Eintreffen der ersten Wehren war zunächst kein Öl mehr auf der Wasseroberfläche wahrnehmbar. Die Einheiten unterstützten daraufhin die Bergung des Autos, um ein weiteres unkontrolliertes Austreten von Betriebsstoffen zu verhindern. Polizeitaucher schlugen das Fahrzeug unter Wasser an, das anschließend mithilfe der maschinellen Zugeinrichtung eines Löschfahrzeugs ans Ufer gezogen wurde.
Der Pkw wurde an Land auf einer Plane abgestellt und gesichert. Da sich nach dem Zugvorgang im unmittelbaren Uferbereich erneut ein leichter Ölfilm bildete, brachten die Einsatzkräfte Ölschlängel aus. Durch das Auffangen des Stoffes konnte die Umweltbelastung für den See reduziert werden. Nach insgesamt 2 Stunden und 41 Minuten war der Einsatz unter der Leitung von Andreas Przewdzing beendet.
Parallel fand ein weiterer Einsatz in Sachsenhausen statt.
VOLKMARSEN. Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager 2026 in Volkmarsen: Vom 18. bis 21. Juni wird die Kugelsburgstadt zum Treffpunkt für mehr als 1.200 Jugendliche aus den Feuerwehren des Landkreises. Neben den traditionellen Wettbewerben erwartet die Teilnehmer sowie alle Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
Bereits am Donnerstag beginnt mit dem Aufbau auf dem Bruch das bunte Treiben. Am Freitag folgt die offizielle Eröffnung, bevor gegen 21 Uhr der große Fackelzug mit musikalischer Begleitung durch die historische Kernstadt zieht.
Am Samstag starten ab 10 Uhr die Wettkämpfe. Im Anschluss erwartet die Jugendlichen ein umfangreiches Alternativprogramm. Zahlreiche Organisationen, Hilfsorganisationen und Unternehmen präsentieren sich mit spannenden Fahrzeugen, Mitmachaktionen und Vorführungen.
Unter anderem werden vor Ort sein:
Besondere Höhepunkte des Nachmittags sind die Vorführungen der Polizei mit ihren Diensthunden sowie der DRK-Hundestaffel.
Am Samstagabend findet ab 20 Uhr die große Warm-Up-Party mit Public Viewing des WM-Spiels in der Nordhessenhalle statt. Für die passende Stimmung sorgt DJ Marco.
Den Abschluss des Zeltlagers bilden am Sonntag die Abnahme und Verleihung der Jugendflamme, bevor der Rückbau beginnt und die Teilnehmer die Heimreise antreten.
Während des gesamten Wochenendes herrscht reges Leben auf dem Bruch und im Stadtgebiet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und die besondere Atmosphäre des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers 2026 in Volkmarsen mitzuerleben.
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KORBACH. Geschlossen bleiben alle Dienststellen des Jobcenters Waldeck-Frankenberg am Mittwoch, 24. Juni 2026. Grund für die ganztägige Schließung ist eine interne Veranstaltung der Behörde.
Dringende Anliegen können Bürgerinnen und Bürger während dieser Zeit digital über die Jobcenter-App einreichen. Ab dem darauffolgenden Tag stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Liegenschaften wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
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PADERBORN. Beraubt wurde eine 34-jährige Fußgängerin am frühen Montagmorgen im Bereich Friedrichstraße/Imadstraße. Ein 18-jähriger, justizbekannter Tatverdächtiger konnte festgenommen werden.
Die Frau war am Montag, 8. Juni 2026, gegen 4.57 Uhr auf der Friedrichstraße vom Neuhäuser Tor kommend in Richtung Imadstraße auf dem rechten Gehweg unterwegs. Nach der Bushaltestelle Neuhäuser Tor folgte ihr ein junger Mann und sprach sie mehrfach an, worauf die Frau nicht reagierte.
Kurz vor der Einmündung zur Imadstraße entriss der Mann ihr plötzlich die Handtasche. Die 34-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Der Täter floh anschließend in Richtung Fürstenbergstraße.
Eine Zeugin hatte Hilferufe gehört, den Mann flüchten sehen und die Polizei alarmiert. Im weiteren Verlauf konnte ein 18-jähriger Syrer festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. (ots/r)
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KASSEL. Angesichts der aktuellen Diskussionen um das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz warnten Vertreter nordhessischer Kliniken und Klinikträger während einer Pressekonferenz vor erheblichen negativen Auswirkungen auf die Patientenversorgung in Nordhessen.
Dr. Michael Knapp, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen (GNH), Johannes Brack, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel, Helmut Zeilfelder, Pflegedirektor des Klinikum Kassel und des Krankenhaus Bad Arolsen, Sassan Pur, Geschäftsführer der Hessenklinik Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH, und Michael Schmidt, Geschäftsführer der Marien-Elisabeth-Kliniken Kassel gGmbH, kamen am Dienstag, 9. Juni, zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammen, um zu warnen: Aus Sicht der Kliniken drohen durch die geplanten Regelungen nicht nur finanzielle Engpässe, sondern auch strukturelle Risiken, die die medizinische Versorgung in Ballungsräumen und ländlichen Regionen in Nordhessen gleichermaßen gefährden.
Kurzfristige Kosteneinsparungen verhindern einen konsequenten Transformationsprozess
„Als Vertreter nordhessischer Kliniken unterstützen wir eine strukturierte Transformation der Krankenhauslandschaft“, sagt Dr. Michael Knapp, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen (GNH), zu der das Klinikum Kassel und das Krankenhaus Bad Arolsen gehören. „Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz kollidiert mit der Umsetzung einer gut vorbereiteten und systematischen Krankenhausreform in Hessen – und dies kurz vor der Ziellinie. In der zweiten Jahreshälfte 2026 werden den hessischen Krankenhäusern ihre zukünftigen Rollen durch das Land Hessen zugewiesen. Die zusätzliche Unsicherheit und die kurzfristigen Belastungen treffen die Krankenhäuser in einer Phase, in der wir uns auf die Krankenhausreform vorbereiten. Eine nachhaltige Verbesserung der Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung liegt nicht in pauschalen Kürzungen, sondern in einer konsequenten Umsetzung von Strukturreformen in allen Teilen des Gesundheitswesens.
Wir fordern Bund und Länder daher dringlich auf, alle Spielräume für eine beschleunigte Umsetzung der Krankenhaus- und Notfallreform zu nutzen und die umgehende Etablierung einer tatsächlich fallzahlunabhängigen Vorhaltefinanzierung sicherzustellen.“
Krankenhaussektor ohnehin schon bundesweit finanziell angespannt
Johannes Brack, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel, ergänzt: „In einem bereits stark regulierten und finanziell angespannten Krankenhaussektor schreiben laut Prognosen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) 60 bis 70 % der Kliniken 2025 rote Zahlen. Da rund 80 % der Kosten fix sind und die Vergütung durch Landesbasisfallwerte sowie regulatorische Vorgaben kaum flexibel anpassbar ist, bleibt wenig Spielraum für Einsparungen.
Allein die hier anwesenden Krankenhausvertreter erwarten in ihren Häusern durch die im beabsichtigten Gesetz hinterlegten Maßnahmen eine Budgetkürzung von ca. 24 Millionen Euro beziehungsweise 5 % des jeweiligen Gesamtbudgets – das entspräche im Stadtkrankenhaus Korbach einer zusätzlichen Ergebnisbelastung von ca. 2 bis 3 Millionen Euro, in den Marien-Elisabeth-Kliniken von ca. 6,5 Millionen Euro und im Klinikum Kassel von ca. 15 Millionen Euro pro Jahr“, so Brack weiter.
Forderung nach verlässlicher Finanzierung für faire Löhne
Die Beschäftigten im Krankenhaus leisten täglich Herausragendes für die Patient*innen in Nordhessen. Um diese Qualität zu sichern, müssen Fachkräfte gehalten und neue gewonnen werden – mit wettbewerbsfähigen Gehältern und verlässlichen Tarifstrukturen.
„Unsere Mitarbeitenden sind das Rückgrat der medizinischen Versorgung. Ohne sie funktioniert kein Krankenhaus“, erklärt Sassan Pur, Geschäftsführer der Hessenklinik Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH. Doch genau diese Beschäftigten geraten zunehmend unter Druck.
Grund ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das die Beiträge stabilisieren soll, den Kliniken aber erhebliche Mittel entzieht. Besonders kritisch ist der Wegfall des vollständigen Tarifausgleichs, wodurch steigende Personalkosten nicht refinanzierbar werden. „Krankenhäuser können ihre Preise nicht einfach erhöhen. Wie faire Lohnsteigerungen künftig finanziert werden sollen, ist völlig unklar“, so Pur weiter.
Zuschläge, Zusatzleistungen und Anreize zur Mitarbeiterbindung sind vielerorts nicht mehr wirtschaftlich tragbar. Das Krankenhaus appelliert an die hessischen Abgeordneten, sich für eine verlässliche Finanzierung einzusetzen. „Wer gute Versorgung will, muss auch gute Arbeitsbedingungen ermöglichen. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen dürfen nicht die Verlierer der Sparpolitik werden. Traurig, dass wir hier als Bittsteller auftreten müssen. Unsere Fachkräfte hätten mehr Wertschätzung verdient“, betont Sassan Pur.
Finanzstabilisierung nicht gegen Versorgungssicherheit ausspielen
Mit der Einführung des Pflegebudgets im Jahr 2020 ist es gelungen, Fehlentwicklungen des DRG-Systems zu korrigieren. Das Pflegebudget bedeutet, dass Pflegeleistungen 1:1 refinanziert werden; Krankenhäuser können hier bedarfsgerecht Pflegekräfte einstellen und entwickeln. „Dies soll auch dazu führen, dass die Attraktivität des Pflegeberufes wieder steigt“, kommentiert Helmut Zeilfelder, Pflegedirektor der GNH.
Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sehe vor, Pflege nicht mehr vollständig zu refinanzieren – im Gegenteil; das sogenannte Pflegebudget solle „gedeckelt“ werden. Damit gerate die Pflege wieder unter ökonomischen Druck.
„Finanzstabilisierung darf nicht gegen Versorgungssicherheit ausgespielt werden“, sorgt sich GNH-Pflegedirektor Helmut Zeilfelder.
Mit der geplanten Fortschreibung des Budgets auf Basis des Vorjahresbudgets und der Begrenzung über den Veränderungswert werde die Pflege wieder zu einer Kostenvariablen. Hinzu komme die Rücknahme der vollständigen Tarifrefinanzierung. Damit steige der finanzielle Druck auf die Krankenhäuser, bisher refinanzierte Stellen gerieten unter Druck und notwendige Personalentwicklungen würden verhindert oder zumindest deutlich erschwert.
Wunsch nach weniger Bürokratie und Gefahr höherer MD-Prüfquoten
„Krankenhäuser stehen bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz droht sich die Situation weiter zu verschärfen – insbesondere durch unverändert hohe bürokratische Anforderungen und die aufwendigen Prüfverfahren des Medizinischen Dienstes (MD)“, sagt Michael Schmidt, Geschäftsführer der Marien-Elisabeth-Kliniken Kassel gGmbH.
Allein die Vorbereitung, Begleitung und Nachbearbeitung von MD-Prüfungen binde in allen Kliniken erhebliche personelle Ressourcen. Beschäftigte, die eigentlich für die Patientenversorgung oder die Organisation des Krankenhausbetriebs benötigt werden, müssten sich stattdessen mit Dokumentationspflichten, Nachweisen und Verwaltungsaufgaben beschäftigen. Dies verursache hohe Kosten, ohne einen unmittelbaren Mehrwert für die Versorgung der Patient*innen zu schaffen.
„Dokumentation und allgemeine Bürokratie in Medizin und Pflege haben sich derartig erhöht, dass Schätzungen zufolge mit einer radikalen Vereinfachung der Vergütungsbestimmungen und den damit einhergehenden Anforderungen an Dokumentation bis zu 40 % der Arbeitszeit von Ärzt*innen und 33 % der Arbeitszeit von Pflegekräften eingespart werden könnten“, erklärt Schmidt. „Wir brauchen eine Gesundheitspolitik, die Krankenhäuser entlastet statt zusätzlich belastet. Unser Ziel ist nicht weniger Qualität, sondern mehr Zeit für die Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind“, so der Geschäftsführer weiter.
Fazit und zentrale Botschaft: Beitragssatzstabilität darf nicht auf Kosten der Versorgung gehen
Die Kliniken appellieren eindringlich an Politik und Öffentlichkeit, die gesundheitliche Infrastruktur nicht durch kurzfristige Maßnahmen zu gefährden. Man unterstütze die geplante systematische Transformation der Krankenhausversorgung, wie sie zum Beispiel vom Land Hessen strukturiert vorbereitet und umgesetzt wird. Ziel müsse es sein, Beitragsstabilität zu erreichen und gleichzeitig Krankenhäuser systematisch für die Zukunft aufzustellen, ohne dass die Versorgung der Bevölkerung darunter leide – so die einhellige Meinung aller Podiumsteilnehmer.
Zum Hintergrund
Das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wurde am 6. März im Bundesrat verabschiedet. Im Anschluss begannen alle Bundesländer, die Umsetzung der Krankenhausreform vorzubereiten. Das nun vorgeschlagene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren, indem es unter anderem den Krankenhäusern dafür Mittel in Milliardenhöhe entzieht. Eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung sowie ein Konterkarieren der dringend notwendigen Krankenhausreform sind zu befürchten.
KORBACH. Hoher Sachschaden ist bei einem Einbruchsversuch in ein Geschäft in der Straße Am Hauptbahnhof entstanden. Die Täter gelangten nicht in das Gebäude und flüchteten ohne Beute.
Zwischen Mittwochabend, 3. Juni 2026, und Freitagmorgen, 5. Juni 2026, versuchten Unbekannte, eine Tür zu dem Geschäft aufzuhebeln. Da dies misslang, konnten sie nicht in das Gebäude einsteigen.
Zurück blieb ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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KORBACH. Beschädigt wurde ein blauer VW Passat auf dem Hauer-Parkplatz an der Medebacher Landstraße. Die Polizei sucht nach dem Verursacher einer Unfallflucht und bittet um Hinweise.
Der Wagen stand am Montag zwischen 6 Uhr und 15.30 Uhr ordnungsgemäß auf einem Stellplatz. Nach ersten Erkenntnissen parkte oder wendete auf dem dahinterliegenden Stellplatz ein anderes Fahrzeug und stieß dabei gegen die Kofferraumklappe des VW.
Die Kofferraumklappe wurde durch den Zusammenstoß eingedellt. Aufgrund des Schadensbildes geht die Polizei von einem größeren Fahrzeug, möglicherweise einem Pritschenwagen, oder von heraushängender Ladung aus.
Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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