HAINA. Nach langer Bauzeit atmen Autofahrer und Anwohner gleichermaßen auf, denn die Ortsdurchfahrt ist wieder für den Verkehr freigegeben. Wie Hessen Mobil mitteilt, ist die Bundesstraße 253 seit Freitag, 19. Dezember, wieder befahrbar, da die Bauarbeiten in die Winterpause gehen.
Die Ortsdurchfahrt wurde im Laufe des Tages für den Verkehr freigegeben. Allerdings müssen Autofahrer weiterhin aufpassen: In der Frankenberger Straße gilt während der Winterpause eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Bis zum kommenden Frühjahr ruhen die Bauarbeiten nun komplett. Der genaue Zeitpunkt, wann es weitergeht, wird unter anderem vom Wetter abhängig sein.
Gegenüber 112-Magazin äußerten sich Anwohner erleichtert darüber, dass die Straße wieder frei ist und die Einschränkungen vorerst ein Ende haben. Doch die Medaille hat zwei Seiten: Einige Anwohner geben zu bedenken, dass sie nun wieder hinnehmen müssen, dass mehr Lärm herrscht, da es sich um eine stark frequentierte Bundesstraße handelt.
In den Gesprächen wurde auch das Thema einer Umgehungsstraße diskutiert. Ein Anwohner merkte an, dass eine Umgehung zwar besser für den Lärmschutz wäre, dies aber negative Folgen für die lokalen Geschäfte hätte. Tankstelle, Gästehäuser und der Tegut-Markt seien auf den Durchgangsverkehr angewiesen, weshalb die direkte Ortsdurchfahrt für die Wirtschaftlichkeit wichtig sei.
Andere Stimmen im Ort plädieren dafür, dass die aktuell angeordneten 30 km/h für immer gelten sollten. Zudem müsse die Geschwindigkeit viel öfter gemessen werden, denn dann gäbe es deutlich weniger Raser. Eine Anwohnerin zeigte sich im Gespräch sogar sehr verwundert darüber, dass es in der Ortschaft angesichts der Verkehrslage bislang noch keinen Unfall gegeben habe.
FRANKFURT AM MAIN. Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main vollstreckten am Mittwoch, 17. Dezember 2025, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern zwei Haftbefehle und hoben in Germersheim ein Lager für unversteuerte Tabakwaren aus.
Bei der Durchsuchung von insgesamt sechs Wohn- und Geschäftsräumen im Rheinpfalz-Kreis, dem Landkreis Haßberge und Germersheim stellten Einsatzkräfte in einer Garage rund 67 Kilogramm fertig gemischten Wasserpfeifentabak, 8.600 mutmaßlich gefälschte Zigaretten, rund 200 Kilogramm Kaffee und zentnerweise Vormaterialien zur illegalen Herstellung von Wasserpfeifentabak sicher. Alle beschlagnahmten Tabak- und Kaffeeprodukte waren nicht ordnungsgemäß versteuert.
„Mit den am 17. Dezember sichergestellten Vormaterialien hätten die Tatverdächtigen weitere 1.000 kg an unversteuertem Wasserpfeifentabak herstellen können“, so Carina Orth, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.
Die vier Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der illegalen Herstellung von Wasserpfeifentabak verantworten. Der 40-jährige Haupttatverdächtige und dessen 31-jährige Frau wurden mit Haftbefehl festgenommen.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ermittelt bereits seit 2023 unter anderem gegen diese Tätergruppierung. In diesem Zusammenhang erfolgten bereits im Februar 2024 die Zerschlagung zweier illegaler Produktionsstätten für Wasserpfeifentabak in Koblenz und Ludwigshafen. Damals wurden dort über 2,2 Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt.
Der Hauptbeschuldigte wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Landgerichts Kaiserslautern vorgeführt, der entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern den Untersuchungshaftbefehl bestätigte. Der gegen die festgenommene Frau ergangene Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Unterstützt wurde der Einsatz durch Kräfte des Zollfahndungsamts München und der Hauptzollämter Saarbrücken und Karlsruhe. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Dienstsitz Kaiserslautern, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Weiter Auskünfte können aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden.
Zusatzinformationen
Wasserpfeifentabak und Zigaretten unterliegen in der Bundesrepublik Deutschland als sogenannte verbrauchsteuerpflichtige Waren der Tabaksteuer. Tabakwaren im Sinne des Tabaksteuergesetzes dürfen in Deutschland nur zum Verkauf angeboten und verkauft beziehungsweise gekauft werden, wenn sie hier (im Steuergebiet der Bundesrepublik Deutschland) ordnungsgemäß versteuert worden sind. Das ist an den deutschen Steuerzeichen zu erkennen.
Wer Tabakwaren, für die die Tabaksteuer hinterzogen wurde, mit einer Bereicherungsabsicht ankauft oder sich oder einem Dritten verschafft, oder diese unversteuerten Tabakwaren absetzt oder abzusetzen hilft, der begeht eine strafbare gewerbsmäßige Steuerhehlerei.
KASSEL. Eine Reisende wurde während einer Zugfahrt im Regionalexpress von einem Mann sexuell belästigt und mit exhibitionistischen Handlungen konfrontiert. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im RE 30 auf der Fahrt von Frankfurt am Main in Richtung Kassel.
Eine 40-jährige Frau benutzte den Zug, als sich während der Fahrt ein 39-Jähriger zu ihr setzte und versuchte, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Diese Kontaktversuche wurden durch die Frau unterbunden. Der 39-jährige Deutsche setzte sich daraufhin auf einen anderen Sitzplatz, kehrte aber kurze Zeit später zu der 40-jährigen Französin zurück.
Kurz vor der Ankunft im Kulturbahnhof Kassel begann er, durch die Hose an seinem Glied zu manipulieren. Kurz darauf entblößte er sein Glied. Als dies durch die Frau bemerkt wurde, stand sie unverzüglich auf und drängte sich an dem Mann vorbei, um den Zug zu verlassen.
Als die Streife der Bundespolizeiinspektion Kassel vor Ort eintraf, konnte die Frau den Mann herausdeuten. Die Bundespolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.
Wer ebenfalls etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
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BURGWALD. Auf der Landesstraße 3076 kam es im Einmündungsbereich zum „Bergring“ zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, gegen 15.40 Uhr.
Ein 21-jähriger Mann aus Bottendorf befuhr mit seinem roten VW Up die Landesstraße aus Richtung Rosenthal kommend in Richtung Frankenberg. Ihm folgte eine 19-jährige Frau aus einem Frankenberger Ortsteil mit ihrem blauen Skoda Fabia. Als der 21-Jährige nach links in den Bergring in Richtung Bottendorf einbiegen wollte, bemerkte die nachfolgende 19-Jährige den Abbiegevorgang zu spät.
Sie fuhr mit ihrem Wagen auf das Heck des Vorausfahrenden auf. Der 21-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. An seinem VW Up entstand ein Heckschaden in Höhe von rund 4.000 Euro, der Frontschaden am Skoda wird auf etwa 1.700 Euro geschätzt.
Im Einsatz waren ein Polizeistreife und ein Rettungsdienstwagen.
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KORBACH. Auf der Kreisstraße 25 kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen, zu dem die Polizei nun nach einem bestimmten Verkehrsteilnehmer sucht. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 17. Dezember, gegen 15:13 Uhr zwischen Korbach und Dorfitter.
Kurz vor Dorfitter, in Höhe der Firma Rektol GmbH, waren beide beteiligten Pkw in Richtung Dorfitter unterwegs. Ein vorausfahrender weißer Audi A4 bremste plötzlich stark ab. In der Folge fuhr das direkt dahinter befindliche Fahrzeug, ein schwarzer Audi A4, auf den vorausfahrenden Pkw auf. Dabei entstand leichter Sachschaden an beiden Autos.
Nach Angaben des Fahrers des vorderen Pkw musste dieser bremsen, weil vor ihm ebenfalls ein Fahrzeug abgebremst hatte, um nach rechts in die Straße „Auf dem Hagendorf“ (Richtung Rektol) abzubiegen. Nähere Angaben zu diesem Fahrzeug, welches rechts abgebogen ist, können derzeit nicht gemacht werden.
Zur weiteren Aufklärung des genauen Unfallhergangs bittet die Polizei um einen Zeugenaufruf nach diesem Fahrzeug, um gegebenenfalls weitere Informationen zu erhalten.
Die Ermittler fragen:
Ist jemand zur genannten Zeit auf der K 25 Richtung Dorfitter gefahren und nach rechts zur Firma Rektol abgebogen?
Hatte dieser Fahrer dabei weitere Pkw hinter sich und konnte möglicherweise noch erkennen, dass es zwischen diesen zu einem Unfall gekommen war?
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
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KASSEL. Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Vorderen Westen löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend, 17. Dezember, gegen 20:10 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße.
Bewohner bemerkten Brandgeruch und wählten den Notruf. Es stellte sich heraus, dass das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines siebenstöckigen Hauses ausgebrochen war. Da das Treppenhaus durch die starke Rauchentwicklung als Fluchtweg nicht mehr nutzbar war, hatten sich einige Bewohner auf ihre Balkone geflüchtet.
Rettung über Drehleiter und Treppenhaus
Mit einem starken Kräfteaufgebot begann die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung und leitete zeitgleich die Menschenrettung ein. In der Folge konnten vier Personen unter Atemschutz durch das Treppenhaus sowie vier weitere Personen über Drehleitern von der Gebäudeaußenseite gerettet werden. Auch Bewohner eines angrenzenden Hauses wurden teilweise evakuiert.
Insgesamt wurden 12 Personen vor Ort ärztlich untersucht. Vier davon hatten Rauchgase eingeatmet und wurden zur weiteren medizinischen Abklärung und Behandlung vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die unverletzten Bewohner der betroffenen Gebäude konnten vorübergehend in einem nahegelegenen Gemeinderaum untergebracht und betreut werden.
Vergessene Kerze als Ursache
Nach ersten Ermittlungen der Polizei war eine vergessene brennende Kerze die Ursache für das Feuer. Der entstandene Sachschaden lässt sich zurzeit noch nicht beziffern. Die Friedrich-Ebert-Straße musste wegen der anhaltenden Löscharbeiten und des Einsatzes zeitweise in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Großaufgebot der Einsatzkräfte
Vor Ort waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 und 2 der Berufsfeuerwehr Kassel sowie die Freiwilligen Feuerwehren Harleshausen, Nordshausen und Wolfsanger im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Leitenden Notarzt und einem Organisatorischen Leiter vor Ort. Seitens der Polizei waren Kräfte der Reviere und des Kriminaldauerdienstes eingesetzt.
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FRANKENBERG. Wenn es draußen dunkel wird und die Festtage näher rücken, wiegt die Einsamkeit oft doppelt schwer – besonders in einem Krankenhausbett. Das Kreiskrankenhaus weist in einer Mitteilung vom Donnerstag, 18. Dezember, darauf hin, dass es Menschen gibt, die genau dann da sind, wenn Angehörige fehlen oder die Zeit des Pflegepersonals knapp wird: Die „Grünen Damen und Herren“.
Sie schenken das Kostbarste, was man in der heutigen Zeit geben kann: Zeit und Zuwendung. Die Idee ist so simpel wie berührend. Ehrenamtliche, erkennbar an ihrer grünen Dienstkleidung, besuchen Patienten, führen Gespräche, lesen vor oder begleiten sie bei Spaziergängen. Gerade in der Vorweihnachtszeit wird ihre Arbeit zu einem Lichtblick auf den Stationen. Ulrike Hartel erinnert sich gern an vergangene Momente: „Vor Weihnachten habe ich kleine Engelchen als Geschenk mitgebracht und bei den Patienten, die das wollten, habe ich ein kurzes Gebet gesprochen. Das hat viele erfreut.“
Ein offenes Ohr, wenn es am nötigsten ist
Der Bedarf an dieser menschlichen Unterstützung wächst stetig. „Die Zahl der Patienten nimmt zu, die nur unregelmäßig Besuch von Angehörigen oder Freunden bekommen“, berichtet Pflegedienstleiterin Silvia Vesper. Die Gründe seien vielfältig, von verwitweten Patienten, Freunden, die selbst nicht mehr fit genug für einen Besuch sind bis hin zu weit entfernt wohnenden Familien. Genau hier füllen die Grünen Damen und Herren eine Lücke, die pflegerische Profis im hektischen Klinikalltag kaum schließen können. Dass diese Begegnungen nicht nur den Patienten, sondern auch den Ehrenamtlichen viel geben, bestätigt Annemarie Wohlfahrt. Ihr Fazit ist eindeutig: „Ich bin glücklich und zufrieden, wenn ich hier weggehe.“
Begegnungen, die berühren
Die Aufgaben erfordern keine medizinischen oder pflegerischen Vorkenntnisse, aber das „Herz am rechten Fleck“. Es geht um Empathie, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit. Manchmal entstehen dabei Momente von enormer Tiefe. Ute Pez berichtet von einer Begegnung mit einem Palliativpatienten, der ihr offen sagte: „Ja, ich bin hier zum Sterben.“ Pez erinnert sich: „Da musste ich auch erst mal schlucken. Und dann haben wir ein wunderbares Gespräch geführt. Man braucht sich nicht zu verstellen, einfach man selbst sein. Das kommt am besten an.“
Auch Ulrike Hartel wirbt für das Engagement: „Die Dankbarkeit, die ich von den Patienten und ihren Angehörigen erfahre, erfüllt mich mit Freude. Sie bestätigt mir, dass ich eine sinnvolle, wichtige und hilfreiche Stütze für Menschen in schwierigen Situationen sein kann.“
Großer Dank seitens der Klinikleitung
Die Ehrenamtlichen sind heute aus dem Kreiskrankenhaus nicht mehr wegzudenken. Die Wertschätzung seitens der Klinikführung ist groß. Geschäftsführerin Anne Bülling betont die Wichtigkeit dieses Dienstes: „Wir sind den Grünen Damen und Herren zutiefst dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie bringen Menschlichkeit und Wärme in den Klinikalltag, was für den Genesungsprozess unserer Patienten von unschätzbarem Wert ist. Ihr Engagement ist ein Geschenk für unser Haus.“
Auch Pflegedienstleiterin Silvia Vesper schließt sich dem Dank an: „Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Großartiges, doch sind ihnen zeitlich oft Grenzen gesetzt. Dass die Ehrenamtlichen genau dort ansetzen, wo wir oft weiter eilen müssen – beim ruhigen Gespräch und dem Halten einer Hand – ist eine enorme Entlastung und Bereicherung für uns alle.“
Verstärkung gesucht
Die Gruppe der Grünen Damen und Herren wurde auf Initiative von Dr. Harald Schmid, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Kreiskrankenhauses Frankenberg, im Oktober 2019 eingeführt. Das Team freut sich über Jede und Jeden, der bereit ist, mitzumachen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig; neue Mitglieder werden sorgfältig eingearbeitet und durch erfahrene „Kollegen“ begleitet. Als Dankeschön stellt das Kreiskrankenhaus Dienstkleidung, kostenfreies Parken sowie ein Mittagessen am Einsatztag zur Verfügung.
Wer Teil dieses Teams werden möchte und bereit ist, wöchentlich einige Stunden Zeit zu schenken, ist herzlich willkommen. Denn eines ist sicher: Nicht nur an Weihnachten sollte im Krankenhaus niemand allein bleiben müssen. Interessierte wenden sich direkt an Petra Eckel: Telefon 06451/24939, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Internet unter www.krankenhaus-frankenberg.de/gdh
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WARBURG. Auf der Bundesstraße 7 kam es zwischen Wrexen und Scherfede zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Jugendliche schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen kam am Dienstagabend, 16. Dezember, gegen 20.30 Uhr ein Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.
Der 17-jährige Fahrer verlor während der Fahrt in Richtung Scherfede die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Pkw kollidierte zunächst mit einem Bordstein, schleuderte anschließend über die Gegenfahrbahn und kam schließlich in einem Straßengraben zum Stillstand. Zwei weitere Insassen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden dabei schwer verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Beteiligten konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden, wer das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt führte und wie viele Personen sich tatsächlich im Pkw befanden. Dies ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf ein mögliches illegales Kraftfahrzeugrennen. Ein weiterer mutmaßlich beteiligter Pkw konnte unweit der Unfallstelle angetroffen werden. In dem Audi befanden sich ein 19-jähriger Fahrer sowie vier Mitfahrer im Alter von jeweils 17 Jahren.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Paderborn wurden beide Fahrzeuge, zwei Führerscheine sowie die Mobiltelefone der Beteiligten sichergestellt. Zur Unterstützung der Unfallaufnahme war ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Dortmund im Einsatz. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 11.000 Euro. Die B 7 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 8 Uhr vollständig gesperrt.
Zeugen, die etwas zum Fahrverhalten der beteiligten Pkws und zum Unfallhergang sagen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/9620 zu melden.
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BURGWALD. Auf der Bundesstraße 252 kam es innerhalb der Ortsschaft Bottendorf zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr, bei dem eine Person verletzt wurde. Der Zusammenstoß ereignete sich am Mittwoch gegen 18.30 Uhr auf der Frankenberger Straße.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin berichtet, befuhr eine 53-jährige Frau aus Korbach mit ihrem silbernen Ford S-Max die Bundesstraße von Ernsthausen kommend in Richtung Frankenberg. In Höhe der Hausnummer 32 verlor die Fahrerin infolge von Müdigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden blauen Opel Corsa, der von einer 72-jährigen Frau aus Frankenberg gesteuert wurde.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der blaue Opel Corsa von der Fahrbahn in einen angrenzenden Garten geschleudert, wobei der dortige Zaun erheblich beschädigt wurde.
Die 53-jährige Unfallverursacherin erlitt leichte Verletzungen und wurde noch vor Ort im Rettungswagen ambulant behandelt. Die 72-jährige Fahrerin des Opel Corsa blieb glücklicherweise unverletzt.
Gegen 18:40 Uhr wurde die Feuerwehr Bottendorf unter dem Stichwort „H1 Ölspur“ alarmiert. Insgesamt neun Einsatzkräfte rückten mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF10) und dem Mannschaftstransportwagen aus. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jannik Vöhl sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab, fing auslaufende Betriebsstoffe auf und nahm das Öl auf der Straße mithilfe von Bindemittel auf.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und mussten durch die Firma AVAS abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Neben der Feuerwehr waren auch ein Rettungswagen und eine Polizeistreife im Einsatz. Die Frankenberger Straße war für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis etwa 20.30 Uhr voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr endete gegen 20:20 Uhr.
WILLINGEN. Ein geparktes Fahrzeug wurde in der Nacht von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer beschädigt, der sich anschließend unerlaubt entfernte. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 14. Dezember, im Zeitraum zwischen 1.30 Uhr und 2.00 Uhr in der Briloner Straße.
Der Geschädigte aus dem Hochsauerlandkreis hatte seinen blauen Audi A6 mit HSK-Kennzeichen ordnungsgemäß auf dem Parkstreifen in Höhe der Hausnummer 7, gegenüber dem Imbiss „Chillies“, abgestellt. In diesem kurzen Zeitfenster wurden der linke hintere Kotflügel sowie die Felge des Wagens beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Hinweise auf den Unfallverursacher liegen bislang nicht vor. Die Polizei in Korbach bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
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