MESCHEDE. Nach einer exhibitionistischen Handlung am Hennesee suchen die Ermittler nach Zeugen, die Angaben zu einem etwa 14 Jahre alten Jugendlichen machen können.
Eine 31-jährige Frau aus Warstein war am Freitagnachmittag (27. Februar) gegen 16.45 Uhr auf dem Fußweg zwischen der Brücke Mielinghausen und der Staumauer unterwegs. Dabei bemerkte sie einen Jungen, der ihr zunächst folgte. Kurze Zeit später sah sie den Jugendlichen auf der Grünfläche an der Badebucht Mielinghausen erneut, wobei dieser sein Glied in der Hand hielt und sich entblößte. Trotz des Versuchs der Frau, sich schnellen Schrittes zu entfernen, folgte ihr der Tatverdächtige weiterhin in gleicher Weise. Erst als die Warsteinerin den Jungen laut anschrie und sich zu anderen Personen in der Bucht begab, ließ dieser von ihr ab.
Beschrieben wird der Junge als etwa 14 Jahre alt mit normaler Statur und dunkelblonden, mittellangen Haaren. Bekleidet war er mit einem blauen Kapuzenpullover und einer blauen Jeans. Personen, die ebenfalls belästigt wurden oder Hinweise zu dem Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (ots/r)
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KORBACH. Nach einer Vorfahrtsverletzung im Kreuzungsbereich Nordwall und Hagenstraße kam es zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Am Freitag gegen 19 Uhr befuhr ein 16-jähriger Korbacher mit einem 45 km/h Kleinwagen den Nordwall in Fahrtrichtung Arolser Landstraße.
Hinter der Sparkasse bog er nach links in die Hagenstraße ab und übersah dabei einen vorfahrtsberechtigten 58-jährigen Mann aus Korbach. Der Mann war mit einem Audi Q8 vom Tegut-Kreisel kommend auf dem Nordwall unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.
Der 16-Jährige wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Kräfte der Kernstadtwehr wurden zur Unfallstelle alarmiert. Vor Ort wurde der Bereich abgesichert und ausgelaufene Betriebsstoffe wurden aufgenommen. Nach dem Abschleppen beider Fahrzeuge wurde die Fahrbahn gereinigt. Nach einer knappen Stunde waren die Maßnahmen beendet.
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FRANKENBERG. Auf der B 252 zwischen Ederbringhausen und Viermünden ereignete sich ein Alleinunfall. Am Samstag um 8.37 Uhr war ein 25-Jähriger aus Frankenberg mit einem 3er BMW Cabriolet aus Richtung Korbach in Richtung Frankenberg unterwegs.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, kam der Fahrer in der Rechtskurve nahe der Hessensteinkurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegend auf einer Uferböschung zwischen Straße und Eder liegen.
Eine Person wurde verletzt. Im Einsatz waren neben zwei Polizeistreifen auch ein Notarzt und ein Rettungswagen.
14 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg waren vor Ort. Unter der Leitung von Björn Kruppa wurde die Uferböschung mit Bindemittel abgestreut, die Unfallstelle gereinigt und den Abschleppdienst unterstützt.
Der BMW erlitt Totalschaden, Ralf Schmidt von AVAS schleppte das Auto ab. Um 10 Uhr war der Einsatz beendet.
GUDENSBERG. Zwei Zeugen haben auf der A 49 eine Fahrt beendet, nachdem eine Autofahrerin durch ihre Fahrweise aufgefallen war. Am Donnerstagabend gegen 23 Uhr bemerkten die beiden in ihrem Wagen eine 62-Jährige, die zwischen den Anschlussstellen Fritzlar und Gudensberg mit einem Citroën in Richtung Kassel unterwegs war.
Nach Angaben der Polizei fuhr die Frau dabei starke Schlangenlinien und wechselte mehrfach den Fahrstreifen, ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Bei einem riskanten Fahrmanöver musste ein Lastwagen auf den Standstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Die Zeugen informierten die Polizei über den Notruf, gaben fortlaufend den Standort durch und folgten der Fahrerin weiter. Als der Citroën auf den Autobahnparkplatz „Sonnenborn“ fuhr und in einer Parkbucht hielt, parkten die Zeugen das Fahrzeug ein und verhinderten so eine Weiterfahrt bis zum Eintreffen einer Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal.
Bei der 62-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von mehr als 2,6 Promille festgestellt. Der Test gelang nach Angaben der Beamten erst nach zahlreichen Fehlversuchen, was auf die Alkoholisierung zurückzuführen sein dürfte. Auf der Wache entnahm ein Arzt eine Blutprobe, außerdem stellte die Polizei Führerschein und Fahrzeugschlüssel sicher. Die Frau, die nach eigenen Angaben auf dem Weg von Rheinland-Pfalz nach Thüringen war, muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten, die Ermittlungen dauern an. (ots/r)
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WARBURG. Auf der B 7 zwischen Warburg und Ossendorf ist eine 23-Jährige bei einem Unfall leicht verletzt worden. Am Freitag gegen 9.10 Uhr fuhr sie mit einem Ford Fiesta von Warburg kommend in Fahrtrichtung Ossendorf.
Aus ungeklärten Gründen kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und stieß gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und medizinisch versorgt.
Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die B 7 wurde während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs bis etwa 10 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. (ots/r)
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LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Die hochansteckende Afrikanische Schweinepest breitet sich seit Juni 2025 in Nordrhein-Westfalen auch in Richtung Hessen aus. In unmittelbarer Nähe zur hessischen Landesgrenze und damit auch zur Kreisgrenze wurde die ASP bereits nachgewiesen. Daher erlässt der Landkreis zum Schutz der Tiere in Waldeck-Frankenberg in Abstimmung mit dem Land Hessen zwei Allgemeinverfügungen zur Einrichtung von zwei Sperrzonen, die ab sofort in Kraft treten.
Zwei Sperrzonen I und II eingerichtet
Die Allgemeinverfügungen regeln zwei Sperrzonen: eine Sperrzone II direkt rund um das Gebiet der letzten positiven Funde und eine weitere Sperrzone I, die die Sperrzone II als Puffer umschließt. In die Sperrzone II fallen in Waldeck-Frankenberg Teile der Stadt Hatzfeld, der Stadt Battenberg und der Gemeinde Allendorf. In die Sperrzone I fallen in Waldeck-Frankenberg zusätzlich dazu noch Teile der Stadt Frankenberg. Die genaue Gebietsabgrenzung ist den beiden Allgemeinverfügungen inklusive Kartenmaterial zu entnehmen, die online auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest zu finden ist.
Beide Sperrzonen dienen der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest. Daher müssen im gesamten Gebiet Eigentümer und Nutzer das Betreten ihrer Flächen, beispielsweise zur Kadaversuche oder -bergung oder durch veterinärbeauftragte Personen, dulden. Ebenso den Einsatz von Drohnen und Zäunen. Gefundene oder erlegte Wildschweine müssen unverzüglich der Veterinärbehörde gemeldet und erlegte Tiere gekennzeichnet, beprobt und bis zur Klärung der Laborergebnisse gesichert aufbewahrt und von befugten Stellen entsorgt werden. Innerhalb beider Zonen gilt zudem ein grundsätzliches Verbringungs- und Transportverbot für lebende Wildschweine, frisches Wildschweinfleisch und tierische Nebenprodukte. Zudem werden strenge Biosicherheitsmaßnahmen wie Reinigung und Desinfektion, sichere Lagerung von Futter und Einstreu und verschärfte Meldepflichten für Schweinehalter vorgeschrieben.
Verschärftere Vorgaben in Zone II
In der Sperrzone II gelten noch einmal verschärftere Vorgaben: Dort gilt zudem ein grundsätzliches Jagdverbot mit nur eng begrenzten Ausnahmen. Weiterhin enthält sie umfangreiche und konkrete Auflagen für Feld- und Forstwirtschaft, wie zum Beispiel eine Drohnenbefliegung vor der Ernte, spezielle Mais- und Heuregulierungen oder weitgehende Forstverbote. Bergung, Probenahme und Entsorgung werden zudem ausschließlich durch bevollmächtigte Teams durchgeführt. Verstöße gegen die Auflagen werden mit hohen Bußgeldern geahndet.
Infektionsketten erkennen, Tiere schützen
Alle Details zu den Vorgaben, die durch die Allgemeinverfügungen in Kraft treten, sind auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest nachzulesen, ebenso die beiden Allgemeinverfügungen im Wortlaut. Dort ist ebenfalls der Link zu einer interaktiven Karte hinterlegt, in der die Zonen genau gekennzeichnet sind. „Mit den Allgemeinverfügungen setzen wir die erforderlichen Vorgaben um, die eine Einschleppung beziehungsweise Weiterverbreitung der Afrikanischen Schweinepest im Kreisgebiet verhindern sollen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Karl-Friedrich Frese. Ziel der Maßnahmen ist es, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und schweinehaltende Betriebe bestmöglich zu schützen.
Schutzzaun errichtet, Durchlässe vorerst provisorisch verschlossen
Dazu beitragen soll außerdem der errichtete wildschweinsichere Schutzzaun entlang der Bundesstraßen 236 und 253 sowie der Landesstraße 3382 von Bromskirchen Richtung Battenberg und weiter bis zur Sackpfeife. Dieser ist zwar fertiggestellt, es fehlen aber momentan noch manche Tore und Viehgitter an einigen Durchlässen und Wegen. Diese werden nun vorerst provisorisch verschlossen, unter anderem mit Holzgittern. Dabei wird noch einmal deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass diese provisorischen Verschlüsse nur übergangsweise sind und nach und nach durch komfortablere Tore und Viehgitter ersetzt werden, die aber momentan aufgrund von Lieferschwierigkeiten noch nicht eingebaut werden können. Aufgrund der Ausbreitung der Tierseuche ist aber Eile geboten, weswegen vorerst auf die Provisorien zurückgegriffen wird. Der Landkreis weist noch einmal darauf hin, dass alle Tore, Zäune und Durchlässe am Zaun nun unbedingt geschlossen gehalten werden müssen und bittet Anlieger um Mitarbeit und Verständnis für eventuelle Einschränkungen.
Infoveranstaltung zur ASP am 3. März
Um auch persönlich noch einmal umfassend über das Thema zu informieren, laden das Hessische Landwirtschaftsministerium und die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf zu einer Informationsveranstaltung am 3. März um 17.30 Uhr in die Burgberghalle nach Battenberg ein. Staatssekretär Michael Ruhl als Leiter des ASP-Führungsstabes, Vertretende der Landkreise Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf sowie Mitarbeitende aus dem ASP-Führungsstab werden über die aktuelle Lage und die Maßnahmen in den Sperrzonen informieren. Außerdem wird im Rahmen der Veranstaltung ausreichend Raum für Fragen und einen Austausch mit dem Publikum sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Hintergrund
Die Afrikanische Schweinepest verläuft für Haus- und Wildschweine nahezu immer tödlich. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Dennoch kann ein Ausbruch erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe und die regionale Fleischwirtschaft. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitet eng mit dem Hessischen Landwirtschaftsministerium, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Bund und der Europäischen Union zusammen, um die Ausbreitung der Tierseuche konsequent zu verhindern. Weitere Informationen sowie häufig gestellte Fragen und Antworten zu dem Thema gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest oder unter www.schweinepest.hessen.de.
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KORBACH. Der Spielplan der Theaterwoche Korbach steht fest, zudem wird mit dem Schultheatertag ein neues Angebot eingeführt. Bereits zum 77. Mal öffnet sich bei Deutschlands ältestem Amateurtheaterfestival in der Himmelfahrtswoche der Vorhang.
Vom 11. bis 16. Mai präsentieren in der Stadthalle die jungen und junggebliebenen Mitglieder von neun Schul- und Amateurtheatergruppen ihre Theaterstücke. Neben Gruppen, die bereits mehrfach in Korbach zu Gast waren, wird das Publikum auch drei Ensembles erleben, die zum ersten Mal an der Theaterwoche teilnehmen. Die Produktionen reichen von literarischen Vorlagen wie „Faust II“ oder „Farm der Tiere“ bis hin zu Eigenproduktionen mit Titeln wie „Samt vor unseren Augen“ oder „seeking shelter“. Traditionell endet die Theaterwoche am Samstag, 16. Mai, mit der Präsentation der Werkstattergebnisse, in diesem Jahr nicht in der Fußgängerzone, sondern in der Nikolaikirche.
Auf diesen Spielplan können sich Theaterbegeisterte vom 11. bis 16. Mai in Korbach freuen (Änderungen vorbehalten):
„Faust II“/ Adaption nach J. W. von Goethe, Theaterschule Aachen trifft rohestheater
„Flori und Tom – Weißt du noch?“/ Eigenproduktion, Zirkus kunterbunt des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath
„KEIN PLAN – Das Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel recht vage ist“/ Eigenproduktion nach Motiven aus „Hamlet“, Jugendclub des Kom’ma Theaters Duisburg
„Krabat“/ Otfried Preußler, DS-Kurs Q3 des Landgraf-Ludwig-Gymnasiums Gießen
„Samt vor unseren Augen“/ Eigenproduktion, Ensemble ARTIG der Marienschule Münster
„seeking shelter“/ Eigenproduktion, poco*mania Theater am Marie-Curie-Gymnasium Neuss
„Augenblick nochmals – Beim dritten Mal lässt man’s“/ Eigenproduktion, dramat:ush Theater am Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim
„Die Wasserspieler“/ Eigenproduktion, „Die Lichtlacher“ Theatergruppe Lebenshilfe Weimar/ Apolda und Theatergruppe der Lebenshilfe Korbach
„Farm der Tiere“/ Adaption nach G. Orwell, Theater-AG der Edertalschule Frankenberg
Schultheatertag als neues Angebot
Um regionale Schultheatergruppen stärker in das Festival einzubinden, soll am Mittwoch, 13. Mai, erstmals ein Schultheatertag stattfinden. Das Angebot richtet sich an weiterführende Schulen im Schulamtsbezirk Fritzlar.
Vormittags können heimische Gruppen beim Schultheatertag an einem kostenfreien Workshop in der Korbacher Stadthalle teilnehmen, geleitet durch eine Theaterpädagogin oder einen Theaterpädagogen. Sie erhalten Ideen und Impulse für ihr aktuelles Theaterstück mit dem Ziel, das Stück weiterzuentwickeln oder sogar aufführungsreif fertigzustellen.
Nach dem Vormittagsworkshop nehmen die heimischen Gruppen am Mittagessen in der Jugendherberge teil, finanziert durch den Förderverein Theaterwoche Korbach, und vertiefen das Erarbeitete in einer weiteren kurzen Nachmittags-Workshopeinheit. Schließlich wird das Ergebnis in der Stadthalle einem Testpublikum präsentiert und die Gruppen haben Gelegenheit, mit Jugendlichen darüber in Austausch zu treten. Den Abschluss des Schultheatertags bildet der Besuch der Aufführung von „Krabat“.
Interessierte erhalten ausführliche Informationen zum Schultheatertag beim Landkreis Waldeck-Frankenberg als Veranstalter der Theaterwoche unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Veranstalter und künstlerische Leitung des Theaterfestivals würden sich freuen, wenn das Angebot rege in Anspruch genommen würde.
FRANKENBERG. Am Standort Frankenberg sind zwei Projekte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet, die Mitarbeitende im Arbeitsalltag gezielt entlasten und stärken sollen. Möglich wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.
Wer sich tagtäglich mit voller Hingabe um die Genesung anderer kümmert, verdient selbst die beste Unterstützung. Gerade in der Pflege ist der Körper das wichtigste Werkzeug – ein belastbarer Bewegungsapparat ist hier die Grundvoraussetzung, um den anspruchsvollen Arbeitsalltag gesund und beschwerdefrei zu meistern. Aber auch für Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung, die viel Zeit am Schreibtisch verbringen, sind Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich oft eine lästige Begleiterscheinung.
Die beiden Angebote wurden im Februar am Standort Frankenberg gestartet.
Fitness direkt vor der Tür: Die neue „Muckibude“
Der Weg zum Training war noch nie so kurz: Ab sofort können alle Mitarbeitenden des Klinikums gezieltes Gerätetraining ganz unkompliziert in ihren Alltag integrieren. In einem eigens dafür eingerichteten Raum der Physikalischen Therapie stehen Trainingsgeräte (darunter eine Beinpresse, ein Abduktionstrainer sowie ein Pull-Down- und ein Butterfly-Trainer) zur kostenlosen Nutzung bereit.
Das Team der Betrieblichen Gesundheitsförderung, Mitarbeitende der Haustechnik und der Physikalischen Therapie haben mit viel Engagement und körperlichem Einsatz die schweren Fitness-Stationen besorgt und aufgestellt. Damit das Training nicht nur effektiv, sondern auch sicher ist, wurde das Equipment vorab technisch geprüft und zugelassen. Zudem erfolgt vor dem Training eine fachkundige Einweisung durch das Team der Physikalischen Therapie. Danach können die Geräte eigenständig, ohne Anfahrtsweg, vor oder nach dem Dienst genutzt werden, um den gesamten Bewegungsapparat nachhaltig zu stärken.
Björn Hesse, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Projektteams Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), sieht darin einen wichtigen Meilenstein für das Miteinander: „Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten täglich enorm viel, um unsere Patientinnen und Patienten kompetent und empathisch zu betreuen. Mit dem neuen Trainingsraum wollen wir unsere Wertschätzung für sie sichtbar machen und ein Angebot schaffen, das ohne Hürden direkt vor Ort nutzbar ist. Ich hoffe sehr, dass unsere ‚Muckibude‘ ein lebendiger Ort wird, an dem wir gemeinsam etwas für unsere Vitalität tun.“
Entspannung, die ankommt: Massagen für das Team
Neben dem Kraftsport setzt das Klinikum im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auch auf gezielte Regeneration. Aktuell werden wohltuende Massagen angeboten, die gegen einen geringen Eigenanteil der Mitarbeitenden von den Fachkräften der Physikalischen Therapie durchgeführt werden.
Das Besondere an den Angeboten: Sie sind ein direktes Ergebnis der Solidarität aus der Region. Finanziert wird das Massage-Programm durch Spendengelder, die der Förderverein des Kreiskrankenhauses nach dem Brandereignis gesammelt hatte. Diese Gelder waren ausdrücklich dafür vorgesehen, den Mitarbeitenden etwas Gutes zu tun.
KASSEL. Eine aufmerksame Anwohnerin aus der Menzelstraße hat am Mittwochabend (25. Februar) verdächtige Geräusche in einem Mehrfamilienhaus bemerkt und sofort den Polizeinotruf gewählt. Dank der schnellen Meldung konnten Polizeistreifen bei der Fahndung in Tatortnähe einen der beiden Tatverdächtigen, einen 27-jährigen Mann, festnehmen.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren zuvor zwei Täter auf eine Mülltonne gestiegen und hatten so ein Fenster einer Hochparterrewohnung erreicht. Als die Streifen eintrafen, hatten beide bereits die Flucht angetreten. Kurz darauf stellte eine Streife des Polizeireviers Mitte den 27-Jährigen, der Komplize entkam unerkannt. Die Ermittlungen zu ihm dauern an.
Nahezu zeitgleich wurde der Polizei ein weiterer Wohnungseinbruch in der Beethovenstraße gemeldet. Dort bemerkte ein Bewohner bei der Heimkehr ein aufgebrochenes Fenster. Offenbar waren Einbrecher zuvor auf den Balkon einer Wohnung im ersten Obergeschoss geklettert, wobei ein Klappstuhl als Steighilfe genutzt worden sein soll. In der Wohnung wurden sämtliche Räume nach Wertsachen durchsucht, mutmaßlich flüchteten die Täter ohne Beute. Wann sich der Einbruch im Verlauf des Mittwochs ereignete, ist nicht bekannt.
Die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo prüfen einen möglichen Zusammenhang beider Taten und suchen Zeugen. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-9100 entgegen. (ots/r)
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MESCHEDE. Ein geplanter Termin zur Zeugenvernehmung bei der Kriminalpolizei hat für einen Mann aus Olsberg ungeahnte Folgen nach sich gezogen.
Nach dem Eintreffen am Morgen des 25. Februar erklärte der 63-Jährige direkt zu Beginn des Gesprächs, dass er zwei Messer bei sich führe. Bei der anschließenden Prüfung stellten die Kräfte fest, dass es sich um zwei verbotene Springmesser handelte. In diesem Moment änderte sich der Status des Mannes vom Zeugen zum Beschuldigten wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Sichergestellt wurden die Gegenstände durch die Polizei. Fachkundige Beamten weisen darauf hin, dass verbotene Waffen nicht zu einer Vorladung mitgebracht werden sollten, da dies unmittelbar zu einem neuen Ermittlungsverfahren führen kann. (ots/r)
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