PADERBORN. Innerhalb kurzer Zeit ist die Feuerwehr Paderborn zu drei Einsätzen ausgerückt. Zwei Verkehrsunfälle und ein gemeldeter Zimmerbrand beschäftigten Feuerwehr und Rettungsdienst.
Auffahrunfall auf der Barkhauser Straße
Im Feierabendverkehr ereignete sich am Donnerstag gegen 16.05 Uhr auf der Barkhauser Straße stadtauswärts, kurz vor dem Kreisverkehr Oberes Feld, ein Auffahrunfall mit drei Pkw.
Nach Angaben der Polizei war ein 42-jähriger Fahrer mit seinem Audi A3 in Richtung Wewer unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er auf den vor ihm fahrenden Mini One eines 62-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mini auf den vorausfahrenden Suzuki Swift einer 19-Jährigen geschoben.
Bei der Feuerwehr ging um 16.13 Uhr die Alarmierung zu dem Verkehrsunfall ein. Insgesamt befanden sich vier Personen in den beteiligten Fahrzeugen. Alle wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und erstversorgt.
Leichte Verletzungen erlitten die Suzuki-Fahrerin, der Audi-Fahrer sowie eine 43-jährige Beifahrerin. Ein Rettungswagen brachte die Suzuki-Fahrerin zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus. Audi-Fahrer und Beifahrerin mussten nicht in Krankenhäuser gebracht werden. Der Mini-Fahrer blieb unverletzt.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm das Batteriemanagement und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.
Nach etwa 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen. Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsmaßnahmen blieb die Barkhauser Straße nach Angaben der Polizei insgesamt rund 100 Minuten vollständig gesperrt.
Audi und Mini mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen beziffert die Polizei auf rund 27.000 Euro.
Eingesetzt waren zwei Rettungswagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof.
Angebranntes Essen sorgt für verrauchte Wohnung
Zu einem gemeldeten Zimmerbrand am Tegelweg wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 17.20 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte und nach der ersten Lageerkundung stellte sich heraus, dass eine Wohnung im ersten Obergeschoss vollständig verraucht war. Alle im Gebäude befindlichen Personen hatten dieses bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen.
Zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung ging die Besatzung der Feuer- und Rettungswache Nord mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr in die betroffene Wohnung vor. Hierbei konnte als Ursache der Rauchentwicklung angebranntes Essen auf einem Herd festgestellt werden.
Das Brandgut wurde aus der Wohnung ins Freie verbracht. Anschließend führte die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen durch, um die Wohnung vom Brandrauch zu befreien. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Zur Unterstützung waren weitere Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Süd sowie des ehrenamtlichen Löschzugs Stadtheide im Einsatz. Zusätzlich befanden sich zwischenzeitlich drei Rettungsdienstfahrzeuge an der Einsatzstelle.
Nach Abschluss der Maßnahmen und einer Kontrolle konnte die Wohnung an die zuständige Immobilienleitung beziehungsweise den Betreiber übergeben werden.
Auffahrunfall auf der Münsterstraße
Noch während des Brandeinsatzes am Tegelweg erreichte die Feuerwehr Paderborn um 17.38 Uhr eine weitere Alarmierung. Auf der Münsterstraße stadtauswärts im Bereich der Autobahnauffahrt zur A 33 waren im Feierabendverkehr zwei Pkw kollidiert.
Ein Fahrzeug war mit einer Person, das andere mit einer fünfköpfigen Familie besetzt.
Die insgesamt sechs Insassen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und erstversorgt. Drei verletzte Personen mussten anschließend zur weiteren Behandlung in Paderborner Krankenhäuser transportiert werden.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm das Batteriemanagement und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.
Nach etwa 35 Minuten konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen. Die Münsterstraße war während der Maßnahmen durch die Polizei zeitweise vollständig gesperrt.
Eingesetzt waren zwei Rettungswagen sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn.
KASSEL. Bei einem Brand in einem Hochhaus im Kasseler Stadtteil Wesertor sind drei Bewohner leicht verletzt worden. Das Feuer brach im Treppenraum des neunten Obergeschosses aus.
Hausbewohner bemerkten am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 22.45 Uhr Feuer und Rauch im Hausflur des Gebäudes in der Weserstraße und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Nach Angaben der Feuerwehr erfolgte deren Alarmierung um 22.47 Uhr.
Nach Angaben der am Brandort eingesetzten Polizeibeamten waren offenbar ein im Flur abgestellter Kinderwagen und weitere Gegenstände aus bislang unbekannten Gründen in Brand geraten.
Bewohnern ist der Rückweg abgeschnitten
Beim Eintreffen der Feuerwehr machten sich mehrere Personen auf dem Dach und an den Fenstern des Gebäudes bemerkbar. Durch den verrauchten Treppenraum war ihnen der Rückweg abgeschnitten.
Umgehend begab sich ein sogenannter Stoßtrupp zur Brandbekämpfung in das neunte Obergeschoss. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig zu löschen.
Im weiteren Verlauf wurde nach Angaben der Feuerwehr der betroffene Gebäudeteil geräumt, während die Polizei von einer Evakuierung des Gebäudes berichtet. Anschließend wurden die Personen vom Rettungsdienst gesichtet.
Während die Feuerwehr in ihrer ersten Mitteilung zunächst von keinen Verletzten berichtet hatte, teilte die Polizei später mit, dass die drei Bewohner leicht verletzt wurden. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasintoxikation brachte der Rettungsdienst die Betroffenen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Für die Dauer des Einsatzes stellte die Kasseler Verkehrsgesellschaft eine Straßenbahn bereit, in der sich die Bewohner aufhalten konnten. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache
Insgesamt waren 50 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel sowie 14 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Hinzu kamen mehrere Streifen der Polizei und die Kasseler Verkehrsgesellschaft.
Im betroffenen Bereich wurde der Treppenraum durch den Brand stark beschädigt. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf rund 50.000 Euro.
Zur Brandursache liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die zuständigen Brandursachenermittler der Kasseler Kriminalpolizei können derzeit auch eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen.
Zeugen, die verdächtige Personen im Bereich des Brandortes beobachtet haben oder zur Aufklärung des Falls beitragen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
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DIEMELSEE. Insgesamt 22 Kinder erlebten bei der inzwischen achten jährlichen Übernachtung der Kinderfeuerwehr Diemelsee in Giebringhausen ein abwechslungsreiches Programm mit Biberwanderung, Spielen und viel Gemeinschaft.
In der Giebringhäuser Halle schlugen die 22 Kinder der Kinderfeuerwehr Diemelsee am Freitag, 14. August 2026, um 17.30 Uhr ihr Lager auf. Nach einer Stärkung mit Bratwurst startete gegen 18.45 Uhr eine Biberwanderung am Diemelsee.
Natur- und Landschaftsführer Peter vermittelte dabei viel Wissenswertes über den Biber und seinen Lebensraum. Zahlreiche Spuren wurden entdeckt, auch wenn sich an diesem Abend leider kein Biber zeigte.
Nach ruhiger Nacht beginnt der Spiele-Wettstreit
Zurück in der Halle gab es noch ein Eis, bevor gegen 23 Uhr Ruhe einkehrte. Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht begann der nächste Morgen um 7 Uhr traditionell mit „Guten Morgen, Sonnenschein“.
Nach dem Frühstück und dem Abbau der Schlafplätze begann um 9.30 Uhr der „Spiele-Wettstreit“. In vier Gruppen galt es, fünf verschiedene Aufgaben zu meistern:
Dabei waren Geschicklichkeit und vor allem Teamarbeit gefragt. Zwischendurch blieb noch Zeit für einen Besuch auf dem benachbarten Spielplatz.
Feuerwehrrote Medaillen für alle Kinder
Gegen 12 Uhr folgten das gemeinsame Mittagessen und anschließend die Siegerehrung. Jedes Kind erhielt eine lachende, feuerwehrrote Medaille und durfte sich etwas vom Geschenketisch aussuchen. Hierzu waren die Eltern bereits dabei.
Zur Siegerehrung waren Klaus Bangert und Björn Becker vom Gemeindevorstand sowie der zweite stellvertretende Gemeindebrandinspektor Andreas Figge zu Gast. Björn Becker richtete ein kurzes Grußwort an die Kinder.
Die Übernachtung der Kinderfeuerwehr findet jährlich statt und wurde in diesem Jahr bereits zum achten Mal durchgeführt. Dass sie nach wie vor zu den Höhepunkten gehört, machten auch die Kinder deutlich: „Die Übernachtung gefällt uns einfach immer richtig gut. Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis.“
Am Ende blickten die Betreuer in glückliche und strahlende Kinderaugen. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Giebringhausen für die Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung.
GREBENSTEIN. Unbekannte Täter haben bei Grebenstein-Schachten Dieselkraftstoff aus abgestellten Lastwagen gestohlen.
Mitarbeiter der betroffenen Firma bemerkten den Diebstahl am Donnerstag gegen 5.40 Uhr und verständigten die Polizei. Nach bisherigem Ermittlungsstand brachen die Täter an fünf abgestellten Lkw jeweils den Tankdeckel auf und saugten anschließend den Kraftstoff aus den Tanks ab.
Insgesamt erbeuteten die Unbekannten 850 Liter Diesel. Die Lastwagen waren an der Einfahrt des Kalksteinbruchs nahe der Kreuzung der B 7 zur K 50 abgestellt.
Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatortbereich gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
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BIELEFELD. Auf dem Ostring ist ein Lkw auf ein Wohnmobil aufgefahren. Der Zusammenstoß ereignete sich an der Kreuzung mit der Dingerdisser Straße und der Potsdamer Straße.
Mit seinem Ford-Wohnmobil war ein 62-jähriger Mann aus Hövelhof am Mittwoch gegen 14.30 Uhr auf dem Ostring in Richtung Eckendorfer Straße unterwegs. An der Kreuzung musste er vor einer roten Ampel anhalten.
Zu spät bemerkte ein 74-jähriger Lkw-Fahrer aus Rheda-Wiedenbrück das bremsende Wohnmobil und fuhr auf das Fahrzeug auf.
Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand jeweils schwerer Sachschaden, sodass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Während der Bergungsarbeiten stand auf der Fahrbahn nur eine Spur zur Verfügung. Um 15.45 Uhr war der Einsatz beendet.
GIEßEN. Nach einem Hinweis hat die Gießener Kriminalpolizei Ermittlungen gegen einen 44-jährigen Mann aufgenommen. Im Raum steht der Verdacht des illegalen Betäubungsmittelhandels.
Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Gießener in seiner Wohnung eine größere Menge Drogen lagert. Einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckten die Beamten am Donnerstag, 13. August 2026.
Als die Ermittler in die Wohnung gelangten, war der Mann gerade im Begriff, Drogen für einen mutmaßlichen Verkauf zu verpacken. Die Einsatzkräfte nahmen ihn fest. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten schließlich etwa 14,5 Kilogramm Haschisch, ein Kilogramm Marihuana sowie 70 Gramm einer zunächst unbekannten, rauschgiftverdächtigen Substanz. Außerdem stellten sie ein größeres, griffbereit liegendes Messer sicher. Die Drogen und das Messer wurden sichergestellt, der Tatverdächtige musste mit zur Dienststelle.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mangels vorliegender Haftgründe entlassen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels zu.
Bei der zunächst unbekannten Substanz stellte sich im Nachgang heraus, dass es sich um Kokain handelt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Weitere Auskünfte können nach Angaben der Polizei derzeit nicht erteilt werden.
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FRANKENBERG. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 253 an der Abfahrt nach Friedrichshausen ist eine 55-jährige Mini-Fahrerin aus Frankenau leicht verletzt worden. Der 76-jährige Fahrer eines Mercedes aus Waldeck blieb unverletzt.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, war der Mercedes am Donnerstag gegen 17.55 Uhr aus Richtung Korbach unterwegs. An der Abfahrt wollte der Fahrer nach links in Richtung Friedrichshausen abbiegen. Dabei missachtete er den entgegenkommenden Mini, sodass es zum Zusammenstoß kam.
Mini-Fahrerin kommt ins Krankenhaus
Durch die Kollision wurde der Mercedes herumgedreht. Mit einem Rettungswagen wurde die Mini-Fahrerin anschließend in das Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.
Mit zehn Einsatzkräften war die Feuerwehr Frankenberg vor Ort. Technische Hilfe war nicht erforderlich. Die Feuerwehr sicherte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost die Unfallstelle ab und sperrte die Straße. Nach kurzer Zeit konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.
Bergung und Reinigung der Fahrbahn
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Mini übernahm das Abschleppunternehmen AVAS, der Mercedes wurde durch den ADAC abtransportiert. Ein Mitarbeiter von Hessen Mobil war ebenfalls vor Ort, reinigte die Fahrbahn und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden.
KORBACH. Die Feuerwehren Eppe und Hillershausen freuen sich, in diesem Jahr das Stadtzeltlager der Korbacher Jugendfeuerwehren ausrichten zu dürfen. Die Veranstaltung findet vom 21. bis 23. August 2026 an der Mehrzweckhalle in Eppe statt.
Parallel dazu finden am Samstag und Sonntag die Stadtpokalwettkämpfe sowohl für die Jugendlichen als auch für die aktiven Kameradinnen und Kameraden statt.
Die Feuerwehren Eppe und Hillershausen würden sich freuen, gemeinsam mit den Gästen das Engagement der Jugend sowie der aktiven Kameradinnen und Kameraden zu würdigen.
Programmablauf Stadtzeltlager 2026
Donnerstag, 20. August 2026
Freitag, 21. August 2026
Samstag, 22. August 2026
Sonntag, 23. August 2026
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DIEMELSEE. Wegen einer unklaren Rauchentwicklung ist die Feuerwehr in den Diemelseer Ortsteil Vasbeck ausgerückt. Vermutlich kam der Rauch aus einem Kamin.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch um 20.46 Uhr unter dem Stichwort „F2 Kamin“. Der Schornstein wurde gekehrt und kontrolliert. Eine Temperatur konnte dabei jedoch nicht festgestellt werden.
Im weiteren Verlauf räumten die Einsatzkräfte den Kamin aus und löschten das Brandgut außerhalb des Gebäudes ab. Trupps gingen dabei unter Atemschutz in die Wohnung vor.
Anschließend wurde die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter gelüftet und an den Besitzer übergeben.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Diemelsee, Vasbeck, Adorf, Wirmighausen, Deisfeld, Gembeck und Stormbruch sowie die Polizei. Die Feuerwehr Stormbruch stellte das Atemschutznotfallteam. Zur Absicherung stand ein Rettungswagen aus dem Hochsauerlandkreis bereit.
Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Andreas Figge eingesetzt.
PADERBORN. Mehrere Einsätze haben die Feuerwehr Paderborn am frühen Nachmittag innerhalb kurzer Zeit beschäftigt. Neben einem ausgelösten Heimrauchmelder waren insbesondere drei Verkehrsunfälle Anlass für weitere Alarmierungen.
Begonnen hatte die Einsatzserie am Dienstag um 13.12 Uhr mit der Alarmierung zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in der Elsener Straße. Ein aufmerksamer Angehöriger konnte den Einsatzkräften Zugang zu der betroffenen Wohnung ermöglichen. Vor Ort konnten weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Als Ursache für die Alarmierung erwies sich eine Fehlfunktion des Rauchwarnmelders. Der Einsatz konnte daraufhin schnell beendet werden.
Im Einsatz befanden sich Kräfte der Feuer- und Rettungswache Süd sowie der Führungsdienst (B-Dienst).
Alleinunfall auf der A 33
Innerhalb der folgenden rund zwei Stunden kam es zu drei weiteren Alarmierungen aufgrund von Verkehrsunfällen.
Um 13.51 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Wache Nord, unterstützt durch das Schul-HLF, auf die Bundesautobahn 33 zwischen den Anschlussstellen Schloß Neuhaus und Sennelager in Fahrtrichtung Bielefeld alarmiert. Dort war es zu einem Alleinunfall eines Pkw gekommen.
Zur Absicherung der Unfallstelle wurde die Feuerwehr tätig. Nach der rettungsdienstlichen Sichtung stand fest, dass der Fahrer glücklicherweise unverletzt geblieben war und keine weitere medizinische Versorgung benötigte.
Drei Menschen in Krankenhaus gebracht
Nur etwa zehn Minuten später erfolgte eine weitere Alarmierung auf die A 33, diesmal zwischen den Anschlussstellen Mönkeloh und Zentrum in Fahrtrichtung Bielefeld. An dem Verkehrsunfall waren zwei Pkw mit insgesamt fünf Insassen beteiligt.
Drei Personen wurden nach notärztlicher Untersuchung zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Sicherstellung des Brandschutzes an den beteiligten Fahrzeugen.
Im Einsatz befanden sich das hauptamtliche HLF der Feuer- und Rettungswache Süd, der B-Dienst, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Paderborn sowie ein weiterer Rettungswagen der Rettungswache Borchen.
Auffahrunfall auf dem Heinz-Nixdorf-Ring
Gegen 14.54 Uhr wurden erneut Kräfte der Feuerwehr Paderborn zu einem Verkehrsunfall auf dem Heinz-Nixdorf-Ring alarmiert. Dort war es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen.
Insgesamt waren vier Personen an dem Unfall beteiligt. Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus transportiert.
Auch bei diesem Einsatz übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle. Eingesetzt waren das HLF der Wache Nord, das Schul-HLF, der C-Dienst, ein Rettungswagen der Wache Nord, ein Rettungswagen der Wache Schloß Neuhaus sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug des Kreises Paderborn aus Salzkotten. (ots/r)
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