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Donnerstag, 22 September 2022 11:15

Instandsetzungsarbeiten am Tunnel Sachsenhausen

WALDECK. Hessen Mobil führt ab Montag, dem 26. September, Instandsetzungsarbeiten am Radwege-Tunnel bei Sachsenhausen durch. 

Deshalb muss der Tunnel in der Zeit vom 26. September bis voraussichtlich zum 21. Oktober für den Verkehr komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird von der Stadt Waldeck nicht ausgeschildert. Hessen Mobil bittet alle Nutzer und Nutzerinnen des Radwegs um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

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Freitag, 16 September 2022 09:18

Unfall mit drei Personenkraftwagen auf der B 485

WALDECK. Ein Ford Focus, ein Opel Astra und ein Ford Kuga sind bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 485 am Mittwochnachmittag beschädigt worden - auf insgesamt 15.300 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Nach Informationen an der Unfallstelle befuhr ein 47-Jähriger aus Strothe mit seinem Ford Focus die Bundesstraße gegen 15.30 Uhr von Netze in Richtung Buhlen. Aufgrund von Aquaplaning verlor der 47-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und war gegen die Leitplanke gekracht. Dabei wurde der Focus im Frontbereich stark beschädigt. Auf 3000 Euro hat die Polizei den Schaden geschätzt.

Zeitgleich näherte sich auf der Gegenfahrbahn ein 44-Jähriger aus dem Raum Fritzlar mit seinem Opel dem Unfallfahrzeug, stoppte seinen Pkw und wurde von einem hinter ihm fahrenden Kuga ins Heck getroffen. Während am Opel nur geringer Sachschaden entstand, schätzt die Polizei den Frontschaden des Kuga auf 12.000 Euro. Außerdem wurde die 27-jähriger Korbacherin leicht verletzt.

Im Zuge der Abschlepparbeiten kam es auf der B 485 zu Verkehrsbehinderungen. Aufgenommen haben Beamte der Polizeidienstelle Korbach den Unfall.

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Dienstag, 13 September 2022 16:04

Schleusernetzwerk in Nordhessen zerschlagen

KORBACH/WALDECK/FRANKENBERG. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main hat am 13.09.2022 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und sechs Untersuchungshaftbefehle vollstreckt. Die festgenommenen Beschuldigten wurden am heutigen Tag dem Haftrichter beim AG Kassel vorgeführt.

Stattgefunden haben die Durchsuchungsmaßnahmen in Korbach, Frankenberg, Waldeck, Siegen, Kümmersbruck, Regensburg, Vellmar, Olpe und Kassel. Aufgrund der Bewaffnung von drei Tätern mit Schusswaffen wurden auch Spezialkräfte der Bundespolizei eingesetzt. Die Hauptbeschuldigten, vier Syrer, ein Iraker und ein Iraner, stehen in Verdacht, gegen Entgelt vor allem syrische Staatsangehörige von Weißrussland, Polen und Österreich mit Hilfe von angemieteten Fahrzeugen in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die Geschleusten waren dabei teilweise lebensgefährlichen Umständen ausgesetzt, indem sie insbesondere auch auf Ladeflächen von Kleinlastern transportiert wurden.

In Deutschland angekommen wurden die Geschleusten vor ihrer Weiterschleusung nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande zu Teilen in einem sogenannten "Safe House" in der Innenstadt von Korbach untergebracht. Aktuell wird davon ausgegangen, dass auf diesem Wege insgesamt 147 Personen nach Deutschland eingeschleust wurden, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Für ihre Transporte sollen die Beschuldigten im Einzelfall routenabhängige Zahlungen in Höhe von 600 bis zu 2000 Euro erhalten haben. Die Gesamtsumme des inkriminierten Vermögens liegt bei ca. 200.000 Euro.

Darüber hinaus gerieten die Beschuldigten im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen, die seit November 2021 geführt werden, in zwei Fällen in den Verdacht, Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich nach Deutschland eingeführt zu haben. Auch in diesen beiden Fällen wird strafrechtlich gegen die Beschuldigten ermittelt. Zum Ermittlungserfolg hat insbesondere auch die internationale Zusammenarbeit mit den österreichischen und ungarischen Behörden beigetragen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel sicherstellt, darunter geringe Mengen Betäubungsmittel, verbotene Gegenstände in Form eines Springmessers und eines Butterflymessers sowie eine Machete. (ots/r)

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WALDECK. Am Freitag (9. September) kam es zu einem Diebstahl in einem Lebensmittelmarkt in Sachsenhausen, bei dem ein Täter das Opfer ablenkte, während ein zweiter Täter oder eine Täterin das Portemonnaie entwendete. Die Polizei warnt und gibt Tipps zum Thema "Taschendiebstähle".

Die 74-jährige Frau betrat gegen 14.30 Uhr den Lebensmittelmarkt in der Nieder-Werber-Straße in Sachsenhausen. Im Geschäft wurde sie von einem ihr unbekannten Mann angerempelt. Außerdem fiel ihr eine junge Frau mit längeren dunklen Haaren im Alter zwischen 25 und 30 Jahren auf, die sich ständig in ihrer Nähe aufhielt. Als die 74-Jährige schließlich bezahlten wollte, stellte sie fest, dass das Portemonnaie aus ihrer Jackentasche gestohlen worden war. Erst danach wurde ihr klar, dass sie Opfer von Trickdieben geworden war. Sie geht davon aus, dass der unbekannte Mann, der sie anrempelte, und die junge Frau zusammengearbeitet haben. In ihrem Portemonnaie befanden sich verschiedene Ausweispapiere, Kreditkarten und mehrere hundert Euro Bargeld.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Da es in den letzten Wochen wiederholt zu Taschendiebstählen in Lebensmittelgeschäften kam, warnt die Polizei und gibt folgende allgemeine Tipps:

  • Die Handtasche gehört nicht unbeaufsichtigt in den Einkaufswagen.
  • Vorsicht im Supermarkt, wenn Fremde nach einer bestimmten Ware fragen.
  • Führen Sie an Bargeld oder Zahlungskarten nur das Notwendigste mit sich.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen.
  • Halten Sie Ihre Handtasche stets geschlossen und lassen diese nie unbeaufsichtigt.
  • Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen Innentaschen der Kleidung.
  • Tragen Sie Hand- oder Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Bewahren Sie EC- oder Kreditkarten immer getrennt vom Code/PIN auf.
  • Melden Sie den Diebstahl sofort der Polizei über den Notruf 110.

Haben Sie ihre Zahlungskarte verloren oder wurde sie gestohlen? Dann sperren Sie diese am besten sofort unter der zentralen Notruf-Nummer 116 116.

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Donnerstag, 08 September 2022 17:43

Punto kracht in Leitplanke - Fahrer unverletzt

WALDECK. Feuchter Fahrbahnbelag und nicht angepasste Geschwindigkeit sorgten am Donnerstag für einen Alleinunfall auf der Bundesstraße 485 im Nahbereich des alten Mauserwerks.

Gegen 11.45 Uhr befuhr ein 37-Jähriger mit seinem Fiat die Bundesstraße 485 von Netze kommend in Richtung Buhlen. In einer Linkskurve, am Abzweig Waldeck-Ost, kam der Eritreer nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die linksseitige Leitplanke und kam nach einer Drehung entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung zum Stehen. Unverletzt konnte der in Ahaus (NRW) lebende Mann seinen Pkw verlassen und die Polizei rufen.

Beamte der Polizeistation Bad Wildungen nahmen den Unfall auf und sicherten die Unfallstelle bis zum Abtransport des völlig zerstörten Punto ab. Auf 5000 Euro wird der wirtschaftliche Totalschaden am Pkw geschätzt.

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Donnerstag, 08 September 2022 08:08

4500 Euro Geldstrafe und ein Fahrverbot für den Raser

WALDECK. Etwa 16 Monate nach dem Verkehrsunfall am Edersee, bei dem mehrere Menschen schwere Verletzungen erlitten hatten, hat das Gericht in Fritzlar ein Urteil gefällt. Der Unfallverursacher aus Baunatal wurde mit 90 Tagessätze zu je 50 Euro belegt, außerdem ordnete das Gericht ein Fahrverbot von 30 Tagen an. 

Was war am 2. April 2021 geschehen?

Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Waldeck und dem Edertal, zwei Streifenwagenbesatzungen, vier RTW-Besatzungen und zwei Notärzte waren am Freitagabend (2. April 2021) an einem Einsatz beteiligt, um Menschenleben zu retten. Vier Personen wurden verletzt, eine Person musste mit hydraulischem Gerät aus einem Fahrzeug geschnitten werden. 

Nach Angaben der Polizei war gegen 19 Uhr ein roter Golf 7, gesteuert von einem damals 21-jährigen Mann aus Baunatal, auf der Landesstraße 3086 von Hemfurth kommend in Richtung Nieder-Werbe unterwegs gewesen. Im Bereich der Tauchzone 2 geriet der Wagen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine geparkte, silbergraue Mercedes E-Klasse. Bei dem Aufprall wurde der Fahrer, ein 23-jähriger Mann aus Korbach, im Mercedes-Benz eingeklemmt. Die Beifahrerin (24), ebenfalls aus Korbach, konnte den Pkw zwar verlassen, später wurde aber klar, dass auch sie mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte.

Leichtere Verletzungen hatten sich der GTI-Fahrer und seine Beifahrerin aus Naumburg zugezogen, beide wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren, konnten aber am Abend die Klinik bereits wieder verlassen. Dem Fahrer war vorgeworfen worden, gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen zu haben, außerdem musste sich der damals 21-Jährige wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und Driftens mit seinem Pkw im Straßenverkehr verantworten.

Auch ein Paar aus dem Raum Frankfurt am Main kam nicht ungeschoren davon. Der damals 36-jährige Besitzer eines Wohnmobils und seine Partnerin standen gerade in der Küche, als der Benz gegen die Seitenwand gedrückt wurde. Beide Personen kamen zwar zu Fall, blieben aber unverletzt. Der Sachschaden am Wohnmobil wurde auf 10.000 Euro geschätzt - auch deshalb, weil die linke Seitenwand laut Gutachter erneuert werden musste.

An dem fast neuen Golf entstand Sachschaden von 30.000 Euro, ein umgefahrenes Schild kostet 200 Euro und der Benz der Reihe S211 wird mit 8000 Euro bewertet. Somit ergab sich ein Gesamtsachschaden von 38.200 Euro. 

80 Feuerwehrleute rückten aus

Laut Gemeindebrandinspektor Andreas Przewdzing kam die Alarmierung um 19.05 Uhr von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Die Wehren aus Waldeck und Sachsenhausen, sowie die Erdertaler Wehren Edersee-Hemfurth und Bergheim-Giflitz, mit dem Stichwort "Ederseerandstraße, Tauchzone 2, eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall" erreichte die 80 Feuerwehrleute zeitnah. Einsatzleiter Andreas Przewdzing ließ umgehend die Unfallstelle an der Landesstraße ausleuchten. In Absprache mit der Polizei musste die Straße gesperrt werden und konnte erst um 20.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auf Anraten der Notärztin wurden die Türen des silbergrauen Benz abgetrennt und versucht, die eingeklemmte Person nach hinten schonend aus dem Fahrzeug zu retten. Als einfachere Lösung wurde dann das Dach des Pkws mit hydraulischem Gerät abgetrennt und der Patient der Notärztin übergeben.

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Publiziert in Polizei
Montag, 22 August 2022 09:03

Flächenbrand bei Scheid - Wehren rücken aus

WALDECK. Um 12 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg am Sonntag die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen sowie das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck zur Halbinsel Scheid. Im trockenen Bereich am Westufer des Edersees sollte ein kleinerer Flächenbrand entstanden sein. Bei Ankunft war die betroffene Grasfläche bereits grob von Wanderern abgelöscht worden, wodurch keine Ausbreitungsgefahr mehr bestand.

Kontrolliert wurde die betroffene Fläche mittels Wärmebildkamera. Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr und Dunghaken erledigten den Rest. Abschließend musste die Fläche großflächig bewässert werden. Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer auf Nachfrage berichtet, waren sechs Fahrzeuge und deren Besatzungen im Einsatz. Nach knapp einer Stunde rückten die Floriansjünger wieder ab.

Die Ursache des Feuers ist unbekannt.

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Samstag, 20 August 2022 17:54

Jagdhund bei Drückjagd getötet

WALDECK. Der Albtraum eines jeden Jägers ist der Verlust seines Hundes bei Drückjagden in Maisschlägen. Oft werden die treuen Vierbeiner von wehrhaftem Schwarzwild im Mais geschlagen oder sogar getötet, eine große Gefahr birgt auch der Straßenverkehr.

Im vorliegenden Fall fand am heutigen Samstag eine Drückjagd an einem Maisschlag zwischen Freienhagen und Sachsenhausen, unweit der Bundesstraße 251 statt. Die Wildschweine hatten bereits Schäden angerichtet, sodass am Vormittag zur Jagd geblasen wurde. In guter Manier fand einer der Jagdhunde, ein Terrier, zügig das wehrhafte Wild und konnte eine Sau aus dem Maisschlag drücken.

Mit Geläut folgte der Terrier der Sau bis zur Bundesstraße. Während das Wildschwein unbeschadet in einem Wald verschwand, erfasste ein Polo gegen 10.10 Uhr den Terrier beim Überqueren der Straße und verletzte das Tier so schwer, dass es an der Unfallstelle verstarb. Für den Hundebesitzer endete die Drückjagd mit einem Schock.

Vorbildfunktion Forstamt Frankenberg

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, dass Drückjagden bei den zuständigen Polizeistationen angemeldet werden können. Eine präsente Streife wirkt oft sensibilisierend auf rasende Verkehrsteilnehmer. Darüber hinaus müssen Warnhinweise an Straßen und Wegen auf den Beginn und das Ende des Treibens hinweisen. Idealerweise werden Straßenabschnitte über Hessen Mobil kurzzeitig mit einem Tempolimit ausgeschildert, vorausgesetzt, der Jagdleiter hat die Jagd frühzeitig angemeldet. Eine Vorbildfunktion zeigte Hessen-Forst bei ihren Bewegungs- und Drückjagden im Herbst 2021 an der Bundesstraße 252 zwischen Herzhausen und Frankenberg. Dort wurde die Geschwindigkeit von 100 auf 60 km/h reduziert. Trotz hohen Verkehrsaufkommens wurde kein Hund verletzt, auch Wild wurde nicht angefahren.

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Publiziert in Polizei

WALDECK. In den vergangenen Tagen führte die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg anlässlich der europäischen Aktionswoche "Roadpol Speed" gezielte Verkehrskontrollen durch, bei denen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmenden im Fokus stand.

Am Mittwoch (10. August) waren die Beamten des Regionalen Verkehrsdienst (RVD) der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg rund um den Edersee im Einsatz. Sie führten Geschwindigkeitsmessungen an der Ederseerandstraße (L 3086) durch und nahmen im Rahmen von Anhaltekontrollen sowohl die Fahrzeuge als auch die Personen am Steuer genauer in Augenschein.

In der Zeit von 11 bis 13.30 Uhr wurde im Bereich der "Taucherbucht" zwischen Waldeck-Niederwerbe und Waldeck-See (früher Waldeck-West) gemessen. Zwischen 13.45 und 15.30 Uhr führten die Polizisten die Geschwindigkeitsmessungen per Laser-Handmessgerät zwischen der Sperrmauer und dem Abzweig Hemfurth durch. Insgesamt wurden 176 Fahrzeuge gemessen, davon waren etwa 10 Prozent (18 Verkehrsteilnehmer) zu schnell unterwegs. Während zwölf Fahrer mit einem Verwarnungsgeld davon kamen, müssen sechs mit einem Bußgeld rechnen.

"Spitzenreiter" bei erlaubten 50 km/h war ein Motorrad mit 77 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 150 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Erfreulicherweise mussten die Polizisten außer den Geschwindigkeitsübertretungen nur geringfügige Ordnungswidrigkeiten, aber keine Vergehen, wie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, ahnden. Alle kontrollierten und verwarnten Kraftfahrer akzeptierten durchweg die Kontrollmaßnahmen und zeigten Verständnis für die Maßnahmen. Auch mit Blick auf die Statistik zog Polizeihauptkommissar Ingo Pohle, Leiter des Verkehrsdienstes, ein positives Fazit: "Der ganz überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, die bei herrlichem Ausflugswetter am Edersee unterwegs waren, viele davon auch als Kradfahrer, verhielten sich vorbildlich in Bezug auf die geltenden Verkehrsregeln."

Überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr dar, insbesondere bei den Unfällen mit schwerwiegenden Folgen. Die Polizisten werden in der bis zum Sonntag, 14. August, andauernden Aktionswoche "Roadpol Speed", aber auch danach Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Ziel ist es, die Sicherheit für alle auf den Straßen weiter zu erhöhen und auf die Gefahren zu schnellen Fahrens aufmerksam zu machen.

Hintergrundinformationen zu ROADPOL (European Roads Policing Network): "Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!" ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für "European Roads Policing Network". Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union, handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in London. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 August 2022 10:56

Blitzer am Edersee

WALDECK. Derzeit führen die Behörden eine Tempokontrolle auf der Edersee-Randstraße zwischen Nieder-Werbe und Waldeck durch. Geblitzt wird in Waldeck-West in Höhe des Strandbades, aus einem grünen Mercedes Sprinter. Dort gilt Tempo 30 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits überall einzuhalten.

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Publiziert in Blitzer
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