WABERN. Auf der A 49 zwischen Wabern und Borken hat ein Fahrzeugbrand für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Als Ursache kommt nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt in Betracht.
Unter dem Einsatzstichwort „F1 - Pkw-Brand“ wurden die Einsatzkräfte am Montag um 21.25 Uhr auf die A 49 in Fahrtrichtung Süden alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten sie die Information, dass ein Hybridfahrzeug der Marke Volvo in Vollbrand stehen sollte. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich diese Meldung.
Die 45-Jährige aus Fritzlar hatte den Volvo rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Bis weitere Kräfte eintrafen, wurde sie von zufällig vorbeikommenden Einsatzkräften der Bundespolizei betreut.
Löschangriff mit zwei Rohren
Umgehend baute die Besatzung des Staffellöschfahrzeugs (StLF) einen Löschangriff auf und begann mit der Brandbekämpfung. Ein weiterer Trupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) nahm ein zweites Rohr vor und löschte die durch das Feuer bereits in Brand geratene Vegetation entlang der Fahrbahn ab.
Nach einiger Zeit konnte der Fahrzeugbrand vollständig gelöscht werden. Anschließend wurde der Volvo mit einem Schaumteppich bedeckt. Aufgrund des Hybridantriebs kontrollierte die Feuerwehr die Hochvoltbatterie im weiteren Einsatzverlauf regelmäßig mit einer Wärmebildkamera, um eine erneute Erwärmung frühzeitig erkennen zu können.
Den entstandenen Sachschaden schätzen die aufnehmenden Polizeibeamten auf rund 20.000 Euro.
A 49 während der Arbeiten voll gesperrt
Während der gesamten Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die A 49 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt.
Im Einsatz waren ein Einsatzleitwagen (ELW 1), ein Staffellöschfahrzeug (StLF 20), ein Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50), ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16) und ein Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie die Feuerwehr Werkel mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) samt Verkehrssicherungsanhänger (VSA) und einem MTW. Darüber hinaus waren die Bundespolizei, die Autobahnpolizei Baunatal und die Autobahn GmbH beteiligt.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Autobahn GmbH übergeben. Anschließend rückten die Einsatzkräfte wieder ein.
Damit sind jetzt auch alle Angaben aus Feuerwehr- und Polizeibericht enthalten: Volvo, Hybridantrieb, 45 Jahre, Fritzlar, unverletzt, rechtzeitig ausgestiegen, Bundespolizei, technischer Defekt, 20.000 Euro Schaden, Vegetationsbrand, Schaumteppich, Hochvoltbatterie, Wärmebildkamera, Vollsperrung, sämtliche Fahrzeuge und beteiligten Organisationen sowie die Übergabe an die Autobahn GmbH.
WILLEBADESSEN. Auf der L 763 bei Peckelsheim hat sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet.
Mit ihrem VW Golf war eine 44-jährige Frau aus Willebadessen am Samstag gegen 14.50 Uhr von Fölsen in Richtung Peckelsheim unterwegs. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geriet sie in einer Rechtskurve zu weit auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam ihr ein weiterer VW Golf entgegen, der mit vier Personen besetzt war. Der 31-jährige Fahrer aus Hofgeismar konnte nicht mehr reagieren, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
Leichte Verletzungen erlitten die Golf-Fahrerin sowie eine 57-jährige Frau, eine 31-jährige Frau und ein vierjähriges Mädchen aus dem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer aus Hofgeismar blieb unverletzt.
Alle Verletzten wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 50.000 Euro. (ots/r)
-Anzeige-
BAD WILDUNGEN. Nach einem rätselhaften Verkehrsunfall auf der L 3296 zwischen dem Gershäuser Hof und Bad Zwesten steht die Polizei vor mehreren offenen Fragen. Mehrere Leitplankenfelder und fünf Bäume wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt.
Nach der bisherigen Spurenlage ereignete sich der Unfall in der Nacht von Sonntag, 23. August, auf Montag, 24. August 2026, im Bereich Rödernhof. Der Fahrer war offenbar aus Richtung Gershäuser Hof auf der Landesstraße 3296 in Richtung Bad Zwesten unterwegs.
Beim Überfahren einer Kuppe war der Transporter anscheinend zu schnell unterwegs. Das Fahrzeug brach nach links aus und geriet auf die Bankette. Beim Gegenlenken stieß der Wagen in die rechtsseitige Leitplanke, durchbrach diese und kam am Abhang zwischen mehreren Bäumen zum Stehen. Auch der Transporter wurde erheblich beschädigt.
Unfallstelle wirft Fragen auf
In den Morgenstunden wurden Beamte der Polizeistation Bad Wildungen zu dem Unfall gerufen. Zu diesem Zeitpunkt fehlte sowohl vom Fahrzeug als auch vom Fahrer jede Spur.
Bei der Unfallaufnahme fanden die Polizisten Farbabrieb an der Leitplanke. Der Farbton RAL 6003 wird als Olivgrün bezeichnet. Außerdem stellten die Beamten Fragmente von Fahrzeugteilen sicher, die mit einer Nummer versehen waren. Anhand dieser Spuren konnte das Unfallfahrzeug als VW T5 identifiziert werden.
Unklar ist bislang insbesondere, wer das Fahrzeug aus dem Abhang gezogen hat. Zudem möchte die Polizei wissen, wer Angaben zum Fahrer machen kann.
Straßenmeisterei sichert Fahrbahn
Bei dem Unfall waren Betriebsstoffe ausgelaufen. Die Straßenmeisterei streute deshalb die Fahrbahn ab. Vorsorglich wurden zudem Hinweisschilder aufgestellt, die auf eine Ölspur aufmerksam machen.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich um eine vorsichtige Fahrweise.
Hinweise zum Unfall, zum Fahrzeug oder zum Fahrer nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.
ALLENDORF/EDER. Nach weiteren Bränden am Wochenende in Allendorf/Eder ermittelt die Polizei weiter mit Hochdruck.
Wie Pressesprecherin Annika Heuschneider berichtet, erhielt die Polizei am Sonntag, 23. August 2026, gegen 23.30 Uhr Kenntnis von zwei Bränden, die sich gleichzeitig auf dem Sportgelände in der Straße Am Bahndamm in Allendorf ereigneten (wir berichteten).
Betroffen waren zwei Holzhütten: eine Lagerhütte des Tennisheims und eine Lagerhütte des Fußballplatzes. In den Hütten waren Sport- und Gartengeräte gelagert.
Beim Eintreffen der Polizeibeamten standen beide Hütten in Vollbrand. Sie befanden sich lediglich etwa 50 Meter voneinander entfernt auf dem umzäunten Gelände des Sportvereins. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten durch.
Sachschaden von etwa 25.000 Euro
Den Schaden an den beiden Objekten schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus.
Zu zwei weiteren versuchten Branddelikten kam es in der Straße Im Ried in Allendorf. Dort versuchte ein bislang unbekannter Täter an verschiedenen Tagen, in einer Lagerhütte neben dem Fußballplatz Feuer zu entzünden.
Gemeldet wurden die beiden Versuche der Polizei am Samstag und am Sonntagabend. In beiden Fällen brach kein Feuer aus, sodass die Lagerhütte keinen Schaden nahm. Der Schaden am Inventar der Hütte ist derzeit nicht bekannt.
Ermittlungen in elf Fällen
Inzwischen ermittelt die Polizei in elf Fällen wegen Branddelikten in Allendorf und Rennertehausen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei in Korbach oder unter 06451/72030 bei der Polizeistation Frankenberg zu melden.
BESTWIG. Bei einem Verkehrsunfall auf der Briloner Straße ist ein 57-jähriger Motorradfahrer aus Battenberg schwer verletzt worden.
Mit seinem Wagen war ein 21-jähriger Mann aus Bestwig am Sonntag gegen 14 Uhr in Richtung Antfeld unterwegs. Als er nach links auf das Gelände einer Tankstelle abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad.
Noch durch einen Bremsversuch versuchte der Motorradfahrer, die Kollision zu verhindern. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr abgestreut.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Verkehrskommissariat übernommen. (ots/r)
-Anzeige-
BAD AROLSEN. Am Burgkampweg bei Mengeringhausen hat eine ausgelaufene Farbdose zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Die Farbe war in eine Wasserpfütze gelaufen und hatte das dort stehende Wasser verunreinigt.
Beim Spaziergang mit ihrem Hund entdeckte ein Ehepaar am Sonntag, 23. August 2026, auf dem Burgkampweg in Richtung der Blechscheune Raczek die Farbdose und die verschmutzte Wasserpfütze. Gegen 11.17 Uhr verständigten die beiden die Polizei.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte später durch die Polizei angefordert. Um 13.41 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Bad Arolsen.
Unter der Leitung des Bad Arolser Wehrführers Jan Schulze nahmen die Einsatzkräfte das verunreinigte Wasser auf und streuten den betroffenen Bereich ab.
Die Feuerwehr Bad Arolsen war rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
ALLENDORF/EDER. In der Nacht haben zwei nahezu zeitgleich brennende Objekte die Feuerwehren Allendorf und Rennertehausen beschäftigt. Im Bereich der Sportanlagen standen eine Holzhütte beziehungsweise ein Stand sowie ein Anbau des Tennisheims in Vollbrand.
Unter dem Einsatzstichwort „F2 – brennt Tennisheim“ wurden die Einsatzkräfte am Sonntag, 23. August 2026, um 23.34 Uhr in die Straße Am Bahndamm 6 in Allendorf (Eder) alarmiert. Zunächst war von einem Brand im Bereich des Tennisheims ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um zwei Einsatzstellen handelte.
Bei einer Brandstelle stand ein Anbau des Tennisheims in Vollbrand. Gleichzeitig brannte eine weitere Holzhütte beziehungsweise ein Stand neben dem großen Kunstrasenplatz.
Löschangriffe an beiden Einsatzstellen
Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder leiteten die Einsatzkräfte an beiden Brandstellen gleichzeitig Löschangriffe ein. Insgesamt waren zunächst 41 Feuerwehrkräfte vor Ort.
Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Drohneneinheit aus Haine nachalarmiert. Mit den vier weiteren Kräften erhöhte sich die Gesamtzahl auf 45 Einsatzkräfte. Mithilfe der Drohne wurde das Gelände aus der Luft kontrolliert.
Neben der Feuerwehr befanden sich die Polizei und Bürgermeister Carsten Schäfer an den Einsatzstellen.
Ursache Gegenstand der Ermittlungen
Zur Ursache der beiden Brände konnte die Polizei vor Ort zunächst noch keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen müssen nun klären, wie die Feuer entstanden sind.
Wie Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder gegenüber 112-Magazin mitteilt, ist nach seinem bisherigen Kenntnisstand inzwischen von mindestens zehn Fällen von Brandstiftung auszugehen. Ob die beiden aktuellen Brände ebenfalls vorsätzlich gelegt wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
WALDECK. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 251 zwischen Freienhagen und Ippinghausen ist ein 74-jähriger Autofahrer aus Wolfhagen schwer verletzt worden.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, war der Mann am Freitag gegen 17.30 Uhr mit seinem VW Touran von Ippinghausen in Richtung Freienhagen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug nach links über die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Baum. An dem VW entstand Totalschaden.
Zur Unfallstelle wurden um 17.33 Uhr die Feuerwehren Freienhagen, Netze und Sachsenhausen alarmiert. Die zuerst eintreffende Einheit aus Freienhagen übernahm die Betreuung des Fahrers bis zur Ankunft des Rettungsdienstes und sicherte die Einsatzstelle ab.
Christoph 7 landet neben der Unfallstelle
Nach dem Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst wurde der Patient im Rettungswagen versorgt. Im weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber nachgefordert. Christoph 7 aus Kassel landete auf einer Wiese neben der Einsatzstelle.
Für die Landung erkundete die Feuerwehr einen geeigneten Platz und sicherte den Bereich ab. Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte beim Transport des Patienten zum Hubschrauber. Mit Christoph 7 wurde der Mann nach Kassel geflogen.
Betriebsstoffe aufgenommen und Brandschutz sichergestellt
Zu den weiteren Aufgaben gehörten die Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe und die Sicherstellung des Brandschutzes. Das eingesetzte Bindemittel wurde anschließend wieder aufgenommen und eine Warnbeschilderung aufgestellt.
Unter der Leitung von Andreas Lamotte waren außerdem ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei vor Ort. Nach rund eineinhalb Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet.
ALLENDORF/EDER. Nach einem Verkehrsunfall auf der B 253 bei Battenfeld hat die Polizei den Führerschein eines 39-jährigen Autofahrers aus Haina (Kloster) sichergestellt. Nach den vorliegenden Angaben war der Mann erheblich alkoholisiert.
Mit seinem weißen Dacia war er am Samstag gegen 2.45 Uhr aus Richtung Frankenberg in Fahrtrichtung Battenberg unterwegs. In Höhe Battenfeld übersah der Fahrer den Kreisverkehr und fuhr mit seinem Wagen auf diesen.
Im Krankenhaus Frankenberg wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Anschließend musste das Fahrzeug durch das Abschleppunternehmen AVAS abgeschleppt werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.
HOFGEISMAR. Bei einem Verkehrsunfall in der Hofgeismarer Fußgängerzone waren Polizei und Rettungsdienst mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein medizinischer Notfall des Autofahrers die Ursache gewesen sein.
Wie Zeugen gegenüber den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten angaben, war ihnen der 68-jährige Autofahrer aus Hofgeismar am Freitag gegen 10.30 Uhr an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen, da er augenscheinlich medizinische Probleme hatte. Als sie den am Steuer sitzenden Mann ansprechen wollten, fuhr der Mercedes plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone.
Dort erfasste das Fahrzeug mehrere Passanten, kollidierte mit den Außenständern der Geschäfte und fuhr gegen das Schaufenster eines Kaufhauses. Kurz danach kam der Mercedes zum Stehen.
Passanten leisten sofort Erste Hilfe
Passanten leisteten dem Fahrer noch in seinem Fahrzeug umgehend Erste Hilfe. Nach Angaben der Polizei lag bei dem Mann offenbar ein medizinischer Notfall vor, der nach derzeitigem Ermittlungsstand ursächlich für den Unfall war.
Nach notärztlicher Behandlung wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll kritisch sein.
Acht Personen in der Fußgängerzone verletzt
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden acht Personen in der Fußgängerzone verletzt. Sie erlitten Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock. Vier von ihnen wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
Bei keinem dieser acht Verletzten liegen nach bisherigen Informationen schwere Verletzungen vor.
Gutachter in Ermittlungen eingebunden
In die Ermittlungen zum Unfall wurde ein Gutachter eingebunden.
In der Fußgängerzone entstand hoher Sachschaden, der derzeit noch nicht genau beziffert werden kann. Zum Zeitpunkt der Polizeimeldung war die Unfallstelle weiterhin abgesperrt.
-Anzeige-