WINTERBERG. Schwere Verletzungen hat ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 236 zwischen Langewiese und Neuastenberg erlitten.
Zu dem Unglück kam es in der Nacht zum Dienstag als der 23-jährige Mann in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Auf der winterglatten Straße überschlug sich der Wagen und beschädigte dabei einen Leitpfosten.
Anschließend entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle, ließ allerdings das stark beschädigte Auto zurück. Gemeldet wurde der Vorfall später durch einen Zeugen. Im Fahrzeugwrack wurde unter anderem ein geöffnetes Dosenbier aufgefunden.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte der Fahrer schließlich im Krankenhaus in Winterberg angetroffen werden. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt. Nun erwartet den Mann eine Strafanzeige. (ots/r)
PADERBORN. Der Jahreswechsel stellte die Feuerwehr wie jedes Jahr vor zahlreiche Herausforderungen.
Das erhöhte Einsatzaufkommen im Rettungsdienst, Brandschutz und der Hilfeleistung wurde frühzeitig antizipiert, weshalb das Personal bereits im Vorfeld verstärkt wurde. Die Notfallrettung war durch insgesamt acht Rettungswagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) rund um die Uhr besetzt. Im Krankentransport stand ein Fahrzeug ganztägig im Dienst, während weitere vier Fahrzeuge tagsüber zum Einsatz kamen. Der Brandschutzdienst erhielt in der Einsatzzentrale und durch einen weiteren Einsatzführungsdienst zusätzliche Verstärkung.
Die ersten zwölf Stunden des letzten Tages des Jahres waren bereits sehr einsatzreich. Zwischen 8 Uhr und 20 Uhr am 31. Dezember erfolgten insgesamt 74 Alarme. Die Einsätze gliederten sich in folgende Kategorien:
6 Brandeinsätze (Kleinbrände im Freien, Brandnachschau, Brandmeldeanlagen)
5 Hilfeleistungseinsätze (z.B. Tragehilfe, Absicherung von Rettungsdiensten, Ölspuren)
18 Krankentransporteinsätze
42 Einsätze der Notfallrettung (Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge)
2 Intensivtransporte
1 Einsatz der Notfallseelsorge
Einige dieser Brandeinsätze standen in Zusammenhang mit unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Der Silvesterabend verlief vergleichsweise ruhig. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht wurden lediglich ein Krankentransport, zwei Einsätze der Notfallrettung sowie ein Brandeinsatz abgewickelt.
Um 0.09 Uhr erhielt die Feuerwehr den ersten Einsatz des Jahres. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr am 1. Januar wurde die Feuerwehr zu insgesamt 32 Einsätzen gerufen. Der Schwerpunkt lag in der Kernstadt und umfasste:
11 Brandeinsätze (u.a. Kleinbrände im Freien, Müllcontainer, Kellerbrand, PKW-Brand an einem Gebäude)
19 Einsätze der Notfallrettung (Verletzungen nach Feuerwerkskontakten, Stürze, internistische Notfälle)
2 Krankentransporteinsätze
Zwei Einsätze erwiesen sich als besonders umfangreich und erforderten den Einsatz zahlreicher Kräfte und Mittel. In der Kernstadt brannte eine Wohneinheit im Keller eines Mehrfamilienhauses. Alle Bewohner wurden vorsorglich aus dem Objekt evakuiert, während mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz den Brand löschten. Umfangreiche Lagermengen verlängerten die Einsatzdauer auf etwa drei Stunden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die anderen Wohnungen wieder freigegeben werden.
In der Südstadt drohte ein Brand zweier PKW auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. Dank schnellem Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die starke Hitzestrahlung verursachte jedoch zum Teil erhebliche Schäden an Gebäudeteilen und benachbarten Fahrzeugen. Brandrauch drang durch zerborstene Fensterscheiben in die Wohnung einer sechsköpfigen Familie ein. Bedauerlicherweise wurde die Wohnung hierdurch aktuell unbewohnbar, so dass die Familie in einem Hotel unterkommen musste. Der Rettungsdienst untersuchte alle Betroffenen vor Ort; glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Neben den hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen waren auch die ehrenamtlichen Einheiten Benhausen, Elsen, Stadtheide, Stadtmitte und Schloß Neuhaus in das Einsatzgeschehen eingebunden und unterstützten die Abarbeitung dieser Einsätze. Trotz des hohen Einsatzaufkommens verlief die Silvesternacht insgesamt ruhig – Übergriffe auf Einsatzkräfte wurden nicht gemeldet. Die Feuerwehr bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr besonnenes Verhalten zum Jahreswechsel. (ots/r)
VOLKMARSEN. Ein Rettungswagen des DRK ist während einer Einsatzfahrt mit einem ausgebrochenen Pony zusammengestoßen.
In der Silvesternacht (1. Januar) gegen 0.45 Uhr waren durch den Lärm von Feuerwerkskörpern mehrere Pferde von einer Weide ausgebrochen. Während die Tiere in Panik gerieten, war das Einsatzfahrzeug auf der Landesstraße 3080 von Volkmarsen kommend in Richtung Breuna unterwegs.
Eines der Tiere lief dabei direkt auf die Fahrbahn und kollidierte mit dem Rettungswagen. Glücklicherweise blieben sowohl die Besatzung als auch der transportierte Patient unverletzt. Für das Pony kam jedoch jede Hilfe zu spät; es erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Der beschädigte Rettungswagen musste durch die Firma Gäbler abgeschleppt werden. Der Besitzerin der Tiere gelang es in den Nachtstunden, die restliche Herde wieder einzufangen.
BRILON. Eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude hat am Silvestermorgen die Feuerwehr auf den Plan gerufen und für eine Vollsperrung gesorgt.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwochvormittag um 11.13 Uhr in die Weststraße. Vor Ort stellten die Retter fest, dass ein Kamin in Brand geraten war. Über die Drehleiter reinigten die Wehrleute den Schornstein mithilfe eines speziellen Kehrwerkzeugs. Die dabei gelösten Glutreste wurden kontrolliert entfernt und im Außenbereich abgelöscht.
Keine weiteren Auffälligkeiten zeigte eine anschließende Überprüfung mit der Wärmebildkamera. Nach rund einer Stunde konnten die 26 Einsatzkräfte, die mit fünf Fahrzeugen angerückt waren, wieder einrücken. Für die Dauer der Arbeiten war die Weststraße voll gesperrt. Angaben zur Brandursache oder Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor.
KORBACH. Dreimal mussten die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr in der Silvesternacht ausrücken, um kleinere Brände im Stadtgebiet zu löschen.
Am Donnerstag (1. Januar) ging der erste Alarm gegen 1.20 Uhr ein. Der Löschzug der Kernstadtwehr fuhr in die Schillerstraße. Gut eine halbe Stunde später folgte die nächste Meldung über einen Kleinbrand im Neuen Weg.
Gegen 2.30 Uhr waren erneut Löschmaßnahmen in der Innenstadt erforderlich. In der Bahnhofstraße hatte sich im Bereich einer Baustellenabsperrung ein Entstehungsbrand entwickelt. In allen drei Fällen stellten sich Reste von Feuerwerk als Brandursache heraus.
KREIS HÖXTER. Eine verhältnismäßig ruhige Silvesternacht haben die Beamten der Kreispolizeibehörde verlebt, auch wenn ein Dachstuhlbrand die Einsatzkräfte kurz nach dem Jahreswechsel forderte.
Im Zeitraum von Mittwochabend (31. Dezember), 18 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen (1. Januar), 6 Uhr, verzeichnete die Leitstelle insgesamt 15 Einsätze mit Bezug zu den Feierlichkeiten. Überschattet wurde die Nacht von einem Feuer in Ottbergen. Kurz nach Mitternacht geriet dort ein Dachstuhl in Brand. Während der Löscharbeiten musste die Ortsdurchfahrt komplett gesperrt werden. Zwar blieben die Bewohner unverletzt, am Gebäude entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05271/9620 zu melden.
Abgesehen von diesem Großfeuer blieb die Lage meist überschaubar. Zweimal mussten die Beamten verbale Streitigkeiten schlichten, eine Person wurde aufgrund starker Alkoholisierung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zu Körperverletzungsdelikten mit leicht Verletzten kam es in Bad Driburg, Ottbergen und Steinheim; entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.
Kleinere Brände beschäftigten die Feuerwehr ebenfalls. In Beverungen (Lange Straße) und Steinheim (Höxterstraße) brannten Mülltonnen, in Bad Driburg (Karlsring) mussten Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht werden. Zu größeren Sachschäden kam es hierbei nicht. Fünfmal beschwerten sich Anwohner zudem über die Art und Weise des Abbrennens von Feuerwerk. (ots/r)
FRANKENBERG. Kaum hatte das neue Jahr begonnen, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits zum ersten Einsatz ausrücken. In der Hangstraße war eine Hecke in Brand geraten.
Am Donnerstagmorgen ging der Alarm um 0.03 Uhr bei den ehrenamtlichen Helfern ein. Vermutlich durch gezündetes Feuerwerk hatte die Bepflanzung Feuer gefangen. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost gingen die Kräfte gegen die Flammen vor. Mit einem C-Rohr und Wasser konnte der Brand zügig abgelöscht werden.
Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet, berichtet Trost. Insgesamt waren drei Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte vor Ort, um die Gefahr zu beseitigen.
DIEMELSEE. Ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb hat am Silvestertag ein Großaufgebot der Feuerwehr gefordert und einen enormen Sachschaden verursacht. Dank des schnellen und beherzten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine Katastrophe für den Tierbestand verhindert werden.
Am Mittwochmittag wurden die Retter gegen 12 Uhr zu dem Hof an der Landesstraße 3078 alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand ein Gebäudeteil, in dem sich die Technikräume der Melkanlage befanden, bereits in Vollbrand. Die Situation war kritisch, da die Flammen auf die angrenzenden Stallungen und das Wohnhaus überzugreifen drohten. In den Ställen befanden sich rund 650 Milchkühe.
Rund 130 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Diemelsee rückten an, unterstützt von der Drehleiter aus Bad Arolsen und dem Gerätewagen Atemschutz aus Korbach. Unter der Leitung der Gemeindebrandinspektoren Karl Wilhelm Römer und Torsten Behle bauten die Kräfte umgehend sogenannte Riegelstellungen auf, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Die Wasserversorgung wurde durch mitgeführte Tanklöschfahrzeuge sowie eine hofeigene Zisterne sichergestellt.
Mit Erfolg: Ein Übergreifen der Flammen auf die Stallungen und das Wohnhaus konnte verhindert werden. Menschen und Tiere waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet; alle 650 Kühe blieben unverletzt. Zur Sicherheit stand ein Rettungswagen an der Einsatzstelle bereit. Auch Spezialaufgaben wurden koordiniert: Die Feuerwehr Stormbruch stellte das Atemschutznotfallteam, während die Feuerwehr Deisfeld mit der neuen Hygienekomponente vor Ort war. Aus der Luft wurde die Einsatzstelle mit einer Drohne überwacht.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei Bad Arolsen löste ein technischer Defekt das Feuer aus. Auf mindestens 300.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck voll gesperrt werden. Erst gegen 18 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden.
DIEMELSEE. Wegen eines Brandes in einem landwirtschaftlichen Betrieb kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen auf der Landesstraße 3078.
Am heutigen Mittwoch sind zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zwischen Adorf und Vasbeck vor Ort. Aufgrund der laufenden Löscharbeiten ist die Strecke in beide Richtungen voll gesperrt.
Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Weitere Informationen zu der Ursache oder möglichen Verletzten liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor und werden nachberichtet.
Link: Großbrand auf Bauernhof: 650 Kühe gerettet
FRITZLAR. Auf der Bundesstraße 253 in Höhe der Domstadt Fritzlar sind am gestrigen Abend, Dienstag, 30.12.2025, zwei Autos aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Dabei wurden zwei Männer verletzt. Ein Autofahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften in eine Kasseler Klinik gebracht. Ein Fahranfänger wurde nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse leicht verletzt; Rettungskräfte brachten auch ihn in ein Krankenhaus.
Der Notruf gegen 22.15 Uhr nach dem Unfall löste einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus, da gemeldet worden war, dass eine Person in einem brennenden Pkw eingeklemmt sei.
Kein brennender Pkw – Autofahrer eingeklemmt
Ein Brand war glücklicherweise nicht entstanden. Der Unfallhergang ist noch nicht eindeutig geklärt und ist Bestandteil weiterer polizeilicher Ermittlungen. Fest steht bislang, dass ein 18 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen in einem Lexus und ein 33-Jähriger aus Felsberg in einem Audi kollidierten. Während der 33-Jährige schwere, nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und von Feuerwehrleuten mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste, zog sich der Jüngere mutmaßlich keine schweren Verletzungen zu.
An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Beide Autos wurden abgeschleppt. Bis dahin war die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt.
Wie Christian Rinnert (Kreisbrandmeister Presse) berichtet, waren die Feuerwehren aus Fritzlar, Ungedanken und Kleinenglis unter der Leitung von Matthias Lengemann an der Unfallstelle. Ebenfalls im Einsatz waren Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Kreisbrandmeister Björn Nöchel. Jeweils zwei Besatzungen von Notarzteinsatzfahrzeugen und Rettungswagen sowie zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst kümmerten sich um die Verletzten. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Fritzlar nahm den Unfall auf. (nh24)