Michael Fränkel

Michael Fränkel

BAD WILDUNGEN. In der Straße Am Homberg ist ein geparkter Toyota bei einer Unfallflucht beschädigt worden. Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich anschließend, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Zu der Unfallflucht kam es am Dienstag zwischen 9.30 und 19.30 Uhr in Höhe der Hausnummer 13. Der Toyota eines Mannes aus Bad Wildungen war dort abgestellt.

Der unbekannte Fahrzeugführer stieß gegen den hinteren rechten Kotflügel des geparkten Wagens. An dem Toyota entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu der Unfallflucht oder zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 bei der Polizei Bad Wildungen zu melden.

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FRANKENBERG. Fünf Einsätze innerhalb weniger Stunden haben die Feuerwehr Frankenberg am Freitag bis nach Mitternacht gefordert. Besonders der ausgedehnte Wohnungsbrand in der Fußgängerzone verlangte den Einsatzkräften alles ab. Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß verhinderten sie, dass sich das Feuer auf das Dachgeschoss und ein Nachbargebäude ausbreitete.

Fünf Alarmierungen innerhalb weniger Stunden

Der einsatzreiche Tag begann am Freitag um 12.45 Uhr mit einer automatischen Unfallmeldung über ein E-Call-System. Der unter dem Einsatzstichwort „E-Call Y“ gemeldete Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus.

Bereits um 13.39 Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut alarmiert. Dieses Mal unterstützten sie den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe.

Nur etwas mehr als eine Stunde später folgte um 14.50 Uhr die dritte Alarmierung des Tages. Unter dem Einsatzstichwort „F 2 Y“ wurden die Einsatzkräfte zu dem Wohnungsbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Neustädter Straße gerufen.

Noch während dieser Großeinsatz lief, löste um 15.02 Uhr die Brandmeldeanlage eines Altenheims aus. Auch dieser Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus.

Um 19.56 Uhr folgte schließlich die fünfte Alarmierung: Im Brückenweg im Ortsteil Willersdorf brannte ein Personenkraftwagen in einer Scheune.

Ausgedehnter Wohnungsbrand in der Fußgängerzone

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Wohnung im zweiten Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses in der Neustädter Straße bereits in ausgedehntem Vollbrand.

Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß wurde umgehend eine umfangreiche Brandbekämpfung eingeleitet. Die Einsatzkräfte gingen sowohl über zwei Drehleitern als auch im Innenangriff gegen die Flammen vor.

Durch den massiven Löschangriff gelang es den Feuerwehren, eine Ausbreitung des Brandes auf das Dachgeschoss sowie auf ein angrenzendes Gebäude zu verhindern.

Insgesamt wurden 14 Personen durch Passanten, die Polizei und die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Eine der Personen brachten die Einsatzkräfte über eine Drehleiter in Sicherheit.

Eine Person erlitt eine Rauchgasbelastung. Sie wurde mit einem Rettungswagen in das Frankenberger Krankenhaus gebracht.

Das betroffene Wohn- und Geschäftshaus ist derzeit nicht bewohnbar.

Rund 80 Einsatzkräfte und 17 Fahrzeuge vor Ort

An dem Großeinsatz waren die Feuerwehren Frankenberg-Kernstadt, Röddenau, Schreufa und Viermünden beteiligt. Die Feuerwehr Battenberg unterstützte die Löscharbeiten mit einer zweiten Drehleiter.

Insgesamt kamen 17 Fahrzeuge und rund 80 Einsatzkräfte zum Einsatz. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß koordinierte als Einsatzleiter die umfangreichen Maßnahmen an der Neustädter Straße.

Die Feuerwehren Willersdorf und Haubern übernahmen später die Brandwache. Das Deutsche Rote Kreuz stellte die Versorgung der Einsatzkräfte sicher.

Auch ein Notarzt, zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und der Leitende Notarzt waren vor Ort. Hinzu kamen der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, die Polizei und die Kriminalpolizei.

Bürgermeisterin Barbara Eckes machte sich an der Einsatzstelle ebenfalls ein Bild von der Lage und dem umfangreichen Einsatz der Feuerwehren und Hilfsorganisationen.

Erst gegen 0.20 Uhr war der Einsatz in der Fußgängerzone beendet.

Brandmeldeanlage löst während des Großeinsatzes aus

Während die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stefan Stroß gegen den Wohnungsbrand kämpften, löste um 15.02 Uhr die Brandmeldeanlage eines Altenheims aus.

Die Feuerwehr Geismar übernahm diesen Parallelauftrag. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Anschließend übernahm die Feuerwehr Geismar die Wachbesetzung.

Brennender Pkw in einer Scheune

Noch während der Einsatz in der Neustädter Straße lief, wurden die Feuerwehren um 19.56 Uhr erneut alarmiert. Im Brückenweg in Willersdorf war ein Personenkraftwagen in einer Scheune in Brand geraten.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Feuerwehren Viermünden, Haubern und Willersdorf sowie zwei Fahrzeuge der Kernstadtfeuerwehr weiterhin an dem Wohn- und Geschäftshaus in der Fußgängerzone.

Der gerade wieder einsatzbereit gemachte Löschzug der Feuerwehr Frankenberg-Kernstadt rückte gemeinsam mit der Feuerwehr Bottendorf nach Willersdorf aus. Dort waren vier Fahrzeuge der Kernstadtfeuerwehr und zwei Fahrzeuge aus Bottendorf mit insgesamt 35 Einsatzkräften im Einsatz.

Der Besitzer des Pkw beziehungsweise ein Bewohner hatte den brennenden Wagen bereits mit einem Feuerlöscher abgelöscht und aus der Scheune gebracht. Die Feuerwehr führte anschließend mit einem Fahrzeug und einem C-Rohr Nachlöscharbeiten durch.

Auch dieser Einsatz musste parallel zu dem noch laufenden Großeinsatz in der Neustädter Straße abgearbeitet werden.

Großer Respekt für die Einsatzkräfte

Fünf Alarmierungen innerhalb weniger Stunden, parallel laufende Einsätze, rund 80 Kräfte und 17 Fahrzeuge allein beim Wohnungsbrand sowie ein Einsatzende erst nach Mitternacht: Der Freitag hat eindrucksvoll gezeigt, welche Belastung die Einsatzkräfte der Feuerwehren bewältigen.

Während einige Einheiten noch an der Brandstelle arbeiteten oder die Brandwache übernahmen, wurden andere Fahrzeuge bereits wieder aufgerüstet und zum nächsten Einsatz geschickt. Beim Wohnungsbrand verhinderte das von Stefan Stroß koordinierte Zusammenspiel der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei Schlimmeres.

Dieser außergewöhnliche Einsatztag verdient großen Respekt und besondere Anerkennung.

WALDECK. Beim Brand eines Stoppelfeldes am Eckeweg haben die Einsatzkräfte eine Ausbreitung in Richtung des gegenüberliegenden Nationalparks verhindert. Die massive Rauchsäule war kilometerweit aus verschiedenen Richtungen sichtbar.

Unter dem Einsatzstichwort „F LKW“ wurden die Feuerwehren Waldeck, Netze und Sachsenhausen sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck am Freitag um 17.15 Uhr zum gemeldeten Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass rund 1400 Quadratmeter eines Stoppelfeldes brannten. Das Feuer breitete sich rasant aus.

Die Einsatzkräfte verhinderten mit dem Löschwasser aus den Einsatzfahrzeugen eine weitere Ausbreitung in Richtung des Waldes. Gleichzeitig bekämpften sie den Brand an den Flanken des Stoppelfeldes. Dafür kamen mehrere C-Rohre zum Einsatz, die von drei Löschfahrzeugen aus mit Wasser versorgt wurden.

Weiteres Löschwasser aus Bad Wildungen angefordert

Da das mitgeführte Löschwasser für den ausgedehnten Flächenbrand nicht ausreichte, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen mit weiteren 7500 Litern Wasser nachalarmiert. Parallel bereiteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung vor.

Ein Landwirt grubberte die noch nicht vom Feuer betroffenen Flächen um. Anschließend setzten die Einsatzkräfte das verfügbare Wasser für Nachlöscharbeiten ein. Die nachalarmierten Einsatzkräfte aus Bad Wildungen mussten nicht mehr tätig werden.

Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst versorgte einen Betroffenen.

Drohne unterstützt die Einsatzleitung

Mit einer Drohne verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die betroffene Fläche. Die Drohne unterstützte den Einsatzleitwagen sowie Einsatzleiter Andreas Przewdzing bei der Koordination des Einsatzes.

Wegen der starken Rauchentwicklung musste teilweise Atemschutz eingesetzt werden. Im Abrollbehälter Brand wurde abschließend das Hygienekonzept umgesetzt.

Der Einsatz dauerte eine Stunde und 50 Minuten.

FRANKENBERG. In einem Wohn- und Geschäftshaus in der Neustädter Straße 22 ist ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Angaben brennt eine Wohnung im obersten Geschoss.

Zu dem Brand kam es am Freitag, 24. Juli 2026, gegen 15 Uhr. Die Feuerwehr Frankenberg ist im Einsatz. Zur Unterstützung rückte die Feuerwehr Battenberg mit einer Drehleiter an.

Die Neustädter Straße, die Straße Auf der Nemphe, Bremer Straße und die Uferstraße sind vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Weitere Informationen mit Bildergalerie folgen.

BAD AROLSEN. Nach einem Raub in einem Fahrradgeschäft in der Rauchstraße sucht die Polizei nach Zeugen. Sie erhofft sich insbesondere Hinweise auf den Verbleib des hochwertigen Fahrrads.

Zu der Tat kam es am Donnerstag gegen 15 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der bislang unbekannte Mann das Fahrradgeschäft und gab vor, sich für ein hochwertiges Mountainbike zu interessieren.

Der Verkäufer ging daraufhin mit dem vermeintlichen Kunden in den Hinterhof, wo er ihm das Rad der Marke Cube vorführte. Als sich beide im Hof befanden, schubste der Täter den Verkäufer plötzlich fest gegen die Brust, sodass der 57-Jährige zu Boden stürzte.

Der Unbekannte nutzte den Moment, bestieg das Fahrrad und floh in Richtung Pyrmonter Straße.

Täter und Fahrrad beschrieben

Nach Angaben des 57-jährigen Geschädigten wird der Täter wie folgt beschrieben:

  • etwa 1,85 Meter groß
  • kräftig, aber nicht dick
  • kurze blonde Haare
  • Jeans
  • schwarzes T-Shirt

Bei dem Diebesgut handelt es sich um ein blaues E-Mountainbike der Marke Cube, Modell „Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC A“. Das Fahrrad hat einen Wert von etwa 7000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter oder zum Verbleib des Fahrrads geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei in Korbach zu melden. (pnd/r)

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LICHTENFELS. Die Planungsphase ist abgeschlossen, jetzt rollen die Bagger: Im Ortsteil Goddelsheim haben offiziell die Erdarbeiten für den Neubau der zweizügigen Grundschule begonnen. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg investiert rund 8,2 Millionen Euro in das moderne und nachhaltige Bildungsprojekt, das bis 2028 fertiggestellt sein soll.

Nachdem im ersten Quartal des Jahres der Bauantrag eingereicht wurde, startet das Großprojekt nun plangemäß im Sommer 2026 in die Realisierungsphase. Der Neubau in der Sachsenberger Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Mittelpunktschule löst das alte Schulgebäude in der Korbacher Straße in der Ortsmitte ab, das aufgrund begrenzter Räumlichkeiten und strenger Brandschutzauflagen nicht mehr zukunftsfähig war.

Optimale Bedingungen für 155 Schülerinnen und Schüler

„Mit dem Baubeginn schlagen wir ein weiteres neues Kapitel für die Bildungslandschaft in unserer Region auf“, betont Landrat Jürgen van der Horst. „Durch die Nähe zur Mittelpunktschule fallen die bisherigen Pendelwege für das Mittagessen und die Nachmittagsbetreuung künftig weg. Zudem werden beide Schulen technisch und energetisch miteinander gekoppelt: Die neue Grundschule wird an die Fernwärmeversorgung der MPS angeschlossen und nutzt künftig eine gemeinsame Sicherheits- und Telekommunikationstechnik.“

Naturpädagogisches Konzept

Der Neubau ist für rund 155 Kinder ausgelegt. Auf sie warten acht moderne Klassenräume, Lernnischen, flexible Aufenthaltsbereiche sowie speziell gestaltete Flächen für differenziertes Lernen.

Auch das pädagogische Konzept der „Naturparkschule“ spiegelt sich im Außenbereich wider, der unter anderem ein Outdoorklassenzimmer, Blühstreifen und ein Insektenhotel erhält.

„Es ist schön zu sehen, dass die Erdarbeiten nun laufen. Ich freue mich für die Familien, die Lehrkräfte und ganz besonders für die Kinder, dass mit diesem Neubau ein lebendiger, moderner Ort des Lernens direkt hier in unserer Heimat geschaffen wird“, sagt der Lichtenfelser Bürgermeister Henning Scheele.

Nachhaltigkeit im Fokus: Effizienzhaus 40

Das Gebäude wird zudem höchsten ökologischen Standards entsprechen: Die neue Schule wird als zweigeschossiger Holzrahmenbau im extrem sparsamen Standard „Effizienzhaus 40“ errichtet.

Zu den nachhaltigen Highlights gehören eine Fassade aus Basaltmehlplatten, ein Gründach zur Regenwasserrückhaltung sowie eine Photovoltaikanlage mit integriertem Batteriespeicher im Untergeschoss.

Verläuft der Bau weiterhin nach Zeitplan, werden die Grundschülerinnen und Grundschüler ihre neue Schule im Jahr 2028 beziehen können.

VOLKMARSEN. Die Feuerwehr Volkmarsen hat am Donnerstagnachmittag ein Pferd aus einem Bachlauf an der Kasseler Straße in Erpe gerettet. Das Tier war am Ufer abgerutscht und in den Bachlauf gestürzt.

Unter dem Einsatzstichwort „H 1 – Tierrettung“ wurden die Einsatzkräfte am Donnerstag um 14.29 Uhr alarmiert.

Nach einer ersten Erkundung brachten die Einsatzkräfte die Hubarbeitsbühne in Stellung. Da sich das Pferd nicht selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte, entschieden sie sich für eine schonende Rettung mithilfe der Kranfunktion der Hubarbeitsbühne.

Auf diese Weise konnte das Tier behutsam aus dem Bach gehoben und anschließend wohlbehalten an seine Besitzer übergeben werden. Die Erleichterung bei allen Beteiligten war nach der erfolgreichen Rettung deutlich spürbar.

Die Feuerwehr bedankte sich bei den aufmerksamen Anwohnern für eine kleine Aufmerksamkeit im Anschluss an den Einsatz. Solche Gesten seien für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eine besondere Wertschätzung und zeigten, dass ihr Engagement wahrgenommen werde.

Zum Einsatz kamen ein Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und die Hubarbeitsbühne.

BIELEFELD. Nach Ausschöpfung aller Ermittlungsmöglichkeiten fahndet die Polizei öffentlich nach einem bislang unbekannten Täter, der einen Mann an der Haltestelle Babenhausen Süd sexuell belästigte. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Zu der Tat kam es am Dienstag, 28. April 2026, gegen 13.15 Uhr. Der Mann saß zu diesem Zeitpunkt auf einer Bank an der Haltestelle Babenhausen Süd.

Der Unbekannte äußerte gegenüber dem Mann, dass er dessen Geschlechtsteil haben wolle, und bot ihm Geld für Liebesdienste an. Der Mann lehnte dies ab.

Daraufhin strich der Täter dem Opfer über den Oberschenkel und schließlich über der Kleidung in den Schritt. Als der Mann aufstand und wegging, folgte ihm der Unbekannte und bot erneut Geld für Liebesdienste an.

Das Opfer schlug dem Täter daraufhin ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Unbekannte in einen nahegelegenen Lebensmittel-Discounter.

Polizei veröffentlicht Fotos des Gesuchten

Nach der Ausschöpfung aller Ermittlungsmöglichkeiten liegt nun ein Beschluss des Amtsgerichts zur Öffentlichkeitsfahndung vor. Die Polizei bittet um Mithilfe und fragt: Wer erkennt den Gesuchten?

Mit diesen Fotos sucht die Polizei Bielefeld den Täter:

https://polizei.nrw/fahndung/210785

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0521/5450 an das Kriminalkommissariat 12 zu wenden. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. In den Teams des Pflegestützpunkts und der Gemeindepflege hat es eine personelle Änderung gegeben. Gemeindepflegerin Sina Zembellini unterstützt seit Kurzem als Pflegefachkraft auch die Kolleginnen und Kollegen im Pflegestützpunkt.

Dadurch war es erforderlich, eine weitere Gemeindepflegerin für das engagierte Team zu gewinnen. Auch die Gebiete, die von den nunmehr sechs Gemeindepflegerinnen betreut werden, mussten neu verteilt werden.

Als neue Kollegin betreut Tabea Zembellini nun Frankenau, Gemünden (Wohra), Haina (Kloster) und Rosenthal.

Beratung im häuslichen Umfeld

Das Projekt „Gemeindepflege“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird durch das Land Hessen gefördert. Gemeindepflegerinnen sind Pflegefachkräfte. Sie beraten trägerneutral und kostenfrei im häuslichen Umfeld, fungieren als Wegweiser und schaffen Orientierung im Alltag.

Dafür stehen sie in ständigem Kontakt mit Leistungsanbietern in der Region wie Pflege- und Betreuungsdiensten, Essen auf Rädern, Hausnotruf oder Pflegeeinrichtungen.

Nachdem der individuelle Unterstützungsbedarf geklärt wurde, können Angebote vermittelt werden. Dazu gehören beispielsweise Pflegedienste zur häuslichen Pflege oder Hilfsmittelversorgungen.

Auch die Stärkung der Prävention, um die Eigenständigkeit zu erhalten, gehört laut SGB XI künftig zu den Aufgaben der Gemeindepflege. Die Beratungen erfolgen überwiegend in Form von Hausbesuchen, können bei Bedarf aber auch in den regionalen Büros durchgeführt werden.

Gemeindepflege per Telefon und E-Mail erreichbar

Die Gemeindepflegerinnen sind per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder montags bis freitags telefonisch erreichbar.

Weitere Informationen gibt es über den Pflegestützpunkt, dem die Gemeindepflege angegliedert ist. Ansprechpartner sind Herr Engel unter der Telefonnummer 05631/9541881 und Frau Hartmann unter der Telefonnummer 05631/9541556.

Ein Flyer mit den Gebietszuständigkeiten und den Telefonnummern der Gemeindepflegerinnen liegt zudem an relevanten Stellen wie Kommunen und Einrichtungen aus. Er kann auch beim Pflegestützpunkt angefordert werden.

Hintergrund: Pflegestützpunkt

Der Pflegestützpunkt Waldeck-Frankenberg befindet sich in Korbach, Am Hauptbahnhof 6. Träger sind die Pflegekassen (Krankenkassen) und der Landkreis.

Die Beratungsstelle bietet Pflegebedürftigen und deren Angehörigen eine kostenlose Beratung zu

  • allen Themen der Pflege,
  • dem Aufzeigen von Leistungsansprüchen,
  • Versorgungsmöglichkeiten,
  • der Vermittlung von Hilfsangeboten
  • und vielem mehr.

Die Beratung erfolgt individuell und ausführlich, bei Bedarf auch begleitend. Das heißt, dass Folgekontakte möglich sind.

In der Regel finden die Beratungen im Pflegestützpunkt oder telefonisch statt. Wenn es erforderlich ist, kann aber auch ein Hausbesuch vereinbart werden.

Seit der Einrichtung des Pflegestützpunkts im Jahr 2012 wurden bereits mehr als 22.000 Beratungen durchgeführt.

Die Beratungsstelle ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Montags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr finden zudem Sprechzeiten in Frankenberg, Bahnhofstraße 17–19, statt.

EDERTAL. Der Brand eines Strohhaufens hat am Mittwochabend einen größeren Einsatz im Ortsteil Wellen in der Gemeinde Edertal ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen zweier Landwirte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch, 22. Juli 2026, gegen 20.20 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F 2“. Ein vorbeifahrender Rettungswagen des Unternehmens Promedica hatte den Brand bemerkt und die Leitstelle verständigt.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Strohhaufen in Flammen stand. Zunächst wurden die Feuerwehren Wellen, Anraff und Bergheim-Giflitz alarmiert.

Zwei Landwirte reagierten schnell und arbeiteten das Stroh auf dem Stoppelfeld mit entsprechenden Maschinen in die Erde ein. Dadurch verhinderten sie, dass sich das Feuer weiter ausbreitete.

Zusätzliches Wasser aus Böhne und von Landwirten

Für die Wasserversorgung wurde zusätzlich das Wasserfass aus Böhne nachalarmiert. Weitere Landwirte aus der Region stellten ebenfalls Wasser in ihren Fässern zur Verfügung.

Um den brennenden Strohhaufen auseinanderziehen zu können, wurde das Technische Hilfswerk aus Homberg (Efze) angefordert. Mit dessen Unterstützung wurde das brennende Stroh auseinandergezogen und unmittelbar in die Erde eingearbeitet.

Während der Löscharbeiten wurde außerdem die Drohne aus Bad Wildungen nachgefordert. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Tobias Wagener waren insgesamt etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Gegen 2 Uhr in der Nacht zum Donnerstag war der Brand gelöscht, sodass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen konnten. Der entstandene Schaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt.

Jugendliche in Maisfeld entdeckt

Nach bisherigen Erkenntnissen stehen zwei Jugendliche im Verdacht, Feuerwerkskörper auf den Strohhaufen geworfen und dadurch den Brand verursacht zu haben.

Mithilfe der Drohne wurden die beiden Jugendlichen in einem Maisfeld ausgemacht. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei umstellten daraufhin das Feld.

Trotz mehrfacher Aufforderung verließen die Jugendlichen das Maisfeld nicht. Da ihr Standort durch die Drohne weiterhin bekannt war, holten Polizeibeamte die beiden schließlich aus dem Feld.

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