Michael Fränkel

Michael Fränkel

ALLENDORF (EDER). Ein unbekannter Täter soll am vergangenen Wochenende mehrere Mülltonnen im Mehrgenerationenpark angezündet haben. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von etwa 6800 Euro.

Am Montagmorgen, 27. Juli 2026, erhielt die Polizei in Frankenberg Kenntnis von dem Brand auf dem Gelände des Parks in der Straße Im Ried. Das Areal ist jederzeit frei zugänglich und bietet Freizeitmöglichkeiten für Menschen jeden Alters.

Mülltonnen auf gepflasterten Weg geschoben

Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass der Täter vier graue Mülltonnen, die an verschiedenen Stellen auf dem Gelände standen, auf einen gepflasterten Weg schob. Dieser führt durch den Mehrgenerationenpark.

Anschließend soll der Unbekannte die Abfallbehälter angezündet haben. Sämtliche Tonnen brannten vollständig nieder. Geschmolzener Kunststoff und die entstandene Hitze beschädigten die Pflastersteine stark.

Tatzeit noch nicht genau bekannt

Der Tatzeitpunkt lässt sich derzeit nicht genauer eingrenzen. Die Sachbeschädigung ereignete sich zwischen Freitagabend, 24. Juli 2026, und Sonntagabend, 26. Juli 2026.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (pnd/r)

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BIELEFELD. Beim Zusammenstoß mit einem Audi A4 ist eine Motorradfahrerin am Freitagabend schwer verletzt worden. Nach Zeugenaussagen hatte der Autofahrer beim Abbiegen eine rote Ampel missachtet.

Die 21 Jahre alte Frau aus Enger war am Freitag gegen 21.55 Uhr mit einer Kawasaki Ninja auf dem linken Fahrstreifen der Herforder Straße unterwegs. Sie kam aus Richtung Beckhausstraße und fuhr in Richtung Innenstadt.

An der Kreuzung Herforder Straße und Schildescher Straße fuhr die Motorradfahrerin bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich ein.

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Dort kollidierte die Kawasaki mit dem Audi A4 eines 44 Jahre alten Bielefelders. Der Mann kam aus der Schildescher Straße und wollte nach rechts auf die Herforder Straße in Richtung Innenstadt abbiegen.

Nach Aussagen von Zeugen missachtete er dabei die für ihn geltende rote Ampel.

Durch den Zusammenstoß kam die 21-Jährige zu Fall. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. (ots/r)

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BIELEFELD. Fünf Wohnungseinbrüche hat die Polizei Bielefeld in der 30. Kalenderwoche registriert. Mit einer wöchentlich veröffentlichten Karte informiert sie darüber, wo es in der Vorwoche zu solchen Taten gekommen ist.

Der Kampf gegen Einbrecher besitzt für die Polizei Bielefeld nach eigenen Angaben höchste Priorität. Die regelmäßig veröffentlichte Übersicht soll für mehr Transparenz sorgen und die Bevölkerung für das Thema Einbruchschutz sensibilisieren.

Anhand der Karte können sich die Bielefelder Bürgerinnen und Bürger ein eigenes Bild davon machen, ob und wo es in ihrem Viertel zu Wohnungseinbrüchen gekommen ist.

Mechanische Sicherungen bieten Widerstand

Zum Schutz vor Einbrechern empfiehlt die Polizei ein sicherheitsbewusstes Verhalten und solide mechanische Sicherungstechnik. Dazu gehören beispielsweise Schutzbeschläge und Zusatzschlösser.

Mögliche Schwachstellen an Häusern und Wohnungen sollten durch den Einbau geprüfter Sicherungstechnik geschützt werden. Das gilt insbesondere für Haus- und Wohnungseingangstüren, Balkon- und Terrassentüren, Fenster sowie Kellerzugänge.

Gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet die Täter Zeit und verursacht Lärm. Die Polizei Bielefeld berät darüber, welche Sicherungsmöglichkeiten für das jeweilige Zuhause geeignet sind. Ein Anruf unter der Telefonnummer 0521/5837-2555 genügt.

Verdächtige Beobachtungen sofort melden

Durch Aufmerksamkeit kann jede Bürgerin und jeder Bürger einen aktiven Beitrag zur Verhinderung von Einbrüchen leisten. Eine Kultur des Hinsehens und Handelns macht es Einbrechern schwer.

Wer seine Umgebung und Nachbarschaft im Auge behält und verdächtige Personen oder Geschehnisse wahrnimmt, sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren.

Umfassende Informationen rund um das Thema Einbruchschutz sind außerdem auf der Präventionsseite K-EINBRUCH unter https://www.k-einbruch.de/ abrufbar.

Foto: Polizeipräsidium Bielefeld

GEMÜNDEN (WOHRA). Auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes ist ein orangefarbener VW Tiguan bei einer Unfallflucht beschädigt worden. Die Polizei sucht Zeugen sowie den bislang unbekannten Verursacher.

Abgestellt war der Wagen am Dienstag zwischen 9.30 und 10 Uhr. Während dieses Zeitraums stieß vermutlich ein anderes Fahrzeug gegen den Tiguan und beschädigte den vorderen rechten Kotflügel sowie die Stoßstange.

Weißer Farbabrieb an dem Volkswagen lässt auf ein weißes Verursacherfahrzeug schließen. Der Verantwortliche fuhr anschließend davon, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

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Montag, 27 Juli 2026 10:14

Blitzer in Haina Kloster

HAINA. Derzeit wird auf der L 3073 im Ortsteil Römershausen im Bereich der Bushaltestelle die Geschwindigkeit kontrolliert. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhtes Tempo verhindern. Gerade im Bereich von Bushaltestellen und auf stark frequentierten Strecken ist eine angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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EDERTAL. Ein unbekannter Geruch im Keller eines Mehrfamilienhauses hat am Sonntagabend die Feuerwehr in den Edertaler Ortsteil Giflitz gerufen. Als mögliche Ursache kamen zwei leergelaufene Siphons im Heizungsbereich infrage.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Sonntag gegen 19.15 Uhr unter dem Stichwort „H Gas 1“. Das Mehrfamilienhaus wird mit Erdgas versorgt. Da sich der Geruch im Keller über den Tag hinweg verstärkt hatte, waren die Bewohner verunsichert und forderten Unterstützung an.

Feuerwehr und EWF kontrollieren Keller

Kurze Zeit später traf die Ortsteilwehr Bergheim-Giflitz mit einer Gruppe vor Ort ein. Unter der Einsatzleitung von Christopher Kleinau wurde die Lage bewertet und der Kellerbereich kontrolliert.

Gasmessungen ergaben keine Hinweise auf eine Undichtigkeit an der Heizungsinstallation. Auch ein bei solchen Vorfällen hinzugezogener Fachberater des örtlichen Energieversorgers EWF nahm entsprechende Messungen vor und bestätigte das Ergebnis.

Zwei Siphons als mögliche Ursache

Für den Geruch waren vermutlich zwei Siphons im Heizungsbereich verantwortlich. Diese waren möglicherweise leergelaufen oder die darin enthaltene Flüssigkeit war verdunstet.

Nach etwa einer halben Stunde konnten alle Beteiligten wieder einrücken. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Bewohner übergeben.

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FRANKENAU. Nach dem Fahrzeugbrand in Dainrode mussten mehrere Feuerwehren im Frankenauer Stadtgebiet erneut ausrücken. In Allendorf (Hardtberg) und Ellershausen war eine Ölspur zu beseitigen.

Die Alarmierung erfolgte am Samstag gegen 23.25 Uhr. Betroffen waren die Ortslagen Allendorf und Ellershausen. In Allendorf verlief die Verunreinigung unter anderem über den Hardtberg.

Straßen wieder sicher befahrbar

Mit Ölbindemittel streuten die Kräfte die Ölspur ab und nahmen das Material anschließend wieder auf. Danach konnten die betroffenen Straßen wieder sicher befahren werden.

Beteiligt waren die Feuerwehren Frankenau, Allendorf-Dainrode und Ellershausen-Louisendorf. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte vor Ort. Um 0.13 Uhr waren die Arbeiten beendet.

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WALDECK-FRANKENBERG. Wie plötzlich Wild auf der Fahrbahn auftauchen kann, habe ich vor wenigen Tagen selbst erlebt: Ein Reh lief auf die Straße und kollidierte mit meinem Auto. Gerade während der Blattzeit müssen Autofahrer besonders aufmerksam sein, denn die Tiere sind jetzt deutlich aktiver und können unvermittelt Straßen überqueren.

Während der Paarungszeit folgen Rehböcke den Ricken häufig über Wiesen, Felder, Böschungen und Straßen. Die Tiere sind dabei stark aufeinander konzentriert und nehmen herannahende Fahrzeuge möglicherweise erst spät wahr. Die Blattzeit reicht gewöhnlich von Mitte Juli bis Mitte August.

Wildwechsel nicht nur in der Dämmerung

Besondere Vorsicht ist grundsätzlich in den frühen Morgenstunden und am Abend geboten. Während der Blattzeit können Rehe jedoch auch tagsüber plötzlich auf der Fahrbahn auftauchen.

Das gilt vor allem auf Straßen entlang von Wäldern und Feldern sowie in Bereichen mit hohen Mais- oder Getreidebeständen. In unübersichtlichen Abschnitten und an bekannten Wildwechselstellen sollten Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit verringern und jederzeit bremsbereit sein.

Taucht ein Reh am Straßenrand auf oder überquert es die Fahrbahn, ist weiterhin höchste Aufmerksamkeit erforderlich. Häufig folgt einem Tier noch ein weiteres. Autofahrer sollten deshalb langsam weiterfahren und beide Fahrbahnränder genau beobachten.

Kontrolliert bremsen und nicht riskant ausweichen

Läuft ein Tier auf die Straße, sollten Autofahrer kräftig und kontrolliert bremsen und das Lenkrad festhalten. Ein riskantes Ausweichmanöver kann im Gegenverkehr, an einem Baum oder neben der Fahrbahn enden und deutlich schwerere Folgen haben.

Das Fernlicht sollte abgeblendet werden, da geblendete Tiere häufig stehen bleiben oder die Orientierung verlieren. Ein kurzer Hupton kann dazu beitragen, das Wild von der Fahrbahn zu vertreiben.

Entscheidend bleibt eine angepasste Geschwindigkeit. Wer langsamer fährt, verkürzt seinen Anhalteweg und hat eine größere Chance, rechtzeitig reagieren zu können.

Unfallstelle sichern und Polizei verständigen

Nach einem Zusammenstoß muss zunächst die Unfallstelle abgesichert werden. Warnblinkanlage, Warnweste und Warndreieck gehören dabei zu den ersten Maßnahmen. Anschließend sollte die Polizei verständigt werden.

Verletzte oder getötete Tiere sollten nicht angefasst und keinesfalls mitgenommen werden. Ein verletztes Reh kann aus Angst unberechenbar reagieren und Menschen gefährden.

Ist das Tier nach dem Zusammenstoß geflüchtet, sollten sich die Beteiligten die Fluchtrichtung und die genaue Unfallstelle merken. Diese Angaben erleichtern eine mögliche Nachsuche.

Auch wenn äußerlich nur geringe Schäden zu erkennen sind, sollte das Fahrzeug anschließend kontrolliert werden. Beschädigungen können sich hinter der Stoßstange, am Kühler oder an anderen nicht sofort sichtbaren Fahrzeugteilen befinden.

Für die spätere Schadenregulierung sollten die Unfallstelle, mögliche Wildspuren und die Beschädigungen am Fahrzeug fotografiert werden. Außerdem ist es sinnvoll, sich von der Polizei, einem Förster oder einem Jagdpächter eine Wildunfallbescheinigung ausstellen zu lassen.

Teilkasko kann den Wildschaden übernehmen

Wer eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen hat, kann den Schaden am eigenen Fahrzeug je nach Vertrag darüber regulieren lassen. Entscheidend sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen und eine möglicherweise vereinbarte Selbstbeteiligung.

Die Versicherung sollte möglichst frühzeitig über den Wildunfall informiert werden. Vor einer Reparatur, einem Verkauf oder einer Verschrottung des Fahrzeugs sollte das weitere Vorgehen mit dem Versicherer abgestimmt werden.

Ob für die Schadenregulierung ein Gutachten benötigt wird, hängt unter anderem vom Umfang des Schadens ab. In meinem Fall schickte die Versicherung das Fahrzeug zu einem Gutachter. Dort wurden die Beschädigungen aufgenommen und die Höhe des entstandenen Schadens ermittelt.

Wenige Sekunden können entscheidend sein

Die derzeitige Blattzeit erhöht das Risiko von Wildunfällen. Aufmerksamkeit, eine angepasste Geschwindigkeit und ständige Bremsbereitschaft können entscheidend dazu beitragen, einen Zusammenstoß zu verhindern oder zumindest dessen Folgen zu mindern.

Mein eigener Unfall hat mir gezeigt, wie wenig Zeit zum Reagieren bleibt, wenn ein Reh plötzlich auf die Fahrbahn läuft.

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FRANKENBERG. Nur einen Tag nach dem Großbrand in der Frankenberger Fußgängerzone (wir berichteten) ist die Feuerwehr erneut in die Neustädter Straße gerufen worden.

Unter dem Einsatzstichwort „F 1 – Brandgeruch wahrnehmbar“ wurden die Einsatzkräfte am Samstag um 21.42 Uhr alarmiert. Daraufhin rückten drei Fahrzeuge mit insgesamt 13 Einsatzkräften in die Innenstadt aus.

Kontrolle der Brandstelle

Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß kontrollierte die Feuerwehr den Bereich des Wohn- und Geschäftshauses, in dem am Vortag eine Wohnung im zweiten Obergeschoss in ausgedehntem Vollbrand gestanden hatte.

Die Einsatzkräfte überprüften die Brandstelle sowohl von der Straße Auf der Nemphe als auch von der Neustädter Straße aus. Dabei kam erneut die Drehleiter zum Einsatz.

Die umfangreiche Kontrolle blieb ohne Feststellung und die Kameraden konnten wieder einrücken.

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FRANKENAU. Ein Fahrzeugbrand hat am Samstagabend mehrere Feuerwehren in den Frankenauer Ortsteil Dainrode gerufen. Ein Trupp ging unter Atemschutz gegen die Flammen vor.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Samstag um 21.03 Uhr in den Bonlandsweg. Vor Ort brannte ein Personenkraftwagen vor einer Scheune.

Der Atemschutztrupp nahm die Brandbekämpfung mit einer Schnellangriffseinrichtung auf. Nachdem das Feuer gelöscht war, kontrollierten die Einsatzkräfte den Wagen mit einer Wärmebildkamera.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Frankenau, Allendorf, Dainrode, Ellershausen und Louisendorf. Außerdem befanden sich die Polizei und ein Rettungswagen an der Einsatzstelle.

Unter der Leitung des Frankenauer Stadtbrandinspektors André Hesselbein waren rund 25 Einsatzkräfte beteiligt. Gegen 21.45 Uhr war der Einsatz beendet.

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