WILLINGEN. Die Polizei sucht nach dem vermissten Lars W. aus Willingen und bittet die Bevölkerung um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Der 44-Jährige benötigt dringend ärztliche Hilfe.
Lars W. verließ am Dienstag, 25. August 2026, in den Morgenstunden sein gewohntes Lebensumfeld. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Besorgte Angehörige erstatteten daraufhin eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.
Da die bisherigen Suchmaßnahmen nach dem Mann ohne Erfolg geblieben sind, wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit.
Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:
Wer Lars W. gesehen hat oder Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizeistation Korbach, über den Notruf 110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
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PADERBORN. Aus einem Brandmeldealarm an den St.-Michael-Schulen entwickelte sich ein umfangreicher Dachstuhlbrand. Rund 130 Einsatzkräfte waren zeitweise vor Ort, während sich das Feuer in der Dämmung unterhalb der Dachhaut ausbreitete. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der Realschule St. Michael an der Michaelstraße wurde die Feuerwehr am Dienstag um 9.38 Uhr gerufen. Bei Feuerwehr und Polizei ging der Alarm nach Angaben der Polizei gegen 9.40 Uhr ein. Auf der Anfahrt war für die ersten Kräfte noch nicht abzusehen, dass sich daraus ein umfangreicher Dachstuhlbrand entwickeln würde.
Vor Ort berichteten der Hausmeister und dort tätige Bauarbeiter von einer Rauchentwicklung im Dachbereich. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr war versucht worden, den Brand mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Auch im obersten Geschoss war eine Rauchentwicklung erkennbar. Obwohl von außen zunächst kein offenes Feuer zu sehen war, leitete die Feuerwehr umgehend eine erweiterte Erkundung ein und bereitete einen Löschangriff vor.
Flammen breiten sich im Dachbereich aus
Im weiteren Verlauf stellten die Einsatzkräfte im Inneren des Dachbereichs des fünfgeschossigen Gebäudes eine massive Rauchentwicklung fest. Gleichzeitig wurden Flammen und ein bereits weit entwickelter Brand im Firstbereich lokalisiert. Daraufhin erhöhte die Feuerwehr das Einsatzstichwort auf Dachstuhlbrand und forderte weitere Kräfte nach. Bereits während der Anfahrt war die Rauchentwicklung auch im Innenstadtbereich deutlich wahrnehmbar.
Nach Angaben der Polizei könnte das Feuer in einem Bereich ausgebrochen sein, in dem Dachstuhlarbeiten stattfanden. Ob diese Arbeiten tatsächlich mit der Brandentstehung in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In der frühen Einsatzphase wurden auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes zwei Einsatzabschnitte eingerichtet, die wiederum in Bereiche innerhalb und außerhalb des Gebäudes unterteilt wurden. Das benötigte Löschwasser entnahmen die Einsatzkräfte aus dem Hydrantennetz im Nahbereich.
Zeitgleich kamen im Außenbereich drei Drehleitern zum Einsatz, davon zwei an der Vorderseite und eine an der Rückseite. Im Gebäude arbeiteten bis zu sechs Trupps im Innenangriff.
Da sich das Feuer sehr schnell unterhalb der Dachhaut in der Dämmung ausbreitete, musste die Dachfläche an mehreren Gebäudeteilen geöffnet werden. Hierbei kamen im weiteren Verlauf auch die Höhenretter der Feuerwehr Paderborn zum Einsatz.
Innenangriff muss mehrfach unterbrochen werden
Zwischenzeitlich war die Gefährdung innerhalb des Gebäudes so groß, dass der Innenangriff mehrfach unterbrochen werden musste. Zusätzlich erschwerten starker Wind und die erhebliche Rauchentwicklung auf der Gebäuderückseite die Löscharbeiten.
Weitere Einheiten der Feuerwehr Paderborn wurden nachgefordert, sodass die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort auf rund 130 anstieg. Ein Großteil von ihnen musste unter Atemschutz arbeiten.
Im Laufe des Einsatzes waren die Reserven an Atemschutzgeräten in der Stadt und im Kreis Paderborn schließlich aufgebraucht. Deshalb wurde am Nachmittag ein Abrollbehälter Atemschutz aus dem Kreis Höxter nachgefordert.
Unterstützung kam außerdem von der Berufsfeuerwehr Bielefeld. Ein Spezialfahrzeug wurde angefordert, um von außen wirksame Löscharbeiten in Zwischenräumen und Hohlschichten durchführen zu können.
Die umfangreichen Maßnahmen zeigten schließlich Wirkung. Nach mehreren Stunden gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte nach Angaben der Polizei verhindert werden.
Eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Dachbereichs spielten zudem Drohnen des Kreises Paderborn und der Feuerwehr Hövelhof. Mit ihnen konnte die Entwicklung des Feuers fortlaufend aus der Luft überwacht werden. Auch bis in die Nachtstunden nutzten die Einsatzkräfte die Drohne der Feuerwehr Hövelhof, um mithilfe von Wärmebildtechnik Glutnester im Dachstuhl aufzuspüren und gezielt abzulöschen.
Warnung an Bevölkerung - Kloster evakuiert
Da der Brandrauch auch in Richtung der westlichen Innenstadt deutlich wahrnehmbar war, warnte die Kreisleitstelle die Bevölkerung frühzeitig über Warn-Apps. Bewohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen beziehungsweise geschlossen zu halten.
Auch das angrenzende Kloster musste evakuiert werden. Der Brandrauch hatte sich durch den Dachstuhl zwischenzeitlich bis in den Wohnbereich der Ordensschwestern ausgebreitet.
Drei Personen, die sich nach Angaben der Polizei in dem Gebäude befanden, konnten dieses selbstständig verlassen.
Zu den Verletzten machten Polizei und Feuerwehr unterschiedliche Angaben. Die Polizei berichtete von einem 57-jährigen Mann, der Rauch eingeatmet hatte und vom Rettungsdienst behandelt wurde. Er galt demnach als leicht verletzt.
Die Feuerwehr meldete im weiteren Einsatzverlauf drei verletzte Personen. Ein Mitarbeiter der St.-Michael-Schulen und zwei Einsatzkräfte erlitten demnach Kreislaufprobleme und mussten vom vor Ort bereitstehenden Rettungsdienst versorgt werden. Zwei Personen wurden anschließend in örtliche Krankenhäuser gebracht.
Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nacht
Mit dem Ende der eigentlichen Brandbekämpfung war der Einsatz noch nicht abgeschlossen. Weiterhin mussten Glutnester in der Dämmung aufgespürt und abgelöscht werden. Die Feuerwehr ging davon aus, dass sich die Arbeiten mindestens über die Nacht hinziehen würden.
Ein Großteil der Kräfte konnte am Abend abrücken. Frische Einsatzkräfte wurden vor Ort eingewiesen und übernahmen während der Nacht die weiteren Nachlösch- und Kontrollarbeiten.
Die Brandsachverständigen der Polizei beschlagnahmten den Brandort. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Gesamtschadens dauern an.
Folgende Einheiten und Fahrzeuge waren nach Angaben der Feuerwehr am Einsatz beteiligt:
Der Löschzug Elsen übernahm die Verpflegung der eingesetzten Kräfte. Die Löschzüge Stadtmitte, Benhausen und Sande wurden zudem auf den Wachen Nord und Süd als Wachbesetzung für mögliche weitere Einsätze im Stadtgebiet vorgehalten.
Automatischer Notruf löst weiteren Einsatz aus
Um 12.54 Uhr wurden Kräfte dieser Wachbesetzung zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die A 33 gerufen.
Vor Ort stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus. Eine automatische Notruffunktion eines Mobiltelefons hatte den Alarm ausgelöst. Das Handy war zuvor von einem vor Ort befindlichen Autofahrer verloren worden und wurde später von Polizeibeamten zerstört auf der Autobahn gefunden.
Der separate Einsatz auf der A 33 war nach rund 30 Minuten beendet.
ALLENDORF/EDER. Derzeit wird auf der B 253 hinter der Viessmann-Kreuzung von Frankenberg kommend eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
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VOLKMARSEN. Bei einem Verkehrsunfall in Volkmarsen ist ein 15-jähriger Rollerfahrer aus Salzkotten verletzt worden.
Mit seinem Roller war der Jugendliche am Montag gegen 16.05 Uhr auf der Warburger Straße unterwegs und wollte seinen Weg in Richtung Wiedelohweg fortsetzen. Aus der entgegengesetzten Richtung kam eine Frau mit einem blauen VW Golf. Sie befand sich auf der abknickenden Vorfahrtstraße und wollte dieser nach links weiter folgen.
Dabei übersah der Rollerfahrer die vorfahrtsberechtigte Autofahrerin und stieß mit dem VW Golf zusammen.
Ein Rettungswagen brachte den Jugendlichen anschließend in das Krankenhaus nach Warburg.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den VW Golf transportierte das Abschleppunternehmen Göbler von der Unfallstelle ab.
FRITZLAR/BORKEN. Nach zwei Taschendiebstählen in Geschäften in Fritzlar und Borken warnt die Polizei vor Taschendieben. Nach aktuellem Ermittlungsstand spricht vieles dafür, dass beide Taten auf das Konto derselben bislang unbekannten Täter gehen.
Zu den Diebstählen kam es am Montag, 24. August 2026. In einem Fall bemerkte das Opfer zunächst überhaupt nicht, dass die Geldbörse gestohlen worden war. Neben der Suche nach Zeugen nimmt die Polizei die beiden Vorfälle zum Anlass, erneut vor dem altbekannten Phänomen des Taschendiebstahls zu warnen und Hinweise zum Schutz vor solchen Taten zu geben.
Der erste Diebstahl ereignete sich gegen 13.30 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in einer Einkaufspassage in der Straße „Am Hospital“ in Fritzlar. Dort wurde einer 50-jährigen Frau zunächst unbemerkt die Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen, die sie in einem Einkaufskorb abgelegt hatte.
Bei den mutmaßlichen Täterinnen soll es sich um zwei Frauen mit dunklerem Teint und langen schwarzen Haaren gehandelt haben. Beide waren der 50-Jährigen in dem Geschäft sehr nahegekommen.
Als die Frau den Diebstahl bemerkte, fehlte von den beiden Verdächtigen und dem Portemonnaie bereits jede Spur. In der Geldbörse befanden sich Bargeld, eine EC-Karte und Dokumente.
Noch bevor die 50-Jährige ihre Karte sperren lassen konnte, hatten die Täter bereits wenige Minuten nach dem Diebstahl an einem Geldautomaten einer Bankfiliale in der Kasseler Straße 450 Euro Bargeld abgehoben.
Zweiter Diebstahl in Borken
Zur zweiten Tat kam es zwischen 15 und 15.15 Uhr in der Bahnhofstraße in Borken. Eine 74-jährige Frau hielt sich während dieses Zeitraums in zwei Aktionskaufhäusern auf und schaute sich dort verschiedene Waren an, ohne etwas zu kaufen.
Erst später, als sie in einer Bäckerei bezahlen wollte, bemerkte die Frau, dass der Reißverschluss ihres Rucksacks geöffnet war. Das darin aufbewahrte hellbraune Lederportemonnaie samt Inhalt fehlte.
In welchem der beiden Geschäfte die unbekannten Taschendiebe die Geldbörse aus dem auf dem Rücken getragenen Rucksack gestohlen haben, ist bislang nicht bekannt.
Wer Hinweise zu den Taten in Fritzlar und Borken geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681/7740 bei der Polizei in Homberg zu melden.
Polizei warnt vor Taschendieben
Taschendiebe machen sich insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze, um zuzuschlagen. Bereits mit einfachen Verhaltensmaßnahmen lässt sich das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, jedoch verringern.
Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor Taschendieben:
Wer Opfer eines Taschendiebstahls geworden ist, sollte die Polizei alarmieren und Anzeige erstatten. Da Täter – wie in einem der beiden Fälle – nach dem Diebstahl erbeutete EC-Karten für weitere Straftaten nutzen oder dies versuchen, sollten Opfer gestohlene Zahlungskarten schnellstmöglich über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. (ots/r)
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WARBURG. Nach Ermittlungen wegen des Verdachts auf Drogenhandel sitzt ein 29-jähriger Mann aus Warburg in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler rund ein Kilogramm Amphetamin.
Beamte der Polizei Höxter nahmen den Mann am Mittwoch, 19. August 2026, fest. Nach bisherigen Erkenntnissen steht er im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben.
Durchsuchung in der Langen Straße
In der Wohnung des Mannes in der Langen Straße stellten die Ermittler die Drogen sicher.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am Donnerstag, 20. August 2026, einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Das sichergestellte Amphetamin wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)
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GIEßEN. Die Mobilität verändert sich und die Zahl der E-Scooter im Straßenverkehr nimmt zu. Damit steigen nach Angaben der Polizei auch die Unfallzahlen. Im Rahmen einer Aktionswoche führte das Polizeipräsidium Mittelhessen deshalb umfangreiche Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich durch.
Im Lahn-Dill-Kreis, im Wetteraukreis sowie in den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf nahmen Einsatzkräfte während der gesamten vergangenen Woche verstärkt E-Roller sowie deren Fahrerinnen und Fahrer unter die Lupe. Die Kontrollen fanden insbesondere in innerstädtischen Bereichen und im Umfeld von Schulen statt.
342 E-Roller unter die Lupe genommen
Insgesamt stoppten die Einsatzkräfte 342 E-Roller. Dabei überprüften sie die Zweiräder hinsichtlich einer ordnungsgemäßen Zulassung, des technischen Zustands und möglicher Manipulationen. Neben der Verkehrstüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer stand auch deren Alter im Fokus.
Zu den am häufigsten festgestellten Verstößen gehörten die verbotene Beförderung weiterer Personen, die Nutzung von Handys während der Fahrt, mangelnder Versicherungsschutz sowie das Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen.
Bei zehn Kindern, die jeweils noch keine 14 Jahre alt waren, beendeten die Einsatzkräfte die Fahrt aufgrund des Alters unmittelbar vor Ort. Die Eltern wurden verständigt und die Roller bis zur Abholung sichergestellt.
Zwei weitere Personen mussten mit zur Dienststelle. Dort führte ein Arzt Blutentnahmen durch, nachdem sich bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit jeweils der Verdacht auf Drogenkonsum ergeben hatte. Nach Angaben der Polizei stellt dies jeweils ebenso eine Straftat dar wie ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
19 Strafanzeigen und 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren
Die Bilanz der Aktionswoche: Die Beamten fertigten insgesamt 19 Strafanzeigen und leiteten darüber hinaus 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Mehr als 1.200 Euro Verwarngeld wurden bei der Ahndung geringerer Verstöße direkt vor Ort erhoben.
Mindestens ebenso wichtig waren für die Polizei allerdings die zahlreichen Gespräche, welche die Einsatzkräfte mit den kontrollierten Personen führten. Direkt vor Ort klärten sie über Gefahren auf und appellierten daran, die geltenden Regeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr walten zu lassen.
Regeln gelten auch für Kinder-E-Roller
E-Roller dürfen ohne eine Prüfung gefahren werden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Auf einem Roller darf nur eine Person stehen, die Beförderung weiterer Personen ist nicht erlaubt. Diese Regel dient nicht zuletzt der eigenen Sicherheit.
E-Scooter dürfen maximal 20 km/h schnell sein. Zudem müssen sie versichert werden, wenn sie im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden. Eine gesetzliche Helmpflicht besteht nicht.
Manche Modelle werden speziell als „Kinder-E-Roller“ zum Kauf angeboten. Auch diese unterliegen allerdings denselben Regeln. Ausnahmen beim Mindestalter, bei der Versicherungspflicht oder den übrigen Bestimmungen gibt es nicht.
Polizei gibt Tipps für eine sichere Fahrt
Die Polizei möchte, dass alle Verkehrsteilnehmer möglichst sicher an ihr Ziel gelangen. Folgende Tipps sollen dabei helfen:
Die Polizei wünscht allen eine gute Fahrt.
Weitere Informationen zum Thema stellt die Polizei Hessen in ihrem Internetangebot unter „E-Scooter im Überblick“ zur Verfügung. (ots/r)
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ALLENDORF/EDER. Nach der Brandserie in Allendorf und Rennertehausen sitzt ein 32-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Ermittler prüfen, ob der Mann auch für weitere Brandlegungen in der Region verantwortlich sein könnte.
Nach den Bränden auf dem Sportgelände in Allendorf/Eder kontrollierten Beamte der Polizeistation Frankenberg den Mann am Sonntag, 23. August 2026, in Tatortnähe. Er war mit einem abgedunkelten E-Scooter unterwegs und kam deshalb als Tatverdächtiger für die Brandlegung infrage.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten Brandgeruch fest. Unter Einbeziehung der Staatsanwaltschaft Marburg wurden daraufhin umgehend weitere Ermittlungsmaßnahmen veranlasst, durch die sich die Verdachtsmomente gegen den Mann verdichteten.
Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Marburg am Montag, 24. August 2026, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.
Nach der Vorführung wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Der Mann befindet sich nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.
Verdacht reicht bis in den Juli
Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand besteht zudem der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte für weitere Brandlegungen in Allendorf und Rennertehausen zwischen dem 23. Juli und dem 23. August verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern an.
Bei den Bränden entstanden teilweise erhebliche Sachschäden. Personen wurden nicht verletzt. (ots/r)
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FRANKENBERG. Auf der L 3073 zwischen Friedrichshausen und Frankenberg ist eine Autofahrerin einem Reh ausgewichen und anschließend mit ihrem Wagen im Graben gelandet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Mit ihrem roten VW Golf 3 war eine 44-jährige Frau aus Rauschenberg am Dienstag gegen 1.30 Uhr von Friedrichshausen in Richtung Frankenberg unterwegs. Als ein Reh auf der Strecke auftauchte, wich die Fahrerin dem Tier aus und geriet mit ihrem Fahrzeug in den Straßengraben.
Die 44-Jährige blieb unverletzt. Auch das Reh wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.
Am Golf entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Das Fahrzeug wurde anschließend vom Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abtransportiert.
FRITZLAR. Wegen einer unklaren Rauchentwicklung sind die Feuerwehren Fritzlar, Lohne und Züschen in die Wehrener Gemarkung ausgerückt. Vor Ort brannte Stroh auf einem Feld in Richtung Lohne.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Samstag um 9.01 Uhr. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Züschen leiteten umgehend einen Löschangriff ein und konnten das brennende Stroh schnell ablöschen.
Unterstützung bei der Brandbekämpfung
Aufgabe der Feuerwehr Fritzlar war es, die Einsatzkräfte aus Züschen mit ausreichend Löschwasser zu versorgen.
Parallel dazu grubberte ein anwesender Landwirt den Bereich rund um die Brandstelle um. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Feld wirkungsvoll verhindert werden.
An der Einsatzstelle befanden sich zudem die Polizei und der Rettungsdienst.