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HÖXTER. Im Ortskern von Stahle ist eine Gartenhütte vollständig abgebrannt, zudem geriet ein Nachbargebäude in Brand. Am Sonntag gegen 9.30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über das Feuer ein.
Das Gartenhäuschen brannte komplett ab. Durch das Feuer wurde auch das Nachbargebäude in Brand gesetzt. Personen wurden nicht verletzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Auf einen mittleren sechsstelligen Betrag wird der Sachschaden geschätzt. (ots/r)
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PADERBORN. Auf der Sander-Bruch-Straße im Ortsteil Sande sind zwei Autos im Kreuzungsbereich zusammengestoßen, ein Fahrzeug kam anschließend in der Hauswand einer Garage zum Stehen. Am Freitag um 16.43 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr zu dem Verkehrsunfall alarmiert.
Durch den Aufprall kam einer der beiden Pkw von der Fahrbahn ab und blieb in der Hauswand stehen. Leicht verletzt wurden aus einem der Fahrzeuge eine Frau und zwei Kinder, im anderen Auto verletzte sich ein Mann ebenfalls leicht.
Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst und der notärztlichen Sichtung vor Ort wurde die verletzte Frau mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Für die beiden Kinder und den Mann war ein Transport in ein Krankenhaus nicht erforderlich.
Parallel zu den medizinischen Maßnahmen sicherten Einsatzkräfte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und führten eine Abstützung durch. Zur Einschätzung der verbliebenen Statik beziehungsweise einer möglichen Einsturzgefahr wurde das THW mit einem Fachberater hinzugezogen. Das THW nahm mithilfe eines örtlichen Bauunternehmers eine Abstützung vor, der Einsatz konnte nach rund 90 Minuten beendet werden.
Im Einsatz waren zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen, vier Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug mit 28 Einsatzkräften, unterstützt vom THW mit drei Personen. (ots/r)
WILLEBADESSEN. Auf der B 252 bei Peckelsheim ist ein VW Golf verunglückt, der Fahrer wurde leicht verletzt. Am Dienstag gegen 7.30 Uhr war ein 35-Jähriger mit seinem Fahrzeug von Warburg kommend in Fahrtrichtung Peckelsheim unterwegs.
Zwischen dem Gut Alfredshöhe und Peckelsheim kam das Auto aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Zunächst prallte der Wagen gegen die Schutzplanke, anschließend gegen einen Baum, wobei das Heck getroffen wurde. Der Golf kam auf der Schutzplanke zum Stehen.
Der 35-Jährige wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Am VW Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig an der Stelle vorbeigeleitet. Für die Bergung musste die Strecke kurzzeitig gesperrt werden. (ots/r)
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WARBURG. Auf der L 838 zwischen Warburg und Daseburg ist ein Radlader in Brand geraten und weitgehend ausgebrannt. Am Mittwoch gegen 7 Uhr brach während der Fahrt ein Feuer im Heckbereich aus.
Der 59-jährige Fahrer konnte das Fahrzeug stoppen und unverletzt aussteigen. Einsatzkräfte löschten den brennenden Radlader, konnten jedoch nicht verhindern, dass er weitgehend ausbrannte.
Die Desenbergstraße wurde während der Maßnahmen bis zum Abtransport des ausgebrannten Fahrzeugs um 8.45 Uhr für den Verkehr gesperrt. Als Brandursache geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. (ots/r)
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BAD AROLSEN. In der Burgstraße im Ortsteil Wetterburg hat ein Brand in einer Wohnung einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Am Donnerstag (5. März) um 16.56 Uhr wurden Einsatzkräfte unter dem Stichwort „F2 – Wohnungsbrand“ alarmiert.
In der Küche geriet ein Elektrogerät in Brand. Kameraden aus Wetterburg löschten das Feuer unter Atemschutz im Innenangriff, parallel wurde ein Sicherheitstrupp gestellt.
Nach dem Löschen kam ein Hochdrucklüfter zum Einsatz, um die Wohnung vom Brandrauch zu befreien. Bewohner wurden vom Rettungsdienst gesichtet und blieben unverletzt.
Bürgermeister Marko Lambion informierte sich vor Ort über die Lage. Im Einsatz waren die Feuerwehr Wetterburg, die Feuerwehr Neu-Berich, Polizei sowie ein Rettungswagen.
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FRANKENBERG. Auf der L 3076 von Friedrichshausen in Richtung Gemünden ist ein Audi in den Graben geraten. Am Donnerstag gegen 13.50 Uhr war ein 69-Jähriger aus Haina (Kloster) mit einem schwarzen SQ 5 und Viehanhänger aus Friedrichshausen kommend in Richtung Gemünden unterwegs.
Nach dem Ortsausgang Friedrichshausen prallte ein Vogel gegen die Windschutzscheibe. Durch eine Schreckreaktion geriet der Fahrer nach rechts in den Graben.
Feuerwehrkräfte aus Friedrichshausen und Frankenberg wurden mit "HKLEMM 1 Y" alarmiert. Da keine Person eingeklemmt war, wurde der Einsatz abgebrochen. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Martin Trost.
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KORBACH. Unbekannte Täter versuchten in ein Bekleidungsgeschäft in der Bahnhofstraße einzubrechen, blieben dabei jedoch erfolglos. Am Donnerstag (5. März) gegen 3.30 Uhr hebelten sie nach Angaben der Polizei eine Tür zu dem Geschäft auf und lösten dadurch die optische und akustische Alarmanlage aus.
Nach ersten Erkenntnissen gelangten die Täter nicht in das Geschäft und flüchteten ohne Beute. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 entgegen. (ots/r)
KORBACH. Stadt Korbach und der Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeiten an Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit in der Stadt und den Ortsteilen weiter zu verbessern. Betroffen sind nach Angaben von Stadt und Landkreis Nordenbeck, Lelbach und Meineringhausen sowie die Kernstadt.
Individuelle Lösung für jeden Ortsteil
Ob Fußgängerüberwege, Tempolimits oder Bedarfsampeln: Im Rahmen einer Analyse, mit der auch eine Verkehrserhebung einhergeht, werden unterschiedliche Möglichkeiten ausgelotet, um beispielsweise Querungen der Hauptverkehrsstraße in den Ortsdurchfahrten der Ortsteile einfacher und sicherer zu gestalten. „In einer ergebnisoffenen Untersuchung loten wir momentan unterschiedliche Möglichkeiten aus – gemeinsam mit der Straßenbaubehörde Hessen Mobil und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg“, berichten Landrat Jürgen van der Horst und Bürgermeister Stefan Kieweg aus einem Arbeitsgespräch mit ihren Fachabteilungen. „Daraus erarbeiten wir individuelle Lösungen für jeden einzelnen Ortsteil, die wir dann auch sukzessive umsetzen werden.“
Tempo 30 in Nordenbeck, Lelbach und Lengefeld
Teilweise gibt es bereits konkrete Ergebnisse: Stadt und Landkreis haben entschieden, in Nordenbeck, Lelbach und Lengefeld in der Ortsmitte im Bereich des Kindergartens und des Fußgängerüberweges beziehungsweise des Kinderspielplatzes ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern anzuordnen. Kindergärten, Spielplätze und Fußgängerüberwege zählen nach der Straßenverkehrsordnung zu den „schutzwürdigen Einrichtungen“, sodass eine Geschwindigkeitsbegrenzung im unmittelbaren Bereich dieser Einrichtungen auch auf Straßen des überörtlichen Verkehrs zulässig ist.
Im Rahmen der Verkehrssicherungsmaßnahmen wird auch die Kernstadt in den Blick genommen, hier speziell die Querungshilfe am Westring, die zu dem neuen Kinderspielpark Laake „KorBerg“ führt. Geprüft wird dort ebenfalls eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer, um den Überweg an dieser Stelle sicherer zu gestalten. Eine finale Entscheidung steht noch aus. Außerdem wurde in der Schlesischen Straße in der Kernstadt die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt.
Geprüft werden aktuell ebenfalls Geschwindigkeitsbeschränkungen im Strother Wald auf der Steigungs- beziehungsweise Gefällstrecke auf der Kreisstraße 15 und auf der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Nordenbeck am Knotenpunkt mit der Kreisstraße 57 an der Radwegekreuzung. In Nordenbeck soll zudem die bestehende Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut werden. Förderanträge für die Baumaßnahme an der Bushaltestelle und der Ortsdurchfahrt sollen von der Stadt Korbach für 2027 gestellt werden.
Prüfung von Bedarfsampeln in Meineringhausen und Lelbach
In Lelbach wird weiterhin beraten, ob der Fußgängerüberweg durch eine Bedarfsampel ersetzt wird. Eine Bedarfsampel wird außerdem in Meineringhausen geprüft, dort käme auch ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern in Frage. Maßgeblich für die Entscheidung sollen die Ergebnisse der Verkehrserhebungen sein, in denen Kraftfahrzeug- und Fußgängeraufkommen evaluiert werden. Nach dem Erhebungszeitraum, der mehrere Monate andauern wird, sollen die Zahlen ausgewertet werden, die in die finale Entscheidung einfließen.
Balance zwischen Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss
Stadt Korbach und der Landkreis nehmen nach eigenen Angaben bei der Beurteilung das gesamte Stadtgebiet in den Blick. Landrat Jürgen van der Horst macht deutlich, warum Entscheidungen nicht immer einfach sind: „Jedes Tempolimit und jede Bedarfsampel stellen einen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Wir müssen hier im Rahmen der gesetzlichen Regelungen die Balance halten zwischen Verkehrssicherheit sowie Mobilität und Verkehrsfluss.“ Einschränkende Maßnahmen müssten genau begründet werden. „Wir wollen den Straßenverkehr für alle Beteiligten so sicher, aber auch so flüssig wie möglich machen. Die Entscheidungen für Verkehrseinschränkungen fällen wir daher sehr bedacht – nach Abwägung aller Argumente und in gemeinsamer Abstimmung mit allen Beteiligten.“
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LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Sirenen und Warnungen aufs Smartphone werden beim nächsten landesweiten Warntag getestet. Am Donnerstag ab 10 Uhr werden in Waldeck-Frankenberg Sirenen ausgelöst und Probe-Warnungen auf Smartphones versendet, der Tag ist ein Test und es besteht keine reelle Gefahr.
Vorbereitung für mögliche Krisen
Gefährliche Wetterlagen, Chemieunfälle, Stromausfälle, Feuer und vieles anderes mehr: Situationen, in denen die Bevölkerung flächendeckend vor Gefahren gewarnt werden muss, können vielfältig sein. In der Hoffnung, dass diese nicht eintreten mögen, ist es dennoch ratsam, sich auf den Ernstfall vorzubereiten und auch die Warnung der Bevölkerung zu üben. Je vertrauter man mit dem Thema ist, umso eigenständiger und effektiver kann man in einer tatsächlichen Krisensituation handeln und sich schützen.
Warnung per Sirene, Push-Nachricht und Warnsystem Cell Broadcast
Ab 10 Uhr werden am Warntag die 227 digitalisierten und auch die 45 noch analogen Sirenen in Waldeck-Frankenberg ausgelöst. Ziel ist es, alle 272 Sirenen im Landkreis auszulösen, ob analog oder über den Digitalfunk. Darüber hinaus werden diejenigen, die Warn-Apps wie HessenWARN oder NINA auf ihr Handy geladen haben, per Push-Nachricht über den Probe-Alarm informiert, sofern sie die Funktion aktiviert haben.
Zusätzlich werden Smartphone-Nutzende über den Mobilfunk gewarnt: Mittels Cell Broadcast bekommen alle Handy-Nutzenden, die das neueste Betriebssystem geladen und die Funktion zum Empfang von Testwarnungen aktiviert haben, automatisch eine SMS zugesendet, die ebenfalls über den Warntest informiert. Bei dem System werden Nachrichten an alle kompatiblen Geräte geschickt, die in einer Zelle eingebucht sind.
Gegen 10.30 Uhr sollte eine Entwarnung erfolgen. Durch die Probewarnung werden die unterschiedlichen Warnmittel und die Abläufe im Fall einer Warnung praktisch getestet, um mögliche technische Schwachstellen in der Funktion der Warnmittel und in den Abläufen der Warnung aufzuspüren. Diese können anschließend gegebenenfalls beseitigt werden, um die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall stetig zu verbessern.
Vorbereitung auf den Ernstfall
Um auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, ruft der Landkreis dazu auf, sich auch über den Ratgeber für Notfallvorsorge des Bundes zu informieren. Darin gibt es unter anderem Hinweise, welche Dokumente für welchen Fall bereitgehalten werden sollten und wie sich die Bevölkerung auf den Ernstfall vorbereiten kann, von ausreichender Bevorratung über medizinische Versorgung bis hin zum richtigen Handeln in Notsituationen. Weitere Informationen zum Thema gibt es online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schutz.
Hintergrund: Landesweiter Warntag
Zum Test der Warnmedien und zur Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich Warnung hat sich der bundesweite Warntag im Herbst etabliert. Über den bundesweiten Warntag hinaus soll nun in den Bundesländern ein jeweils landesweiter Warntag etabliert werden. Ziel ist es, die Auslösung der regionalen Warnmedien über die Infrastruktur der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte zu testen. In einer bundesweiten Abstimmung wurde der landesweite Warntag alljährlich für den zweiten Donnerstag im März vormittags festgelegt.
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BAD WILDUNGEN. Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Kompakttraktoren von einem Firmengelände in der Ederstraße im Ortsteil Wega. Am Sonntag zwischen 2.30 Uhr und 3.30 Uhr sollen sich die Täter nach derzeitigem Ermittlungsstand Zutritt zu dem Gelände verschafft und zwei Kompakttraktoren der Marke John Deere gestohlen haben.
Angezeigt wurde der zunächst nicht bemerkte Diebstahl am Mittwochabend bei der Polizei Bad Wildungen. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter einen Lastwagen genutzt haben, um die Traktoren aufzuladen.
Das Diebesgut hat einen Gesamtwert von über 100.000 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise, insbesondere zu verdächtigen Fahrzeugen, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 entgegen. (ots/r)
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