Michael Fränkel

Michael Fränkel

WALDECK. Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern ist die Feuerwehr Sachsenhausen in die Wildunger Straße ausgerückt. Neben dem Rettungsdienst war auch die Polizei an der Einsatzstelle.

Zur Aufnahme auslaufender Betriebsstoffe wurde die Feuerwehr Sachsenhausen am Samstag um 16.15 Uhr nachalarmiert. Dort war es zuvor zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing sicherten die Einsatzkräfte auf der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt den Rettungsdienst gegen den fließenden Verkehr ab. Dazu wurde die Strecke durch Verkehrsposten halbseitig gesperrt.

Durch den Unfall ausgelaufenes Benzin nahmen die Feuerwehrkräfte mit Ölbindemittel auf, um die Rutschgefahr zu beseitigen. Bis zum Eintreffen eines nachalarmierten zweiten Rettungswagens betreuten sie zudem einen weiteren Patienten.

Nach rund 45 Minuten konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

VÖHL. Nach einem Kontrollverlust auf der L 3084 zwischen Herzhausen und Vöhl ist eine 59-jährige Autofahrerin mit ihrem Fiat Panda verunglückt. Die Frau blieb unverletzt.

Die 59-Jährige war am Dienstag, 18. August 2026, gegen 15.30 Uhr mit ihrem Fiat Panda von Herzhausen in Richtung Vöhl unterwegs. Am Ausgang einer Linkskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Der Fiat hatte erst kurz zuvor neue Reifen bekommen. Als mögliche Ursache für den Unfall wird die Fahrbahnbeschaffenheit vermutet. Nach der langen Trockenperiode und durch Reifenabrieb soll die Strecke derzeit sehr schmierig sein.

Der Fiat Panda wird von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert.

Tipp der Redaktion

Aufgrund der trockenen vergangenen Wochen und des Reifenabriebs auf dem Asphalt können die Fahrbahnen nach dem Regen derzeit extrem rutschig sein. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb besonders aufmerksam fahren, die Geschwindigkeit anpassen und unnötig starke Lenk- oder Bremsmanöver vermeiden.

KASSEL. Täuschend echt aussehende Smartphones und Smartwatches beschäftigen derzeit die Kasseler Kriminalpolizei. Eine Tätergruppierung soll gefälschte Markenprodukte verkauft haben, die äußerlich und selbst beim Einschalten den Eindruck erwecken, von Apple zu stammen. Erst beim Einrichten bemerkten die Käufer, dass es sich um Totalfälschungen handelt.

Wie die Polizei am Dienstag, 18. August 2026, mitteilt, bearbeiten die Ermittler derzeit rund zwei Dutzend Betrugsfälle. Neben den laufenden Ermittlungen gegen die Tätergruppierung warnt die Polizei vor besonders günstigen Angeboten und gibt Hinweise, wie sich Käufer vor solchen Betrugsmaschen schützen können.

Täuschend echte Fälschungen in Originalverpackungen

Die ersten Anzeigen der Betrugsserie wurden bereits vor einigen Wochen bei der Polizei erstattet. In den meisten bislang bekannten Fällen waren Apple-Smartphones und Apple-Watches in Originalverpackungen über ein Kleinanzeigenportal als Neuware angeboten worden. Die Preise lagen deutlich unter dem üblichen Marktpreis und wirkten dadurch für die späteren Opfer besonders attraktiv.

Nach der Kontaktaufnahme erhöhten die Verkäufer nach Angaben der Polizei häufig den Druck. So wurde beispielsweise behauptet, das Angebot sei nur an diesem Tag gültig oder es gebe bereits mehrere Interessenten.

Anschließend vereinbarten die Betrüger Verkaufstreffen im öffentlichen Raum. Diese fanden an unterschiedlichen Orten in Kassel und im Landkreis Kassel statt, unter anderem in Lohfelden und Hofgeismar.

Die Opfer stammen aus ganz Nordhessen sowie aus Südniedersachsen. Nach der Bezahlung erhielten sie das vermeintlich originalverpackte Produkt. Häufig wurde sogar eine Rechnung ausgehändigt, wodurch der Kauf zusätzlich seriös erschien.

Auch in Geschäften und Straßenbahnen angesprochen

Nach Angaben der Ermittler gab es zudem mehrere Fälle, in denen Mitglieder der Tätergruppierung die späteren Betrugsopfer direkt in Geschäften, Spielhallen oder Straßenbahnen ansprachen. Diese Fälle ereigneten sich überwiegend in der Kasseler Innenstadt.

Auch dort wurden die vermeintlichen Apple-Produkte zum Kauf angeboten. Wie bei den zuvor vereinbarten Treffen bemerkten die Käufer erst im Nachhinein, dass sie eine Fälschung erhalten hatten und einem Betrug aufgesessen waren. Ein Kontakt zu den Verkäufern ließ sich anschließend nicht mehr herstellen.

Tatverdächtige identifiziert und Wohnungen durchsucht

Durch die Ermittlungen der Kriminalbeamten konnten einzelne Mitglieder der Tätergruppierung identifiziert werden, die im Landkreis Kassel leben.

Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Wohnungen von Tatverdächtigen durchsucht. Trotz der laufenden Ermittlungen kann nach Einschätzung der Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass die Verkaufsgeschäfte fortgeführt werden.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Betrug

Um sich beim Kauf eines Smartphones oder einer Smartwatch vor einem Betrug zu schützen, gibt die Polizei folgende Hinweise:

  • Kaufen Sie hochwertige Geräte nur bei autorisierten Fachhändlern, zertifizierten Online-Shops oder direkt beim Hersteller.
  • Achten Sie bei Verkaufsplattformen im Internet auf die Angabe vollständiger Kontaktdaten und belastbare Bewertungen des Anbieters sowie bei Online-Shops auf ein ordnungsgemäßes Impressum.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn der Preis für das Gerät deutlich unter dem üblichen Marktpreis liegt – hier besteht erhöhte Fälschungsgefahr.
  • Vermeiden Sie spontane Käufe und lassen Sie sich von Formulierungen wie „nur heute verfügbar“ oder „bereits viele Anfragen“ nicht unter Druck setzen.
  • Holen Sie vor dem Kauf die Seriennummer beziehungsweise die IMEI-Kennung ein und überprüfen Sie diese auf der Homepage des Geräteherstellers. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten: Diese Nummern können imitiert werden.
  • Hinweise auf einen Betrugsversuch mit einer Warenfälschung können auch eine ungewöhnliche oder mangelhafte Verpackung sein.
  • Kaufwillige sollten aufhorchen, wenn ein Anbieter auf Nachfragen ausweichend reagiert oder um eine direkte Kontaktaufnahme außerhalb der eigentlichen Verkaufsplattform bittet.
  • Nehmen Sie Zahlungen nur mit Käuferschutz, beispielsweise über PayPal, ohne Vorauszahlung oder Vorkasse vor. So besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückerhalten.
  • Wer den Verdacht hat, Opfer eines Betruges geworden zu sein, sollte unverzüglich Anzeige bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache erstatten. (ots/r)

 

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PADERBORN. Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Grunigerstraße ist eine Wohnung durch Brand- und Raucheinwirkung unbewohnbar geworden. Drei Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Unter dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Paderborn am Montag um 17.52 Uhr in die Innenstadt alarmiert. Aufmerksame Nachbarn und weitere Bürger aus der Innenstadt hatten den Brand in der Hinterhofbebauung bemerkt und den Notruf gewählt.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Grunigerstraße erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes in Vollbrand. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt bereits von den zuerst eingetroffenen Polizeikräften aus dem Gefahrenbereich gerettet worden.

Insgesamt wurden drei Personen medizinisch versorgt. Zwei von ihnen mussten nach der Versorgung vor Ort in örtliche Krankenhäuser gebracht werden.

Zur Brandbekämpfung gingen insgesamt vier Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz vor. Parallel richteten die Einsatzkräfte im rückwärtigen Bereich eine Riegelstellung ein, um ein Übergreifen des Brandes auf die umstehenden Bäume und Gebäude zu verhindern.

Im weiteren Verlauf wurde die betroffene Wohnung auf Brandnester kontrolliert. Durch die Brand- und Raucheinwirkung ist sie nicht mehr bewohnbar.

Im Anschluss nahm die Polizei die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache auf.

Fast drei Stunden dauerte der Einsatz. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord waren auch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide alarmiert. Währenddessen wurden die verwaisten Wachen Süd und Nord durch die ehrenamtlichen Löschzüge Wewer und Marienloh besetzt.

Insgesamt befanden sich rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Zum eingesetzten Fuhrpark gehörten unter anderem vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Gerätewagen Logistik sowie zwei Wechselladerfahrzeuge. (ots/r)

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KASSEL. Zwei Brände an und in Gebäuden haben die Feuerwehr in der Nacht beschäftigt. Meterhohe Flammen sorgten bei einem der Einsätze für eine gefährliche Situation. Beide Brände verliefen ohne Verletzte.

Zu dem ersten Einsatz wurden Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr am Samstag um 2.34 Uhr in die Schirmerstraße alarmiert. Dort brannten ein Abfallcontainer sowie eine Gebäudeeinfriedung. Das Feuer drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen, konnte durch einen schnellen Löschangriff jedoch rechtzeitig gestoppt werden.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach Angaben der Feuerwehr entstand an der Gebäudeeinfriedung Sachschaden. Die Schadenshöhe wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Nur wenige Stunden später wurden Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr um 5.42 Uhr erneut alarmiert. Diesmal brannte es in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Grebensteiner Straße.

Bei dem Feuer handelte es sich um einen Kleinbrand von Raumdekoration. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Bewohner die Flammen gelöscht.

Im Einsatz waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Einsatzleiter war Philipp Weitzel.

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HOCHSAUERLANDKREIS. Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis e. V. dankt Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, Landwirten und der Bevölkerung – Kreisbrandmeister Bernd Krause mahnt weiterhin zu besonderer Vorsicht.

Mehrere teils schwere Wald- und Vegetationsbrände haben die Feuerwehren im Hochsauerlandkreis in den vergangenen Tagen stark gefordert. Unter anderem in Olsberg-Bigge, Winterberg-Siedlinghausen, Sundern-Stemel und zuletzt bei Marsberg-Helminghausen waren innerhalb weniger Tage mehrere hundert Einsatzkräfte über viele Stunden im Einsatz. Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis nimmt die außergewöhnliche Einsatzwoche zum Anlass, allen beteiligten Kräften und Unterstützern ausdrücklich zu danken.

„Die vergangenen Tage haben unseren Einsatzkräften sehr viel abverlangt“, erklärt Kreisbrandmeister Bernd Krause. „Viele Kameradinnen und Kameraden waren über Stunden unter körperlich äußerst belastenden Bedingungen im Einsatz. Hinzu kommt, dass sich die Einsätze innerhalb weniger Tage gehäuft haben und zahlreiche Kräfte mehrfach gefordert waren.“

Waldbrände stellen Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen

Wald- und Vegetationsbrände stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Schwer zugängliches und teilweise steiles Gelände, hohe Temperaturen, wechselnde Windverhältnisse sowie große Entfernungen bei der Löschwasserversorgung erschweren die Brandbekämpfung. Hinzu kommt die aufwendige Suche nach Glutnestern, die sich teilweise tief im Boden befinden und auch nach dem Ablöschen der offenen Flammen immer wieder aufflammen können.

Die Einsätze der vergangenen Tage machten zugleich deutlich, dass Großschadenslagen weit mehr erfordern als die eigentliche Brandbekämpfung. Wenn über viele Stunden oder sogar mehrere Tage eine große Zahl von Einsatzkräften eingesetzt wird, müssen Ablösungen organisiert, Verpflegung und Logistik sichergestellt, zusätzliche Fahrzeuge und Sondertechnik angefordert und Einsatzabschnitte koordiniert werden.

Mehrere größere Einsatzlagen nahezu parallel

Besonders herausfordernd war, dass zeitweise mehrere größere Einsatzlagen nahezu parallel bewältigt werden mussten. Aufgrund dieser Situation nahmen auch der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises ihre Arbeit auf. Von dort wurden die örtlichen Einsatzleitungen unterstützt, überörtliche Kräfte koordiniert und die notwendigen Ressourcen für die verschiedenen Einsatzstellen abgestimmt.

„Eine solche Lage lässt sich nur bewältigen, wenn viele Zahnräder ineinandergreifen“, betont Krause. „Neben den Einsatzkräften unmittelbar an der Brandstelle leisten die Führungsstäbe, Leitstellen, Logistik- und Versorgungseinheiten sowie viele weitere Helfer im Hintergrund eine enorme Arbeit.“

Dank an Feuerwehren und zahlreiche Unterstützer

Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis dankt deshalb ausdrücklich allen Feuerwehrangehörigen aus den Städten und Gemeinden des Hochsauerlandkreises sowie den zahlreichen überörtlich und teilweise aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus angereisten Feuerwehrkräften, die die örtlichen Einheiten unterstützt und abgelöst haben.

Der Dank gilt ebenso dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und allen weiteren beteiligten Hilfs- und Unterstützungskräften. Eine wichtige Rolle spielten erneut auch Landwirte, Forstunternehmen und weitere private Helfer, die beispielsweise mit Maschinen, Fahrzeugen und Wassertransporten die Einsatzmaßnahmen unterstützten.

„Gerade bei großen Waldbränden zeigt sich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden, Landwirtschaft, Forst und vielen weiteren Beteiligten ist. Diese Unterstützung ist keineswegs selbstverständlich und verdient unseren ausdrücklichen Dank“, so Krause.

Große Unterstützung aus der Bevölkerung

Besonders erfreulich sei zudem die große Unterstützung aus der Bevölkerung gewesen. Einsatzkräfte wurden mit Getränken und Verpflegung versorgt, vielerorts gab es spontane Hilfsangebote und über soziale Medien erreichten die Feuerwehren zahlreiche Dankesbotschaften.

„Diese Wertschätzung kommt bei unseren Einsatzkräften an. Gerade nach vielen anstrengenden Stunden sind solche Gesten eine zusätzliche Motivation und zeigen, welchen Rückhalt die Feuerwehren in der Bevölkerung genießen“, erklärt der Kreisbrandmeister.

Einsatzbereitschaft im gesamten Kreis muss erhalten bleiben

Der Feuerwehrverband weist zugleich darauf hin, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren auch während lang andauernder Großschadenslagen im gesamten Kreisgebiet aufrechterhalten werden muss. Dies erfordert eine vorausschauende Kräfteplanung und rechtzeitige Ablösungen. Die große Mehrheit der Einsatzkräfte der Feuerwehren im Hochsauerlandkreis versieht ihren Dienst ehrenamtlich. Viele verlassen für einen Einsatz kurzfristig ihren Arbeitsplatz, ihre Familien oder ihre Freizeit.

Weiterhin große Vorsicht erforderlich

Die Bevölkerung wird gebeten, sich weiterhin umsichtig zu verhalten, auch wenn für die kommenden Tage Abkühlung und Regen vorhergesagt sind. Offenes Feuer und Rauchen im Wald und in Waldnähe sollten unterbleiben. Zufahrten zu Waldgebieten sowie Forst- und Rettungswege sind jederzeit freizuhalten.

Wer Rauch oder einen möglichen Brand bemerkt, sollte nicht zögern und frühzeitig den Notruf 112 wählen. Eine schnelle Meldung kann entscheidend dazu beitragen, einen Entstehungsbrand zu bekämpfen, bevor sich daraus ein großflächiger Waldbrand entwickelt.

„Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll gezeigt, was unsere Feuerwehren und die vielen unterstützenden Organisationen gemeinsam leisten können“, fasst Kreisbrandmeister Bernd Krause zusammen. „Unser größter Dank gilt allen, die teilweise bis an ihre Belastungsgrenze gegangen sind, um diese Einsätze erfolgreich zu bewältigen. Gleichzeitig bitten wir die Bevölkerung weiterhin um große Vorsicht. Jeder verhinderte Brand ist momentan die beste Unterstützung für unsere Einsatzkräfte.“

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DIEMELSEE. Bei einem Brand in einer Bäckerei in Flechtdorf ist eine 20-jährige Mitarbeiterin leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem technischen Defekt an einem der Öfen als Ursache aus.

Unter dem Einsatzstichwort „F2 – Brand Ofen in Bäckerei“ wurden die Feuerwehren Flechtdorf, Adorf, Deisfeld, Stormbruch und Wirmighausen am Montag, 17. August 2026, um 8.38 Uhr in die Niedere Straße alarmiert.

In einer Backstube war ein großer Backofen in Brand geraten. Eine 20-jährige Mitarbeiterin bemerkte das Feuer und versuchte zunächst, die Flammen eigenständig mit einem Pulverlöscher zu bekämpfen. Durch das beherzte Eingreifen und die Löschmaßnahmen des Personals konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Dabei zog sich die Mitarbeiterin leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasintoxikation zu und musste im Krankenhaus versorgt werden.

Die hinzugerufene Feuerwehr löschte den Brand anschließend vollständig ab. Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung und zur Kontrolle der umliegenden Bereiche im Einsatz.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.

Insgesamt waren 42 Feuerwehrkräfte mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Feuerwehren befanden sich zwei Rettungswagen und die Polizei vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Andreas Figge.

Zur Ermittlung der Brandursache wurden ein Ermittler der Kriminalpolizei sowie ein Gutachter der Versicherung hinzugezogen. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 200.000 Euro.

Ob in den nächsten Tagen in der Bäckerei gearbeitet werden kann, ist noch unklar.

Gegen 11.16 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

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ALLENDORF (EDER). Nach dem Flächenbrand im Ortsteil Bromskirchen (wir berichteten) ermittelt die Kriminalpolizei zur Ursache des Feuers. Zudem suchen die Ermittler nach Zeugen, die Angaben zu einem silberfarbenen Kleinwagen machen können.

Ein Passant bemerkte am Freitag, 14. August 2026, gegen 0.25 Uhr Flammen auf einer Wiese in der Verlängerung der Erbsgasse und verständigte daraufhin Feuerwehr und Polizei. Kurz darauf konnten nach Angaben der Polizei rund 500 Quadratmeter Wiesenfläche sowie einige in Brand geratene Büsche durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Der entstandene Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Insbesondere eine vorsätzliche Brandlegung kann nach Angaben der Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen hatten im Bereich des Brandortes einen silberfarbenen Kleinwagen beobachtet, der möglicherweise mit dem Feuer in Verbindung steht.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Korbach bitten Zeugen, die Hinweise zu dem Brand oder zu dem silberfarbenen Kleinwagen geben können, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)

KNÜLLWALD. Wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts auf dem Autobahnrastplatz Hasselberg Ost an der A 7 ermittelt die Polizei gegen einen 61-jährigen Mann aus Bebra. Mehrere Zeugen hatten die Polizei auf den Vorfall neben einem Kinderspielplatz aufmerksam gemacht.

Besucher und Mitarbeiter eines Schnellrestaurants an der Rastanlage verständigten am Sonntag gegen 18.30 Uhr unabhängig voneinander die Polizei. Nach ihren Angaben hatte sich ein Mann im Gebüsch neben dem Spielplatz entblößt und mit Blick auf spielende Kinder sexuelle Handlungen an sich vorgenommen.

Beim Eintreffen der Streifen der Polizeistation Homberg/Efze und der Polizeiautobahnstation Baunatal war der Mann bereits verschwunden. Aufgrund der Täterbeschreibung der Zeugen sowie eines abgelesenen Kennzeichens konnte der 61-Jährige jedoch identifiziert werden.

Unterstützt von Beamten der Polizeistation Rotenburg führte die anschließende Fahndung noch am Abend zur Festnahme des Tatverdächtigen. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde er zur Dienststelle nach Rotenburg gebracht.

Nach Angaben der Polizei steht der 61-Jährige zudem im Verdacht, bereits am Freitagabend, 14. August 2026, an gleicher Stelle die spielenden Kinder einer niederländischen Familie auf dieselbe Art und Weise belästigt zu haben. Nach Eingang der damaligen Mitteilung gegen 20 Uhr war der Tatverdächtige beim Eintreffen der Polizeistreifen bereits geflüchtet. Auch im Nachgang konnte er damals nicht festgenommen werden.

Der 61-Jährige muss sich nun wegen eines Sexualdelikts verantworten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

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BAD DRIBURG. Bei einem Fahrradunfall auf dem Radweg entlang der Bundesstraße 64 ist eine 52-jährige Frau aus Bad Driburg sehr schwer verletzt worden. Sie war innerhalb einer vierköpfigen Gruppe unterwegs.

Die Frau befuhr am Samstag gegen 22 Uhr den Radweg parallel zur B 64 bei Bad Driburg. Offenbar touchierte sie einen Leitpfosten und stürzte mit ihrem Fahrrad zu Boden.

Ein Rettungswagen brachte die 52-Jährige in ein Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme wurde die örtliche Polizei von einem Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld unterstützt. (ots/r)

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