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Freitag, 22 Juli 2022 13:28

Paketfahrer entsorgt Chemikalien im Wald

BAD LAASPHE. Gefahrguteinsatz am Freitagvormittag aufr der K36 zwischen Bad Laasphe und Hesselbach: Dort, so war die Meldung, trete Schwefelsäure und Natriumhydroxidlösung aus.

Es war dort nicht etwa zu einem Verkehrsunfall mit einem Gefahrguttransporter gekommen – der Anlass des Feuerwehreinsatzes war viel dreister: Ein Mitarbeiter der Firma Wittgenstein Wind war am Morgen über die K 36 kurz oberhalb der Zufahrt zum Forsthaus unterwegs, als er in einem abgeholzten Waldstück mehrere Kartons und Flaschen entdeckte. Der Mann alarmierte daraufhin die Polizei, und es wurden dann Pakete gefunden, die unter anderem insgesamt vier Liter Schwefelsäure und siebeneinhalb Liter Natriumhydroxidlösung enthalten. Da nicht klar war, ob die Behälter beschädigt worden waren, wurde die Feuerwehr alarmiert, damit die Bergung mit entschprechender Schutzkleidung, Löschbereitschaft und schwerem Atemschutz erfolgen konnte. Glücklicherweise waren die Behälter aber unbeschädigt und niemand der 19 Feuerwehrleute wurde durch die Chemikalien verletzt. Vorsorglich war auch der Rettungswagen der DRK Rettungswache Bad Laasphe zum Einsatzort alarmiert worden: Die Beatzung brauchte aber nicht tätig zu werden.

Die Pakete wurden mittels so genannter Schuttmulden aus dem Wald geborgen und auf den Weg gebracht und anschließend mit einem Feuerwehrfahrzeug abtransportiert.

Neben den Chemikalien fanden sich auch noch andere Artikel im Hang verstreut: Seife in Spendern, Coronatests, Haarfarbe und weitere unterschiedliche Utensilien wurden gefunden. Die übrigen Waren wurden in große Säcke gepackt und ebenfalls der Polizeiwache zugeführt. Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, sollten die Artikel von einem Paketdienst ausgeliefert werden, zumeist an Adressen in den Märkischen Kreis. Die Chemikalien sollten eine Kläranlage in Finnentrop erreichen. Auch eine Tierarztpraxis oder ein Friseursalon warten nun noch auf die in Bad Laasphe entsorgten Pakete. Pech für den Fahrer des Paketdienstes ist allerdings, dass über das Label sowohl seine Firma, als auch der Wagen und die Besatzung nachvollzogen werden können. Nun wird er sich wegen Unterschlagung und einem Umweltdelikt verantworten müssen, möglicherweise muss er auch den Einsatz selbst zahlen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst konnten den Einsatz nach etwa einer Stunde beenden, den Löschangriff zurück bauen, die Absperrung beenden und den Atemschutz ablegen. Für die Polizei beginnt nun noch aufwendige Schreibarbeit, Dokumentation und Beweissicherung.

Publiziert in SI Feuerwehr

KUNST WITTGENSTEIN. Glimpflich endete ein spektakulärer Verkehrsunfall auf der B62 am späten Freitagabend. Dort war ein Traktorfahrer mit Anhänger verunglückt.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit einem Traktor und einem mit Erde beladenen Anhänger von Kuns Wittgenstein kommend in Richtung Saßmannshausen unterwegs, als er im Bereich einer Kurve aus bislang noch unklarer Ursache die Kontrolle über sein Gespann verlor und mit dem Traktor umkippte. Der am Schlepper angebrachte Frontlader schlug dabei in einen Baum ein, der vordere Teil des Traktors beschädigte die Leitplanke. Der Fahrer des Schleppers wurde bei dem Unfall verletzt und musste vor Ort durch die Besatzung des DRK Rettungswagens aus Bad Laasphe versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden, was er aber nach ambulanter Behandlung glücklicherweise wieder verlassen konnte.

Die Bad Laaspher Feuerwehr war mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug vor Ort, um den Brandschutz sicherzustellen, auslaufende Betriebsmittel aufzufangen, die Unfallstelle auszuleuchten und bei der Bergung behilflich zu sein. Die Bergung des Anhängers und es umgestürzten Traktors übernahmen Freunde des Verunfallten mit einem weiteren Traktor. Die B 62 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und die anschließende Ölaufnahme durch eine Spezialfirma längere Zeit komplett gesperrt. Der Verkehr konnte aber zum Großteil über den Schlossberg ausweichen.

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD LAASPHE. Am Samstagabend wurde der Löschzug 1 gegen 21.50 Uhr unter Leitung von Maik Hobrath zu einem Brand in den Puderbacher Weg alarmiert. Die erste Meldung deutete darauf hin, dass ein Motorrad in einer an ein Haus angrenzenden Garage brennt und sich noch drei Personen im Gebäude befinden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Lage zum Glück weitaus weniger dramatisch dar - in einem an ein Wohnhaus angrenzendes Carport war es im Bereich der elektrischen Installation zu einem Brand gekommen. Aufmerksame Anwohner konnten das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehrkräfte weitestgehend löschen, sodass die Feuerwehr nur Nachlöscharbeiten mit einem Trupp unter Atemschutz durchführen musste.

Ein Feuerwehrkamerad verletzte sich im Rahmen eines Wegeunfalls leicht und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

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BAD LAASPHE. Ab 1.20 Uhr wurden die Einheiten Bad Laasphe, Banfe, Feudingen und Rüppershausen der Feuerwehr Bad Laasphe am Donnerstag zu insgesamt 17 Einsätzen alarmiert. Ursächlich war Sturmtief Ylenia. Die meisten Einsätze fanden in den Höhenlagen der Laaspher Straßen statt. So waren die Landesstraße 718 (Volkholz - Siegquelle, die Kreisstraße 33 (Rüppershausen - Erndtebrück), die Landeesstraße 903 (Puderbach - Didoll) und die Landesstraße 718 (Bracht - Sassenhausen) während der Dunkelheit voll gesperrt, da ein Arbeiten für die Feuerwehr zu gefährlich war.

Kleinere Einsätze wurden nach Möglichkeit unter größter Vorsicht erledigt, um zu gewährleisten, dass zu allen Ortschaften die Straßenverbindungen befahrbar blieben - hierdurch konnte der Rettungsdienst im Bedarfsfall zu den Patienten gelangen. Besonders schwerwiegend waren die Sturmschäden am Heiligenborn. Hier stürzten mehrere große Fichten auf ein Haus, sodass dieses mindestens über Nacht von den Bewohnern nicht mehr genutzt werden konnte. Genaueres muss ein Statiker vor Ort klären. Die Stadtverwaltung konnte der betroffenen Familie noch in der Nacht Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen.

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BAD LAASPHE. Gegen 6 Uhr wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug am Montagmorgen zu einem Fahrzeugbrand bei einem Laaspher Industriebetrieb alarmiert - dort hatte sich der PKW eines Mitarbeiters auf dem Parkplatz aus unbekannten Gründen entzündet.

Anwesende Mitarbeiter konnten das Feuer des dicht an der Hauswand stehenden Fahrzeugs mit einem Feuerlöscher weitgehend löschen, so mussten durch die Feuerwehr lediglich Nachlöscharbeiten mit Schaum und Wasser durchgeführt werden. Da durch die starke Rauchentwicklung auch Teile der Produktionshalle verraucht waren, wurde mit dem Hochleistungslüfter die Halle von Rauch befreit.

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FISCHELBACH. Gegen 13 Uhr wurde am Mittwoch (9. Februar) die Drehleiter zur Unterstützung des Löschzuges 2 bei einem Kaminbrand in Fischelbach alarmiert.

Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäude festgestellt - somit konnte nicht mehr ausgeschlossen werden, dass sich das Feuer ausschließlich im Kamin befand und eine Brandausbreitung auf Teile des Wohngebäudes erschien möglich. Aus diesem Grund wurde vom Einsatzleiter Dirk Höbener das Alarmstichwort von Kaminbrand auf Feuer 4 erhöht.

Bei der weiteren Erkundung stellte sich dann heraus, dass der Kamin im oberen Teil aus einem Edelstahlrohr bestand. Dieses hatte sich zugesetzt. Dadurch konnten die Rauchgase nicht mehr nach oben ins Freie gelangen und suchten sich einen Weg in das Gebäude. Im weiteren Verlauf wurde der Kamin von der Drehleiter aus gefegt und mittels eines C-Rohres der Brandschutz im Bereich der angrenzenden Gebäudeteile sichergestellt. 

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Mittwoch, 10 Februar 2021 13:14

Brand in Härterei - 51 Einsatzkräfte rücken aus

BAD LAASPHE. Gegen 6.30 Uhr wurde der Löschzug 1 am Mittwochmorgen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem metallverarbeitenden Betrieb in die Untere Bienhecke alarmiert. Noch während sich die Einsatzkräfte umzogen, erfolgte die Alarmstufenerhöhung auf Feuer 4.

In der Härterei hatte sich ein Feuer in einem Abluftkanal entwickelt - es wurden zwei Abschnitte gebildet und das Feuer sowohl von innen als auch von außen über die in Stellung gebrachte Drehleiter bekämpft. Sehr zu schaffen machten den 51 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die extrem tiefen Temperaturen.

Nach zwei Stunden konnte Einsatzleiter Dirk Höbener Einsatzende melden. Im Einsatz befand sich neben dem Löschzug 1 Feuerwehr Bad Laasphe auch Kräfte aus Banfe und Rüppershausen sowie Personal von der Rettungswache Bad Laasphe, dem Malteser Hilfsdienst und der Polizei.

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BAD LAASPHE. Um Kurz nach 13 Uhr wurde der Löschzug 1 am Samstag mit dem Stichwort "Abgestürzter Paraglider" alarmiert. Aufgrund eines Flugfehlers war ein Paragliderpilot in die Bäume im oberen Teil des Entenbergs in Bad Laasphe geraten - da er sich selbst nicht aus seiner Notlage in etwa 4 Metern Höhe befreien konnte, rief der unverletzte Pilot den Notruf.

Die Einsatzstelle befand sich in schlecht zugänglichem Gelände und so mussten die Einsatzkräfte einen Teil des Weges mit Leitern und weiterer Ausrüstung zu Fuß zurücklegen. Letztlich konnte der Verunfallte sicher zurück auf den Boden gebracht werden.

Im Einsatz befanden sich neben der Feuerwehr Bad Laasphe auch ein Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und die Polizei.

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WITTGENSTEIN. Als Timo Wolzenburg mich besucht, um für unsere Serie Pate zu stehen, da ist er zunächst verunsichert. Fast sogar enttäuscht. „Was habe ich denn Besonderes?“, fragt er mich zaghaft. „Ich bin Rettungssanitäter und Feuerwehrmann, habe als Fahrer eines Milchwagens gearbeitet. Aber was ist da die Besonderheit?“, ist Timo unsicher.

Wie kommt das, dass jemand den Weg vom Milchwagen in den Rettungswagen findet? Das interessiert mich.

Eigentlich, so erzählt Timo mir, sei er ausgebildeter Tiefbauer. Habe aber dann in einem Kanalreinigungsunternehmen gearbeitet. Drei Jahre lang. „Ich wollte noch einen Nebenverdienst haben und bin dann nebenbei bei einem Fuhrunternehmen tätig gewesen. Dort habe ich vor allem Milch-Lkw gefahren“, erklärt Timo mir. Er hat die Bauernhöfe in der Region angefahren und den vollen Milchzug anschließend so manche Nacht sicher nach Hungen und wieder zurück gebracht. Schließlich sei von seinem damaligen Chef das Angebot gekommen, in Festanstellung im Transportunternehmen zu arbeiten. Timo willigte ein. Der Lkw-Führerschein, den er bei dem Kanalreinigungsunternehmen erworben hatte, kam ihm nun zum ersten Mal zu Gute. Und bei seinem wichtigen Freizeitengagement, der Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Feudingen, dem Nachbarort seines Heimatdorfes Rückershausen, einem Stadtteil von Bad Laasphe. „Die Feuerwehr hat mich übrigens dazu gebracht, dass ich zum Rettungsdienst gegangen bin“, verrät Timo. Ein Einsatz, bei dem er damals zusammen mit dem Notarztwagen alarmiert wurde, um eine Wohnungstür zu öffnen, hatte den Entschluss ausgelöst. „Wir haben bei der Versorgung geholfen und den Patienten, dem es sehr schlecht ging, anschließend aus der Wohnung getragen. Da habe ich gemerkt, wie wichtig diese Tätigkeit ist“, erinnert sich Timo. „Die endgültige Entscheidung kam nachts im Milchwagen“, weiß er noch genau. Er erzählt mir: „Da hast Du Zeit zum Nachdenken, wenn Du alleine auf dem Bock bist. Und da habe ich mich entschieden: Ich mache das jetzt“. Gesagt, getan. Direkt am Morgen nach der Nachtschicht hatte Timo verschiedene Rettungsdienstschulen kontaktiert und in Olpe einen Platz zur Ausbildung erhalten. Timo hatte Erfolg: Er wurde Rettungssanitäter und durch weitere Bemühungen bekam er eine Arbeitsstelle im DRK Rettungsdienst in Siegen-Wittgenstein. Zunächst in der Rettungswache in Bad Berleburg und später dann in Bad Laasphe. „Allzu lange bin ich ja noch gar nicht dabei“, merkt er an. Kein Grund jedoch, dass er sein eigenes Licht unter den Scheffel stellen müsste. Timo geht gerne zur Arbeit, jeden Tag. „Ich habe es überhaupt nicht bereut!“, versichert der junge Mann mir glaubwürdig und aus voller Überzeugung, als ich ihn danach frage. Vielmehr ärgere er sich, dass er diese Lebensentscheidung nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt getroffen habe.

Zwar sei er am Anfang, als er das erste Mal alleine mit einem Kollegen im Rettungswagen eingeteilt war, etwas aufgeregt gewesen, aber das habe sich mittlerweile gut gelegt. „Man ist ja immer im Team da und nie alleine im Einsatz“, freut er sich. Dieses Miteinander vermittele dem Team viel Sicherheit.

Besonders beeindruckt hat ihn in seiner erst kurzen Dienstzeit ein Dienst am Heiligen Abend des letzten Jahres. Sein erster dieser Art: „Es ist ein gutes Gefühl, gerade an solchen Tagen für Menschen in Not da sein zu können“, schwärmt er. An diesem Tag, so berichtet Timo, habe er auch das erste Mal bei einem Notfall mitgeholfen, bei dem Kind medizinische Hilfe benötigte. „Davor hatte ich schon immer ziemlich Angst. Wer versorgt schon gerne Kinder?“, fragt er in den Raum. „Gerade, weil ich selbst eine kleine Nichte habe, hat mir das auch sehr Leid getan“, gesteht Timo mir, dessen Profilfoto bei Facebook übrigens zeigt, wie er überglücklich seine kleine Nichte Elli, die jetzt sechs Jahre alt ist, auf seinen Schultern trägt.

Das Kind am Heiligabend habe den Notfall übrigens gut überstanden. Eine Situation, die Timo an seinem Beruf besonders viel Freude bereitet: „Wenn man jemanden versorgt und den Menschen hinterher noch mal wieder sieht – das ist einfach toll“, berichtet er. So sei es ihm einmal in einer Gaststätte gegangen. Timo lächelt. Das freut ihn. Unverkennbar. Er hat noch einen Wunsch zum Schluss unseres Gespräches: „Dass die Menschen, wenn sie krank sind, früh genug anrufen. Es ist viel besser, einmal zu viel als einmal zu wenig anzurufen. Bei vielen Erkrankungen, zum Beispiel einem Schlaganfall, kann man nur innerhalb eines Zeitfensters richtig effektiv helfen“, warnt der junge Mann.

Als unser Gespräch zu Ende ist, da erkenne ich – auch nach Timos anfänglichen Zweifeln ganz klar Besonderheiten, die das Vorstellen im Rahmen dieser Serie definitiv zum Pflichtprogramm machen: Ein junger Mann, vielleicht zur Schulzeit nicht immer ganz motiviert, macht seinen Hauptschulabschluss und absolviert eine Ausbildung zum Tiefbauer. Später arbeitet er in einem Kanalreinigungsunternehmen und fährt nachts Tausende Liter Milch von den Bauernhöfen in die Molkerei. Er hat einen Lkw-Führerschein erworben, eine Festanstellung und steht mitten im Leben. In seiner Freizeit ist er als Helfer auf einem Bauernhof seines besten Freundes engagiert und investiert seine Zeit in die Dienste der Feuerwehr. Timo steht mitten im Leben. Dann erlebt er einen Einsatz mit der Feuerwehr und der zu versorgende Patient tut ihm sehr Leid.

Seine bis dahin gesicherte Zukunft, sein finanzielles Einkommen, die Festanstellung – all das wirft er zugunsten einer zunächst ungewissen Zukunft über den Haufen. Denn ob er die Ausbildung schaffen und danach eine Anstellung bekommen würde – das stand für Timo keineswegs fest. Und trotzdem: Der junge Mann geht seinen Weg. Wird Rettungssanitäter, arbeitet jeden Tag gerne und hilft in Not geratenen Menschen. Der Hauptschulabschluss, der in vielen Berufen gar als Ausschlusskriterium gilt, hat ihn daran nicht gehindert. Die Energie und Muße zu seinem Weg kam aus tiefster Überzeugung und davon hat er bis heute nichts verloren. Das ist etwas ganz Besonderes! Wir vom 112-Magazin wünschen Timo weiterhin viel Freude in seinem Traumberuf.  

Publiziert in SI Retter

NIEDERLAASPHE. Ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person rief am Dienstagmittag um kurz vor 14 Uhr die Bad Laaspher Feurwehr, den DRK Rettungsdienst aus Bad Laasphe und Mittelhessen, den ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und die Polizei auf den Plan.

Auf der B62 zwischen Bad Laasphe und Niederlaasphe war es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war eine 25 jährige Frau aus dem Lahn-Dill-Kreis mit ihrem silbernen BMW der dreier Serie von Niederlaasphe in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Aus unklarer Ursache, so hieß es weiter, sei die junge Frau mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß sie frontal mit einem schwarzen – ebenfalls BMW drei – eins 46-jährigen Mannes zusammen. Der Mann konnte sich selbst aus seinem Wagen befreien, während die junge Frau eingeklemmt wurde.

Sie musste von den Kameraden des Löschzuges Bad Laasphe, die unter der Einsatzleitung von Dirk Höbener angerückt waren, befreit werden. Die 20 Feuerwehrleute trennten dazu das Dach des silbernen BMW halb ab und klappten es nach hinten. Zudem stellten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Der Rettungswagen des DRK Mittelhessen brachte den 46-jährigen Mann ins Krankenhaus, während die Rettungskräfte der DRK Wache aus Bad Laasphe gemeinsam mit dem Team des Siegener Rettungshubschraubers die junge Frau versorgten, die anschließend ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen wurde.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der anschließenden Ölspurbeseitigung durch eine Spezialfirma Stunden lang komplett gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr
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