Aktualisierung: Kellerbrand macht Haus unbewohnbar

Dienstag, 31. März 2026 20:46 geschrieben von  Michael Fränkel
Rund 70 Einsatzkräfte waren am 31. März 2026 bei einem Kellerbrand in Hatzfeld im Einsatz. Rund 70 Einsatzkräfte waren am 31. März 2026 bei einem Kellerbrand in Hatzfeld im Einsatz. Fotos: Michael Fränkel / 112-magazin

HATZFELD. Ein Kellerbrand in der Gutenbergstraße hat am Dienstag für ein Großaufgebot zahlreicher Feuerwehren gesorgt (wie bereits berichtet wurde). Bewohner des Hauses konnten sich eigenständig ins Freie retten, während die Brandbekämpfung unter schwierigen Bedingungen verlief.

Um 13.51 Uhr erfolgte die Alarmierung für die Feuerwehren aus Hatzfeld, Eifa, Holzhausen, Reddighausen, Battenberg und Dodenau sowie für den Gerätewagen Atemschutz aus Frankenberg. Insgesamt standen rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffer an der Brandstelle im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Auch Bürgermeister Dirk Junker machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei befanden sich ebenfalls an der Einsatzstelle.

Ausgebrochen war das Feuer in einem Kellerraum, in dem zwei Kühlschränke und ein Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage untergebracht waren. Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt an einem der Elektrogeräte vermutet.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz. Die Hitzeentwicklung war enorm, so dass Helme und Atemschutzgeräte im Nachgang auf mögliche Schäden untersucht werden müssen. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken, setzten die Feuerwehrleute Belüftungsgeräte ein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gegen 18.20 Uhr konnten die Maßnahmen beendet werden. Infolge der starken Kontamination mit Brandrauch ist das Wohnhaus vorerst nicht bewohnbar.

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