BAD WILDUNGEN. Eine mehrtägige Vollsperrung der Kreisstraße 40 zwischen den Bad Wildunger Stadtteilen Reinhardshausen und Reitzenhagen steht nach den Pfingsttagen an. Die Straßenbaubehörde Hessen Mobil führt in diesem Bereich umfangreiche, aufeinander abgestimmte Baumpflegearbeiten durch.
Die Arbeiten machen eine komplette Sperrung des betroffenen Abschnitts im Zeitraum von Dienstag, 26. Mai, bis Samstag, 30. Mai, unumgänglich. Eine weiträumige Umleitung für den Verkehr ist bereits ausgearbeitet.
Diese führt ab Reitzenhagen über Altwildungen auf die Ortsumgehung der B 485 und der B 253 in Richtung Hundsdorf. Im weiteren Verlauf geht es über die Landesstraße 43 nach Reinhardshausen sowie in die entgegengesetzte Richtung. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Pflegemaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen.
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KORBACH. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf dem Obermarkt-Parkplatz sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Ein dort abgestellter Pkw wurde erheblich beschädigt, während der Verursacher flüchtete.
Der Geschädigte hatte seinen grauen Citroen C4 Picasso am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr ordnungsgemäß auf dem Parkareal abgestellt. Als er am folgenden Mittwoch gegen 15.15 Uhr zu seinem Wagen zurückkehrte, musste er den Schaden feststellen. Der linke Außenspiegel war massiv beschädigt und hing nur noch an einem Stromkabel.
Nach ersten Erkenntnissen passierte der Unfall vermutlich beim Ein- oder Ausparken eines anderen Fahrzeugs. Der unbekannte Verursacher entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 entgegen.
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KORBACH. Eine verletzte Autofahrerin und Verkehrsbehinderungen auf dem Südring sind die Folgen eines Auffahrunfalls. Die Kollision ereignete sich, als eine Autofahrerin verkehrsbedingt abbremsen musste.
Am Dienstag gegen 16.30 Uhr befuhr eine 67-jährige Frau aus Vöhl mit ihrem Dacia Sandero den Südring in Richtung B 252. In Höhe der Einmündung zur Goethestraße reduzierte die Fahrerin ihre Geschwindigkeit, um einem Fußgänger das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.
Dies bemerkte eine nachfolgende 22-jährige Korbacherin zu spät und prallte mit ihrem orangenen VW Polo in das Heck des Dacia. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt die junge Polo-Fahrerin Verletzungen.
Ein Rettungswagen brachte die Frau zur weiteren Behandlung in das Korbacher Krankenhaus, während die 67-Jährige unverletzt blieb. Da infolge der Kollision erhebliche Mengen an Betriebsstoffen aus den beschädigten Fahrzeugen austraten, wurde auch die Feuerwehr alarmiert.
Um 17.02 Uhr rückten die Einsatzkräfte mit einem Gerätewagen-Logistik zur Unfallstelle im Kreuzungsbereich von Südring und Moersstraße aus. Vor Ort streuten sie die ausgelaufenen Flüssigkeiten mit Bindemittel ab und nahmen das Material im Anschluss auf, um eine Umweltgefährdung und Rutschgefahr im Kreuzungsbereich zu verhindern.
Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
WALDECK. Eine aufwendige Rettungsaktion am Edersee ist am Dienstagnachmittag (19. Mai) erforderlich geworden, nachdem sich ein Fallschirmspringer in großer Höhe in Ästen verfangen hatte. Die Bergung des unverletzten Mannes machte spezialisierte Ausrüstung und die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren notwendig.
Gegen 13.35 Uhr ging die Alarmierung mit dem Stichwort einer Person in Absturzgefahr bei den Brandschützern ein. Am Klippenberg im Bereich Waldeck-See hing der Sportler samt Fallschirm in mehr als zehn Metern Höhe fest. Eine Erkundung durch die eintreffenden Einsatzkräfte zeigte schnell, dass eine direkte Sicherung durch das mitgeführte Absturzsicherungsteam aufgrund der schweren Erreichbarkeit im Geäst nicht möglich war.
Daraufhin leiterten die Kräfte die angeforderte Drehleiter aus Bad Wildungen an dem betroffenen Baum an. Im weiteren Verlauf gelang es den Höhenrettern, den Fallschirmspringer sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien und zu Boden zu bringen.
Anschließend übergaben die Einsatzkräfte den Mann für eine Routineuntersuchung an den Rettungsdienst, bevor auch der Fallschirm aus den Wipfeln geborgen werden konnte. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing waren an den rund 70-minütigen Maßnahmen die Feuerwehren aus Waldeck und Sachsenhausen, das Bad Wildunger Drehleiter-Team sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck beteiligt.
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PADERBORN. Flammen einer in Brand geratenen Powerbank haben am Morgen in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Schloß Neuhaus erhebliche Schäden verursacht. Die Bewohner mussten das Gebäude verlassen, nachdem eigene Löschversuche scheiterten.
Am Dienstag, 19. Mai, ging der Alarm um 8.22 Uhr ein. Während des Ladevorgangs war die Powerbank im Beisein eines Bewohners in Brand geraten. Da das Feuer unmittelbar auf ein Bett übergriff, verließ die Person das Haus in der Heinrich-Strohmeier-Straße und alarmierte die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen war hinter dem geschlossenen Fenster des betroffenen Zimmers bereits eine dichte Rauchschicht sichtbar, die sich zudem im Treppenraum nach unten ausbreitete.
Mitarbeiter des Rettungsdienstes untersuchten den Bewohner vor Ort, der glücklicherweise unverletzt blieb. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz und mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor und brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude mittels Lüftern vom Rauch befreit.
An den rund zweistündigen Maßnahmen waren die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie der ehrenamtliche Löschzug Schloß Neuhaus beteiligt. Insgesamt waren neun Fahrzeuge und rund 37 Personen vor Ort im Einsatz.
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DIEMELSTADT. Eine Verkehrsunfallflucht im Ortsteil Wrexen beschäftigt die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen. Ein unbekannter Autofahrer hat städtisches Eigentum zerstört und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt.
Gegen 20.05 Uhr am Montag, 18. Mai, befuhr der Fahrer eines silbergrauen VW Golf die Straße Steinberg aus Richtung Steinmühle kommend in Fahrtrichtung Ortsmitte. In Höhe des Wohnmobilstellplatzes gegenüber dem Steinbergbad verlor der Unbekannte die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab.
Dort prallte das Auto gegen einen hölzernen Mülleimer und zerstörte diesen. Nach kurzer Überlegung entschied sich der Fahrzeugführer zur Flucht und entfernte sich mit seinem Wagen in Richtung Landesstraße vom Unfallort.
Zeugen beobachteten den Vorfall und gaben an, dass das Fluchtfahrzeug ein Waldecker Kennzeichen besaß. Durch den Zusammenstoß muss der silbergraue Golf im Frontbereich frische Beschädigungen aufweisen.
Hinweise nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
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BRAKEL. Ein Zusammenstoß im Einmündungsbereich der Landesstraßen 825 und 886 hat am Sonntagvormittag zu Verletzungen bei zwei Autofahrern und erheblichem Sachschaden geführt. Gegen 10.55 Uhr kollidierten dort ein abbiegender Tesla und ein entgegenkommender VW.
Ein 49-jähriger Mann aus Brakel war mit einem VW auf der L 8256 aus Richtung Bellersen in Fahrtrichtung Marienmünster-Bredenborn unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 64-jähriger Mann aus Minden mit einem Tesla auf der Landesstraße in entgegengesetzter Richtung. In dem Wagen befanden sich zudem zwei Mitfahrer im Alter von 68 und 33 Jahren.
Als der Mindener nach links abbiegen wollte, übersah er offenbar den vorfahrtsberechtigten VW. Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Durch die Wucht des Aufpralls erlitten beide Fahrer leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Männer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden Mitfahrer im Tesla blieben unverletzt.
Ein Abschleppdienst übernahm die Bergung der beiden Fahrzeuge, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Auf 87.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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MARBURG. Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber Fahrgästen in einem Regionalexpress haben am Samstagabend (16. Mai) zu einem Einsatz der Bundespolizei geführt. Ein 46-jähriger Mann zeigte sich auch gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und musste gefesselt werden.
Gegen 18.30 Uhr soll der Mann im RE 30 auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Gießen mehrere Personen verbal attackiert haben. Zudem kam er einigen Kindern im Zug bedrohlich nahe und verstieß gegen das Rauchverbot. Bei der Anfahrt auf den Bahnhof Marburg wurde daraufhin eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen angefordert.
Auf dem Bahnsteig identifizierte ein Zeuge den Tatverdächtigen. Als die Beamten den 46-Jährigen ansprachen, verhielt er sich unkooperativ und startete einen Angriff, woraufhin ihm Handschellen angelegt wurden.
Zur Identitätsfeststellung brachten die Kräfte den Mann zunächst zur Polizeistation Marburg. Weitere Maßnahmen folgten auf dem Bundespolizeirevier Gießen, von wo aus der Mann später entlassen wurde.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und mehrere Strafverfahren eingeleitet. Hinweise von Zeugen oder Betroffenen nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 entgegen.
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VOLKMARSEN. Opfer einer Betrugsmasche am Telefon ist eine ältere Frau im Ortsteil Külte geworden. Die betagte Seniorin übergab nach massiver Beeinflussung ihre Bankkarte an einen unbekannten Boten, bevor Verwandte den Vorfall bemerkten.
Im Verlauf des Vormittags am Montag, 18. Mai, erhielt die Frau zahlreiche Anrufe. Zunächst meldete sich ein Mann, der sich fälschlicherweise als Kriminalpolizist aus Kassel ausgab und behauptete, man habe zwei Täter im Zusammenhang mit unberechtigten Kontoabbuchungen festgenommen. Wenig später schaltete sich eine angebliche Bankmitarbeiterin ein, die die Herausgabe der EC-Karte forderte, um angeblichen finanziellen Schaden abzuwenden. In der Mittagszeit erschien daraufhin ein angekündigter Bote an der Haustür der Seniorin, woraufhin diese die Karte übergab.
Kurz nach dem Vorfall sprach die Betroffene mit einer Angehörigen, welche die betrügerische Absicht sofort durchschaute und umgehend die Sperrung der Karte veranlasste. Dadurch konnte der Eintritt eines finanziellen Schadens im weiteren Verlauf verhindert werden. Der Abholer wird als 20 bis 30 Jahre alt, von schlanker Statur, mit einem Kinnbart und einer hohen Stirn beschrieben; er war dunkel gekleidet.
Fachkräfte des für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständigen Kommissariats der Kriminalpolizei in Kassel haben die Ermittlungen übernommen. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.
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LICHTENFELS. Schwer verletzt worden ist ein Motorradfahrer am späten Sonntagnachmittag bei einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 50. Gegen 17 Uhr kam der Mann mit seiner Maschine von der Fahrbahn ab und durchschlug im weiteren Verlauf eine Umzäunung.
Der 44-jährige Mann aus Büren war mit seiner grünen Kawasaki Ninja aus Richtung Immighausen in Fahrtrichtung Fürstenberg unterwegs. In einer Linkskurve verlor der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.
Dabei prallte das Motorrad gegen den Maschendrahtzaun eines dortigen Hochbehälters und durchschlug diesen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde nach der Erstversorgung vor Ort ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Mann in das Klinikum Marburg transportierte.
Ein Abschleppdienst übernahm die Bergung des beschädigten Zweirads. An der Kawasaki entstand ein Schaden von 5000 Euro, während der Schaden am Zaun auf 1000 Euro beziffert wird. Auf 6000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.