WALDECK-FRANKENBERG. Als Zeichen des Dankes für die Leistungen von Veteraninnen und Veteranen veranstaltet der Landkreis Waldeck-Frankenberg in diesem Jahr zum ersten Mal eine zentrale Veranstaltung. Gemeinsam mit der Edersee-Touristik zeigt er eine virtuelle Fotoausstellung der Fotografin Daniela Skrzypczak.
Die Ausstellung startet am 21. Juni um 14 Uhr mit einer Vernissage im Besucherzentrum an der Edersee-Sperrmauer in Hemfurth, wo sie bis zum 4. Juli kostenfrei für alle Interessierten gezeigt wird.
Gesichter des Lebens sichtbar machen
Das Fotoprojekt, das bereits in verschiedenen Ausstellungen – unter anderem beim bundesweiten Veteranentag im vergangenen Jahr in Berlin und im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf – gezeigt wurde, würdigt Veteraninnen und Veteranen in eindringlichen Porträts und dokumentiert emotionale Momente ihres Lebens. Ziel ist es, dadurch die Menschen selbst sichtbar zu machen.
„Mit der virtuellen Fotoausstellung wollen wir die Geschichten der Veteraninnen und Veteranen in den Mittelpunkt rücken“, sagt Landrat Jürgen van der Horst anlässlich des ersten Veteranentages des Landkreises. „Die Porträts zeigen eindrücklich, welche Lebensgeschichten, Verletzungen und Hoffnungen die Menschen mitbringen. Als Landkreis ist es uns ein Anliegen, diesen Einsatz für Freiheit, Demokratie und Zusammenhalt sichtbar zu machen, Verständnis zu fördern und das Gespräch in unserer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.“
Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese betont weiter: „Um dieses Engagement auf Kreisebene deutlich zu machen, veranstalten wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine zentrale Veranstaltung zum Veteranentag. Als Tag des Respekts, der Anerkennung und der Begegnung stellt er ein Zeichen der Wertschätzung für die Menschen dar, die sich unter hohem persönlichem Einsatz für Sicherheit und Frieden eingesetzt haben.“
Fotografie schafft Begegnung
Auf die Frage, wie ihr Fotoprojekt „Gesichter des Lebens“ entstanden ist, beschreibt die Fotografin Daniela Skrzypczak ihren Weg: Ein Impuls kam von ihrem Sohn, der selbst 13 Jahre Soldat bei der Bundeswehr war. Er regte sie an, Kameradinnen und Kameraden fotografisch zu porträtieren. Die Auseinandersetzung mit den Folgen von Einsätzen – seelische und körperliche Verwundungen, die Unfähigkeit, den bisherigen Beruf auszuüben, und die Herausforderungen im Alltag – bewegte die Fotografin dann dazu, den Menschen der Bundeswehr mit ihrer Fotografie Sichtbarkeit und Wertschätzung zu geben.
„Die unterschiedlichen Fotoausstellungen sollen Gespräche und Verständnis fördern“, sagt Daniela Skrzypczak. „Fotografie schafft Begegnung. Begegnung schafft Gespräch. Gespräch schafft Verständnis. Verständnis schafft das WIR.“
Begleitung der deutschen Mannschaft bei den Invictus Games 2023
Fotografie kann Veteraninnen und Veteranen dabei unterstützen, traumatische Erlebnisse besser zu verarbeiten. Daniela Skrzypczak berichtet, dass nach einem Shooting ein Teilnehmer zu ihr sagte: „Dani, durch deine Fotografie habe ich jetzt die Möglichkeit zu sehen, dass ich doch noch fühle. Das beschreibt es sehr gut. Ich halte Momente eines Lebensabschnitts fest.“
Ein großer Meilenstein für Daniela Skrzypczak war die fotografische Begleitung der deutschen Mannschaften bei den Invictus Games 2022 und 2023, dem weltweit größten Sportevent für Einsatzgeschädigte. „Diese Momente sind einmalig und bleiben durch die Fotografie und die entstehenden Bildbände als einmalige Erinnerungen bestehen.“
Vernissage, Ausstellung, Veteranen-Wanderung & Krad-Tour
Sichtbar werden diese in der Fotoausstellung „Gesichter des Lebens“, die am 21. Juni um 14 Uhr im Besucherzentrum an der Edersee-Sperrmauer in Hemfurth offiziell eröffnet wird. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.
Vom 21. Juni an wird die Ausstellung dann für zwei Wochen bis zum 4. Juli im Besucherzentrum zu sehen sein. Alle Gäste sind herzlich willkommen und können sie kostenfrei besuchen – und zwar täglich während der Öffnungszeiten des Besucherzentrums von 11 bis 18 Uhr. Der letzte Einlass in die Ausstellung ist täglich um 17.30 Uhr.
Am 21. Juni werden zudem die Waldecker Veteranen e.V. einige Aktionen zum Veteranentag veranstalten – und zwar eine Veteranen-Wanderung und eine Krad-Tour. Beides startet um 11 Uhr am Bikertreff „Zündstoff“ in Hemfurth. Auch hier sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen.
Weitere Informationen zu den Aktionen zum Veteranentag 2026 gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veteranentag.
Hintergrund
Als Zeichen des Dankes für die Leistungen der Veteraninnen und Veteranen in Deutschland hat der Deutsche Bundestag 2024 die Einführung eines nationalen Veteranentages am 15. Juni beschlossen. Er würdigt den Einsatz für Frieden, Freiheit, Demokratie und eine starke Gesellschaft.
Um dieses Engagement auch auf Kreisebene sichtbar zu machen, hat sich der Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg dafür ausgesprochen, jährlich eine zentrale Veranstaltung zum Veteranentag in Waldeck-Frankenberg auszurichten. Diese findet – wie die bundesweite Veranstaltung auch – jährlich an einem Sonntag vor oder nach dem 15. Juni statt. In diesem Jahr ist er bundesweit und auch in Waldeck-Frankenberg auf den 21. Juni terminiert.
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FRANKENBERG, HAINA. Die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina und das Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF), Standort Frankenberg, behandeln erstmals an Alzheimer-Demenz erkrankte Patienten mit einem modernen Anti-Amyloid-Medikament. Es verspricht, das Fortschreiten der Erkrankung merklich hinauszuzögern.
Antikörper-Therapie bei Alzheimer – ein neuer Ansatz
Die bisher bei Alzheimer-Patienten eingesetzten Medikamente wirken, indem sie die Signalübertragung der Nervenzellen verbessern. Sie verlangsamen damit den geistigen Abbau und erhalten die Selbstständigkeit länger, richten sich aber nicht gegen die Ursache der Nervenschädigungen. Die neu entwickelte Antikörper-Therapie hingegen packt das Problem an der Wurzel: den schädlichen Amyloid-Plaques.
Auf dem Markt ist Lecanemab bereits seit dem 1. September 2025 als erstes Antikörper-Medikament verfügbar. „Es sind allerdings einige Voruntersuchungen nötig, denn das Medikament ist nur für einen Teil der Patientinnen und Patienten geeignet“, sagt Prof. Florian Metzger, Ärztlicher Direktor der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina. Ausgeschlossen sind zum Beispiel Alzheimer-Erkrankte, die Blutverdünner nehmen, oder solche, bei denen die Erkrankung schon weiter fortgeschritten ist. Lecanemab bindet im Gehirn direkt an die schädlichen Eiweiße, die sich als Plaques an den Nervenzellen ablagern. Es markiert diese Proteine, die so von den körpereigenen, spezialisierten Fresszellen, den Phagozyten, erkannt und entfernt werden können. In medizinischen Studien wurde bewiesen, dass die Belastung des Gehirns mit den unerwünschten Amyloid-Plaques tatsächlich abnimmt.
„Es ist kein Wundermittel, aber es kann den Fortschritt der Erkrankung verlangsamen“, erklärt Florian Metzger. Zwar könne Lecanemab bereits abgestorbene Nervenzellen nicht wieder lebendig machen. Ein Durchbruch sei es dennoch, weil erstmals Medikamente die Ursache der Alzheimer-Erkrankung ins Visier nehmen. Die Therapie ist langfristig angelegt und es sind regelmäßige Infusionen notwendig. Dass Lecanemab im ländlichen Waldeck-Frankenberg bereits kurz nach der Zulassung im Einsatz ist, hängt vor allem mit der intensiven Kooperation zwischen Vitos Haina und der Neurologie am Klinikum Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg zusammen. „Jeder bringt seinen eigenen Anteil ein“, sagt Prof. Florian Metzger. Beide Kliniken arbeiten Hand in Hand zusammen. „So schaffen wir es gemeinsam, Menschen in der schweren Krankheit zu begleiten und die Symptome zu lindern.“
Kooperation zum Nutzen der Patienten
Dr. med. Wael Marouf, Sektionsleiter der Neurologie im Frankenberger Krankenhaus, schildert das Vorgehen: „Wir sind sehr froh, dass wir unsere Expertise mit den Kollegen von Vitos bündeln und damit die beste Versorgung der Alzheimer-Patienten in unserem Einzugsbereich sicherstellen. Zunächst gilt es, die geeigneten Patienten für die Antikörper-Therapie zu selektieren. Erst wenn beide Seiten zu der Ansicht gelangen, dass die Patientin oder der Patient alle Voraussetzungen für den Einsatz des Antikörpers erfüllt, wird der Therapieplan erstellt. Zu den regelmäßigen Infusionen kommen die Patienten ambulant zu uns ins MVZ. Wir haben ein separates Infusionszimmer eingerichtet. Bei uns finden auch die engmaschigen Kontrollen statt. Die nach einem festen Schema vorgesehenen MRT-Kontrolluntersuchungen werden durch uns organisiert. Die psychiatrische Begleitung bleibt weiterhin in den Händen der Experten bei Vitos. Die Therapie wird bereits bei mehreren Patienten durchgeführt. Da auch wir hier Neuland in der Alzheimer-Therapie betreten, fiebern wir mit, dass die Anti-Amyloid-Therapie die Hoffnungen erfüllt, die sie bei Patienten, ihren Angehörigen und auch uns Ärzten weckt.“
Gesundheitspolitiker diskutieren schon länger, ob die Antikörper-Therapie bei einer Alzheimer-Erkrankung überhaupt wirtschaftlich leistbar ist. Der Einsatz der bislang zugelassenen Medikamente sei aber nicht gefährdet, sagt Prof. Florian Metzger. „Beide Hersteller haben zugesagt, die Medikamente auf dem Markt zu belassen.“
Informationen zu Lecanemab
Es handelt sich um einen Antikörper gegen Vorstufen des Beta-Amyloids. Das Beta-Amyloid ist ein körpereigener Abfallstoff, der – wenn eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt – nicht mehr aus dem Gehirn abtransportiert werden kann und sich als Plaques ablagert. Diese Plaques führen zu Entzündungen, stören die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und führen letztlich zu deren Absterben. Seit einigen Jahren versucht man, geeignete Medikamente gegen diese Beta-Amyloid-Plaques zu entwickeln. Ein Antikörper ist ein Eiweißstoff, der ganz spezifisch, wie ein Schlüssel in ein Schloss, auf die Zielsubstanz passt. Diese Verbindung wird dann vom körpereigenen Immunsystem erkannt, unschädlich gemacht und über das Blut abtransportiert. Ein weiteres, ähnlich wirkendes Medikament ist Donanemab. Es wurde ebenfalls im Herbst vergangenen Jahres zugelassen.
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KORBACH. Schlaf ist lebensnotwendig – und doch leiden immer mehr Menschen unter Schlafstörungen, die ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Müdigkeit am Tag, Konzentrationsprobleme, nächtliche Atemaussetzer oder das sogenannte Restless-Legs-Syndrom gehören für viele Betroffene zum Alltag. Oft bleiben die Ursachen lange unerkannt. Umso wichtiger ist die Aufklärung über moderne Möglichkeiten der Schlafmedizin. Deshalb lädt das Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF) am Standort Korbach am Donnerstag, 28. Mai 2026, zum „Forum Schlafmedizin“ ein. Die Veranstaltung informiert über aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie und richtet sich an Patienten, Angehörige und interessierte Bürger.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Schlafstörungen bei neurologischen Erkrankungen sowie moderne zahnmedizinische Therapiekonzepte bei Schnarchen und schlafbezogenen Atemstörungen. Experten erläutern, wie eng Schlaf, Gehirn, Atmung und allgemeine Gesundheit miteinander verbunden sind.
„Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung eines gesunden Schlafes. Dabei beeinflusst Schlaf nahezu alle Bereiche unseres Körpers – vom Herz-Kreislauf-System über das Immunsystem bis hin zur geistigen Leistungsfähigkeit“, erklärt Walter Knüppel, Chefarzt für Pneumologie und Schlafmedizin im Korbacher Krankenhaus und Organisator der Veranstaltung. „Unbehandelte Schlafstörungen können schwere gesundheitliche Folgen haben. Gleichzeitig gibt es heute sehr gute diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, die vielen Betroffenen spürbar helfen können.“
Besonders neurologische Erkrankungen spielen in der Schlafmedizin eine immer größere Rolle. Schlafstörungen können sowohl Folge als auch Verstärker neurologischer Erkrankungen sein. Themen wie Restless Legs, Schlafapnoe oder nächtliche Bewegungsstörungen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung in der medizinischen Versorgung.
Neben klassischen Therapien werden auch moderne zahnmedizinische Ansätze vorgestellt. Dazu gehören individuell angepasste Protrusionsschienen, die bei Schnarchen und leichter bis mittelgradiger Schlafapnoe eingesetzt werden können. Ziel ist es, Betroffenen praxisnahe Informationen über unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln.
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr mit einer Fachausstellung medizintechnischer Anbieter. Besucher erhalten einen Einblick in moderne Therapieverfahren und technische Hilfsmittel – von Maskentechnik, CPAP- und BIPAP-Therapie sowie Sauerstofftherapie bis hin zu innovativen Zungengrundschrittmachern.
Die medizinischen Vorträge finden von 18.00 bis 19.30 Uhr im Vortragssaal des Neubaus (3. Etage, Zugang über den Haupteingang) statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Diskussion mit den Referenten.
Es referieren:
Walter Knüppel, Chefarzt Pneumologie/Schlafmedizin (KWF, Standort Korbach)
Dr. Wael Marouf, leitender Arzt Neurologie/Schlafmedizin (KWF, Standort Frankenberg)
Dr. Cyril Niederquell, Zahnarzt (Korbach)
„Mit dem Forum möchten wir medizinisches Wissen verständlich vermitteln und gleichzeitig Mut machen, Schlafprobleme ernst zu nehmen und behandeln zu lassen“, betont Walter Knüppel. „Denn guter Schlaf bedeutet nicht nur Erholung – er ist eine der wichtigsten Grundlagen für Gesundheit und Lebensqualität.“
Die Organisation der Veranstaltung erfolgt unter Beteiligung des Fördervereins der Korbacher Klinik. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.
Veranstaltungsdaten auf einen Blick
Forum Schlafmedizin – Aktuelles aus der Schlafmedizin
Donnerstag, 28. Mai 2026
17.30 Uhr Eröffnung der Fachausstellung
18.00 – 19.30 Uhr Medizinische Vorträge mit anschließender Diskussion
Ort:
Stadtkrankenhaus Korbach
Vortragssaal Neubau, 3. Etage
(Zugang über den Haupteingang)
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BAD WILDUNGEN. Vermutlich hatte ein Kraftradfahrer aus Bad Wildungen einen Schutzengel auf dem Sozius, anders lässt sich das Verletzungsmuster nach einem Zusammenstoß mit einem PKW nicht erklären. Der Mann überstand die Kollision mit einem SUV trotz der Wucht des Aufpralls mit vergleichsweise leichten Verletzungen.
Am Donnerstag befuhr eine 74-jährige Frau aus dem Edertal gegen 11.45 Uhr mit ihrem Audi Q5 die Berliner Straße und beabsichtigte, nach links auf die B 485 in Fahrtrichtung Giflitz abzubiegen. Bei diesem Abbiegevorgang übersah sie offenbar einen vorfahrtsberechtigten, 67-jährigen Mann aus Bad Wildungen, der mit einer dreirädrigen Piaggio 500 aus Giflitz kommend in Richtung Löhlbach unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Durch den Aufprall stürzte der Piaggio-Fahrer und zog sich Prellungen sowie Schürfwunden zu. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten zur weiteren Behandlung zur Asklepios-Klinik. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt, zudem war ihr Audi Q5 nach dem Zusammenstoß weiterhin fahrbereit.
Für das beschädigte dreirädrige Kraftrad musste ein Abschleppdienst angefordert werden, der den Abtransport übernahm. Eine genaue Schadenssumme konnte an der Unfallstelle noch nicht beziffert werden. Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst im Einsatz.
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STEINHEIM. Schwere Verletzungen hat ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 827 bei Vinsebeck gefordert. Gegen 18.50 Uhr kollidierten dort ein Lastwagen und ein Mercedes, nachdem ein 21-jähriger Fahrer aus Höxter mit dem Lkw aus einer Hofeinfahrt auf die Landstraße einbiegen wollte.
Nach ersten Erkenntnissen übersah der Lkw-Fahrer dabei den herannahenden Mercedes eines 48-jährigen Mannes aus Steinheim, der aus Richtung Vinsebeck in Fahrtrichtung Steinheim unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zum heftigen Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Durch den Aufprall erlitt der 48-jährige Pkw-Fahrer schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 21-jährige Höxteraner blieb unverletzt.
Der Mercedes war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Auf rund 25.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch ein Bergungsteam im Einsatz.
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KORBACH. Ein Austritt von Heizöl hat zu einer Gewässerverunreinigung und einem schnellen Eingreifen der Korbacher Feuerwehr geführt. Der Gefahrgutzug der Kernstadtwehr wurde am Donnerstag, 21. Mai, gegen 13.30 Uhr alarmiert, nachdem Ölschlieren im Kuhbach im Bereich der Frankenberger Landstraße gemeldet worden waren.
In enger Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde sowie dem Fachbereich Bauen der Stadt Korbach errichteten die Einsatzkräfte insgesamt drei Ölsperren im Gewässerlauf. Diese Barrieren verhindern eine weitere Ausbreitung des Heizöls und verbleiben für längere Zeit im Bachbett. Die zuständige Wasserbehörde wird die Sperren in den kommenden Tagen regelmäßig kontrollieren.
Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Arno Zenke konnte der Einsatz für die ehrenamtlichen Kräfte nach rund 90 Minuten beendet werden. Neben der Feuerwehr waren auch Vertreter der städtischen Behörden vor Ort.
FRANKENBERG. Die Feuerwehr Frankenberg zeigt sich einsatzbereit zur Pfingstmarktzeit, wenn am morgigen Freitag der 447. Frankenberger Pfingstmarkt offiziell startet. Bei voraussichtlich bestem Wetter werden in den kommenden Tagen mehr als 200.000 Besucher in der Heimatstadt erwartet.
Um im Ernstfall jederzeit schnellstmöglich Hilfe leisten zu können, wurden für die einzelnen Kirmestage feste Bereitschaften eingeteilt. Mit insgesamt fast 400 Dienststunden stellen die ehrenamtlichen Kräfte sicher, dass der erste Abmarsch im Notfall ohne Verzögerungen besetzt ist.
Außerdem übernimmt die Feuerwehr am Freitagabend die Brandsicherheitswache beim großen Eröffnungsfeuerwerk. Die Einsatzkräfte sichern den Abbrennplatz ab und achten darauf, dass keine Glutnester entstehen oder sich umliegende Bereiche entzünden. Neben der Feuerwehr vor Ort sind auch weitere Rettungskräfte für das Großereignis im Einsatz.
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FRANKENBERG. Sachschaden in Höhe von 6000 Euro ist bei einem Alleinunfall auf der Landesstraße 3076 entstanden. Ein Fahrzeug der Bundeswehr kam von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben.
Am Mittwoch befuhr ein Mann aus Dorsten gegen 12.25 Uhr mit einem Mercedes Vito der Bundeswehr die L 3076 aus Richtung Rosenthal kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. In der letzten Kurve vor dem Abzweig nach Willersdorf verlor der Fahrer die Kontrolle über den Transporter.
Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überrollte drei Leitpfosten und rutschte in den angrenzenden Graben.
Der Soldat überstand den Unfall glücklicherweise unverletzt. An dem Mercedes Vito sowie der Straßeneinrichtung entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Zur Bergung des Bundeswehrfahrzeugs wurde ein Abschleppdienst angefordert.
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VOLKMARSEN. Rund 50 Kinder und Betreuer aus dem gesamten Stadtgebiet haben am vergangenen Wochenende am traditionellen Jugendfeuerwehrwochenende teilgenommen. Die Nachwuchskräfte erlebten von Freitag auf Samstag ereignisreiche Tage am Feuerwehrstützpunkt inklusive einer gemeinsamen Übernachtung.
Realitätsnahe Übungen für den Nachwuchs
Zahlreiche realitätsnahe Einsatzübungen standen im Mittelpunkt des Programms, bei denen die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellten. Die verschiedenen Szenarien reichten von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu einer nächtlichen Personensuche. Dadurch erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr.
Ausflug zur Flughafenfeuerwehr nach Calden
Zudem stand ein Tagesausflug zur Flughafenfeuerwehr nach Calden auf dem Plan, bei dem ein großes Flugfeldlöschfahrzeug besichtigt werden konnte. Die Jugendlichen informierten sich vor Ort über die speziellen Aufgaben und die besondere Technik des dortigen Fuhrparks.
Nach zwei Tagen endete die Veranstaltung mit der Verabschiedung der Gruppen. Das Wochenende zeigte einmal mehr die Begeisterung und den Teamgeist des Feuerwehrnachwuchses. Neben der Jugendfeuerwehr waren auch die Ausbilder der verschiedenen Stadtteile im Einsatz.
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BAD WILDUNGEN. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf der Landesstraße 3086 im Bereich des Viadukts sucht die Polizei nach dem flüchtigen Verursacher. Ein Autofahrer musste ausweichen, prallte gegen das Bauwerk und erlitt dadurch erheblichen Sachschaden.
Gegen 11.30 Uhr am Dienstag, 19. Mai, befuhr der Fahrer eines bislang unbekannten blauen SUV die Landesstraße von Anraff in Richtung Wega. Zeitgleich war ein 61-jähriger Mann aus Bad Wildungen mit seinem Audi Q7 in der Gegenrichtung unterwegs. Im Bereich des Viadukts geriet das blaue Fahrzeug plötzlich zu weit über die Mittellinie auf die Gegenfahrbahn.
Um einen frontalen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Audi-Fahrer gezwungenermaßen nach rechts ausweichen. Bei diesem Ausweichmanöver prallte der Wagen gegen das Viadukt. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt im Anschluss fort und flüchtete unerlaubt von der Unfallstelle. Auf 5000 Euro wird der Gesamtsachschaden an dem Audi geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621-7090 entgegen.
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