WALDECK-FRANKENBERG. Gleich mehrere Geschwindigkeitsmessungen werden von unseren Lesern im Landkreis Waldeck-Frankenberg gemeldet.
Derzeit wird in der Kirchstraße in Diemelsee Heringahusen, etwa in Höhe des Schwimmbades geblitzt. An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Gemessen wird nach Auskunft eines Lesers von 112-magazin.de in beiden Richtungen.
Ein weiterer Blitzer steht an der Bundesstraße 251 am Ortsausgang Meineringhausen in Richtung Korbach. Hier gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Ebenfalls im Bereich Korbach blitzen die Behörden auf der Bundesstraße 252 zwischen Berndorf und Korbach.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
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SPANGENBERG. Scheingeld aus der Kasse einer Bäckereifiliale in der Melsunger Straße raubte ein unbekannter Täter um 5.40 Uhr am Donnerstagmorgen.
Nach Auskunft der Polizei begab sich der Unbekannte zu Fuß zu der Drive-Inn-Filiale, beugte sich durch das offene Schalterfenster und bedrohte die anwesende Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe. Er drohte ihr den Gebrauch der Schusswaffe an und forderte Bargeld.
Nachdem er sich das Scheingeld aus dem Kasseneinsatz genommen hatte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Melsungen. Von dem unbekannten männlichen Täter liegt folgende Beschreibung vor: Er ist von kräftiger Statur, etwa 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß und hat blonde, schulterlange Haare. Er sprach akzentfreies Deutsch. Von der Bekleidung ist nur bekannt, dass er ein weißes Hemd trug. Eine Jacke hatte er nicht an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise, insbesondere zu der beschriebenen Person, nimmt die Kriminalpolizei in Homberg unter Telefonnummer 05681/7740 entgegen.
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KASSEL. Am heutigen Mittwochmorgen kam es am Altmarkt in Kassel zu einem Unfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer 47-jährigen Autofahrerin, der einen Wutanfall mit strafrechtlichen Konsequenzen zur Folge hatte.
Wie die eingesetzte Streife des Polizeireviers Mitte berichtet, war die 47-Jährige aus Kassel gegen 9.45 Uhr mit ihrem Chrysler auf der Kurt-Schumacher-Straße unterwegs und wollte am Altmarkt nach rechts in die Brüderstraße abbiegen. Hierbei achtete sie nicht auf den Fahrradfahrer, der die Brüderstraße an der grünen Fußgängerampel in Richtung Fuldabrücke überquerte. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß, wobei der 60 Jahre alte Mann wutentbrannt vom Fahrrad sprang und vor den Augen der geschockten Autofahrerin und Passanten sein Rad auf die Motorhaube des Chryslers warf.
Völlig in Rage stieß er sein Fahrrad anschließend noch gegen den Ampelmasten, warf es am Zisselbrunnen zu Boden und trampelte darauf herum. Als die gerufene Streife eintraf, hatte er sich der Radfahrer bereits beruhigt. Nach dem Unfall klagte der 60-Jährige aus Kassel über Schmerzen am Bein, benötigte aber keine sofortige medizinische Behandlung. Während bei dem Zusammenstoß nur ein minimaler Sachschaden entstanden war, wiegen die Folgen des Wutanfalls deutlich schwerer: Mit allein rund 1000 Euro schlägt nach Einschätzung der Polizisten die durch den Wurf des Fahrrads beschädigte Motorhaube zu Buche. Hierzu wird er für den Schaden an seinem demolierten Fahrrad aufkommen und sich wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Wegen des Unfalls wird nun gegen beide Beteiligte ermittelt. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Zu einem bewaffneten Raub auf einen Mann in einer bereits geschlossenen Gaststätte kam es am frühen Mittwochmorgen in der Helenenstraße in Bad Arolsen. Drei unbekannte Täter bedrohten den Betreiber mit einem Messer und erbeuteten Bargeld.
Gegen 5.15 Uhr meldete sich der Mann telefonisch bei der Polizei und erklärte, dass er von drei Männern überfallen worden sei. Am Tatort eingetroffen schilderte er gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Bad Arolsen, dass die drei unbekannten Täter in das Gebäude in der Helenenstraße eingedrungen seien. Die Gastwirtschaft sei bereits geschlossen gewesen, er habe sich im Keller aufgehalten. Die Täter haben ihn anschließend geschlagen und mit einem Messer bedroht. Während ein Täter ihn mit dem Messer bedrohte, haben die beiden anderen Ganoven einen Spielautomaten aufgebrochen, Bargeld aus einer Kellnergeldbörse und der Jacke des Mannes gestohlen sowie einen Tresor mit Geld entwendet. Anschließend seien die Unbekannten mit dem Raubgut und Bargeld in vierstelliger Höhe geflüchtet. Der Gaststättenbetreiber wurde bei der Tat leicht verletzt.
Von den drei Tätern ist bisher nur bekannt, dass alle schwarz bekleidet waren, Mund-Nase-Bedeckungen und schwarze Mützen trugen. Zwei Täter waren etwa 175 cm groß, der Dritte soll mit etwa 190 cm deutlich größer gewesen sein.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei in Korbach geführt, die unter der Telefonnummer 05631/9710 erreichbar ist. (ots/r)
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BURGWALD. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch öffneten unbekannte Täter gewaltsam einen Geldautomaten in einem SB-Center eines Geldinstitutes in der Marburger Straße in Ernsthausen.
Nach Angaben der Polizei gelangten die Täter gegen 3 Uhr in den Automatenraum, wo sie mit brachialer Gewalt Teile eines Geldautomaten öffneten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei scheiterten die Täter bei dem Versuch, den Tresor zu öffnen und konnten daher kein Geld entwenden.
Zeugen, die in der genannten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Burgwald-Ernsthausen gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei Korbach zu melden. (ots/r)
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FRANKENBERG. Auf dem Penny-Parkplatz in der Bottendorfer Straße ist am Montag ein Seat angefahren worden - der Schaden beläuft sich auf immerhin 3500 Euro.
Nach Angaben der Frankenberger Polizei hatte die Besitzerin ihren grauen Arona um 11 Uhr auf dem Penny-Parkplatz geparkt und ihr Fahrzeug für etwa eine Stunde unbeaufsichtigt verlassen. Bei ihrer Rückkehr um 12 Uhr stellte die Fahrerin fest, dass der linke Kotflügel und die Fahrzeugfront am Seat eingedrückt waren. Vom Verursacher fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits jede Spur.
Um den Fall aufklären zu können, bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Wer hat am 17. Januar 2022 den Unfall gesehen und kann Angaben zum Fluchtfahrzeug machen? Unter der Rufnummer 06451/72030 nehmen die Ermittler Hinweise entgegen.
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LICHTENFELS-SACHSENBERG. Derzeit wird im Lichtenfelser Ortsteil Sachsenberg eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Gemessen wird beidseitig am Ortsausgang in Richtung Dalwigstal. Dort gilt Tempo 50.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, grundsätzlich die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde oder nicht.
GEMÜNDEN (WOHRA). Auf der Landesstraße 3073 zwischen Gemünden und Wohra hat sich am Dienstag ein Alleinunfall ereignet - jetzt sucht die Polizei Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, mit seinem weißen VW-Golf, zwischen 17 und 18 Uhr, die Landesstraße von Wohra kommend, in Richtung Gemünden. Nachdem er den Abzweig nach Schiffelbach passiert hatte, musste der Fahrer bei einem Ausweichmanöver, etwa 100 Meter weiter, seinen Golf nach rechts lenken und kollidierte auf der Wohraer Straße mit einer Leitplanke. Dabei entstand an dem Golf ein geschätzter Sachschaden von 6000 Euro.
An der Leitplanke entstand kein Sachschaden, weißer Farbabrieb konnte jedoch festgestellt werden. Wie die Polizei weiter mitteilt, muss die gesamte rechte Fahrzeugseite, vom Stoßfänger über die Türen, bis zum Heckkotflügel repariert werden.
Wer den Unfall beobachtet hat, möchte sich bitte mit der Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung setzen.
Link: Unfallstandort zwischen Wohra und Gemünden am 18. Januar 2022.
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KASSEL/KORBACH. Beamte der Arbeitsgruppe "Booster", die eigens für Ermittlungen im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen bei der Kasseler Kriminalpolizei eingerichtet wurde, haben einem mutmaßlichen Impfpassfälscher das Handwerk gelegt.
Nachdem eine unzustellbare und verdächtige Postsendung mit gefälschten Impfausweisen Anfang Januar die Kripo auf den Plan rief, führten umfangreiche Ermittlungen und operative Maßnahmen die Kriminalbeamten schließlich bis zu deren Absender. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige, der im Schwalm-Eder-Kreis wohnt, steht im Verdacht, unter einer falschen Identität gefälschte Impfausweise mit Nachweis über vollständige Corona-Schutzimpfungen gegen Geld an andere Personen im gesamten Bundesgebiet gesendet zu haben.
Am Freitag durchsuchten Ermittler nun die Wohnung des Beschuldigten. Dabei stellten sie acht Stempel von verschiedenen Ärzten und Impfstellen aus ganz Deutschland, ein Päckchen mit Blanko-Impfausweisen, Impfstoffaufkleber sowie mehrere Datenträger und Unterlagen sicher. Die Auswertung der Daten sowie die Ermittlungen zur Herkunft der Utensilien und zum Verkauf der gefälschten Impfpässe dauern an.
In der verdächtigen Postsendung, die weder dem Empfänger noch dem Absender zugestellt werden konnte, waren Anfang Januar in Nordhessen drei Impfpässe entdeckt worden. Die daraufhin eingeschaltete Kriminalpolizei erkannte sofort, dass es sich um Totalfälschungen handelte und nahm umgehend die Ermittlungen auf. Dabei gelang es den Beamten der AG Booster sowohl die Scheinadresse des Impfpassfälschers als auch verschiedene, von ihm genutzte Absende-Poststationen in der gesamten Region zu identifizieren.
Der Absender selbst agierte offenbar sehr vorsichtig unter falschen Personalien. Weitere polizeiliche Maßnahmen führten schließlich jedoch zur Identifizierung des 45-jährigen Tatverdächtigen. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde daraufhin ein Beschluss für ein Auskunftserlangen bei Gericht erwirkt, sodass die Strafverfolgungsbehörden von der Post am Donnerstag über 14 weitere Postsendungen, die der 45-Jährige an diesem Tag abgeschickt hatte, informiert werden konnten. Da sich bei der Überprüfung der Sendungen der Verdacht ergab, dass es sich um gefälschte Impfausweise handeln könnte, wurden diese später auf richterliche Anordnung ebenfalls beschlagnahmt und somit aus dem Verkehr gezogen.
Am Freitag folgte schließlich die Wohnungsdurchsuchung bei dem Beschuldigten, die ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft von einem Richter angeordnet worden war. Der 45-Jährige steht nun im Verdacht, gewerbsmäßig Impfausweise gefälscht und veräußert zu haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden bei der AG Booster der Kasseler Kripo geführt.
Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter werden auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg Ermittlungen gegen Besitzer von gefälschten Impfausweisen geführt. Ob der versuchte Einbruch in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2022 in Bad Arolsen im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen steht, konnte noch nicht geklärt werden.
Link: Einbruchsversuch - Täter lässt Werkzeug zurück. (13.01.2022)
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GEMÜNDEN. Am 17. Januar 2022 hat sich in Gemünden eine Verkehrsunfallflucht ereignet - es kam zum Zusammenstoß von zwei Personenkraftwagen, der Verursacher flüchtete von der Unfallstelle.
Wie die Polizei in Frankenberg mitteilt, befuhr ein 24-Jähriger aus Kassel mit seinem Ford Transit am Montag die Landesstraße 3076 von Frankenberg in Richtung Wohra. In Höhe der Hausnummer 11 in der Grüsener Straße, wollte der 24-Jährige an einem geparkten Fahrzeug vorbeifahren. Diese Vorhaben wurde von einem anderen, bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer in einem Toyota zunichtegemacht.
Nach Zeugenaussagen war der Toyota aus der Ellnröder Straße herausgefahren und kam dem Ford entgegen. Um eine Kollision zu vermeiden, riss der Kasseler das Lenkrad nach rechts und kollidierte mit dem Standfahrzeug. Ohne sich um den Vorgang zu kümmern, setzte der Fahrer des Toyota seinen Weg in Richtung Frankenberg fort. Etwa 5000 Euro Sachschaden verzeichneten die Beamten im Unfallprotokoll.
Hinweise zu dem schwarzen Toyota Kombi nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.
Link: Unfallstandort am 17. Januar 2022 in Gemünden.
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